Klein&Hummel Telewatt VS-55

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Stefan3500
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Dez 2005, 02:48
Hallo,

hab heute endlich meinen kürzlich ersteigerten
Telewatt VS-55 bekommen. So wies aussieht ein guter Fang
Alles komplett , alles Original, keine Schäden.
Ich hab zuerst mal Staub gesaugt (im Gerät ) und die Röhren betrachtet. Scheinbar ist es noch die Originalbestückung
(laut Garantiekarte). Den Klang würde ich als sehr Kräftig/Dynamisch umschreiben.

Hat misch gleich begeistert

Jetz zu meiner Frage: Wo bekomme ich am besten ein Quartett
NOS ECL82 her? Ich denk die sollt ich schon mal tauschen.
Ausserdem brummts a bissl Was könnte das sein?

Gruß
Stefan
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 25. Dez 2005, 02:44
Hallo Stephan..

herzliche willkommen im Forum und frohe Weihnachten
Glückwunsch zum K+H, diese imo sehr schönen Klassiker haben schon echt was
Hab seit kurzem einen VS-56, unrestauriert und wenn ich mir die Testwerte der Röhren so anschaue sind auch noch die ersten Tuben drin Die ECL82 muß ich ebenso tauschen wie die rasselnde Gleichrichterröhre, die ECC808 sind ok. Ansonsten ist er top in Schuss

Paar Info´s zu Deinem VS-55 findest Du hier:
http://www.tube-clas.../K+H%20VS56/VS56.htm
http://home.arcor.de/pfaue/klangkue/verstaerker/vs55/vs55.htm

ECL82 findeste im Auktionshaus, aber wirklich genaue Angaben über den Zustand der Röhren gibt Dir nur einen Röhrentester. Auf der HP von Klein+Hummel http://www.klein-hummel.de/html/sonstiges/sonstiges_index_g.htm
findest Du in der pdf Datei zum VS56 einen Absatz der sich mit Netzbrummen befasst. Krieg den Absatz leider nicht hier reinkopiert Aber viellecht hilf Dir das schonmal um etwas weiter zu kommen.

Stell doch bitte mal ein paar schöne Foto´s Deines Klassikers hier ein, das geht über http://www.imageshack.us/
Gruß Ralph
Stefan3500
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 25. Dez 2005, 04:47
Hallo Belzebub,

wünsch Dir und dem Forum auch schöne Weinachten
hier mal ein erstes Bild

http://img451.imageshack.us/img451/482/vs552ng.jpg
" target="_blank" class="" rel="nofollow">
http://img451.imageshack.us/img451/482/vs552ng.jpg



Leider läuft er gerade nur noch Mono , kein Plan weshalb

Röhrenprüfgerät hab ich leider keines, aber die Röhren können eigentlich nicht mehr gut sein (ausser die Kiste stand nur rum)
Mein EZ 81 rasselt auch

Was ist an deinem VS56 eigentlich anders? Ich hab mal was von grösseren AÜ's gehört

Gruß
Stefan


[Beitrag von Stefan3500 am 25. Dez 2005, 04:52 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 25. Dez 2005, 05:32
Hi NachtEule

Schööööönes Foto
Der 56er hat etwas anderes Chassis, größere AÜ´s, die letzteren Modelle hatten ECC808 in der Vorstufe und zusätzliche Rausch-/Rumpelfilter

Warum deiner nun nur auf Mono löppt kann ich so nicht sagen, kann gut sein das die Röhren inne Wicken sind. Aus welcher Ecke des Landes kommst du?? Eventuell könntest Du mir die Tuben auch zuschicken und ich teste sie dir durch.. kein Problem.

Oder man müßte mal schrittweise dem Amp auf den Zahn fühlen, den Schaltplan vom 56er kannst als Ansatz nehmen, die Schaltungen sollen fast identisch sein.
Gruß Ralph
DB
Inventar
#5 erstellt: 25. Dez 2005, 11:39
... wobei der VS-55 eien Cascodevorstufe besitzt, das hatten die Nachfolger dann nicht mehr

MfG

DB
Stefan3500
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 25. Dez 2005, 14:04
Ha, wer da die Nachteule ist

hab festgestellt, das das "Mono-Phänomen" nur auftritt, wenn ich sehr leise höre. Vielleicht ist eine Röhre des rechten kanals weiter runter oder hat einen anderen Ruhestrom. Das (kratzenden ) Volume Poti hab ich auch im Verdacht. Wenn ich weiter hochdreh ists wieder Stereo.

Ich komm aus Tübingen also BW.
Das mit dem Röhren testen ist ein feines Angebot.
Hab gestern bem stöbern einen Israeli gefunden, der 10St NOS PHilips ECL 82 verkauft für 33€. Wir könnten uns zusammen tun. Jeder bekommt 5.
Was meinst Du dazu. Ich such nachher mal den e-bay link raus.

Hallo DB,
Was meinst Du mit Cascode Vorstufe

Gruß
Stefan
DB
Inventar
#7 erstellt: 25. Dez 2005, 19:43
Hallo,

also wenn bei verschiedenen Lautstärken der Ton nur aus einer Box kommt, ist der Lautstärkenregler oder der Balanceregler schuld. Mußt Du saubermachen.

Im VS55 wurde die Vorstufe in einer Art und Weise geschaltet, wie man es sonst nur in Eingangsteilen von Fernsehgeräten oder teuren UKW-Tunern findet.
Und zwar sind hier zwei Trioden gleichstrommäßig in Reihe geschaltet, eine als Katodenbasisstufe und darauf eine als Gitterbasisstufe.
Der Vorteil ist, man hat die Verstärkung einer Pentode unter Wegfall des Stromverteilungsrauschens. Nachteilig ist, daß die maximale Spannung zwischen Heizfaden und Katode der Anodenspannung gewisse Grenzen setzt.

Zumindest ist es eine interessante Lösung. Die späteren Geräte hatten eine triviale Hintereinanderschaltung zweier in Katodenbasis geschalteter Trioden mit einer Gegenkopplung außenrum.

MfG

DB
Stefan3500
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 25. Dez 2005, 20:15
@DB

Aha, das hört sich ja Intessant an.Die Potis und alle Kontakte, Schalter, Fassungen wollte ich eh reinigen, aber Wie?


Ach noch was. Ich habe soeben 3x ECL82 NOS Telefunken ,
3x ECL82 NOS Siemens
und für mich Wertlose ECL 80 (auch NOS) ersteigert.
Daher der Aufruf : Wer hat noch eine NOS ECL82 Telefunken oder Siemens bzw wer braucht ECL 80.

Da ich Nur 4 ECL82 brauche hätte ich gerne einen Satz eines Herstellers, der Rest wird verkauft.

Gruß
Stefan
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 25. Dez 2005, 22:38
Hallo Ihr Zwei

@ DB: Wo hast Du die Info´s zu den unterschiedlichen Vorstufen der VS55 zu VS56 Typen her? Ich hab da noch nix von gehört oder gelesen, keiner ist mal auf diesen Unterschied eingegangen.. wäre aber an Info´s dazu sehr interessiert
Gruß Ralph
DB
Inventar
#10 erstellt: 26. Dez 2005, 11:25
Hallo,

die Schaltung des VS55 habe ich in dem Buch "Schaltungen historischer Audio-Röhrengeräte" von R. zur Linde gesehen.
VS60 habe ich selber. Recht schönes, kompaktes Gerät. Mich stören allerdings die sehr kleinen Ausgangsübertrager. Um diese 8-12W ordentlich zu übertragen, müßten M85 rein.

Die Potis würde ich zunächst mal nur mit Kontakt WL reichlich einsprühen und paarmal hin und her drehen. Die Schalterschnappmatik müßte man genauer anschauen, ob die kracht oder Mist macht: vorsichtig zerlegen und mit Glashaarpinsel säubern.

Ansonsten würde ich empfehlen, zunächst einmal alle Elkos zu untersuchen. Im Anodenspannungsnetzteil sind nur zwei Doppelelkos, die kann man schnell durch Exemplare identischer Kapazität ersetzen.
Untendrin sitzen einige Katodenelkos: klein, billig: durch 105°-Typen ersetzen.
Dann müssen die Arbeitspunkte der Röhren geprüft werden, ob irgendein Koppelkondensator faul ist. Dazu braucht man Multimeter und nach Möglichkeit einen Schaltplan mit Spannungsangaben. Klein & Hummel kann sicher helfen.

MfG

DB
Fullrange
Stammgast
#11 erstellt: 26. Dez 2005, 12:35
Ich kann nur immer wieder staunen, auf welche fachkundige Art und wie schnell hier im Forum anderen Forumsteilnehmern geholfen wird! Finde ich total super!
Stefan3500
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 26. Dez 2005, 13:47
@DB

Danke für die Tips.Die zwei grossen Siemens Becherelkos
würde ich gerne ersetzen. Bekomme ich da optisch identische her?
Generell will ich sowenig wie möglich austauschen.
D.h. ich will den Verstärker so original wie möglich belassen. Alles andere währe meiner Meinung Frevel

Alltagstauglich muss er aber sein.Ich will ja hören
Schaltplan habe ich(Original Bedienungsanleitung).
Spannungsangaben noch nicht.

Da ich Elektrotechniker bin und selbst in der Konstruktion arbeite,ist wenigstens die Technische Ausführung kein Problem.

Die Frageist halt was muss auf jeden Fall getauscht werden (erfahrungsgemäss), was nicht

Gruß
Stefan
hifi-collector
Stammgast
#13 erstellt: 26. Dez 2005, 14:05
Hallo Stefan,

Potis und Schalter würde ich mit Ballistol einsprühen und mehrmals betätigen. Danach sollten Kanalausfälle, Kratzen und Knacken von Schaltern und Potis für immer verschwinden. Braucht wenig Zeit und ist viel effektiver, als irgendwelche Kontaktsprays bzw. Auslöten und Auseinanderbauen. Auch die Röhrensockel mit ein wenig Ballistol benetzen und in den Fassungen mehrmals rauf und runter bewegen. Dann kontakten die auch wieder sauber (hier bitte etwas sparsamer mit dem Ballistol umgehen). Zu den Becherelkos: heutige Hochvoltelkos sind wesentlich kleiner. Man kann einen modernen Elko parallel zum Becherelko schalten und ihn irgendwo unauffällig im Gerät verstecken (ggf. längeres Kabel benutzen). Oder man macht sich die Arbeit, die Becherelkos auszulöten, sie auseinanderzunehmen, zu entleeren und dann einen modernen kleineren Elko hineinzubasteln. Ist zwar recht viel Aufwand, sieht aber 100%ig original aus. Ich habe selbst einen VS 55 und einen VS 71. Der VS 71 war bis vor kurzem regelmäßig bei mir in Betrieb und funzt nach einer milden Restauration wie oben beschrieben nach wie vor einwandfrei.

Gruß

Andreas
DB
Inventar
#14 erstellt: 26. Dez 2005, 15:23
Hallo Stefan,

passende Elkos bekommst Du bei Jan Wüsten. Da brauchst DU das Gerät auch nicht mit modernen Kondensatorbauformen zu verunstalten.

[quote]Potis und Schalter würde ich mit Ballistol einsprühen und mehrmals betätigen. Danach sollten Kanalausfälle, Kratzen und Knacken von Schaltern und Potis für immer verschwinden. Braucht wenig Zeit und ist viel effektiver, als irgendwelche Kontaktsprays bzw. Auslöten und Auseinanderbauen.[/quote]

Ballistol ist ein Öl. An Öl haftet wunderbar Staub. Somit hat man nach nicht allzulanger Zeit einen veritablen Schmant in den Potis / Schaltern. Lediglich bei voll gekapselten Potis ist diese Vorgehensweise nach der Reinigung zu empfehlen.

[quote]Auch die Röhrensockel mit ein wenig Ballistol benetzen und in den Fassungen mehrmals rauf und runter bewegen. Dann kontakten die auch wieder sauber (hier bitte etwas sparsamer mit dem Ballistol umgehen).[/quote]

Röhrenfassungen bitte trocken lassen. Es reicht völlig aus, die Röhren paarmal rauszuziehen und wieder reinzustecken.

[/quote]Zu den Becherelkos: heutige Hochvoltelkos sind wesentlich kleiner. Man kann einen modernen Elko parallel zum Becherelko schalten und ihn irgendwo unauffällig im Gerät verstecken (ggf. längeres Kabel benutzen). [/quote]

Würde ich nicht empfehlen. Alte Elkos haben so ihre Tücken, außerdem kann es bei dieser Verfahrensweise passieren, daß der maximale Ladekondensator für die Gleichrichterröhre überschritten wird.

MfG

DB
raphael.t
Inventar
#15 erstellt: 26. Dez 2005, 15:36
Hallo Stefan!

Zuerst Gratulation zu deinem Erwerb!
Ich besaß einmal den 56er. Leider habe ich mich von ihm wieder getrennt. Bei meinem war Phono extrem leise, das hat mich schon gestört und meine Boxen waren für die doch geringe Leistung nicht das Wahre.
Das mit dem leisen Phono, ist das bei dir auch, haben andere auch die Erfahrung?
Heute hätte ich meinen kleinen 56er gerne wieder...

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
Stefan3500
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 26. Dez 2005, 18:15
Hallo,
zuerst mal Danke für die Tips. Hab gerade mal die Frontplatte abgebaut und mit einer Essigreiniger Lösung den Gilb abgewaschen. Jetz siehts aus wie frisch aus dem Laden

Bei der Befestigung der Umschalt Einheit sind drei Nieten Fratze. Werd mir entweder eine Nietzange besorgen oder Schrauben verwenden.

Die Potis zu zerlegen möchte ich mir gerne ersparen, das selbe gilt für den Tastenblock. Da sind viele Biegezungen. Ob man die mehrmals biegen kann? Ich wills nicht testen.

Von der Idee mit dem Ballistolöl bin ich auch nicht so begeistert, obwohl es natürlich funktionieren kann. Ich denke ich kauf mir Rückstandsfreies Tuner Spray und versuchs mal damit.

@Raphael
Ja Phono ist bei mir auch krass leise (und noisy )
muss fasst auf 12Uhr drehen, damit man Musik hören kann.
Bei CD als Quelle und Radio als Eingang drehe ich ca auf
8 Uhr. Höre momentan mit Greencones, die haben ordentlich Wirkungsgrad.

Gruß
Stefan
DB
Inventar
#17 erstellt: 26. Dez 2005, 18:37
Der große Unterschied hinsichtlich der Lautstärke bei Phono- und CD-Betrieb liegt an den Brachialpegeln, die aus CD-Spielern herauskommen.
Das können immerhin bis ca. 2,5V sein, während die früher üblichen Tuner/Tonbandgeräte viel kleinere Signalspannungen abgaben (der VS60 beispielsweise ist für 50mV am Tuner/TB-Eingang und 3,5mV am mag. Phonoeingang gedacht).

Das anzugleichen gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man rüstet Pegelvorregler nach oder dimensioniert die Gegenkopplung des entsprechenden Einganges um.

MfG

DB
Tulpenknicker
Inventar
#18 erstellt: 26. Dez 2005, 23:10
Hallo zusammen,

und wieder gibt es einen K&H Telewatt mehr im Forum:

V-40

Okay, vielleicht habe ich zuviel dafür bezahlt, aber wenn das stimmt was in der Beschreibung steht, bin ich mit diesem Fang zufrieden.

Gruß,

Nils


[Beitrag von Tulpenknicker am 26. Dez 2005, 23:11 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 27. Dez 2005, 00:12
Glückwunsch Nils
Gruß Ralph
Stefan3500
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 27. Dez 2005, 00:23
@Tulpenknicker
(Du vergehst Dich aber nicht wirklich an wehrlosen Tulpen? )

Gratulation, schönes Gerät (Die Potis sehen edel aus, mit Skala)

Ich hab für mein VS-55 mehr bezahlt.


Gruß
Stefan
Tulpenknicker
Inventar
#21 erstellt: 27. Dez 2005, 00:33

Stefan3500 schrieb:
@Tulpenknicker
(Du vergehst Dich aber nicht wirklich an wehrlosen Tulpen? )

Gratulation, schönes Gerät (Die Potis sehen edel aus, mit Skala)

Ich hab für mein VS-55 mehr bezahlt.


Gruß
Stefan


Hallo Stefan,

der VS-55 hat als Neugerät ja auch ein bisschen mehr gekostet, auch wenn schon lange her ist, mal sehen ob das Gerät wirklich so gut aussieht wie auf dem Foto.

Gruß,

Nils
DB
Inventar
#22 erstellt: 27. Dez 2005, 12:40
Schönes Ding. Ist aber mono.

MfG

DB
Tulpenknicker
Inventar
#23 erstellt: 27. Dez 2005, 12:52
Mono?

Verdammt, irgendwo mußte die Sache ja einen Haken haben!!

Na gut, ich habe den V-40 eher für meine Verstärkersammlung vorgesehen als für den täglichen Gebrauch.

Erhaltenswert sind diese Geräte auf jeden Fall.

Mal sehen, vielleicht ergattere ich in den nächsten Monaten noch andere K&H Geräte.

Gruß,

Nils


[Beitrag von Tulpenknicker am 27. Dez 2005, 12:54 bearbeitet]
DB
Inventar
#24 erstellt: 27. Dez 2005, 13:13
Ja, das Teil ist ein Ela-Verstärker. Ein 100V-Ausgang sollte also auch mit dabei sein. Nur vom Feinsten...

MfG

DB
hifi-collector
Stammgast
#25 erstellt: 27. Dez 2005, 15:42
Hallo Nils,

soweit ich weiß, ist das ein Mono PA Verstärker. Somit meiner Meinung nach etwas zu teuer. Aber vielleicht bekommst Du ja noch einen (für Stereo).

Gruß

Andreas
--------------------------------------------------------



Tulpenknicker schrieb:
Hallo zusammen,

und wieder gibt es einen K&H Telewatt mehr im Forum:

V-40

Okay, vielleicht habe ich zuviel dafür bezahlt, aber wenn das stimmt was in der Beschreibung steht, bin ich mit diesem Fang zufrieden.

Gruß,

Nils
Tulpenknicker
Inventar
#26 erstellt: 27. Dez 2005, 17:25
Hallo Andreas,

in der Tat ist dieser Verstärker etwas zu teuer geworden, aber vielleicht ist der VM ja etwas seltener als ein VS ???!!

Aber wie dein Name schon sagt, sammeln lohnt immer, vielleicht mache ich bald auch ein gutes Schnäppchen.... da ging ein übrigens ein VS-56 280€ über die Theke, was auch nicht gerade Preiswert war....ein Anderer VS-56 für nur 221€, beide Modelle übrigens Lauffähig! Die besten Angebote bekommt man sowieso nur bei Freunden oder auf dem Flohmarkt wenn das Gerät defekt ist und man es noch reparieren muß.

Eine Frage noch am Rande: VM -> Mono, VS-> Stereo?

Gruß,

Nils
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 27. Dez 2005, 18:35
Hi Nils Du Jäger und Sammler

Den Preis für meinen VS56 kennste ja, das war der Günstigste den ich seit langer Zeit gesehen habe, Zustand sehr gut!!
Gruß Ralph
Stefan3500
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 27. Dez 2005, 18:55
also ich habe 214 bezahlt(für den VS-55).Für den Zustand, komplett, original, Funktionsfähig möchte ich nicht jammern.

Die restaurierung schreitet voran, hab reichlich Material bestellt. Kontaktspray, Netzkabel Röhren.

@Belzebub
Kann dein Röhrentester auch die EZ81 ?

Die sind nämlich garnichtmal so billig


Gruß
Stefan
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 27. Dez 2005, 20:50
HiHo

Jepp die EZ81 kann ich testen
Ich werd erst im Januar anfangen mich wirklich intensiv mit dem VS56 zu beschäftigen, dann folgt auch meine Großbestellung an Röhren und Reinigungszeugs
Gruß Ralph
Stefan3500
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 27. Dez 2005, 23:36
Ja, lasst die Spiele beginnen

Bei der Reinigung der optik Teile (Frontplatte, Drehknöpfe) habe ich gute erfahrung mit verdünntem Biff Essigreiniger gemacht.Greift Lack und Kunststoff nicht an, ätzt aber den Gilb weg.
Werd heute noch Elkos bei Wüstens bestellen.

@Belzebub69
Könnte ich Dir evtl. meine 5 ECC83 und die EZ81 schicken
zum durchmessen?

Wenn ja dann schreib mir ne pm mit deiner Adresse oder an s.bay1@gmx.de

Gruß
Stefan
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 27. Dez 2005, 23:45
Hast Post Stefan

Boaa ihr macht mich hier schon wieder ganz kirre.. ich glaub ich kann nicht mehr bis Januar warten Ich glaub ich verirre mich gleich mal zuuuuufällig auf die Reichelt-Seite
Gruß Ralph


[Beitrag von Belzebub69 am 27. Dez 2005, 23:45 bearbeitet]
berndotto
Stammgast
#32 erstellt: 01. Mai 2008, 21:41
Da will ich mal den Thread wieder noch oben bringen!

Ich habe einen VS55 der mir Rätsel aufgibt.

Da wäre die Beschaltung des Phasenschalters und noch ein paar andere Dinge,
die so gar nicht mit den Werten usw. des Schaltbild über einstimmen.

Brauche also jemand, der so eine Kiste gerade offen hat.
Sonst macht es (für mich) keinen Sinn näher darauf einzugehen.

Gruß Bernd

Anm. Nein! Die Lötstellen sehen alt aus .
berndotto
Stammgast
#33 erstellt: 05. Mai 2008, 19:08
Na gut !

Dann hat im Moment keiner einen geöffneten VS55 Verstärker.

Aber vielleicht hat ja jemand einen Schaltplan mit Spannungsangaben.
Ohne hab ich einen und beim Schaltungsdienst Lange gibt es nichts für dieses Modell.

Die Kopierkosten oder ... werden natürlich bezahlt.

Gruß Bernd
E130L
Inventar
#34 erstellt: 05. Mai 2008, 20:07
Hallo Bernd,

den Schaltplan müsste es bei Jogis Röhrenbude geben. Ich hätte sonst einen vom VS56.

MfG Volker
berndotto
Stammgast
#35 erstellt: 06. Mai 2008, 20:58
Hallo Volker,

ich kann nichts finden Wahrscheinlich zu doof zum...

Wollte nur mal die Werte vergleichen.

Trotzdem, danke für den Hinweis.


Für richi44 habe ich auch was.

Die Eingangs- ECC83 wird mit etwas über 3V geheizt.
Den kleineren Heizstrom verrate ich mal nicht .

Gruß Bernd
E130L
Inventar
#36 erstellt: 06. Mai 2008, 23:45
Hallo Bernd,

war doch nicht bei Jogi aber hier

MfG Volker
selbstbauen
Inventar
#37 erstellt: 08. Mai 2008, 00:59
Ich habe noch einen Sonderdruck aus der "Funkschau" 14/1960 zum VS 55 mit ausführlicher Schaltungsbeschreibung. Bei Bedarf kann ich gerne eine Kopie zusenden.
berndotto
Stammgast
#38 erstellt: 08. Mai 2008, 09:08
@ selbstbauen


Ich habe noch einen Sonderdruck aus der "Funkschau" 14/1960 zum VS 55 mit ausführlicher Schaltungsbeschreibung. Bei Bedarf kann ich gerne eine Kopie zusenden.


Das wäre sehr nett von Dir.
Ich mail mal eine PN oder ein eine Mail.

Gruß Bernd
Gelscht
Gelöscht
#39 erstellt: 08. Mai 2008, 12:13
selbstbauen, das ist nett von Dir, aber denk mal nach:
Du darfst "nie und keinerlei" Kopien verschicken.
(oder zumindest nicht im offen Forum anbieten.)Schicke
ihm das Original und laß es Dir nacher zurückschicken.
Wir leben in einer neidischen Welt, web 2.0.
Tip: gehe auf posting bearbeiten und radiere wieder raus.
mfg Andree
selbstbauen
Inventar
#40 erstellt: 08. Mai 2008, 12:51
Mein Angebot ist urheberrechtlich geprüft und unbedenklich.
Gelscht
Gelöscht
#41 erstellt: 08. Mai 2008, 14:45
ja, bin zu paranoid. sorry.
berndotto
Stammgast
#42 erstellt: 22. Mai 2008, 19:33
Hallo,

bin zwar noch nicht weitergekommen, was die unterschiedlichen Werte betrifft - Schaltbild/realer Verstärker - aber der Vorbesitzer hat mir zu verstehen gegeben, daß er vielleicht die Schaltung vom VS-60 mit geliefert hat.
Auch der von E130L angegebene Link brachte mich nicht weiter.

Ich komme nun zu dem ursächlichen Problem/Fehler des Gerätes - hilft unter Umständen auch anderen - der unterschiedlichen Lautstärke der beiden Kanäle.

Hatte mir gedacht, daß man so einen einfachen Fehler mit einem Vielfachinstrument und kraft meiner unerschöpflichen Intellegenz und mit ein paar wenigen Vertauschungen in den einzelnen Stufen finden kann.

Aber dem war nicht so!
Also doch Selbstüberschätzung und im schlimmsten Fall zu doof.

Blieb immer wieder in diesem Klangnetzwerk hängen und ein weiteres tat der Vorbesitzer durch seine Aussage: Dieser Fehler war bei mir nicht aufgetreten.
Da die meisten C `s ausschieden - irgend jemand hatte vorher einen großen Teil ersetzt, aber alle mit dem Wert 0,068µF.
Wird er wohl in Unmengen besitzen oder besessen haben.

Um die Sache abzukürzen: Es war/ist der Lautstärkeregler!
Er hat auf beiden Widerstandsbahnen einen Unterschied im Gesamtwiderstand von über 30kOhm, was aber nicht ursächlich für diesen Fehler eine "hörbare" Rolle spielt.
Nein, beim Aufdrehen des Potis ergibt sich auf den ersten Millimetern schon eine gravierende Widerstandsdifferenz zwischen beiden Kanälen und das ist deutlich zu merken/hören.

Warum hat nun der Vorbesitzer dies nicht bemerkt ?
Nach meiner Mail über die gefundene Fehlerquelle, mailte er mir zurück,
daß er vor dem VS55 noch einen Röhrenvorverstärker angeschlossen hatte und über diesen die Lautstärke geregelt hatte.
Der VS55 lief bei ihm nmit aufgedrehtem Poti; da konnte er natürlich den Fehler nicht bemerken.

Warum ich das nun hier erzähle ?

Er (der Vorbesitzer) hat noch ein zweites Exemplar und bei diesem war das Lautstärkepoti genauso ungenau.
Es könnte also bei dem einen oder anderen Besitzer eines solchen Verstärkers nicht eine vermutete "schlappe" Röhre im betroffenen Kanal sein, sondern....

Gruß Bernd
Hankshizzoe
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 13. Apr 2010, 22:14
Hallo an alle die Musik auch über VS 56 Hören dürfen.

Habe meinen am PC hängen und dass einzige rauschen kommt vom Lüfter des PC http://www.hifi-forum.de/images/smilies/9.gifund Festplatte wenn ich ins Netz gehe.

Habe meinen VS 56 sauber gemaht, alle Röhren sind orginal.
Nach dem Problem Mono, Stereo gings ab zu einem ehemaligen RFT Fritzen und der hat nur eine lose Lötstelle wiederhergestellt.

Jetzt ist alles in Ordnung. Gänsehaut pur. Mit CD Player Philips CD 115 sogar leise http://www.hifi-forum.de/images/smilies/8.gif an ein Paar B 9131.

Habe auch den etwas unansehnlichen Schrumpflack am Gehäuse durch Starsilber Metallic (OPEL Autohaus ist mein Nachbar)erstzt.

Der Verstärker ist vom Klang und Leistung heute in der 700 bis 1000 EUR Liga einzuordnen.

Danke das es K+H gab und gibt.
E130L
Inventar
#44 erstellt: 13. Apr 2010, 23:59
Hallo,

Hankshizzoe schrieb:

Der Verstärker ist vom Klang und Leistung heute in der 700 bis 1000 EUR Liga einzuordnen.


Dank der Opel-Starsilber Lackierung bestimmt nicht, damit entwertet man solche Geräte!

MfG Volker
Hankshizzoe
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 14. Apr 2010, 10:46
Innere Werte bleiben. Ich bin ja kein Bastelprofi und das Silber passte am Besten zur Front. Wenn mir jemand eine Quelle für Schrumpflack im K+H antrazit benennt wird sofort um gespritzt.

MfG Karsten
burkm
Inventar
#46 erstellt: 14. Apr 2010, 11:08
Pink Metallic kommt auch gut und hat gelegentlich auch seine spezielle Anhängerschaft...
GorgTech
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 14. Apr 2010, 12:03
"Der Verstärker ist vom Klang und Leistung heute in der 700 bis 1000 EUR Liga einzuordnen."

Hallo,

wie kommst du auf die preisliche Einschätzung? Verglichen mit einem Chinaverstärker der 500 Euro Klasse oder einem richtigen Selbstbauverstärker mit guten Übertragern, gutem Schaltungsdesign ?

Gruß,

Georg
Hankshizzoe
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 15. Apr 2010, 22:18
Hallo Georg die Einschätzung kommt aus einem Hörvergleich mit einem T+A k2 und Denon 1500. Ich suche ein Gerät zum CD, stereo, hören und auch als Partner für den Pioneer Plasma.
Ich kann aber nur 2 43cm Geräte mit max. 14,5 cm Höhe stellen.

Die minimale Variante ist Satreceiver, Blurayplayer und Verstärker. Alle AV Dinger klangen nicht besser und sind immer höher als 14.5 cm. Der T+A war schon besser aber keine Welten und der Preis fällt auch aus.
Jetzt warte ich auf Denon CARA sonst geht es in die Richtung NAD 355, NAD Bluray und SAtreceiver.
Von Panasonic solls ja noch Bluray und Satreceiver geben,
mal sehen.

Und vom hören, zu hause an 2 ältere ASW Boxen war der Abstand nicht so gewlatig wie erwartet. Deshalb so stolz auf den K+H.

Aber in dem Glas Rack mit max 15cm habe ich Angst wegen der Wärmeentwicklung.
laulabiber
Schaut ab und zu mal vorbei
#49 erstellt: 01. Mrz 2013, 14:14
Hi.

Heute ist mein ersteigerter K&H VS56 gekommen.

Total restauriert und in einem klasse Zustand. Der Preis war mehr als gerecht. Noch ein paar Fragen und dann geht er an die Box.

Die 8 Ohm interessieren mich noch. Ich bin schon gespannt. 1964 gebaut, da war ich 9 Jahre alt.

LG, Kurt.
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