Jack & Danny E-Gitarre

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Mister_McIntosh
Inventar
#1 erstellt: 09. Jul 2011, 14:44
Da ich schon öfter was von den Gitarren gelesen habe, stellt sich jetzt mir die Frage, ob die überhaupt was taugen?

Sie sind ja sehr günstig und scheinen die Hausmarke vom Music Store zu sein.
metal_drummer
Inventar
#2 erstellt: 10. Jul 2011, 15:46
Hi,

ich weise darauf hin, dass ich Trommler bin (hehe, reimt sich ) Daher kann ich nichts wirklich hilfreiches schreiben.

Aber unser Gitarrist hat sich erst letzte Woche eine Jack & Danny für 199€ bestellt, viel Zeit hatte er bis jetzt nicht zum testen, er meinte nur dass sie sich schon gut hören lassen kann (als Vergleich hat er seine doppelt so teure Les Paul von Epiphone). Nur die Verarbeitung soll wohl nicht gerade das Gelbe vom Ei sein, besonders was die Lackierung angeht.

Ansonsten mal hier und hier reinschauen.


[Beitrag von metal_drummer am 10. Jul 2011, 15:51 bearbeitet]
olli_gt
Stammgast
#3 erstellt: 11. Jul 2011, 15:46
Hi,
ich habe mir vor zwei Wochen einen Jack&Danny E-Bass (Fender Jazz Bass Kopie) gekauft und bin damit sehr zufrieden.
Dieser ist meiner Meinung nach sehr gut verarbeitet und ist auch sehr gut bespielbar!

Allerdings habe ich ihn komplett neu eingestellt (Saitenlage, Bundreinheit, Saitenabstand der Pickups) das war ab Werk alles nicht so dolle...

Und ich habe ihn vor Ort im Musicstore angetestet!!!

Als ich den Bass nach dem Testen kaufen wollte, sagte mir der Verkäufer, dass ich ein neues, verpacktes Instrument bekommen würde.
Ich sagte Ihm, dass ich nur einen Bass kaufen würde, welchen ich auch angespielt habe, wegen der Serienstreuung...
Ich konnte den Bass daraufhin problemlos ausprobieren und siehe da:
Alle Saiten schnarrten im dritten Bund!
Als ich dem Verkäufer dieses berichtete, sagte er, ich könne die Saitenlage ja höher einstellen...
Ich gab ihm zu verstehen, dass das keine Option für mich sei und dass ich lieber das Ausstellungsstück kaufen möchte.
Dieses war dann auch möglich.

Fazit:
Gutes Instrument für kleines Geld, aber die Serienstreuung ist mit Vorsicht zu genießen! Beim Kauf über Versand wäre es also ein Pokerspiel...

Gruß
Olli
Mister_McIntosh
Inventar
#4 erstellt: 11. Jul 2011, 18:11
Ja, ich wäre ja sowieso ein Neuling auf dem Gebiet.

Spielen kann ich eh noch nicht, nur mich interessieren halt die Gitarren der Firma, da man sie oft sehr günstig sieht.
PapstKron
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 11. Jul 2011, 18:36
J&D ist für mich nur ein Übergangsprodukt.
Wenn du Bock auf Gitarre spielen hast, im Moment aber nich die Mittel besitzt dir ne gescheite Gitarre zu kaufen, dann is J&D evtl. auch Fender Squier ne Option für dich.
Ansonsten Finger weg.

@metal_drummer:
da hat sich dein Gitarrist vom Regen in die Traufe bewegt;)
Ne Les Paul von Epiphone is eh nich das gelbe vom Ei, vor allem nich für 400€;) da musste tiefer in die Tacche greifen um was gutes zu bekommen von Epiphone.
Da is der Vergleich zu ner, ich schätze mal Strat, von J&D eh schon Fehl am Platze, weil Les Paul und Strat zwei paar Schuhe sind, alein schon was den Klang angeht.
Verarbeitung is bei beiden nich Bombe, bei der Les Paul aber wohl en ticken besser.

P.S.: Wichtig is auch der Verstärker. Kannst ruhig ne 2000€ Klampfe annen schlechten Verstärker hängen und es klingt trotzdem Mies. Die Kombination machts;)
metal_drummer
Inventar
#6 erstellt: 11. Jul 2011, 18:59
Naja wie gesagt, ich hab da im Grunde kein Mitspracherecht

Aber er ist mit der Epiphone erstmal absolut zufrieden, sieht auch von der Verarbeitung her sehr ordentlich aus.
PapstKron
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 11. Jul 2011, 20:20
nimms nich persönlich;)

Verarbeitung is in Ordnung, aber Klang is nich so dolle
killnoizer
Inventar
#8 erstellt: 12. Jul 2011, 07:29
Grundsätzlich sollten in der Preisklasse ALLE Details gecheckt werden, von der Verkabelung bis zu den Schrauben ( Hals + Mechaniken ! ) , die Summe aller Details kann eine Menge ausmachen.
Und natürlich klingt die Gitarre auch besser wenn du sofort neue hochwertige Saiten aufziehst ( was aber auch beherrscht werden will ) .

Irgendwie glaube ich aber auch das erfahrene Musiker mit billigen Instrumenten besser zurecht kommen als blutige Anfänger , ist aber sicher auch eine Frage des gewünschten Sounds....
metal_drummer
Inventar
#9 erstellt: 12. Jul 2011, 12:48

PapstKron schrieb:

@metal_drummer:

Da is der Vergleich zu ner, ich schätze mal Strat, von J&D eh schon Fehl am Platze


Hab heute nochmal nachgefragt, sowas lässt mir sonst keine Ruhe die J&D ist ebenfalls eine Les Paul.
PapstKron
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Jul 2011, 09:23
Okay, das wusste ich nich;)
dachte das wäre dann ne Strat gewesen.

@killnoizer:
mit den Saiten haste nich ganz unrecht, aber ganz oft sind die Pickups dieser Giterran schlecht, da bringen die Saiten nich mehr viel, außer das sie besser bespielbar sind;)

Ich denke das jeder Musiker, egal ob Amateur oder Profi, mit ner teuren Gitarre besser zurechtkommt als mit ner billigen.
Liegt an der besseren Verarbeitung, Pickups klingen besser usw. Klar kann der Profi aus ner billigen mehr rausholen als der Amateur, der Sound is den meisten Fällen trotzdem irgendwie mies;)
tip-doppelkeks
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 13. Jul 2011, 11:02
Wenn ich was empfehlen kann:
Schnapp dir nen Freund oder Kollegen der was von der Materie versteht und geht auf die Jagd nach einer gebrauchten.

Gerade im Bereich um die 200€ bekommst du auf dem Gerbrauchtsektor viel, viel mehr fürs Geld, wenn du mit ein/zwei Katschen im Lack Leben kannst und etwas Zeit mitbringst.

Empfehlen kann ich in dem Preissektor z.B. ältere Charvel oder Yamaha Gitarren. Da gibts wirklich dann um die 200€ schon recht viel Gitarre.
Du findest aber für jeden Geschmack da auch was von anderen Marken. Gerade bei Instrumenten merkst du halt im untersten Preissegment jeden Euro den du mehr investierst.
Je nachdem kommt ein Gebrauchtkauf dann schon einer Verdopplung deines Budgets gleich und das Instrument, dass du dafür kriegst, ist dann schon gleich ganz ein anderes.

Ich habe Jack&Danny nie gespielt und will die jetzt auch nicht schlecht reden, ich wollte nur mal daran erinnern, dass ein Gebrauchtkauf immer eine Option ist. Gerade, wenn man wie du scheinbar ein stark begrenztes Budget hat oder nicht überschreiten will.


Auch bei der J&D wirst du wohl auf Hilfe angewiesen sein, da sie Setups wirklich oft mies sind bei so billigen Gitarren.
Olli kann ich mich da auch nur anschließen, die Qualitätskontrolle in diesem Preissegment glänzt meist durch Abwesenheit, also aufgepasst und nicht blind einen Karton kaufen!
heip
Inventar
#12 erstellt: 03. Aug 2011, 19:14

olli_gt schrieb:
Hi,
ich habe mir vor zwei Wochen einen Jack&Danny E-Bass (Fender Jazz Bass Kopie) gekauft und bin damit sehr zufrieden.
Dieser ist meiner Meinung nach sehr gut verarbeitet und ist auch sehr gut bespielbar!

Allerdings habe ich ihn komplett neu eingestellt (Saitenlage, Bundreinheit, Saitenabstand der Pickups) das war ab Werk alles nicht so dolle...

Und ich habe ihn vor Ort im Musicstore angetestet!!!

Als ich den Bass nach dem Testen kaufen wollte, sagte mir der Verkäufer, dass ich ein neues, verpacktes Instrument bekommen würde.
Ich sagte Ihm, dass ich nur einen Bass kaufen würde, welchen ich auch angespielt habe, wegen der Serienstreuung...
Ich konnte den Bass daraufhin problemlos ausprobieren und siehe da:
Alle Saiten schnarrten im dritten Bund!
Als ich dem Verkäufer dieses berichtete, sagte er, ich könne die Saitenlage ja höher einstellen...
Ich gab ihm zu verstehen, dass das keine Option für mich sei und dass ich lieber das Ausstellungsstück kaufen möchte.
Dieses war dann auch möglich.
Fazit:
Gutes Instrument für kleines Geld, aber die Serienstreuung ist mit Vorsicht zu genießen! Beim Kauf über Versand wäre es also ein Pokerspiel... Gruß Olli


Sehr guter Beitrag, lieber TE, genau so musst du
das machen, genau so ......
Auch bei teuren Markeninstrumenten gibts gewaltige
Streuung, die zu bezahlende Kohle ist absolut kein
Garant für ein einwandfreies Instrument !
DrivesMeCrazy
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 18. Sep 2011, 04:52
Jack&Danny ist eine "Hausmarke" des Music-Store in Köln. Hausmarken werden von manchen (eher größeren) Läden etabliert, um sich der direkten Preisverleichbarkeit mit Mitbewerbern zu entziehen.

Meist betrifft es das untere Preissegment und noch dazu ist in eben diesem Preissegment die Qualitätsstreuung sehr groß (wie der Beitrag von olli_gt weiter oben eindrucksvoll zeigt.

Wer viel Ahnung und Zeit zum Testen hat, mag da ein Schnäppchen finden. Ich würde aber lieber etwas mehr Geld ausgeben und mir eine Gitarre einer echten Marke kaufen (zB Fender)

Wer glaubt, dass er für 99€ eine E-Gitarre mit Verstärker kriegt, muss schon etwas naiv sein: http://www.musicstor...mbo-Kabel/art-GIT228

hofft auch auf einen 46" FullHD Fernseher für 149€ bei Lidl.
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