TV-Gerät Trennung von Display, Tuner und Lautsprecher

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axel7
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Dez 2010, 09:25
Warum gibt es eigentlich kein nennenswertes Angebot an TV-Geräten, die Display,Tuner und Lautsprecher trennen? Kein Markt? Oder technische Nachteile?

Es ergeben sich doch viele Vorteile bei einer Trennung.
- Das Display montiert auf einem Rollwagen könnte optimal im Raum positioniert werden.
- das geringe Gewicht eines Displays (10 - 12kg bei 55")
- so gut wie keine Anschlüsse an der Rückwand notwendig. Event. könnte das Bildsignal drahtlos übertragen werden
- schöne Rückseite wäre möglich.
- ein armdickes Gewirr an Kabeln zum Fernseher würde entfallen.

Etwas provokativ - muss erst ein Hersteller wie Apple kommen und den etablierten Herstellern zeigen was möglich ist, so wie es auf dem Handymarkt erfolgt ist? Die Vorteile sind doch offensichtlich.


[Beitrag von axel7 am 11. Dez 2010, 09:27 bearbeitet]
Jockel100
Stammgast
#2 erstellt: 11. Dez 2010, 09:40
Moin,

ich denke mal da fehlt einfach die nachfrage.

kaun ein "normaler" verbraucher möchte sich mit mehreren externen kästchen und deren verkabelung herumärgern.

na und wenn heute noch jemand ein armdickes gewirr an kabeln zum tv liegen hat ist er im zeitalter der hdmi verbindung scheinbar noch nicht angekommen

allerdings würde mir persönlich auch ein einfaches display reichen da ich den ganzen eigebauten kram wie tuner oder gar ls nie nutze.

aber ich bleibe dabei, der großteil der verbraucher möchte halt ein gerät wo möglichst alles drin ist und einfach nur tv gucken, nicht ewig experimentieren.

ich gehöre nicht dazu

bis dann

jochen
floyd11
Inventar
#3 erstellt: 11. Dez 2010, 11:21
das sind Bauteile, die meist eh nicht gebraucht werden

nur ein kleiner teil verwendet die mickrigen internen Speaker, genauso wie den Tuner

in den meisten Fällen hat man einen AVR, einen Sat- oder Kabelreceiver und ein gutes 5.1 Boxensystem

mir wäre es viel lieber, wenn die Hersteller auch mal "nur Displays" anbieten würden
axel7
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Dez 2010, 06:46
@Jochen
Vielen Dank für deine Rückmeldung. Für einen Großteil ist sicherlich der bisherige Ansatz OK. Aber wenn nur ein Markt von 5% da ist, dann sollte es sich doch lohnen sich vom bisherigen Ansatz mal zu lösen. Die Vorteile sind doch da. HDMI Kabel sind nicht so dünn und bei 3 bis 4 HDMI Kabeln und 1 Netzkabel da kommt auch schon was zusammen.
Jockel100
Stammgast
#5 erstellt: 12. Dez 2010, 08:41
@ axel

also ich weiß nicht wie das bei dir ist, bei mir stecken alle hdmi-kabel im avr und von dort geht ein kabel zum tv.

macht somit, wenn ich das netzkabel mitrechne, 2 kabel

wenn schon ein minimaldisplay dann reicht also ein hdmi anschluß.
für den rest ist der avr als schaltzentrale da, jedenfalls bei mir.

schönen sonntag noch

bis dann

jochen
axel7
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 12. Dez 2010, 10:06
Jochen,

da bin ich vollkommen bei dir. Und genau dafür reicht ein Display ohne Lautsprecher und unzähligen Anschlüssen. Nur das TV-Geräteangebot sieht heute anders aus.

Viele Grüße,
Axel
ViSa69
Inventar
#7 erstellt: 12. Dez 2010, 22:02
Die Pioneer TV's / Displays hatten diese Modulbauweise. Ich persönlich fands Super.

Aber ich denke den meisten ist es, wie hier geschrieben, einfach "zu blöde" sich einen TV "zusammenzubasteln" ...
Die breite Käuferschicht kann sich dafür sicher nicht begeistern ...

Gruß,
ViSa69
axel7
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 19. Dez 2010, 13:19
Momentan haben wir doch die Bastellösungen im Einsatz: DVD-Player, Streamingclient, (HD)-Receiver, AV-Receiver, Fernseher mit Tunern die häufig keine Verwendung finden und eingebauten Lautsprechern die nicht benötigt werden. Die Mehrzahl von uns hantiert mit mind. 3 Fernbedienungen und einer umfangreichen Kabellage.

Eine Trennung würde da eher mehr Ordnung bringen, plus die anderen Vorteile.

Ich bin mir sicher, die Zeit für eine Trennung ist reif. In einem Jahr wird es hoffentlich bezahlbare Ansätze in dieser Richtung geben. Ich habe eher das Gefühl, dass die traditionellen TV-Gerätehersteller aus irgendwelchen Gründen Ängste haben, sich auf dieses Terrain zu begeben.

Ich sehe hier Parallelen zum Mobilfunkgerätemarkt - da hat auch ein nicht etablierter Anbieter zu deutlichen Veränderungen geführt.

Vielleicht steckt ja auch mehr hinter der Kooperation zwischen Apple und Sharp, als nur Displays für das iPhone zu produzieren.
Jockel100
Stammgast
#9 erstellt: 19. Dez 2010, 13:53
Moin,

das wird nix werden.
ich glaube nach wie vor das, wie weiter oben schon einmal erwähnt, die große masse komplettlösungen bevorzugen wird.

allerdings verstehe ich nicht ganz was sich großartig ändern würde wenn es "solo-displays" geben würde?
ok, man würde nicht mehr ungenutztes einbau zubehör wie tuner oder ls mitkaufen müssen aber dadurch würden die externen geräte doch eher mehr, also noch mehr kabelei?
sorry, aber das wird kein "normaler" verbraucher wollen, weder jetzt noch in einigen jahren.

und zur momentanen bastellösung:

wenn man das etwas überlegt anstellt, siehe meinen vorigen post, ist kein kabelsalat von nöten und das thema mit mehreren fernbedienungen lässt sich heute auch leicht umgehen, der markt für programierbare fernbedienungen ist groß genug.
in meiner schublade liegen zb 7orginal fb,auf dem wohnzimmertisch nur eine harmony und das klappt bestens.

na, und wer das so nicht möchte, eben der großteil der "normalen" konsumenten, kauft sich halt ein all in one gerät von der stange und gut ist.

bis dann

jochen
axel7
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 20. Dez 2010, 09:32
Da gebe ich dir vollkommen Recht, der Massenmarkt ist dafür noch nicht reif. Aber für vielleicht 5-10% könnte eine getrennte Lösung von großem Interesse sein.

Allein wenn ich die Gewichtsvorteile und die optischen Vorteile betrachte, so sind diese aus meiner Sicht nicht zu vernachlässigen, wenn man z.B. die Position des Fernsehers öfters verändern möchte.

Zum Thema programmierbare Fernbedienungen: wir nutzen selber eine Logitech Harmony. Aber die Einrichtung erfordert schon ein wenig Zeit und technisches Verständnis. Die Nutzung erfordert dann auch noch ein wenig Disziplin, damit alles reibungslos läuft. Hier wünsche ich mir für die Zukunft eine grafische Oberfläche auf dem Display über die ich alles steuern kann und ein ganz einfaches Eingabegerät.
anon123
Inventar
#11 erstellt: 20. Dez 2010, 10:24
Moin,

ich glaube, dass hier von der Perspektive des "intensiven Hobbyisten" auf die des "normalen Verbrauchers" geschlossen wird. Die meisten "normalen Verbraucher" wollen einen Fernseher, den sie hinstellen, anschliessen und damit fernsehen -- fertig. Kein externes Dings und Bumms, bestenfalls noch ein DVD/BD-Player.

Und da muss ein Fernseher eben "out of the box" funktionieren. Dafür braucht dieser einen Empfänger (man will damit ja fernsehen) und Lautsprecher (man will ja was hören). Bereits beim Kauf externer Empfänger haben zumindest die meisten, die per Kabel empfangen, ein Problem damit, sich zusätzlich zum neuen TV noch so eine Box und noch eine Fernbedienung ins Wohnzimmer zu stellen. Dieses Problem wird ja nun Gott sei Dank von den Herstellern aufgefangen (und zwar mittels integriertem DVB-C), sofort aber per Zangsverschlüsselung von den Kabelprovidern zunichte gemacht. Und das ist der Grund der mangelnden Digitalisierung im Kabel, zugleich aber auch der, warum TVs auch einen analogen Kabeltuner brauchen.

Für den "normalen Verbraucher" steht nicht Trennung, sondern Integration, im Vordergrund. Der Fernseher soll so einfach wie möglich zum Fernsehen genutzt werden können.

Selbst

nur ein kleiner teil verwendet die mickrigen internen Speaker, genauso wie den Tuner

gilt sicher weit weniger, als man glaubt. Mir zumindest reicht der Klang meines Panasonics völlig. Die Surroundanlage kommt nur noch zum Ensatz, wenn's "Kinofeeling" sein soll. Und normal "Fernsehen" tue ich mit dem eingebauten Analogtuner, weil bereits ich keine Lust habe, dazu noch ein weiteres Gerät anzuwerfen.



[Beitrag von anon123 am 20. Dez 2010, 10:25 bearbeitet]
V._Sch.
Inventar
#12 erstellt: 22. Dez 2010, 17:41
Von mir aus könnte der ganze Müll draußen bleiben. Wenn eins kaputt ist, muss der ganze TV in die Werkstatt. Das ist ein Nachteil, der eigentlich nicht sein muss.
dialektik
Inventar
#13 erstellt: 22. Dez 2010, 18:32

Wenn eins kaputt ist,

Ähmm, welcher TV geht denn wg. der LS oder dem Tuner in die Werkstatt?
Heute ist es meist das Board, das Display, das Netzteil....
Also etwas, was dich ein Bild sehen lässt.

Das Gewichtsargument finde ich auch merkwürdig - was bleibt denn an wesentlichem Gewicht ohne Display übrig

Fakt ist ja auch, dass es solche Trennungen schon gab Sony etc. nur ohne ausreichende Nachfrage???
V._Sch.
Inventar
#14 erstellt: 22. Dez 2010, 19:09
Je mehr drinn ist, um so mehr kann kaputt gehen. Am besten wäre hinten eine Steckkleiste auf die man die Zusatzmodule stecken kann die man auch benötigt. Alles andere macht das Gerät nur unnötig teuer. Es wird ja auch immer mehr, Wlan, Internet, Multimediaplayer, Karteneingäng und und und. Wer weiß was noch alles kommt.
dialektik
Inventar
#15 erstellt: 22. Dez 2010, 20:17

Es wird ja auch immer mehr, Wlan, Internet, Multimediaplayer, Karteneingäng und und und. Wer weiß was noch alles kommt.

Das wollen doch gerade viele, lese mal die Beiträge zu den Geräten.
Und das modular aufgebaut, würde im Gegenteil die Geräte für diese Zielgruppe verteuern - als per Chip und Software im Gerät integriert.
Leute die darauf verzichten können, kaufen es halt mit, was aber keinen Preisnachteil darstellt bei Massenmodellen.
ViSa69
Inventar
#16 erstellt: 22. Dez 2010, 21:52

V._Sch. schrieb:
Je mehr drinn ist, um so mehr kann kaputt gehen. Am besten wäre hinten eine Steckkleiste auf die man die Zusatzmodule stecken kann die man auch benötigt. Alles andere macht das Gerät nur unnötig teuer. Es wird ja auch immer mehr, Wlan, Internet, Multimediaplayer, Karteneingäng und und und. Wer weiß was noch alles kommt.


Sowas ähnliches gabs schon, schau mal hier.

Und jetzt die Quizfrage:
Was glaubst du wieviel Panasonic im direkten Vergleich zu den "normalen" TV's, von den Dingern abgesetzt hat ?!
Nicht ohne Grund ist der mittlerweile im Produktarchiv verschwunden, letztes Jahr war der noch offiziell auf der HP gelistet ...

Und jetzt bitte nicht das Argument anbringen: "Der ist ja 50" - bzw. 65" groß ..."
Selbst WENN der mit dem 50er bzw. 65er VT20 exakt preisgleich gewesen wäre, waren die Verkaufszahen dennoch verschwindend gering. Wie hier schon bereits geschrieben, die Masse hat da kein Interesse dran. Da bin ich der gleichen Meinung wie @anon123.

Gruß,
ViSa69


[Beitrag von ViSa69 am 22. Dez 2010, 21:53 bearbeitet]
V._Sch.
Inventar
#17 erstellt: 23. Dez 2010, 09:52
Nimmt man schon allein die Premiere Kunden und das sind immerhin über 1 Million. Glaubst Du die freuen sich, wenn sich noch eine Box im TV zahlen müssen?
dialektik
Inventar
#18 erstellt: 23. Dez 2010, 10:06
Viele Kunden freuen sich, wenn sie externe Boxen entsorgen und endlich das Kärtche in den TV stecken können.
Dies zeigt allein die Zahl der Fragen, wie(mit welchem Modul Sky, Kabelverschlüsslung oder anderes Pay-TV mit den TV-Modellen funktioniert.
Und bei der Gesamtkostenkalkulation schlägt es auch nicht so entscheidend zu buche. Wesentlich teurer ist die Produktion eines externen Gehäuses + zusätzlichem Netzteil + Board + Anschlüssen....

Und der Kunde hat deutlich höhere Stromverbräuche.
anon123
Inventar
#19 erstellt: 23. Dez 2010, 10:12
Moin,

die Sky-Kunden müssten nicht "noch eine Box im TV zahlen", wenn Sky es schaffen würde, sein Programm mittels der integrierten Receiver einfach und nutzerorientiert empfang-und verwaltbar zu machen. Ebenso müssten sich Millionen von Kabelkunden keine Gedanken darüber machen, ob denn der Empfang "privater" Sender im DVB-C mit ihrem TV funktioniert, wenn die Kabelanbieter diese unsinnige Grundverschlüsselung aufgeben würden und/oder nicht zwangsweise irgendwelche "Extrafunktionen" auf ihr Programmpaket satteln würden. Mit diesem ganzen HD+-Kram will ich erst gar nicht anfangen.

Aber nein, man braucht ja, warum auch immer, für dies und das "zertifizierte" Receiver, die bestehende Empfangsgeräte in weiten Teilen nutzlos machen, und damit dem Kunden suggerieren, er würde für etwas bezahlen, was er ja gar nicht braucht. Oder aber man muss einen hanebüchenen Aufwand mit Karten (die für nicht "zertifizierte" Receiver auch noch teurer sind) und Modulen (die auch ziemlich teuer sind) betreiben und hoffen, dass nach dem ganzen Gefrickel das auch funktioniert. Aber nicht die TV-Hersteller sind für dieses Nichtbrauchen verantwortlich, sondern die Programmanbieter. Gäbe es diese Gängelung nicht, würde sich niemand darüber Gedanken machen, ob der "noch eine Box im TV zahlen" müsste, sondern erfreut darüber sein, dass er nicht "noch eine Box [neben dem] TV zahlen" muss, weil die Geschäftsinteressen der monopolistischen Anbieter das so wollen.

Ich bin mir auch nicht so sicher, ob "noch eine Box im TV" wirklich teurer ist. Seit diesem Jahr haben quasi alle TV-Geräte auch einen Empfänger für DVB-C, aber teurer sind sie deswegen auch nicht geworden. Selbst das Draufsatteln von DVB-S macht die Geräte nicht unerschwinglich.

Ansonsten gibt es, preislich aber deutlich teurer, noch immer ein modularisiertes Angebot von Panasonic (klick).



[Beitrag von anon123 am 23. Dez 2010, 10:30 bearbeitet]
V._Sch.
Inventar
#20 erstellt: 23. Dez 2010, 12:23
Es gibt noch ein Argument für die Box, nämlich die Qualität. Leider lese ich immer in diversen Foren, dass diese Qualität bei den internen Chip Lösungen nicht so gut ist.
dialektik
Inventar
#21 erstellt: 23. Dez 2010, 12:32
Es gibt auch genug Frickel-Receiver am Markt. Und wieso schlechte interne Bauteile/Abstimmungen extern besser sein sollen?
V._Sch.
Inventar
#22 erstellt: 23. Dez 2010, 18:51

dialektik schrieb:
Es gibt auch genug Frickel-Receiver am Markt. Und wieso schlechte interne Bauteile/Abstimmungen extern besser sein sollen?


Nun, da habe ich aber zumindest die Wahl welches Gerät am Markt gut ist kann ich herausfinden. Die intern verbaute Lösung nicht.
Fanboi
Stammgast
#23 erstellt: 29. Dez 2010, 13:39

axel7 schrieb:
Da gebe ich dir vollkommen Recht, der Massenmarkt ist dafür noch nicht reif. Aber für vielleicht 5-10% könnte eine getrennte Lösung von großem Interesse sein.

Allein wenn ich die Gewichtsvorteile und die optischen Vorteile betrachte, so sind diese aus meiner Sicht nicht zu vernachlässigen, wenn man z.B. die Position des Fernsehers öfters verändern möchte.


Ich sehe für Deinen Vorschlag keinen Markt.

Natürlich gibt es Menschen wie Dich und mich, die den Fernseher nur als Display verwenden. Aber stört mich das Konzept meines Fernsehers wirklich? Die meisten Freaks kaufen nicht nur Technik zusammen, sondern integrieren das ganze auch ordentlich mit ner maßgefertigen Rückwand oder Modulmöbeln die alle Kabel optisch verschwinden lassen. Entertainmenttechnik ist mein Hobby, ich kann aber auch durchaus Personen verstehen, die kein Interesse haben sich episch mit dererlei auseinander setzen wollen.

Langer Rede kurzer Sinn: Die Hersteller müssen eine möglichst breite Käuferschaft mit ihrer Entwicklung erreichen und das geschieht nicht mit eine modularen Geschichte, sondern mit einem Gerät das nach Möglichkeit alles kann. Was für einen VK-Preis soll ein Gerät haben von dem nur geringe Stückzahlen abgesetzt werden? Das Risiko wird keiner tragen.. und sorry, Du kannst ein Smartphone für 600€ nicht mit einem TV Modulbaukasten für wahrscheinlich 3000€ gleichsetzen. Für die Massenmarkttauglichkeit ignoriert auch Apple den Preis nicht völlig.
axel7
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 30. Dez 2010, 17:45

ViSa69 schrieb:

Und jetzt bitte nicht das Argument anbringen: "Der ist ja 50" - bzw. 65" groß ..."
Selbst WENN der mit dem 50er bzw. 65er VT20 exakt preisgleich gewesen wäre, waren die Verkaufszahen dennoch verschwindend gering. Wie hier schon bereits geschrieben, die Masse hat da kein Interesse dran. Da bin ich der gleichen Meinung wie @anon123.

Gruß,
ViSa69


Nein - das Argument sicherlich nicht. Aber 69kg schwer und das Gerät hat alle Anschlüsse auf der Rückseite. Dafür gibt es in der Tat keinen Markt. Da lässt sich ja ein Klavier fast leichter bewegen.
axel7
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 30. Dez 2010, 18:09
Vielen Dank für eure Meinungen, aber irgendwie habe ich meinen Gedanken noch nicht richtig rübergebracht.

Eine Bastellösung oder einen modularen Ansatz will ich in keinster Weise. Ich will es auch lieber schlanker haben.

Was ich mir vorstelle sieht wie folgt aus:
- Externe Lautsprecher
- Flaches, leichtes Display mit einem Netzanschluss. Die Ansteuerung des Displays sollte drahtlos erfolgen.
- EINE einfache Fernbedienung. Steuerung erfolgt über grafische Oberfläche auf dem Bildschirm oder über ein Touch Eingabegerät mit grafischer Oberfläche.
- Ein kompaktes Gerät mit Verstärker, Streaming-Client und HDTV-Receiver der entweder Kabel oder Satellit unterstützt.
rat666
Inventar
#26 erstellt: 03. Jan 2011, 11:26
Hi,

warum sollte die Ansteuerung des Displays drahtlos erfolgen? ein Stromkabel musst du doch eh verlegen.

Mir würde ein Display mit schmalen Rahmen ohne Tuner und ohne LS reichen, sowas nennt man dann wohl Monitor. Leider ist sowas nicht in >40 Zoll und 3D fähig zu haben.

Die Hersteller werden eine solche Lösung auch nicht auf den Markt bringen, da sie sich fast nur noch durch möglichst viele Tuner und die ganzen Multimedia und Streaming Spielereien von den Mitbewerbern unterscheiden können.

Gruß

oliver
axel7
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 04. Jan 2011, 15:58
Drahtlos ist nicht zwingend, wäre aber trotzdem ein Pluspunkt für die Flexibilität, da Stromanschlüsse in der Regel an jeder Wand schon verfügbar sind.

In Punkto Differenzierungsmöglichkeiten bin ich deiner Meinung. Momentan ist tatsächlich eher ein Trend da mehr und mehr Funktionalität in den Bildschirm zu packen.

Jetzt sind wir schon zu zweit, die sich für einen großes Display ohne Tuner und Lautsprecherfunktionalität begeistern könnten, wenn auch der Preis dafür stimmt.
bernaci06
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 07. Jan 2011, 10:15
Vergiss drahtlos. Die Videobandbreite bei FullHD und 120 Hz ansteuerung für 3D ist mit 2 Gbps viel zu hoch für drahtlose Übertragung. Was allerdinngs eine echte Alternative wäre, wäre HDMI über billiges und dünnes Glasfaser oder Ethernet Kabel. Das gibt es heute schon überall als sogenannte HDMI extender. So ein Extender Receiver sollte systematisch im TV eingebaut sein. Dann kann der TV stehen, wo er will, Entfernung vom Zuspieler spielt keine Rolle mehr.

Ansonsten warte ich auch schon lange auf das abgespeckte Display TV. Ich habs aufgegeben. Der Massenmarkt diktiert die Gesetze.
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