Canton AS 22 kein Ton bei Anschluss über LS Klemmen

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olligps
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 29. Jan 2012, 22:44
Hallo, ich habe folgendes Problem:

Habe seit kurzem einen Canton AS 22 Subwoofer zur Unterstützung von zwei JBL Control One an einem Denon PMA 510 AE in Betrieb. Leider kriege ich das Ding nicht zum Laufen wenn es über die LS-Klemmen an den Verstärker angeschlossen wird. Habe schon alles probiert. Anschluss via Tape Ausgang funktioniert ist aber nicht gewünscht. Auch das Durchliefen der Lautsprecher funktioniert. Ergo es kommt ein Signal über das LS Kabel an. Handelt es sich nun um einen Defekt oder um einen Nutzerfehler?
Wer kann weiterhelfen?

Danke !! Oliver
Mwf
Inventar
#2 erstellt: 30. Jan 2012, 01:23
Hi,
olligps schrieb:
...Handelt es sich nun um einen Defekt oder um einen Nutzerfehler?


-- Polung der Kabel von einem Kanal vertauscht = Auslöschung des Bass-Signals
-- einen Kanal absichtlich verpolen oder nur 1 Kanal anschliessen
-- alles o.K.?
-- wenn nicht: = Defekt
(ist aber gaaanz selten, wenn gleichzeitig der Cinch-Eingang funktioniert, v.a. nicht in beiden Kanälen gleichzeitig...)

Gruss,
Michael
Archangelos
Inventar
#3 erstellt: 15. Feb 2012, 15:11
Hi Olli,

da schliesst du einiges falsch an, anscheinend !

Der Canton AS 22 sieht ja so aus :

CANTON AS 22 REAR

Wie du hier siehst, sind am SUB auh High Level Anschlüsse vorhanden ! Die Roten und Schwarzen Schraubklemmen ! An dem einem Paar steht From Receiver und am anderem To Speakers !

Vom Denon Verstärker kommend schliesst du die Lautsprecherkabel für beide JBLs R + L Kanal jeweils erstmal an die Sub Schraubklemmen FROM RECEIVER und von den Schraubklemmen TO SPEAKERS an die JBL Control weiter schleifend !

Dann stellst du die Grundlautstärke und den Frequenzbereich etwa auf 12 - 13 Uhr am Sub dementsprechend ! Phase auf 0 und natürlich Stromkabel ran etc !

Ich kann mir vorstellen das du die JBLs an die Schaltgruppe A angeschlossen hast und den Sub an B ? Liege ich da vielleicht richtig ?

olligps
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 18. Feb 2012, 11:18
Guten Morgen,
erst mal Danke für die ausführlichen Antworten. Ich habe den Subwoofer nach der ersten Antwort sehr gewissenhaft nach der Speaker A+B Methode verkabelt. Ohne Erfolg.
Das Ganze muss ich jetzt nach dem Hinweis, dass die Satelliten ausschließlich durchzuschleifen sind, wiederholen:-). (Steht ja eigentlich auch genauso drauf!!
Ich hatte das glaub ich schon mal probiert, allerdings kann ich hier keinen Kabeldreher ausschließen.

Ich werde berichten!

Grüße und Danke Oliver
Mwf
Inventar
#5 erstellt: 18. Feb 2012, 15:18

olligps schrieb:
... nach dem Hinweis, dass die Satelliten ausschließlich durchzuschleifen sind,...

Sorry, das ist nicht richtig.
Du kannst Sub und Sats auch parallel anschließen (also an Speaker A + B), der Unterschied liegt evtl. -- nicht mal das ist sicher, kenne den Canton-Sub nicht genau --
nur darin, dass auf diesem Wege die Sats nicht vom Bass "entlastet" werden, was ausschließlich bei Höchstpegeln eine Rolle spielen könnte.
Du möchtest "Unterstützung", genau das gibts beim Parallelanschluss an den Verstärker.

Wie schon gesagt, trenne einfach mal einen Kanal der Sub-Verbindung auf (sodass nur noch der andere Signal liefert),
und schließe den zweiten versuchsweise bewusst verpolt an.
So kannst du sicher checken ob irgendwo ein Fehler vorliegt.

--------------
Zum Schluß dann den Sub als ganzes via Phasenschalter umpolen, um zu prüfen, in welcher Polarität das Zusammenspiel besser /fülliger tönt.
olligps
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 18. Feb 2012, 19:24
Danke,

dann liegt allerdings definitiv ein Defekt vor weil das Ding über Speaker A + B keinen Mucks macht.

Grüße
Mwf
Inventar
#7 erstellt: 18. Feb 2012, 20:53

olligps schrieb:
... weil das Ding über Speaker A + B keinen Mucks macht...

Das ist total ungewöhnlich.
Klemm doch einfach mal ein Kabelpaar in dieselbe Klemmen am Denon wie eine der JBLs -- im laufenden Betrieb..,
da muss was passieren.
Und überhaupt:

...trenne einfach mal einen Kanal der Sub-Verbindung auf (sodass nur noch der andere Signal liefert),...

...ein einzelner Kanal geht immer, auch wenn er verpolt spielt ...

...und schließe den zweiten versuchsweise bewusst verpolt an...

Dann sind beide (weil zweimal verpolt, 1 x Fehler irgendwo, 1x absichtlich) endlich in-Phase und der Sub müsste 6 dB lauter (gut hörbar) lauter spielen als 1 Kanal allein.

Es ist äußerst selten dass solche einfachen Verbindungen nicht funktionieren, wenn gleichzeitig über Cinch-Verbindungen alles o.K. ist.
Gonzo_2
Inventar
#8 erstellt: 22. Apr 2012, 09:12

Mwf schrieb:

Es ist äußerst selten dass solche einfachen Verbindungen nicht funktionieren, wenn gleichzeitig über Cinch-Verbindungen alles o.K. ist.


Nö - das ist absolut erklärbar: Über die "einfachen" Hochpegel-Eingange kommt schliesslich die gesamte Verstärkerleistung, von der über einen Spannungsteiler das Signal für die Endstufe erzeugt werden muss, denn der Sub wird ja nicht ohne Endstufe betrieben.

Dieser Spannungsteiler kann bei Überlastung auch mal durchbrennen...

P.S. Und mit deinen "Verpolungsvorschlägen" bringst du nur die Endstufe des Verstärkers zum abrauchen, denn im Grunde legst du dann einen Kanal der Verstärker-Endstufe mit Plus an Minus , da Minus intern immer verbunden ist also ein satter Kurzschluss!


[Beitrag von Gonzo_2 am 22. Apr 2012, 09:17 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#9 erstellt: 22. Apr 2012, 17:17

Gonzo_2 schrieb:
...da Minus intern immer verbunden ist also ein satter Kurzschluss!...

Das ist zum Glück nicht der Fall, sonst gäbe es an jeder Endstufe mit Brückenschaltung sofort massive Probleme.

Üblicherweise wird der "Minus"-Eingang über (Leistungs-)Widerstände gg. GND geführt, oft sogar symmetrisch zum "Plus"-Anschluß, sodass die Sub-Elektronik mit auf halbem Signalpegel "schwebendem" GND arbeitet.
Auch "richtig" symmetrische Lösungen mit aktiven Differenzeingängen oder gar Trafo gibt es. (Ich kenne die Schaltung bei Canton nicht.)

Aber du hast recht, es könnten AktivSubs den Weg auf den Markt gefunden haben, die Highlevel-Minus direkt mit GND verbinden.
Ich nehme daher meinen Tip mit absichtlichem Verpolen eines Kanals zurück und empfehle ausschließlich:

Mwf schrieb:
...trenne einfach mal einen Kanal der Sub-Verbindung auf (sodass nur noch der andere Signal liefert),...
...ein einzelner Kanal geht immer, auch wenn er verpolt spielt ...
Gonzo_2
Inventar
#10 erstellt: 23. Apr 2012, 11:07

Mwf schrieb:

Gonzo_2 schrieb:
...da Minus intern immer verbunden ist also ein satter Kurzschluss!...

Das ist zum Glück nicht der Fall, sonst gäbe es an jeder Endstufe mit Brückenschaltung sofort massive Probleme.


Na gut - dann nehm ich das "immer" zurück und ersetze durch ein "meistens", denn Verstärker mit Brückenschaltung sind doch eher selten.


Mwf schrieb:

Üblicherweise wird der "Minus"-Eingang über (Leistungs-)Widerstände gg. GND geführt, oft sogar symmetrisch zum "Plus"-Anschluß, sodass die Sub-Elektronik mit auf halbem Signalpegel "schwebendem" GND arbeitet.
Auch "richtig" symmetrische Lösungen mit aktiven Differenzeingängen oder gar Trafo gibt es. (Ich kenne die Schaltung bei Canton nicht.)


Ich auch nicht, aber da an den High-Level Ausgängen weitere Lspr. angeschlossen werden zu denen das Signal vom Amp ja durchgeschleift wird, hat man sich sehr wahrscheinlich nicht noch zusätzliche Widerstände in den Signalweg gebaut.

Mit einem Ohm-Meter zwischen den High-Level Minus Anschlüssen ließe sich hier Klarheit schaffen - möchte aber wetten, dass das 0 Ohm anzeigt...
Mwf
Inventar
#11 erstellt: 23. Apr 2012, 23:56

Gonzo_2 schrieb:
... da an den High-Level Ausgängen weitere Lspr. angeschlossen werden zu denen das Signal vom Amp ja durchgeschleift wird, hat man sich sehr wahrscheinlich nicht noch zusätzliche Widerstände in den Signalweg gebaut...

Natürlich nicht.
Der Highlevel-Ausgang wird direkt durchgeschaltet bzw. passiv über einen Kondensator Hochpass-gefiltert.
Das ist aber unabhängig davon, wie die Aktiv-Schaltung das Signal für den Sub abgreift.


...Mit einem Ohm-Meter zwischen den High-Level Minus Anschlüssen ließe sich hier Klarheit schaffen - möchte aber wetten, dass das 0 Ohm anzeigt.

Ja, mach das mal.
Gonzo_2
Inventar
#12 erstellt: 29. Apr 2012, 08:29
Hab gestern so´n Teil geliefert bekommen und mal nachgemessen: es sind 198 Ohm zwischen den High-In (und auch Out) Minusanschlüssen.

Dürfte bei einer Verpolung also nix passieren...

Asche auf mein Haupt!
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