Wieviel Watt wirklich?

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BauT_z
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Aug 2007, 11:28
hallo,
sorry für die dumme frage.aber sehe da bei den Watt angaben nicht so recht durch.
ich wollte mal wissen wieviel watt(rms) nun meine anlage wirklich hat.

verbaut habe ich:

Radio:
ALPINE CDA - 9812 RB
Frontsystem:
Peerless Definition6
Sub:
Peerless XXLS10/4
Endstufe:
Ciare CPW4090
Kondensator:
BRAX 1F

hoffe ich könnt mir da weiterhelfen.
MaxdogX
Inventar
#2 erstellt: 28. Aug 2007, 11:30
Das was bei der Endstufe im Datenblatt in RMS angegeben ist.

Mfg MaxdogX
xutl
Inventar
#3 erstellt: 28. Aug 2007, 11:31
Ich schätze mal 0,845723118 KW.
Näherungsweise
hg_thiel
Inventar
#4 erstellt: 28. Aug 2007, 11:31
Power stereo RMS 4Ohm 100 W x 4
Power stereo RMS 2Ohm 150 W x 4
Power mono RMS 4Ohm 300 W x 2

Da bitte

Wenn du es genau wissen willst, musst du es nachmessen bei maximaler Lautstärke ohne Clipping
cwolfk
Moderator
#5 erstellt: 28. Aug 2007, 11:32
Ich sage 500W. Mehr gibst du ja nicht an deine Lautsprecher ab. 2x100W ans FS und 300W an den Sub.
hg_thiel
Inventar
#6 erstellt: 28. Aug 2007, 11:42
Jo, allerdings nicht dauerhaft, das ist dir bestimmt klar cwolk

Dem Threadersteller vielleicht nicht.

Es kommt auf die Musik an, den tatsächlichen Impedanzverlauf der Chassis an im Betrieb und auf die Lautstärke!
cwolfk
Moderator
#7 erstellt: 28. Aug 2007, 11:47
Ist mir schon klar Aber wenn mal wieder ein Nerv-Nachbar vorbeikommt und unbedingt wissen will, wie viel Watt die Anlage denn hat, wäre das die Zahl, die ich nennen würde. Dass es eigentlich immer weniger ist, interessiert die nicht
Krasse Anzahl an Antworten innerhalb von 3 Minuten
BauT_z
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 28. Aug 2007, 12:02
okay leute.
danke für die extrem schnellen antworten
gznw15
Inventar
#9 erstellt: 29. Aug 2007, 14:34
ja, und wenn man ganz realistisch ist, dann ist es noch um einiges weniger, wegen Resonanzen und Impedanz... Also die reale Leistung ist dann um einiges geringer.. Hab am Wochenende nochmal meine neue Kiste ausgemessen (Impedanzverlauf) und bei der Reso war die Imepdanz 40 Ohm!!! Also das 10-fache. Wenn man dann bedenkt, daß die Endstufe ca. 120V darauf gibt, dann sind das bei der Spannung nur ca. 360Watt, statt rechnerischer theroretischer 3,5kW.. Jedenfalls bei der Frequenz.. das ist schon heftig, was das für einen UNterschied macht..
Naja, also so ist das mit der Leistung..
butcher99
Inventar
#10 erstellt: 29. Aug 2007, 14:43
@gznw15

Wie hast du den Impedanzverlauf gemessen? Würd mich mal interessieren
gznw15
Inventar
#11 erstellt: 29. Aug 2007, 17:22
Mit einem Oszilloskop und einem Messwiderstand (induktionsfrei).
1kOhm in Reihe mit dem woofer, dann Spannungsabfall über dem Messwiderstand und Spannungsabfall über dem woofer.
I=Umess/1kOhm =i

Z= u/i => Z=Uwoofer/(Umess/1kOhm)
=1000kOhm* Uwoofer/Umess

DAnn das ganze in ner Excel-Tabelle und dann mit der db-jams die Tracks 30-80 (30Hz - 80Hz). Im Resonanzfall wäre ein stufenloser Frequenzgenerator sehr schön. Hieraus könnte man dann auch die Güte errechnen (aber wozu).

Eigentlich müsste man für die Leistungsberechnung noch die Phasenverschiebung berücksichtigen (*cos phi), aber die ist so gering, daß ich mir das mal gespart habe. Die Leistung wäre dann noch ein bißchen geringer.
Die Messgenauigkeit ist nicht die höchste gewesen, da es mir in erster Linie darauf ankam, die reale Abstimmung herauszubekommen, aber es sollte schon sehr nahe an der Wirklichkeit liegen.
Falls Du es nachbauen willst, es ist am einfachsten, wenn man masse gleich hat und mit Kanal1 vor dem Messwiderstand misst, Masse hinter den Messwiderstand legt und Kanal2 hinter den woofer legt. Dann hat man das Problem mit der gemeinsamen Masse umgangen und lediglich beide Kanäle um 180grad (abgesehen von der Phase) verschoben.
Dann dauert eine Messung auch nur ca. 10Sekunden. Also alles zusammen in 20Minuten.
Wie sich das ganze mit mehr Hub auswirken würde müsste man mal testen, aber so sollte es schon ganz in Ordnung sein.


[Beitrag von gznw15 am 29. Aug 2007, 17:23 bearbeitet]
butcher99
Inventar
#12 erstellt: 29. Aug 2007, 17:36
Wow Danke!

Hab mich schon immer gefragt wie das gehen würde.

Wenn mein elektrischer Kumpel (Stammelektroniker) ein Oszilloskop besorgen kann könnt man das ja grad mal nachmachen...
gznw15
Inventar
#13 erstellt: 29. Aug 2007, 17:52
also ist schon sehr interessant..
Mit Multimeter kann man leider etwas vergessen, weil die oftmals nicht mit den relativ niedrigen Frequenzen zurechtkommen, dann hat man immer schwankende Werte. Es soll aber etwas geben, mit dem man das ausgleichen kann, irgendetwas von Conrad, hab ich mal gehört, aber Oszilloskop ist schon besser.. kann Dir dann ja auch die Excel-Tabelle schicken, erleichtert das ganze erheblich
ThomasSL
Gesperrt
#14 erstellt: 29. Aug 2007, 18:00
Soetwas kann man recht einfach mit einem brauchbaren "True-RMS" Messgerät nachmessen. Ein Oszilloskop wäre auch sehr gut da man dort die Spannungsspitzen erkennen kann, dadurch hat man die Ausgangsspannung und kann die Leistung errechnen, zudem sieht man ab wann die Stufe verzerrt.

Beides nicht (vielleicht in der Bucht) unter 100€ zu haben
butcher99
Inventar
#15 erstellt: 29. Aug 2007, 18:01
Net schlecht! Wenn das SPL Projekt von nem Kumpel neu abgestimmt wird komm ich auf dich zurück
Mit meinem Equipment geht leider nicht viel...
Porky__Pig
Inventar
#16 erstellt: 30. Aug 2007, 05:45
was hast du für ein oszi? ich messe mit einem osziprogramm aufn pc. leider fällt das sch...ding des öfteren einfach aus.

aber so ein richtiges oszi kostet ja ein kleines vermögen
gznw15
Inventar
#17 erstellt: 30. Aug 2007, 13:23
Ich habe ein älteres 2kanal Oszillokop (wie man es noch aus der Schule kennt), das gab es mal bei ebay. Es ist für meine Zwecke jedoch absolut ausreichend. Denn im NF-Bereich sind die Anforderungen ja nicht so hoch. Guck doch einfach mal bei ebay. Unter 100 wird man auf jeden Fall fündig. Lohnt sich! Und wenn man die IMpedanz messen kann, dann kann man auch die TSP-errechnen! Und clipping und das Einpegeln von Endstufen (z.B. Doppelschwinger an 2Endstufen) läßt sich damit auch gut messen. Die Stabilität der Bordspannung läßt sich hiermit auch sichtbar machen.
Ich will das DIng nicht mehr missen.
Blut-aus-Ohren
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 30. Aug 2007, 13:38

Ciare CPW4090



Also das 10-fache. Wenn man dann bedenkt, daß die Endstufe ca. 120V darauf gibt


Glaub ich nicht.

Such mir nen Kondensator der für 120V ausgelegt ist dadrin


Oder meinst deine? Die ja wohl eher.


[Beitrag von Blut-aus-Ohren am 30. Aug 2007, 13:40 bearbeitet]
gznw15
Inventar
#19 erstellt: 31. Aug 2007, 03:43
ja, das war ja an meinem Beispiel.. Sind gut 160V SpitzeSpitze.=> ca. 120V effektiv.
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