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Yamaha A700 oder Denon PMA-500V+A -A |
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Capt.Haddoc
Ist häufiger hier |
#1
erstellt: 22. Mai 2026, 20:53
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Hallo Freunde der Klassiker, ich bin mir nicht ganz sicher was ich mit dem Verstärker aus dem Nachlass meines Vaters machen soll: Es geht um einen Yamaha A700 von 1983. Ich selber habe den in 2000 schon mal repariert und die großen Netzteilelkos, einige Widerstände und kleiner Elko´s getauscht. Die Widerstände und Drahtbrücken waren von dem Klebstoff der ELKO´s zerfressen. Auch der Balanceregler wurde damals getauscht. Die Potis kratzen nicht, keine Aussetzer beim drehen und alle Eingänge schalten ohne Fehler. Der Verstärker hat ja eine Auto-Class A Umschaltung und eine variable Loudness. Wenn ich den gegen meinen Denon PMA-500V vergleiche, weiß ich nicht welchen ich halten soll. Der Verstärker wäre im Keller immer zweite Wahl und würde nur fürs Tanzenüben und Musikhören beim Reparieren oder Basteln herhalten. Lautsprecher wären wechselweise ELAC EL55, ARCUS TS100 und ganz pruistisch mit Canton Plus S. Oder die Canton Gamma L von dem damaligen Canton Receiver Gamma R. Canton hatte damals den Receiver wieder eingezogen und mein Vater hatte sich von der Gutschrift den Yamaha gekauft, mit dem Tuner T-700. Klanglich war mit der Yamaha immer zu neutral, der Denon hat da mehr "wärme" und wahrscheinlich durch die nur schaltbare Loudness ein ganz anderes Klangbild. Ich würde mich freuen ein paar Meinungen oder Anregungen zu bekommen. Danke, Martin ![]()
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gst
Inventar |
#2
erstellt: 23. Mai 2026, 12:46
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Du kannst ja beim Yamaha die Loudness stufenlos dazuregeln. |
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prengelmeister
Stammgast |
#3
erstellt: 23. Mai 2026, 14:15
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Besorge dir eine Bedienungsanleitung aus dem Web und mache dich mit der Verwendung der regelbaren Loudness vertraut. Loudness- Poti in FLAT Stellung bringen und mit Bass, Tremble und Volume Potis einen nach deinem Gusto passenden Sound mit für dich maximale Lautstärke einstellen. Die drei Knöpfe, speziell Volume ab jetzt NICHT mehr anrühren! Ab jetzt mit dem Loudness- Poti auf angenehme Abhörlautstärke herunterregeln. Es bedarf erstmal einer Eingewöhnungzeit um die Lautstärke nicht mehr mit dem großen Volumen Gasgriff einzuregeln. Da du ja über Löterfahrung verfügst, deaktiviere die unsägliche Auto- Class- A - Schaltung durch Entfernen einer Leitung an der Class A Taste. Der Yamaha wird es dir mit weiterer langer Funktionsdauer danken. MfG harty |
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shabbel
Inventar |
#4
erstellt: 23. Mai 2026, 15:52
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Genau heute sagte mir ein Freund, er spiele mit dem Gedanken, sich einen Yamaha zuzulegen. Ich sagte zwei Dinge. Erstens, der typische Yamaha-Sound ist sehr sachlich und Geschmackssache. Zweitens, die regelbare Loudness ist nie so zufriedenstellend, wie bei üblichen Klassikern. |
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Kunibert63
Inventar |
#5
erstellt: 23. Mai 2026, 18:58
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Irgendwie ist man hier, also im Forum, etwas anderer Meinung. Was manche an der Bedienung, wie von @prengelmeister beschrieben, bemängeln, dass dafür kein Motorpoti eingebaut wurde. |
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prengelmeister
Stammgast |
#6
erstellt: 23. Mai 2026, 21:07
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Ist eigentlich inkonsequent von den Yamaha- Leuten, dem großen Lautstärkesteller ein Motorpoti zu spendieren und den wichtigeren kleinen Loudnessknopf rein mechanisch zu belassen. Ein bewegter großer Dreher macht mehr her. |
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Capt.Haddoc
Ist häufiger hier |
#7
erstellt: 23. Mai 2026, 23:44
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Also den Verstärker kenne ich seitdem mein Vater ihn gekauft hatte, kenne die Bedienungsanleitung und die Wartungs- und Reparaturanleitung. Die Funktion der variablen Loudness ist mir bekannt. Passte ganz gut zu den Gamma L, kam aber nie an den Receiver Gamma R ran. Das ist aber ja nicht meine Frage. Einer der Verstärker soll bleiben und ich mache das durch Abhören von mit bekannten Musikstücken. Das ist die klangliche Seite, die andere ist die Haltbarkeit. Der Denon zickt gerade beim Lautstärkepoti und dem Tapeselector rum. Das wären auch so Infos, zur Langzeiterfahrung, die einen in der Entscheidung weiterbringen. Ich möchte hier "Meinungen" lesen, die mich vielleicht beeinflussen. Oh man. da habe ich wohl unterschiedliche Lager (Yamaha oder Denon) aufgeweckt. Das ist wie Mercedes oder BMW und dann kommen die Autounionanhänger dazu, oder Leitz oder Zeiss, oder Refraktor oder Spiegelteleskop, Nike oder Addidas. Trotzdem freue ich mich auf Beiträge. Martin [Beitrag von Capt.Haddoc am 23. Mai 2026, 23:46 bearbeitet] |
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gst
Inventar |
#8
erstellt: 24. Mai 2026, 09:55
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Nimm man lieber die eigenen Ohren und den eigenen Geschmack, was sich für dich besser anhört. |
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prengelmeister
Stammgast |
#9
erstellt: 24. Mai 2026, 10:19
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Für deine Lautsprecher brauchst du die Leistung des Yamaha jedenfalls nicht. Ein versehentlicher ungeschickter Dreh am Lautstärkeregler und du kannst die Reste deiner Basslautsprecher als Halskrause tragen.... Durch die feste Bassanhebung am Denon kommst du auf jeden Fall schneller an deinen Wohlfühlsound. Dir bleibt die Qual der Wahl.... |
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leserpost
Stammgast |
#10
erstellt: 27. Mai 2026, 21:39
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Der Yamaha wird am Gebrauchtmarkt evtl. etwas höher gehandelt. Ob man im Alltag große Unterschiede merkt bezweifle ich. Beides sind renomierte Masserhersteller von qualitativ brauchbaren HiFi Equipment. Restaurierungszustand dürfte ggf. für den Yamaha sprechen. Kann man aber mit dem Denon ja auch machen. Ich behalte immer die Geräte die genauso gut sind und am Gebrauchtmarkt weniger bringen. VG Martin |
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djsepulnation
Stammgast |
#11
erstellt: 27. Mai 2026, 21:53
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Wärmerer Klang ist nicht immer gleich Bässer.Oft klingen wärmere Gerätschaften etwas schwammiger/weicher im Bass. Höre mal ne Zeitlang nur mit dem Yamaha und gewöhne dich an den Klang.Schreib dir auf was dir an der klanglichen darbietung gefällt.Dann geh wieder zurück zum Denon und mach dort das gleiche. Denon ist eben bekannt für seine weichere Abstimmung und Yami wie erwähnt für seine Sachlichkeit. Was spricht den dagegen beide zu behalten? Dir gefallen ja anscheinend beide gut und so kannst je nach Lust und Laune mal mit dem Denon oder mit dem Yami hören Reich wirst durch einen Verkauf so und so nicht.... |
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prengelmeister
Stammgast |
#12
erstellt: 28. Mai 2026, 16:10
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Wenn du ein Freund von Kickbass lastiger Musik bist, also dem Drummer gerne bei seine Arbeit zuhörst, ist der Denon m.E. vollkommen aus dem Rennen. Bei Coldplay, Killers und Konsorten hilft nur neutrale Yamaha- Härte mit hoher Impulsfestigkeit. |
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shabbel
Inventar |
#13
erstellt: 28. Mai 2026, 22:46
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Ja klar, deswegen habe ich auch 3 Paar Boxen und 12 Receiver/Verstärker zu Hause. Bei Metallica mal eben die Hardware wechseln. Mir hat mal jemand gesagt, beim Abhören von Schlagzeug in Echtlautstärke wären Electrovoice Sentry das Maß der Dinge. Bei Orgelbass sollen die B+W 801 gut kommen. Bei klassischer Musik sollen die Telefunken O85 und O86 das Maß der Dinge sein. Aber dann bitteschön vom Mastertonband bespielt. Nix Vinyl, nix CD. [Beitrag von shabbel am 28. Mai 2026, 22:59 bearbeitet] |
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dialektik
Inventar |
#14
erstellt: 28. Mai 2026, 23:46
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Glauben versetzt wie immer Berge Habe noch nie Unterschiede zwischen Denon, Yamaha, Pioneer, Sony, Tandberg, Wega, Rotel, NAD... in neutralen Einstellungen gehört |
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gst
Inventar |
#15
erstellt: 29. Mai 2026, 11:40
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Achtung, jetzt wird es gefährlich! |
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prengelmeister
Stammgast |
#16
erstellt: 30. Mai 2026, 12:42
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@shabbel: Die dir empfohlenen Lautsprecherkombinationen finde ich gar nicht mal so abwegig. Hatte selbst vor langer Zeit EV Sentry III, Reflexrohr geschlossen und mit eingeschliffenem Equalizer in Betrieb. Der Haken an den Kisten ist die benötigte Wohnraumgröße. Wäre ich Prairie- Bewohner auf dem Amerikanischen Kontinent, gehörten die Tröten zu meiner Einrichtung. Nur Signalquelle und Verstärker sind für mich irrelevant. |
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shabbel
Inventar |
#17
erstellt: 30. Mai 2026, 18:34
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Ich habe nur Einschätzungen von Leuten wiedergegeben, die ich für kompetent halte. Der eine war mal in L.A. und hat Lemmy getroffen. Die beiden haben eine Palette Bier geholt und bei Lemmy zu Hause leergemacht. Von ihm kam der Hinweis auf die Sentry. |
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