Suche 'kraftvolle' Orchestermusik

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Dominik_S.
Neuling
#1 erstellt: 05. Jul 2004, 14:35
Hi,

ich höre außer Bach und diversen anderen Klassikern [Beethoven, usw.] nicht viel Klassik und wollte mal bei euch nachfragen ob ihr vll eine CD oder DVD [wäre mir lieber] kennt auf ein wirklich großes Orchester einen brachialen [wenn man das in der Klassik so nennen darf] Sound spielt?

Es geht mir also primär darum, dass das Orchester brachial, stark und kraftvoll rüberkommt, also schon große Orchester Besetzung. Am liebsten wären mir dann natürlich auch Stücke von Bach, können aber auch andere Komponisten sein
Hilda
Stammgast
#2 erstellt: 05. Jul 2004, 14:43
Hallo Dominik,

hmmm Bach brachial...

wie wärs hiermit?

amazon.de

Transkriptionen von Bach, Beethoven etc. Zu haben bei amazon für 7.99

Gruss
Klaus
Hilda
Stammgast
#3 erstellt: 05. Jul 2004, 14:44
und noch einer... etwas teurer

amazon.de
Dominik_S.
Neuling
#4 erstellt: 05. Jul 2004, 14:47
danke erstmal für die 2 Tipps.

Bach und brachial ... eben darum frag ich ja Ich habs noch nicht gehört
Aber ich werde mir die 2 Cds mal anhören, mal sehen ob ichs richtig beschrieben habe
BassTrombone
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 05. Jul 2004, 15:48
Tja..ich würde da Bruckner Symphonien empfehlen, richtig strahlend und feierlich wird es nach meinem Geschmack ab der dritten Symphonie....probier mal die Dritte oder die Sechste..

Eine der am größten besetzen Symphonien ist die 8. von Gustav Mahler, auch Symphonie der Tausend genannt, weil bei der Uraufführung annähernd 1000 Musiker gespielt haben sollen....

Sehr gewaltig ist natürlich auch die Mahler Symphonie Nr. 3 oder 5 !!!

Das ist natürlich "schwerer Stoff", aber ich finde auch ein nicht so tiefgehend interpretatorisches Hören kann sehr beeindruckend sein bei diesen Werken...
grüße
RealHendrik
Inventar
#6 erstellt: 05. Jul 2004, 17:34
Zum Mahler-Einstieg vielleicht doch eher die zweite, "Auferstehung" genannt. Allerdings mit Chor- und Sologesang (wie auch in der genannten dritten und achten).

Wenn es orchestral opulent sein soll, eignet sich auch Shostakovich, zum Einstieg am besten die siebte, "Leningrader" genannt.

An opulenten Bruckner-Klang fallen mir eigentlich eher die letzten drei ein. Die neunte eignet sich als Bruckner-Einstieg am ehesten...

Ach, satter Klang... da gibt's ne Menge...

Gruss,

Hendrik
Sixtus
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 05. Jul 2004, 20:26
Das "Brachialste", was mir bisher untergekommen ist:

Havergal Brian (1876 - 1972): Symphony No. 1 "The Gothic" (komp. 1919 - 1927)

Besetzung: 4 Gesangssolisten, zwei Doppelchöre, Kinderchor, 2 Blaskapellen, Orchester mit 32 Holzbläsern, 24 Blechbläsern, mehreren Pauken (2 Spieler), Schlagwerk für 17 Spieler, Celesta, 2 Harfen, Orgel und natürlich entsprechend vielen Streichern; insgesamt ca. 200 Instrumentalisten.

Spieldauer meiner Aufnahme: knapp 115 Minuten (bei Marco Polo: CSR Symphony Bratislava, Slovak Philharmonic, Ltg. Ondrej Lenard)

Hebt mühelos jedes Konzertsaaldach ab! (Dabei keineswegs schlechte Musik - im Gegenteil!)


[Beitrag von Sixtus am 05. Jul 2004, 22:07 bearbeitet]
Mistral23
Neuling
#8 erstellt: 15. Nov 2004, 19:15
zu "Havergal Brian (1876 - 1972): Symphony No. 1 "The Gothic" (komp. 1919 - 1927)"

Zum Glück läßt sich ja über Geschmack nicht streiten, denn gerade vom musikalischen her gefällt mir diese Sinfonie überhaupt nicht, da sie mir viel zu hektisch und unzusammenhängend ist.
Die hohe Anzahl der Musiker sagt nur annähernd etwas über einen kraftvollen Klang aus.
Bei diesem Werk, zumindest in der beschriebenen Interpretation stehen sich die zahlreichen Agierenden eher im Weg, als das für mich überzeugende Musik dargeboten wird.
Als Experimentalmusik mag ihre Reize haben, aber sie ist weder brachial in der Wirkung noch hat diese Aufnahme besondere Qualität.
Darum empfehle ich, wie auch schon einige vor mir, in Bruckner Sinfonien den kraftvollen Klang eines Orchesters zu suchen.


Ausdrücklich möchte ich darauf hinweisen, daß natürlich Hörgewohnheiten und Wertschätzungen (zum Glück) unterschiedlich sind und obige Ausführungen natürlich rein subjektiver Natur sind.
Vorstadtkinopianist
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 16. Nov 2004, 09:54
Obiger Aussage kann ich mich anschließen. An Brians 1. Symphonie hatte ich aufgrund von etlichen Lobeshymnen ganz hohe Erwartungen. Jetzt steht die Doppel-CD als Denkmal im Regal, - klar, die Erwartungen waren auch zu hoch. - Einst saß ich mal bei einer Aufführung der 2. Symphonie von Mahler hinter dem Orchester und staunte nicht schlecht über das Aufgebot von Schlaginstrumenten. Der Klang war auch in jeder Hinsicht überwältigend (das ist die "2." ohnehin), aber ich dachte ständig daran, dass Bruckner ohne diese ganzen Zutaten auskommt und eine unvergleichliche Wirkung erzielt. Weniger ist mehr.
Susanna
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 16. Nov 2004, 13:09

Vorstadtkinopianist:
...bei einer Aufführung der 2. Symphonie von Mahler hinter dem Orchester und staunte nicht schlecht über das Aufgebot von Schlaginstrumenten. Der Klang war auch in jeder Hinsicht überwältigend (das ist die "2." ohnehin), aber ich dachte ständig daran, dass Bruckner ohne diese ganzen Zutaten auskommt und eine unvergleichliche Wirkung erzielt. Weniger ist mehr.

Danke für diese Aussage!

Susanna
peter63
Stammgast
#11 erstellt: 16. Nov 2004, 13:50
Hallo,

bin im Klassik-Bereich zwar nicht ganz zu Hause, imposant fand ich aber letztens den Soundtrack zu van Helsing. Sehr brachial, groß, laut und kraftvoll. Dürfte eigentlich auch in die Richtung passen.
paul_k
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 16. Nov 2004, 21:35
Hallo Freunde der lauten Musik..

Als Bracchiale Musik kann ich vorschlagen:

Jon Leifs: Geysir op.51
mit Iceland Symphony Orchestra, Osmo Vänskä
bei BIS erschienen

William Henry Fry: Niagara Symphony
mit Royal Scottish National Orchestra, Tony Rowe
bei Naxos erschienen

auch bei der 12.Symphonie von D. Schostakowitsch gibt es nur sehr wenige piano-Passagen. Hier zu empfehlen Jevgenyi Mrawinsky mit Leningrader Philharmonie (bei Erato).

dann viel Vergnügen

Paul (Allego_con_brio)
antiphysis
Stammgast
#13 erstellt: 16. Nov 2004, 22:05
Da großorchestrale Besetzungen erst seit Berlioz vorkommen (sein Requiem), ist Bach nur bearbeitet in "üppiger Form" zu haben (die bereits genannten Stokowski-CDs).
Wer die Moderne nicht scheut, sollte sich mal Messiaen anhören (ist jedoch recht komplex). Goreckis Kopernikanisch Sinfonie verdient wohl die Bezeichnung "mehr als kraftvoll" (preiswert und hervorragend interpretiert bei Naxos).
Schostakowitsch wurde auch schon genannt; Prokofieff ließe sich ergänzen (seine 2. u. 3. Symphonie beispielsweise).
Strawinsky käme auch in Betracht; bei aller Kraft ist es in seinem Fall jedoch immer präzise durchkalkuliert (Sacre, Chant du Rossignol, Les Noces).
Wenn es um reine Opulenz geht, ist man bei Richard Strauss auch gut aufgehoben (Alpensinf., Zarathustra).
Sicher gibt es noch erheblich mehr.

Grüße
Crocodoc
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 16. Nov 2004, 23:36
Warum hat bis dato noch niemand R. Wagner erwähnt???

amazon.de

Oder aber Peter I. Tschaikowsky...

amazon.de

Gerade bei letzterer Aufnahme würde ich mit sehr humanen Pegeln beginnen - sonst gibt's Probleme mit den Amps sowie den Tieftonsicken...

In beiden Fällen alles vertreten - vom ppp bis zum fff.

Ciao Croco
op111
Moderator
#15 erstellt: 17. Nov 2004, 03:03

Crocodoc schrieb:
Warum hat bis dato noch niemand R. Wagner erwähnt???
Oder aber Peter I. Tschaikowsky...


Hallo Croco,
ich kann mich schwach dran erinnern, daß die beiden CDs hier schon mal als so etwas wie "klassische Haßobjekte" bezeichnet wurden.
Gruß
Franz
teleton
Inventar
#16 erstellt: 17. Nov 2004, 10:28
Hallo Franz-J.,

warum Haßobjekte - mir persönlich kommt die CD RING OHNE WORTE sehr entgegen, da ich Musik ohne Gesang unbedingt vorziehe, Außnahme ist LIVE im Konzert (Theater oder Beethovenhalle Bonn).

Das Thema ist hier ist "Brachiale Orchestermusik" - dazu würde ich diese CD und Wagner generell nicht zählen. Der ist doch ein braver Klassiker !

Die Tschaikowsky-Ouvertüre 1812 gehört allerdings unbedingt in diesen Thread !
teleton
Inventar
#17 erstellt: 17. Nov 2004, 10:55
Hallo Forianer,

hier meine Vorschläge für brachiale, kraftvolle Orchestermusik:

Khatchaturian: Sinfonie Nr.3 mit Orgel
LP-Aufnahme mit der Moskauer Philharmonie / Dirigent Aram Khatchaturian selbst. Ich habe diese Aufnahme leider noch nicht auf CD gefunden, aber mit dem PC die LP selber digitalisiert und eine CD-R gebrannt.(So habe ich die Qualität der LP eingefroren! (Jetzt können die LP-Freaks wieder meckern
Die CD-Aufnahme der Sinf.Nr.3 und 1 auf dem CD-Label Capriccio ist leider zu harmlos gelungen.

Schostakowitsch: Sinfonie Nr.11
Hier ist die mit Abstand eindrucksvollste Einspielung die Roshdestwensky-Aufnahme auf Eurodisc. Wie da mit Pauken und Glocken im letzten Satz gefetzt wird geht auf keine Kuhhaut - absolut Toll.

Strawinsky. Le Sacre du Printemps
Hier braucht man nicht viele Worte über dieses geniale Werk zu verlieren. Mein Favorit ist die Aufnahme mit Wladimir Fedossejew/Moskauer PH auf JVC/Eurodisc.
Da diese Aufnahme nicht mehr im CD_Katalog erhältlich ist, nenne ich noch diese Mega-Einspielung:
Chicago SO/ Solti auf DECCA für geschenkte 6,-€ (Mittelpreisserie), gekoppelt mit Petruschka(1919), ebenfalls Referenzqualität.
palisanderwolf
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 17. Nov 2004, 12:47
Hallo Dominik_S.,

hast Du es jetzt richtig beschrieben? Meintest Du brutal brachial, strahlend kraftvoll oder mehr opulent, füllig?

Einige Beispiele zur Auswahl solltest Du ja jetzt vorliegen haben.

MfG Bernd


[Beitrag von palisanderwolf am 17. Nov 2004, 12:49 bearbeitet]
Crocodoc
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 17. Nov 2004, 14:18

Franz-J. schrieb:
Hallo Croco,
ich kann mich schwach dran erinnern, daß die beiden CDs hier schon mal als so etwas wie "klassische Haßobjekte" bezeichnet wurden.
Gruß
Franz


Moin Franz @ all,

gerade Haßlieben sind manchmal die entscheidenden...

Im Ernst, den Ringzyklus ohne "Verbalattacken" halte ich für die Quintessenz Wagner'scher Musik schlechthin - und das als bekennender Wagnerianer.

Die benannte Einspielung der Ouvertüre 1812 - wie auch immer man der Interpretation gegenübersteht, die digitalisierten Salutschüsse sind eine ideale Voraussetzung zum Anlagentest...

Was ähnliches gibt's denn auch im Beethovenschen Oeuvre; hinein ins Schlachtengetümmel:

amazon.de

Wie war das doch gleich:

Musik wird störend oft empfunden, weil sie mit Geräusch verbunden...
(W. Busch)


Solange ICH nicht "erschossen" werde...

*zwinkernde "nur mal so-Grüßle"*

Jörg


[Beitrag von Crocodoc am 17. Nov 2004, 14:20 bearbeitet]
op111
Moderator
#20 erstellt: 17. Nov 2004, 15:03

Crocodoc schrieb:
gerade Haßlieben sind manchmal die entscheidenden...

Hallo Jörg,
hier die Links zu den alten Themen
Kunzel 1812:
http://www.hifi-foru...=68&thread=479&z=0#0
Hassobjekte:
http://www.hifi-foru...=68&thread=414&z=0#0

Von Hassliebe kann in Bezug auf Telarcs Machwerk bei mir keine Rede sein, die Scheibe (LP) taugte allenfalls zum Quälen des Plattenspielers, (SA)CD-Player haben da keine Probleme.
Typisch Telarc, von halbwegs erträglicher Aufnahmetechnik keine Rede.
Wenn schon 1812 dann die Aufnahmen von Bernstein, Ormandy oder Stokowski.
Gruß
Franz
Crocodoc
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 17. Nov 2004, 17:49
Sers Franz,

*hmmmmmm* ich muß zugeben, daß ich noch nie eine Vinyl-Scheibe des Labels zu hören bekommen habe. Was die CDs angeht, bin ich durchaus der Meinung, daß sie (bis auf wenige Ausnahmen) gutes, wenn nicht sogar perfektes Klangbild erzeugen.

Eine Überproportionierung bestimmter Instrumente(-ngruppen) habe ich bis dato nicht feststellen können, auch auf verschiedensten Ketten (Röhre wie Transistor) nicht (evtl. Ausnahme s.u.), gehöre dabei zur Spezies der "alle Klangregler auf Neutral" (so überhaupt welche vorhanden).

Zugegeben, bei der Ouvertüre 1812 klingen die Streicher in leiseren Passagen ein wenig stumpf, hat mich auch etwas verwundert (allerdings ist diese Aufnahme meines Wissens aus dem Jahre 1979, also wahrscheinlich einer der ersten DDD), zumal ich vorher schon andere Discs des Labels im Regal hatte.

Bisserl gewöhnungsbedürftig sind die Brass-Aufnahmen (Empire Brass) nebst Orgel (Murray), da hier die Mics scheinbar deutlich näher am Ensemble denn am Werk positioniert scheinen, die Brillianz des Blechs ist aber, zumindest in meinen Augen, in jedem Fall gegeben, ohne schwülstig oder aufgeblasen zu wirken. Auch feine Nuancierungen im Spiel kommen gut zum Tragen. Unter dem alleinigen Aspekt Brass kenne ich keine nennenswerten Alternativen - falls Du welche auf Lager hast, nur her damit, bin für alles Neue offen.

Na ja, vielleicht hab' ich doch einen "eckigen" Gehörgang... - gehe ich aber eher weniger von aus...

Gegenfrage:
Welche Labels "repräsentieren" in Deinen Augen perfektes Klangbild? Wie wär's mit ECM? Würd mich interessieren...

Ciao Jörg
Crocodoc
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 17. Nov 2004, 17:50
*ops* Vergessen zu erwähnen:
hab mich durch die gelinkten Threads geforstet, scheine ja nicht soooo allein zu sein mit meiner Meinung...
op111
Moderator
#23 erstellt: 18. Nov 2004, 15:14

Crocodoc schrieb:
Eine Überproportionierung bestimmter Instrumente(-ngruppen) habe ich bis dato nicht feststellen können, auch auf verschiedensten Ketten (Röhre wie Transistor) nicht (evtl. Ausnahme s.u.), gehöre dabei zur Spezies der "alle Klangregler auf Neutral" (so überhaupt welche vorhanden).


Hallo Jörg,
genau deshalb (Verstärker auf ""linear") haben Telarc-Aufnahmen ja eine "integrierte Loudness"-Korrektur, zumindest die Bassanhebung.

Die Aufnahmeteams der Decca (Gordon Parry, Kenneth Wilkinson, James Lock u.a.) haben für mein Empfinden deutlich bessere Arbeit geleistet als häufig die Telarc-Effekthascher - die möglicherweise für eine bestimmte High-end-hifi-Mode (mit wenig neutralem Lautsprecherklang) produziert haben.
Die Deutsche Grammophon hat(te) auch einige gute Tontechniker (G. Hermanns, K. Scheibe, R. Maillard u.a.)

Ausnahmen bei Telarc, wie u.a. die Beethoven Streichquartette, gibt es natürlich auch.

Gruß
Franz
Pink
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 08. Dez 2004, 04:06
Hallo,

da dieser Komponist / dieses Werk noch nicht erwähnt wurde, möchte ich gerne den Dänen Rued Langgaard (1893-1952) und seine Symphonie Nr. 1 mit dem Beinamen "Klippenpastorale" (komponiert 1908-11) empfehlen, die er also im zarten Alter von 15 Jahren begonnen hat und die aber ein vollgültiges Meisterwerk darstellt, mit enorm kraftvollen Höhepunkten (besonders im 1., 3. und 5. Satz), die durchaus die emotionale Wucht Mahlerscher Symphonien erreichen und einer äußerst brillanten Orchestrierung, die den Vergleich mit Strauss'schen Werken nicht zu scheuen braucht.
Die Einspielung, die dieses beeindruckende Werk besonders rauschhaft zum Klingen bringt, ist die beim englischen Label Chandos erschienene Aufnahme mit dem Danish National Radio Symphony Orchestra unter Leitung von Leif Segerstam von 1993.
Viel Spaß beim Kennenlernen!

Johannes
teleton
Inventar
#25 erstellt: 09. Dez 2004, 14:27
Nicht unerwähnt lassen möchte ich die CD EARQUAKE, die in der durchsichtigen CD-Hülle (am Rand) 2 gelbe Ohropax enthält - für den Nachbarn.
Diese EARQUAKE-CD mit Leif Segerstam als Dirigent enthält kurze Stücke und Auschnitte von verschiedenen klass.Kompositionen, die besonders brachail, laut und bombastisch sind:
1.Hanson: 6.Sinfonie (ein Satz)
2.Invocatio
3.Mountaineer
4.Ala et Lolly (Prokofieff) (ein Satz aus der Suite)
5.Prism
6.Night of the Mayas
7.Nielsen: Aladdin (ein Satz aus der Suite)
8.Ginastera: Malambo
9.Weapon Dance
10.Nostalgic Thoughts
11.Machine
12.Bacchanale
13.Resighi: War Dance
14.Can-Can
15.Rautavaara: Angel Of Light (ein Satz)
16.Hekla - Volcano
Hier kann man nachsehen:
http://www.soundtrack-world.de/Earquake-the-Loudest-Classic-_3086/soundtrack.html
Der Preis von 22,95€ erscheint mir hier aber ziemlich hoch - ich hatte die CD für 10,-€ bei jpc gekauft(jetzt nicht mehr im jpc-Programm).

Die CD enthält zum Teil völlig unbekannte Sätze, die Lust auf die ganzen Werk und die entsprechenden Komponisten machen.
Eines der brachiasten Werke auf der CD das letzte Werk von einem norwegischen Komponisten - ein Vulkanausbruch (ist komplett drauf) wird hier in Tönen in 19Minuten Länge gemalt - ein Wahnsinn !!!
Den War Dance von Respighi kannte ich vorher auch noch nicht.
Den Malambo von Ginastera habe ich allerdings mit Enrique Batiz auf Naxox oder die ganze Estancia-Ballett-Suite auf ASV auch mit Batiz noch wesentlich feuriger!
Nielsens-Alladin hat walter f. jetzt (siehe beim Thema "HEUTE GEKAUFT") in der richtigen und besten Gesamtaufnahme mit Roshdestwensky gekauft - solltet ihr auch.
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