Beyma Power 12 schlägt an - warum?

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nuts
Stammgast
#1 erstellt: 05. Nov 2010, 21:18
Hi Leute!

Hab seit nem Monat einen Beyma Power 12 im Auto.

Vielleicht kann mir hier jemand bei einem lauten Problem helfen:

(für die Querleser: Technische Daten sind unten hoffentlich vollständig aufgelistet!)

Wenn ich tiefbasslastige Musik abspiele, schlägt der Subwoofer mit einem schmerzhaft lauten *KLACK* manchmal an, wenn ich so laut drehe, dass man ihn gut spürt.

Das passiert dann, wenn ich ihn auf Metal/Blues einpegle. Bei rockiger Musik geht er auf diese Weise echt brachial und ohne Probleme. Wenn ich nun aber Drum'n Bass wie z.b. Dan Simmons oder alternativ auch Seeed einlege, fängt er an anzuschlagen, wenn ich lauter drehe - aber bei weitem noch nicht so laut wie es bei rockigen Sachen möglich ist!

Andersrum: Wenn ich ihn auf tiefbasslastigere Sachen einpegle, dann ist das fast schon lächerlich, was da an Pegel und Druck rauskommt, ohne in gefährliche Regionen vorzustoßen...

Ich hab schon eine Menge rumprobiert und auch im tiefbass ist es erschreckend, was der kleine Treiber von sich geben kann, eben nur bei manchen Stücken fängt er dann an, sporadisch anzuschlagen. (Ich provozier das natürlich nicht am laufenden Band! Wenn das passiert, geh ich sofort mit dem Pegel runter und vermeide es vollständig!)

Ich will ihn auf keinen Fall beschädigen, aber wenn ich so einpegle, dass nichts passieren kann, ist der mögliche spürbare Bass insgesamt und bei handgemachter Musik im Besonderen echt lächerlich! Da muss deutlich mehr gehen! Mit lächerlich meine ich: Eingepegelt auf Rock: Rage against the Machine lässt mir im Takt der Bassdrum den Blick wackeln und es fühlt sich an, als ob jemand von hinten gegen den Sitz treten würde, Wahnsinn!
Wenn ich auf problematische Musik einpegle, spür ich die Bassdrum während der Fahrt nichtmal.

Davor hatte ich einen Peerless Resolution 15 in 60l netto geschlossen. Da konnte ich quasi beliebig aufdrehen. Lauter und druckvoller, als während der Fahrt sinnvoll ist. Und zuviel Tiefbass für meinen Geschmack. Der Lautsprecher ist aber viel zu riesig für das Auto und der Beyma ist nochmal ein ganzes Stück härter und knackiger vom Klangbild, was mir unglaublich taugt Der Klang passt irgendwie perfekt für mich!

Das jetzt ist mein erstes Bassreflexgehäuse. Ich bin verwirrt, weil es keinen Unterschied macht, ob ich ein 20cm oder ein 30cm Rohr verwende, er schlägt an den Problemstellen immer an. Mir ist schon bewusst, das das Teil kein Tiefbassmonster ist! Das will ich ja auch garnicht. Hab absichtlich ein so großes Haus gebaut und nehme diese tiefe Tuningfrequenz um ihn möglichst nicht in den Grenzbereich der Auslenkung zu bringen, weil die Luftfeder versagt - so zumindest die Theorie...

Wenn ich den Subsonic soweit raufdrehe, dass das nicht mehr passiert, senkt das deutlich höhere Frequenzen massiv im Pegel.

Ich dachte, diese tiefe Abstimmung zusammen mit einem recht tief angesetzten Subsonic (oder dann sogar ohne) würde ausreichen.

Ich möchte gerne rockiges so hören können, das mir der Bass brutal und exakt ins Gesicht und auf die Brust schlägt, aber wenn mal was untypisches kommt, soll das natürlich ebenfalls zumindest gut funktionieren. Ist das zuviel gewünscht mit diesem Treiber und diesem Gehäuse? Wenn ja, leb ich damit, pegel für Rock ein, während an der HU Sub Level bei der Hälfte steht. Für elektronisches kann ich dann den Sub Level runterdrehen.

Jetzt die Fakten:

15mm MPX, doppelte Schallwand.
Reflexrohr 100mm, Länge momentan 29cm
Gehäuserückwand hat eine schicht selbstklebenden Schaumstoff (hatte noch was von dem geschlossenporigen von den Türen übrig)

Nettovolumen (also abzüglich geschätzten 4l Sub und dem Reflexrohr) beträgt ca. 58 Liter

Hier sind bilder vom Bau:

http://www.saukopf.de/igal/2010-10-09-beyma-gehaeuse/

(das verschiebbare Stück verwende ich momentan nicht)

Angetrieben wird der Treiber von einer gebrückten ETON PA2802.

Massekabel, ca. 40cm lang, ist 35qmm stark und an der blankgeschliffenen Gurtschraube befestigt. alle anderen Stromkabel sind 25qmm, keines länger als 30cm.

Radio ist ein IVA-d500 mit PXA-h100.

Unterstützt wird der Verstärker von einer kleinen Datasafe Zusatzbatterie. Funktion geprüft. Vorne ist eine Exide drin, die bei dem Auto ab Werk verbaut wird. Genaue Daten weiß ich nicht. Verbindung zwischen den + der Batterien: 20qmm

Strom scheint ok: bei lauten Pegeln fällt die Spannung nicht unter 12 Volt. Gemessen an der Zusatzbatterie mit einem Baumarkt-Voltmeter.


Ich kann jedenfalls nicht glauben, dass das Limit bei dem Woofer schon so früh da ist, oder er so speziell reagiert. Wenn ich jetzt von Tiefbass sprach, mein ich damit auch nicht 25Hz oder sowas. Eher 35Hz oder 40Hz - aber genau weiß ich es nicht. Das passiert auch bei Trance-Musik wenn man heftig aufdreht, das sind jetzt echt keine zu tiefen Töne denke ich...

Mach ich was falsch? Hab ich was übersehen? Überforder ich den Woofer????

Sorry, hoffe das ist nicht zuviel Text und es liest sich jemand durch...

würde mich über helfende Antworten sehr freuen!


mfg
nuts


[Beitrag von nuts am 05. Nov 2010, 21:56 bearbeitet]
radek
Gesperrt
#2 erstellt: 05. Nov 2010, 21:32
Hi, wie hast du getrennt, wie den Subsonic eingestellt?
hg_thiel
Inventar
#3 erstellt: 05. Nov 2010, 21:38
hallo

je nach gehäuse können frequenzen unterhalb der tuning frequenz für sehr starkes auslenken verantwortlich sein.

das anschlagen solltest du extrem vermeiden, da sich jederzeit der spulenträger verformen könnte und / oder sich wicklungen der spule lösen. --> defekt
nuts
Stammgast
#4 erstellt: 05. Nov 2010, 21:53
Danke schonmal für die Antworten!

Yes Sir! Anschlagen wird vermieden - das hört sich genauso fies an wie ohne Kuppeln zu schalten - Da sagt jede Körperfaser DON'T!!! genau deshalb frag ich auch hier so detailliert nach: Das soll einfach nicht passieren!

Tiefpass ist bei 63Hz und 18dB/Okt

Auto ist ein Fiat 500

Subsonic hab ich leider nur am Verstärker. Keine Ahnung, was das für ein Wert ist. Ich dreh ihn nach Gehör von der Maximalstellung (kompletter Freq.bereich ausgeblendet) soweit runter, dass er bei z.B. Seeed bei den ganz tiefen Tönen noch eingreift - das ist von der Nullstellung am Poti noch ein gutes Stück entfernt.

cu,
nuts


#edit: hab grad winISD nicht da, aber 58l und 29cm langes 10cm Rohr sollten recht tief sein - 30Hz - 35Hz oder so?

#edit2: winISD sagt bei 33Hz bei 293mm


[Beitrag von nuts am 05. Nov 2010, 22:03 bearbeitet]
hg_thiel
Inventar
#5 erstellt: 05. Nov 2010, 22:04
ca 35 hz aber das kriegst du mit sinus tönen ja ziemlich genau raus

du musst den subsonic wahrscheinlich höher stellen als gewollt.
es kann dir dadurch schon was an tiefgang fehlen!
nuts
Stammgast
#6 erstellt: 05. Nov 2010, 22:12
merci hg_tiel!

ich werd das mal berücksichtigen und morgen wieder auf rockiges einpegeln. danach leg ich was problematisches, elektronisches rein, steiger langsam den pegel und pass den hochpass entsprechend an. der von der eton hat leider nur 12dB/Okt.

hauptsache, stromgitarriges tritt mich heftig

hätte nicht gedacht, dass da so schnell die grenze erreicht ist?! geschlossene gehäuse sind viel einfacher zu beherrschen


cu
nuts
'Stefan'
Inventar
#7 erstellt: 06. Nov 2010, 00:00

hätte nicht gedacht, dass da so schnell die grenze erreicht ist?!


Unterhalb der Tuningfrequenz spielt der Sub im akustischen Kurzschluss. Das kannste dir wie einen TMT vorstellen, der in einer komplett löchrigen Türe spielt. Der macht dann im Grundton auch viel Hub um nichts.
nuts
Stammgast
#8 erstellt: 06. Nov 2010, 00:55
danke stefan für die erklärung!

im groben weiß ich das ja, dachte nur nicht, dass bei dieser musik der frequenzanteil so tiefer töne (unter 35hz) so groß ist, dass es trotz subsonic eine rolle spielt. werd mal beim einpegeln als zweiten schritt testweise sinus töne nehmen und den subsonic entsprechend anpassen, wenn ich die grenze gefunden habe (anschlagen dabei natürlich vermeiden, werde vorsichtig sein)

ich war ja lange glücklich mit der lösung in meinem alten auto. hatte da 2 peerless 15 V-förmig im kofferraum, jeweils 45 liter, vor dem skisack, grob abgedichtet. ging wie sau!

meine neue asphaltblase gibt das nicht her, vor allem weil ich aufs leistungsgewicht achten muss

interessant finde ich, wie viel lauter und brutaler das bassreflex-gehäuse zur sache geht. der nachteil ist offensichtlich


OT zum schluss: warum zur hölle hat ein gerät wie das pxa-h100 keinen hochpass für den subwooferkanal. irgendwie armselig.


cu
nuts


[Beitrag von nuts am 06. Nov 2010, 00:58 bearbeitet]
'Stefan'
Inventar
#9 erstellt: 06. Nov 2010, 10:19

nuts schrieb:
warum zur hölle hat ein gerät wie das pxa-h100 keinen hochpass für den subwooferkanal. irgendwie armselig.


Braucht man nicht.
Wer Hifi will, baut sich kein BR-Gehäuse ins Auto. (ja, ihr dürft mich jetzt verbal verprügeln...)

nuts
Stammgast
#10 erstellt: 06. Nov 2010, 14:57


ich glaube ich weiss jetzt, was los ist, das problem sind nicht die tiefsten frequenzen - ich überforder glaub ich einfach nur den subwoofer...

hab die songs, mit denen ich getestet habe mal analysiert.

moment. mal screenshots hochladen...

der song macht am heftigsten stress (ian simmonds - ice waltz):
ian-simmonds-theme-the-ice-waltz

der hier, wenn ich massiv aufdreh manchmal (ian simmonds - theme to the last panther):
ian-simmonds-theme-to-the-last-puma

hiermit hatte ich keine probleme (rage against the machine - know your enemy):
rage-against-the-machine-know-your-enemy


man beachte die skala der y-achse im vergleich von ian simmonds <-> rage against the machine...

das anschlagen passiert eher bei 50-70hz

ich denke, es geht einfach schlicht nicht lauter mit einem einzelnen subwoofer dieses typs an ca. 1kw...

bei den elektronischen sachen (die ersten beiden) ist die grobdynamik (im sinne der lautstärke der verschiedenen frequenzanteile) wesentlich größer, als bei dem rockigen stück. d.h. um das frontsystem laut zu bekommen, kann ich viel weiter aufdrehen - ohne den pegel des subwoofers runterzuregeln, wird es dem dann zu viel.

der hochpass des verstärkers hat auf den effekt keinen einfluss, ausser ich dreh ihn bis über den tiefpass der HU - ergo muss ich den sub schlicht leiser machen

hab das ausführlich mit sinustönen getestet - der sub geht ohne probleme so tief wie ich will, es entstehen selbst bei 30hz und großer lautstärke nicht die extremen auslenkungen, die für das anschlagen verantwortlich sind. hab ihn jetzt so eingestellt, dass ich bei 38hz höre, dass er schon leicht greift. klanglich funktioniert das perfekt für meinen geschmack

hab das gerät jetzt so eingepegelt, das es bei rockigen sachen niemals probleme gibt und vom pegel weiss ich jetzt auch ab welchem level es zu gefährlich wird.


klingt das alles plausibel?

mfg
nuts


[Beitrag von nuts am 06. Nov 2010, 15:00 bearbeitet]
Simon
Inventar
#11 erstellt: 06. Nov 2010, 14:59
Hi!

'Stefan' schrieb:

nuts schrieb:
warum zur hölle hat ein gerät wie das pxa-h100 keinen hochpass für den subwooferkanal. irgendwie armselig.


Braucht man nicht.
Wer Hifi will, baut sich kein BR-Gehäuse ins Auto. (ja, ihr dürft mich jetzt verbal verprügeln...)

:prost

Super Ansage!
Aber nicht jeder hört im Auto Musik wie wir.

Und freundlich grüßt
der Simon
Audiklang
Inventar
#12 erstellt: 06. Nov 2010, 15:01

'Stefan' schrieb:

nuts schrieb:
warum zur hölle hat ein gerät wie das pxa-h100 keinen hochpass für den subwooferkanal. irgendwie armselig.


Braucht man nicht.
Wer Hifi will, baut sich kein BR-Gehäuse ins Auto. (ja, ihr dürft mich jetzt verbal verprügeln...)

:prost


adresse ?


dem Beyma gehen einfach die hubreserven aus !

endweder du lebst damit oder du müsstest dir eine andere variante verbauen

noch tiefer abstimmen bringt da auch nix

was gehen würde wäre 10-15 liter mehr und einen zweiten woofer dann hast einfach mehr reserve

Mfg Kai
nuts
Stammgast
#13 erstellt: 06. Nov 2010, 15:09
danke audiklang - ich werde damit leben können - sehr gut sogar, weil das geht eigentlich schon ausreichend gut.

bitte nicht in eine grundsatzdiskussion ausarten in meinem support-thread, ok?

zur erklärung:

ich hab mir selber gegenüber zugeben müssen, dass ich nicht wirklich ein schönhörer bin, sondern den tritt ins genick brauche - natürlich bestimmt nicht so extrem wie manch anderer hier, aber audiophil ist mein setup sicher nicht

ich bezweifel, dass mit dem gleichen budget mit einem einzelnen 30cm chassis dieser druck mit dieser qualität erzeugt werden kann. ich kann und will in diesem auto keinesfalls 2x30cm oder 38cm unterbringen.

und bevor ich mir ein 1000 euro chassis kaufe, dass das kann, kauf ich mir lieber leichtere felgen, zwecks der rotierenden masse - soviel zu den prioritäten

die kiste hat 160ps bei 1000kg, das will ich mir auf keinen fall versauen - nach ausbau der rücksitzbank bin ich jetzt mit der kompletten anlage bei ca. 20kilo plus. mehr geht keinesfalls


mfg
nuts

p.s.
abarth-basic-training-IMG_0691


[Beitrag von nuts am 06. Nov 2010, 15:19 bearbeitet]
Hendrik_B.
Inventar
#14 erstellt: 06. Nov 2010, 15:29

Auto ist ein Fiat 500


Oh mein Gott.
Also ich bin vor ein paar Tagen bei nem Mädel mitgefahren die n Fiat 500 hat und wenn mir jetzt da den Beyma vorstelle...


aber egal zum Thema:


'Stefan' schrieb:

nuts schrieb:
warum zur hölle hat ein gerät wie das pxa-h100 keinen hochpass für den subwooferkanal. irgendwie armselig.


Braucht man nicht.
Wer Hifi will, baut sich kein BR-Gehäuse ins Auto. (ja, ihr dürft mich jetzt verbal verprügeln...)



Das kann auch damit zusammenhängen. In einem sealed gehäuse schlägt der Bass idr kaum oder gar nicht an, da der Luftdruck ihn quasi kontrolliert. Bei BF ist das nicht der Fall, das Chassis arbeitet bis es sich zerstört (das von dir beschriebene Anschlagen)

Mein Tip: Subsonic höher setzen. Ist zwar doof, aber wenn du den Beyma länger haben willst, unumgänglich.
Auch wenn ich den Thread nur überflogen hab und hoffentlich nix überlesen hab, was nutzt du für ein Autoradio?
Sind da irgendwelchen sinnlosen überhöhungen im Bassbereich eingestellt?? Loudness oder son quatsch?
Sowas grillt einen Subwoofer schneller als man denkt.

Wobei wenn ich mir "the ice waltz" angucke, wundert mich gar nix mehr^^ Ich meine bei 63 hertz nen Pegelbuckel von 18db!!! 6 db= vierfache leistung... einmal rechnen bitte...
ABer ich weiss natürlich auch nicht wie laut du hörst, nachher überforderst du den Beyma wirklich.

nuts
Stammgast
#15 erstellt: 06. Nov 2010, 15:55
hoi hendrik!



Mein Tip: Subsonic höher setzen. Ist zwar doof, aber wenn du den Beyma länger haben willst, unumgänglich.


wie gesagt, das problem entsteht nicht im tiefsten tiefbass, sondern eher bei 50-60hz - ich hab das gerät einfach überfordern, m.M.n.



Auch wenn ich den Thread nur überflogen hab und hoffentlich nix überlesen hab, was nutzt du für ein Autoradio?
Sind da irgendwelchen sinnlosen überhöhungen im Bassbereich eingestellt?? Loudness oder son quatsch?
Sowas grillt einen Subwoofer schneller als man denkt.


radio ist ein iva-d511.

natürlich kein loudness oder sowas! im PEQ nur absenkungen, um den mittelton grade zu bekommen. sublevel hab ich zum einpegeln auf 50% gestellt (7 von 15) um später die möglichkeit zu haben, den pegel zu senken.



Wobei wenn ich mir "the ice waltz" angucke, wundert mich gar nix mehr^^ Ich meine bei 63 hertz nen Pegelbuckel von 18db!!! 6 db= vierfache leistung... einmal rechnen bitte...


das ist mir schon klar - ich meine, mir wurde es ziemlich klar, als ich audacity installierte und die frequenzanalyse gemacht hab. - so kam ich auf die schlussfolgerungen im vorherigen posting.

es liegt sicher nicht an zu wenig leistung oder strom. spannung bleibt über 12 volt und die pa2802 kann über 1kw liefern...



ABer ich weiss natürlich auch nicht wie laut du hörst, nachher überforderst du den Beyma wirklich.


was soll ich sagen das tritt mir schon ziemlich in den rücken - und zwar hart, exakt und schnell.

z.b. http://www.youtube.com/watch?v=GMe8NisIedg
geht ab sag ich dir


#edit: bezeichnung der HU korrigiert


[Beitrag von nuts am 07. Nov 2010, 16:27 bearbeitet]
nuts
Stammgast
#16 erstellt: 07. Nov 2010, 16:38
Hi,

ich hab noch ne frage:

der tiefgang ist absolut ausreichend - es wäre sogar ok, wenn er noch etwas geringer ausfällt.

daher stellt sich mir die frage: wenn ich das gehäuse noch verkleinere und höher abstimme, sagen wir um 10 Liter von 58l auf 48l und tuningfrequenz z.b. auf 40hz (ca 23cm), wird es dadurch etwas pegelfester?

ich könnte mir vorstellen, dass das der fall ist, da ja einmal das volumen kleiner ist und die luftfeder dadurch "härter" sein müsste.

und zum anderen müsste es auch obenrum etwas lauter sein, da es nicht so früh im pegel abfällt.

alles theorie, sicher bin ich mir da auf keinen fall!

sprich, bekomme ich dadurch mehr spürbaren, harten, brutalen bass bei 40-70 hz auf kosten von tiefgang?

schönen sonntag noch!
nuts
Simon
Inventar
#17 erstellt: 07. Nov 2010, 16:46
Hi!

Dann würdest du den Treiber genau so verwenden wie ihn der Entwickler vorgesehen hat.

Und freundlich grüßt
der Simon
nuts
Stammgast
#18 erstellt: 07. Nov 2010, 17:07
hmmmkay, ich versuch das mal und werde berichten. danke für deinen hinweis, simon!

mal sehn was sich als volumenvernichter findet



jup,
nuts
nuts
Stammgast
#19 erstellt: 07. Nov 2010, 21:35
so, hab mal ca 10 liter styropor reingepackt und ein 23cm rohr.

der hauptunterschied ist, dass der sub jetzt, wie zu erwarten war, nach unten hin viel schneller im pegel sinkt. wenn man nun mit sinus-tönen testet, hört man unterhalb der tuningfrequenz ein deutliches luftgeräusch. hab mir ausführlich angeschaut, was da passiert. die auslenkung ist aber garnicht soviel krasser, als über der tuningfrequenz, hatte mir den effekt extremer vorgestellt, allerdings hab ich auch nicht mit 20hz oder so getestet, sondern bei 30hz schluss gemacht. subsonic ist so eingestellt dass es bei 38hz anfängt leiser zu werden.

dann mit dynamikreicher stromgitarrenmusik eingepegelt (rage against the machine, panzerbalett) und schließlich nochmal mit den sinustönen gegengecheckt. alles problemfrei bei lautstärke 30 von 35 und noch etwas reserve.

tja aber. bei den genannten d'n'b tracks ist es immernoch gefährlich, er hat wieder ein einzelnes mal angeschlagen AUA AUA... aber nur speziell bei diesem "ice waltz" - ich hab mir wohl was sehr extremes ausgesucht. alles andere macht keine probleme. dieses spezielle album ist aber anscheinend auch sehr heftig abgemischt.

vom klang her: geil es ist noch einen tacken härter geworden, die drums hört man jetzt eigentlich nicht mehr, sondern spürt sie nur noch. wenn der bassist bei panzerballet auf die saiten "slappt" und "poppt", hört man die note klar und "natürlich", der schlag auf die saite erzeugt ein rucken im körper. - weiss nicht genau, wie ich das beschreiben soll. genau diesen sound habe ich gesucht

kaum vorstellbar, was mit einem zweiten 12er zusätzlich passieren würde *ggg* argl.

freu mich schon auf die fahrt in die arbeit morgen!

cu
nuts


[Beitrag von nuts am 07. Nov 2010, 21:43 bearbeitet]
nuts
Stammgast
#20 erstellt: 19. Nov 2010, 14:00
sorry, dass ich jetzt hier schon tripple-poste ich wollte nur meine erfahrungen noch mitteilen. vielleicht interessiert es ja jemanden, der nach einer beyma power 12 abstimmung sucht.

momentan habe ich wieder 58l netto und ein 18cm rohr, welches ich mit einem verschiebbaren einsatz auf 24cm verlängern kann.

die kombination 58l/18cm funktioniert ebenfalls hervorragend, es geht tiefer als mit 48l und ist trotzdem noch genauso knackig.

die abstimmung 58l mit 28cm rohr war ein teilweiser reinfall, das brummelt nur vor sich hin und ist oberen bassbereich für meinen geschmack total unbrauchbar. allerdings haben sachen wie seeed oder prodigy in den unteren basslagen unglaublich schub. ich dachte, der beyma kann keinen tiefbass. das stimmt SO nicht mit der abstimmung ging das so brutal, dass man beim atmen schon einen leichten widerstand merkt. kein scheiss. ok, meine zwei peerless 15 kamen noch deutlich tiefer, aber für einen einzelnen 12er geht das glaub ich absolut in ordnung. man kann es bestimmt nicht als "fetten" sound beschreiben, aber spaß macht das auf jeden fall. leider bei nicht bei rock, da kommt quasi nix mehr.

so. ich teste weiter. zum glück ist bald wochenende


mfg
nuts


[Beitrag von nuts am 19. Nov 2010, 14:02 bearbeitet]
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