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Bose Soundtouch 10 mit NAS

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speedy2016
Neuling
#1 erstellt: 16. Jun 2016, 05:02
Hallo Gemeinde,

ich habe kürzlich eine Soundtouch 10 geschenkt bekommen und möchte eine NAS mit meiner ganzen Musik darüber anschließen.
Ich habe mein Problem schon in der Community bei Bose veröffentlich, aber bislang null Reaktion, so dass ich es hier einmal versuchen möchte.

Ich kann ich trotz Zusage und Support von Brose - meine derzeitige NAS von Seagate nicht korrekt anschließen.
Ich habe meine Musik mit über 400 CD´s in Ordnerstrukturen auf der Platte (Interpret / Gruppe - Titel des Albums). Über das Laptop ist diese auch einwandfrei ersichtlich und nutzbar.
Über die Soundtouch App (Musikbibliothek) wiederum ist alles durcheinander, nichts findet sich wirklich strukturiert wieder. Änderungen (hinzufügen oder löschen) werden gar nicht über die App verarbeitet.
Dieses mag ggfs, auch an der NAS liegen und ich wäre bereit, mir eine seitens Bose empfohlene NAS von Synology oder WD zuzulegen. Diese ist wie gesagt ausschl. für Musik und ggfs. Bilder.
Aber wenn ich die ganzen Probleme in der dortigen Community auch mit diesen NAS lese, frage ich mich, ob ich mich nicht doch besser für einen anderen Hersteller entscheiden soll, bei dem das Zusammenspiel auch funktioniert.

Frage: Wer hat eine solche Kombination im Einsatz und kann mir hilfreiche Tipps geben. Welche NAS (ohne Verbindungsprobleme) wird empfohlen?

Danke im voraus.
sondek
Stammgast
#2 erstellt: 17. Jun 2016, 13:01
Im Prinzip funktionieren die meisten NAS problemlos mit den Bose-Sachen. Aber wie alle UPnP/DLNA-Netzwerkplayer benötigen die Boses einen entsprechenden Mediaserver. Den haben praktisch alle NAS vorinstalliert, meist muss man ihn noch über das Webinterface der NAS aktivieren und evtl. festlegen, welche Ordner er nach Musikfiles durchsuchen soll.

Wenn sie weiß, wo sie suchen soll, scannt die Server-Software den Musikordner und sortiert alle Dateien, die sie findet, nach den üblichen Kriterien, also meist zumindest Artist, Album, Titel, Genre. Diese Infos stehen in den Metadaten der Dateien – bei MP3 heißen sie z.B. ID3-Tags. Fehlen sie, oder sind sie lückenhhaft, kommt dabei ein ziemliches Chaos raus. Dann kommt man nur noch über die Ordnerstruktur weiter – und da kommt die nächste Falle: Viele (gerade die einfacheren) Mediaserver bieten gar keinen Zugriff nach Ordnerstruktur (im Suchbaum meist "Folder" genannt) an. Bei anderen ist als Grundeinstellung ein "einfacher" Suchbaum ohne Folder-Zugriff gewählt und man kann das in den Einstellungen ändern. Es gibt alle Spielarten. Eins bleibt aber stets unverändert: Ohne saubere und vollständige Metadaten ist so ein Streamingsystem nur der halbe Spaß.

Deiner Beschreibung nach ist der Mediaserver auf der Seagate bereits aktiv, liefert aber mangels Ordnerzugriff (daran ist der Server bzw. dessen Konfiguration schuld, nicht Bose!) und mangels ordentlicher Metadaten (dafür bist vermutlich Du selbst verantwortlich) kein vernünftiges Ergebnis. Der beste Weg zu einem funktionierenden System wäre zunächst herauszufinden, ob man den Seagate-Server zu einem Folder-Zugriff bewegen kann. Besser noch wäre im nächsten Schritt, die ganzen fehlenden Tags mit einem Editor (z.B. MP3Tag, kostenlos und gut!) nachzupflegen. Das geht dank praktischer Automatikfunktionen nach etwas Gewöhnung sehr flott und macht manchen Menschen (z.B. mir;-) sogar Spaß.
Nach Änderungen (neue Dateien, hinzugefügte Metadaten usw...) muss der Server die Dateien neu scannen, um die Unterschiede zu übernehmen. Viele Programme machen das automatisch, andere muss man manuell zu einem "rescan" anstoßen – daran liegt es vermutlich, dass Änderungen in Deinem Fall nicht im Bose-App auftauchen.

Teurere NAS à la Synology oder QNAP haben mehr Freiheiten und mehr Rechenleistung. Man ist da also z.B. nicht auf den serienmäßig vorinstallierten Mediaserver angewiesen (wobei der auch schon gut ist), sondern kann eine Reihe von Alternativen installieren. Und egal, welcher Server installiert ist, er läuft wegen der größeren Systemressourcen schneller und stabiler (was sich natürlich umso deutlicher bemerkbar macht, je größer die Sammlung ist). Grundsätzlich sollte sich aber bei 400CDs auch mit Deinem vorhandenen NAS eine ordentliche Performance hinbekommen lassen.
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