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Vinyl ... DAS Hifi-Medium+A -A |
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DerHilt
Inventar |
#202
erstellt: 06. Jun 2026, 09:24
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Na du hast doch gesagt, du hättest mir geholfen, als ich von Phono keine Ahnung hatte. Das war 1974, als ich mir meinen ersten Plattenspieler kaufte. War übrigens n Dual. Und ja, ich hab was zu verkaufen. Kuck mal bei „Biete“.
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tubescreamer61
Inventar |
#203
erstellt: 06. Jun 2026, 10:55
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Moin,
Bleib`cool, Peter ............. das lohnt nicht (sich aufzuregen). Das "schöne" am Internet - und damit auch an solchen Foren wie dem Hifi-Forum - ist die Anonymität. Man kommuniziert häufig nur über`s Net ......... und kann Behauptungen aufstellen, die andere normalerweise nicht wiederlegen können - ausser, man kennt sich persönlich. Und wenn man sich persönlich kennen würde - und zudem noch direkten physischen Kontakt hätte - würde so mancher sich mit Behauptungen und unbedachten Äusserungen zurückhalten (ich glaube kaum, das viele Teilnehmer in den unterschiedlichen Foren "die Eier" hätten, andere Teilnehmer verbal anzugreifen oder gar zu beleidigen, wenn sie der betroffenen Person persönlich gegenüberstehen würden). Also: "Ruhig Blut, Brauner" - das ist nur virtuell und nicht das wahre Leben. Gruß Arvid |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#204
erstellt: 06. Jun 2026, 13:06
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hpkreipe
Inventar |
#205
erstellt: 06. Jun 2026, 19:35
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Hm, finde den gelisteten Preis nun nicht so bemerkenswert absurd, dafür, dass ja ein neuer Schliff, der Vertex-Schliff ‚erfunden‘ wurde. Den muss ja jemand herstellen und dann - so vermute ich - einige Zeit auch exklusive nur für Ortofon. So etwas will bezahlt werden. Mit den 15g und der recht geringen Nadelnachgiebigkeit funktioniert der doch auch an normalen Tonarmen und natürlich an jedem Plattenspieler. Mal eben kurz gerechnet für Tonarme von 17g bis 10g funktioniert der perfekt. Und hübsch aussehen tut der auch noch - verglichen mit diversen Farb- und Designangeboten anderer Hersteller. Einzig bei der Kanaltrennung von nur 30 dB - da hätte ich ein paar dB mehr erwartet. Einfach der Exklusivität geschuldet. AT bietet den neuen MCD1 an für 11 k€, auch eine Ansage, und guck, auch ein neuartiger Schliff, dieses Mal nach Shibata. Da gibt AT sogar nur 28 dB zur Kanaltrennung an und nun ja - das Design finde ich suboptimal gelungen. Also, wenn sich beides in untere Preisregionen fortpflanzt- dann bin ich eher bei dem Vertex als bei AT. Voraussetzung, die werden in Systeme integriert, die - nach dem Stand heute - um den Faktor 20 günstiger in den Markt kommen. Das wird dann aber wohl noch etwas dauern. |
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DOSORDIE
Inventar |
#206
erstellt: 06. Jun 2026, 20:00
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Die 30 dB sind aber die Limitierungen der Schallplatte, eigentlich ist 30 dB schon zu viel, eigentlich sind es eher 25 dB oder weniger. Das ändert auch ein 100.000 Euro Schliff nicht. Logisch auch, dass die Nadel theoretisch besser separieren kann, als die Platte. |
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hpkreipe
Inventar |
#207
erstellt: 06. Jun 2026, 21:57
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Ja, das ist schon so die Platte liefert das nicht, aber ich sehe es so, für das Angebot erwarte ich es es ist besser mehr Kanaltrennung zu haben, als zu brauchen. Der Schliff muss das natürlich hergeben - das halte ich aber für nicht so schwierig - für alle Einzelteile nicht. Das gesamte Konstrukt so zu justieren und zu prüfen und nachzusetzen und wieder zu prüfen, das kostet eben Zeit und das sollte dann drinnen sein und dann wird eben noch einmal nachjustiertem um eben mit technischem Abstand auch den Preisabstand mit zu unterfüttern. Das lese ich aus diesen Werten, die Sorgfalt und das letzte Machbare, das würde ich als Käufer erwarten. Wenn ein 600€ System so etwas auch liefert, dann ist das für das günstige System aller Ehre wert. Bei einem High End System ist eben dann doch wohl nicht das hohe Ende erreicht worden. |
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DOSORDIE
Inventar |
#208
erstellt: 06. Jun 2026, 22:42
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Der Schliff macht aber nicht die Kanaltrennung. Die Informationen für linken und rechten Kanal liegen in den Seiten der Rille. Es bleibt ja EINE Nadel. Im Prinzip ist der Schliff für die Abtastung dieser Informationen ziemlich egal. Deshalb ist ja der Bass auch nur Mono. Die Modulation von Stereo Bässen würde die Nadel aus der Rille werfen. Das könnte man nur ändern, wenn man 2 voneinander unabhängige Rillen für jeden Kanal hätte. Das wäre aber aufgrund der Kompatibilität zu Mono Plattenspielern nicht umsetzbar gewesen und hätte die Spieldauer auch reduziert. [Beitrag von DOSORDIE am 06. Jun 2026, 22:44 bearbeitet] |
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Valenzband
Inventar |
#209
erstellt: 06. Jun 2026, 23:41
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Da bist du aber auf den Holzweg geraten. Die "moderne" Stereoplatte hat einen 45° Flankenschnitt, woraus sich die 90° beider Kanäle zueinander ergeben. Zur Vermeidung des von dir vermuteten Problems wird einer der Kanäle mit invertierter Phase geschnitten. Ein gleichphasiges Bass-Signal in Stereo zeigt mikroskopisch eine reine Schlangenlinie (wie bei Seitenschnitt). Das gilt natürlich auch für alle anderen Frequenzen. Das Verfahren hat damit den historisch wichtigen Vorteil abwärtskompatibel zu Mono-Tonabnehmen zu sein, die für reine Seitenschnitt ausgelegt waren. Erfunden hat das ein wirklich genialer Ingenieur, Alan Blumlein, aus England, schon 1931, also weit bevor das 1957 von EMI kommerziell eingeführt wurde.Die Kanaltrennung hängt u.A. vom Spurfehlwinkel ab, denn nur bei idealer Ausrichtung kann ein Signal der einen Flanke in der anderen unterdrückt werden. Das Ganze stößt insbesondere bei hohen Frequenzen an Grenzen, denn die mechanischen Toleranzen werden dann zunehmend kritischer. Aus dem gleichen Grund wird auch der Nadelschliff bedeutsamer. Ein möglichst schmaler Grat (Shibata usw.) tastet die kurzwelligen Rillen naturgemäß besser ab als ein dicker Konus. Zusätzliches Übersprechen triit in geringerem Maß auch durch magnetische Streufelder des Tonabnehmers auf (Kreuzkopplung). [Beitrag von Valenzband am 06. Jun 2026, 23:43 bearbeitet] |
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Al1969
Inventar |
#210
erstellt: 07. Jun 2026, 09:10
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@ Valenzband: ![]() Edit: Man sollte sich auch die Frager stellen, wass in der Realität benötigt wird. In wahrscheinlich 95% aller Aufnahmen liegen die Siganle mit 15 bis 25dB Kanaltrennung vor. Mehr hört man (außer im Nahfeld) kaum bzw. nivelliert der Raum in der Praxis durch Diffusion selbige auf weit niedrigere Werte. Die 30 dB reichen in realitas vollkommen aus. [Beitrag von Al1969 am 07. Jun 2026, 09:17 bearbeitet] |
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hifi_raptor
Inventar |
#211
erstellt: 07. Jun 2026, 09:47
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Morgähn Ich bin kein Tontechniker, aber ich bezweifle jetzt ganz stark das die Kanaltrennung bei Aufnahmen Anno 2026 bei 30db liegt. Beispiel: Beatles Remix / Remaster 2009. Schönen Sonntag [Beitrag von hifi_raptor am 07. Jun 2026, 09:50 bearbeitet] |
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Al1969
Inventar |
#212
erstellt: 07. Jun 2026, 09:51
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...dann sprich mal mit Tontechnikern. |
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DOSORDIE
Inventar |
#213
erstellt: 07. Jun 2026, 11:22
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Hä, versteh ich nicht? Demnach gäbe es ja Platten mit Stereo Bass? Es ist aber ja nicht nur die reine Kanaltrennung, sondern auch die zueinanderstehenden Phasen. Viele Verbreiterungen entstehen ja durch Mischsignale und Zeitverschiebungen. So funktionieren auch die bekannten Spatial/Wide Effekte bei alten Radiorecordern und Ghettoblastern. Gerade 80er Jahre Aufnahmen bestehen teilweise fast ausnahmslos daraus. Die sind auf Schallplatten einfach nicht umsetzbar. 30 dB an sich sind schon relativ viel und eigentlich ausreichend, aber es kommt eben nicht nur darauf an, wie weit links oder rechts ein Instrument oder eine Vocals Spur angeordnet ist. Hör dir mal ein 80er Brett wie Kyrie von Mr. Mister oder You Came von Kim Wilde auf Platte an und dann vergleich das noch mal mit Digital. Die Basisbreite ist auf Schallplatte immer deutlich geringer und viele dieser Effekte verlieren dann massiv an Wirkung und zerstören die Ästhetik dieses wunderschönen Sounddesigns. Das ist einfach so. Stereo Hall, Echo, Phasing etc. Ist Gift für die Schallplatte. Mich erinnert das im Vergleich immer an diesen Effekt, den man bei Autoradios hat, wenn man fährt und der Sender schlechter wird. Geräte mit Stereoblende schieben erst die Kanäle immer dichter zusammen und dann wird es Mono, je nachdem, wie gut oder schlecht der Empfang ist. Dann setzt noch das Hi Filter ein. Andere Geräte schalten einfach hart auf Mono. Wenn das mitten im Lied passiert (und Radiosender mischen ja auch gern noch eine Basisbreitenerweiterung im Soundprocessing zu) ist die Magic des Songs plötzlich voll weg. So als hätte Jemand im Bruchteil einer Sekunde das Gewürz aus richtig geilem Essen weg gezaubert. Bei alten Aufnahmen vor den 80ern gibt es diese Effekte faktisch nicht. 60er und 70er Jahre Aufnahmen funktionieren im Mixing ganz anders. Da geht dann von der Bühne nix verloren, ausser es wurde im Digital Remaster noch mit den Phasen gespielt. Dann wirkt bei Stereo auch da die Bühne digital breiter. Es kommt natürlich grundsätzlich immer auf die Musik an. Über die 90er ist gerade im Rock Bereich die Tendenz wieder zu einem trockenen. nüchternen Sound gegangen. AOR, Hair/Glam Rock war in den 80ern voll mit Synthesizern, E Drums, verhallten Gitarren, halligen Vocals. Durch Grunge, Alternative und Crossover wurde der Sound wieder gitarrenlastiger, Drums trocken, Synths waren nicht mehr vorhanden, da ist nur wenig Stereo. Das klingt auf Platte kaum anders als auf CD. |
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Al1969
Inventar |
#214
erstellt: 07. Jun 2026, 12:30
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Ganz bei Dir! Ein Toningeneur weiß (normalerweise) was auf welchem Medium geht und was nicht. Entsprechend werden die Effekte eingesetzt. Mit der Verbreitung der CD hatte man auf einmal erweiterte Möglichkeiten und nützte diese im Studio natürlich aus. Ob man diese Herangehensweise benötigt ist eine künstlerische aber keine technische Frage. Seit zehn, fünfzehn Jahren ist bis auf das Totkomprimieren eine Rückbesinnung zu erkennen. Richtig nutzen konnte man die Vorteile ja uach nur bei damals neuen digitalen Produktionen. Alles was vorher analog gemastered worden ist wurde analog aufgezeichnet. Eine perfekt eingestellte A80 oder später eine 820 zum Beispiel hatte eine Kanaltrennung von etwa 60dB. Ausnahmslos alle Masterbänder können technisch gesehen daher gar keine höhere Kanaltrennung habe - ganz egal, welche Werte der zur Digitalisierung verwendete digitale Signalprozessor aufweist. In der Praxis blieben, auch wenn es viele nicht glauben, selten mehr als 25dB. Schallplatten werden mit jedem Abspielvorgang schlechter. Sie ziehen elektrostatisch Staub an den man entfernen muss. Sie sind aufwändig zu produzieren. Sie sind teuer. Sie haben eine eingeschränkte Dynamik. Sie haben eine eingeschränkte Kanaltrennung. Einmal beschädigt knistern und knacken sie. Für die Wiedergabe von wahrscheinlich 95% der angebotenen Musik reichen ihre technischen Parameter vollkommen aus. |
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Valenzband
Inventar |
#215
erstellt: 07. Jun 2026, 12:46
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Die gibt es durchaus, u.A. auch in Testplatten. Beim 45°/45°-Schnitt sind die beiden Rillenflanken um ±45° zur Senkrechten geneigt, ein Kanal wird dabei invertiert. Bei L = R (Monosignal) ergibt sich eine rein seitliche Auslenkung der Rille. Bei L = – R (maximales Differenzsignal) erfolgt eine rein vertikale Auslenkung der Nadel, was natürlich erhöhte Anforderungen an den TA (und den Schneidkopf!) stellt. Tiefe Töne in Stereo haben unterschiedliche Amplituden und / oder Phasen und erzeugen grundsätzlich vertikale Anteile, allerdings selten so extrem wie bei R = -L Problematisch ist natürlich, dass tiefe Frequenzen auch große Schneidamplituden haben (müssen). Im Extremfall oder bei unzulänglichen Tonabnehmern / Einstellungen kann es tatsächlich zum Springen der Nadel kommen. Ein gut justierter Tonabnehmer springt aber nicht schon bei jedem normalen stereophonen Basssignal heraus. Das geschieht nur bei sehr großen vertikalen Auslenkungen oder schlechten Abtastbedingungen. Nebenbei, Tonabnehmer und Tonarm bilden bekanntlich ein mechanisches Feder-Masse-System (Nadelnachgiebigkeit in Wechsewirkung mit dem Trägheitsmoment ("effektive Masse") des Tonarms). Besonders tiefe Frequenzen (<20–40 Hz) können dessen Resonanz anregen. Dadurch wird eine sichere Abtastung zusätzlich erschwert. Um dem Problem gegenzuhalten wird bei der Schallplattenaufnahme häufiger ein elliptischer Equalizer eingesetzt, der Frequenzen unterhalb 300-100Hz zunehmend in Richtung Mono zusammenführt. Dadurch wird der der vertikale Bassanteil kleiner und die Rille wird leichter abtastbar, höhere Pegel/Lautstärken (und längere Spielzeiten!) werden so möglich. In der Realität typischer Hörumgebungen (Wohnzimmer) fällt das kaum bis gar nicht auf, da Bassfrequenzen durch Raummoden und die großen Wellenlängen "gut durchmischt" werden. Mit Kopfhörern sieht das etwas anders aus. Stereophoner Bass ist nicht "unmöglich", sondern "nur" anspruchsvoller in der Umsetzung. Je tiefer die Frequenz, je größer die Pegel und je stärker die Phasenunterschiede zwischen links und rechts, desto problematischer wird die Abtastung. Ein 80-Hz-Signal mit moderatem Pegel kann problemlos stereophon sein. Ein sehr lautes, gegenphasiges 20-Hz-Signal würde dagegen extreme vertikale Auslenkungen erzeugen und könnte tatsächlich nicht mehr zuverlässig wiedergegeben werden. [Beitrag von Valenzband am 07. Jun 2026, 12:55 bearbeitet] |
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DOSORDIE
Inventar |
#216
erstellt: 07. Jun 2026, 13:12
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Aber wäre denn dann noch sichergestellt, dass die Platte zuverlässig auch mit einem Mr Hit oder einem Crosley Plattenspieler abspielbar ist oder setzt das voraus, dass Alle Plattenspieler eine sehr hochwertige Nadel haben müssten? |
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flexiJazzfan
Inventar |
#217
erstellt: 07. Jun 2026, 13:17
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So viel ich gelesen habe, reichen 18 dB um ein Signal gehörmäßig komplett von links nach rechts zu verschieben. Das heißt klares Ping-Pong Stereo ist mit der Schallplatte auf dieser Basis zu machen. Wer hat keine Beispiele dieser Art im Regal? Die sog. Phasenverschiebung heißt ja nur so in der Betrachtung als Kreisfrequenz. In der Zeitdomäne ist es einfach das spätere oder frühere Eintreffen eines Tons. Dies ist allerdings etwas, was den normalen Charakter einer Musik ausmacht und kein besonderer technischer Effekt. Wenn man Aufnahmen hat, die mit wenigen Mikrofonen, etwa einer einfachen Stereomikrofonanordnung, gemacht worden sind, enthalten diese die Zeiteffekte (Phasenverschiebungen) aller Instrumente in Relation zu den Mikros. Bei digitalen Aufnahmen kann man diese dann rechnerisch vergrößern und damit die "Breite der Bühne" dramatisch vergrößern - zusätzlich zur Pegelverschiebung. Für die Abtastung feinster Zeitverschiebungen bei mittleren und hohen Frequenzen ist die Schärfe der Nadel quer zur Laufrichtung entscheidend. In Laufrichtung gesehen muss der Radius immer groß genug sein um auf den Flanken der Rille aufzuliegen und nicht am "Talgrund" zu kratzen. Bei der Abnutzung der Nadel werden genau die scharfen Kanten entfernt, die die Führung in die kleinen Auslenkungen ermöglichen bis dann auch der Stereoeffekt verschwindet. Dies nur, weil sich hier einige bei ihren Nadelschliffausführungen etwas vergalopplieren. Gruß Rainer |
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Valenzband
Inventar |
#218
erstellt: 07. Jun 2026, 13:27
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Sagen wir mal so: Mit einer Fräse à la "Mister Hit" ist der Unterschied so gut wie nicht hörbar.Erst recht nicht bei Verwendung der integrierten Schwingpappen, die als sogenannte "Lautsprecher" an dem Ding hängen. |
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DOSORDIE
Inventar |
#219
erstellt: 07. Jun 2026, 13:55
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Naja es geht ja darum, dass die Platte ohne Sprünge abgespielt wird. Sonst gäbe es ja keinen Grund, den Bass nicht auch Stereo zu machen, oder löscht sich das mit nem Mono TA dann aus? Und klar, unter 100 Hz ist das sogar eher förderlich, weils mehr Punch erzeugt, aber bei 300 ist das schon deutlich hörbar. Da muss man sich nur mal son Bose Acoustimass anhören. Echtes Stereo ist was Anderes. |
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Valenzband
Inventar |
#220
erstellt: 07. Jun 2026, 14:44
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Irgendwie pflügt sich "Mister Hit" schon durch den Acker, dabei hilft ihm auch ein anständiges Auflagegewicht. Mono TAs sind kein Problem, denn wie gesagt ist das Patent kompatibel.
Der Übergang Stereo zu Mono ist fließend, i.d.R. merkt man es kaum oder gar nicht. Bei Bose war der Bassbereich eigentlich immer ein Schwachpunkt. Selbst die 901 braucht den "Equalizer" um vernünftig zu klingen. Dann werden aber die Lautsprecher auch entsprechend mehr strapaziert. Im Gesangsbereich (Bands) waren die ganz gerne vertreten, denn dafür brauchts keinen Tiefbass. |
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DOSORDIE
Inventar |
#221
erstellt: 07. Jun 2026, 16:20
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Aber warum mischt man den Bass dann Mono ab? Ich meine unter 40 Hz fällt das Niemandem auf und ich denke mal die meisten Produktionen sind da ohnehin ziemlich Mono, weil sonst der ganze Druck verloren geht. Ich finds irgendwie schade, dass Bose die Technologie nicht weiter optimiert hat. Wenn die Satelliten jetzt mehr Richtung Soundlink abgestimmt würden und stattdessen erst bei 80 oder 100 Hz anfangen würden, könnte das richtig gut klingen. Der Acoustimass Sub kommt nämlich richtig tief, wenn man ihn ein Bisschen verbiegt. Der komprimiert nur irgendwann, wegen den Glühbirnen vor den Treibern. Naja aber bei den Aktiven Systemen hätte man die "Soundlink Satelliten" über das Bassmodul entzerren und von dort per DSP ansteuern können wodurch mit der selben Größe mehr Volumen in den kleinen Gehäusen möglich gewesen wäre und dann wären das voll gute Systeme gewesen. Vielleicht auch einfach mal Koax Lautsprecher in die Subs gepackt und dann wären die Höhen auch nicht bei 12 kHz kratzig und blechern… Aber tja, die Soundbars sind wohl lukrativer. |
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rat666
Inventar |
#222
erstellt: 07. Jun 2026, 19:37
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Also alles was Bose bisher entwickelt hat und ich hören durfte war kacke. Ein Bekannter hat mir mal ein paar alte Bose LS (Regalboxen, zwei Wege) vorbeigebracht, da war nur das billigste Zeug drin. Diese kleinen verdrehbaren Satelliten (zwei Würfel) und den passenden Sub habe ich mal auf einer Messe gehört. Es wurde Klassik gespielt, die Vorführung war mit Abstand das Schlechteste was ich je gehört habe, bereits nach 10 Minuten war fast keiner der Zuhörer mehr da. |
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DOSORDIE
Inventar |
#223
erstellt: 07. Jun 2026, 19:59
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Ist halt super schwierig das außer zur Hintergrundbeschallung nicht nervig klingen zu lassen. Aber die Wave Radios und Soundlink Speaker waren zu ihrer Zeit revolutionär. Das kann man nicht anders sagen. Was vergleichbares gab es nicht in der Größe und das muss man schon würdigen. Auch wenn ich aus einem Wave Radio nie einen angenehmen Sound gehört hab. Das war immer viel zu wuchtig und durch fehlende Hochtöner war der sweetspot für die Höhen auch schnell verpufft. Was wirklich richtig gut war, waren die Kopfhörer. Als ich damals zum ersten Mal den QC35 gehört hab war ich komplett beeindruckt. Das ANC konnte ich kaum fassen. Die hab ich mir dann auch gekauft. Ich finde sie auch immer noch ganz gut, vor Allem bequem. Aber die AirPods Pro 3 sind wesentlich besser abgestimmt. Naja aber da liegen halt auch über 10 Jahre dazwischen. |
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Al1969
Inventar |
#224
erstellt: 07. Jun 2026, 20:10
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Na was soll aus den 2,5"-Breitbändern auch rauskommen? Die sind, damit ein wenig Pegel möglich ist, bei knapp 200Hz abgetrennt. Der lausige Sub war ortbar und hat absolut jede Präzision vermissen lassen... Anständige Stereowiedergabe war aber auch gar nicht das Entwicklungsziel. Die Dinger sollten in überfüllten Wohnräumen unsichtbar integrierbar sein und eine Klangwolke erzeugen. Und ja, integrierbar war das Zeug tatsächlich. Verkauft haben sich die Acoustimasssysteme jedenfalls prächtig. |
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DOSORDIE
Inventar |
#225
erstellt: 07. Jun 2026, 20:27
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Nee, falsch, schlimmer. Der Sub trennt bei 200 und die Satelliten setzen bei 280 ein. Dadurch entsteht ein Loch. Ich glaub die haben das später etwas verkleinert, aber dummerweise macht das halt auch den Sub aufstellungskritisch. Solang er an der selben Wand steht wie die Sats geht das einigermaßen, auch wenn man von Stereo nicht sprechen kann, aber sobald man den Sub wo anders aufstellt, als die Sats ist das ne Katastrophe. |
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shabbel
Inventar |
#226
erstellt: Gestern, 13:29
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Die Amis haben für solche Fälle eine Abkürzung. Buy other sound equipment, b.o.s.e. Aber ich will hier nichts schlecht reden. Ein Holländer hat mal von mir die Studiocraft 330 gekauft. Er sagte, er wolle genau den Schepper-Sound von damals realisieren. |
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DOSORDIE
Inventar |
#227
erstellt: Heute, 10:33
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Ich hab halt den Sub mal geschenkt bekommen. Der ist seit meinem ersten Golf 3 im Kofferraum meines Autos und dank heftiger Klangverbieger klingt das auch richtig gut. Einfach über die Rear Speaker und über die Sat Outs gehe ich dann an die Autolausprecher in den Türen hinten. So spart man sich direkt die Dämmung, weil die Resonanzen durch die Bässe in den Türen natürlich eliminiert werden. Da kommt sogar echter Tiefbass raus, aber die hohe Trennfrequenz ist dafür völlig egal, weil der Sub ja im Kofferraum liegt. Ich denke, wenn man das System optimal aufstellt (also Sub in die Mitte und Sats links und rechts davon), klingt das gar nicht mal so mies. Meinen Eltern hatte ich das ja für 50 Euro gekauft, einfach weil der Formfaktor perfekt für den Raum ist und ihnen auch egal ist wie es klingt. Mein Vater hat Hörgeräte. Nachdem ich lange mit der Loudness und den Klangreglern des alten Grundig V7000 gespielt habe und es aus unterschiedlichen Positionen im Raum beäugt habe, war ich auch echt positiv angetan. Allerdings steht der Sub links vom Schrank. Weiter hinten hört man das nicht. Es verteilt sich Alles gleichmässig im Raum. Sitzt man aber unmittelbar neben dem Sub auf dem Sofa klingt es unangenehm brummig und Man hört halt beide Kanäle, während die oberen Frequenzen von oben auf dem Schrank kommen. Das wirkt dann auch immer so, als wäre die Balance mehr nach links gestellt, wenn man weiter in der Mitte des Raumes sitzt. Erst wenn man weiter nach hinten geht, merkt man das nicht mehr, hat aber auch da kein so richtiges Stereo sondern eher einen "diffusen Raumklang". Für Hintergrundbeschallung, wenn man am Kaffeetisch sitzt, ist das richtig gut, für echtes Stereo/HiFi ist das eher Mist. Ich denke mal den ausgewogensten Sound bekäme man damit hin, wenn man die Sats nicht weiter als 1 m vom Sub entfernt und den Sub dabei mit den Löchern nach oben in der Mitte platziert. Wahrscheinlich ist dabei auch die Höhe entscheidend. Wenn der Sub auf dem Boden steht und die Sats 2 m höher an der Decke hängen ist die Trennung viel dramatischer, als wenn Alles nah beieinander ist. Aber dementsprechend ist natürlich echtes Stereo auch eher Ghettoblaster Niveau. Mit einem DSP könnte man vielleicht sogar die Buckel und Spitzen ganz gut ausgleichen und den Bass von 50 auf 30 Hz erweitern. Natürlich ändert das nix, an den unpräzisen leicht kratzigen bis blechernen, oberen Höhen. Aber für n Fuffi ist das ok. Für das was es neu gekostet hat, ist das schon ne ziemliche Frechheit, auch was die Materialien und die Qualität der Komponenten angeht. LG Tobi |
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