E-Gitarre, welche wären sinnvoll ?

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Quo
Inventar
#1 erstellt: 13. Dez 2013, 13:38
Hallo,
hier ist nicht allzuviel los, aber vielleicht hat der eine oder andere doch einen Tipp für mich.

Mein jetzt fast 18-jähriger Sohn möchte sich mal auf der E-Gitarre versuchen.
Er hat vorher zwei Jahre lang Geige gespielt und ist jetzt 3,5 Jahre mir einer akustischen Gitarre unterwegs ( Höfner HZ 23 ).

Er hat im Sommer angefangen in der Schule ab und zu auch mal auf E-Gitarre zu spielen und möchte nun zuhause ein wenig üben.

Dh., wir suchen etwas gebrauchtes um die 100,- bis 150,-€. Gibt es da etwas vernünftiges ?
UND was noch wichtiger ist, es gibt unendlich viele Gitarren, gibt es bestimmte Hersteller , Typen usw. die sich für solch einen Fall anbieten würden.

Achso, mein Sohn spielt zwar ab und zu im Schulessemble mit, aber am liebsten ist er Alleinspieler.

Gibt es Dinge auf die man beim Gebrauchtkauf achten muss
und was ist von solchen Angeboten zu halten ?

Ich danke für die Aufmerksamkeit
alev2202
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 01. Jan 2014, 22:33
Wenn es nur darum geht, einfach einmal das Spielen einer E-Gitarre auszuprobieren, macht man meiner Ansicht nach nach wie vor mit einer von Squier nichts falsch. Die Qualität ist nicht berauschend, aber ok. Es steht immer noch Fender dahinter, und die wollen es sich nicht leisten, bei ihrer Billigmarke Schrott zu verkaufen. In Fachgeschäften kann man eine Fabriksneue für unter € 200,- bekommen und man hat den Vorteil von Service und Garantie, falls wirklich irgendein Fehler vorliegt.
Ibanez ist auch immer noch ein solider Tipp.
Dazu einen kleinen Verstärker von Vox, Fender oder Marshall um € 100,- oder sogar weniger, und der junge Mann ist eigentlich ausreichend ausgestattet bis zu dem Tag, an dem seine Band nicht mehr auf Schulfesten, sondern in einer Stadthalle spielt.
Weniger als etwa € 200,- bis € 250,- für beides zusammen würde ich persönlich aber nicht investieren, um etwas halbwegs Vernünftiges zu bekommen.
Ich persönlich würde nie wieder eine E-Gitarre gebraucht kaufen (Ausnahme: persönlich bekannter Verkäufer), weil ich kein Elektronikbastler bin und weil die Dinger manchmal Macken haben, die nur aus ihrer Geschichte erklärbar sind und auf die man ohne entsprechendes technisches Know-How nicht kommt. Für eine fachgerechte Reparatur können dann auch schon einmal € 150,- draufgehen, wenn man Pech hat.
Die verlinkte Marke kenne ich nicht. Es gibt solche Angebote, an denen nicht viel auszusetzen ist, und es gibt welche, die völliger Schrott sind. Wenn Dein Sohn schon länger akustische Gitarre spielt, kann er zumindest die letzteren sicher auch erkennen. Solche grundlegenden mechanischen Dinge wie Bundreinheit und Verarbeitung des Halses und des Griffbretts sieht er dann schon selbst.
Es wird ihm wohl ziemlich gefallen, um wie viel einfacher zu spielen so eine E-Gitarre ist, im Vergleich zu den typischen akustischen Schul- (Konzert-) Gitarren, die den Kindern üblicherweise in die Hand gedrückt werden.

Noch eine Bearbeitung, weil ich das vergessen hatte: Von Epiphone gibt es auch einzelne SG-Modelle für weniger als € 200,-. Ich habe die zwar noch nie selbst gespielt, aber ich kann mir bei dieser Firma eigentlich nicht vorstellen, dass die etwas machen, was richtig schlecht ist.


[Beitrag von alev2202 am 01. Jan 2014, 22:45 bearbeitet]
LaVeguero
Inventar
#3 erstellt: 06. Jan 2014, 21:46
Hallo,

nur als kleiner Kontrapunkt: ich habe viele meiner E-Gitarren gebraucht gekauft und sehe darin absolut kein Problem. Mir ist in 20 Jahren auch noch nie eine kaputt gegangen.

Bei den Amps werfe ich auch mal die rein digitale Lösung ins Spiel, vor allem wenn es keine Band gibt: Amp-Simulationen wie Amplitube oder Guitar Rig sind mittlerweile auf sehr hohem Niveau. Klanglich jedem Einsteigeramp deutlich überlegen.

Viele Grüße
Rolf
Quo
Inventar
#4 erstellt: 06. Jan 2014, 22:16
Danke euch beiden.
Ich bin nicht davon ausgegangen, daß sich überhaupt jemand meldet.
Gebraucht ist halt so einne Sache. Ich habe gar keine Ahnung und mein Sohn auch nicht so viel.

Digitaler Weg ? Gitarre -> Audio-Interface -> PC ( mit Guitar Rig ) -> Anlage ?? korrekt ?
LaVeguero
Inventar
#5 erstellt: 07. Jan 2014, 08:51
Ja, genau. Vorteil: Geht auch gut mit Kopfhörer.
WuschelKopp
Stammgast
#6 erstellt: 12. Jan 2014, 17:36
So wie sich das anhört ist dein Sohnemann ja kein Anfänger mehr und so ist die Wahrscheinlichkeit auch geringer das er noch wenigen Wochen wieder die lust verliert.. von daher sehe ich wenig sinn die grenze bei 150 € zu legen... versteh mich nicht falsch.. es gibt bestimmt auch ganz passable Klampfen in dieser Preisklasse, aber das er schon fortgeschritten ist sollte er doch was haben was weniger Kompromisse und mehr Freude bringt?!

Ich spreche jetzt nicht davon gleich den tausender auf den tisch zu legen aber ich kann dir nur wärmstens dieses ding empfehlen:
Vintage Icon V100

http://www.thomann.d...aH-bsCFURc3godWwIAFQ

Super Wilkinson Tonabnehmer und mossiver Body und super leckere Les Paul Optik. Für 360€ ist diese Preis/Leistung echt super.

Ich hab das ding selbst seit 3 Jahre.. und immer noch super zufrieden.. mein gitarrenlehrer selbst steht mit dem ding ständig auf der Bühne und sagt selbst das die mit 1000€ Gitarren klanglich locker mithalten kann...

Ich hoffe ich konnte helfen

Gruss WuschelKopp
WuschelKopp
Stammgast
#7 erstellt: 12. Jan 2014, 17:44
achso.. als Empfehlung für nen amp schliesse ich mich meinen Vorredner an mit einem kleinen amp von VOX oder Fender kann man nicht viel falsch machen.. ich finde Line6 auch super.

Alternativ auch gut finde ich den Pod 2.0 von line6

http://www.ebay.de/i...&hash=item3cdac5fb3b

Gitarre einstecken an den Pod und den pod direkt an die Heimanlage.. das ding bekommt man bei ebay locker unter 100 €.

Hoffe das hilft.

Gruss WuschelKopp
tubbel
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Jan 2014, 19:50
Ganz nützlich:

http://www.thomann.de/de/onlineexpert.html

Da gibt es einen Ratgeber für Einsteigerinstrumente und für E-Gitarren speziell. Da kannst du / ihr euch mit den Typen/Bauformen vertraut machen etc.. Oder welche Halsprofile es gibt. Für den Einsteiger ist der Strat-Typ (benannt nach der Stratocaster von Fender) der gängigste, weil es da bezüglich der Hand am Hals wenig Probleme geben soltle und nichts zu beachten ist.

Einen Verstärkerratgeber gibt es da auch.

Bezügl. des Voggenreiter-Angebots für 179,-EUR, üben kann man damit auch. ABER, wenn eine Squier by Fender genauso viel kostet, dann bekommst du sie später besser weiter verkauft.
Dann gibt es noch etwas zu beachten, wenn man nahc Billiggitarren sucht. Dein Sohn kennt vom Geige spielen bestimmt Flagelott Töne. Er soll mal im 12. bei jeder Seite (nacheinander) den Finger (linke Hand), drauf legen, so wie er es auf der Geige macht, wenn er Flageolett spielen will. Dann mit der rehcten hand anzupfen. Danach den Finger im 12. Bund draufdrücken und nochmal zupfen, sind die Töne identisch, ist die Gitarre bundrein. Was ein guter Anfang ist, wenn du China-Kram (bin sicher Fender lässt seine Squiers auch da herstellen, es wird wohl nur eine Endkontrolle stattfinden, auf die bei Voggenreiter und Konsorten verzichtet wird), kaufen wwillst, dann ist das gut, wenn du die Bundreinheit testest und sie dann wieder zurückschicken kannst.

Bei dem oben verlinkten Musik-Haus Thomann lohnt es sich auch mal einen Familienausflug hinzumachen, das Dorf ist ein ländlich, vershclafenes Plätzchen im grünen. Das Musikgeschäft im Ort ist riesig (beliefert ganz Europa, größter Musikhändler in Europa). Beratung ist je nach Motivation und Berater unterschiedlich. Da gibt es einen mit ner kleinen Brille und fast Glatze, der ist sehr unvoreingenommen und zeigt dir alles, auch das was billig aber seinen Preis wert ist. Dann gibt es einen mit eblischem Akzent und Wuschelkopf, der ist nett, macht aber mehr so einen auf alles-locker und hat bestimmte Vorlieben. Mit dem Rest hatte ich noch nicht zu tun. Wenn dich einer als Anfänger abspeist, dann geh einfach zum nächsten.

Gute Beratung im Raum Frankfurt/Main findest du bei Musik Schmidt, jetzt glaub ich Session Music. (Cream-music findde ich nicht so toll, da geht es mehr um's coll sein und man labert gerne. Aber man kann ja auch einfach mal ne Tour machen und hat dann seine Vergleichsmöglichkeiten. Isst auch nicht schlecht.

Line6 würde ich zustimmen, ein guter Verstärker-Vorschlag für kleines Geld.
Quo
Inventar
#9 erstellt: 14. Jan 2014, 20:39
Ich danke allen Beteiligten.
Wir haben einigen Input bekommen und werden uns vor diesem Hintergrund weiter bewegen.
Momentan sieht es wohl nach einer guten Gebrauchten aus.
Einen Music-Store werden wir auf jeden Fall nochmal anlaufen.
Da haben wir schließlich auch die Höfner gekauft.
Ich werde Feedback geben, kann aber durchaus ein paar Wochen dauern.

Vielen Dank und Gruß
bastaa
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 28. Feb 2014, 14:15
Meiner Meinung nach ,einer der besten Gitarren in Low Budget Bereich:
http://www.andertons...apman-ml1-guitar.asp

Zu bestellen in UK oder nach einer gebrauchten schauen. P/L ist wirklich unschlagbar!
tubbel
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 10. Sep 2014, 11:21
@ Quo: welche ist es denn jetzt geworden?
Quo
Inventar
#12 erstellt: 10. Sep 2014, 19:17
Tja tubbel,
wie soll ich sagen...nix.

Er nimmt in der Schule eine Klampfe von seinem Lehrer.
Zuhause bleibt es bei der Akustikgitarre.

PS Momentan ist der Führerschein wichtiger (kann ich nachempfinden).
tubbel
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 10. Sep 2014, 19:50
Naja, ist ja nicht schlimm. Das mit dem Führerschein ist auch nachvollziehbar. :-)
tubbel
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 10. Sep 2014, 19:51

bastaa (Beitrag #10) schrieb:
Meiner Meinung nach ,einer der besten Gitarren in Low Budget Bereich:
http://www.andertons...apman-ml1-guitar.asp

Zu bestellen in UK oder nach einer gebrauchten schauen. P/L ist wirklich unschlagbar!

In deinem Avatar, ist das eigentlich Wurzelholz?
cptnkuno
Inventar
#15 erstellt: 25. Sep 2014, 10:27

tubbel (Beitrag #14) schrieb:

In deinem Avatar, ist das eigentlich Wurzelholz?

Nein, dürfte diese Gitarre sein
http://www.carverdoug.com/guitars/mike_deasy.htm


[Beitrag von cptnkuno am 25. Sep 2014, 11:03 bearbeitet]
tubbel
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 25. Sep 2014, 18:34
Krass, das es geschnitzt ist, hab ich gar nicht erkannt. Wobei dei Baumkronen ein bisschen nach Kot aussehen.
JULOR
Inventar
#17 erstellt: 26. Sep 2014, 11:54
Ich habe seit vielen vielen Jahren einen Squier P-Bass. Der ist nicht kaputt zu kriegen. Hat mich gebraucht damals noch 200 DM inkl. Koffer gekostet (ich glaube sogar 180 nach Verhandlung). Baujahr ist laut Seriennummer Anfang der 80er Jahre. Also mittlerweile 30 Jahre alt und immer noch aktuell. Damit kann man wirklich nicht viel falsch machen.
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