Verstärker tunen?

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lownoise
Stammgast
#1 erstellt: 29. Jul 2004, 13:39
Hi,

hat schon jemand Erfahrungen mit dem tunen von Verstärkern gemacht? Was ist da sinnvoll?
Paralellschalten von Endtransistoren? Differenzeingangsstufe stabilisieren? Bessere Gleichrichter/Elkos ins Netzteil einbauen?
Bin gespannt auf eure Meinung/Vorschläge!

so long
RealHendrik
Inventar
#2 erstellt: 30. Jul 2004, 09:05
"Tuning" heisst eigentlich "Feinabstimmung". Mit solchen Massnahmen wie Endtransistoren parallelschalten, Eingangsstufe stabilisieren, Gleichrichter/Elkos austauschen nimmst Du schon massive Konstruktionsveränderungen vor, die zum einen teuer sind und zum anderen weitere Massnahmen - leistungsstärkerer Netztrafo, verbesserte Kühlung usw. erfordern. Kurz: Je nach Verstärker lohnt es sich da, das Geld lieber in einen "besseren" Verstärker zu stecken.

An "feinen" Tuningmassnahmen gibt es da nicht viel zu tun. Erstmal kucken, ob irgendwelche ELKOs im Signalweg liegen (ist insbesondere bei höherwertigen Verstärkern selten) und gegen Folienkondensatoren austauschen. Die Gleichrichterbrücke kann mit vier Kerkos gebrückt werden, Elkos können - insbesondere wenn der Verstärker schon ein paar Jahre alt ist - gegen neue ausgetauscht werden, dabei wäre auch eine verhaltene (!) Erhöhung der Kapazität möglich. Die innere Verkabelung kann verbessert werden, z.B. sind ab Endstufe die Lautsprecherverkabelungen oft spartanisch ausgeführt - unter Verzicht auf LS-Schalter wäre insbesondere diese Tuningmassnahme recht erfolgversprechend.

Als Faustregel kannst Du ansetzen: Wenn Tuningmassnahmen den Preis von EUR 100 übersteigen, lohnt sich eher, dieses Geld, zusammen mit dem vorhandenen Verstärker, in einen besseren Verstärker zu investieren. - Etwas anderes ist es natürlich, wenn Du einen Verstärker von Grund auf neu konstruierst...

Gruss,

Hendrik
bukongahelas
Inventar
#3 erstellt: 31. Jul 2004, 04:55
Warum die Kerkos über GR-Brücke,welche Kapazität
sollten sie haben ?
Warum nur moderate Erhöhung der SiebElkoKapazität ?
Meines Wissens ist jedes yF mehr ein gutes yF.

Kontakte des Boxenschutzrelais reinigen bzw. Relais
ersetzen oder zusätzlich parallelschalten.

"Schnellen" FolienKondensator parallel zum "langsamen"
Siebelko schalten.

bukongahelas
-scope-
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 31. Jul 2004, 08:52
Hallo,

[q1]Warum die Kerkos über GR-Brücke,welche Kapazität
sollten sie haben ?
[/q1]

Zur Unterdrückung von Rauschstörungen der der Dioden.
Typischer Ansatzpunkt wäre 20....100 nF

[/q1]Warum nur moderate Erhöhung der SiebElkoKapazität ?
[q1]
Weil man schneller am sinnvollen "Ende" angelangt ist als man denkt. Es gibt sicherlich einige Anbieter von Tuning-kits und Bausätzen, die das (auch aus für sie wirtschaftlichen Gründen) völlig anders sehen.
Da kann man schlussendlich wohl nur sagen: Jeder muss es so machen wie er es für richtig hält.

[/q1]"Schnellen" FolienKondensator parallel zum "langsamen"
Siebelko schalten.
[q1]
Könnte man an dieser Stelle wohl auch noch machen....(etwa 100....220n)
lownoise
Stammgast
#5 erstellt: 31. Jul 2004, 12:06
Hi,

es handelt sich um diese Schaltung:
http://img41.exs.cx/img41/4821/endstufe.jpg

Gibts da was zu verbessern? Einen erhöhten Arbeitsaufwand scheue ich dabei nicht ;-).
Das paralellschalten von Kapazitäten an der Graetzbrücke, habe ich schon realisiert.

so long


[Beitrag von lownoise am 31. Jul 2004, 12:17 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#6 erstellt: 31. Jul 2004, 13:37
Hi

Eine Industrieschaltung ist das aber nicht..

Eigenkonstruktion,richtig?

Micha
lownoise
Stammgast
#7 erstellt: 31. Jul 2004, 13:45
Warum?
Es ist tatsächlich eine "Industrieschaltung".

so long
micha_D.
Inventar
#8 erstellt: 31. Jul 2004, 14:06
Hi

Sieht halt noch ein wenig unausgegoren aus.Hmm..einerseits könnte ich jetzt eine neue Schaltung berechnen..andererseits scheint heute super die Sonne...da sollte ich gleich an die frische Luft..

Ich sags mal so..wenn der Verstärker so gebaut ist,wie auf dem Schaltplan dann würd ich es so lassen.

Zu Tunen gibts da eher nichts dran..
Mann sollte eher eine neue Schaltung berechnen..

Micha
bukongahelas
Inventar
#9 erstellt: 02. Aug 2004, 02:33
"[q1]Warum die Kerkos über GR-Brücke,welche Kapazität
sollten sie haben ?
[/q1]

Zur Unterdrückung von Rauschstörungen der der Dioden.
Typischer Ansatzpunkt wäre 20....100 nF"

Klar,die "harten" Schaltflanken,zwischen 0 und 0.7 Volt,
dann leitet die Diode ja,"abrunden".
"20 - 100nF",diese Werte habe ich auch schon in
anderen Amps gesehen;glätten 100nF besser als 20nF ?
Brauche einen eindeutigen Wert oder Erklärung zur
Dimensionierung,sonst nehme ich eben standardmäßig
100nF.
Dasgleiche gilt für die "schnellen" C´s parallel zu
den Siebelkos,was ist zuviel nF,was zuwenig,was
optimal ? Sorry,vielleicht seh ich es auch zu eng.

Zum Schaltplan Endstufe:
Da wo das Poti "idling current" (Ruhestrom) ist,
kann man durch Wahl kleinerer Widerstände den
Ruhestrom soweit erhöhen,daß man sich dem reinen
Class-A Betrieb annähert.
Soll ja besser klingen,geringere Übernahmeverzerrungen.
Problem:Die Endstufe wird heiß,braucht größeren
Kühlkörper oder Lüfter,desgleichen Netzteil.
Bei Nichtbeachtung "driftet die Endstufe thermisch
weg",soll heißen es gibt eine Temperatustabilisierung
(Gleichstromgegenkopplung/Thermofühler),die ausgleicht,
daß bipolare (also normale , keine Fet) Transistoren
umso besser leiten je wärmer sie sind.
Also wird warm,leitet besser,höherer Strom,heizt
noch mehr,bis heiß,leitet noch besser,jetzt abgebrannt.
Test:Endstufe (mit Sinus) erwärmen bis Kühlkörper etwa
70 Grad Celsius hat,dabei Ruhestrom messen.
Test mit ohmschem Lastwiderstand.
Endstufe jetzt nicht mehr ansteuern.
Sie darf jetzt nicht "von selbst" heißer werden,
sondern kühlt ab und der Ruhestrom geht hoch,
stabilisiert sich thermisch.

Bei solchen Tweaks ist allerdings etwas Erfahrung
nötig,sonst rauchts.

bukongahelas
RealHendrik
Inventar
#10 erstellt: 04. Aug 2004, 10:13

Warum die Kerkos über GR-Brücke,welche Kapazität
sollten sie haben ?


Ist schon ausführlich erörtert worden. 100 nF sind o.k.


Warum nur moderate Erhöhung der SiebElkoKapazität ?
Meines Wissens ist jedes yF mehr ein gutes yF.


Im Prinzip hast Du Recht. Wenn Du wirtschaftliche Überlegungen ausser Acht lässt (was in Industrieschaltungen definitiv nicht gemacht wird), kannst Du Dir Elko-Batterien in den Verstärker bauen, bis es eng wird. Problem: jedes µF mehr generiert auch einen höheren Aufladestrom, speziell beim Einschalten, wenn dat Ding noch leer ist. Das macht der serienmässige Trafo und die Gleichrichter eine Zeitlang mit, aber irgendwann ist Essig. (Abhilfe: Einschaltstrombegrenzung, z.B. gekoppelt an die Mute-Schaltung, die einen Widerstand vor die Elkos schaltet, wenn sie kaltstarten und volle Stromversorgung, wenn sie angeladen sind.) Ohne Schutzmassnahmen kalkuliere mal grob den doppelten bis dreifachen Wert an Siebkapazität - das dürften die kritischen Teile noch gerade aushalten (ohne Gewähr). Ob Du dann allerdings schon einen klanglichen Fortschritt wahrnimmst?


Kontakte des Boxenschutzrelais reinigen bzw. Relais
ersetzen oder zusätzlich parallelschalten.


Reinigen auf jeden Fall. Weiteres Relais parallelschalten ist auch gut, aber IMO zu aufwendig.


"Schnellen" FolienKondensator parallel zum "langsamen"
Siebelko schalten.


Geht, bringt aber nicht nennenswert viel. Die Kerkos über die Graetzbrücke sind wichtiger.

Noch ein Tip: Innenverkabelung optimieren, speziell Stromversorgung (wichtig: zentraler Massepunkt, am besten an den Siebelkos) und Lautsprecherausgang, bringt 'ne Menge!

Gruss,

Hendrik
micha_D.
Inventar
#11 erstellt: 04. Aug 2004, 10:30
Hi

Mal zur Erinnerung:In älteren Geräten kann es auch noch etwas bringen,die berüchtigten"Post"Kondensatoren von den Ein und Ausgängen zu entfernen.... Koppel -Elkos gegen Folien C,s tauschen....in manch altem Gerät sind sogar unverständlicherweise Tantal-C,s im Signalweg
Auch hier gilt wiederum..Austausch gegen Folien-C


Gruß,Micha


[Beitrag von micha_D. am 04. Aug 2004, 10:36 bearbeitet]
pinkdagmar
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 04. Aug 2004, 11:06
hallo lownoise, ich kann dir beim tunen zum c 37 lack raten. habe es selbst an meinem verstärker ausprobiert und der erfolg ist unglaublich. verbesserter tiefreichender bass, natürlichere stimmen, glasklare höhen. selbstkosten des lacks 60 e.
bukongahelas
Inventar
#13 erstellt: 05. Aug 2004, 03:26
Lack? Wozu dient er ?
Zur Kontaktverbesserung an Buchsen und Kontakten ?
So wie "Kontakt WL Sprühwäsche",die ich selbst
zum Reinigen von Potis und Kontakten nehme ?


bukongahelas
pinkdagmar
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 05. Aug 2004, 10:02
bitte schauen sie auf der homepage von clockwork nach, da ist genau beschrieben, was dieser c37 lack bewirkt. um es allgemein zu sagen (bin kein fachmann) er eliminiert störungen im stromfluss, da jedes bauteil einen wiederstand darstellt der den stromfluss verschlechtert/blockiert.
pinkdagmar
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 05. Aug 2004, 10:04
lackiert werden die bauteile (kondensatoren, halbleiter..), außer bewegliche (potis) und hitze abgebende teile.
pelmazo
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 05. Aug 2004, 11:02
Wenn ich die Beschreibung der Wirkungsweise des Lacks auf der Webseite richtig verstanden habe, dann müßte ich eigentlich eher mein Ohr lackieren.
pinkdagmar
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 05. Aug 2004, 11:16
ist mir klar, daß jetzt wieder die entsprechenden kommentare kommen.......bla bla bla
UweM
Moderator
#18 erstellt: 05. Aug 2004, 11:34
C37 ist ein Klarlack der zu exorbitanten Preisen verkauft wird und in der Wirkung aüßerst umstritten. Auch deshalb weil ein vorher-nachher Vergleich nicht möglich ist, den Lack kriegt man ja nicht mehr runter.

Sinnvoller sind da maßvolle Eingriffe in die Elektronik wie oben beschrieben

Grüße,

Uwe
lownoise
Stammgast
#19 erstellt: 05. Aug 2004, 11:45
Ich muß auch gestehen, das ich von Malerarbeiten am Verstärker wenig halte.
Dein Rat ist sicher gut gemeint, solange ich aber keine plausible Erklärung für dessen Wirkungsweise habe, gehört das für mich in die Voodoabteilung.

so long
pinkdagmar
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 05. Aug 2004, 13:40
ich denke das die firma clockwork in köln ein begriff ist und wenn die damit so ziemlich alles behandeln sagt das doch alles. hatte es aber vor jahren auch nicht für möglich gehalten und nachdem die fa clockwork mir meinen cd spieler damit lackiert hatten (zuvor auch bauteile erneuert) staunte ich doch ganz schön über den (nochzugewinn. außerdem was heißt hier vorher nachher, du wirst doch wohl noch wissen wie deine anlage vor dem anstrich geklungen hat. außerdem sind 60 e für den lack der für mindestens 4 geräte reicht meines erachtens nicht zu teuer. was kostet da im verhältnis profesionel durchgeführte tunigmaßnahmen....
UweM
Moderator
#21 erstellt: 05. Aug 2004, 14:19

ich denke das die firma clockwork in köln ein begriff ist und wenn die damit so ziemlich alles behandeln sagt das doch alles.


Volker Bajorat ist meines Wissens Chemiker, kein Elektriker. Davon abgesehen kenne ich Clockwork zwar, aber mein Eindruck von ihnen ist eher in Richtung "Kundenveralberung" angesiedelt.


hatte es aber vor jahren auch nicht für möglich gehalten und nachdem die fa clockwork mir meinen cd spieler damit lackiert hatten (zuvor auch bauteile erneuert


Noch Bauteile erneuert? Und woher willst du denn wissen, ob der vielleicht geänderte Klang auch von C37 beeinflusst wurde und nicht ausschließlich von den Bauelementen?


außerdem was heißt hier vorher nachher, du wirst doch wohl noch wissen wie deine anlage vor dem anstrich geklungen hat


Eben nicht! Das Gehör hat für Feinheiten ein außerordentlich schlechtes Gedächtnis, das ist wissenschaftlich erwiedene Tatsache. Leider, muss man dazu sagen, dann wenn dem nicht so wäre, dann ginge vieles leichter. Ich habe fast jeden Tag den Eindruck, dass es anders klingt, weil meine persönliche Stimmung schon stark den Musikgenuss beeinflusst. Die Trennung zwischen Stimmung und Tuningmassnahme ist nicht möglich - leider!


ußerdem sind 60 e für den lack der für mindestens 4 geräte reicht meines erachtens nicht zu teuer. was kostet da im verhältnis profesionel durchgeführte tunigmaßnahmen....


Einen Literpreis von hochgerechnet einigen Tausend Euro finde ich sehr wohl teuer, zumal es sich sich wie gesagt, eine chemische Analyse mit Massenspektrometer liegt mir vor, um einen Klarlack handelt, den man so ähnlich auch bei OBI kriegen könnte, für ein hundertstel des Preises.

Grüße,

Uwe
pinkdagmar
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 05. Aug 2004, 15:25
uwem,kann das sein das dein 2ter name besserwisser ist!!!
also ich kann nur sagen da ich es schließlich rausgehört habe, nach deiner meinung dadurch ein unglaublich gutes wissen und gehör haben muß und ich es auch preiswert finde bin ich begeistert. du aber hälst dich obwohl du keine ahnung davon hast weder erlebst noch gehört an deinen subjektiven meinungen fest!! na dann halte mal....
UweM
Moderator
#23 erstellt: 05. Aug 2004, 16:14
Solange man mir nicht nachweist, dass meine Aussagen Fehler beinhalten, nehme ich den Besserwisser-Vorwurf als Kompliment.

Welche Stelle meines Beitrages meinst du eigentlich, wenn du von subjektiven Meinungen sprichst?

- dass C37 einige Tausend Euro pro Liter kostet? Fakt!
- dass C37 ein Klarlack ohne irgendwelche geheimnisvollen Beimischungen ist, die den Preis vielleicht erklären würden? Fakt!
- dass man bei einer Vielzahl von gleichzeitig vorgenommenen Veränderungen an einem Gerät keinen Rückschluss mehr auf die Wirkung einer einigen dieser Veränderungen vornehmen kann? Fakt!
- dass das menschliche Gehör leicht zu täuschen ist und ein sehr schlechtes Erinnerungsvermögen vor allem über längere Zeiträume hat? Fakt, längst wissenschaftlich erwiesen!

Dass du glaubst, etwas gehört zu haben, das wiederum glaube ich dir sogar. Aber es ist eher die Ausnahme als die Regel, dass solche Eindrücke in einem Blindtest völlig zusammenbrechen. Da bin ich selbst schon öfters reingefallen.

Wenn 60 Euro für einen Materialgegenwert von wenigen Cent für dich preiswert ist, dann lebst du finanziell in anderen Sphären als ich, das ist deine Privatsache, meinen Glückwunsch.

Grüße,

Uwe
pelmazo
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 05. Aug 2004, 17:48

bitte schauen sie auf der homepage von clockwork nach, da ist genau beschrieben, was dieser c37 lack bewirkt. um es allgemein zu sagen (bin kein fachmann) er eliminiert störungen im stromfluss, da jedes bauteil einen wiederstand darstellt der den stromfluss verschlechtert/blockiert.



ist mir klar, daß jetzt wieder die entsprechenden kommentare kommen.......bla bla bla


Vielleicht wird Dir beim zweiten Lesen klar, daß ich nicht den Lack sondern die angeblich genaue Beschreibung auf der Webseite kritisiere. Was immer der Lack bewirken mag, die Erklärung auf der Webseite ist der komplette Bullshit, um das mal so klar zu sagen. Es sollen damit offenbar gutgläubige Laien mit pseudowissenschaftlichem Unsinn zum Kauf des Lacks gebracht werden.

Daß der Lack den Klang eines Lautsprechers verändert bezweifle ich nicht. Ob zum Besseren oder Schlechteren sei dahingestellt. Das mag durchaus auch vom Einzelfall abhängen.

Sogar das Lackieren von Verstärkerinnereien könnte in gewissen Fällen was bringen, auch wenn's unwahrscheinlich ist. Wenn's bei Dir was genutzt hat, schön für Dich. Mangels überzeugender Argumente bevorzuge ich aber immer noch die Erklärung, daß in Deinem Fall wohl der Bauteilaustausch dafür verantwortlich war.

Du kannst natürlich glauben was Du willst, aber wenn ich Webseiten wie die von Clockwork sehe dann weiß ich schon bevor ich den ersten Preis gesehen habe, daß ich über's Ohr gehauen werden soll.

Nix für ungut.
pinkdagmar
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 06. Aug 2004, 07:37
jetzt haben wir wieder das niveau was hier immer erreicht wird, wenn theorie auf praxis stöst. wir theoretiker wissen alles besser sind klüger und brauchen das erst gar nicht auszuprobieren um überhaut MITREDEN ZU KÖNNEN. dazu kann ich nur sagen, wer nichts wagt der nichts gewinnt. ich für meinen teil bin für alles neue offen, wenn es bezahlbar ist. und 60 e sind im hifi bereich pinats. freue mich schon auf die wirklich hoch qualifizierten antworten von uwem.
UweM
Moderator
#26 erstellt: 06. Aug 2004, 09:14
Bei allem Respekt,

du hast nicht die leiseste Ahnung, was ich schon alles ausprobiert habe, sicher erheblich mehr als du dir vorstellen kannst.

Im übrigen wäre es an dir gelegen, zur Abwechslung hier einmal qualifizierte, nachprüfbare Aussagen zu tätigen. Nur die beleidigte Leberwurst zu spielen, wenn man auf Gegenargumente stößt statt diese zu widerlegen oder selbst schlüssig zu argumentieren bringt den Thread nun wirklich nicht weiter. Wenn man mit anderen Meinungen nicht umgehen kann und nicht einmal überprüfbare Fakten gelten lässt, dann ist ein Diskussionsforum ein denkbar ungeeigneter Aufenthaltsort.

Im Gegenteil, gerade diese Sticheleien wie "mal sehen was jetzt für hochqualifizierte Antworten kommen", "ist mir klar, dass jetzt wieder die entsprechenden Kommentare kommen" oder "Besserwisser" sind es, die das bisher gute Niveau dieses threads runterziehen.

Aber vielleicht ist ja gerade das deine Absicht?

Uwe
micha_D.
Inventar
#27 erstellt: 06. Aug 2004, 09:48

jetzt haben wir wieder das niveau was hier immer erreicht wird, wenn theorie auf praxis stöst. wir theoretiker wissen alles besser sind klüger und brauchen das erst gar nicht auszuprobieren um überhaut MITREDEN ZU KÖNNEN. dazu kann ich nur sagen, wer nichts wagt der nichts gewinnt. ich für meinen teil bin für alles neue offen, wenn es bezahlbar ist. und 60 e sind im hifi bereich pinats. freue mich schon auf die wirklich hoch qualifizierten antworten von uwem.


@ pinkdagmar


Hallo

Wenn du bei einem C37 lackiertem Gerät eine Verbesserung hörst,find ich,s ok.

Allerdings gibt es mir ehrlich gesagt zu denken,weil im Gegenzug ja auch noch Bauteile ausgetauscht wurden.Diese können ja bekanntlich den Klang verändern...was ja auch von keinem Techniker in dieser hinsicht angezweifelt wird.

Es könnte ja nun durchaus sein,das du mit der Tatsache des Bauteiltausches einfach nur über den Tisch gezogen wurdest.

Ich finde,es sollte sich jeder einmal vergewissern,der mit solchen Lacken Geräte beschichten lässt,nicht vielleicht mit solchen Mitteln ganz einfach nur Betrogen wird.

Ein simpler kleiner Kondensator an nicht ersichtlicher Stelle im gerät verbaut,kann einiges bewirken,wenn der dann noch zu Betrügereien eingesetzt wird..Prost,Mahlzeit.

Tatsache ist nun einmal,das es doch einige Menschen sind,die nach solch einer Beschichtung mit C37 Klangunterschiede hören!

Allen von vornherein Böswillige Wichtigtuerei zu Unterstellen halte ich da fehl am Platz.

Die ganze Sache ist irgendwo aber Imho bedenklich!

Selbst ich könnte ein Gerät mit C37 oder sonstwas lackieren
und dieses im Klang manipulieren und keinem würde das auffallen...ist so...auch das ist Fakt.


Gruß,Micha


[Beitrag von micha_D. am 06. Aug 2004, 09:52 bearbeitet]
pinkdagmar
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 06. Aug 2004, 10:29
michad, ich habe bei meinem verstärker kein bauteil verändern lassen und nur durch die lackirung klinigt er räumlicher, klarer und feinauflösender. ich hatte mir meinen cd spieler tunen lassen und wochen später den lack drauf machen lassen, dies hatte den selben effekt und das trotz tuning.
micha_D.
Inventar
#29 erstellt: 06. Aug 2004, 11:49
Hi

Du hattest doch irgendwas vom Bauteil-Austausch Gepostet....oder vertu ich mich jetzt so??

Na,wenn man das gerät aus der Hand gibt..ist es auch so ne Sache..

Dumm ist ja auch immer,das viele Betrüger nun mal unterwegs sind.

Da wird man halt automatisch skeptisch...
aber ist ja auch nur logisch,heutzutage..
Ich persönlich würde den Leuten mit der C37 Beschichtung ja mal gerne heimlich auf die Finger schauen....
Ich trau dem Braten halt nicht.
Die Persönlichen Angriffe zu diesem Thema find ich aber insgesamt auch nicht ganz toll....obwohl ich im Eifer des Gefechts auch diesen Drall hab..

Micha


[Beitrag von micha_D. am 06. Aug 2004, 11:53 bearbeitet]
pinkdagmar
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 06. Aug 2004, 13:12
micha d ich habe nichts gegen eine sachliche diskusion, aber wenn einer mehr weiß (obwohl er gar keine ahnung davon hat)als einer der damit schon zu tun hatte(sprich c 37 lack) dann rege ich mich sehr auf. zumal derjenige mich noch belehren wollte, dass (den unterschied) kann man aus dem und den grund gar nicht hören..... zu deiner frage, getunt und lackiert wurde nur der cd player, radio, videorecorder und verstärker habe ich selbst lackiert (nicht zusätzlich getunt).
micha_D.
Inventar
#31 erstellt: 06. Aug 2004, 13:14
Hi

Selbst lackiert??

Hast du vorher irgendeine Untergrund-Vorbehandlung gemacht?? Bevor der Lack draufkam??
Reinigungsmittel??

Micha
pinkdagmar
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 06. Aug 2004, 13:32
nein, habe nur die platine etwas gesäubert (tuch, pinsel) und dann den lack (verdünnt mit beigefügter flüssigkeit) dünn auf die bauteile, ausser bewegliche (potis) und erwärmende (endstufen) aufgetragen.
DB
Inventar
#33 erstellt: 06. Aug 2004, 15:10
@pinkdagmar:


radio, videorecorder und verstärker habe ich selbst lackiert


Hoffentlich hast Du beim Videorecorder das Kopfrad nicht vergessen zu lackieren! Gerade dort ist die Entstehungsquelle unschöner Resonanzen, für deren zuverlässige Behebung dieses C37 geeignet sein sollte.

MfG

DB
jakob
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 06. Aug 2004, 21:05
Hallo UweM,

Du hattest in einem Deiner Beiträge geschrieben, es sei wissenschaftlich erwiesen, daß wir ein schlechtes (akustisches) Gedächtnis für Feinheiten hätten. (nur sinngemäß ausgedrückt ).

Könntest Du ein paar Erläuterungen posten, welche Art von Feinheiten bislang getestet wurden (bzw. ein paar Quellen, in denen man es nachlesen kann) ?

Gruss


[Beitrag von jakob am 06. Aug 2004, 21:05 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 06. Aug 2004, 21:26
Hallo,


daß wir ein schlechtes (akustisches) Gedächtnis für Feinheiten hätten


Ich bin zwar nicht anbesprochen, kenne auch aus dem Stehgreif keinerlei wisswnschaftliche Studien darüber, kann aber dennoch aus eigenen Tests im kleinen Kreis die "Fehlbarkeit" normaler Hörer in diesen "Extrembereichen" bestätigen. Ob eine Chessna, oder eine F14 an mir vorbeifliegt, kann ich allerdings auch erkennen UND das Ergebnis längere Zeit speichern.
~Tool~
Neuling
#36 erstellt: 09. Aug 2004, 20:06
also das mit dem lack hört sich für mich sehr merkwürdig und fraglich an.

kilnkt sehr wie der Plazebo effekt!
-scope-
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 09. Aug 2004, 21:33
Hallo,


also das mit dem lack hört sich für mich sehr merkwürdig und fraglich an.


..zweifeln war gestern...Heute glaubt man.
Ja...ich glaube...denn nur der Glaube gibt uns Kraft!

So löse auch du dich von all deinen bösen Gedanken und trete ein in die lackierte Hifi-Welt.


...Und bitte jetzt keine Kommentare in der Form, dass der Beitrag "wenig informativ" war und "uns" nicht weiterbringe oder so´n Tinnef

...war´n Scherz,der sicher nicht (überall) ankommt...aber egal...toootal egal.
micha_D.
Inventar
#38 erstellt: 09. Aug 2004, 21:38
Hmmm...wenn ich so überleg..
meine "billigen"Lautsprecher haben Klarlack auf dem Furnier...Hören sich die Boxen deswegen so Nett an??
Wär schon Möglich..

Micha
RealHendrik
Inventar
#39 erstellt: 10. Aug 2004, 10:25
C37? Klarlack? Naja, das ist schon seit zwanzig Jahren so: Sag einem High Ender (so hiessen die früher noch), sein Plattenspieler klänge um Längen (schon damals ein beliebtes Wort) besser, wenn er statt des Diamanten einen Kaktusdorn als Abtaststift einbaut...

Die Sache der Verbesserung mit Klarlack ist zwar nicht ausgeschlossen, aber leider ziemlich unwahrscheinlich. Was mich persönlich daran stört: Die Veränderungen, die man seinen Geräten antut, sind leider nicht reversibel - einmal drauf ist drauf, und ab geht's nicht mehr.

Wenn solch ein Klarlack tatsächlich eine Klangveränderung bewirkt, kann es ja genausogut sein, dass der Klang nicht verbessert, sondern stattdessen verschlechtert wird? Und dann? Das eingepinselte Gerät dem Lackvertreiber an den Kopp knallen?

Nee, mein Zeugs bleibt lacklos! Und für den Preis von EUR 60,00 weiss ich viele Maßnahmen, wie man den Klang an mindestens vier Geräten garantiert verbessern kann.

Gruss,

Hendrik


[Beitrag von RealHendrik am 10. Aug 2004, 10:26 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#40 erstellt: 10. Aug 2004, 11:48
Ich auch...mit guter Musik..

Gruß,Micha
marcboy
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 01. Mrz 2005, 22:11
Wenn die positive Wirkung da wäre, wären die Hersteller bestimmt schon auf den Zug aufgesprungen. Vor allem bei dermassen esoterischen Erklärungen rollen sich bei mir die Zehennägel hoch. Ich habe gestern diverse Boxenaufstellungen und Ausrichtungen getestet und minimale abweichungen ergeben deutlich hörbare unterschiede. Und dann soll man sich das Klangniveau vor und nach der Behandlung merken können? Alleine die Temperatur der Lautsprecher müsste doch eine stärkere Veränderung des Klanges bringen als eine Lackierung.
Der_Handballer
Inventar
#42 erstellt: 01. Mrz 2005, 22:29
Ich habe auch schon selber Teile mit C-37 ähnlichem Lack beschichtet und kann bestätigen, daß sich Klangunterschiede ergeben (auch ohne heimlichen C-Einbau). Man muß allerdings darauf achten, was man beschichtet und wie. Vorsichtig wäre ich bei beweglichen, filigranen Teilen wie z.B. Membranen von Hochtönern! Allerdings habe ich auch dort schon durchaus positve Erfahrungen gemacht.
Der Klang verändert sich sogar noch Tage und Wochen während des Aushärtens.
Allerdings liegt Alles im Bereich Feintuning. Ein neu erstandenes Gerät, das man noch nie vorher gehört hat (z.B. Verstärker), wird dadurch keinen völlig anderen Klangcharakter erhalten). Ob sich der Aufwand also für Großserienhersteller lohnt, wage ich zu bezweifeln.
An meinen Lautsprechern hat sich der (Eigen-)Aufwand allerdings mehr als gelohnt (gut angelegte 30 Euro!).


[Beitrag von Der_Handballer am 01. Mrz 2005, 22:31 bearbeitet]
Charly_l430
Stammgast
#43 erstellt: 04. Mrz 2005, 03:34
Echt cool, gibts den Lack auch in rosa ??

Vorsichtig wäre ich bei beweglichen, filigranen Teilen wie z.B. Membranen von Hochtönern! Allerdings habe ich auch dort schon durchaus positve Erfahrungen gemacht.

Lackierte Hochtonmembranen haben mehr Masse, sind deshalb träger und verändern somit den wiedergegebenen Frequenzgang, da ja nicht zusätzlich die elektrische Leistung der Spule angepasst wird. Ich glaube das es sinnvollere Maßnahmen gibt um scharfe Hochtonbereiche zu besänftigen
Der_Handballer
Inventar
#44 erstellt: 04. Mrz 2005, 11:17

Charly_l430 schrieb:
Lackierte Hochtonmembranen haben mehr Masse, sind deshalb träger und verändern somit den wiedergegebenen Frequenzgang, da ja nicht zusätzlich die elektrische Leistung der Spule angepasst wird. Ich glaube das es sinnvollere Maßnahmen gibt um scharfe Hochtonbereiche zu besänftigen :)


Dachte ich zuerst auch, ist aber nicht so! Eine LQL 200 hat von Haus aus keine Schärfe im Hochtonbereich

Nach dem Austrocknen ist die Massezunahme im Verhältnis zur Membranmasse, zu der auch noch die Schwingspule (Metall!) und die Aufhängungen (z.B Sicke) dazukommen, vernachlässigbar. Und wohl auch geringer als die Massentoleranz der Schwingungseinheit.
Wer natürlich meterdick auflaminiert sollte lieber die Finger weg lassen...


[Beitrag von Der_Handballer am 04. Mrz 2005, 11:18 bearbeitet]
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