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was läuft zunehmend schief im Geschäftsfeld HIFI?

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Autor
Beitrag
DJ_Bummbumm
Inventar
#2958 erstellt: 17. Mai 2026, 21:52

Yamahaphilist (Beitrag #2948) schrieb:
Vielleicht hat man in D auch eher eine Wealth Display-Blockade, weil das Zeigen von Reichtum oft als protzig, rücksichtslos oder gierig gilt, während es beispielsweise in den USA eher als Zeichen von Erfolg und Fleiß angesehen wird.

Wenn hier 160000€ für einen Lautsprecher als "nicht teuer" (s.o.) angesehen werden, frage ich mich, welche Summen aufgewendet werden müssen, um protzig zu wirken.

BB
jandus
Stammgast
#2959 erstellt: 17. Mai 2026, 22:04
Protzig:


Protzig bedeutet, Reichtum, Besitz oder Fähigkeiten in übertriebener, aufdringlicher Weise zur Schau zu stellen, um anzugeben. Es beschreibt Dinge oder Verhalten als angeberisch, luxuriös oder übertrieben prunkvoll, oft mit einer negativen, abwertenden Konnotation


Da gibt es hier im HiFi-Forum.de schon den ein oder anderen Beitrag, da spielt eine Summe eine untergeordnete Rolle. Eher irgendwelche angebliche Fähigkeiten...
sohndesmars
Inventar
#2960 erstellt: 18. Mai 2026, 06:09
Diese Diskussion bezüglich Preis einer HIFI-Kette zeigt mir ausreichend, ws schief läuft in der HIFI-Branche. Gehe ich zu Fidility Hamburg oder zum Peter L. in Berlin, muss ich absurde Gespräche führen, um überhaupt Gehör zu finden. Andernfalls bin ich ein Störfaktor, kein Kunde. Mein Anspruch als Händler und Supporter damals in meiner Firma war unabhängig vom Ansehen jedem Kunden soweit es mir möglich war, zu helfen. Und dieser Anspruch war mitverantwortlich dafür, dass wir 2013 in die Insolvenz abrutschten. Die ach so schlauen Smartkunden, die großen Kistenschieber mit ihrer juristischen Penetranz (Wettbewerbsklagen noch und nöcher!) und der Hang zur Wegwerfgesellschaft (Fernseher kaputt? Macht nichts, kaufen wir einen neuen) bei ständig sinkender Marge waren die Sargnägel der alten UE-Händler.

Ja, mit High End kann man als spezialisierter Händler nach wie vor überleben. Dann ist man oft eine Singularität, selbst in einer Großstadt. Das ist weit weg von dem, was ich gerne hatte.

Was mir die letzten Tage wieder begegnete waren Personen, oft ältere Rentner, die dringend Hilfe brauchten, weil der Fernseher, der Rechner oder einfach der Empfang im Haus nicht funktionierten. Sie wagten nicht einen Handwerker zu holen, die wollen ja viel zu viel Geld, selbst nur für die Anfahrt. Und so konnte ich kurzfristig helfen. Im Prinzip könnte ich mich wieder selbstständig machen und da tätig werden. Allein die aktuelle Situation in Großdeutschland ist wenig hoffnungsvoll, so wirtschaftlich bestehen zu können. Das geht schon mit den Fahrzeugen los, den Zugänglichkeiten in die Innenstädte (hohe finanzielle Belastung allein wegen Kosten des ruhenden Verkehrs und für Sondergenehmigungen), den Fixkosten bezüglich Handwerkskammer, Industie- und Handelskammer, den Raumkosten (Materiallager, Werkstatt). Und dabei habe ich die Personalkosten schon nicht eingerechnet, ich wäre als Alleinunterhalter, also Einzelunternehmer unterwegs. Habe ich schon gemacht, das geht. Nur darf man nicht vergessen: kein Lohn im Krankheitsfall, kein Urlaubsgeld usw. Dafür hohe Fahrzeugkosten.

Und somit bin ich abhängig beschäftigter mit bezahltem Urlaub (30 Tage im Jahr). Es gehen weiterhin Rentenpunkte in die Rentenkasse und im Krankenfall bin ich weiterhin finanziell versorgt. Ich bin ein Egoist so zu handeln, obwohl ich die Notwendigkeit einer selbstständigen Handwerkstätigkeit sehe? Da möge ein Jeder an die eigenen Nase fassen und sich fragen, was grundsätzlich schief läuft im Geschäftsfeld Bundensrepublik Deutschland.
skorpi1211
Stammgast
#2961 erstellt: 18. Mai 2026, 06:55

Ja, mit High End kann man als spezialisierter Händler nach wie vor überleben. Dann ist man oft eine Singularität, selbst in einer Großstadt. Das ist weit weg von dem, was ich gerne hatte.


Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler...
Du kannst versuchen, deinen Geschmack dem Kunden näher zu bringen.
Wenn es aber der Markt nicht annimmt.... biste weg.

Das was du willst, ist ein Robin Hood sein, der damit Geld verdient, um Leben zu können.
Das wird schwer funktionieren, wenn die Dinge die du selbst aufzählst bezahlen musst.

Deutschland wird nie ein Land das für Dienstleistung ausreichend bezahlen will.
Das ist in der Schweiz schon anders..
Aber, da hat man auch deutlich höhere Gehälter.
Andere Strukturen...


ich wäre als Alleinunterhalter, also Einzelunternehmer unterwegs. Habe ich schon gemacht, das geht. Nur darf man nicht vergessen: kein Lohn im Krankheitsfall, kein Urlaubsgeld usw. Dafür hohe Fahrzeugkosten.


Du kannst einen Nebenjob machen und das verwirklichen.
Ein Kumpel sitzt alle paar Wochen in einem Reparatur Cafe.

Skorpi1211
Yamahaphilist
Stammgast
#2962 erstellt: 18. Mai 2026, 08:18
Vielleicht mal eine Rentenberechnung machen und alle anderen Fragen klären.

https://www.deutsche..._hinzuverdienst.html

Fahrzeugkosten lassen sich mit E Auto Leasing reduzieren.
8erberg
Inventar
#2963 erstellt: 18. Mai 2026, 08:31

sohndesmars (Beitrag #2960) schrieb:
.
Was mir die letzten Tage wieder begegnete waren Personen, oft ältere Rentner, die dringend Hilfe brauchten, weil der Fernseher, der Rechner oder einfach der Empfang im Haus nicht funktionierten. Sie wagten nicht einen Handwerker zu holen, die wollen ja viel zu viel Geld, selbst nur für die Anfahrt. Und so konnte ich kurzfristig helfen. Im Prinzip könnte ich mich wieder selbstständig machen und da tätig werden. Allein die aktuelle Situation in Großdeutschland ist wenig hoffnungsvoll, so wirtschaftlich bestehen zu können. Das geht schon mit den Fahrzeugen los, den Zugänglichkeiten in die Innenstädte (hohe finanzielle Belastung allein wegen Kosten des ruhenden Verkehrs und für Sondergenehmigungen), den Fixkosten bezüglich Handwerkskammer, Industie- und Handelskammer, den Raumkosten (Materiallager, Werkstatt). Und dabei habe ich die Personalkosten schon nicht eingerechnet, ich wäre als Alleinunterhalter, also Einzelunternehmer unterwegs. Habe ich schon gemacht, das geht. Nur darf man nicht vergessen: kein Lohn im Krankheitsfall, kein Urlaubsgeld usw. Dafür hohe Fahrzeugkosten.

Ich bin selber selbständig, entweder man ist Handwerker oder Kaufmann...
Heute gibt es auch die Möglichkeiten mit Lastenfahrrad, die fast immer kostenlos parken können, man muss das im Einzelfall sehen.


Und somit bin ich abhängig beschäftigter mit bezahltem Urlaub (30 Tage im Jahr). Es gehen weiterhin Rentenpunkte in die Rentenkasse und im Krankenfall bin ich weiterhin finanziell versorgt.

Ich wäre mit dem Klammerbeutel gepudert wenn ich die Absicherung nicht vornehmen würde

Ich bin ein Egoist so zu handeln, obwohl ich die Notwendigkeit einer selbstständigen Handwerkstätigkeit sehe? Da möge ein Jeder an die eigenen Nase fassen und sich fragen, was grundsätzlich schief läuft im Geschäftsfeld Bundensrepublik Deutschland.

Viel. Neukauf ist zu billig, weil Verschwendung von Ressourcen nicht berechnet wird und Arbeit ist durch Nebenkosten viel zu teuer.
Aber wer will da politisch nachsteuern? Der kann sofort seine Partei schließen... Die Leute wollen das so
Anscheinend muss es der ganzen Welt durch einen Knall o.ä. lausig gehen damit das kapiert wird.

Bisher wird es eher so gemacht das die dreckige fiese Arbeit nach Asien oder sonstwo geht und die Welt einfach weiter und immer schneller ausgeplündert wird damit das Schnitzel oder das Handy billig bleibt.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 18. Mai 2026, 08:33 bearbeitet]
Yamahaphilist
Stammgast
#2964 erstellt: 18. Mai 2026, 11:10
Der Repair Café Ansatz, aber als Business, ist gar nicht so doof.
Kernkonzepte für ein gewerbliches Repair Café wären doch zum einen der Reparaturservice: im Angebot vielleicht neben professionellen Reparaturen für Elektronik, Haushaltsgeräte, ggf auch Fahrräder oder Textilien, usw. Ggf sogar mit Gleichgesinnten, bei Dienstleistung (nicht zur Selbsthilfe!) müsste man für die Reparatur allerdings wohl Gewährleistung geben?? Zum anderen ein Gastro-Konzept: Der Café-Bereich dient nicht nur zur Überbrückung der Wartezeit, sondern ist eine eigenständige Einnahmequelle, Kaffee, Kuchen und Snacks, spezielle Kreationen wie das High End Törtchen, etc usw. Und dann als Highlight: z.B. Workshops & Kurse: kostenpflichtige Do-It-Yourself-Kurse (z.B. „Wie löte ich richtig?“, „Smartphone-Display tauschen“, DIY LS Bau, Vorträge zu Kabelklang und Voodoo HiFi , … ) um die eigene Expertise zu monetarisieren und Kunden zu binden.
Und fertig ist der Businessplan.
Transportmittel sind auch geklärt: E Lastenfahrrad, E Transporter für die schweren Kisten
Vorher zur Rentenberatung, damit nicht zuviele Reibungsverluste und alles chico
Mechwerkandi
Inventar
#2965 erstellt: 18. Mai 2026, 15:40

DJ_Bummbumm (Beitrag #2958) schrieb:

Wenn hier 160000€ für einen Lautsprecher als "nicht teuer" (s.o.) angesehen werden, frage ich mich, welche Summen aufgewendet werden müssen, um protzig zu wirken.

Protz ist keine Frage von Geld. Das ist Lifestyle.
Robääääääärt hält sich auch für reich.
Werner_B.
Inventar
#2966 erstellt: 18. Mai 2026, 15:53

8erberg (Beitrag #2963) schrieb:
Neukauf ist zu billig, weil Verschwendung von Ressourcen nicht berechnet wird und Arbeit ist durch Nebenkosten viel zu teuer.

Das ist sicherlich das strukturelle Problem. Es kommt aber noch verschärfend dazu, dass moderne Geräte oft nur teilweise überhaupt in einer Wald- und Wiesenwerkstatt reparaturfähig sind. Wer kann denn auf mehrlagigen Platinen Bauteile aus- und wieder einlöten? Früher, ganz sehr viel früher, lange ist's her, hat man einzelne Röhren gewechselt, oder einzelne Transistoren aus- und wieder eingelötet, das geht aber bei der extrem dichten modernen Bauweise gar nicht mehr.

Yamahaphilist (Beitrag #2964) schrieb:
... das High End Törtchen, etc

Ich zöge definitiv die klassische, bodenständige Schwarzwälder Kirschtorte nach Omas Rezept vor ... (mit einem ordentlichen Schluck Schwarzwälder Kirschwasser drin) ... ... eignet sich übrigens auch gut für den "Selbstbau" ... ... und reparieren muss man da nix - wenn's nicht gelingt: alles nochmal von vorne ...

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 18. Mai 2026, 16:19 bearbeitet]
Yamahaphilist
Stammgast
#2967 erstellt: 18. Mai 2026, 21:14
….Schwarzwälder Kirschtorte nach Omas Rezept…
8erberg
Inventar
#2968 erstellt: 18. Mai 2026, 22:21
Ja.im Schwarzwald gab es genug Hersteller.
In Lahr, St. Georgen, Villingen usw...

Peter
flexiJazzfan
Inventar
#2969 erstellt: 18. Mai 2026, 22:45
Ich dachte hier geht es um den Fachhandel und nicht um Verkaufevents von Quereinsteigern die mit Foodtrucks, Schießbuden und Hüpfburgen ihre Hehlerware unter die Leute bringen wollen.
„Ich gebe zu den zwei Temu –Miniverstärkern und dem Bündel Bananen noch einen automatischen Plattenspieler und zwei Dosen Red Bull – alles nur 50 Euro !! Nur heute und jetzt !!!“

Gruß
Rainer
Beaufighter
Inventar
#2970 erstellt: 19. Mai 2026, 06:10
Früher gab es die Steinzeit, heute haben wir nach dem frühen Woolworth die Ramsch Zeit.
sohndesmars
Inventar
#2971 erstellt: 19. Mai 2026, 06:16
Echte, traditionelle deutsche UE-Produktion ist im Wesendlichem tot. Auch im Schwarzwald, DUAL wurde des öfteren wiederbelebt, aber immer nur, um ein Strohfeuer zu entfachen. In Kronach wurde auch wieder ein eigentlich geschlossenes Werk reaktiviert, ob Loewe neu länger Bestand hat? Wir werden sehen.
Und nein, ein Handwerksbetrieb mit Lastenrad und ähnlichem kann man vergessen, habe ich alles durchgerechnet und meine schwindende Energie mit einberechnet. Hier in Hamburg könnte ich ein Lastenrad maximal zwei, drei Wochen nutzen, spätestens dann wird es geklaut, zerstört, angefahren. Die Raumkosten sind noch so ein Problem, wo soll ich denn meinen Standort haben, so dass er noch finanzierbar ist? In Sasel, Wedel, Kirchwerder? Und dann mit dem Lastenrad in die Innenstadt? Das kann sich ein Jeder auch mal für Berlin, Köln, München ausmalen. Und übrigens, meine Außendienstfahrzeuge, die ich damals hatte, wurde mehrfach ausgeplündert. Wenn man die nachts nicht sicher einschließt, steht man morgens ohne Material und Werkzeug da.
Wenn man Glück hat, zahlt die Versicherung das erste Mal. Das zweite sicher nicht mehr. Man muss es alles durchexerziert haben, um die Tücken zu kennen.
Und wären Repaircafés ein tragbares Geschäftsmodell, wir würden in jeder mittleren Stadt mindestens zwei vorfinden.

Aber bitte, sucht selbst.

https://www.repaircafe.org/de/

Und ja, in Hamburg gibt es einige, die werden eher ehrenamtlich geführt. Davon soll ich leben? Ja, unverschämt, dass man von seiner Arbeit leben will, sagt uns unsere Bundesregierung ja auch immer häufiger. Man kann ja die Rente dazu nehmen, dann kann man bestimmt bescheiden davon leben! Aha, so stellen sich das viele vor. Der kleine Handwerker, der nebenbei noch repariert kommt wenigstens nicht auf dumme Gedanken.
kölsche_jung
Moderator
#2972 erstellt: 19. Mai 2026, 07:05

sohndesmars (Beitrag #2971) schrieb:
... Ja, unverschämt, dass man von seiner Arbeit leben will, sagt uns unsere Bundesregierung ja auch immer häufiger. ...

Gibt es da ne offizielle Quelle/Zitat (also kein TikTok-oä-Schwurbler)?
8erberg
Inventar
#2973 erstellt: 19. Mai 2026, 07:17
Hallo

Wenn jemanden 1000 Gründe einfallen will er doch garnicht.

Mir wurde zwei Mal in jetzt über 40 Jahren mein Auto aufgebrochen, jedesmal Autoradio geklaut und dabei viel kaputtgemacht.
Und das war in den achsotollgelobten 80ern wo angeblich alles viel viel besser war - behauptet von Leuten die damals noch nicht mal Quark im Schaufenster waren.
Beides mal hat die Teilkasko das bezahlt.
Seitdem fest eingebaute Herstellertechnik drin. Ruhe.

Komisch.

Peter
skorpi1211
Stammgast
#2974 erstellt: 19. Mai 2026, 07:19

habe ich alles durchgerechnet und meine schwindende Energie mit einberechnet.


Sorry, dann lass es doch einfach.
Thema durch.
Dann muss man nicht alle 3 Seiten das Thema neu aufwärmen.
Deine Argumente sind doch einfach.... das ist ein Grund dass ich das gar nicht will.

Du hast einen Job, der dich zur Rente bringt.
So, um deine Expertiese nicht unbenutzt zu lassen, arbeite Ehrenamtlich (wie mein Kumpel) im den Repair Cafe.



Und wären Repaircafés ein tragbares Geschäftsmodell,

Nein, sind sie nicht. Darum arbeiten dort Ehrenamtliche.
Weil die Gesellschaft für solche Dienstleistungen kein Geld hat, oder ausgeben will.
Warum gehen so viele zur Tafel? Nicht weil sie Spass daran haben, Leute treffen und sich austauschen.
Weil Sie es müssen, noch so viel Monat OHNE Geld.

Ist aber nicht nur in Deutschland so...
Yamahaphilist
Stammgast
#2975 erstellt: 19. Mai 2026, 07:23
Unterhaltungselektronik müsste sich doch hervorragend mit Dienstleistungen kombinieren lassen, die den Nutzen und die Langlebigkeit der Geräte maximieren: Smart-Home-Planung, Reparatur- und Datenrettungs-Services, Senioren-Technik-Support, maßgeschneiderter Hi-Fi-/Heimkino-Bau sowie Technik-Training für Privatpersonen und Unternehmen, Content Creation & Affiliate-Marketing also YouTube Videos drehen und sich im HiFi Forum dann wild beschimpfen lassen :L, als Senior Consulting Influencer die Instagram Gemeinde aufmischen , in unserem Alter darf erstmals auch die Wahrheit sagen: Kauf kein Kack!
Man muss ja auch nicht alle Last auf den eigenen Schultern tragen, vielleicht nach Gleichgesinnten suchen.
Beaufighter
Inventar
#2976 erstellt: 19. Mai 2026, 07:45
Moin,

Die Marke Dual oder ähnliches wurde auch falsch wiederbelebt. JBL und Marshal verdienen sich mit ihren Boom Boxen / Kopfhörern dusselig und dämlich und im verträumten Schwarzwald will man mit end 70er Jahre Charme die Käufer überzeugen. Das kann nur Nische sein.

Unser nächstes Wirtschaftsfeld wird wohl Abo heißen. Wir werden es überall bekommen. Smartphone, TV Sender, Auto Extras, Beim Musik hören haben wir es schon, und in Verbindung mit der Hörhardware wird es auch irgendwann kommen.

Dann kannst du das große Kabel Abo bei Peter in Berlin abschließen, und bist wunschlos glücklich.


[Beitrag von Beaufighter am 19. Mai 2026, 08:06 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#2977 erstellt: 19. Mai 2026, 08:24

Beaufighter (Beitrag #2976) schrieb:
Moin,

Die Marke Dual oder ähnliches wurde auch falsch wiederbelebt. JBL und Marshal verdienen sich mit ihren Boom Boxen / Kopfhörern dusselig und dämlich und im verträumten Schwarzwald will man mit end 70er Jahre Charme die Käufer überzeugen. Das kann nur Nische sein.

Naja, die Namensrechte waren kunterbunt "in der Welt verteilt" und es gab nach über 30 Jahren das erste mal gemeinsame Produkte - und welch Wunder - es wurden Plattenspieler, für die Dual weltweit bekannt war.
Wer sagt nicht das es evtl. später mehr gibt? Pro-Ject fing auch als reiner Plattenspieleranbieter an.
Das kann alles nur die Zukunft zeigen was wie wann kommt. BTW sitzt Dual heute im fast genauso idyllischen Fuchstal (zwischen Landsberg, Kaufbeuren und Schongau).
Weiterhin hatte der deutsche Lizenzinhaber zwischendurch auch Mikrowellen und Spielwaren vertrieben, unter dem Namen "Dual" liefen damals schon bei Karstadt auch Armbanduhren usw... Überhaupt ein Wunder das die Marke noch was "wert" war, bei Nordmende hat es ja Technisat versucht und das Handtuch geworfen.



Unser nächstes Wirtschaftsfeld wird wohl Abo heißen. Wir werden es überall bekommen. Smartphone, TV Sender, Auto Extras, Beim Musik hören haben wir es schon, und in Verbindung mit der Hörhardware wird es auch irgendwann kommen.

Dann kannst du das große Kabel Abo bei Peter in Berlin abschließen, und bist wunschlos glücklich.


Ja, im KFZ-Bereich merkt man das vor allen Dingen, die wollen die Kisten unbedingt finanzieren, anscheinend sitzt an der Finanzierung mehr Kohle als bei "Bares auf den Tisch"
So steigt aber nur die Abhängigkeit der meist jungen Leute die darauf reinfallen.

Ich sag es jedem "ausser Immobilie keine Kredite". Leider hört da kaum noch jemand zu, naja, kein Wunder das die Zahl der Privatinsolvenzen steigt.

Peter
Werner_B.
Inventar
#2978 erstellt: 19. Mai 2026, 11:33
Zum Thema: so ganz hoffnungslos kann es nicht sein, wenn in Berlin zwar Hifi im Hinterhof dicht macht, aber Teile der Mannschaft einen Neustart wagen, siehe diese Meldung (Stereo 12.05.2026).

Einer Beurteilung enthalte ich mich, weil ich die ohnehin nicht kenne.

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 19. Mai 2026, 11:33 bearbeitet]
sohndesmars
Inventar
#2979 erstellt: 19. Mai 2026, 11:45
Das ist ein brisantes Thema. Ich hatte als Mitgesellschafter der Firma natürlich auch mit der Insolvenz zu tun. In der aktuellen Situation können die Mitarbeiter, die nicht Gesellschafter sind, auf Werte, die nicht vom Insolvenzverwalter greifbar sind, profitieren, um eine neue Firma zu gründen.

Das andere Problem, Privatinsolvenzen, ist leider tatsächlich deutlich größer geworden. Für diese Jahr wird von 120.000 Privatinsolvenzen ausgegangen, ähnlich hoch war es bisher nur zur Hochzeit der Coronamaßnahmen 2021.
Und ja, die Fahrzeugfinanzierung zusammen mit dem Gewinn am Fahrzeug ist für den Verkäufer viel interessanter als nur eine Barzahlung.
skorpi1211
Stammgast
#2980 erstellt: 19. Mai 2026, 12:19

Ja, im KFZ-Bereich merkt man das vor allen Dingen, die wollen die Kisten unbedingt finanzieren, anscheinend sitzt an der Finanzierung mehr Kohle als bei "Bares auf den Tisch"


Wer kann sich bei den Preisen denn das Auto ansparen???

OHNE das Leasing wäre der Automarkt schon zusammen gebrochen...
Das Volk hat doch gar nicht die finanziellen Mittel jetzt mal 10- 50K auf den Tisch zu legen.
vieles wird auf Pump gemacht. sogar der Urlaub teilweise...

Finde ich das gut? Nein. eher erschreckend...
jandus
Stammgast
#2981 erstellt: 19. Mai 2026, 13:39

Einen genaueren Überblick über das Nettovermögen (Gesamtvermögen abzüglich Schulden) der privaten Haushalte bietet der sogenannte Median, der die exakte Mitte der Bevölkerung markiert:Unter 35 Jahren: ca. \(17.300\ €\)35 bis 44 Jahre: ca. \(75.000\ €\)45 bis 54 Jahre: ca. \(146.200\ €\)55 bis 64 Jahre: ca. \(241.000\ €\) (Höhepunkt)Über 75 Jahre: ca. \(172.500\ €\)

https://www.google.c...e&channel=new&espv=1
skorpi1211
Stammgast
#2982 erstellt: 19. Mai 2026, 15:34
Und das ist deine Schlußfolgerung???

Mechwerkandi
Inventar
#2983 erstellt: 19. Mai 2026, 15:38

skorpi1211 (Beitrag #2982) schrieb:

Und das ist deine Schlußfolgerung???

Besser mit 'nem Porsche zum Tennis, als mit dem Fahrrad zur Arbeit.
jandus
Stammgast
#2984 erstellt: 19. Mai 2026, 15:40
Keine Schlussfolgerung, du hattest geschrieben

Das Volk hat doch gar nicht die finanziellen Mittel jetzt mal 10- 50K auf den Tisch zu legen.


Wollte nur mal einen Faktencheck...
DJ_Bummbumm
Inventar
#2985 erstellt: 19. Mai 2026, 16:42

8erberg (Beitrag #2977) schrieb:

Ich sag es jedem "ausser Immobilie keine Kredite". Leider hört da kaum noch jemand zu, naja, kein Wunder das die Zahl der Privatinsolvenzen steigt.

Die meisten Leute nehmen keine Kredite aus Jux auf, sondern weil sie dringend etwas brauchen.
Dass das keine tolle Finanzentscheidung ist, wissen die auch.
Aber was sollen sie tun?

BB
Yamahaphilist
Stammgast
#2986 erstellt: 19. Mai 2026, 16:54
Ein häufiger Grund gerade für die Verschuldung jüngerer Leute ist die Bezahlfunktion >zahle später<. Man verliert den Überblick, gerade auch, wenn man zuhause nicht wirtschaften gelernt hat, aber eben immer das neueste Zeug Handy, Klamotten, usw. Haben muss, weil der Nachbar es hat oder auf Instagram vorgemacht wird. In der Facebook Gruppe fährt man 5x im Jahr in Urlaub, da kann ich nicht bei 4x stehen bleiben. Die anderen schmeißen an ach so hippen neuen >Locations< ihr Geld raus, und ich kann nur die eigenen vier Wände fotografieren, nicht doch, da muss eben Kohle her.
sohndesmars
Inventar
#2987 erstellt: 19. Mai 2026, 17:29

jandus (Beitrag #2981) schrieb:

Einen genaueren Überblick über das Nettovermögen (Gesamtvermögen abzüglich Schulden) der privaten Haushalte bietet der sogenannte Median, der die exakte Mitte der Bevölkerung markiert:Unter 35 Jahren: ca. \(17.300\ €\)35 bis 44 Jahre: ca. \(75.000\ €\)45 bis 54 Jahre: ca. \(146.200\ €\)55 bis 64 Jahre: ca. \(241.000\ €\) (Höhepunkt)Über 75 Jahre: ca. \(172.500\ €\)

https://www.google.c...e&channel=new&espv=1
:prost


Ist schon richtig, nur die Mehrheit der Deutschen betrifft es nicht. Die Statistik stellt auch fest, dass die Vermögen sehr ungleich verteilt sind.
8erberg
Inventar
#2988 erstellt: 19. Mai 2026, 18:20
Hallo,

natürlich ist das Vermögen unterschiedlich verteilt: ein Großteil des Vermögens wird vererbt...

Es kommt aber auch immer auf die eigene Lebensplanung an: muss es unbedingt ne dicke Karre und nagelneu sein? Muss es unbedingt die teure Wohnung im "hippen Viertel" in der Großstadt sein?

Muss es unbedingt 3 Wochen Malediven sein? Wären 2 Wochen Baggersee nicht mal ausreichend?

Es gibt zuviele Leute die einfach über ihre Verhältnisse leben. Meine Frau und ich wir kommen beide aus kinderreichen Familien. Bei meiner Gattin waren es insgesamt 6 Kinder, bei uns Zuhause 7. Da lernt man rechnen und sparsam zu wirtschaften.
Aus allen ist "was geworden" auch weil wir alle wussten wie es ist arm zu sein und es nur den Weg gab über Fleiss und Bildung selber was aufzubauen. Kein Erbonkel von dem was zu erwarten war.

Daher gilt nach meiner Meinung der Spruch vom damaligen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard ("Maß halten") auch noch heute.
Zuviele geben Geld aus um Dinge zu kaufen die sie nicht brauchen um Leuten zu imponieren die sie nicht mögen.

Da denk ich dann auch....

Peter
Yamahaphilist
Stammgast
#2989 erstellt: 19. Mai 2026, 19:08
https://www.lowbeats...mit-sascha-magsamen/

…. vom Anspruch und Preis etwas höher zu gehen – weil die Kunden im Durchschnitt immer älter werden und man im Alter sowieso mehr Geld ausgibt.

Wie heißt es so schön: Das Geld liegt auf der Straße. Man muss es nur aufheben.
DJ_Bummbumm
Inventar
#2990 erstellt: 19. Mai 2026, 19:17

sohndesmars (Beitrag #2987) schrieb:
[Die Statistik stellt auch fest, dass die Vermögen sehr ungleich verteilt sind.

Auf der einen Seite die überwältigende Mehrheit des Volkes, auf der anderen Seite diejenigen, die meinen, eine Beolab 90 für 160.000€ Paarpreis wäre noch kein Highend, weil nicht teuer genug.

BB


[Beitrag von DJ_Bummbumm am 19. Mai 2026, 19:34 bearbeitet]
NoControl2560
Schaut ab und zu mal vorbei
#2991 erstellt: 19. Mai 2026, 19:40

Yamahaphilist (Beitrag #2989) schrieb:
https://www.lowbeats...mit-sascha-magsamen/

Der Laden hing doch auch schon einmal in der Insolvenz, oder?
8erberg
Inventar
#2992 erstellt: 19. Mai 2026, 21:30
Hallo


Auf der einen Seite die überwältigende Mehrheit des Volkes, auf der anderen Seite diejenigen, die meinen, eine Beolab 90 für 160.000€ Paarpreis wäre noch kein Highend, weil nicht teuer genug.


Es gibt in Deutschland ca. 5 Mio. Menschen die Bürgergeld beziehen, aber andersrum auch 2 Millionen Millionäre.

Als Kinder waren wir aus einer kinderreichen Familie mit Sicherheit auch "bürgergeldberechtigt' gewesen, aber sowas gab es damals nicht.

Also arbeitete mein Vater 12 Stunden am Tag bis zum Herzinfarkt und Klein-Peter "ging in Lehre" statt Studium.

Zähne zusammenbeißen und durch. Weiterbildung nebenbei und mir anhören müssen das "Weiterbildung" nicht steuerlich abzugsfähig ist da gab es nur Pauschalen für 3 x Tanken im Monat ausreichend.

Vielleicht hat mich das etwas "hart" gemacht aber viel vom allgemeinen Gejammer und Getue in den Medien frag ich mich: hat Euch Irgendjemand bei der Geburt ein leichtes Leben versprochen?
90 % der Weltbevölkerung wäre froh wenn sie für 14 Stunden harte Maloche soviel Kohle zu Verfügung hätten wir jeder Bürgergeldempfänger.

Trotz harten entbehrungsreichen Jahren bin ich gegen Sozialismus, der hat zu Recht abgekackt.

Peter
Dadof3
Moderator
#2994 erstellt: 20. Mai 2026, 08:47
Bitte beachtet die No-Politics-Regel! Einige Kommentare wurden entfernt.

Eine sachliche Darstellung der Vermögensverteilung mit direktem Bezug auf die Thread-Fragestellung ist hart an der Grenze, aber ob das nun gut oder schlecht ist oder was man ändern kann, ist definitiv jenseits davon.
Beaufighter
Inventar
#2995 erstellt: 20. Mai 2026, 11:00

NoControl2560 (Beitrag #2991) schrieb:

Yamahaphilist (Beitrag #2989) schrieb:
https://www.lowbeats...mit-sascha-magsamen/

Der Laden hing doch auch schon einmal in der Insolvenz, oder?

Macht Sinn.... Wenn dieser High End Krempel eh schon langsam 7 stellig wird, kann man auch gleich den ganzen Laden kaufen.
sohndesmars
Inventar
#2996 erstellt: 20. Mai 2026, 11:23
Was heißt Insolvenz? Das der Laden gerade nicht zahlungsfähig ist. So wird man Gläubiger und Personal los, kann auch eine gute Reinigung sein.
Bei Incorporated, GmbH usw haftet der CEO nicht.
Dass die Gründer eines Unternehmens UB beantragen müssen, kommt jetzt nicht so oft vor.

skorpi1211
Stammgast
#2997 erstellt: 20. Mai 2026, 11:23

Wollte nur mal einen Faktencheck...


Leider ist es kein Faktencheck....
Es wurde ein Durchscnitt von Vermögen gezogen.


Einen genaueren Überblick über das Nettovermögen (Gesamtvermögen abzüglich Schulden) der privaten Haushalte bietet der sogenannte Median, der die exakte Mitte der Bevölkerung markiert:Unter 35 Jahren: ca. \(17.300\ €\)35 bis 44 Jahre: ca. \(75.000\ €\)45 bis 54 Jahre: ca. \(146.200\ €\)55 bis 64 Jahre: ca. \(241.000\ €\) (Höhepunkt)Über 75 Jahre: ca. \(172.500\ €\)


Zum Vermögen zählt alles, Auto, Gespartes, ein Grundstück, Schmuck bzw.Gold und Silbermünzen...
Ne kleine Imobilie...

So nun nehmen wir die 45-54 Jährigen... Mal ne ganz einfache Rechnung...

10 Personen haben 10000000 Euro Vermögen
8 Personen haben 3000000 Euro Vermögen
150 Personen haben 900000 Euro Vermögen
1603 haben nix also 0 Vermögen...

Und es ist Vermögen und kein Jährliches Einkommen.
Wenn alles fest Angelegt ist, dann kann man nicht mal geschwind ein Auto kaufen....

Es ist ja viel Geld da. aber die die, den wirklichen Konsum auslösen sollen, die haben wenig, müssen über die Runden kommen.
Von den 168 die es sich leisten können, kaufen die meisten vielleicht gerade kein Auto, weil Sie es letztes Jahr schon getan haben.

Solche Zahlen sind für mich einfach Blendwerk...
Alle fragen sich doch bei 146200 Euro.... Wo ist mein Geld...
sohndesmars
Inventar
#2998 erstellt: 20. Mai 2026, 11:27
Und wie hoch ist unser Anteil an den Staatsschulden? Wer zahlt die zurück?

Die Prokopfverschuldung der deutschen Staatsbürger dürfte etwa eine mittlere fünfstellige Summe allein für den Bund betragen.

Aber ist uns ja auch egal
jandus
Stammgast
#2999 erstellt: 20. Mai 2026, 11:30

skorpi1211 (Beitrag #2997) schrieb:
Zum Vermögen zählt alles, Auto, Gespartes, ein Grundstück, Schmuck bzw.Gold und Silbermünzen...
Ne kleine Imobilie...


Methodik
Zwischen Mai 2023 und Februar 2024 wurden im PHF 3.985 Haushalte zu ihrer Vermögens- und Schuldensituation befragt (Deutsche Bundesbank, 2025). Zu den Bruttovermögen zählen selbstgenutztes und fremdgenutztes Immobilienvermögen, Finanzvermögen (Spar- und Girokonten, Bausparvermögen, Fonds, Anleihen, Aktien, Guthaben in privaten Rentenversicherungen), Wertgegenstände und Fahrzeuge sowie Betriebsvermögen (Nettowert). Nach Abzug von Hypotheken und Konsumentenkrediten ergibt sich das Haushaltsnettovermögen.

https://www.iwkoeln....h-altersgruppen.html
sealpin
Inventar
#3000 erstellt: 20. Mai 2026, 11:42
Offtopic: Staatsschulden werden nicht „zurückgezahlt“,so funktioniert das nicht. - aber das wird dann evtl. doch zu politisch.


Zur Bereitchaft sich B&O 90 und Konsorten zu kaufen: ich bin gerade bei Freunden in der Liga der mitleren 8-stelligen „Vermögensblase“. Die können sich leicht solche Teile irgendwo hin stellen, in jedes ihrer mehreren Häuse oder Wohnungen - tun die aber nicht. Hifi & Co. sind sowas von kein Thema. Man unterhält sich über EU Politik, ob die Segeljacht nicht evtl. doch nach Südfrankreich verlegt werden soll und darüber, ob man die Kreuzfahrt in der Südsee im Juli antreten soll, weil man ja evtl. nicht mehr mit dem Flieger zurück kommen könnte, wenn sich der Kerosinmangel durch die Blockade der Straße von Hormus länger hinzieht. Und außerdem ist es irgendwie undankbar, wenn sich die Kinder darüber streiten, welches der Penthäuser mehr wert ist, das an der Cote DAzur oder das in Courchevel … echte „first world Probleme“.

Hifi ist für diese Menschen noch nicht mal unwichtig - es ist schlicht nicht vorhanden (zumindes bei denen, mit den ich gerade zusamen bin - die im Übrigen total nett sind und ihren Reichtum nie heraushängen lassen).
skorpi1211
Stammgast
#3001 erstellt: 20. Mai 2026, 13:00

3.985 Haushalte


https://www.destatis...amilien/_inhalt.html


Du nimmst 0,0097% der Haushalte.... Ganz großes Kino hier....


Zu den Bruttovermögen zählen selbstgenutztes und fremdgenutztes Immobilienvermögen, Finanzvermögen (Spar- und Girokonten, Bausparvermögen, Fonds, Anleihen, Aktien, Guthaben in privaten Rentenversicherungen), Wertgegenstände und Fahrzeuge sowie Betriebsvermögen (Nettowert). Nach Abzug von Hypotheken und Konsumentenkrediten ergibt sich das Haushaltsnettovermögen.


Sag ich doch, fast alles fest angelegtes Geld, wo man nur dran geht, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.

Naja, lass gut sein....
Yamahaphilist
Stammgast
#3002 erstellt: 20. Mai 2026, 13:11
Während Standard-Elektronik für extrem Vermögende kaum von Bedeutung ist, bilden exklusive, handgefertigte HiFi-Anlagen eine hochpreisige und prestigeträchtige Nische für anspruchsvolle Genießer.

https://www.highend-hifi-shop.de/infos/hifi-high-end-beratung/

Weiter unten
8erberg
Inventar
#3003 erstellt: 20. Mai 2026, 14:29

skorpi1211 (Beitrag #3001) schrieb:

3.985 Haushalte


https://www.destatis...amilien/_inhalt.html


Du nimmst 0,0097% der Haushalte.... Ganz großes Kino hier....



Statistik ist ein schweres Thema...

Peter
jandus
Stammgast
#3004 erstellt: 20. Mai 2026, 14:35
Stimmt,wenn einen die Statistik nicht passt...
flexiJazzfan
Inventar
#3005 erstellt: 20. Mai 2026, 14:55
Die Probleme der verschiedenen Statistiken sind bekannt. Man kann sie nur korrekt interpretieren, wenn man ihre Entstehung und die Datenbasis kennt.

Ich habe deshalb die relativ einfachen Zahlen der Millionäre (übrigens ohne selbstgenutzte Immobilien) genommen (#2944). Für die intensiv geführt „Reichendiskussion“ sind meiner Meinung nach besonders die Einkommensmillionäre als absolute Größe interessant, weil sie genug freies Geld für besonderes HighEnd haben könnten. Ob das wirklich so sein könnte, zeigen die Zulassungszahlen von HighEnd Autos und Luxussportwagen - wie sie auch von unseren Fussballstars als Spielzeug bevorzugt werden.

Ich persönlich halte HighEnd in Deutschland für eine schwer verkaufbare Ware. Bei den meisten Kunden muss man wohl ganz unten anfangen : Da stelle ma uns mal janz dumm und fragen was is Hifi ?

Gruß
Rainer
skorpi1211
Stammgast
#3006 erstellt: 20. Mai 2026, 15:32

Statistik ist ein schweres Thema...


Völlig Richtig, darum sollte man sie auch gar nicht in ein Forum bringen..


Stimmt,wenn einen die Statistik nicht passt...

Oder der sie nimmt, dem sie gerade passt.

Noch einmal, Für MICH gibt diese Statistik null Aufschluß, ob jemand ein Auto (Neuwagen) oder eine große Anlage Bar kaufen kann, von der Befölkerung.
Und da sage ich eher nicht. Auto kaufen oder ne Anlage die mehere 10K kostet, das Geld muss man über haben, und nicht in fest angelegtem Geldanlagen.
Vielleicht die Anzahlung zur niedrigen Leasingrate (komplett daneben)
Und da sehe ich in der überwiegende Befölkerung wenig Spielraum. Natürlich gibt es Leute, die mehrer 10K als Spielgeld auf dem Konto haben. das bestreite ich doch gar nicht.
Aber zu sagen der Durchschnitt der 45-54 Jährigen haben mal grad so 146200 angespart... das ist eben nicht auf der hohen Kante..
Man sieht doch überall...
Selbst Fahrräder werden schon geleast, und der markt ist auch schon teilweise zusammen gebrochen.
Urlaub, Haushaltsgeräte die kaputt gegangen sind... sehr oft wird da mit "Zinslosen" Zielkauf, oder eine niedrige Rate beworben und auch verkauft.
Warum Wohl? Weil sie zu faul sind das Geld vom Konto zu holen???

Ob ich das gut finde. bei Leibe nicht. Ich finde es erschreckend. Und es wird noch zunehmen.
Wenn man sich die ganzen Finanzierungen von Häusern anschaut, spitz auf Knopf, und nun steigen die Energiepreise und andere wichtige Kosten.
Wenn der "günstige" Zinskredit ausläuft... gute Nacht.
jandus
Stammgast
#3007 erstellt: 20. Mai 2026, 15:39

skorpi1211 (Beitrag #3001) schrieb:
Naja, lass gut sein.... ;)


Nun hast du dich genug 🤮 und wir wissen jetzt um deine Meinung.
skorpi1211
Stammgast
#3008 erstellt: 20. Mai 2026, 15:48

was is Hifi ?




Da habe ich jetzt sofort an TBBT und Sheldon denken müssen als er Penny erklären will: Was ist Physik... an einem warmen Sommerabend im antiken Griechenland....
DerHilt
Inventar
#3009 erstellt: 20. Mai 2026, 16:18
"Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!"
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