Pioneer Verstärker bringt mich um den Schlaf

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robq
Neuling
#1 erstellt: 08. Nov 2003, 18:42
Seit fast 2 Jahren habe ich mit meinem Pioneer A-607R Stereo-Verstärker ein Problem, bei dem mir noch niemand richtig helfen konnte:
nach dem Einschalten kann es sein, dass beide Kanäle fast unhörbar sind, bzw. "knacksen". Plötzlich ist dann z.B. links voll da, dann rechts, dann verschwindet rechts, dann ist links wieder einwandfrei und nach ein paar Minuten läuft alles meistens tadellos.

Habe schon allerhand getestet:

-alle Kontakte sind mit Kontaktspray bearbeitet (hat nichts geholfen)

- Boxen getaucht (hat nicht geholfen)

-alle Kabel, auch Lautsprecherkabel ausgetauscht (hat nichts geholfen)

- Verstärker von meiner Sister angeschlossen (Problem verschwunden)

Bin ziemlich ratlos, da das Gerät ja die meiste Zeit gut funktionert. Hat irgendjemand eine Idee? Vielen Dank!
highfreek
Inventar
#2 erstellt: 09. Nov 2003, 11:21
Hallo, kenne das Teil jetzt nicht, hatte aber mal ein Tape
das hat immer erst aufgenommen nach dem es ca. eine halbe Stunde gelaufen ist!
Ich denke es handelt sich um ein defektes elektronisches Bauteil, denkbar wäre zb auch ein IC.
Auch an meinem Technics Verstärker war ein Bauteil in der Vorstufe defekt, der wurde dann immer auf einem Kanal
immer lauter und leiser.
Wenn dir an dem Teil was liegt brings zum Fachmann!
gruß highfreek
NoobSter
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 09. Nov 2003, 13:38
Also - bin kein Fachmann - aber ich hab das Problem auch mal gehabt ... bei mir lag es am Kondesato, der die Stromversorgung der Boxen konstant hält...

Denk mal, dass der n Wackelkontakt hat oder kaputt ist

ich würde allerdings zum auch erstmal zu Fachmann gehen und mir dann gegebenen Falls einen (oder Zei, oder drei .... ) neuen Kondensator kaufen
Albus
Inventar
#4 erstellt: 10. Nov 2003, 10:16
Morgen roq,

möglich, dass die interne Spannungsversorgung des Netzteiles und auch der Ruhestrom, eventuelle auch der DC-Offset neu eingestellt werden müssen. Dafür befinden sich auf den Platinen so genannte VR, Variable Resistor(s), je ein VR pro Kanal und Versorgungs-/Schalt-Kreis. Jedenfalls scheint entweder eine Stufe zu oszillieren oder ein entscheidendes Bauteil ist defekt (Kondensator, Transistor, Relais).

MfG
Albus
robq
Neuling
#5 erstellt: 10. Nov 2003, 15:38
Hi ihr,
vielen Dank für Eure Antworten! Da ich kein Elektronik-Fachmann bin, müsste ich das Gerät bei einem Händler reparieren lassen. Meint ihr, dass sich das lohnt oder lieber gleich einen neuen kaufen?
(Neupreis von dem Stereo-Verstärker war mal 700 Mark, ist aber schon ca. 9 Jahre her).
Gruß,
robq
Albus
Inventar
#6 erstellt: 10. Nov 2003, 16:01
Tag erneut,

angenommen, es müßten nur interne Spannungsversorgung, Ruhestrom, DC-Offset auf die Sollwerte eingestellt werden, dann hieße das Gerät öffnen, justieren, schliessen - Kosten, ca. 30 Euro (1/2 Werkstattstunde gerechnet). Ist das Netzteil defekt, Gerät öffnen, Netzteil ausbauen, neues Netzteil einbauen, justieren, Gerät schliessen - Kosten, ca. 150 Euro maximal (Material plus Werkstatt). Also: Kostenanschlag (Umgangssprachlich: Kostenvoranschlag) machen lassen, danach entscheiden, ob Reparatur oder nicht. Das Risiko ist so eingeschränkt. Dann: Hat der Verstärker intakt gefallen, dann sind auch 150 Euro nicht zuviel für eine Instandhaltung, die die nächsten Jahre trägt. Hat der Verstärker nicht gefallen, dann, dann stellt sich die Frage nach den eigenen Ansprüchen. Basis-Verstärkung oder Stufen besser. - Für 150 Euro kann man alltäglich bei Versteigerungen Geräte erwerben. Ja, ja. Wem's Spaß macht, der macht bei der Folklore des Kapitalismus mit. Nur, Stufen besser kommt einer dabei nicht weg.

So ungefähr.

MfG
Albus
Wiesonik
Inventar
#7 erstellt: 10. Nov 2003, 16:55
"Folklore des Kapitalismus"
...das gefällt mir !


Ich vermute aber noch eine andere Fehlerursache....
...eine "kalte" Lötstelle.

Das Gerät funktioniert ja nach einigen Minuten der Warmlaufzeit (oder habe ich da etwas falsch verstanden ?).

Abhilfe: (kostengünstig, weil ohne Kosten für Denjenigen der löten kann).

Das Gerät öffnen (vorher Netztstecker ziehen !!) und alle Lötpunkte der Netzteil- und Verstärkerplatine nachlöten.

Mit etwas Glück "erwischt" man die kalte Lötstelle und der Fehler ist behoben.
Wenn keine Abhilfe, ....fürchte ich, hat Albus recht.
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