"Beschreibung der Einstellmöglichkeiten bei Sony-Fernsehern"

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sCHLOMO_sCHLEMIER
Stammgast
#1 erstellt: 03. Jun 2012, 11:24
Hallo Gemeinde,

was denkt ihr über eine Art Lexikon in dem man die Begriffe zu den verschiedenen Funktionen bei der Bildjustierung sammelt und eine Erklärung mitsamt der Anwendungssituation erstellt? Ich vermute die technischen "Spielereien" sind bei allen Sony Fernseher gleich. Der eine hat mehr, der andere weniger integriert abhängig vom Modell.

Vom Aufbau könnte ich mir das es so vorstellen:


Dynamische Rauschunterdrückung:

Erklärung, wann und wie man es aktivieren sollte


MPEG-Rauschunterdrückung:

Erklärung, wann und wie man es aktivieren sollte


Pixel-Rauschunterdrückung:

Erklärung, wann und wie man es aktivieren sollte


usw.


Das Ganze hätte den Vorteil das jeder sich so selbst einen Raum auf die optimalen Einstellungen machen könnte und man ein feines Nachschlagewerk hätte was die einzelnen Funktionen bedeuten und bewirken.
Ich würde es ja alleine angehen, aber ich weiss selbst nicht was die ganzen Begriffe bedeuten
Sollte der Thread entsprechend ausführlich sein könnte ihn ein Mod oben ja anpinnen. Bevor einige jetzt anfangen mit dem i-manual zu argumentieren so kann ich meinerseits sagen, dass dies nicht besonders ausführlich ist.


MfG
hagge
Inventar
#2 erstellt: 10. Jun 2012, 08:37
Ich hatte das schon einmal hier für den HX925 gemacht. Da es aber in der Tat in einem allgemeinen Thread wie diesem hier mehr Sinn macht, kopiere ich das ganz mal hierher. Für die normalen LCD-Bregriffe gibt es ein "Lexikon" schon im übergeordneten allgemeinen LCD-Forum unter dem gepinnten Titel Fachbegriffe bei LCD-Fernsehern.

Also dann mal zu den Sony-Einstellungen. Wie gesagt etwas HX925-orientiert. Neuere Einstellungen bei den 2012er-Geräten können ja dann die entsprechenden Besitzer nachschieben.

Eine sehr ausführliche, allerdings auch sehr technische Erklärung fast aller Werte gibt es hier. Die dortigen Angaben beziehen sich zwar auf den HX905, aber die Einstellungen sind beim HX925 sehr ähnlich geblieben. Ja selbst die Werte scheinen sehr ähnlich gewichtet zu sein.

Eingangswahl
Man kann bei den Einstellungen wählen, ob man eine allgemeine Einstellung verändert, die also auch für andere Eingänge/Signalquellen genutzt werden kann, wenn dort dann auch auf "Allgemein" geschaltet wird, oder ob die Einstellungen nur für diesen aktuellen Signaleingang gelten soll. Dass man hier jedem Eingang eigene Werte zuweisen kann, macht durchaus Sinn. So möchte man beispielsweise für einen Scart-Eingang, an dem eine analoge Bildquelle mit normaler Bildauflösung hängt (also z.B. ein Sat-Receiver oder ein VHS-Videorekorder) andere Einstellungen haben als für den HDMI-Eingang, an dem der HD-BluRay-Player hängt.

Bildmodus
Hier wird das Bild grundsätzlich voreingestellt. Die restlichen Einstellungen sind dann relativ dazu.

Hintergrundlicht
Die Helligkeit des Backlights. Eine niedrigere Einstellung macht ein etwas dunkleres Bild, spart aber Strom. Die ganz hellen Einstellungen sind nur notwendig, wenn man bei sehr hellem Raum schaut. Insgesamt sollte das Bild nicht blenden, denn ein dauerhaft zu grelles Bild ist schädlich für die Augen.

Kontrast
Hiermit wird der Weißwert verschoben. Weiß (oder allegmein helle Farbe) kann also angehoben oder abgesenkt werden. Man kann also das Bild so einstellen, dass diese hellen Bereich echt weiß oder nur ein helles Grau ergeben.

Helligkeit
Hiermit wird der Schwarzwert verschoben. Man kann also das Bild so einstellen, dass die dunklen Bereiche tiefschwarz oder eher nur grau sind.

Farbe
Man kann die Farbsättigung einstellen: Min: schwarzweiß, Max: knallbuntes Bild.

Farbwert
Man kann die Farbe eher ins rötliche oder ins grünliche verschieben.

Farbtemperatur
Ein leicht ins Blaue verschobenes Farbspektrum bezeichnet man als Kalt, ein leicht ins rötliche verschobene Spektrum als warm. Mit diesen Einstellungen stellt man also den Grundfarbton ein: eher bläulich oder eher rötlich.

Bildschärfe
Durch Anheben der Kontraste an Kanten entsteht der Eindruck, dass das Bild etwas schärfer ist. Das kann von leichtem Vorteil bei analoger Zuspielung sein. Bei digitaler Full-HD-Zuspielung braucht man eigentlich nichts nachschärfen. Wird der Regler auf kleiner 50 gestellt, wird das Bild mit einem Weichzeichner bearbeitet. Das will man i.a. nicht. Unscharfe Bilder hat man früher genug gehabt. Hier also bei 50 lassen oder leicht anheben. Aber nicht zu stark, sonst entstehen helle Farbsäume um Objekte und feine Strukturen fangen an zu flimmern. Ich würde sagen maximal auf 60 stellen.

Dynamische Rauschunterdrückung
MPEG Rauschunterdrückung
Pixel Rauschunterdrückung
Ich fange mal mit dem letzten Punkt an. Wenn ein Bild analog übertragen wird, dann rauschen die Pixel leicht. Einfach dadurch, dass die analogen Werte eben einer gewissen Schwankung unterliegen. Mit der Pixel-Rauschunterdrückung kann solches Rauschen reduziert werden. Bei rein digitalen Zuspielungen sollte sowieso kein Pixelrauschen auftreten, da kann man den Filter also getrost ausgeschaltet lassen.

MPEG-Rauschen entsteht, weil das MPEG-Verfahren mit starken Kontrasten nur schlecht zurecht kommt. Man kennt das auch von JPEG her. Wenn man einige feine schwarze Linien auf einen weißen Hintergrund malt (z.B. schwarze Schrift, die nicht schon geglättet ist), und dann das Bild als JPEG abspeichert und wieder lädt, dann taucht im Umfeld der schwarzen Striche im weißen Bereich eine Art Aura auf, ja manchmal sogar regelrecht dunkle Pixel innerhalb der weißen Fläche. Das ist das Rauschen, um das es hier geht. Da MPEG und damit eigentlich alle modernen Videokomprimierungen ein ganz ähnliches Verfahren wie JPEG einsetzen, kann es also auch da zu so einem Rauschen kommen. Zum Beispiel kann man das häufig um die Senderlogos herum erkennen. Mit der MPEG-Rauschunterdrückung versucht der Fernseher, dieses Rauschen zu minimieren.

Die dynamische Rauschunterdrückung ist ein Kunstwort von Sony. Hier wird wohl noch eine weitere Sorte Rauschen minimiert, die sich dem Namen nach wohl aus Bewegungen oder der zeitlichen Abfolge ergibt. Was hier genau passiert, weiß ich auch nicht.

Insgesamt muss man sagen, dass zu hohe Einstellungen gerne dazu führen, dass auch Details des Bildes flachgebügelt werden. Das führt dazu, dass Gesichter manchmal wie aus Wachs aussehen. Insofern sollte man die Einstellungen eher auf niedrig lassen.

Reality Creation
Das ist ein kleines Juwel des Fernsehers, das meiner Meinung nach noch gar nicht richtig gewürdigt wurde. Hier werden künstlich Muster in das Bild eingefügt, die sich am eigentlichen Bildinhalt orientieren. Das Ergebnis ist eine leichte Verstärkung der Flächenstrukturen, also z.B. Poren der Haut, Bart, Haare, etc. Speziell bei SD-Zuspielung kann dieser Modus das Bild deutlich schärfer erscheinen lassen. Und das nicht wie bei der Bildschärfe-Einstellung mit unrealistischen Kantenanhebungen, sondern richtig gut. Erst hiermit kann meiner Meinung nach der Fernseher zeigen, was er aus einem SD-Bild noch rauskitzeln kann. Der automatische Modus greift mir hier allerdings etwas zu heftig ein. Darum habe ich es auf manuell gestellt und gebe bei Bildschärfe 50 und beim Rauschfilter 25 vor. Damit wird das SD-Bild echt aufgewertet. Bei HD-Zuspielungen bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob hier noch eine derartige "Aufwertung" notwendig ist oder doch eher unnatürlich wirkt. Aber bei SD schalte ich es definitiv ein.

Motionflow
Dieser Punkt bearbeitet die Reduzierung des Verwischeffekts im Auge, der bei LCDs immer bei bewegten Objekten entsteht. Um hier also eine Einstellung zu wählen, muss man sich eine bewegte Szene ansehen. Gut geeignet sind Kameraschwenks oder jede Art von Vorwärtsbewegung, also z.B. der Flug durch einen Canyon oder eine Kamerazoomfahrt. Auch ein Pendel wie auf diversen Test-DVDs ist sehr gut geeignet.

Diese Bildunschärfe im Auge kann man durch zwei Arten beseitigen. Entweder durch Schwarzphasen im Bild oder durch hinzufügen von Zwischenbildern, die der Fernseher errechnet. Im ersten Fall wird das Bild dunkler, im zweiten Fall kann Soap-Effekt und Videolook entstehen. Für eine genauere Diskussion dieses Themas möchte ich Dich auf diesen Thread verweisen.

Die Einstellungen "klar" und "klar plus" erzeugen auf jeden Fall Dunkelphasen, die Einstellungen "Standard" und "weich" scheinen nur Zwischenbilder zu berechnen. Was genau passiert, weiß wohl nur Sony. Letztendlich muss man für sich selbst entscheiden, welche Einstellung am besten aussieht. Die meisten Leute wählen hier "Klar plus", wobei sie dann das Backlight etwas höher stellen, oder "Weich".

Film Modus
Hier wird entschieden, wie der TV mit angeliefertem Filmmaterial umgeht, also wie er interlacetes Material, 24-auf-25-Bilder-PAL-Speedup und Telecine-Format umgeht. Hier ist die Empfehlung, auf "Auto 1" zu stellen.

Schwarzkorrektur
Gerade analoge Zuspielungen stimmen vom Signalpegel nicht ganz. Da kann es sein, dass das Bild etwas zu flau, sprich zu hell rüberkommt. Mit der Schwarzkorrektur kann man dann das Bild etwas anpassen, also die ganze Farbkurve etwas nach unten schieben. Ich habe es bei der analogen Zuspielung meines Sat-Receivers (DVB-S über Scart) auf mittel stehen.

Verb. Kontrastanhebung
Hier wird der Kontrast über das gesamte Farbspektrum gestreckt. Also dunkle Farben nach schwarz und helle Farben nach weiß verschoben. Dabei saufen die dunklen und hellen Farben ab. Hier würde ich also auf "aus" lassen. Bei anderen Fernsehern ohne Local Dimming wird hiermit auch die dynamische Anhebung und Absenkung des Backlights gesteuert. Beim HX925 geht das aber über die "Dynamische LED Steuerung".

Gamma
Die Schwarzanhebung hat das gesamte Farbspektrum nach unten geschoben. Die Kontrastanhebung hat das Farbspektrum in die Breite gezogen. Beidesmal hat sich also am Rand (bei Schwarz und weiß) was getan. Mit der Gammakurve hält man nun die beiden Enden (schwarz und weiß) fest und man schiebt nur die Farben in der Mitte hoch und runter. Man kann also die mittleren Farbtöne betonen oder abschwächen.

Dynamische LED-Steuerung
Das ist der Punkt, weswegen man sich den HX925 überhaupt gekauft hat, nämlich die Steuerung des Local Dimmings. Schaltet man das ab, hätte man sich auch 1000 EUR beim Kaufpreis sparen und ein einfacheres Modell kaufen können. Hier gilt also: ein (=Standard).

Automatischer Lichtbegrenzer
Enthält das Bild sehr hell Bereiche, dann können diese evtl. blenden, speziell wenn der Rest des Bildes schon über eine lange Zeit dunkel war und das Auge sich entsprechend weit geöffnet hat. Hiermit kann man also das weiß "beschränken". Normalerweise sollte bei korrekt eingestelltem Bild keine solche Begrenzung notwendig sein. Ich habe diese Option auf "aus".

Weiß-Betonung
Diese Einstellung greift bei sehr hellen Farben, die nahe bei Weiß sind. Damit kann man diese etwas anheben. Gerade wenn man sonst einen recht warmen Farbton gewählt hat, kann es sein, dass auch das Weiß etwas zu rötlich ankommt. Hiermit kann man diese hellen Töne wieder Richtung weiß korrigieren. Was man hier wählt, hängt also von den anderen Einstellungen ab.

Weiß-Balance (Gain und Bias)
Wem all die obigen Einstellungen zum Justieren der Farben immer noch nicht gereicht haben, der kann nun hier noch die einzelnen Farben angleichen. Bei Gain wird die Helligkeit der Einzelfarbe abgesenkt (also relativ zu den anderen), bei Bias kann man noch einen absoluten Wert addieren. Gain ist also sozusagen der Multiplikator (wobei die Werte nur kleiner gemacht werden können) und Bias ist sozusagen der Summand. Oder anders ausgedrückt: Gain ist die Steigung und Bias der Arbeitspunkt.

Detailverbesserung
Randverbesserung
Die Detailverbesserung hebt vermutlich die Kanten in feinen Strukturen an (ähnlich der Reality Creation, aber eben nur durch Anheben der Farbkontraste, nicht durch künstliche Strukturen). Die Randverbesserung hingegen die Kanten bei größeren Strukturen (ähnlich der Bildschärfe). Der Einfluss ist meiner Meinung nach sehr gering, darum habe ich es mal auf "niedrig" gesetzt.

Bildformat
Hier kann man das Format erzwingen. Hat man also z.B. ein 4:3-Format, das aber versehentlich als 16:9 gesendet wird, kann man es hier auf 4:3 (normal) zwingen. Normalerweise sollte hier "Wide" gewählt sein.

Auto Format
Wenn eingeschaltet, dann schaltet der TV automatisch das Bildformat um, wenn sich das Format auf der Bildquelle ändert. Also bei 16:9-Bildern schaltet der TV dann auf Vollbild um und bei 4:3-Bildern auf das (später unter 4:3-Vorwahl) gewählte Format. Das will man normalerweise, also "ein".

4:3 Vorwahl
Dieses Format wird eingestellt, wenn ein 4:3-Bild erkannt wird. Soll das auch wirklich als 4:3 ausgegeben werden (mit Balken links und rechts), dann hier "normal" einstellen.

Automatischer Anzeigebereich
Bei analoger Zuspielung kann hier der Bildausschnitt gewählt werden, der zu sehen ist. Sprich es kann der Overscan und die Bildlage eingestellt werden.

Gruß,

Hagge
oliverpanis
Inventar
#3 erstellt: 10. Jun 2012, 09:52
Super Hagge!

Fehlt noch SBM in den Grundeinstellungen und Videobereich beim X-Reality.
hagge
Inventar
#4 erstellt: 12. Jun 2012, 12:14
Vielleicht sollte man den Thread etwas umbenennen. Den aktuellen Titel "Sammelsurium" finde ich etwas abwertend und ich glaube nicht, dass er Leute dazu bringt, diesen Thread anzuschauen, wenn sie nach Erklärungen für die Einstellungsbegriffe bei Sony-Fernsehern schauen. Wie wäre es mit "Begriffserklärung für Einstellungen bei Sony-Fernsehern"?

Gruß,

Hagge
hagge
Inventar
#5 erstellt: 12. Jun 2012, 12:37

oliverpanis schrieb:
Fehlt noch SBM in den Grundeinstellungen und Videobereich beim X-Reality.


SBM (Super BitMapping)
Ein Verfahren von Sony, durch entsprechende Zwischenberechnung mit hoher interner Berechnungsauflösung eine optimale Abbildung des Bildes auf die Zielfarben zu erreichen. SBM ist nur bei den sehr hochwertigen Geräten von Sony verbaut, da es einen entsprechend hochwertigen Bildprozessor voraussetzt. Auch die guten Sony BD-Player (BDP-S760/770/780/790) haben SBM eingebaut.

Videobereich
Die Videosignale waren ja früher alle analog. Die digitalen Signale kamen später und wurden dann den analogen Gegebenheiten nachempfunden. Jetzt ist es so, dass das offizielle Schwarz bei analog eben nicht den minimalen Pegel hatte. Sondern es gab auch noch "blacker than black". Ebenso bei weiß, da gab es auch noch "whiter than white". Folglich wurde das Digitalsignal so definiert, dass der Wert 16 Schwarz entsprach und der Wert 235 Weiß. Siehe ITU601-Norm. Sprich der Wertebereich war eingeschränkt, es wurde nicht der volle Umfang von 0 bis 255 ausgenutzt. Im PC-Bereich wurde bei Videos aber sehr wohl der volle Wertebereich ausgeschöpft. Darum hatte sich eine zweite Norm ITU709 etabliert, die mehr diesen PC-Leveln entsprach und den Wertebereich voll ausschöpfte. Hier war also 0 Schwarz und 255 Weiß. (Für einen Vergleich der beiden Farbsysteme siehe auch hier: YCbCr-Farbmodell).

Dummerweise existieren nun also diese beiden Farbnormen nebeneinander her. Im HD-Bereich wird eigentlich immer mit dem vollen Farbraum gearbeitet, aber im SD-Bereich kommt eben auch noch der eingeschränkte Farbraum vor. Stellt man den TV auf "auto" sollte er eigentlich den korrekten Farbraum erkennen. Aber wenn nicht, muss man von Hand das einstellen, was die Bildquelle liefert. Hat man ein Gerät, das nur den eingeschränkten Farbraum nutzt, muss man auf ITU601 (begrenzt) stellen, damit der Fernseher den Farbraum aufspreizt, bevor er das Bild anzeigt. Sonst erscheinen die dunklen Farben milchig und die hellen Farben sind auch nicht so richtig strahlend. Hat man ein Gerät, das den vollen Farbraum nutzt, muss man auf ITU709 (voll) stellen. Sonst spreizt der TV den Farbraum fälschlicherweise nochmal auf und dann saufen die dunklen Farben ab und die hellen Farben überstrahlen. Es ist also nicht automatisch besser, hier von vornherein auf "voll" zu stellen. Je nach Zuspielung kann auch "begrenzt" das bessere Bild liefern. Auch bei manchen Zuspielern (z.B. PS3) kann man den Farbraum einstellen. Dann muss man natürlich beide Geräte (Zuspieler und TV) auf den gleichen Wert stellen.

Gruß,

Hagge
Fudoh
Inventar
#6 erstellt: 12. Jun 2012, 14:01

Dynamische Rauschunterdrückung
MPEG Rauschunterdrückung
Pixel Rauschunterdrückung

hagge, bist Du Dir sicher, dass Sony die Funktionen so verwendet, wie von Dir beschrieben ? Ich bin davon ausgegangen, dass Dyn. NR die normale Rauschunterdrückung für analoges Material ist (bzw. z.b. für Filmgrain bei digitalem Material), MPEG NR ist klar (klassisches Block-NR) und dass Pixel NR Sony's Bezeichnung für Mosquito Noise Reduction ist, also die Bekämpfung von Makroblockbildung um bewegte Objekte bei starker Kompression.

Grüße
Tobias
Fudoh
Inventar
#7 erstellt: 12. Jun 2012, 14:12
Bei Deinen Ausführungen für den Videobereich hast Du leider ein paar Sachen deutlich durcheinander gebracht.

ITU.601 und 709 sind Kodierungsmatrizen für Komponentenvideo. Die beiden Verfahren unterscheiden sich am deutlichsten bei stark gesättigten Rot- und Grüntönen, weniger bei Blau. ITU.601 kommt bei SD Material (und ED) zum Einsatz, wogegen die 709 Matrize zur Kodierung von HD Material verwendet wird.

Der Luminanzumfang (RGB "Range"), den Du ansprichst, also 0-255 bei PC/Computermaterial und 16-235 bei Videomaterial hat damit nichts zu tun. Digitales Farbkomponentensignal (YCbCr), also die Grundlage für JEDES DVD-, DVB- oder BD Encoding benutzt ausschliesslich (!) Limited Range Video. Full Range Video bekommst Du nur vom PC, von Videospielkonsolen oder nach eine STRECKUNG des Luminanzbereichs durch den Player.

Dass HDMI beides kann (RGB in Full Range und YCbCr in Limited Range) liegt an der geforderten Rückwärtskompatibilität zu DVI-D, bei dem nur 0-255 Full Range RGB spezifiziert ist.

Während die Einstellung der passenden RGB Range nicht allzu schwierig ist, ist Dekodierungsmatrix oft ein Problem. Das liegt vor allem daran, dass auch heute noch jede Menge Player DVD Material einfach in 601 dekodieren, dann hochskalieren ohne die Farben umzurechnen und als HD an den TV ausgeben, der natürlich denkt, dass es sich um 709 Material handelt und dann die Farben leicht falsch darstellt. Andersrum genauso, wenn HD Material von TV Sendern oder Rippern einfach auf SD runtergerechnet wird und der Player das Material dann fälchlicherweise als 601 interpretiert.

Die Sachen wie 601 vs 790 sind übrigens oben im 905 Guide schon entsprechend von mir erklärt worden: http://www.hifi-foru...m_id=144&thread=5948 Nur die paar Sachen, die bei der 2011 Generation neu dazukamen (Super Bitmapping, Reality Creation und Mosquito NR) fehlen dort.

Grüße
Tobias


[Beitrag von Fudoh am 12. Jun 2012, 14:20 bearbeitet]
Fudoh
Inventar
#8 erstellt: 12. Jun 2012, 14:17
PS: eben mal wg. der NR Funktionen nachgelesen. Ist in der Tat so, dass Sony's Pixel NR eine Mosquito Noise NR ist. Sprich gerade bei stark komprimiertem, digitalen Material (z.b. DVB-C/S2 in SD) hilft dass dann z.b. die "Mosqitoschwärme" um Fussballspieler herum verschwinden zu lassen.

Ideal also jetzt gerade zur EM

Grüße
Tobias
James-88
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 04. Jul 2012, 18:31
@hagge

kannst Du diese Bildverbesserer die der hx855 noch dazu hat erklären?

Video-Bereich-Erkennung

Gleichmäßige Abstufung

Fabbrillanz

Weißabgleich

Haut-Naturalisierung
sCHLOMO_sCHLEMIER
Stammgast
#10 erstellt: 26. Okt 2012, 00:38
Auch wenn es etwas spät kommt (die letzten Monate waren sehr turbulent) will ich den Beteiligten hier im Thread meinen Dank aussprechen! Besonders haage der sehr genial auf einfache Weise dem Begriff-Wirrwarr entgegen wirkt.
Ich hab den TV zwar jetzt schon einige Zeit und bin mit dem Bild sehr zufrieden, aber ich denke durch die Begriffserklärungen kann ich da noch mehr raus holen. Ich werde das ganze morgen gleich mal testen.
pspierre
Inventar
#11 erstellt: 27. Dez 2012, 14:24
hagge schrieb u.a.:


Motionflow
Dieser Punkt bearbeitet die Reduzierung des Verwischeffekts im Auge, der bei LCDs immer bei bewegten Objekten entsteht.....


Sicherlich nicht prizipiell zu verneinen, aber wie bereits mehrfach angemerkt ein sehr einseitige Sichtweise der sinnvollen Notwendigkeit(en) der Motionflow-Funktionalitäten.
Denn die Beseitigung des "Verwischeffektes im Auge" ist nur ein Teilaspekt, neben anderen, wegen derer bewegte Bildsequenzen mit Motionflow-Aktivität des TV beackert werden..und hier letzlich noch nicht mal ein wirklich primärer.

Schliesslich kommt der oft bemühte "Verwischeffekt im Auge" nur relevant zum Tragen, wenn ein Augenpaar einem scharf dargestellten Objekt, das sich relativ zur Paneloberfläche mit zum einen einer ausreichenden Geschwindigkeit und Strecke und auch noch leidlich liear bewegt, auch wirklich so folgt, das es versucht dem so relativ zur Bildschirmfläche bewegten Objekt selbt mit linear nachgeführtenEigenbewegung der Augen selbst zu folgen.

Diese Situationen gibt es, wenn auch sehr vereinzelt, zwar, sind aber im TV-Alltag eher selten so anzutreffen, und auch unter sehphysiologischer Sicht des natürlichen Sehablaufes eher selten so gegeben, dass sie zu gravierender Auswirkung im von Hagge vorgegebenen Interpretationsraum kommen könnte.

Es sind eher synthetische Bildereignisse,(häufig bewusst eher synthetische Demosequenzen) die dazu geeignet sind ihn nachzuweisen, wie zB ein mit grosser Amplitude relativ zum Screen schwingendes Pendel als einziger point of interest im Gesamtbild.

Hierzu exemplarisch ein kurzer Ausflug ins fussballstadion:
In der realen TV-Welt sind aber selbt vom Törhüter abgeschlagene Fussbälle, die die Werbug der Hersteller(Sony) gerne bemüht, durch die Kameraführung selbt nur Objekte, die sich realtv zum Screen eher Bescheiden durch echte Eigenbewegung hervortun.....
Und ein Bildhintergrund, der sich bei Kameraschwenks über den Screen bewegt,wie etwa die Zuschauerränge im Stadion, ist idr. in dem Moment nicht "point of interest", dass dass Augenpaar ihm wirklich versuchern würde zu folgen, und so erst überhaupt den "Verwischeffekt im Auge" durch die induzierte Eigenbewegung(Verfolgungsbewegung) derselben entstehen lassen könnte.

usw usw ......
Der Effekt ist mehr oder weniger unterschwellig bei Betrachtung an einem Hoild-Type-Dispolay zwar immer da, aber overall halt auch nicht so überzubewerten, als dass man ihm alleine alle Unbilden der Bewegtbilddarstellung an pixelorientierten, moderenen (LC) Displays anlasten könnte.

Und schon gar nicht dass "Motionflow" selbst alleine in seiner Exiszenzberechtigung der Beseitiugung dieses Effektes geschuldet ist.

Alleine schon die Tatsache, dass 24p Progressivbildabfolge, oder i50 Halbbildabfolge schlicht (auch an nicht-Hold-Type-Displays) zu wenig sind, um vernünftige Bewegtbilder leidlich naturgetreu darzustellen, bleibt hier in der Schilderung von Hagge vollig unerwähnt.

So steht traditionell der schon mehrere Jahre alte Sony-Begriff "Motionflow" klassisch zunächst eher im angestrebten Effekt, durch aktive Zwischenbilsberechnungen und Einfügung zusätzlicher Bildframes zunächst den Mangel an nativ vorhanden , letzlich progressiv zu zeigenden Bilden, eben durch mehr zwischenberechnet Bilder/sec zu kompensieren.

Die gleichzeitig dabei eintretende Verkürzung der Hold-Type-Zeiten fällt hier eher als willkommener Nebeneffekt an !

Bei den ersten Sony- LCD-TV mir simplest-100HZ-Technik ohne MCFI war sowiet ich erinnere von Motionflow auch noch keine Rede.
Und auch nur an einem echten alten 50Hz LCD tritt auch der "Verwischeweffekt im Auge" (EMB) an entsprechend disponiertem Matzerial bewusst und unanagehem auf.


"Motionflow" in seiner Grundidee bildete den Ansatz , das Problem hochwertiger Bewegtbilddarstellung, schon zum einen am nativen Contentmangel, nämlich von nur 24p und i50 selbt, durch aktive MCFI anzugehen .
Und bei den älteren LC-TV mit Röhrenbeleuchtungen gleichzeitig als Nebeneffekt auch so gleichzeitig kürzere Hold-Type-Zeiten zu erzeugen, ohne auf billigst 100HZ-Simulationen der ersten Stunden zurück greifen zu müssen.

Die erste echte 200HZ-"Motionflow, rein auf MCFI-Basis, lief soweit ich erinnere noch auf CFFL .
Die ganzen Backligt-Spässchen (Blinking-Scanning) kamen erst später mit LED,und mit nur noch zweifelhaft spürbaren Zusatznutzen, dazu.
...ziehlen doch diese Massnahmen eh nur nur noch ausschlieslich auf EMB (Eye Move Blur , bzw Verwischeffekt im Auge) der in seiner Relevanz zum einen hier von Hagge überbewertetet wird (s.o.) , und zum anderen durch die MCFI eh schon weitestgehend erschlagen ist.

Heute ist Motionflow ein Konglomerat beider technischer Aspekte und Ansätze :
...zum einen, und hauptsächlich , um an der Wurzel aller Probleme mit Film und Video- Bewegtbildern mehr native Bewegtbildframes, mit wenigstens 75 bis 100 Stück/sec zu erzeugen, und so ein judderfrei empfundenes Bewegtbild überhaupt erst zu ermöglichen,
..... und den weiteren bekannten Bildzeitenverkürzungstechnologien,um wenn man auf MCFI wiedersinniger Weise teilweise oder voll dennoch verzichten sollte, den Sekundären Dreckeffekt des EMB an Hold-Type-Diplays nicht wieder auferstehen zu lassen.


Motionflow steht in seinem Ursprung eher für MCFI mit Blick auf die geringen, in der klasssischen Bildaufzeichnungstechnik gelieferten Bildraten, und erst in zweiter Linie im Bestreben EMB am LC-Display einzubremsen.

Beides ist zwar eng miteinander verwoben, doch sollte man die Urusachen eigentlicher Bewegtbildmängel , die halt schlicht in der üblen nativen Bildrate der Aufzeichnung liegen, nicht dem Glauben opfern, dass alles was an einem TV-Bewegtbild schlecht ist, am LC-Panel dem EMB geschuldet wäre !

Hier ist eine differenziertere Sichtwiese dringend anzuempfehlen.


mfg pspierre


[Beitrag von pspierre am 27. Dez 2012, 14:31 bearbeitet]
hagge
Inventar
#12 erstellt: 27. Dez 2012, 19:21
Lieber pspierre,

ich weiß, dass wir von jeher bei diesem Punkt unterschiedlicher Meinung waren. Und dennoch bin ich völlig davon überzeugt, dass ich recht habe. Ich will schon seit langer Zeit eine Grafikanimation machen, die das Ganze verdeutlichen soll, leider findet sich nie die Zeit dazu. Irgendwann kommt sie aber noch...

Es ist genau umgekehrt. Wenn die flüssige Abfolge so ein Problem wäre, müsste sie ja genauso bei anderen Fernsehtechniken angestrebt werden, z.B. Plasma. Dort passiert das aber nicht. Also kann das nicht das Hauptziel sein. Darum muss seit jeher die Hold-Type-Charakteristik der LCDs der Hauptgrund gewesen sein, überhaupt mit so was wie Zwischenbildern anzufangen. Und Du hast völlig Recht, die ersten 100Hz und 200Hz-Geräte waren CCFL-basiert, das heißt gerade hier waren viele Zwischenbilder notwendig, um ein scharfes Bild zu bekommen, eben weil man noch *nicht* mit dem Backlight flackern konnte, was heutzutage das eine oder andere Zwischenbild bei den preiswerten Geräten ersetzen kann.

Dass meine Logik richtig ist, zeigt auch, dass die Plasmas neuerdings immer unschärfer werden. Denn durch die immer höhere Zündabfolge ähnelt ihr Bild immer mehr einem Hold-Type-Display und man hat die gleichen Unschärfeprobleme wie bei LCDs. Das führt dazu, dass ein heutiger VT50-Plasma von Panasonic als deutlich unschärfer empfunden wird, als beispielsweise ein HX855-LCD von Sony und vermutlich auch unschärfer als Dein HX905. Sollte dieser Hold-Type-Effekt keine solch Rolle bei der Schärfe spielen, wäre die Unschärfe bei den neueren Plasmas (600Hz und höher) nicht zu erklären.

Dein Beispiel mit dem Ball ist ganz gut. Es stimmt, wenn der Ball im Zentrum der Kamera gehalten wird, bewegt er sich nicht. Dann ist er auch kein Fall für MotionFlow. Und Du hast recht, dass der Hintergrund in diesem Fall vom Zuschauer eher nebensächlich beachtet wird. Dann ist es im Prinzip egal, ob er scharf ist oder nicht. Aber anders als Du beschreibst kann der Zuschauer sich sehr wohl in diesem Fall auch auf den Hintergrund konzentrieren. Und dann ist es relevant, ob er scharf ist oder nicht. Also ist bei solchen Kameraschwenks der Hintergrund sehr wohl ein Fall für MotionFlow. Was sich auch ganz einfach beweisen lässt: suche Dir eine Stelle auf einer BluRay, wo ein Kameraschwenk oder eine Kamera-Zoomfahrt drauf ist. Zum Beispiel der Flug durch einen Canyon. Oder ein Flug über einen Wald. Die Szene sollte nicht so schnell schwenken, so dass MotionFlow auch noch eine Chance hat, die Bewegung zu erkennen. Und dann MotionFlow ein- und ausschalten. Bei der Flüssigkeit der Bewegung ändert sich nur marginal was, aber die Schärfe nimmt drastisch zu.

Und dass Du immer noch in Deine falsche Richtung argumentierst, zeigt mir, dass Du auch immer noch nicht die beiden anderen Versuche gemacht hast, die ich Dir nun mindestens schon zweimal angeraten habe: 1. einen Filmabspann anzuschauen und mit MotionFlow zu spielen und 2. den Demo-Modus des TVs auszuprobieren.

Ein Filmabspann ist ohne MotionFlow komplett unscharf. Andererseits ist die Bewegungsgeschwindigkeit hierbei so gering, dass Judder, also eine ungleichmäßige Bewegung, eine völlig untergeordnete Rolle spielt. Sprich bei dieser langsamen Geschwindigkeit spielt es für die Erkennung der Bewegung keine Rolle, ob noch Zwischenbilder da sind oder nicht. Laut Deinen Überlegungen dürfte aber bei so einer langsamen Bewegung gar keine so starke Unschärfe auftreten. Tut es aber doch. Und MotionFlow beseitigt diese Unschärfe drastisch. Das zeigt gleich doppelt, dass Deine Überlegung falsch ist.

Auch mit dem Demo-Modus (also 5-10 Sekunden auf die Home-Taste am Gerät selbst drücken und auf die MotionFlow-Demo warten oder sie über Options gezielt anwählen) kann man sehr schnell sehen, dass MotionFlow hauptsächlich für die Schärfe gut ist.

Also, bevor Du nicht diese Tests gemacht hast, möchte ich Dich bitten, nicht immer gegen mich zu argumentieren.

Gruß,

Hagge
pspierre
Inventar
#13 erstellt: 28. Dez 2012, 12:45
High ...ich will in diesem Sinne ja gar nicht "gegen Dich" argumentieren, aber halt eine etwas differenziertere Sichtweise anregen.

Dazu hätte, unser beider Erkenntnisstand auch letzlich viel zu viel gemeinsam.

Letzlich läuft es darauf hinaus, dass Deine Erklärungen zur Entstehung des "Verwischeffektes im Auge" letzlich noch zu einfach gestrickt sind, um differenzierteren Betrachtungen ausreichend logisch Stand zu halten.

Ich sehe sie nur als Ansatz einer einfachsten Erklärung, um einem ggf vollkommen Unbedarften in einem sehr vereinfachten Modell glaubhaft und nachvollziehbar zu machen, dass ein Hold-Type bei Bildobjektbewegung im Zusammenhang mit unserem visuellen Wahrnehmungsapparat ein Problem bekommen kann.

Die argumentativ gelieferte Grundlage ist zwar schon mal natürlich nicht vollständig zu negieren, aber auch zu simpel gestrickt, um darauf eine Kausalkette von Argumenten wie du sie anbietest, bzw darstellend praktizierst, endgültig aufzubauen.

Dein Ansatz der Erklärung reicht zwar zur Akzeptanz einfachster, eher theoretischer Erkenntnisse aus, genügt jedoch letzlich nicht differnzierteren Betrachtungen.

Letzlich hatte ich mich deshalb in erster Linie an der Intro zu Deinem Beitrag gestört,

Motionflow
Dieser Punkt bearbeitet die Reduzierung des Verwischeffekts im Auge, der bei LCDs immer bei bewegten Objekten entsteht.....



mit denen andere diese sehr pauschalierte und letzlkich verenfachtre Betrachtung als ausreichend verargumentiert hinnehmen könnten (sollen?), obwol eine differenziertere Betrachtung durchaus noch erhebliche Wiedersprüche aufwirft.

Es ist aus meiner Sicht nicht vernünftig hinnehmbar, aus Deiner sehr vereinfachten Interpretation der mechanisch-Sehphysiologischen Abläufe den Absolutsheitsanspruch der Richtigkeit daraus abgeleiteter Ausagen im Zusammenhang mit der Zielführung der MF-Technologien allgemein so einfach und einseitig in den Raum zu stellen.

Dafür steht das ganze auf zu wackligen Beinen, weil mit zu wenig Tiefgang in der zugrunde gelegten Ableitung der Effekte.
Dein Denlkmodell ist da zwar einfach und zugänglich, was zunäscht mal als Erkenntnisgerwinn für andere, die sich das erste mal mit EMB beschäftigen aber durchaus einen guten Denkeinstieg bietet, was natürlich anzuerkennen ist.
Besser das, als gar keine Ahnung ...natürlich !

Nur mus man halt seeehr vorsichtig sein, auf dieser sehr einfach und unvollständig zu Ende gestrickten Basis, weitere als zwingend richtig dargestellte Zusammehänge als zwingend richtig ableiten zu wollen.

Ich hatte hier zB schon mehrfach argumentative Ansätze aus der Realbewegung von Augen bei der Verfolgung bewegter Objekte geliefert, auf die Du nie weiter ein gegangen bist ....... passten sie doch offenbar so gar nicht mehr auf dein eigenes sehr verinfachtes Denkmodell zur Entstehung des von dir interpretierten "Verwischeffektes im Auge" .

...............


Also, bevor Du nicht diese Tests gemacht hast, möchte ich Dich bitten, nicht immer gegen mich zu argumentieren.

Und auch der hier etwas durchklingende "Anspruch auf die Unfehlbarkeit der eigenen Erkenntnisse", ist für mich wiederum Anlass, dies auch nochmals im einzelnen zu kommentieren.


Filmabspänne sind mir in den versch.MF- Modi natürlich lange bekannt ...ebenso der Demo-Modus .....
Deine Ableitungen daraus haben jedoch nur die Wertstellung von : .. das kann dann doch eigentlich nur das und jenes sein oder beuten ...also eine vermutende Ableitung.
...ihnen fehlt jedoch der Charakter des : .... das muss dann zwingend dies und jenes sein, weil die Faktoren a,b,c, usw.... das zwingend ableitbar machen.

... denn für die zwingend richtige Ableitung fehlt die ausreichende Genauigkeit des Denkmodelles zur angedachten Effektursache.

Die kann ich in letzer Genauigkeit zwar selbst auch nicht liefern, wohl aber erwiesene Gegenbenheiten zur Sehphysiologie argumentativ einbringen, die zunächst mal mitgedeutet werden müssten, bevor bereits vorher abgeleiteten Aussagen der Wert "zwingend zutreffend" zugeordnet werden könnte/dürfte.

So bleibe ich nach wie vor der Meinung, dass der Stellewert von EMB in der von Dir als Modell geschaffenen Kausalkette letzlich hier zu hoch, weil mit zu wenig belegtem Anspruch auf absolute Richtigkeit, bewertet im Raum steht, und die alternative Sicht auf ggf andere Interpretationswege der Efektdeutung sogar eher schon mal unkonstruktiv verstellt.

Dennoch..ich lese deine Beiträge gerne,..... und auch aufmerksam und wünsche einen guten Rutsch in neue Jahr , mit vielen interessanten postings.



mfg pspierre


[Beitrag von pspierre am 28. Dez 2012, 12:57 bearbeitet]
deckssstar
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 26. Feb 2013, 09:44
ich möchte was korrigieren:

Pixel-Rauschunterdrückung ist nicht wie oben beschrieben gegen analoges rauschen sondern gegen sogenanntes "mosquito-noise" was bei digitalen quellen auftritt. Das sind diese Punkte die vorallem auch bei sich bewegenden Objekten stark auftreten.
Beispiel: http://www.pcmag.com...noise&i=55914,00.asp

auszug aus i-manual:
[Pixel-Rauschunterdrückung]
[Autom.]: Reduziert automatisch das Punktrauschen um Objekte auf dem Bildschirm.
[Aus]: [Pixel-Rauschunterdrückung] wird ausgeschaltet.

[Dyn. Rauschunterdrückung]
[Autom.]: Reduziert automatisch das Bildrauschen.
[Hoch]/[Mittel]/[Niedrig]: Damit legen Sie fest, wie stark die Wirkung der Rauschunterdrückung sein soll.
[Aus]: [Dyn. Rauschunterdrückung] wird ausgeschaltet.

[MPEG-Rauschunterdrückung]
[Autom.]: Unterdrückt automatisch Rauschen in MPEG-komprimierten Videodaten.
[Hoch]/[Mittel]/[Niedrig]: Unterdrückt Rauschen in MPEG-komprimierten Videodaten.
[Aus]: [MPEG-Rauschunterdrückung] wird ausgeschaltet.


Die dynamische Rauschunterdrückung ist gegen analoges Rauschen.


[Beitrag von deckssstar am 26. Feb 2013, 09:47 bearbeitet]
hagge
Inventar
#15 erstellt: 28. Feb 2013, 23:34

deckssstar (Beitrag #14) schrieb:
Pixel-Rauschunterdrückung ist nicht wie oben beschrieben gegen analoges rauschen sondern gegen sogenanntes "mosquito-noise" was bei digitalen quellen auftritt. Das sind diese Punkte die vorallem auch bei sich bewegenden Objekten stark auftreten.

Wie kannst Du das aus der von Dir zitierten Stelle herauslesen? Wie der von Dir verlinkte Artikel aussagt, tritt "Mosquito-Noise" bei der Verwendung der diskreten Cosinus-Transformation auf. Das ist aber eine Transformation, die bei JPEG- und MPEG-Codierung verwendet wird. Also würde ich sehr stark schlussfolgern, dass diese Art von Rauschen von der MPEG-Rauschunterdrückung beseitigt wird, nicht von der Pixelrauschunterdrückung.

Wenn es hingegen analoges Rauschen gibt, passiert das rein zufällig. Das heißt jedes Pixel kann für sich einen leicht anderen Wert haben. Das heißt das Rauschen basiert auf den einzelnen Pixeln und ist nicht (wie Mosquito Noise) abhängig von Bildinhalten. Also würde ich erwarten, dass dieses Rauschen von den Pixel-Rauschunterdrückung beseitigt wird.

Dynamik ist der Begriff für Bewegung. Also sollte man erwarten, dass hiermit ein Rauschen entfernt wird, das aufgrund der Bewegung entsteht.

Gruß,

Hagge
deckssstar
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 01. Mrz 2013, 11:04
..weil Punktrauschen um Objekte genau das ist was "mosquito-noise" ist.
analoges rauschen tritt nicht nur um objekte auf sondern ist gleichmäßig im ganzen bild enthalten.
mpeg-rauschunterdrückung ist das was auch block-noise genannt wird..
bei der ps3 heißt es zum beispiel auch so..da gibt es dyn.rauschunterdrückung, block-noise reduction und mosquito-noise reduction. mal nennt man es so und mal nennt man es so. (bei der dreambox übrigens auch)


hagge (Beitrag #15) schrieb:
Dynamik ist der Begriff für Bewegung. Also sollte man erwarten, dass hiermit ein Rauschen entfernt wird, das aufgrund der Bewegung entsteht.


tja warum das dynamisch heißt weiß ich nicht..ich kann auch nur vermuten..
für mich ist das analoge rauschen dynamisch oder vielmehr würde ich bei dynamik ein dynamisches eingreifen der rauschunterdrückung erwarten..so wie bei dynamischer Kontrast usw.

bei meinem alten toshiba tv war DNR auch gegen analoges rauschen und zu zeiten von analogen kabel tv war das bild ohne DNR kaum erträglich


[Beitrag von deckssstar am 01. Mrz 2013, 11:18 bearbeitet]
hagge
Inventar
#17 erstellt: 01. Mrz 2013, 11:24
OK, mit dieser Erläuterung scheint auch das plausibel zu sein. Ich muss da mal ein paar konkretere Tests machen. Da ich bei mir diese Rauschunterdrückungen sowieso meistens ausgeschaltet habe, hat mich die konkrete Funktionsweise nie so wirklich interessiert. Aber man sollte es hier im Thread natürlich korrekt beschreiben.

Gruß,

Hagge
deckssstar
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 01. Mrz 2013, 11:55
ich müßte auch nochmal genauer hinschauen..
ich möchte das nicht zu 100% in stein meisseln..ich bin zumindest davon überzeugt da es so ist..aus dem was man so über viele Jahre gelesen, mitbekommen, selber beobachtet hat und auch auch zu meiner logik passt..

warum das nichtmal genau von den herstellern beschrieben wird..finde ich irgendwie schade..

habe noch rausgefunden, daß die einstellung "automatischer lichtbegrenzer" in abhängigkeit vom eingestellten kontrast ist. ist der kontrast auf maximum macht sich diese einstellung stärker bemerkbar als bei niedrigeren kontrasteinstellungen..
letztendlich aber keine wirklich wichtige einstellung
icons
Inventar
#19 erstellt: 01. Jun 2014, 12:21
tolles Lexikon zum Nachsehen...Super!!!
markmor
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 07. Aug 2014, 19:52

James-88 (Beitrag #9) schrieb:
@hagge

kannst Du diese Bildverbesserer die der hx855 noch dazu hat erklären?

Video-Bereich-Erkennung

Gleichmäßige Abstufung

Fabbrillanz

Weißabgleich

Haut-Naturalisierung



Dem kann ich mich nur anschliessen besonders gleichmäßige Abstufung
hagge
Inventar
#21 erstellt: 08. Aug 2014, 10:13
Ich versuche es mal. Den Weißabgleich habe ich schon unter dem Punkt "Weiß-Balance" beschrieben, zur Haut-Naturalisierung weiß ich auch nichts. Die war bisher bei mir immer deaktiviert und ich konnte sie nicht auswählen. Ich vermute es handelt sich dabei um ein Feature, wenn man NTSC-Filme zuspielt, wo gerne die Hauttöne zu rötlich geraten. Aber wie gesagt, ich weiß es auch nicht mit Sicherheit. Aber zu den folgenden Punkten kann ich noch was sagen.


Video-Bereichs-Erkennung
Dies ist ein Teil der Reality Creation. Es hat sich gezeigt, dass die Reality Creation manchmal etwas Schwierigkeiten hat, bei Grafiken und eher einfarbigen Flächen schnell umzuschalten. Da die Reality Creation ja nicht nur den Inhalt eines einzelnen Bildes analysiert, sondern ganze Bildsequenzen, erfolgen gewisse Anpassungen erst gemächlich im Verlauf der Zeit. Das bedeutet aber bei einer Grafik, dass es bei einem Wechsel der Anzeige einen kleinen Moment dauert, bis die Flächen wieder sauber dargestellt werden. Zwischenzeitlich haben sie regelrecht eine Art Muster, eine Mischung aus altem und neuem Inhalt. Das ist unschön. Ein Beispiel, wo es extrem auffällt, sind scrollende Texte. Ich habe einen externen Sat-Receiver, der den EPG-Text langsam nach oben scrollt, wenn er nicht in den dafür vorgesehen Fensterbereich passt. Bei aktivierter Reality Creation sieht das dann ziemlich schlecht aus und flackert unerträglich.

Darum haben neuere Sony-Modelle hier eine vorgeschaltete Erkennung, so dass sich die Reality Creation auf diejenigen Bildbereiche beschränken lässt, die wirklich bewegtes Video anzeigen. Eingeblendete Grafiken werden dann möglichst nicht mehr von der RC beeinflusst. Diese Begrenzung lässt sich mit dieser Option Video-Bereichs-Erkennung einschalten. Ich habe diese Option an meinem HX925 noch nicht, aber wenn sie zuverlässig funktioniert -- und ich habe noch nichts Gegenteiliges gehört -- gibt es keinen Grund, diesen Punkt abzuschalten.


Gleichmäßige Abstufung
Herkömmliche Filme auf BluRay oder DVD oder auch Computerspiele nutzen üblicherweise einen Farbraum, bei dem maximal 256 Abstufungen bei jeder Farbkomponente vorkommen. Das multipliziert sich zwar bei drei Farben (R, G, B) zu mehr als 16 Millionen möglichen Kombinationen, aber betrachtet man eher Abstufungen bei einzelnen Farben, z.B. auf einer gewölbten roten Fläche, dann sind es halt doch nur maximal 256 Abstufungen. Im Prinzip reichen die nicht aus, um saubere Farbverläufe darzustellen. Dann entstehen je nach Wölbung der Fläche Streifen oder Bänder mit jeweils einer Farbstufe. Dieses Phänomen wird als "Color Banding" bezeichnet. Man kann das auch öfter mal sehen, wenn z.B. ein Bild auf eine helle Lichtquelle auf- oder abgeblendet wird. Dann entstehen um diese Lichtquelle regelrechte Ringe, die sich dann beim Blendvorgang anscheinend sogar noch nach innen oder außen bewegen.

Rein technisch gesehen kann man Abhilfe schaffen, indem man die Flächen dithert. Das heißt im Übergangsbereich von einer Farbstufe zur nächsten mischt man in lockerer Abfolge (um Muster zu vermeiden) zunehmend mehr Pixel der nächsten Farbstufe dazu. Macht man das geschickt, dann fällt das aus einer gewissen Entfernung gar nicht mehr auf und man sieht in der Summe Mischfarben, die irgendwo zwischen den beiden von der Hardware eigentlich nur möglichen Farbstufen liegen. Ist eine DVD oder BD entsprechend gut gemastert, sollte dies schon entsprechend im Studio passiert sein, so dass es gar nicht mehr auffällt. Es gibt aber genügend einfache Produktionen wo darauf nicht geachtet wurde und wo entsprechend solches Color-Banding zu sehen ist.

Mit diesem Menüpunkt kann nun der TV selbst erkennen, wenn solche Farbbänder vorliegen und bringt selbst solche Mischfarben rein, führt also ein Dithering durch. Dadurch wird sehr effektiv das Color-Banding unterdrückt. Solche Ring-Effekte oder Farbbänder sollte es dann also nicht mehr geben, auch nicht bei den billigen Produktionen.

Auf der anderen Seite wirkt so eine Mischung der Farben aber auch wie ein leichter Rausch- bzw. Kantenfilter. Das heißt wo entsprechende Kontraste erwünscht waren (z.B. bei Filmkorn als stilistischem Ausdrucksmittel), da wird eben auch der Kontrast und damit das Rauschen durch diesen Menüpunkt minimal reduziert. Darum kann man diesen Punkt in verschiedenen Stufen aktivieren und sogar abschalten.

Da ich es grundsätzlich wichtig finde, dass Color Banding unterdrückt wird, habe ich den Punkt immer aktiviert. Denn er bringt wirklich hauptsächlich Vorteile. Damit aber nicht zu viel geglättet wird, sollte man eher auf "Niedrig" oder maximal "Mittel" stellen.


Fabbrillanz
Aktiviert man diesen Punkt, werden die Farben deutlich verstärkt und auch die Helligkeit angehoben. Das Bild wirkt poppiger, schön knallig bunt. Manche Leute mögen das. Mir war es immer viel zu viel, so dass ich diesen Punkt deaktiviert habe und lieber über die anderen Farbregler feine Anpassungen bei der Farbe mache.

ACHTUNG! Bei Geräten mit Triluminos wirkt diese Einstellung komplett anders. Dort wird über diesen Menüpunkt das Triluminos aktiviert.

Triluminos versucht, Farben wiederherzustellen, die bei der Reduktion der Farben bei der Produktion der Videoquelle verloren gegangen sind. Das ist ein sehr komplexes Thema. Ganz kurz angerissen: Das menschliche Auge kann in der Natur einen sehr sehr großen Farbraum wahrnehmen. Fernseher konnten früher (und können auch heute) durch die darin verwendete Bildtechnik aber leider nicht alle diese Farben darstellen. Also z.B. durch den verwendeten Phosphor in den Röhren oder Plasma-Bildschirmen oder die verwendeten Lichtquellen und Farbfilter im LCD. Darum hat man Farbräume definiert, die durch die jeweilige Fernsehtechnik tatsächlich dargestellt werden können. So gibt es den Farbraum REC601, der früher bei den Röhren galt und somit bei DVDs und SD-Sendungen eingesetzt wurde (und immer noch wird!). Und es gibt den Farbraum REC709, der für HD-fähige Geräte gilt und somit bei BluRays und HD-Sendungen genutzt wird. Aber selbst wenn der REC709 schon deutlich größer ist als der REC601, gibt es auch hier noch viele Farben, die damit nicht dargestellt werden können.

Wenn also eine DVD produziert wird, werden alle Farben auf den Farbraum REC601 reduziert. Und wenn eine BluRay produziert wird, werden alle Farben auf den Farbraum REC709 reduziert. Es gibt also Farben, die auf dem TV dann anders aussehen als in Wirklichkeit. So gibt es z.B. gewisse Rottöne, die auf dem TV dann eher einem Stich ins Orange haben, weil der TV den originalen Rotton nicht darstellen kann. Oder Türkistöne, die auf dem TV eher einen Gelbstich haben, weil das ursprüngliche Türkis durch den TV nicht dargestellt werden kann. Das fällt gar nicht auf, wenn man den Originalfarbton nicht direkt daneben sieht. Denn da alle Farben gleichmäßig in diesen Farbraum verschoben bzw. zusammengestaucht werden, stimmt der relative Unterschied der Farben zueinander immer noch sehr gut und damit sind diese Farbräume in sich schon wieder stimmig. Aber verglichen mit der Realität sind sie halt doch leicht anders.

Sony-TVs mit der Triluminos-Technik nutzen nun eine andere Anzeigetechnik. Und die kann nun tatsächlich einen deutlich größeren Farbraum anzeigen, als durch REC709 vorgegeben wird. Auch hier können nicht alle Farben der Realität dargestellt werden, aber es geht halt wieder mal ein Stückchen mehr in Richtung Realität. Nur könnte man diesen größeren Farbraum eigentlich gar nicht nutzen, weil ja alle Quellen auf REC709 (oder gar REC601) reduziert sind. Schaltet man bei so einem TV die Farbbrillanz ein, dann versucht der Triluminos-Algorithmus, die Farben auf eine recht intelligente Art und Weise wieder aufzuspreizen, also den reduzierten Farbraum REC709 (oder REC601) zu sprengen und wieder mehr in Richtung der Originalfarben zu kommen. Naturgemäß klappt das nur bedingt, denn viele Farbinformationen gehen bei der Farbreduktion unwiederbringlich verloren. Das heißt hier wird schon ein bisschen geraten und das kann im dummsten Fall auch mal daneben liegen. Aber Triluminos macht das insgesamt recht ordentlich und das Ergebnis ist überwiegend ziemlich beeindruckend.

Mit den Abstufungen bei der Farbbrillanz kann man nun noch festlegen, wie stark der Farbraum erweitert werden soll bzw, wie stark die Farben wieder "zurück" in Richtung Realität verschoben werden sollen. Bei "Hoch" wird es dann schon bisweilen zu stark und alle Leute sehen aus, als ob sie gerade aus dem Sonnenstudio kommen. Insofern würde ich bei einem Triluminos-TV die Farbbrillanz auf jeden Fall aktivieren, aber auch nur auf "Niedrig" oder "Mittel". Nur in Spezialfällen, z.B. in einem Computeranimationsfilm, da kann auch Stufe "Hoch" ganz toll aussehen.

Wer hingegen dieser ganzen "Raterei" und Aufspreizung der Farben nicht traut und lieber ganz normal und sauber REC709 sehen will, so wie die BluRay gedacht ist, der muss die Farbbrillanz ausschalten. Dann stellt sich allerdings die Frage, warum er sich überhaupt einen Triluminos-TV gekauft hat.

Man muss also wissen, dass der Menüpunkt Farbbrillanz bei einem normalen Sony und bei einem Triluminos-Sony zwei völlig verschiedene Dinge bewirkt!

Gruß,

Hagge


[Beitrag von hagge am 08. Aug 2014, 10:23 bearbeitet]
icons
Inventar
#22 erstellt: 05. Nov 2014, 20:00
diese Seite, war mir schon sehr nützlich
zeus@
Inventar
#23 erstellt: 11. Okt 2015, 09:19
Für mich auch, Motionflow überfordert micht allerdings immer noch. Ich habe es auf Standard stehen, was mir gefällt. Der Filmmodus bietet nun Aus, Niedrig, Mittel und Hoch. Meine gewohnte Einstellung Auto 1 gibt es nicht mehr. Aktuell habe ich Fimmodus auf Mittel


[Beitrag von zeus@ am 11. Okt 2015, 09:27 bearbeitet]
Geißbock11
Stammgast
#24 erstellt: 04. Jan 2016, 20:03
Kann eventuell jemand noch die 3D Einstellungen beschreiben? Insbesondere die 3D Tiefenanpassung und der Unterschied zwischen "Auto (Niedrig)" und "Auto (Hoch)" ist hier interessant für mich!

Beste Grüße, Geißbock
Scoty
Inventar
#25 erstellt: 31. Mai 2016, 19:25
Bei denn 2016 TVs gibt es Einstellungen die nicht mehr vorhanden sind oder sich anders nun nennen. Kann das wär mal bitte aktualisieren?
Japonic
Neuling
#26 erstellt: 09. Jan 2017, 19:29
Hallo

ich möchte mich hier mal einklinken, leider hat noch niemand geantwortet.

Könnten die Profis unter euch bitte die änderungen zu den 2016 Modellen erklären
Japonic
Neuling
#27 erstellt: 14. Jan 2017, 19:05
Ist von den Experten niemand mehr da?
hagge
Inventar
#28 erstellt: 17. Jan 2017, 20:50
Viele Erklärungen stammten von mir. Da ich aber kein aktuelles Modell habe, kann ich leider auch nicht die aktuellen Optionen beschreiben. Da müssen jetzt mal andere ran. Sorry.

Gruß,

Hagge
Scoty
Inventar
#29 erstellt: 01. Mai 2017, 10:20
Wäre super wenn jemand denn Thread aktualisiert mit denn neuesten Settings und diese genauer erklärt.
MrFabillez
Inventar
#30 erstellt: 02. Mai 2017, 07:17
Ich hab ne verrückte Idee, du besitzt doch selber ein aktuelles Gerät, wieso also nicht selber machen?

MfG
Nick81
Inventar
#31 erstellt: 24. Jun 2017, 09:15

MrFabillez (Beitrag #30) schrieb:
Ich hab ne verrückte Idee, du besitzt doch selber ein aktuelles Gerät, wieso also nicht selber machen?

MfG

Verrückt... vermutlich fehlt ihm das technische Verständnis dafür, sonst hätte er vermutlich nicht danach gefragt...
Mikewolf
Stammgast
#32 erstellt: 05. Dez 2017, 16:01
Ist diese Erklärung für android tv noch zutreffend ?.
Besonders was es dem filmmodus angeht ? Bei meinem Sony kd 65 xe9305 gibt’s da ja nur aus , hoch , niedrig und Mittel .
Leider gibt es keine Bedienungsanleitung, auch im Internet bin ich bei Sony bis jetzt nicht fündig geworden .


[Beitrag von Mikewolf am 05. Dez 2017, 16:04 bearbeitet]
Mikewolf
Stammgast
#33 erstellt: 14. Dez 2017, 15:48
Eine Sache hätte ich , bei den android tvs und Ich denke auch die älteren .
Helligkeit = Hintergrundbeleuchtung
Schwarzwert = Helligkeit

Also bei einem Testbild wenn man Helligkeit testen will , Schwarzwert verändern .
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