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PC - welches Hifi-Kabel

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Soundwelle
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Nov 2013, 18:57
Ich habe z.Z. einen analogen Pioneer A-777 Verstärker plus den aktiven Visaton T-40 Sub an einem PC hängen. Betriebssystem Win 7
Mainboard ASUS H87-Pro (C2) http://geizhals.de/asus-h87-pro-c2-90mb0e90-m0eay5-a981453.html

Das Kabel vom Verstärker zum PC möchte ich wechseln, da ich ziemliche Störgeräusche habe (Kratzen, Schreiben der Festplatte etc), was aber auch daran liegt, dass ich den Lautstärkeregler des Verstärkers etwas 'verkanten' und auf mindestens 11 Uhr-Stellung drehen muss, da unterhalb dieser Stellung die Stereobalance nicht mehr gewährleistet ist, d.h. das Signal versucht zwar, auf beide Lautsprecher zu kommen, bleibt dann aber nach einem Hin und Her nur bei einem Speaker stehen. Leise hören könnte ich - ohne PC und dessen extra Lautstärkeregler - also nicht. Ein neuer Verstärker muss her, aber das ist noch nicht das Thema.

Ich werde eines Tages sicherlich auch die Lautsprecher auswechseln, vielleicht gegen Nahfeld-/Abhörmonitore, die zum Musikmachen und ebenfalls Hifi-Hören geeignet sein sollen.

Bisher höre ich noch Musik durch die Onboardkarte, will aber bald ein externes Audio Interface kaufen.
Vielleicht wird es das Steinberg UR22 http://www.thomann.de/at/steinberg_ur22.htm

Um unnötiges Austauschen der Kabel zu verhindern, sollten die Kabel möglichst auch den in Zukunft austauschbaren Komponenten, wie Verstärker und Lautsprecher, qualitativ kompatibel von Nutzen sein.
Mir stellt sich allerdings die Frage, ob ich z.B. auf ein Oehlbach-Kabel, wie das Oehlbach i-Connect J-35/R Mobiles Audiokabel http://www.amazon.de...6WZM/ref=pd_sim_ce_7 zwischen Verstärker und PC zurückgreifen soll, oder ob eins von Cordial CFY 6 WCC Y-Adapterkabel http://www.amazon.de...YG6VU/ref=pd_cp_ce_0 oder deleyCON PREMIUM HQ http://www.amazon.de...f=pd_sim_computers_2 ausreichen würde. Welches würdet Ihr nehmen?
*Nightwolf*
Inventar
#2 erstellt: 22. Nov 2013, 19:31
Irgendwie zäumst du das Pferd von hinten auf. Du willst dir in Zukunft einen neuen Verstärker oder Abhörmonitore (sind ja meist aktiv) kaufen und willst jetzt schonmal das Kabel wechseln? Wenn dein jetziger Verstärker eine derartige Krücke ist (klingt, als ob da ein Relais drin kaputt wäre) wirst du jetzt mit einem neuen Kabel auch nicht viel retten können.

Ich würde mir erstmal darüber klar werden, was du in Zukunft haben möchtest (oder ob man deinen Verstärker reparieren kann), und dann kaufen. Vielleicht wird es ja auch ein Verstärker mit D/A-Wandler, dann kannst du dir das teure Kabel und die externe Soundkarte sparen und ein Digitalkabel für knapp 1,50 € kaufen.
Soundwelle
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 23. Nov 2013, 00:11
Der Verstärker muss in nächster Zeit weg. Ich möchte einen AV-Receiver, der dann auch HDMI- und dergleichen neueren Eingänge hat. Kosten darf er so +- 700 Euro.

Ich weiss noch nicht genau, warum ich das Arbeiten der Festplatte höre, wenn ich z.B. die Maus bewege. Ob da was am Realtek HD Audio Manager eingestellt werden muss? Ich habe nichts gefunden.
Unter XP und einem anderen PC hatte ich diese Geräusche nicht.
Vielleicht ändert sich was mit dem Kabel und dem Audio Interface.

Ich zäume das Pferd nicht von hinten auf, da ich mir die Boxen und den Verstärker nicht mal eben nächsten Monat kaufe. Vielleicht nehme ich dann erstmal ein Cordial Kabel.

Die externe Soundkarte, bzw. das Audio Interface, kann ich mir nicht sparen, weil ich es - wie ich schon beschrieb - auch zum Musikmachen benötige!

Vielleicht muss ich extra nochmal einen Thread aufmachen, um mich bzgl. eines AV-Receivers plus D/A Wandlers beraten zu lassen.

Bis dahin hätte ich trotzdem gewusst, welches Kabel empfohlen wird. Wenn ein Oehlbach zu viel des Guten wäre - auch nach dem Kauf der neuen Geräte -, oder nicht wirkliche Verbesserung bringt, dann sollte es für 10-15 Euro (5-6 m Länge) auch zum Besten in dieser Preisklasse gehören. Ich habe da leider keinerlei Erfahrungswerte mit den Firmen.

Und wenn ich Ahnung von der Materie und das Wissen um die vielerlei Möglichkeiten hätte, müsste ich hier nicht unprofessionelle Fragen stellen.
*Nightwolf*
Inventar
#4 erstellt: 23. Nov 2013, 01:46
Nimm das günstigere Kabel. So gravierend sind die Unterschiede nicht (fast unhörbar und ohne direkten Vergleich erstrecht nicht), und wenn du zwischen Kabeln einen Unterschied hörst, musst du eh alle nehmen und dann vergleichen bzw. Probehören. Die teureren sind nämlich nicht immer die besseren, und nur weil "Oehlbach" draufsteht, muss das noch lange nichts bedeuten.

Das Mittel der Wahl wäre dann aber wohl in Zukunft HDMI, zumindest zwischen Verstärker und PC.
Soundwelle
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 23. Nov 2013, 03:14
Wenn ich einen neuen Verstärker habe, ist HDMI sicherlich ein Thema. Ob ich Surround mal nutzen werde (wenn, dann wohl eher nur 5.1), bleibt fraglich. Stereo würde mir auch reichen.
AV-Receiver sollen einen recht schlechten analogen Klang haben. Da fragt sich, ab welcher Klasse die Geräte einen guten Klang haben. Vieles werde ich sicherlich digital benutzen, aber vor allem durch analoge Musikinstrumente auch analoge Kanäle bzw. Leitungen benötigen. Ob das Eine oder Andere dann digital gewandelt wird, soll, muss, weiss ich nicht, da ich mit sowas bisher noch nicht zu tun hatte.
Entsprechend kann ich auch nicht sagen, ob der AV-Receiver einen internen D/A-Wandler haben sollte, oder ein zusätzlicher D/A-Wandler in die Gerätereihe implementiert werden soll oder muss.

Wie gesagt, benötige ich auf jeden Fall noch ein externes USB Audio Interface fürs Musikmachen.

Hast Du einen Tip, welche Verstärker, bei denen auch Stereo gut klingt, ich mir näher ansehen sollte? Preislich würde ich so zwischen 500-700 Euro gehen.

Meine Hörner und der Sub sind für meine Wohnung eigentlich zu groß. Wenn ich sie verkauft bekomme, greife ich vielleicht lieber zu Nahfeld-/Abhörmonitoren (plus einen Sub), mit denen sich auch Hifi hören lässt. Falls es sowas gibt. Für mich ist das Alles noch Neuland.

Gibt es im selben Preissegment noch bessere Firmen als Cordial? Oder tut sich da nichts?
*Nightwolf*
Inventar
#6 erstellt: 23. Nov 2013, 06:02

Soundwelle (Beitrag #5) schrieb:
Vieles werde ich sicherlich digital benutzen, aber vor allem durch analoge Musikinstrumente auch analoge Kanäle bzw. Leitungen benötigen. Ob das Eine oder Andere dann digital gewandelt wird, soll, muss, weiss ich nicht, da ich mit sowas bisher noch nicht zu tun hatte.
...
Wie gesagt, benötige ich auf jeden Fall noch ein externes USB Audio Interface fürs Musikmachen.

Sobald du über den PC gehst, wird es in digital umgewandelt. USB kann keine analogen Signale übermitteln. Das ist eigentlich nur sinnvoll, wenn du auch aufnehmen/bearbeiten möchtest. Wenn es nur darum geht, etwas abzuspielen/hörbar zu machen, kannst du es genauso gut auch direkt in den Verstärker einleiten, da bleibt es analog und du ersparst dir die doppelte Umwandlung.


Entsprechend kann ich auch nicht sagen, ob der AV-Receiver einen internen D/A-Wandler haben sollte, oder ein zusätzlicher D/A-Wandler in die Gerätereihe implementiert werden soll oder muss.

Das wirst du im Zweifelsfall hören müssen.


Hast Du einen Tip, welche Verstärker, bei denen auch Stereo gut klingt, ich mir näher ansehen sollte? Preislich würde ich so zwischen 500-700 Euro gehen.

Leider nicht, ich habe mich nie großartig mit AV-Receivern beschäftigt.


Meine Hörner und der Sub sind für meine Wohnung eigentlich zu groß. Wenn ich sie verkauft bekomme, greife ich vielleicht lieber zu Nahfeld-/Abhörmonitoren (plus einen Sub), mit denen sich auch Hifi hören lässt. Falls es sowas gibt. Für mich ist das Alles noch Neuland.

Da solltest du dir VOR dem Verstärkerkauf Gedanken machen. Die meisten Nahfeldmonitore sind aktiv, haben also einen Verstärker integriert. Wenn du also auf solche umsteigen möchtest, wirst du höchstwahrscheinlich um den Kauf eines extra Verstärkers herum kommen.


Gibt es im selben Preissegment noch bessere Firmen als Cordial? Oder tut sich da nichts?

Ich denke, du überschätzt die Wirkung eines Kabels. Ich hatte mal die Möglichkeit, bei einem Hifi-Händler eine ganze Reihe verschiedener Kabel zu testen. Dabei waren Modelle von einem niedrigen zweistelligen Betrag/m bis hin zu Reinssilberkabeln für knapp 500 €/m. Ein wirkliches Aha-Erlebnis gab es bei keinem, und obwohl man durchaus Unterschiede hören konnte, waren diese sehr gering und nicht immer klang dann auch das teurere Kabel besser.
Wie gesagt, im Zweifel musst du es hören, aber erwarte keine Wunder.
Werner_B.
Inventar
#7 erstellt: 23. Nov 2013, 21:11

Soundwelle (Beitrag #3) schrieb:
Ich weiss noch nicht genau, warum ich das Arbeiten der Festplatte höre, wenn ich z.B. die Maus bewege.

Das deutet auf eine Masse- bzw. Erdschleife hin (engl.: ground loop). Es gibt massenhaft Beiträge im Forum zu diesem Thema.

Dieses Problem wird durch einen Kabeltausch mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht gelöst.

Gruss, Werner B.
Soundwelle
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 25. Nov 2013, 00:21
Ich werde dann wohl mal abwarten, wie es mit einem externen Audio Interface aussieht.

Ob ich den analogen Verstärker auch mit einem D/A-Wandler ergänzen kann? Wäre der Musical Fidelity V90-DAC vielleicht schon überdimensioniert? Vielleicht kann ich dann erstmal auf einen AV-Verstärker oder Receiver mit Digitaleingang verzichten.

Dieses Brummen hatte ich auch schon mal. Kabel-TV gucke ich über die Sender des Videorecorders. Als ich den Sound über meine Hörner laufen liess, also im Verstärker die Cinchanschlüsse einstöpselte, würde das Brummen unerträglich. Scartkabel aus dem Videorecorder raus, oder Cinch aus dem Verstärker raus, und das Brummen verschwand.
Ich werde also eher ein Masse- bzw. Erdschleifeproblem haben. Komisch ist nur, dass ich das Problem bei XP nicht hatte.

Noch nicht ganz sicher bin ich mir, ob ich einen AV-Verstärker oder AV-Receiver kaufen soll. Die Idee, Musik zu machen, und Surroundklang dabei zu benutzen, statt nur Stereosignale zu verwenden, reizt mich.
Aber ab welchem Preis klingt ein Receiver auch für Stereo richtig gut und hat auch noch ordentlich Power? Audiophil muss es nicht sein, da ich diese Mucke, die dafür in Frage kommt, kaum höre.
Werner_B.
Inventar
#9 erstellt: 25. Nov 2013, 22:52

Soundwelle (Beitrag #8) schrieb:
Kabel-TV gucke ich über die Sender des Videorecorders.

Dann ziehe mal das Antennenkabel ab. Problem auch weg? Falls ja: schalte einen Mantelstromfilter in die Antennenleitung.


Soundwelle (Beitrag #8) schrieb:
... Ich werde also eher ein Masse- bzw. Erdschleifeproblem haben. Komisch ist nur, dass ich das Problem bei XP nicht hatte. ...

Das hat so gar nichts mit Software zu tun. Das ist ein reines Hardwareproblem.

Gruss, Werner B.
Soundwelle
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 27. Nov 2013, 16:55
Wenn ich Filme/TV nicht über die Hörner höre, habe ich die Cinchkabel auch nicht am Verstärker angeschlossen, was somit kein Brummen verursachen kann.

Ja, wenn ich das Antennenkabel aus der Dose abziehe, verschwindet das Brummen.

Welcher Mantelstromfilter ist denn empfehlenswert? Nicht jeder scheint bei Jedem zu helfen.

Ich habe hinten am Verstärker so Lautsprecheranschlüsse, wo man ein steckerloses Kabel reinstecken kann. Hinten am aktiven Sub auch.
Die Subkabel, die man mit Steckern kaufen kann, lassen sich dann wohl leider nicht mit Steckern anschliessen. Oder funktionieren die auch, wenn man sie durch die oben genannten Löcher steckt, wie sie für die abgezogenen Kupferlitzen oder so vorgesehen sind? Ist wahrscheinlich eine ganz blöde Frage

Den Hypex HS 200 Verstärker des SUB, den ich habe, der ist in einem extra Holzgehäuse drin, und zusätzlich hat er unter der Metallplatte ins Holz zwei eingearbeitete Stecker, wo das Subkabel dann (geteilt) reingeht.
Bedeutet es einen klanglichen Unterschied, wenn ich diese Verbindung wähle, als wenn ich die anderen 4 (noch unbenutzten) Stecker 'High Power In' (je 2 für links und rechts) benutze?
Vom Verstärker zum Subverstärker führen bisher je 2 Kabel nach 'Satellite Out' und 'Subwoofer In'.
Das nur so am Rande
Soundwelle
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 11. Dez 2013, 16:30
Weiss einer, ob es ratsam ist, ein Audio Interface mit zusätzlichem Digitalanschluss zu kaufen, oder ob rein analoge Ein- und Ausgänge reichen? Ich interessiere mich für das z.Z. sehr günstige Steinberg UR22 http://www.thomann.de/de/steinberg_ur22.htm , aber welche Nachteile hätte es für mich durch das Nichtvorhandensein digitaler Anschlüsse?
Meinen analogen Vollverstärker will ich irgendwann mal loswerden, weil ich den - aus eingangs genannten Gründen - immer fast auf 12 Uhr Stellung stehen haben muss, damit ein Stereosignal kommt und das Kratzen beim Lautstärkeregeln nervt. Ich nehme mal an, dass der Verstärker dadurch auch wesentlich mehr Strom frisst.

Ich stelle mir die Frage bzgl. des richtigen Audio Interfaces auch im Hinblick auf das Einsparen anderer Hardwarekomponenten (Digitalverstärker, D/A Wandler, Störungsentkoppler...) Vermeidung von Störungen oder Klangniveauverschiebungen sowie bzgl. erweiteter oder eingeschränkter Möglichkeiten im Hard- und Softwarebereich.

Vielleicht ist ja ein Audio Interface mit Digitalanschlüssen sinnvoller. Ich weiss es leider nicht.

Sollte ich das Steinberg UR22 nehmen, das ja per USB 2.0 mit dem PC verbunden ist, bleiben die Störgeräusche aus den Boxen (Fiepen, Knirschen, Schreibgeräusche auf der Festplatte) weg? Und ist das USB-Kabel der einzige Anschluss, den ich am Interface benötige?
Wohlgemerkt, aktive Abhörmonitore habe ich ja noch nicht. Wird der Verstärker (oder die LS) dann nicht am Interface angeschlossen?

Eine DI-Box soll auch Störgeräusche verhindern. Aber die billigen sollen auch den Klang negativ beeinflussen, wie z.B. diese Millenium DB-400: http://www.thomann.d...4-17600-1-1-ev1-0CO-

Sonst hülfe vielleicht nur dieses Spitzenteil BSS AR133: http://www.thomann.de/de/bss_ar133.htm

Da Mantelstromfilter nicht immer helfen (oder gibt es zuverlässige Dinger?), vielleicht lieber gleich jegliche Antennenfelder durch was Besseres vermeiden?
Werner_B.
Inventar
#12 erstellt: 11. Dez 2013, 22:24

Soundwelle (Beitrag #11) schrieb:
Da Mantelstromfilter nicht immer helfen (oder gibt es zuverlässige Dinger?), ...

Diese Frage hatten wir bereits geklärt.


Soundwelle (Beitrag #11) schrieb:
... vielleicht lieber gleich jegliche Antennenfelder durch was Besseres vermeiden?

Nein.

Gruss, Werner B.
*Nightwolf*
Inventar
#13 erstellt: 12. Dez 2013, 02:35
Wie oben bereits geschrieben: Wenn du digital raus gehst, ist die Soundkarte egal. Da reicht auch deine Onboardlösung.
AlexG1990
Inventar
#14 erstellt: 12. Dez 2013, 06:26

ziemliche Störgeräusche habe (Kratzen, Schreiben der Festplatte etc)


Mainboard ASUS H87-Pro (C2) ]http://geizhals.de/a...a981453.html

...und wieder ein Beispiel mehr dafür, dass die Soundchips auf Asus-/AsRock-Boards schlecht geschirmt sind bzw. eine schlechte Stromversorgung haben!
In der Regel sind die D/A-Wandler der Realtek-Audiochips der neueren Generation (~ der letzten 5 Jahre) schon verdammt gut (Frequenzgang, Rauschabstand, ...)! Du hast den ALC887. Der ALC889 ist und bleibt der beste, ALC892, ALC 888, ALC887 und ALC898 sind aber auch sehr passabel.
Das alles nützt jedoch nichts, wenn der Mainboard-Hersteller die Wandler-Chips schlecht implementiert. Wenn über die Stromversorgung CPU- oder HDD-Störungen einstrahlen, nützt der beste Wandler-Chip nichts...

Bzgl. dieser Geräusche hatte ich bei AsRock/Asus schon öfter Probleme, weniger bis gar nicht dagegen bei MSI und Gigabyte!


Mir stellt sich allerdings die Frage, ob ich z.B. auf ein Oehlbach-Kabel...

Das beste Kabel ist im Normalfall (auch analog!) die erstbeste 2€-Klinke-Cinch-Strippe von Ebay/Amazon. Man sollte nur keines erwischen, wo die Cinch-Stecker-Massen so verbogen sind, dass es Wackelkontakte gibt...hörbare Einflüsse seitens des Cinch-Kabels gibt es da keine...
Kabel dran, Windows-Mixer auf 100%, Lautstärke am Amp regeln...


Ich weiss noch nicht genau, warum ich das Arbeiten der Festplatte höre, wenn ich z.B. die Maus bewege.

Das deutet aber nicht auf eine Masseschleife hin, sonder eher auf o.g. Probleme mit den Asus/AsRock-Boards. Bei einer Masseschleife hättest du (zusätzlich) ein 50Hz-Brummen+Oberwellen.
Wenn das der Fall ist und mit der Antenne zusammenhängt: Hama Mantelstromfilter für ~6€.


Lautstärkeregler des Verstärkers etwas 'verkanten' und auf mindestens 11 Uhr-Stellung drehen muss

Das da dann wohl das LS-Poti des Verstärkers am Ende. Die Probleme haben nichts mit der Soundkarte zu tun. Natürlich verstärkst du die PC-Störgeräusche (die eigentlich gar nicht da sein sollten) noch, wenn du am Amp weit aufdrehst und am PC runterregelst. Stichwort: Rauschabstand.


Ich möchte einen AV-Receiver

Dann erledigt sich das natürlich, wenn du per HDMI oder SPDIF da reingehst. Damit "verlegst" du die D/A-Wandlung einfach vom Mainboard-Chip in den AVR. Der hat idr. gut funktionierende Wandler. Aber auch hier *kann* (muss nicht) unter Umständen ein evtl. vorhandenes Masseproblem weiterbestehen (-> Mantelstromfilter).
Im Normalfall (gutes Mainboard) würdest du so keinen Unterschied zwischen Analog- und Digitalverbindung hören...
Werner_B.
Inventar
#15 erstellt: 12. Dez 2013, 10:26

AlexG1990 (Beitrag #14) schrieb:

Ich weiss noch nicht genau, warum ich das Arbeiten der Festplatte höre, wenn ich z.B. die Maus bewege.

Das deutet aber nicht auf eine Masseschleife hin, ...

Doch, das tut es sehr wohl. Ich habe das selbst erfahren dürfen. Der Befund war eindeutig.


AlexG1990 (Beitrag #14) schrieb:
... sonder eher auf o.g. Probleme mit den Asus/AsRock-Boards.

Das ist nicht generell auszuschliessen. ABER: nach Abziehen des Antennenkabels hatte er das Problem nicht mehr - siehe oben. Das dürfte bereits Beweis genug sein.


AlexG1990 (Beitrag #14) schrieb:
Bei einer Masseschleife hättest du (zusätzlich) ein 50Hz-Brummen+Oberwellen.

Schlicht und ergreifend: nein; das kann, es muss aber nicht sein.


AlexG1990 (Beitrag #14) schrieb:
Wenn das der Fall ist und mit der Antenne zusammenhängt: Hama Mantelstromfilter für ~6€.

Damit wäre das zum wiederholten Mal geklärt, es durften nur noch nicht alle das gleiche wiederholen

Gruss, Werner B.
Soundwelle
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 12. Dez 2013, 17:06
Nehmen wir mal an, ich kaufe das Steinberg UR22.
Ich will mal auflisten, welche Anschlüsse ich z.Z. vorzunehmen gedenke:

Vom Vollverstärker zum Audio Interface: http://www.thomann.de/de/cordial_cfu_3_pc.htm
Vom Vollverstärker zum PC: http://www.thomann.de/de/cordial_cfy_6_wcc.htm
Vom Synthesizer zum Audio Interface: http://www.thomann.de/de/the_sssnake_sk366-3-blk_midi_kabel.htm

Ob das - zumindest teilweise - meine derzeitigen Störgeräusche beseitigt, bleibt fraglich.

Falls die schlechte Asus-Abschirmung im Mainboard für die Störgeräusche verantwortlich sind, dann könnte man sie womit umgehen? Kann man in das PC-System nachträglich etwas implementieren, um diese schlechte Abschirmung zu beheben? Neues Mainboard wäre keine Option für mich.
Ein neuer Verstärker mit digitalen Anschlüssen ist z.Z. jedenfalls noch nicht drin.
Vielleicht würde ich später auch gerne mal Mehrkanalton über ein 5.1. System oder dergleichen hören, statt nur Stereo zu hören. Habe da aber auch null Plan, ob sich Stereo-Aufnahmen auf Surroundsystemen anhören. Auch interessiert mich programmierbare Surroundklangerzeugung über Synthies, aber das ist noch Zukunftsmusik. So ein AV-Reveiver, der auch mit digitalen Anschlüssen aufbieten kann, aber nicht schlechter als ein entsprechender Vollverstärker in der Preisklasse klingen sollte, macht auch Sinn. Vielleicht hat hier ja einer Vorschläge

Eine DI-Box soll also auch nicht gegen Antennenfelder helfen? Ich las da doch etwas von Experten. Allerdings sollen die preiswerten, passiven Dinger den Ton negativ beeinflussen.
Ein billiges Entstörfilterteil nützt jedenfalls nichts, wenn der Ton dadurch beeinflusst wird.
Auch bzgl. des Hama-Teils werden da entsprechende Stimmen laut:
http://www.amazon.de...ntelstromfilter+hama
Werner_B.
Inventar
#17 erstellt: 12. Dez 2013, 23:38
In Beitrag #10 hatte @Soundwelle geschrieben, dass nach Abziehen des Antennenkabels das Störgeräusch weg sei. Dann gibt es genau eine zielführende Lösung: Mantelstromfilter (soweit es sich nicht um eine SAT-Anlage handelt). Punkt. Da muss man nun nicht mehr blöde rumlabern, sondern MACHEN!


Soundwelle (Beitrag #16) schrieb:
Eine DI-Box soll also auch nicht gegen Antennenfelder helfen? Ich las da doch etwas von Experten.

Das sind keine Experten, die sowas schreiben, sondern Ahnungslose. Oder der Leser hat es nicht bis zum Verstehen gebracht. DI-Boxen (passiv, mit Trafo für die galvanische Trennung) helfen ebenso gegen Masseschleifen wie Mantelstromfilter - es geht hier gar NICHT um Antennenfelder (den Begriff gibt es ohnehin nicht in dem Zusammenhang, sondern er ist allenfalls eine völlig sinnfremde Verwendung eines völlig sachunkundigen Menschens). Im gegebenen Fall (siehe vor) ist das Mantelstromfilter die bessere Lösung.

Im übrigen: mach, was Du willst Ist mir zu blöd an eine Wand zu reden.


[Beitrag von Werner_B. am 12. Dez 2013, 23:54 bearbeitet]
Soundwelle
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 13. Dez 2013, 01:24
Ich zitiere nur Leute, die das so geschrieben haben. Und die halten sich genauso für Experten, wie ein Maulheld Werner B. Nur mit dem Unterschied, dass die nicht so großkotzig und destruktiv herumlabern, sondern sich auch die Mühe machen, konstruktiv auf Themen einzugehen und nötigenfalls das zu verlinken, was sie für eine Problemlösung empfehlen.

Stänkere woanders weiter, wenn Du Dich selbst nicht ertragen kannst. Auf das, was Du hier zum 'Besten' gegeben hast, können wir alle verzichten. Die Beiträge der anderen User sind jedenfalls brauchbarer, als Deine dahingerotzen und überheblichen Kommentare. Vielleicht gehst Du auch deshalb auf Nichtkundige, die hier Fragen stellen, so oberlehrerhaft ein, weil Du vor echten Kennern mit Deinem Wissen versagen würdest.
Geh doch mal in ein geisteswissenschaftliches Forum, da zeige ich Dir auch, wo es lang geht.

Und jetzt lass Deinen Frust woanders ab! Vernünftiges beizutragen hast Du eh nicht mehr!
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