Kleiner Subwoofer mit Einmesssystem gesucht

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TotalEclipse
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Mrz 2012, 20:01
Hallo zusammen,

momentan habe ich einen KRK 10s-Sub zusammen mit 2x Genelec 8020 am PC hängen, in einem 14m^2 Zimmer.
Damit bin ich auch recht zufrieden, allerdings habe ich zwischendurch mal einen Paradigm SE Sub hier gehabt, der für mich aus diversen Gründen besser war:
1. Sehr klein und kompakt bei völlig ausreichender Leistung.
2. Einmesssystem vorhanden
Das Hauptproblem ist eigentlich die Raumakustik, das ist mir auch klar - ich würde aber trotzdem gerne, bevor ich mich in Richtung DSP-System umgucke, wissen, ob es vielleicht noch Sub-Alternativen gibt.

Leider musste ich das Gerät wegen eines Defekts zurückgeben, Austausch etc. geht auch nicht, der SE Sub scheidet also aus.
Kennt ihr weitere vergleichbare Geräte mit folgendem Profil?

- recht klein
- ausreichend für 15m^2
- untere Grenzfrequenz im Bereich von 30-33 Hz oder tiefer
- inkl. Einmesssystem
- Preisbereich < 800€
- idealerweise Frontfire

Danke schonmal!


[Beitrag von TotalEclipse am 01. Mrz 2012, 20:02 bearbeitet]
knever
Stammgast
#2 erstellt: 03. Mrz 2012, 02:25
Hi!

Also wenn die Raumakustik Dein Hauptproblem ist, solltest Du dort zuerst den Hebel ansetzen.
Diese kannst Du mit DRC (Digital Room Correction) ganz gut in den Griff bekommen. Es ist allerdings etwas Einarbeitung nötig.

Was hältst Du von einem Subwooferselbstbau?
Ein Sub in der Preisklasse bis 800 Euro spielt locker eine Liega höher als ein gekaufter.
Es gibt ein schönes DSP Subwoofermodul von Wyntek (250 Euro), übrigens auch im 2000 Euro teuren ASW Genius 10 verbaut, welches man gut für den Selbstbau verwenden kann.
Dann noch einen guten Treiber und ein Gehäuse. Den Frequenzgang ziehst Du dann mit der Software des DSP Subwoofermoduls am PC glatt.
Damit bekommst Du aus recht kleinen geschlossenen Gehäusen ordentlich Tiefbass.
Schau mal hier:
http://www.lautsprec..._8563,de,900654,2404

Fürs Einmessen kannst Du Dir auch ein separates Mikro kaufen und mit geeigneter Software Deine Einstellungen überprüfen.


Gruß

Christian


[Beitrag von knever am 03. Mrz 2012, 02:30 bearbeitet]
TotalEclipse
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 03. Mrz 2012, 15:04
Hi Christian,

puh, Selbstbau... Eigentlich bin ich jetzt nicht das große Handwerkertalent, aber ich könnte eventuell mit meinem Vater zusammen was machen, der hat auch das nötige Equipment.
Ich lese jetzt mal die Tage bisschen rum, worauf es beim Selbstbau ankommt, aber ich fürchte, ich werds mir nicht zutrauen. Vor allem möchte ich ungern für 800€ Material verarbeiten, und dann irgendwo Mist bauen, sodass das alles unbrauchbar wird.
Seh ich das also richtig, dass dieses DSP-Modul von Wyntek im Prinzip ein Prozessor ist, auf dem ich diverse Filter laufen lassen kann?
Wie steuert man dieses Modul dann an, wenn es verbaut ist? USB?

Ist es auch möglich, den Sub so zu bauen, dass man das Signal durchschleifen kann, um die Satelliten dahinter anzuschließen?
Ist momentan so eingerichtet und hat den Riesenvorteil, dass ich dank Ground-Lift-Schalter keine Probleme mit Brummschleifen habe.

Kannst du mir zum Thema DRC einführende Links geben?
Crazy-Horse
Inventar
#4 erstellt: 03. Mrz 2012, 15:39
An deine vorhandene Sub(s) ein Antimode zu hängen kommt nicht in frage?
knever
Stammgast
#5 erstellt: 04. Mrz 2012, 02:12
Hi!
Ach, Du wirst doch ein paar Bretter zusammen kleben können!
Das kriegst Du schon hin. Bei Lautsprecherbau.de gibt es einen Bauvorschlag für
einen Sub mit dem DSP Modul.

Das Modul erlaubt voreingetellte und auch selbsterstellte Filter einzusetzen.
Du kannst damit den Frequenzgang des Sub geradeziehen oder auch nach Geschmack verändern.
Programiert wird am Rechner und dann per USB übertragen. Danach kannst Du das USB Kabel abziehen.

Die Satelitten kannst durch durchschleifen, kein Problem mit dem Modul.
Allerdings ist kein Hochpassfilter an Bord.

Suche mal nach DRC-Thread hier im Forum.

Gruß

Christian
TotalEclipse
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Mrz 2012, 17:34
@Crazy-Horse:

Ja, da denke ich drüber nach. Aber wenn ich das richtig gesehen habe, bräuchte ich die "S"-Version, die schon 375€ kostet - eine Menge Holz, wie ich finde...
Für den Preis könnte ich mir quasi genausogut einen 2. Subwoofer kaufen und da wäre die Frage, was effektiver ist.

@knever:
Naja, nur mit Bretter kleben ist es ja nicht getan, vor allem was man wie warum zusammenkleben muss ist ja nicht so ganz einfach von Theorie und Praxis her.

Und wenn ich das hier richtig sehe, hat das Modul keine Ausgänge, oder sehe ich das falsch?

Hochpassfilter benötige ich nicht, meine Satelliten haben DIP-Schalter, um das zu kompensieren (Bass Roll-Off).

Ich werd nochmal weiter zu dem Thema lesen.

Gibts ansonsten denn noch irgendwelche fertigen Alternativen?
Crazy-Horse
Inventar
#7 erstellt: 04. Mrz 2012, 17:57
Auch bei zwei Subs ist ein wirkungsvoller Room EQ eine gigantische Steigerung der Qualität.
Mwf
Inventar
#8 erstellt: 04. Mrz 2012, 21:40
Merke:

-- 2. Sub (i.A. hinten plaziert) gegen die Basslöcher, ... und für Pegel-Reserven, bzw. die Subs dürfen dann auch kleiner sein
-- Antimode gegen die Dröhn-peaks

je nachdem was am dringendsten ist.
knever
Stammgast
#9 erstellt: 05. Mrz 2012, 08:50
Hi!
Du solltest unbedingt DRC ausprobieren. Antimode kannst Du Dir im wahrsten Worte
"sparen".
DRC korrigiert den Amplitudengang, Phasengang und die Gruppenlaufzeit über den ganzen
Frequenzbereich. Dazu brauchst Du natürlich ein Messmikrofon und evtl. einen
Mikrofonvorverstärker und zum Abspielen über den PC eine vernünftige Soundkarte.
Aber wie gesagt, Du musst dich zwangsläufig erst einmal in die Materie etwas einarbeiten.

Richtig, das DSP Modul hat keine Linelevel Ausgänge. Da müsstest Du Deine Monitore und den
Sub getrennt ansteuern.

Probiere erst mal die Raumkorrektur mit DRC aus. Ist auch der preiswerteste Weg.
Wenn Dir das dann nicht reicht, kannst Du Dir immer noch Gedanken über einen neuen Sub machen.

Gruß
Christian
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