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Musik bearbeiten/Remastering?

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ZeitGeistSound
Stammgast
#1 erstellt: 17. Jan 2012, 19:31
Guten Abend,

ich besitze die Ultimate Ears 10 und damit kann man gut hören wie " vielschichtig" bzw. Räumlichkeit der jeweilige Musik-Track hat. Natürlich hat das vor allem etwas mit der Aufnahme zu tun, dennoch habe ich mir erhofft durch Software mehr aus meiner Musik heraus zu holen. Deswegen wollte ich fragen, ob ihr gute Programme kennt um die Musik zu "verbessern" bzw. zu verändern.
Bin für jede Hilfe dankbar.
plastikohr
Inventar
#2 erstellt: 22. Jan 2012, 17:28

ob ihr gute Programme kennt um die Musik zu "verbessern" bzw. zu verändern.

Klar.

www.Audacity.de

http://www.steinberg.net/de/products/wavelab/start.html?ref=hpb

Propellerhead/Reason

Damit kannst du deine Musik verändern, bis sie
dir endlich gefällt.


[Beitrag von plastikohr am 22. Jan 2012, 17:32 bearbeitet]
eBill
Inventar
#3 erstellt: 23. Jan 2012, 03:00
@ZeitGeistSound:
Mit "besseren" Wave-Editoren (und entsprechenden Plug-Ins) kann man Titel verändern, "verbessern" nach meiner Meinung nicht. Deshalb würde ich das Vorhaben einfach vergessen.

Wenn Dich Räumlichkeit beim Hören beeindruckt, solltest Du nach Aufnahmen suchen, wo Ton- und Masteringingenieure diesbezüglich Meisterstücke abgeliefert haben. Ich weiß nicht, welche Musikrichtungen Dich interessieren, in puncto Räumlichkeit wird man bei Jazz- und Klassikaufnahmen aus der Anfangszeit der Stereofonie (ab Mitte/Ende 50er Jahre) eher fündig. Es lohnt sich, auf die Namen bestimmter Produzenten, Toningenieure sowie Schneid- (bei Vinyl) und Masteringingenieure zu achten! Hier so geniales Trio: Wilma Cozart Fine (Produzentin), Robert "Bob" Fine (Toningenieur) und George Piros (Schneidingenieur) - der Name "Living Presence" trifft es genau! WCF hat auch den CD-Transfer betreut.

Über eine gute Anlage einschließlich Lautsprecher und entsprechender Aufstellung kommen gute Aufnahmen auch über Lautsprecher sehr gut räumlich herüber. Dabei löst sich die Wiedergabe völlig von den Lautsprechern und Schallereignisse können (je nach Aufnahme) weit über rechte und linke Lautsprecherposition hinaus kommen. Auch Schall von vorn unten und hinten oben ist möglich ... und das alles über 2 Kanäle Lautsprecher!


eBill
Kumbbl
Inventar
#4 erstellt: 23. Jan 2012, 14:47

eBill schrieb:
@ZeitGeistSound:
Mit "besseren" Wave-Editoren (und entsprechenden Plug-Ins) kann man Titel verändern, "verbessern" nach meiner Meinung nicht. Deshalb würde ich das Vorhaben einfach vergessen.


dem muss ich ganz entschieden widersprechen: hab erst eine CD aus den 80ern digital gekonnt aufmöbeln lassen: nix gegen diese allgemein, einige der besten CD-Ausgaben kommen aus dieser Zeit, aber auch eben einige dieser unsäglichen ersten produktionen, die anämisch, leer, blechern, viel zu Höhenlastig klingen - wo der zugrundelegende Mix aber deutlich mehr hergibt.

sehr erstaunlich, was mit prtofessioneller Audio-Software heute möglich ist: der Klang hat nun schmackes ohne aufgebläht zu sein, der originale Klangcharakter wurde bewahrt, aber an den entscheidenden Stellen verbessert:
etwas mehr Tiefbass, ne ganz leichte Kompression, Höhen deutlich zurück und ein kleiner Exiter-Effekt drauf (wurde mir nach vollbrachter Tat gesagt)... und das Ergebnis ist nicht nur ne Änderung sondern ne glasklare entscheidende verbesserung - keine Frage, es ist nicht mehr das Original, aber was hilft mir das Original, wenns sch... klingt... ein Original hat man eh nie, denn das gabs nur bei der Liveeinspielung (und auch da nicht, falls alle Intrumente/gesang getrennt zugeliefert wurden) - alles weitere ist die Interpretation und das Werk des Producers für den Mix und des mastering-Ingenieurs für die LP/CD...

somit: klaro kann man digital den Klng entscheidend verbessern. eigentlich sollte das der Sinn und zweck der Remasterausgaben sein, leider aber sind diese in den meisten fällen nur sehr viel lauter und ujm jegliche Dynamik komprimiert, weils die Masse eben so will in ihren iPhones und iPods.... aber ein Fachmann kann in den allermeisten Fällen einiges an Qualität an vermurksten Klangbildern rausholen - ausnahme; der Mix ist bereits zu daneben und vermatscht, da helfen auch die meisten remaster-Mittelchen nix mehr, aber das ist die ausnahme...

(Falls mein neuer Remaster-Gott hier mitliest ):
Accuphase_Lover
Inventar
#5 erstellt: 23. Jan 2012, 15:41
j!more
Inventar
#6 erstellt: 24. Jan 2012, 19:56

Kumbbl schrieb:
...ne ganz leichte Kompression...


gru.se.lig! Der Rest hört sich vernünftig an.


[Beitrag von j!more am 24. Jan 2012, 19:57 bearbeitet]
Accuphase_Lover
Inventar
#7 erstellt: 24. Jan 2012, 22:32
Dir ist schon klar, daß immer komprimiert wird und meist auch werden muß ?

Auch sind Kompression und Hyperkompression zwei Dinge !

Auch wenn es für den HiFi-Freund schwer vorstellbar ist, aber viele Musik benötigt überhaupt keine große Dynamik !

Leider hat der Loudnesswar dazu geführt, daß der Begriff Kompression schrecklich in Verruf geraten ist.
Aber in HiFi-Kreisen ist ja schon "EQ" ein Schimpfwort !

Würden all die Audiophilen sehen, wie Aufnahmen tatsächlich entstehen, käme ihnen wohl das Grausen !
All diese schrecklichen Geräte und Schaltungen, durch die das arme, schwache Signal durch muß, statt vom Mikro direkt aufgezeichnet zu werden !


Auf der HIGH END 2008 (oder 2007) gab es dazu einen schönen Masteringworkshop, der die anwesenden HiFi-Aficionados verblüfft hat. Mich übrigens nicht !

Besserer Klang durch EQ + Kompressor - einfach UNFASSBAR !
Kumbbl
Inventar
#8 erstellt: 25. Jan 2012, 09:33

j!more schrieb:

Kumbbl schrieb:
...ne ganz leichte Kompression...


gru.se.lig! Der Rest hört sich vernünftig an.


gru.se.lig! das hört sich gar nicht vernünftig an

glaub mir, ich bin einer der größten Gegner dieses ganzen Lautheitswahns. Und grundsätzlich bin ich in der Tendenz auch für eher weniger denn für mehr (oder besser: zu viel) Kompression...

Mal was grundsätzliches: ohne jegliche Kompression ist sowieso kaum eine Liveeinspielung ins Wiohnzimmer zu bringen, zumindest nicht in Wohnzimmer von Normalsterblichen und mit Stereoanlagen von Normalsterblichen.... ne Frauen-Operstimme muss letztendlich in gewisser Weise für die CD-Produktion komprimiert werden...

aber eben in maßen und gekonnt - Loudnesswar und Kompression sind nicht das gleiche!

Wie immer ist ein Dogma schlecht - so auch das Dogma "Kompression ist teufelszeug und um jeden preis zu vermeiden"...

ich gteb mal ein Beispiel - das album "90125" von Yes gibts in verschiedenen Ausgaben, eine Standard-CD, eine CD vom "audiophilen" Label Audio Fidelity, und natürlich auch als LP, zum Beispiel die Original US pressung.

so, die Standard-CD ist grottig, die AF CD ist etwas besser, aber beide kranken an einem sehr dünnen, blechernen Sound, viel zu leer und kraftlos für einen Track wie "Owner of a lonely Heart"...

dann hört euch mal die LP an: wo vorher leere war ist jetzt Kraft und Power und das ganze immer noch sehr dynamisch mit einem DR-Wert von ca. 11

Und jetzt ratet mal, wie es dazu kam: Kaye oder Anderson (welcher weiß ich nicht mehr) war sehr unzufrieden als er denn fertigen Mix vom Masterband zu hören bekam. Grund: s.o. - was wurde gemacht? ganz einfach, es wurde beim Mastering für die CD genau das richtige Maß an Kompression (damals noch analog) hinzugefügt, so dass der Sound die nötige Kraft bekam - dummerweise wurde die AF-CD vom masterband gemastered und kam so nicht in den Genuß des viel besseren LP-Masterings...

Fazit: Kompression einfach per se und immer zu verteufeln ist einfach Blödsinn. Es geht immer nur drum, aus einer Musik für das Anhören zu hause über normales Hifi-Equipment das bestmögliche Resultat rauszuholen - dazu ist Mastering da und dafür ist gekonnt und in Maßen eingesetzte Kompression ein ganz natürlich und sinnvoller Baustein.

Dummerwiese läuft Mastering heutezutage einfach so ab: Brickwall-Kompression bis zum abwinken, die hauptsache, das ding ist laut (und das ziel ist auch nicht mehr anständiges Hifi-Equipment, sondern schlichtweg ein iPod mit Billig-Ohrhörern, womit die Masse eben hört) - anstelle den genau richtigen Mix aus bester EQ-Einstellung, Exitern und sowas und ggf. eben auch - wenn nötig - ne Spur Kompression - das Ergebnis zählt udn kein Dogma! Beweis: s.o.

P.S.
Und ja, ich bin ein Fan von hohen dynamic Range Werten, aber nicht als alleiniges Maß für Klangqualität.


[Beitrag von Kumbbl am 25. Jan 2012, 09:35 bearbeitet]
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