symmetrische spannung wandeln?

+A -A
Autor
Beitrag
_hyperi_on_
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Jan 2013, 19:14
hallo!

habe eine spannungsquelle von einem schaltnetzteil:

eingang: 12V
ausgang: +/- 45V (für class d verstärker..)

nun möchte ich von den +/-45V auf +/-24V für einen paralel liegenden verbraucher herunterreglen, wie stelle ich das am besten an?
der strom am verbraucher beträg ca. 2x100maA (8W)

ein pos/neg spannungsregler geht nicht da diese nur eine spannung von 40V vertragen soweit ich aus den datenblätter lesen kann...

Am liebsten würde ich einfach einen dual dc/dc printwandler nehmen - die gibt es aber nur bis +/- 15V

Geht das besser mit einem spannungsteiler?


mfg martin
Ultraschall
Inventar
#2 erstellt: 08. Jan 2013, 19:17
Du kannst 10V Z-Dioden vor die Regler schalten.


Grüße
Dr.Noise
Inventar
#3 erstellt: 08. Jan 2013, 19:20

Du kannst 10V Z-Dioden vor die Regler schalten.


Ja das würde gehen, ein Spannungsteiler sollte aber auch ganz ok sein.
TheByte
Stammgast
#4 erstellt: 08. Jan 2013, 19:33
Hi,


_hyperi_on_ schrieb:

der strom am verbraucher beträg ca. 2x100maA (8W)
mfg martin

Ist das der konstante Strom oder ein stark schwankender Wert?
Falls ersteres, dann kann man ja mit einem einfachen Widerstand etwas verheizen

MfG
Ultraschall
Inventar
#5 erstellt: 08. Jan 2013, 20:09
Ein Z-Diode ist sicher und einfach, auch bei schwankenden Strömen.

Ein Festwiderstand sollte auch gehen, dann noch ein C gegen Masse und man hat zusätzliche Brummunterdrückung.Ist sogar noch besser - wenn der Strom nicht zu extrem schwankt.
_hyperi_on_
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 08. Jan 2013, 21:04
beim verbraucher handelt es sich um ein kleinmischpult, es verbraucht also mehr strom wenn viele geräte angeschlossen sind, bzw. wenn lautstärke oder EQ verändert werden.

ich habe beim mischpult die einspeisung so gewählt das die 2 glättungscaps vor den Festspannungsreglern auf der platine noch genutzt werden - darum werd ich die nicht zusätzlich brauchen.

kann mir vielleicht jemand die schaltung mit den zdioden aufzeichnen?

warum müssen die 10V haben?

mfg und danke!
Ultraschall
Inventar
#7 erstellt: 09. Jan 2013, 18:44
Nimm einfach je einen Widerstand 120 Ohm 4 Watt (2 W würden zwar reichen, werden auf Grund der kleineren Oberfläche aber richtig heiß).
Daran fallen bei 150mA dann 18 Volt ab. 44,5-18=26,5 V Ergeben noch 2,5 Volt über den Festspannungsregler im Extremfall. >3 V wären besser, aber es sollte gehen und ich glaube nicht, dass der Strom wirklich bis 150mA hoch geht.
Bei nur 50mA Stromaufnahme fallen immer noch 6 Volt ab.

Kannst ja noch mal genau die Stromaufnahme messen - Minimum und Maximum und gegenrechnen. Eventuell sind ja 100, 110 oder.150 Ohm besser.

Grüße
_hyperi_on_
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 10. Jan 2013, 18:07
vielen dank das du mir die werte ungefähr ausgerechnet hast, bei mir würde das nie hinkommen!

ich kann höchstens den strom im wechselspannungs-fall angeben, der muss aber höher sein da ja einiges durch die vielen gleichrichter dioden ec. wegfällt.

am netzteil steht jedenfalls 2x18,5V bei 2x 250mAh

meinst du nur einen R beim eingang eines jeden reglers, also keinen spannungsteiler?
Ultraschall
Inventar
#9 erstellt: 10. Jan 2013, 19:02
Genau je einen R am Eingang jeden Reglers in Reihe. Aber die Regler müssen noch einen Elko gegen Masse vorm Eingang haben und den würde ich sicherheitshalber mit 50 oder 63 Volt wählen Wert? Umso größer umso besser - 47µ Minimum.

(kein Spannungsteiler- der erhöht die verbratene Leistung= mehr Wärme)
_hyperi_on_
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 10. Jan 2013, 20:02
aha, dann eher über 60V wie du sagst - damits nicht zu knapp wird..

Ok, werd das am we mal ausprobieren!
-3dB
Stammgast
#11 erstellt: 11. Jan 2013, 18:32
Hallo,
vielleicht geht das auch mit einem TL783
Gruß Wilhelm
Krümelmonster
Inventar
#12 erstellt: 18. Jan 2013, 20:45
In vielen Autoendstufen wirds wirdklich mit Vorwiderstand und Z-Diode realisiert. Wer nicht ganz so viel braten lassen will, schaltet da noch einen Transistor nach.
Besser wäre es einfach ein paar Windungen mit dünnem Draht mit auf den Trafo zu wickeln, daß man sich da nochmal +- 20V generiert oder so. Ich nehm an, daß hier ein Ringkerntrafo verwendet wird, dessen Windungsspannung um die 2-4V beträgt. Also muß man nicht viel wickeln.
In Vorstufen von Autoendstufen mit normalen Standart OPs (4558 oder 5532) wird mit +-15V gefahren.
_hyperi_on_
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 21. Jan 2013, 18:54
@ultraschall

ich habs jetzt so gemacht wie du gesagt hast - mit je einem 120ohm wiederstand und elko vor den reglern und hab das ganze direkt am mischpult angehängt wo normalerweise das netzteil mit +-18V angeschlossen wird.
Funkt soweit einwandfrei ohne irgerndwelche probleme in sachen klang/rauschen... Darüber bin ich wirklich sehr glücklich, hätte nie gedacht das es so einfach geht!!

leider werden die wiederständer wirklich sehr heiß (regler zwar auch, aber nicht so sehr..) , meiner meinung nach beides zuviel - obwohl ich aber sogar 5W keramik wiederstände genommen habe. ich kann vl noch 1sek drauf greifen bevors weh tut.

nach den R habe ich so um die +-27V - müsste für die regler also ganz gut passen, oder sollte ich einen geringeren R nehmen damits nicht so heiß wird? Dann muss aber der regler mehr herhalten oder?

ich befürchte nämlich das im sommer wenn es draußen auch heiß ist und das gerät in der sonne oder so steht irgend wann mal die platine durch stauhitze durchbrennt...

mfg martin
_hyperi_on_
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 21. Jan 2013, 18:58
@krümelmonster

an einem weiteren kleinen trafo habe ich auch schon gedacht, da fehlts aber an erfahrung und wissen - sowas habe ich noch nie gemacht...

für sowas ist in meinem gerät aber auch echt kein platz, ich weiß er würde vermutlich eh nicht groß sein aber die platine die ich jetzt gebaut habe hat gerade noch platz.
Krümelmonster
Inventar
#15 erstellt: 21. Jan 2013, 19:12
Naja.. wenn da ein Ringkerntrafo drin ist, wirst Du nicht viel machen müssen...
Lediglich 2x5 Windungen Draht mit zusätzlich draufwickeln und mit 4 Dioden gleichrichten und mit 2 Elkos sieben. Dann haste schon mal die +- 20V oder so, die Du dann auf zwei 12V Stabis geben kannst, oder 15er (7815 und 7915 z.B.
Wennst willst, schick ich Dir mal n Schaltbild von ner Autoendstufe... da sieht man deutlich, daß das keine Hexerei ist!
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Negative Spannung aus positiver erzeugen
Sawyer001 am 17.03.2010  –  Letzte Antwort am 18.03.2010  –  6 Beiträge
Von +/- 40V auf +/-15V !
HardstyleJoni am 01.04.2015  –  Letzte Antwort am 23.04.2015  –  66 Beiträge
12V DC am Aktivmodul suchen
freaKYmerCY am 17.03.2011  –  Letzte Antwort am 18.03.2011  –  7 Beiträge
Drosseln für DC/DC Schaltnetzteil
old-DIABOLO am 28.04.2006  –  Letzte Antwort am 06.05.2006  –  14 Beiträge
XR2006 Ausgang verstärken (Spannung und Strom)
Markus86** am 03.01.2010  –  Letzte Antwort am 05.01.2010  –  5 Beiträge
DC am ausgang TDA 8560q
MekkGyver am 25.05.2007  –  Letzte Antwort am 26.05.2007  –  6 Beiträge
24V DC auf -7VAC/0/7VAC Kosten
wing787 am 01.11.2014  –  Letzte Antwort am 12.12.2014  –  79 Beiträge
DC Einbaubuchse 12V 2A gesucht
BulletToothTony am 17.03.2012  –  Letzte Antwort am 17.03.2012  –  13 Beiträge
Spannungsregler für >40V
danko71 am 05.11.2019  –  Letzte Antwort am 05.11.2019  –  9 Beiträge
Class D Verstärker Ausgangsfilter
bahadir987 am 23.11.2009  –  Letzte Antwort am 25.11.2009  –  7 Beiträge
Foren Archiv
2013

Anzeige

Produkte in diesem Thread Widget schließen

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder908.849 ( Heute: 1 )
  • Neuestes MitgliedStytbp
  • Gesamtzahl an Themen1.517.526
  • Gesamtzahl an Beiträgen20.863.166

Hersteller in diesem Thread Widget schließen