Esx QL 1222 + Subframe = richtige Wahl?

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DJMeasure
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 23. Jul 2009, 17:36
Hallo,

wie im Titel schon erwähnt, habe ich vor meinen Esx QL 1222 in einen Subframe zu stecken. Ich fahre einen Opel Astra G Schrägheck. Jetzt brauche ich allerdings euren Rat, denn ich weis nicht ob das so hinhaut.

Kurz mal ein paar Angaben zum Sub:

Qts: 0,32
Vas: 65 L
Fs: 26 Hz
SPL: 87 db
RMS: 1000 Watt
Impedanz: 2x2 Ohm

Hauptsächlich höre ich Hardstyle (also schnelle aber druchvolle Bässe), daher wäre mir eigentlich ein geschlossenes Gehäuse lieber, allerdings höre ich auch abunzu langsamere Lieder mit ordentlich Tief-Bass. Daher dachte ich an ein Bassreflex als "Kompromiss". Was sagt ihr dazu? Zudem spricht ein errechneter EBP von 74,3 laut WinISD doch deutlich für ein Bassreflex.

Ich habe mit WinISD lange herumprobiert, aber ich komme einfach auf keinen besseren Wert wie hier zu sehen:

http://s7.directupload.net/images/090723/d47827v8.jpg

Ich würde denn 200mm x 600mm Subframe nehmen, der dann abzüglich der Aussparung für die Befestigung auf gut 48 Liter kommt und dazu noch ein 100mm x 200mm Bassreflexrohr.
Mit 48 Litern und diesem Bassreflexrohr ergibt sich eine Tuningfrequenz von 42 Hz, allerdings auch die 1,89 db erhöhung bei 60 Hz.

Da sich ein absolut liniares Gehäuse im Auto wieder anders Verhält ist klar, allerdings Frage ich mich, was diese 1,89 db ausmachen? Denn er sollte eigentlich nicht bei einer bestimmten Frequenz anfangen zu dröhnen.

Als Amping dachte ich an die Eton Pa 2802 (zu dieser Stufe brauche ich hier sicher nichts sagen ). Wichtig ist mir, dass sie auch bei höherer Leistung den Sub noch gut Kontrollieren kann. Dafür sollte diese Endstufe ja genau richtig sein?! Oder kennt ihr noch eine bessere Alternative?

Bin auf eure Antworten gespannt


[Beitrag von DJMeasure am 23. Jul 2009, 17:43 bearbeitet]
Black-Devil
Inventar
#2 erstellt: 23. Jul 2009, 20:16
Hast du den ESX schon??

Die abstimmung dürfte schon ok sein so! kannst auch einfach einen längeren Port reinmachen und dann stückweise kürzen. Was dir am besten gefällt nimmst dann!

Aufpassen, dass der Port genug Luft hat im gehäuse!

Die Eton ist ne Top Endstufe! Alternativ:
DLS A6
Steg K
etc.
DJMeasure
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 23. Jul 2009, 20:43
Nein habe ihn noch nicht, sollte aber morgen bei mir eintreffen

Werde denkmal für die Feinabstimmung ein vorläufiges Gehäuse bauen, an dem dann rumprobiert wird.

Geht das mit dem BR in Ordnung? Also eine ausgewohgene Mischung zwischen sauberen/schnellen Bässen und schönen Tief-Bass?


Aufpassen, dass der Port genug Luft hat im gehäuse!


Du meinst, dass der Port nicht zu dicht an der Rückwand sitzt? Fällt mir jetzt auf, dass es bei einem 200mm hohem Gehäuse und 200m lagem Port bissel blöd werden dürfte

Wenn die Abstimmung so aber in Ordnung ist, kann ich ja auch 2x 100mmx100mm Rohre nehmen, ändert ja nichts am Verhalten oder?
Black-Devil
Inventar
#4 erstellt: 23. Jul 2009, 22:10
Oh doch, da ändert sich alles!!!! So funktioniert das leider nicht!

Aber du kannst den Port auch abwinkeln!

Testgehäuse ist ne sehr gute Idee!!!
DJMeasure
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 23. Jul 2009, 22:45
Oh ok, hab das eben mal mit WinISD überprüft. Das geht ja echt tierisch in die Hose

Dann werde ich wenn der Sub da ist ein Testgehäuse bauen mit einem flexiblem Port und werde einfach versch. Längen austesten Leider stehen mir mit meiner jetztigen Endstufe nur max. 500-600 Watt RMS zur verfügung, aber damit sollte der Sub schon was anstellen können?!

Was wäre jetzt besser? Ein Port der um 90° abgewinkelt ist, oder eins was einfach schräg nach innen läuft?
Black-Devil
Inventar
#6 erstellt: 24. Jul 2009, 12:21
Ich denke 5-600Watt sollten für den Woofer durchaus genügen, auch wenn an der Eton mit der doppelten Leistung noch etwas mehr geht!

Ob abgewinkenlt oder schräg wird nicht den riesen Unterschied machen. Schräg wird er halt recht schwierig einzubauen und abzudichten sein!
DJMeasure
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 25. Jul 2009, 14:03
So nach ausgiebigem Testen berrichte ich euch mal kurz davon.

Zuerst mal ein paar Bilder des Subs (denn man findet im Netz ja leider kaum gescheite Bilder):













Von der Verarbeitung macht er echt einen klasse Eindruck! Er ist sehr gut verarbeitet und spricht auch optisch sehr an. Rundum kann man da echt nicht meckern.

So nun zum Wichtigsten, dem Klang.
Wie schon gesagt, habe ich ein 48L Testgehäuse gebaut. Sub auf die Rückbank gestellt und langsam die Lautstärke hochgedreht. Bei etwa 3/4 der Leistung machte es laut krach und es war kein Bass mehr da (Schrecksekunde)! Nachdem ich dann gesehen hatte, dass es dem Gehäuse die Rückwand rausgedrückt hat, wusste ich, dass der Esx mit Kraft nicht spart und ich das Gehäuse doch stärker hätte bauen sollen

Anstatt das Gehäuse nochmal zu verstärken bekam ich gleich ein ganzes Testauto von meinem Arbeitskollegen.
Daten zum Auto:

Audi A3
Audio System XION Front-/Hecksystem an einer Steg K4.01
Audio System XION 12 Plus an einer F2-500

Dann haben wir den XION aus dem Gehäuse (46L Bassreflex) und den Esx rein. Esx auf Brücke an 4 Ohm und die Einstellung haben wir vom XION belassen.
Uns hat es beiden ein Dauerginsen ins Gesicht gezeichnet Obwohl weder Gehäuse noch Feinabstimmung der Endstufe für diesen Woofer gestimmt haben, hat der Esx und kräftig den Rücken durchgeknetet
Man hat das Gefühl gehabt, dass er garnichtmehr aufhören will zu schieben und hat sich dabei nie unsauber angehört. Wir haben so ziemlich alles durchgespielt, von langsamen HipHip über Jungle Drum´n Bass und Hardstyle bis hin zu Hardcore. Es kamen astreine, saubere und trockene Bässe.
Selbst meinen Arbeitskollegen hat es total von den Socken gehauen. Vor dem XION besaß er einen Krypton, allerdings machte dieser ihm viel Probleme und stieg letztendlich auf den XION um. Aber nachdem er den Esx gehört hat wird er wohl wieder einen Umstieg machen Denn der Esx kann in Sachen Klang und Pegel dem Krypton locker das Wasser reichen.

Ich werde nächste Woche nochmal ein stabileres Gehäuse bauen und noch einiges testen, aber im Grunde sind das dann nurnoch Feinheiten. Bin gespannt ob er dann sein Potential nochmal steigern kann. Aber allein das, was er gestern gezeigt hat, hat alle meine Erwartungen übertroffen.
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