Ausbildung Veranstaltungstechniker Berlin

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jojora
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Jun 2014, 20:27
Hallo,

ich suche in Berlin einen Betrieb, bei dem ich eine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker absolvieren kann.

Kennt hier jemand was passendes?

Ich freue mich über alle Antworten!

Liebe Grüße
Johannes
*acoustics*
Stammgast
#2 erstellt: 02. Jun 2014, 20:45
Für dieses Jahr noch?
jojora
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 02. Jun 2014, 21:00
Vergessen zu schreiben... Erst fürs nächste Jahr, also 2015. Muss mein Abitur noch fertig machen
*acoustics*
Stammgast
#4 erstellt: 02. Jun 2014, 21:12
Na als Abiturient solltest du dich mit der Funktionsweise von Google ja bestens auskennen, oder?

Ich poste jetzt absichtlich keine Links zu Firmen, bin da nicht GANZ objektiv.
jojora
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 02. Jun 2014, 21:23
Google? Kenn ich nicht...

Ich hab natürlich schon reichlich recherchiert und auch einiges gefunden. Ich dachte nur ich finde über das Forum jemanden, der bereits in einem Unternehmen tätig ist und vielleicht ein bisschen Vermitteln könnte. Sich irgendwo zu bewerben, ohne irgendeinen Bezug dazu zu haben, finde ich nicht ganz so gut wie durch Kontakte zu etwas zu kommen.

Habe schon gesehen das du in dem Bereich tätig bist...


[Beitrag von jojora am 02. Jun 2014, 23:18 bearbeitet]
thwandi
Inventar
#6 erstellt: 03. Jun 2014, 20:03
Dann mach Praktika´s und schau dir die Branche erstmal an bevor du in dem Bereich eine Ausbildung machen willst...

Achso, einige Eckpunkte der Ausbildung Fachkraft VT (Sofern du ein RICHTIGER Techniker werden willst und nicht im Theater rumsitzen):

-Wenig bis keine Freizeit
-Sozialleben entsprechend eingeschränkt
-Wenig bis kein Schlaf
-Sehr viel Arbeit, Tagelang, Nächtelang
-Viele sehr sehr geile Menschen kennenlernen die genauso bekloppt sind wie du
-Je nach Orientierung schlecht bis gut bezahlt alles möglich


Das sind meine Persönlichen Eindrücke aus dem Geschäfft einer klassischen VT-Bude die Rock´n Roll, Messe, Gala und vieles andere macht...


[Beitrag von thwandi am 03. Jun 2014, 20:03 bearbeitet]
jojora
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 03. Jun 2014, 21:06
Praktikum ist ein bisschen problematisch, da die meisten Betriebe einen dann für min. 6 Monate verpflichten wollen. Und das ein paar mal ohne Bezahlung? Läuft nicht so... Einige Einblicke konnte ich sowieso bereits gewinnen. Kenne ein paar Leute die da unterwegs sind bzw. waren...

Worauf ich mich da einlassen würde weiß ich. Mir macht das aber eher weniger aus, weil es schlicht und einfach mein Traumberuf ist. Klingt blöd bei den Aussichten, ist aber so. By the way will ich die Ausbildung auch erstmal mehr als Vorbereitung fürs Tonmeister Studium nutzen. So hab ich, zumindest aus technischer Sicht, dann hoffentlich schon mal ein paar anständige Grundlagen. Musikalisches ist dann noch mal ein anderes Ding.
thwandi
Inventar
#8 erstellt: 03. Jun 2014, 21:29
Wie gesagt, Mach Praktika... Es gibt auch firmen die dich nicht für 6 Monate verpflichten...
Deine Aussagen sind genau das was ich schon von vielen Leuten gehört habe die in der Branche noch nie Richtig Involviert waren. Ich hab genauso gedacht wie du, inzwischen ist es anders.
jojora
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 03. Jun 2014, 21:47
Also gut, dann schau ich mich mal nach einem Praktikum um... Darf man fragen, was dich am meisten gestört hat? Bzw. was der Grund war, dass du jetzt nicht mehr so denkst wie ich.
*acoustics*
Stammgast
#10 erstellt: 03. Jun 2014, 23:37
Naja, als Roadie bist du mit ner Band minimum 6 Wochen unterwegs, in dieser Zeit schläfst du entweder im Tourbus (1,80x1x1m Koje), im Auto, hinter der Bühne auf Cases (sehr bequem) oder garnicht. Deine Aufgaben sind ausladen, reinfahren, aufbaun, abbaun, rausfahren, einladen und schlafen. Hinterm Mischpult oder Lichtpult wirst du nur zum Putzen stehen.


Versteh mich nicht falsch, auch ich war jahrelang so unterwegs, war die Zeit in der ich am meisten erlebt und gesehen habe. Schöner wirds aber wenns gut läuft danach. Wenn du dann qualifizierter bist kriegst du die geilen Jobs. Lichtoperator (mit Firmenwagen zum fertig aufgebauten VA-Ort fahren, Show abfahren, heimfahren) oder Systech oä.


Ich will dir nicht deine Begeisterung für deinen Traumjob nehmen, aber was viele einfach falsch vermittelt bekommen:

Tontechniker/Lichttechniker ist NICHT Fachkraft für VAT!
(Oder nur zu einem SEHR kleinen Teil)



Die Lagerarbeit lasse ich jetzt mal komplett aussen vor, das ist auch ein extra Kapitel.
thwandi
Inventar
#11 erstellt: 03. Jun 2014, 23:38

*acoustics* (Beitrag #10) schrieb:

Tontechniker/Lichttechniker ist NICHT Fachkraft für VAT!
(Oder nur zu einem SEHR kleinen Teil)


Exactly!
ceny
Inventar
#12 erstellt: 04. Jun 2014, 08:30
MUSS man die Zeit als Roedie absolvieren bevor man in den professionellen Einsatz im Licht- und Tontechniker Bereich tätig wird?Benötigt man dafür Abi und ein Studium?
Klar, das könnte man auch jetzt googeln aber mich interessiert wen und unter welchen Bedingungen die Firma einstellt, ob eher ein schulischer Bildungsgang oder eher die Praxiserfahrung in einer nahgelegenen Tätigkeit zählt.
ohne_titel
Inventar
#13 erstellt: 04. Jun 2014, 10:01
müssen tut man garnichts. erfahrungsgemäß schaffen es diejenigen lehrlinge, die bei ausbildungsbeginn meinen, sie wären bereits große mischtonmeister, nicht bis zur prüfung, weil zu viel langweilige, anstrengende buckeljobs dazwischenliegen. und die branche ist schon so, dass den lehrlingen echte arbeit abverlangt wird. und bevor du an einem mischpult über DIN A4-größe stehst, fährst du erst einmal nachts 20000km mit einem verbrauchten sprinter durch die gegend und schleppst einige tausend kabelbrücken durchs gelände. das ist vielen nicht klar. bewerber mit abitur sehen manche betriebe eher skeptisch, weil da die quote derer, die von o.g. buckelarbeit wenig halten, naturgemäß größer ist.
letztlich besteht da ein klassischer zielkonflikt: dem betrieb nutzt deine arbeit etwas, wenn du handlangertätigkeiten machst. dir nutzt deine arbeit etwas, wenn du einen weiteren mitarbeiter von der arbeit abhältst, damit er dich in die abgründe moderner digitalpulte einweiht. je nach anstand deines ausbilders kann da ein für beide seiten funktionierender kompromiss herauskommen. es kann aber auch sein, dass du drei jahre auf dem bock sitzt, konferenzen mit bürobeamer und einem mikrophon betreust, nachts parties abbaust, nachdem du tagsüber im lager kabel geputzt hast, und am ende leider so wenig ahnung hast, dass dich trotz wundersam bestandener prüfung niemand brauchen kann.
nextloop
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 04. Jun 2014, 10:26
Wieso willst du eine technische Ausbildung vor einem Tonmeister-Studium machen?

Die Aufnahmeprüfungen zum Tonmeister-Studium sind sehr, sehr hart, und nur ein sehr kleiner Teil der Bewerber wird genommen. Nach meinem Wissen wird bei der Aufnahmeprüfung nicht so sehr auf technisches Wissen, oder jahrelange Roadietätigkeit wertgelegt, sondern deine Musikalität wird geprüft.

Bist du auf mehreren Instrumenten TOP? Hast du ein extrem geschultes (absolutes) Gehör? Hast du musiktheoretisches Wissen?

Falls nicht, dann nutze die Zeit bis zum Abi zum Üben und Lesen. Und danach solltest du dir überlegen, ob du deine musischen Fähigkeiten nicht davor noch an diversen Schulen, oder Universitäten ausbaust.

Ich kenn ein paar Abiturienten, die gleich nach der Schule und mit intensiver, teilweise auch monatelanger Vorbereitung es nicht geschafft haben, einen Tonmeister Studiengang zu finden. Es lag bei denen an mangelndem Gehör, Musiktheorie und Instrumentenbeherrschung. Beide studieren jetzt Konzertfach in ihren Instrumenten. Da war es einfacher reinzukommen.

Edit: Ich empfehle auch das Studium des Wikipedia-Artikels: http://de.wikipedia.org/wiki/Tonmeister


[Beitrag von nextloop am 04. Jun 2014, 10:33 bearbeitet]
jojora
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 04. Jun 2014, 17:14
Also: Natürlich will ich mehr als nur Roadie werden, aber ich sehe halt keinen anderen Weg als über die Ausbildung... Wenn es doch einen gibt, bitte jetzt mitteilen!

Was ich für das Tonmeisterstudium können muss weiß ich. Die 3 Jahre Ausbildungszeit möchte ich auch grade dafür nutzen, um meine musiktheoretischen Kenntnisse noch auszubauen. Ich belege den Musik Leistungskurs an meiner musikbetonten Schule. Das sagt natürlich nichts über meine Fähigkeiten aus, aber dennoch behaupte ich, das ich die Grundvoraussetzung erfülle. Ich habe ein sehr gutes Gehör, spiele seit ich 4 bin Klavier, mache Gesang und bin laut meiner Chorleiterin musikalisch Hochbegabt. Ich bilde mir darauf jetzt nichts ein... wollts nur gesagt haben.

Besonders geholfen wurde mir bisher hier noch nicht so... Habe mir nur alle möglichen Gründe anhören müssen, warum ich das mit meinem Berufswunsch sein lassen soll. Also nochmal zurück zu meiner ursprünglichen Frage. Kennt hier jemand einen Betrieb, bei dem ich eine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker machen kann? Und mit kennen meine ich nicht auf Google gefunden, sondern ob es Erfahrungen gibt, wo man nicht absolut scheiße behandelt wird und wo man grade die Chancen geboten bekommt, die ich suche... Sprich auch mal hinterm FOH zu stehen..
ceny
Inventar
#16 erstellt: 04. Jun 2014, 17:46
Bekannter von mir ist bei BBM, al ich ihn das letze mal traf, vor ca einem halben Jahr, war er noch sehr begeistert. Ich kann dir aber nicht genau sagen was genau er da macht. Aber über BBM hab ich bis jetzt nur gutes gehört. Die machen ja ziemlich viel, zb Tomorrowland, tote Hosen, Cro etc


[Beitrag von ceny am 04. Jun 2014, 17:48 bearbeitet]
jojora
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 04. Jun 2014, 17:58
Das klingt doch schon besser! Danke ceny!
Gibt es noch weitere Angebote? Hat schon mal jemand was von Wemme Events aus Berlin gehört?
DB
Inventar
#18 erstellt: 05. Jun 2014, 08:52

jojora (Beitrag #15) schrieb:

Was ich für das Tonmeisterstudium können muss weiß ich. Die 3 Jahre Ausbildungszeit möchte ich auch grade dafür nutzen, um meine musiktheoretischen Kenntnisse noch auszubauen. Ich belege den Musik Leistungskurs an meiner musikbetonten Schule. Das sagt natürlich nichts über meine Fähigkeiten aus, aber dennoch behaupte ich, das ich die Grundvoraussetzung erfülle. Ich habe ein sehr gutes Gehör, spiele seit ich 4 bin Klavier, mache Gesang und bin laut meiner Chorleiterin musikalisch Hochbegabt. Ich bilde mir darauf jetzt nichts ein... wollts nur gesagt haben.

Und weshalb willst Du Dir dann Dein Gehör vor dem Tonmeisterstudium mutwillig ruinieren? Musiktheorie wird nicht vom Caseschubsen und Kabelaufrollen besser.


jojora (Beitrag #15) schrieb:

Besonders geholfen wurde mir bisher hier noch nicht so... Habe mir nur alle möglichen Gründe anhören müssen, warum ich das mit meinem Berufswunsch sein lassen soll.

Es kommt aber scheinbar nicht an.
Wenn, dann sieh wirklich zu, daß Du was mit Ton in einem Theater machen kannst.


MfG
DB
jojora
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 05. Jun 2014, 16:37
Du hast mich nicht Verstanden. Ich möchte in der Ausbildungszeit von 3 Jahren meine musikalischen Fähigkeiten ausbauen. Nicht durch die Ausbildung selbst, sondern einfach durch lernen.

Aber die Diskussion ist auch gar nicht relevant... Eine Berufsberatung brauch ich nicht, die habe ich schon in der Schule bekommen!
thwandi
Inventar
#20 erstellt: 05. Jun 2014, 17:47

jojora (Beitrag #19) schrieb:
Du hast mich nicht Verstanden.


Nein, Du hast Uns nicht verstanden! Lies dir die letzten Beiträge nochmal durch und denk darüber nach.


jojora (Beitrag #19) schrieb:
Eine Berufsberatung brauch ich nicht, die habe ich schon in der Schule bekommen!


Offensichtlich war die genauso wie die damalige bei uns:" Alles ist toll, die Jobs liegen auf der Straße, nimm dir einfach einen"

Die Wirklichkeit sieht anders aus...

Grüße
light-Green_Apple
Inventar
#21 erstellt: 05. Jun 2014, 18:32

Aber über BBM hab ich bis jetzt nur gutes gehört.


Da wird sich der Thilo freuen


Sprich auch mal hinterm FOH zu stehen..


Das kannst du allerdings bei den ganzen größeren Läden vergessen.
Die werden einen Teufel tun und dich bei einer gut bezahlten Nummer hinters Pult stellen.

Ich mache gerade auch meine Ausbildung und darf tatsächlich hinterm Pult stehen.
Aber auch nur, weil wir nicht allzu groß sind (knapp unter 10 festen Mitarbeitern) und ich mit großem Vorwissen und Praxiserfahrung in die Ausbildung gekommen bin.
DB
Inventar
#22 erstellt: 05. Jun 2014, 18:43

jojora (Beitrag #19) schrieb:
Du hast mich nicht Verstanden. Ich möchte in der Ausbildungszeit von 3 Jahren meine musikalischen Fähigkeiten ausbauen. Nicht durch die Ausbildung selbst, sondern einfach durch lernen.

Doch, ich habe Dich ganz genau verstanden. Und ich bin auch nicht gänzlich kenntnisfrei, das Metier betreffend.
Wann willst Du eigentlich lernen, auf der Arbeit, nach der Berufsschule oder wenn Du zufällig gerade mal zuhause bist? Dann wirst Du so ausgelaugt sein, daß das zusätzliche Lernen garantiert liegenbleibt. Deswegen erfolgte auch mein Rat, etwas auf der Tonstrecke am Theater zu machen, mirwegen auch in einem größeren Tonstudio.


jojora (Beitrag #19) schrieb:

Aber die Diskussion ist auch gar nicht relevant... Eine Berufsberatung brauch ich nicht, die habe ich schon in der Schule bekommen!

Nun, Du hast eine fest gefaßte Meinung und willst diese hier nur abgesegnet bekommen. So wird das aber nichts.


MfG
DB
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