M.2 SSD auf "altes" Mainboard?

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roger-whisky
Stammgast
#1 erstellt: 19. Jun 2020, 13:06
Ich habe einen DIY-PC mit einem Mainboard "Gigabyte Z97P-D3", bisher bestückt mit einer SATA SSD, mit Windows 7 und den Anwendungsprogrammen drauf.

Nun würde ich gerne die vorhandene gegen eine neue SSD ersetzen und zwar eine "Samsung 979EVO" mit M.2 Schnittstelle, also die da:

https://www.alternate.de/Samsung/970-EVO-Plus-500-GB-SSD/html/product/1509918?

Mein o.g. genanntes Mainboard weist keinen M.2 Steckplatz auf und im BIOS sind ebenfalls keine Einstellungen für solche SSD vorgesehen.

Theoretisch sollte der Betrieb der geplanten M.2 SSD über gewisse Adapterkarten möglich sein, z.B. sowas hier:

https://www.alternate.de/i-tec/PCI-E-2x-M-2-Card-(PCI-E-SATA)-Adapter/html/product/1545192?event=search)

Aber ich stelle mir folgende Fragen:

- kann ich die geplante SSD auf dem vorhandenen Mainboard zum Booten bringen?
- wenn überhaupt, können dann die theoretisch möglichen Datenübertragungsgeschwindigkeiten erreicht werden?


Meine Absicht kurz erklärt:
jetzt nur wenig Geld (~ 120 EUR) in die Hand nehmen und schnelle SSD nachrüsten
später, wenn aus welchen Gründen auch immer erforderlich, wieder Geld (~ 375 EUR nach heutigem Stand) in die Hand nehmen und neue/s Mainboard, CPU und RAM kaufen/einbauen, fertig

Kann jemand die beiden Fragen oben sicher beantworten?

Danke! R.W.
mightyhuhn
Inventar
#2 erstellt: 19. Jun 2020, 15:25
ja ist laut beschreibung bootable.
"ja" für ein paar sekunden kann die geschwindigkeit erreicht werden.

erwarte keine echten unterscheide aber machbar ist das.
dialektik
Inventar
#3 erstellt: 19. Jun 2020, 20:01
Ich würde mit einer neuen M2/PCI bis zum neuen PC warten.....
Der Unterschied zwischen Sata und M2/PCI SSD ist nicht mit dem Unterschied HDD/SSD vergleichbar.
Und bei Platzproblemen würde ich eine 2. günstige SATA oder halt eine HDD einbauen...
roger-whisky
Stammgast
#4 erstellt: 19. Jun 2020, 20:59
Danke für die Antworten soweit!

Damit ich recht verstanden werde:

M.2 / PCI soll nur eine Zwischenlösung darstellen, wenn neues Mainboard, dann natürlich eines mit M.2 Steckplatz, entsprechendem BIOS ... aber halt nicht JETZT den ganzen Batzen Geld ausgeben.

Das Motiv um jetzt auf dem vorhanden Mainboard eine M.2 SSD einsetzen zu wollen ist mehrschichtig:

die jetzige W7Pro Installation hat ca. 6 Jahre auf dem Buckel, schleppt einen Haufen Windows-typischen Datenmüll mit sich, so dass z.B. der Bootvorgang nicht mehr max. 15 Sek. dauert, sondern bald eine Minute, weitere Langsamkeiten und einzelne Abstürze kommen hinzu, System neu aufsetzen ist also angesagt.

Der Unterschied zu SATA-SSD und M.2-SSD (nicht M.2 / PCI-SSD) sollte schon spürbar sein, vordergründig möchte ich jedoch die bisherige SATA-SSD erstmal so belassen wie sie ist um sie bei irgendwelchen Problemen bei der Integration der M.2-SATA einfach wieder einsetzen zu können, flupps funktioniert der Rechner wieder.

Die aktuelle SATA-SSD hat nur ca. 120GB Datenkapazität, es sind nur Programme darauf gespeichert, alle Anwendungsdaten sind auf einer HDD gespeichert. Die neue M.2-SSD wird ausreichend Datenkapazität aufweisen um als alleiniges disk-drive im PC zu fungieren, das wird die Sache vereinfachen.

Die derzeitigen Preise für M.2-SSD werden vermutlich nicht weiter fallen, bei der politischen und wirtschaftlichen Weltlage rechne ich eher mit einem Anstieg.

All diese Fliegen könnte ich mit einer Klappe schlagen, wenn ich jetzt eine M.2-SSD auf das "alte" Mainboard draufpflanze, bzw. zum Laufen bringen könnte.

Da ich nur ein mittelmäßig-Auskenner bin, hat jemand evtl. einen Tip, wo ich mich einlesen kann um temporär eben diesen M.2 / PCI-Adapter bootfähig auf dem "alten" Mainboard zum Laufen zu kriegen?

Danke, R.W.

P.S.: hat sich schon einmal jemand gefragt, warum Billiboy früher alle 2-3 Jahre ein neues Betriebssystem auf den Markt gebracht hat, seit W10 (und damit seit ca. 5 Jahren) nicht der Hauch eines neuen OS zu spüren ist?
dialektik
Inventar
#5 erstellt: 19. Jun 2020, 21:08

roger-whisky (Beitrag #4) schrieb:
Danke für die Antworten soweit!

Damit ich recht verstanden werde:

die jetzige W7Pro Installation hat ca. 6 Jahre auf dem Buckel, schleppt einen Haufen Windows-typischen Datenmüll mit sich, so dass z.B. der Bootvorgang nicht mehr max. 15 Sek. dauert, sondern bald eine Minute, weitere Langsamkeiten und einzelne Abstürze kommen hinzu, System neu aufsetzen ist also angesagt.

Der Unterschied zu SATA-SSD und M.2-SSD (nicht M.2 / PCI-SSD) sollte schon spürbar sein, v


Geschwindigkeit bekommst du M.E. durch die Neuinstallation, aber nicht den Wechsel auf M2/PCI.

Ich glaube auch nicht, dass mittelfristig die SSD Preise nicht sinken werden bzw. es mehr Kapazität fürs gleiche Geld gibt
Barnibert
Stammgast
#6 erstellt: 23. Jun 2020, 10:35
Der Unterschied zwischen einer SSD und einer M2 ist zu vernachlässigen und im alltäglichen Gebrauch nicht spürbar. Entscheidend wird es dann, wenn Du grosse Dateien transferieren würdest, z.B. Filme etc. Beim täglichen Gebrauch sind eher Zugriffszeiten etc. wichtig, als der effektive Datentransfer.

Somit würde ich Dir eine normale neue SSD empfehlen, die Du problemlos montieren kannst, als auf einen Adapter auszuweichen.

Ich bin zurück von einer M2 von Samsung mit über 3000 MB/S auf eine simple Festplatte. Beim Aufstarten ist es schon langsamer, allerdings bei der normalen Arbeit kaum spürbar.

Gruss Bert


[Beitrag von Barnibert am 23. Jun 2020, 10:48 bearbeitet]
Barnibert
Stammgast
#7 erstellt: 23. Jun 2020, 10:37
Zu W10 - das ist das "letzte" Betriebssystem von Billy. Da gibt es keine neuen mehr, sondern nur noch Weiterentwicklungen.
roger-whisky
Stammgast
#8 erstellt: 23. Jun 2020, 18:50
Danke an alle für alle Antworten.

Werde vorerst noch kein Geld ausgeben sondern auf der vorhandenen SATA-SSD eine neue Windows Installation vornehmen.
Barnibert
Stammgast
#9 erstellt: 23. Jun 2020, 18:57
Mein persönlicher Tipp wäre, die SSD ganz aus dem Rechner zu nehmen und nur die HDD zu nutzen. Die 120 GB sind einfach zu klein und die Datenstruktur mit zwei Platten zu aufwendig.

Dadurch, dass die Daten so oder so von der HDD kommen, gibt es leistungstechnisch nur wenige Unterschiede, wenn Du Windows auf die 120 GB Platte legst.

Gruss Bert
dialektik
Inventar
#10 erstellt: 23. Jun 2020, 19:55
Kann ich nicht bestätigen.....

In meinem Laptop ist Win und Programme auf der SSD und die Daten auf HDD....

Und 120 GB langen auch für Win und einige Programme dicke!!!

Und das ist nicht nur eine persönliche Meinung, sondern allgemein verbreitet dem auch die Hersteller folgen......

120 fürs System SSD Daten HDD TB

Und ist ein Unterschied zwischen Tag und Nacht Win von einer SSD zu nutzen im Vergleich zu einer schnellen HDD.

Sorry

BTW: In meinen anderen Rechnern sind nur SSD im Einsatz - Daten liegen auf HDD im NAS:-)


[Beitrag von dialektik am 23. Jun 2020, 20:02 bearbeitet]
Barnibert
Stammgast
#11 erstellt: 23. Jun 2020, 19:58
Ist durchaus richtig, dass die Programme schneller starten, was ich nicht bestritten habe (siehe vorheriger Thread). Punkt ist, dass die Daten am Ende von der HDD kommen und damit genauso schnell geladen werden.

Anderer Punkt ist, dass wenn gleichzeitig mehrere Laufwerke genutzt werden, die Koordination Zeit frisst. Deshalb ist auch RAID 0 für einen Privatrechner "nutzlos", da die Datenmenge zu klein ist, dass sich die zwei Laufwerke lohnen zusammengeschaltet zu werden. Ein einzelnes Laufwerk ist bei kleinen Dateien schneller, als zwei im Verbund.

Gruss Bert


[Beitrag von Barnibert am 23. Jun 2020, 20:03 bearbeitet]
dialektik
Inventar
#12 erstellt: 23. Jun 2020, 20:11
Keine Ahnung, was du unter "Koordination" bzw. "Daten" verstehst.....?

Und was hat RAID0 damit zu tun?
net-explorer
Inventar
#13 erstellt: 23. Jun 2020, 20:44
An deiner Stelle würde ich jetzt durchaus die M.2 SSD kaufen, um weiteren Preissteigerungen einfach aus dem Weg zu gehen.
Habe das Anfang dieses Jahres mit 2 SSD als Ersatz für HD gemacht, und erst vor ein paar Wochen umgebaut. Billiger sind die nicht geworden, aber als ich bestellt habe aber bereits teurer als im Dez. 2019!

Ich habe jetzt seit 1,5 Jahren diese M.2 ohne Plus in einem passenden MB verbaut, und es ist richtig, im gewöhnlichen Betrieb ist es gefühlt nicht sicher, ob da was schneller ist. Beim Systemstart allerdings absolut, das ist der Wahnsinn!

Aus Erfahrung möchte ich aber auch darauf verweisen, dass solche schnellen Einzelkomponenten alleine den PC wenig beschleunigen, das verbaute Mainboard ist unheimlich wichtig, denn es stellt im Zweifel für ALLE Komponenten den Flaschenhals dar.
Bin überhaupt kein Spieler, aber mit dem Gigabyte Z390 AORUS Pro habe ich mich nicht verkauft!

Im übrigen handhabe ich das Konzept konsequenter Trennung von "Daten" und "System" seit 20 Jahren, und es hat viele Vorteile. Man kann auch problemlos "Daten" auf einer HD nutzen, denn in aller Regel sind die einzelnen Dateien nicht sonderlich groß, und da ist der Geschwindigkeitsunterschied zur SSD gefühlt fast null. Das wirkt erst spürbar wenn etliche hundert MB und mehr am besten am Stück bewegt werden.
Plattenplatz ist immer noch unschlagbar billig im Vergleich zu SSD.

Du solltest tatsächlich jetzt auf Win 10 umsteigen, es kommt eh nix besseres nach, und mit den ständigen Versionswechseln kann man auch immer noch Spaß haben. Die sind nicht immer "gut verträglich". Daher kann ich nur allerwärmstens zu solch genialen Sicherungen raten, wie von ct vor Jahren beschrieben (wimage). Damit kann man seine alte Installation in vergleichsweise kurzer Zeit "zurückinstallieren" (inkl. aller Einstellungen u. Programme). Das ist die denkbar sauberste Methode, die möglich ist. So gelingt auch jederzeit ein Wechsel auf einen anderen Datenträger oder PC.
jehe
Inventar
#14 erstellt: 23. Jun 2020, 21:33
wäre nur noch zu klären ob ct's wimage mittlerweile auch mit einer M.2 die auf einem PCIe Controller steckt, klar kommt.
Ich meine mal gelesen zuhaben, dass es neben ein paar anderen Schwierigkeiten, damit Probleme gab.
Alternativ, allerdings nicht kostenlos, kann ich Trueimage von Acronis empfehlen. Ab Version 2017 werden da auch M.2 Laufwerke unterstützt. Gut, wenn man jetzt einfach nur ein schnödes Backup seines Systemlaufwerkes machen möchte, ist es vieleicht etwas drüber.

Ob sich die Mehrkosten für eine M.2 lohnen hängt, wie eigentlich alles im Rechnerbereich, stark davon ab was man vorhat. Wenn man sich überwiegend und umfänglich mit Video, Bild und Soundbearbeitung beschäftigt, profitiert man zumindest was die Datenschaufelei betrifft, von so einem System. Bei den meisten anderen Anwendungen sitzt das was am meisten Zeit kostet aber eher vor dem Rechner.
net-explorer
Inventar
#15 erstellt: 23. Jun 2020, 22:26

jehe (Beitrag #14) schrieb:
wäre nur noch zu klären ob ct's wimage mittlerweile auch mit einer M.2 die auf einem PCIe Controller ...


Wenn Windows damit bootfähig ist, dann würde ich schon davon ausgehen. Man kann es ja versuchen, sollte man sowieso immer mit backups!
dan_oldb
Stammgast
#16 erstellt: 23. Jun 2020, 23:07
Ich beschäftige mich seit etwa 30 Jahren mit Computern, seit 20 Jahren hauptberuflich; ich bin zwar seit 10 Jahren aus dem Desktop- und Gaming-Bereich aus, masse mir aber an eine gewisse Erfahrung zu haben:

Nichts, aber auch gar nichts hat in den letzten 3 Jahrzehnten für einen derart signifikant messbaren, aber vor allem fühlbaren, Boost gebracht wie der Umstieg von HDD auf SSD. Völlig egal welche Prozessoren man verbessert hat, doppelt oder viermal so viel RAM reingesteckt hat, von 32 auf 64 Bit gewechselt ist, von Windows zu Linux und vielleicht sogar wieder zurück man gewechselt hat:
Der Unterschied zwischen einem Rechner der in 45-60 Sekunden hochgefahren, und dem gleichen 5 Minuten später in 10-12 Sekunden, nur weil man eine mechanische Platte gegen eine SSD getauscht hat, ist mit nichts zu vergleichen. Oder ein Firefox der in 2-3 Sekunden gestartet ist, vorher gerne 10 oder mehr Sekunden gebraucht hat. Ein neuer Ordner voll mit Fotos und Videos aus dem Urlaub der sofort angezeigt wird.
Also wer empfiehlt heutzutage noch eine HDD als Systemplatte einzusetzen macht irgendetwas gewaltig falsch.

Zu den M.2 vs SATA Überlegungen: Zunächst ist M.2 ein Formfaktor, man bekommt für die M.2 Steckplätze sowohl an SATA wie auch an PCIe angebundene SSD. Was du mit "M.2 SSD" meinst sind NVMe SSD.
Der Unterschied zwischen SATA und PCIe/NVMe ist je nach Einsatzzweck sehr durchwachsen: Es gibt Situationen (wenn der Rest der Hardware mitspielt) da kann eine NVMe ihren höheren Datendurchsatz ausspielen. Diese Momente sind bei normalen Anwendern aber eher selten so das man sie merkt, und die vielen winzigen Zugriffe die Xmal so schneller wie per SATA merkt man nicht.

Beispiel: Ich arbeite an einem Lenovo X1 mit Intel i7 und 16GB RAM, verbaut ist eine NVMe mit maximalem Durchsatz von 2400MB/s. Ich hatte vorher ein sehr ähnliches Lenovo, ebenfalls mit i7 und 16GB RAM, aber 2.5" SATA SSD mit maximal 550MB/s. Da wir im Kollegenkreis damals (2,5 Jahre her) viel spekuliert haben wie viel schneller der neue Rechner mit der NVMe ist haben wir vorher einiges gemessen: Bootzeit, Start von Thunderbird mit 3 Postfächern und zusammen >20GB Daten, Start von Gimp, Start von Firefox, Kompilieren einer Software. Auf den neuen Rechner haben wir dann auf die NVMe ein exaktes Abbild meiner SATA SSD gespielt, und auf dem neuen Rechner alles analog gemessen. Das Ergebnis war doch ziemlich ernüchternd, vieles war nicht messbar schneller, bis auf einige wenige Momente oder Anwendungsfälle. Im Alltag jedenfalls nicht spürbar, wer merkt schon ob Firefox in 2.1 oder 2.3 Sekunden startet?

Da NVMe und SATA SSD aber aktuell kaum einen Preisunterschied haben würde ich zu einer NVMe raten, und die in einem Adapter betreiben bis ein neues Board kommt.
Ob es aber wenn das Geld knapp ist unbedingt eine 970er EVO Plus sein muss? Ich würde ein günstigeres Modell wählen.
dialektik
Inventar
#17 erstellt: 23. Jun 2020, 23:55
Genau den Sachverhalt SSD und HDD geschildert,,,,,,,,nur hat der TE bereits eine Sata SSD und wie er selbst sagt, hält er nun keine Investition in eine M2 mehr sinnvoll....weil wie du auch sagtest der Unterschied Sata M2 erstmal nicht so relevant ausfällt.

Wieso so soll er jetzt nicht warten, bis er Geld für neues Board mit entsprechender Schnittstelle hat?
dan_oldb
Stammgast
#18 erstellt: 24. Jun 2020, 00:07
Ha, Danke, das habe ich durcheinandergewürfelt, ging davon aus der TE hätte noch eine HDD. Dann würde ich tatsächlich nicht upgraden, wie geschrieben, das lohnt nur wenn man ohnehin etwas größeres will oder braucht.
Barnibert
Stammgast
#19 erstellt: 24. Jun 2020, 07:50
Der Threadstarter hat erzählt, dass seine vorhandene SSD bereits 6 Jahre auf dem Buckel hat. Des weiteren ist es laut seinen Aussagen bereits zu mehreren Abstürzen gekommen. Zu der Zeit waren die ersten SSDs nicht sonderlich viel schneller, als die schnellsten Festplatten, wie die Velocyraptor von WD.

Da er mit den vorhandenen Mitteln weiterarbeiten wollte und keine neue SSD/M2 kaufen wollte, war nur mein Vorschlag, dann nur die HDD zu nehmen, die von der Ausfallsicherheit besser ist, als die alte SSD.

Dass eine SSD schneller ist, habe ich nirgendwo in Frage gestellt. Bei begrenzten Mitteln nehme ich die längere Startzeit gerne ich Kauf und investiere lieber in eine potente Grafikkarte, da eine SSD oder HDD keinen Einfluss auf die FPS hat.
net-explorer
Inventar
#20 erstellt: 24. Jun 2020, 13:05

Barnibert (Beitrag #19) schrieb:
... mein Vorschlag, dann nur die HDD zu nehmen, die von der Ausfallsicherheit besser ist, als die alte SSD. ...


Kann man pauschal so nicht sagen.

Wann ein Datenträger, welcher Technik auch immer, wegen Defekt ausfällt, ist definitiv nicht vorhersehbar.
Man kann höchstens versuchen, sich von den SMART-Werten, falls vorhanden und auslesbar, leiten zu lassen.
Basstian85
Inventar
#21 erstellt: 24. Jun 2020, 19:55

Barnibert (Beitrag #19) schrieb:
6 Jahre auf dem Buckel [...] Zu der Zeit waren die ersten SSDs nicht sonderlich viel schneller, als die schnellsten Festplatten, wie die Velocyraptor von WD.

Die Ersten gabs schon viel früher, ich meine noch vor 2009 (Edit: Beispiel). Im Februar 2013 hatte ich eine Samsung 840 120GB (89€) gekauft. Unterschied wie Tag und Nacht. Läuft Heute noch in einem Laptop. Der TE hat auch nicht geschrieben, dass er eine Raptor hat.


[Beitrag von Basstian85 am 24. Jun 2020, 20:11 bearbeitet]
Passat
Moderator
#22 erstellt: 27. Jun 2020, 15:57
Eine SSD bringt zwar i.d.R. sehr viel mehr Datenübertragungsrate, aber die spielt in der Praxis kaum eine Rolle.
Viel wichtiger ist die extrem viel kürzere Zugriffszeit.

Ich hatte früher in meinem Rechner Serverplatten mit 15.000 UPM drin.
Die brachten ungefähr die gleiche Datenübertragungsrate wie meine erste SSD (damals 60 GB).
Aber die SSD hatte Zugriffszeiten von unter 0,1ms, während die Serverplatte bei um die 5 ms lag (damalige SATA-Platten lagen um die 12-15 ms).
Und das hat man schon sehr deutlich gemerkt.
Seit der Zeit kommt mir keine HDD als Systemplatte mehr in den Rechner.
Höchstens als Datengrab für Daten, die man selten braucht, kommt noch eine HDD in Frage.

Grüße
Roman
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