elektronische Basskorrektur ???

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neuland
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Feb 2004, 16:29
Also ich habe jetzt meinen Sub als Passivvariante Fertig! Hört sich auch ganz gut an, allerdings wollte ich den noch mit nem Verstärker Aufrüsten, in der Form, dass ich ne Endstufe als Aktivmodul dranhänge. Davor kommt auch noch ne Aktivweiche.

Endstufe und Aktivweiche sind kein Problem!

Jedoch habe ich noch vor die Grenzfrequenz mit einer Linkwitz Korrektur Schaltung etwas abzusenken und noch ein bissl mehr Druck hinter die Bässe zu packen

In der Schaltung die ich gefunden habe sind alle Werte für die Kondensatoren von einen beliebig zu wählenden Wiederstand R1 und einen Faktor K abhängig. Und da liegt das Problem. Ich habe bis jetzt nur eine Gleichung für Geschlossene Gehäuse gefunden die über fc, QTC und die korrigierten Werte fc' und QTC' diesen K wert errechnet.

Wie kann ich für bassreflexgehäuse diesen K wert errechnen? Oder gibt es eine Möglichkeit aus den Eckdaten der Bassreflexbox die QTC und fc einer aquivalenten Geschlossenen Box zu bestimmen?

Hier sind mal wieder Richtige Profis gefrage!
Ich hoffe, dass die mir hier weiterhelfen
Dank an die die sich beteiligen!
qnorx
Stammgast
#2 erstellt: 11. Feb 2004, 17:28

Jedoch habe ich noch vor die Grenzfrequenz mit einer Linkwitz Korrektur Schaltung etwas abzusenken und noch ein bissl mehr Druck hinter die Bässe zu packen


Verstehe ich nicht ganz - wo soll der Filter da rein? Vor das Chassis? Warum noch ein Filterelement wo Du doch schon eine aktive Weiche hast? Da kannst Du vermutlich akustisch günstger aktiv mittels Bassanhebung wirken?!
neuland
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 11. Feb 2004, 18:35
die Schaltung kommt nach der Aktiven Freqwenzweiche, und vor der Endstufe und Verstärkt die Tieffrequenten Töne nochmals (Frequenzabhängige Verstärkung!!!). Dadurch kann ich die Wiedergabe meines Chassis in Tiefere Frequenzbereiche ausdehnen (ca. 25hz, entsprechend der Freiluftresonanz), wenn ich noch nicht bei der Vollen aussteuerung bin. Man wirkt damit nur dem Frequenzabfall über den -3db entgegen. Der Aktivfilter Trennt nur bei einer bestimmten Frequen, verstärkt sie jedoch nicht.

Das ganze nennt sich Linkwitz Basskorrektur. Aber wie gesagt habe ich noch keine Möglichkeit gefunden die Parameter für ein Bassreflex auszurechnen!
P.Krips
Inventar
#4 erstellt: 11. Feb 2004, 19:02
Hallo Neuland,

die Antwort ist ebenso einfach wie einleuchtend:

Die Dir vorliegende Linkwitzkorrektur ist für geschlossene Gehäuse gedacht und funktioniert nicht mit Bassreflex.

Wenn Du die Schaltung auf Bassreflex anwendest, kann es Dir passieren, dass Du Deine Bassmembran plötlich in einer anderen Zimmerecke wiederfindest...

Gruss
Peter Krips
neuland
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 11. Feb 2004, 19:46
THX @ P.Krips

Hm, meine Schöne Kevelar Membran wollt ich eigentlich noch nen paar jahre in ihrer Sicke sehen!

Aber eigentlich müsste das vom Prinzip her auch auch auf Bassreflex gehäuse angewendet werden!

Ich habe heute mich mal mit Magnats Omega Subwoofer beschäftigt, der den Aggressor 5000 eingebaut hat! (Weil mein Vater den ins Hometheater einbauen will )
Und da steht in der Beschreibung auch das eine Elektronische Basskorrektur benutzt wird! Ich habe auch mal mit den Eckdaten des Aggressor 5000 nen Gehäuse mit den ausmaßen des Omega berechnet und komm da auf ca 33HZ Grenzfrequen, allerdings wird real beim Omega Sub von Magnat, der ein Bassreflex Gehäuse hat eine Grenzfrequenz von 21HZ Gemessen und 12HZ unterschied sind für mich ein Zeichen, dass eine Basskorrektur auch für Bassreflex möglich ist! Ich werde mal versuchen über den Alpha Wert meines Bassreflex ein geschlossenes Pendant zu finden und mit den Werten zu arbeiten. Die paar Bauteile für die Korrektur habe ich so oder so da!

Also nach dem Try and Error Prinzip! Da ich so oder so keine Endstufe mit 180W habe, die an die max. Werte des Chassis kommt kann ich da eigentlich getrost rumprobieren.

Trotzdem danke .... ich poste dann mal meine Ergebnisse!
qnorx
Stammgast
#6 erstellt: 11. Feb 2004, 20:23
also ich glaube was sonst gemacht wird um die Grenzfrequenz bei Chassis zu senken ist den Qes zu senken durch einen vorgeschalteten Widerstand. Und das fliesst ja dann in die Volumenberechnung mit ein. So zumindest habe ich das verstanden.
phonolith
Neuling
#7 erstellt: 12. Feb 2004, 21:11
Ich würde gleich eine geschlossene Box bauen. Die reproduziet sauberer und kann bei entsprechender elektronischer Korrektur auch tief hinabreichen. Bassrefelex istz sowie das Letze, was ich bauen würde.
detegg
Inventar
#8 erstellt: 13. Feb 2004, 01:03
Hi Neuland,
mmmmhhh... nach dem Try and Error Prinzip wird das wohl nichts werden!
Die elektronische Entzerrung von Basslautsprechergehäusen (geschlossen und BR) hat J. Panzer beschrieben in isbn 3-7723-1961-0. Mit Hilfe seiner Tabellen und ein wenig Messequipment kommt man schon sehr weit. Die mathematische Abhandlung ist allerdings etwas für Kenner....

Gruß
Detlef

PS: JP benutzt ein Hochpassfilter 2.Ordnung


[Beitrag von detegg am 13. Feb 2004, 01:05 bearbeitet]
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