Subwoofer - Lautsprecherkabel oder Cinch?

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SteelRose
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Feb 2003, 19:41
Hi!

Was ist die bessere Alternative!?
Kann das Teil an den Pre-Out anstöpseln, oder am Lautsprecher abzweigen.
Der Händler meinte, ich sollte direkt von den Lautsprechern je ein Kabel abzweigen,
weil sonst der Klang der Box nicht mit dem Sub harmonieren würde?

Der Weg von den Boxen zum Sub sind ca. 2.5 m, das Boxenkabel nochmal 3 m, also braucht das Signal über 5 Meter zum Sub.
Beeinflusst das nicht die niedrigen Frequenzen 20-50 hz negativ?

Was soll ich denn nu kaufen - Boxenkabel oder das Cinch-Kabel?

Gruss,

SR
wn
Inventar
#2 erstellt: 04. Feb 2003, 19:57
Hallo SteelRose,
wenn ich das richtig verstanden habe geht es um ein Stereosystem mit 2 Satelliten und einem Subwoofer?
In dem Fall die Lautsprecherausgänge des Verstärkers mit dem Subwoofer verbinden und vom Subwoofer aus über Lautsprechekabel die Satelliten verbinden. Ich würde den Subwoofer in einer solchen Konfiguration immer in die Mitte der beiden Satelliten plazieren.
Der Vorteil der Verbindung über Lautsprecherkabel liegt in der eindeutig definierten Übergangsfrequenz zwischen dem Sub und den Satelliten. Wenn der Sub separat über den Pre Out des Verstärkers angeschlossen wird werden zwar die Frequenzen des Subwoofers nach oben hin begrenzt, eine gleichzeitig notwendige Begrenzung der tiefen Frequenzen bei den Satelliten findet aber nicht statt. Insofern hat Dein Händler mit seiner Aussage recht.
-Gruß, Wilfried
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#3 erstellt: 04. Feb 2003, 20:04
Ich würde auch Boxenkabel bevorzugen,
allerdings kann (je nach Satteliten) ein reines parallel an der Verstärker anschliessen besser sein als die Filterung über den Sub (wenn der dafür ausgelegt ist).
Der Grund dafür wäre, das dann die Kabellängen vom Amp zu den Boxen genau so lang sein könnte und wie die vom Amp zum Sub, ausserdem entfällt der Filter für die Boxen, was aber nur geht, wenn die sich bei einer Ausreichend hohen Frequenz aus dem Spektrum verabschieden. Da Subs meistens bei 60 Hz eingekoppelt am besten klingen (das kannste ja ausprobieren) Könnte das bei kleineren Boxen recht gut funktionieren. Wenn nicht (zu fetter dröhnender Bass) kannst Du ja immer noch die Variante Amp/Sub(Boxen mit Filter verwenden.
SteelRose
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Feb 2003, 22:54
Hi nochmal,

Danke...alles klar...LS-Kabel schon besorgt.
Ach ja...ich ergänze mit dem Sub zwei ganz normale Regalboxen.
Nachdem ich die Teile nun richtig auf Ständern positioniert hab, stimmte alles - bis auf den Bass.
Deswegen habe ich mir mal nen Sub geliehen und jetzt einen gekauft.

Zum Kabel:
Ich hab mich eben einfach mal in Unkosten gestürzt und eine 10 Meter Rolle Billig 2.5 LSKabel gekauft.
Hab nun schon etwas rumgestöpselt:
Beim Preout/Cinch klingt der Sub irgendwie wie ein Fremdkörper, er passt nicht zu den Lautsprechern.
Hört sich aber schon ganz prima an, wenn ich tatsächlich das Kabel direkt an den Boxen
anzapfe und in den Sub einspeise. Die Grenzfrequenz habe ich bis 50hz zurückgedreht.
Den Filter habe ich noch nicht ausprobiert. Allerdings reichen meine Boxen eh nicht tiefer als 50hz.
Jetzt muss ich nur noch etwas mit der Positionierung und dem Pegel experimentieren...also Lasttest :-)))
OK...erst morgen, sonst darf ich im Wohnzimmer pennen...

Gibt es eigentlich noch ne Kabelempfehlung für eine gute Niederfrequenzübertragung?
Oder ist ein stinknormales 2,5mm² Kupferkabel schon optimal?

Gruss,

SR
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#5 erstellt: 04. Feb 2003, 23:58
Hihi,

da wirst Du gleich bestimmt anti-voodoo Gequatsche bekommen

Ich würde vor allem das selbe Kabel wie zu den Boxen nehmen! (Und wie gesagt, probier mal Boxen und Sup parallel am Amp zu betreiben. Vielleicht ist es (ein bisschen) besser als die scheinbar gut funktionierende Verkabelung, die du jetzt hast.

Da ich ja begeisterter Voodoo Priester bin: Kabelquerschnitt ist nicht soi schlimm, wichtiger ist, das es Vollkupferzeug ist und nicht dieses federfeine-Kupferbüschelzeug (was Du ziemlich sicher hast, weil es die in jedem Laden gibt).
Eine lustige und preiswerte Alternative stellt vermutlich ein Versuch mit Netzwerkkabel dar (haben ja alle, die aus Versehen mindestens 5 DSL Modems geschickt bekommen haben). Ansonsten ist Netzkabel (STP-5 sprich gechirmtes, besser sogar doppelt geschrimtes). Wenn Du spass am basteln hast - ich würde mal vermuten das es besser ist
Ich habe anderes, aber auch keinen Sub, weil meine Bxen eh' bis 20 Hz gehen und ich (leider) kein Surround habe - sonst Dürfte ich allein schlafen - in einer halbleeren Wohnung...
SteelRose
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 05. Feb 2003, 11:14
Hi,

ja - hab natürlich dieses Kupferbüschelzeugs gekauft.
Die Boxenkabel sind definitiv Voodoo-Zeuch. Hab ich mal
von nem Bekannten bekommen.
Da hat so ein Bescheuerter jeweils 4? Litzen pro Kanal
inklusive Isolierung verdrillt und dann die ganze Schose
nochmal in sich verdreht.
Als ich die gekürzt hab, hätte ich fast in die Boxen gebissen...

Hab die natürlich gestern Abend mal mit dem Büschelzeug gegengehört.
Nachdem ich circa 30 mal die LS Kabel getauscht hab, meine ich nun tatsächlich,
eventuell nur zur Rechtfertigung eine Minute eines Liedes eine Stunde lang gehört zu haben,
einen Unterschied zwischen den beiden Kabeln rausgefunden zu haben.
War irgendwie ganz schön schwer.
Ich hab mich auf einen E-Bass und eine Snare konzentriert.
Das Büschelzeug hat den tiefen E-Bass etwas unsauberer wiedergegeben.
Die Snare ist bei dem Billigkabel irgendwie nach oben hin nicht richtig ausgehallt, irgendwie dumpf.

Vielleicht bin ich auch nur verrückt :-)))

Wie dem auch sei, ich werde mir wohl noch irgendwo ein zum Voodookabel passendes
Kabel (evtl. Stromkabel) in gleicher Länge besorgen und dann mal parallel schalten.

Ach ja...der Händler sagte gestern, dass ich das Signal an den Boxen abgreifen sollte, weil das Kabel den Klang beeinflussen würde.
Ausserdem wäre es je nach Kabellänge besser, den Bass des Subs etwas später zu hören, als zu früh.
Ist bei mir wohl wichtig, da meine Boxen ja selbst noch bis ca 50 hz mitmachen.
Wahrscheinlich hat sich das Cinchkabel deswegen so mies angehört - der Bass war vielleicht etwas zu schnell für die Boxen.

Mann, Mann, alles ganz schön kompliziert...

Gruss,

SR
UweM
Moderator
#7 erstellt: 05. Feb 2003, 11:25
würde.Ausserdem wäre es je nach Kabellänge besser, den Bass des
>>Subs etwas später zu hören, als zu früh.Ist bei mir wohl wichtig, da meine Boxen ja selbst noch bis ca 50 hz
>>mitmachen.Wahrscheinlich hat sich das Cinchkabel deswegen so mies angehört
>> der Bass war vielleicht etwas zu schnell für die Boxen.Mann, Mann, alles ganz schön kompliziert...Gruss,SR

das verstehe ich nicht. Du willst mit der Kabellänge die Phasenlage des Subwoofers regeln?
Ist das dein Ernst?

Grüße,

Uwe
SteelRose
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 05. Feb 2003, 14:48
Mit Phasenlänge Kabellage regeln!?

Öhm...

Ich würde sagen: Nein.
Aber ich bin mir derzeit nicht ganz sicher, dass müsste ich mal im Blindtest ausprobieren ;-))).

Nee nee...
Es war nur so, dass sich der Sub mit einem 0.8m langen Cinchkabel nicht so
prima angehört hat, wie an einem 5 Meter langen Boxenkabel, an dem nach 3 Metern die eigentliche Box hing.
Vielleicht war eben der Bass der Box durch die 3 Meter Kabel langsamer,
als der mit 0.8 m Cinchkabel verbundene Aktive Sub.
Mach ja nur Sterero und nicht irgendwelche Filmvertonung.
(N' Kumpel hat mich übrigens gefragt, ob es SchweinkramDVDs in DolbySorround gibt - Leute gibt es...)

Back to topic:
Ich habe nun folgende Hypothese aufgestellt, die ich heute Abend testen will:

Wird der Sub zur Ergänzung einer Vollbereichsbox verwendet, die schon über ein Bassfundament
verfügt, so sollte der Sub über ein den Vollbereichsboxen möglichst identisches Kabel (sowohl in Länge und Qualität) parallel angeschlossen werden.
Die Übergangsfrequenz sollte so niedrig wie möglich gewählt werden und der Pegel so hoch bis in der Küche die Teller wackeln.

Bei zwei Subs ist es eventuell besser, die Teile jeweils in der Nähe der Boxen zu platzieren und kurze Kabel zu verwenden und die Teller festzukleben.

Gruss,

SR
Icarus
Stammgast
#9 erstellt: 05. Feb 2003, 16:59
>Wird der Sub zur Ergänzung einer Vollbereichsbox verwendet,
>die schon über ein Bassfundament
>verfügt, so sollte der Sub über ein den Vollbereichsboxen >möglichst identisches Kabel (sowohl in Länge und Qualität) >parallel angeschlossen werden.

Der Einfluss der Kabel auf die Wiedergabe eines Subwoofers (!!!) wird hier gnadenlos überschätzt. Unterschiede, die Du zwischen einem Anschluss mit Cinch-Kabel und LS-Kabel hörst, resultieren wahrscheinlich aus einem Pegelunterschied beider Anschlussvarianten.
Stattdessen solltest Du Dir mal Gedanken machen, bei welcher Aufstellung Du eine möglichst gleichmässige Anregung Deiner Raummoden erhältst.

>Die Übergangsfrequenz sollte so niedrig wie möglich gewählt >werden und der Pegel so hoch bis in der Küche die Teller
>wackeln.

Die Übergangsfrequenz sollte so gewählt werden, dass der Amplitudenverlauf des Gesamtsystems möglichst ausgeglichen verläuft. Gleiches gilt für den Pegel.

>Bei zwei Subs ist es eventuell besser, die Teile jeweils in >der Nähe der Boxen zu platzieren und kurze Kabel zu >verwenden und die Teller festzukleben.

Zwei Subwoofer sind im Hinblick auf die Anregung von Raummoden u.U. besser geeignet als ein einzelner. Die optimale Positionierung hängt dabei in erster Linie vom Raum ab. Wenn die Phase am Subwoofer regelbar ist, dann läßt sich relativ einfach ein ausgeglichener Amplitudenverlauf im Übergangsbereich erzeugen. Wenn man allerdings auch noch die Gruppenlaufzeit optimieren möchte, dann wirds richtig kompliziert (Delay, digitale Entzerrung mit FIR-Filter...) ;-)

Ciao,
Icarus
SteelRose
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 05. Feb 2003, 19:48
>>Der Einfluss der Kabel auf die Wiedergabe eines Subwoofers (!!!) wird hier gnadenlos
>>überschätzt. Unterschiede, die Du zwischen einem Anschluss mit Cinch
>>Kabel und LS
>>Kabel hörst, resultieren wahrscheinlich aus einem Pegelunterschied beider Anschlussvarianten. <<

Ja...ich glaube Du hast recht.
Ich werde mich gleich mal eher auf die Musik konzentrieren und
nicht darauf, welchen Stecker ich wie rum in welche Öffnung reinschiebe...

Der Klang ist nämlich mit dem Sub wirklich hörbar (auch im Blindtest) besser, räumlicher, wärmer.
Stimmen kleben nicht mehr an den Boxen und ich sitze auch nicht mehr unterhalb der Band, sondern direkt davor.
Hätte nicht gedacht, was so ein paar tiefe Frequenzen ausmachen...

Eigentlich sollte das Ding nur ne Übergangslösung werden.
Ich muss aber auf jeden Fall mal testen, wie ein zweiter von den Teilen kommt.
Ist übrigens ein knuffiger ELAC 301ESP, klein wie ein Dackel aber ne Stimme wie ein Bär :-)))

Ciao,

SR
Icarus
Stammgast
#11 erstellt: 05. Feb 2003, 20:01
Hallo Steelrose!

>Ich werde mich gleich mal eher auf die Musik konzentrieren und
>nicht darauf, welchen Stecker ich wie rum in welche Öffnung >reinschiebe...

Gute Idee. Denn NUR um die Musik geht's doch im Grunde

Optimieren ist zwar interessant, kostet aber zu viel Geld, Zeit und Nerven, wenn man an der falschen Stelle ansetzt. Also lass Dich nicht verrückt machen!

Ciao,
Icarus
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