NAIM Vorverstärker

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rhobin
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 01. Jul 2004, 08:08
Hi,

als Neuling in diesem Forum gleich mal eine Frage:

Bin im Besitz einer NAIM Kette (NAC 72, HiCap, Nap250). Bin an sich sehr zufrieden, seit der Anschaffung von Avantgarde Hörnern DUO (Wirkungsgrad >104 db!!!) macht sich ein Rauschen im Leerlauf sehr störend bemerkbar.

Endverstärker neu überholt, Vorverstärker lt. NAIM-Service technisch OK. Der "alte" Vorverstärker 42-5 rauscht übrigens zu gut wie gar nicht, spielt aber nicht zu gut wie der 72er.

Frage: Lohnen sich aufwändige Umbauarbeiten (Gegenkopplung um 12 db o.ä. reduzieren, Spannungsteilung??) für den Vorverstärker??

Wie groß ist eigentlich der (musikalische) Unterschied zu einem 32-5er???

Was sagen die NAIM-Experten hier im Forum??

Danke und Gruß
Rhobin
funny1968
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 01. Jul 2004, 08:22
Ob sich Umbauarbeiten lohnen, kann ich nicht sagen.

Bei den Naimgeräten der gleichen Klasse (32-5, 72, 102) steigt mit dem Alter die geringere Hochtonauflösung. D.h. die neueren Geräte machen mehr Hochton. Anderseits scheint mir, daß der 32-5 mehr Bass macht, als der 72. Der 32-5 ist ist sicher ein harmonischeres Gerät, als die neueren. Der 32-5 liegt näher am 72, als der 72 am 102.

Allerdings ... rauschen tut der auch an Hochwirkungsgradsystemen (wie alle Naims). Ab 98db Lautsprechern nervt es, stimmt...

Tut es vielleicht eine Pegelabsenkung an den Potis mittels Spannungteilern? Hatte mal so ein Gerät, wo das gamacht wurde!

Beim Mission Cyrus III hört man nichts!

Aber kein Grund zu wechseln!
rhobin
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 01. Jul 2004, 09:05
Tut es vielleicht eine Pegelabsenkung an den Potis mittels Spannungteilern? Hatte mal so ein Gerät, wo das gamacht wurde!


.. funktionieren wird das sicher, die FRage ist nur, ob sich der Aufwand (Kosten) lohnt. Von Spannungsteilern ist mir in diesem Zusammenhang eher abgeraten worde, Profis machen soetwas über eine Anpassung der Gegenkopplung (sagen mir die Profis jedenfalls). Das kostet aber ein paar Euro, und ich habe hinterher ein verbasteltes Gerät, dass ich im Falle eines Falles nicht mehr als "Originalzustand" verkaufen kann.

Die 23-5er ist preiswert zu erstehen, deshalb meine FRage, obdas lohnt!

Gruß
Rhobin
funny1968
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 01. Jul 2004, 10:11

funktionieren wird das sicher, die FRage ist nur, ob sich der Aufwand (Kosten) lohnt.


Kostet doch fast nichts. 4 Widerstände .. keine 10 EUR.

Und entfernen kann man das auch wieder ohne große Spuren.

Ich würde das mal versuchen.


Bist Du eigentlich sicher, daß die Vorstufe rauscht?

Kann es nicht die Endstufe sein?
rhobin
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 01. Jul 2004, 11:11
...ja, die Widerstände kosten nicht viel, aber die Arbeit und ein evt. Transport.

Ja, ich bin mir sicher, dass es der Vorverstärker ist, denn die Kette rauscht mit einem 42-5er Vorverstärker fast gar nicht.

Rhobin
Moonlightshadow
Inventar
#6 erstellt: 01. Jul 2004, 22:04
Hi,

ich habe die Steckboards des 72er voneinander abgeschirmt. Das bringt IMHO einiges im Bereich Auflösung, Tonalität und Offenheit. Gleiches habe ich mit dem Trafo des Hicaps und der Nap 140 gemacht.

Klanglich bevorzuge ich die im HT leicht bedämpften älteren Geräte. Wer den Sound des 72er mag, sollte die Finger vom 102 lasssen.
Auch die Geräte mit den alten Holden&Fisher Trafos spielen IMHO homogener als diejenigen mit Talema, wenn auch nicht ganz so druckvoll und spontan.

Der 62er ist IMHO musikalischer als der 72er, allerdings weniger präzise.

@funny1968:

Ist Cyrus eine Alternative?

Grüsse


[Beitrag von Moonlightshadow am 01. Jul 2004, 22:16 bearbeitet]
rhobin
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 02. Jul 2004, 07:35
Hallo,

>ich habe die Steckboards des 72er voneinander abgeschirmt. >Das bringt IMHO einiges im Bereich Auflösung, Tonalität >und Offenheit. Gleiches habe ich mit dem Trafo des Hicaps >und der Nap 140 gemacht.

Kannst Du einem technisch versiertem Halblaien :)) das etwas genauer erklären?? Was muss man dazu tun, welche Bauteile braucht man dafür, ist das reversibel?? Wie groß ist der Aufwand (Zeit und Geld)?

>Klanglich bevorzuge ich die im HT leicht bedämpften >älteren Geräte. Wer den Sound des 72er mag, sollte die >Finger vom 102 lasssen.

Hab ich auch schon so gehört, für mich kommen nur die älteren Geräte im Schuhkarondesign in Frage.

Danke und Gruß
funny1968
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 02. Jul 2004, 09:30

@funny1968:

Ist Cyrus eine Alternative?


Für einen Naim-Abhängigen sicherlich nicht. Für Testlistenkäufer schon Die neueren Cyrus haben einen absolut fantastischen Hochtonbereich.

Übrigens, am absolut homogensten klingt der Nait 2.

"Je oller, desto doller", so ist das wohl mit Naim.

Alle neueren Naimvorstufen brauchen ein Hi-Cap, sonst funktionieren die nicht richtig. Die älteren laufen auch schon mit der Endstufe ganz passabel.
CG
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 02. Jul 2004, 13:04
Hallo Zusammen,

bin neu hier und will mit dieser Antwort mal meinen Einstand geben.
Ich hatte ähnliche Probleme, wobei bei mich weniger das Rauschen (Nac 102+Hicap+Nap 250/Nap 180 an Hörnern 96 db/w/m,) als viemehr der eingeschränkte Regelbereich des LS Reglers (zwischen 07 und 80 Uhr!) genervt hat.
Ich hab mit einem Spannungsteiler die Empfindlichkeit der Endstufen um ca. 10 db gesenkt. Das Rauschen ist auch ein wenig zurückgegangen. Kann die Widerstandswerte, wenn gewünscht, mal raussuchen.
(Letztendlich hab ich die Naimsachen - schweren Herzens - rausgeschmissen. Dem Klang zuliebe. Seitdem ist Rauschen aber kein Thema mehr )

Gruß

CG
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