Wer kennt den Classic 16.0 ?

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Edison
Stammgast
#1 erstellt: 01. Jun 2005, 13:06
Hallo,
habe im Web diesen Amp entdeckt. Kennt wer den Amp? Wie ist eure Meinung dazu?
Dank im voraus.
.[img=http://img220.echo.cx/img220/1610/no1627hz.th.jpg]



Technische Daten:

Harmonic distortion is less than 1.2%(10W 1KHz),frequency response is 30Hz-75KHz(10W) and wideband absolute noise is 1.2mV. With a so good open-loop characteristic, it lays a well basis for low major loop circuit. Therefore, this amplifier’s negative feedback is merely 5.72db.

Output transformer is a key for tube amplifier. The designer of Classic spent several years in designing and researching the transformer for No.16.0. The transformers adopt high silicon steel orientation sheets with minimum magnetic induction intensity--1.9T and coupled with special primary secondary winding construction, its technical index proves that it has broken through old standard of output transformer.

Its primary impedance is 5KO,primary inductance is 234H(50Hz), primary leaking inductance is 2.27mH(1KHz-10KHz), primary distributed capacitance is 85P ,frequency response is 5Hz-342KHz(-3db 5V) and primary rising impedance is =56O(1KHz-10KHZ).(Note: the above tested by voltage comparison method). The tested values as above show that this transformer has surpassed certain output transformers, which nowadays are the most excellent brand names in the world.

No.16.0 has a ‘Display System For Tube Usage Time’. The system’s core is a piece of eight-bit monolithic device and a five-digit LED display shows the time with the longest displayed time in 99,999 hours. After you turn on the unit, the system can accumulate time and save data during the unit is turned off. It also has the function to turn/off LED and reset. To avoid troubles caused by over-used tubes, the system can be used to monitor the tubes usage time in order to remind users to replace tubes in time. The system is firstly used for tube amplifier in China.
Final stage has an anode current testing system equipped with a Japanese CLASS 1.5 electromagnetic type round meter and a select switch. So it is easy for users to monitor the operating mode in final stage.

Ring power transformer of No.16.0 is 400W, which uses the same silicon steel sheets as its output transformers. It is ‘C’ shaped iron choke coil filtration. The high-tension supply for the input stage adopts auto-tracking electro filter to reduce ripple and raise S/N ratio. To assure the complete set’s safety and raise service life, the amplifier is also equipped with high-tension time-lag charge-discharge system.

Both internal components and design give expression to the luxurious amplifier’s advantage.

Its exteriority uses 10mm aluminum plates forming of sandwich construction, combining classicality with modernistic style and showing off luxury from its connotation. Three transformers are arranged well in place. And the distributed weight, controlled electromagnetic interference and thermal distribution are in much better condition.

The sound performance of Classic No.16.0 is precise, comprehensive, full, thick, broadened and elegant. Ccoupled with its extended, flat and smooth sound in high-low frequency with much lower distortion, it is really a style of tube amplifier designed and made in SACD period 21century.

Specifications:

Output Power:40W(pentode state) 20W(triode state)
Frequency Response:8HZ-82KHz(10W RMS)
Harmonic Distortion(THD+N):0.5%(1KHz 12.5W RMS pentode state)
S/N(without weight):90db
Tubes:12AT7*2 6N8P*2 EL34EH*4(Russian)
Power Voltage: Customized according to different mains voltage in different countries and regions
Dimensions:450(W)×350(D)×150(H)mm
Net Weight:20Kg


[Beitrag von Edison am 01. Jun 2005, 13:18 bearbeitet]
sound67-again
Gesperrt
#2 erstellt: 07. Okt 2005, 10:45
Dieser Verstärker interessiert mich auch sehr, als Alternative zum Cayin A-88T.

Weiss vielleicht *inzwischen* jemand etwas darüber?

Gruß, Thomas
Mas_Teringo
Inventar
#3 erstellt: 12. Okt 2005, 22:27
Es gab dazu früher schonmal Meinungen. Für mich konnte ich sie in 3 Kategorien einteilen:
1. Leute die ihn sich importiert hatten und ihn toll fanden.
2. Leute die ihn sich importiert hatten und enttäuscht waren.
3. Leute die ihn sich importiert haben und gegen andere Verstärker gehört.

Für mich ist die 3. Gruppe die einzige wirklich aussagekräftige. Meist schnitt der Classic dabei schlechter ab, als vergleichbare Geräte. Manchmal (wenn auch nicht so oft) besser.
DerDude_11
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 13. Okt 2005, 12:08
man könnte sagen ein sehr edel gemachter EL34 amp mit vielen gimicks.ob man die nun braucht oder nicht darüber kann man sich streiten.wenn du die möglichkeit hast ihn mal probezuhören kannst du es am besten entscheiden denn der preis ist nicht gerade ein schnäppchen

Gruss

Gerd
Father12
Stammgast
#5 erstellt: 13. Nov 2005, 12:04
Für 782 € plus Versand und Zoll sieht er aber verdammt edel gemacht aus...! Und unterscheidet sich von Alltagseinerlei, was man sonst so sieht.
Kennt jemand das Innenleben oder kann informative Links nennen?

Danke und Gruß, Father12
Mas_Teringo
Inventar
#6 erstellt: 13. Nov 2005, 17:02
Ich finde ihn keineswegs edler gemacht, als z.B. einen Cayin A88T.
Father12
Stammgast
#7 erstellt: 13. Nov 2005, 17:57
Das hat ja auch niemand behauptet. Aber abseits vom "Mainstream" - und in diesem Forum ist der A88T Mainstream - ist er designtechnisch eine echte Alternative. Auf den Bildern gefällt er mir jedenfalls ausnehmend gut. Bleibt die Frage, ob er soundmäßig genauso schick ist...

Hier fand ich einen Test:

http://www.yushang-audio.com/english/review/yushang-apdf1.htm

Dort wird er doch sehr gelobt und keineswegs als kühl beschrieben (das las als Hörensagen an anderer Stelle). Es gibt neuerdings auch eine 300B - Variante:

http://www.yushang-audio.com/english/review/yushang-apdf1.htm

Gruß, Father12
Mas_Teringo
Inventar
#8 erstellt: 13. Nov 2005, 21:51
Nunja, ich bezog mich auf das "verdammt edel gemacht". Ich bin nicht der Meinung, dass die Verarbeitung dieses Gerät von Konkurrenzprodukten gleicher (Import-)Preisklasse abhebt. Der A88T war da nur ein Beispiel.
Zhou_Privat
Gesperrt
#9 erstellt: 13. Nov 2005, 22:32

sound67-again schrieb:
Dieser Verstärker interessiert mich auch sehr, als Alternative zum Cayin A-88T.

Weiss vielleicht *inzwischen* jemand etwas darüber?

Gruß, Thomas


Dieser Verstärker hat fast idetische Schaltung (hauptschaltung) wie der Opera Consonance M100 älterer Verison. Auch der Konstrukteur, der Chef von Classic, ist ehmaliger Mitgeründer von Opera Audio China und Vater von m100. Die Klangeigenschaft trägt ebenfalls den Handschrift des m100 Designers. Der Klang des Gerätes klingt insgesammt viel besser (feinfühliger) als A88T. Nur die Bässe sind an vielen LS schwächer und die Musikkontour ist etwa eingeschrankt. Dies liegt auch teilweise an den EL34EH Endstuferöhren. Für Users, die langsame Musiks wie Nacht-/ Barjuzz, Gesang, Seiteninstrumenten, Kammemusiks, Blues, Swings ect. bevorzügen, ist das Gerät nicht schlecht nur nicht so gut für hochdynamische und druckvolle Musiks wie groß Orchesters, Pops und Live Konzertaufnahme. Besonders gut ist das Gerät für Nahefeld-LS und mitten/kleinen Hörraum ohne Partylautstärke.
Das Gerät ging leider nicht mit 6550/KT88. Dafür ist der Netztrafo zu schwach.

Gruß aus Berlin

Zhou


[Beitrag von Zhou_Privat am 14. Nov 2005, 08:14 bearbeitet]
Mas_Teringo
Inventar
#10 erstellt: 14. Nov 2005, 12:51
So unterschiedlich können Hörvorlieben sein, denn ich empfinde des Klang des M100 überhaupt nicht als positiv.
Father12
Stammgast
#11 erstellt: 14. Nov 2005, 20:18
@ Zhou,

Würdest du den Klang eher als kühl oder als röhrentypisch eher warm einstufen? Den Werten nach sollte das ein sehr guter Ausgangsübertrager sein, oder? Und was hältst du von der Tatsache, dass der Amp auf Platinen aufgebaut ist und nicht frei von Hand verdrahtet? Spielt das eine Geige?

@Mas-Teringo,

was gefiel dir denn nicht am M100?

Es gibt brandneu eine 300B - Version von dem Amp...

Gruß, Father12
Mas_Teringo
Inventar
#12 erstellt: 14. Nov 2005, 20:47
Zu matschig, zu dumpf, einfach zu wenig Details hörbar und in den Höhen klang er, als hätte jmd Watte in meine Ohren gestopft.
Zhou_Privat
Gesperrt
#13 erstellt: 15. Nov 2005, 14:47

Mas_Teringo schrieb:
Zu matschig, zu dumpf, einfach zu wenig Details hörbar und in den Höhen klang er, als hätte jmd Watte in meine Ohren gestopft.


Du! Die Bauteile Deines m100 sind veraltet und brauchen neues Tuning. Die eingebaute Elkos haben nur 1500 Std Lebensdauer.

Gruß aus Berlin

Zhou


[Beitrag von Zhou_Privat am 15. Nov 2005, 14:49 bearbeitet]
Quästor
Stammgast
#14 erstellt: 15. Nov 2005, 14:53

Zhou_Privat schrieb:

Mas_Teringo schrieb:
Zu matschig, zu dumpf, einfach zu wenig Details hörbar und in den Höhen klang er, als hätte jmd Watte in meine Ohren gestopft.


Du! Die Bauteile Deines m100 sind veraltet und brauchen neues Tuning. Die eingebaute Elkos haben nur 1500 Std Lebensdauer.

Gruß aus Berlin

Zhou


Das wären 62,5 Tage im Dauerbetrieb.
Nee, ich glaub es nicht. Was soll denn der Stuss???
Die Firma die sowas auf den Markt bringt wäre nach kürzester Zeit vom Markt.

.....Grüße an die geheimen, unterirdischen Fabriken in Süd-China.

Zhou, Sie machen sich und Ihre Firma mit solchen Aussagen absolut unglaubwürdig.
Mas_Teringo
Inventar
#15 erstellt: 15. Nov 2005, 21:18
Der Opera war nicht "mein" Opera und es handelte sich um mehr als 1 Modell.
pragmatiker
Administrator
#16 erstellt: 15. Nov 2005, 21:44

Father12 schrieb:
Den Werten nach sollte das ein sehr guter Ausgangsübertrager sein, oder?


Ein Übertragerfrequenzbereich von 5[Hz] bis 342[kHz] bei -3[dB] und 5[V] am Ausgang (ich nehme jetzt mal den 4[Ohm] Ausgang an, dann wären das ca. 6[W] Ausgangsleistung) wäre - na sagen wir mal - saugut (damit wäre der Verstärker dann schon als ordentlicher Langwellensender einsetzbar). Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein - daneben verblassen sogar die Übertrager von Plitron ( www.plitron.com ), und die sind wirklich nicht schlecht (und auch entsprechend teuer). Aber: immerhin wurden auch ein paar Meßwerte des Übertragers mit angegeben, die der "Normalröhrenanwender" normalerweise nie zu Gesicht bekommt - und diese sind (wenn sie denn stimmen) ebenfalls nicht von schlechten Eltern...das bekommt man selbst mit Ringkernen nicht so ohne weiteres hin. Wäre mal interessant, einen Frequenz- und Phasengangplot dieses Übertragers bei verschiedenen Leistungen zu sehen. Und: zumindest die Primärleerlaufinduktivität (bestimmt die untere Frequenzgrenze) und die Streuinduktivität (bestimmt u.a. die obere Frequenzgrenze) ließen sich relativ einfach nachmessen (und damit auf deren Wahrheitsgehalt überprüfen) - wenn also jemand mit Bastelambitionen diesen Verstärker hat....

Was mich allerdings stört, ist die Tatsache, daß drei verschiedene Frequenzgänge und zwei verschiedene Klirrfaktoren bei diesem Verstärker angegeben werden:

- frequency response is 30Hz-75KHz(10W) (Text)
- frequency response is 5Hz-342KHz(-3db 5V) (Ausgangsübertrager)
- Frequency Response:8HZ-82KHz(10W RMS) (Specifications)

und:

- Harmonic distortion is less than 1.2%(10W 1KHz) (Text)
- Harmonic Distortion(THD+N):0.5%(1KHz 12.5W RMS pentode state) (Specifications)


Grüße

Herbert


[Beitrag von pragmatiker am 15. Nov 2005, 22:12 bearbeitet]
Zhou_Privat
Gesperrt
#17 erstellt: 15. Nov 2005, 22:20

Quästor schrieb:

Zhou, Sie machen sich und Ihre Firma mit solchen Aussagen absolut unglaubwürdig.


Meine Götte hast Du sonst noch irgendwelche Vorwüfe?

Ich erkläre Dir Morgen warum. Guckst Du erst im Internet die Lebensdauer verschiedene Elkos nach (Es heißt aber nicht daß sie nach den Steunden gleich tot gehen).

Gruß aus Berlin

Zhou
Father12
Stammgast
#18 erstellt: 15. Nov 2005, 23:15
Hey Leute,

bitte beim Thema bleiben. Wenn ihr "dischpediere" wollt, dann später.

Zhou, kannst du bitte auf meine Frage oben antworten?

Mas_Teringo, die Soundbeschreibung des M100 hört sich zumindest nicht nach "kühl" an.

Herbert, das mit den verschiedenen Werten fiel mir auch schon auf, allerdings kann ich als Laie nix damit anfangen. Dennoch, die Spezifikationen sind schon sehr gut, oder?

Hey Zhou, hier gibt's noch einen Test in chinesisch - kannst du den mal übersetzen?

http://www.yushang-audio.com/english/review/yushang-tel001.htm

Ich frage mich, ob hier irgend jemand schon mal den Amp mit eigenen Ohren gehört hat... Das meiste scheint doch Spekulation oder Hörensagen!

Gruß, Father12


[Beitrag von Father12 am 15. Nov 2005, 23:19 bearbeitet]
pragmatiker
Administrator
#19 erstellt: 15. Nov 2005, 23:41

Father12 schrieb:

Herbert, das mit den verschiedenen Werten fiel mir auch schon auf, allerdings kann ich als Laie nix damit anfangen. Dennoch, die Spezifikationen sind schon sehr gut, oder?


Das, was in der Rubrik "Specifications" steht, ist recht gut - insbesondere ein unbewerteter Fremdspannungsabstand von 90[dB] ist für einen Röhrenverstärker ein ganz ordentlicher Wert.

Grüße

Herbert
Mas_Teringo
Inventar
#20 erstellt: 16. Nov 2005, 00:04
Nein, kühl ist er wahrlich nicht, sondern für mich zu sehr im Gegenteil...
Zhou_Privat
Gesperrt
#21 erstellt: 17. Nov 2005, 01:35

Father12 schrieb:
@ Zhou,

Würdest du den Klang eher als kühl oder als röhrentypisch eher warm einstufen? Den Werten nach sollte das ein sehr guter Ausgangsübertrager sein, oder? Und was hältst du von der Tatsache, dass der Amp auf Platinen aufgebaut ist und nicht frei von Hand verdrahtet? Spielt das eine Geige?



Weder kühl noch zu warm. Aber das Gerät das ich angehört habe, war das erstes (am Werk in Peking) und das zweites Gerät (auf der Messe HongKong). Es ist nicht auszuschließen, daß später bei der Massenproduktion was geändert worden sind. Damals waren die Geräte mit Elektro-Harmonix EL34. Inzwischen gibt welche mit 6CA7EH, der Klang dieser Version kenne ich nicht.

Bei der m100 kann man nur mit zwei kleine Elkos den Klang deutlich deteilreicher, deutlich präziser und weniger warm tunen. Wenn man noch eine Kombination von Elkos mit BC + nichicon + Epcos einbeut, sind fast alle Schwäche behoben.

Du hast doch den Melody SP3-II schon mal erlebt. Der classic klingt weniger fein, etwas weniger warm und etwas kräftiger als SP3-II. Beide Geräte klingen ähnlich bassschwach. Den classic habe ich von Innen nie gesehen aber ich glaube es ist mit Printplatiene.

Gruß aus Berlin

Zhou


[Beitrag von Zhou_Privat am 17. Nov 2005, 01:41 bearbeitet]
Father12
Stammgast
#22 erstellt: 17. Nov 2005, 09:13
@ Zhou,

dass du dir das gemerkt hast, dass ich einen SP3II gehört habe...

Würdest du also den SP3-II und den Classic klanglich auf eine Stufe stellen? Der erstere ist ja von offiziellen VK doch wesentlich günstiger... (ich glaube der Classic 16.0 wird z.B. in USA um die 3000$ angeboten, oder?)

Gruß, Father12
Zhou_Privat
Gesperrt
#23 erstellt: 17. Nov 2005, 19:29

Father12 schrieb:
@ Zhou,

dass du dir das gemerkt hast, dass ich einen SP3II gehört habe...

Würdest du also den SP3-II und den Classic klanglich auf eine Stufe stellen? Der erstere ist ja von offiziellen VK doch wesentlich günstiger... (ich glaube der Classic 16.0 wird z.B. in USA um die 3000$ angeboten, oder?)

Gruß, Father12


Klanglich ist nicht einfach zu beurteilen. Bei leisen Musiks ist der SP3 besser, bei schnellen und lauten der Classic. Was für eine Rolle spielt der Listenpreis in USA (oder auf dem Mund) wenn es jeder Zeit in China viel billiger zu bekommen ist und ohne Ende Nachschub gibt? (Hauptsache es Dir gefällt)

Gruß aus Berlin

Zhou


[Beitrag von Zhou_Privat am 17. Nov 2005, 19:34 bearbeitet]
maschinist2
Neuling
#24 erstellt: 20. Jun 2006, 13:09
Classic 16.0
nachdem ich nun seit über 100 Betriebsstunden Besitzer eines Classic 16.0 bin, und zuvor schon einige andere AMPs getestet habe, möchte ich Euch meine Erfahrungen schildern:

Klang:
1) in den ersten 5 Stunden zu schrill.
2) jetzt nach 100 Stunden wunderbar weich in den Mitten und den Höhen, im Bass schön trocken.
3) Sehr zu empfehlen für Klassik, "Hotel Califormia live"
und alle, die nicht auf DISCO-Sound stehen.
4) Null Brumm zu höhren, auch wenn AMP voll aufgedreht ist.

Der AMP ist im Linearmodus leicht soundig in Triodenmodus herrlich weich. In Verbindung mit Beck LV4 Boxen ein echtes Traumpaar - kühle Boxen , weicher AMP ergeben einen tollen Räumlichen Klang. Die Detailauflösung der Musik braucht sich auch nicht vor wesentlichen teuereren AMP um 4-5000 EURO zu verstecken. Bei mir klingen die Boxen an 4 Ohm perfekt, an 8 Ohm wäre etwas zu weich.

Verarbeitung:
Die Verarbeitung des AMPs ist ein echter Hammer. Bis ins Detail sauberst verarbeitet (besser könnte das auch Made in Germany nicht). Alle Lötstellen perfekt verarbeitet.
Was mich am meisten überrascht hat, sind die hochwertigen Kondensatoren und Metallfilmwiderstände.

Sonstiges:

Das fest eingebaute Instrument zum Einstellen der Röhren beherschen jetzt auch Laien ohne Probleme. Aber Vorsicht:
Wer wild am Regler rumschraubt, der hat auch mal 60 statt 40MA und das mögen die Röhren gar nicht.

Schlechtes:

Das Handbuch ist ein echter Witz: Alles nur auf Chinesisch.
Noch nicht einmal ein Schaltbild ist dabei.

Was sonst noch:

Ich empfehle Euch, den AMP zuerst mal feucht abzuwischen.
Irgendwie riecht er etwas nach Öl. War aber nach dem Abwischen o.k.
Wenn der AMP länger wie 10 Stunden am Stück läuft, wird er ganz schhön warm.

Das Design ist ein echter Knaller.

Wer keinen Schnörkel braucht, und auf ein ausgeglichenes Klangbild bei klarem Design wert legt, der sollte unbedingt zuschlagen. Das Geld ist er allemal wert !

Mein MCIntosh hat über das doppelte gekostet und steht jetzt in der Ecke.

P.S.: Viele haben einen guten AMP , nur wenige auch die richtigen Chinch-Kabel. Das ist dann wie Porsche fahren mit runderneuerten Reifen.
raidy
Neuling
#25 erstellt: 28. Dez 2006, 11:06
Hallo,

Auch ich habe jetzt seit 1 Jahr einen Classic 16.0.
Wie mein Vorgänger auch mit BECK LV4, und möchte auch mein Urteil abgeben:

Classic 16.0:

In Verarbeitung und Design ein Knaller. Da kann man nur über die Chinesen staunen. Feinstes Finish und gute Komponenten. Einstellung des Ruhestroms völlig Problemlos.
Allerdings sollte man die Stromregler ganz nach links drehen, bevor man andere Röhren probiert. Habe mal zum Test EL34L rein, plötzlich war der Ruhestrom auf 70mA.
Das Gerät wird nach mehreren Stunden recht warm, im Sommer eher heiss.

Dieses Gerät würde ich sofort wieder kaufen. Er macht richtig Spass.

In allen anderen Punkten stimme ich meinem Vorgänger voll zu. Nur der Triodenmodus ist mir "zu lieb". Ich fahre nur noch im Linearmodus, und dies auch bei Klassik.

Die Beck LV4 Boxen:

Die Beck LV4 Boxen sind im Mittel- Hochtonbereich herrlich klar und deutlich, von kristallklarer Räumlichkeit.
Wer allerdings auf durchdringende Bässe steht, der wird mit der LV4 nicht glücklich.
Die Hotel-California CD (aber bitte nur die CRCD) ist wie für diese Kombination wie gemacht, man kann sich daran nicht satt hören.

Wer also einen erschwinglichen AMP sucht, der kommt an dem Classic 16.0 nicht mehr vorbei.
RobbyBobbyGroggy
Stammgast
#26 erstellt: 09. Jan 2008, 21:08
Hallo an alle!

Gibt es in der Zwischenzeit weitere User, die das Gerät mal angehört, angefasst, angeguckt haben? Weitere Erfahrungen? Und vielleicht jemanden, der private Photos davon hat? Denn auf den Hochglanzbildern im Katalog sieht ja immer alles toll aus. Ich würde ihn gerne mal aus verschiedenen Perpektiven und in normalem Licht sehen...

Gruß
Robert
Dragon777
Stammgast
#27 erstellt: 18. Apr 2008, 08:58
Hallo,

ich betreibe den Classic 16.0 jetzt seit 1,5 Jahren an Mordaunt Short Performance 6 Lautsprechern. Allerdings mit 6CA7EH Röhren anstatt der EL34 (Verstärker wurde auch mit diesen Röhren ausgeliefert).

Ich bin nach wie vor sehr zufrieden. Die Verarbeitung ist wirklich sehr hochwertig. Das Design ist natürlich Geschmackssache (polarisiert wohl etwas), aber ich finde es großartig. Ist mal was anderes.
Sehr detailreicher und natürlicher Klang, breite Bühne, tolle Ortbarkeit. Für eine Röhre tendenziell eher analytisch und nicht übermäßig warm würde ich sagen. Bei Hardrock fehlt vielleicht etwas Druck, aber damit haben wohl die meisten Röhrengeräte in der Leistungsklasse zu kämpfen. Einzig und alleine das mitgelieferte Netzkabel machte einen wenig Vertrauen erweckenden Eindruck, so dass ich es sofort getauscht habe.

Falls euch noch irgendwas zu dem Gerät interessiert, bin ich gerne für weitere Fragen offen.

Gruss
D
pioneeer
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 18. Apr 2008, 12:01
Moin,
fahr doch mal zu Speakers Delight in Dinslaken. Der führt diese Marke. Ich hab den 16.0 damals direkt gegen den Cayin A 88T gehört an den grossen Odeon Kugelwellenhörnern und mich für den Cayin entschieden. Die Bias Einstellung von aussen mit Anzeige hat was.
Gruß Michael
RobbyBobbyGroggy
Stammgast
#29 erstellt: 20. Apr 2008, 18:07
Hey, witzig, wie spät hier plötzlich noch Antworten eintrudeln. Trotzdem Danke! Ist aber zu spät, ich habe mittlerweile einen Verstärker, nämlich den Amplifon WT40. Ich war aber auch sehr dicht dran, den Classic zu bestellen. Gut zu wissen, dass ich damit dann wohl auch nicht reingefallen wäre.

Gruß

Robert
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