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Teufel M-200 Fan-Thread

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plasma1210
Stammgast
#1 erstellt: 26. Mrz 2008, 09:08
Hi,
ich wende mich hier mal an alle Besitzer der Teufelbox M-200.

Es dürfte den wenigsten bekannt sein, wie krass die Box seitens des Herstellers abgespeckt wurde.
Wer seine Box gebraucht gekauft hat, sollte sich die Mühe machen, mal ins Innenleben zu schauen.
Es gibt mittlerweile so viele M-200 wo die Chassis nicht zu den Weichen passen, Frequenzweichen defekt sind, oder einfach die Kabel verpolt sind (Bausatz).

Viele M-200 Besitzer werden ja oft belächelt, aber wer wirklich noch die einst zur Referenz gekürten baugleichen M-200 besitzt, der kann entspannt zurück lächeln.

Demnächst gibt es hier Ersatzteinummern, Schaltpläne der Weichen und passende Fotos. Mal sehen wie viele übel klingende Mischlinge hier unterwegs sind.
ippahc
Inventar
#2 erstellt: 10. Apr 2008, 10:55
moin,
denn wäre es nett wenn du mir mal erzählst auf was ich in der bucht achten muss?
damit ich auch die alten referenz ersteigere!
bis welches bj usw.

danke
chappi
plasma1210
Stammgast
#3 erstellt: 11. Apr 2008, 05:07
Hi,
wenn du in der Bucht jagen willst, dann schau nach den Anschlußfeldern. Die alten M-200 haben silberne Anschlüsse,
keine goldenen. Das ist aber nicht sicher, weil einige Kontaktfreaks das umbebaut haben.
Die alten M-200 haben keine Gewindehülse für den Boxenständer in der Bodenplatte.
Ende 1991 wurde bereits die abgespeckte Variante verkauft.
Achte auch darauf, das die Membran der TMT's einen rötlichen Farbstich haben, es gibt auch viele M-200, wo über die Jahre der neue TMT als Ersatzteil in die alte M-200 verbaut wurde. Die alten TMT's sind weicher aufgehangen und haben einen kleineren Magneten, die Trennfrequenz der alten Weichen liegt mit 1600 Hz sehr niedrig, die abgespeckte Version trennt bei ca. 3500 Hz, die Hochtöner sind baugleich.
wello
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 11. Apr 2008, 10:45
Erst mal Hallo - ein schöner Thread !!

Ich kann selbst immer noch einen Hochgesang auf die gute alte M-200 anstimmen.

Meine alte Dame tut seit Mitte der 80ger Jahre ihren Dienst. (Inzischen allerding an die Zweitanlage im Dachstudie verbannt).
Die M-200 war meine erste wirklich teure HiFi Anschaffung. Auf das Wunderwerk hab ich lange Monate hingespart (damals noch Schüler). Bei mit läuft sie seither mehr oder minder im Dauerbetrieb und hat auch einige Umzüge klaglos überstanden.
Um so richtig losrocken zu können ist ihr von einer NAD Vor- und Endstufe (1200 und 2400) Beine gemacht worden . Die Kombination wurde erst vor ca. 5 Jahren hinterfragt als die NAD Elektronik schlapp machte. Das Höhrglück wurde ausserdem durch einen Umzug in ein Haus getrübt. Der Wohnraum ist zum einen akustisch leider keine Offenbarung und die zu beschallende Fläche zum anderen mit 35 Quadratmetern auch deutlich gewachsen. Die alte Lady war da im Bassfundament einfach nicht mehr gut genug um Spass zu vermitteln.

Wie gut diese Box ist/war, das wurde mir erst in einem sehr langen und schmerzhaften Suchprozess klar, der die Neubestückung des Wohnraumes zum Ziel hatte.

Wie geschrieben - Verstärker war kaputt.
Die Idee von einer knackigen Surroundlösung schon seit einiger Zeit im Hinterstübchen .......

Erst mal die Elektronik bestimmt. Hier wurde es nach einem Marantzfehlkauf (SR7200) - (null Schubkraft und so gut wie kein Bassfundament - aber super Testergebnisse ..) schliesslich wieder eine Vor- und Endstufen Kombi - diesesmal ein Rotel. RMB1075 als Treiber und die passende Vorstufe dazu.
Die Suche nach den richtigen Lautsprechern wurde noch schwieriger. (Immerhin hat man sich ja viele Jahre an ein Klangbild gewöhnt und ich war ja mit dem Sound immer mehr als zufrieden).
Um hier nicht wieder ähnliche Fehler wie mit dem Marantz zu begehen habe ich damals die M-200 zu allen Probehörsitzungen mitgenommen (Vorallem in der HIFI Servicewüste München ein Unterfangen, für das man immer mitleidige Blicke der "Fachhändler" ernten durfte - frei nach dem Motto was haben sie denn da für einen hässlichen alten Kasten mit dabei).
Das schlimme an den Sitzngen war (und hier habe ich sogar von einem der mit anwesenden "Fachhändlern" am Schluss rechtbekommen), dass man in der Klasse bis 2500 Euro das Stück eigentlich keinen adequaten Gegenspieler für die alte Lady finden konnte. Mit dem Blick auf den Geldbeutel eine mehr als tragische Feststellung !

Letztendlich wurde es am Schluss eine Lösung von Lynx (danke hier nochmals an HiFi - Tom, auch hier regelmässig im Forum), die als Surroundpaket mein Budget bis an die Grenzen belastete (Mischung aus großen Standboxen und kleineren Satelliten - Center). Hier wird nun vom Voluem ein x-faches an Luft in Bewegung gesetzt.
Mit dem Bassfundament war ich dann aber letzten Endes immer noch nicht zufrieden (danke an mein verbautes Wohnzimmer und die Akustik) und so ist nun seit 2 Jahren auch noch ein dicker Velodyne dd15 als Sub mit in der Kombination.

Und die alte Dame ? Die steht nun seit 5 Jahren im Dachstudio, arbeitet dort immer noch sang und klaglos vor sich hin und wenn ich ganz ehrlich bin, dann gehe ich zum Musikhören heute lieber rauf ins Dach zu meiner M200 als daß ich die große Anlage im Wohnzimmer anwerfe.......

Das schönste daran - der Lautsprecher ist inzwischen deutlich über 20 Jahre alt - er hat mich bis heute nicht einmal im Stich gelassen und beim großen Hörtest vor 5 Jahren hat er fast alle Jungspunde im REgen stehen lassen.


Grüße euch allen

Wello
plasma1210
Stammgast
#5 erstellt: 12. Apr 2008, 07:35
Hi Wello,

schöner Beitrag, bei mir lief das ein wenig anders. 1990 war ich mit einem Freund in Berlin auf der Stromstraße. Peter Tschimmel persönlich führte uns seine M-200 mit dem M-6000 Woofer an einem Accuphase 205 vor. Wir hatten eine Menge CD's mitgebraucht und hörten uns durch alle Musikrichtungen.
Es war einfach unbeschreiblich, unsere Erwartungen wurden in jeder Hinsicht übertroffen. Herr Tschimmel nahm sich sehr viel Zeit für uns , fast 2 Stunden lang hörte er mit uns alle Musikrichtungen durch. Auch ohne den M-6000 ware der Klang der M-200 einfach göttlich.
Leider waren die Lautsprecher zu diesem Zeitpunkt für uns nicht erschwinglich und mit einer Träne im Knopfloch ging es erst mal nach Hause.
1992 dann die Info über Preissenkung und Bausatzvertrieb.
Da waren wir natürlich mit dabei. Leider kam dann die Enttäüschung. Der Sound war nicht einmal ansatzweise so gut
wie im Vorführstudio. Und ohne Woofer dünn und kraftlos. Wir schoben es erst einmal auf unsere Verstärker. Wir hatten ja keine Ahnung , das Teufel die M-200 abgespeckt hatte. Also weiter sparen und bessre Amp's kaufen. 1994 kam dann ein Technics SU-VX 920 zum Einsatz. Wieder nix. 1996 dann ein dann ein AVM Competition Verstärker. War auch nur wenig besser als mit dem Technic's.
1998 konnte ich sehr preiswert ein paar gebrauchte M-200 ersteigern. Das war noch bei ricardo, ebay war damals noch nicht in.
Beim Auspacken hab ich erst mal richtig geflucht. Da waren muchtige Anschlußfelder metallisch blank mit porösen Gummiringen drin und als ich die Ständer, welche ich bei Teufel gekauft habe, montieren wollte, war kein Gewinde im Boden der Boxen. Leicht angesäuert habe ich sie dann erst mal angesteckt. Nach wenigen Sekunden hab ich mich erst mal auf den A.... gesetzt. Da war er, der Sound, dem ich jahrelang hinterher gejagt bin.


[Beitrag von plasma1210 am 12. Apr 2008, 07:36 bearbeitet]
ippahc
Inventar
#6 erstellt: 12. Apr 2008, 17:30
moin,
na dann werde ich mal die augen offen halten
danke,

chappi
wello
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 14. Apr 2008, 11:52
Hallo Plasma 1210,

tja der Subwoofer .... der 6000der war damals in der Vordigitalära noch ein echtes Stück "Wohnraumkultur". Ich weis bis heute nicht wer den Platz hatte dieses schwarze Monster in einem Wohnzimmer unterzubringen ...

Ich weis nicht mehr genau wie schwer er war, aber ein Vergleich mit einem handelsüblichen Kühlschrank drängt sich rein von der Größe schon auf !

Ich durfe damals 8 Quadratmeter mein Eigen nennen - somit war die Frage nach dem Woofer eh eine rein hypotethische ...

In späteren Jahren lag der Designfaktor bei der Lebensgefährtin für den schwarzen Brocken ebenfalls bei Null - somit mussten meine M200 immer ohne die Unterstützung des Boliden ihre arbeit verrichten - ehrlich gesagt vermisst habe ich ihn nie, denn die m200 hatte immer ausreichend Bass.
Erst jetzt im Haus in dem großen Raum ist ihr die Puste ausgegangen, was aber zum größten Teil, wie ich schon geschrieben habe an der schlechten Akustik des Raumes liegt.

Hier hat mir erst der Raumequalizer des Velodyne (zum Glück kann man heute bei ausreichend Platz so einen Würfel mit ein paar Pflanzen getarnt vor den Blicken der Frau verstecken :-) ) weitergeholfen und die Frequenzen halbwegs glattgebügelt.
Man kann sagen, dass ich in der Raumantwort sozusagen den Grand Canyon direkt neben dem Mount Everest liegen habe. Speziell da wo die m200 noch liefern konnte, da ist ein ganz ganz tiefes Loch .. - dafür bringt ein normaler Woofer die Nebenfrequenzen, die eh schon überbetont waren so richtig zum dröhnen :-( .

Viele der "Probleme" waren nach dem Umzug der Lautsprecher in einen anderen Raum wieder gelöst.


Grüße
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