Beamer Fehlermeldung "Eingangssignal ausser Reichweite"

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z199924
Neuling
#1 erstellt: 18. Mai 2007, 11:03
Hallo, wer kann helfen?
Ich habe meinen Beamer Liesegang "Piccadilly plus" über ein Kabel (3m) von Vivanco HDMI<-->DVI-D angeschlossen. Leider erhalte ich nach der Quellenuche aber immer die Fehlermeldung "Eingangssignal ausser Reichweite". Der Anschluss über Cinch-Video funktioniert, nur die Qualität ist nicht berauschend.
Vielen Dank im Voraus.
Z
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 18. Mai 2007, 12:41
Hi

Das ist da wirklich Wort für Wort in deutsch auf der Leinwand zu lesen, stimmt's? Das nenn ich mal eine Übersetzung (Signal out of range).

Die Meldung kommt eigentlich immer dann, wenn der Projektor zwar ein Signal bekommt, es aber nicht verarbeiten kann. Was ist denn am Projektor angeschlossen und welches Bildsignal liegt an?

Gruß,
Z
z199924
Neuling
#3 erstellt: 18. Mai 2007, 14:47

Z schrieb:
Hi

Das ist da wirklich Wort für Wort in deutsch auf der Leinwand zu lesen, stimmt's? Das nenn ich mal eine Übersetzung (Signal out of range).

Die Meldung kommt eigentlich immer dann, wenn der Projektor zwar ein Signal bekommt, es aber nicht verarbeiten kann. Was ist denn am Projektor angeschlossen und welches Bildsignal liegt an?

Gruß,
Z
z199924
Neuling
#4 erstellt: 18. Mai 2007, 14:52
Hallo "Z",
ja, der Text ist auf deutsch so wie von mir beschrieben.
Das Signal kommt von einem DVD-Recorder "DMR-EH65" (Panasonic). Dabei habe ich aber das Fernsehsignal vom Sateliten-Receiver ausgegeben, an den der DMR-EH65 angeschlossen ist.

Gruß Claus
Z
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 18. Mai 2007, 17:11
Hi

Macht der Picadilly denn ein Bild über den HDMI-Ausgang/ DVI-Eingang, wenn über den DVD-Rekorder eine TV-Aufnahme bzw. DVD abgespielt wird?

Gruß,
Z
z199924
Neuling
#6 erstellt: 19. Mai 2007, 08:29
Hallo "Z",
vielen Dank für Deine Mühe. Ich kann aber erst ab 28. Mai weitere Versuche unternehmen, weil ich jetzt für 1 Woche Urlaub mache. Ich melde mich wieder.
Gruß Claus
Uli_von_Cine4home
Stammgast
#7 erstellt: 19. Mai 2007, 08:38
Hi Claus,

frage doch mal bei Liesegang nach, ob der DVI Eingang über eine HDCP-Unterstützung verfügt.

Ich nehme mal schwer an, dass es daran liegt. Falls nein, kannste diese Verbindung vergessen. Der Eingang ist DVI-I - der Beamer nativ 800x600 ! Das heißt etwas älter. Heutzutage unterstützen so gut wie alle Modelle "HDCP". Zu dieser Zeit war das noch etwas anders. Leider.

Gib mal ein Feedback.

Gruß Uli
Uli_von_Cine4home
Stammgast
#8 erstellt: 19. Mai 2007, 08:43
Kurz nochmal zur Erläuterung: HDCP

High-bandwidth Digital Content Protection (HDCP) ist ein von Intel entwickeltes Verschlüsselungssystem, das für die Schnittstellen DVI und HDMI zur geschützten Übertragung von Audio- und Video-Daten vorgesehen ist. HDCP soll in Europa für HDTV Standard werden. Auch bei Blu-ray bzw. HD-DVD soll HDCP zum Einsatz kommen.

Mit HDCP soll das Abgreifen des Video- und Audiomaterials innerhalb der Verbindung zwischen Sender und Empfänger verhindert werden. Fordert das abspielende Gerät (Sender, z. B. SAT-Receiver oder DVD-Player) eine HDCP-Verbindung, muss die wiedergebende Komponente (Empfänger, z. B. TV-Gerät, Beamer) ebenfalls HDCP unterstützen, um das Video darstellen zu können. Falls die wiedergebende Komponente HDCP nicht unterstützt oder keine digitale Verbindung besteht, kann die Wiedergabe eingeschränkt (z. B. in geringer Auflösung) oder ganz unterbunden werden. Genau genommen wird die Forderung nach HDCP-Verschlüsselung nicht vom abspielenden Gerät selbst erhoben, sondern diesem vom wiederzugebenden Medium bzw. den wiederzugebenden Inhalten mitgeteilt (Ausnahme: DVD-Abspielgeräte, hier ist die Forderung nach HDCP Bestandteil der DVD-Lizenz). Ein HDCP-fähiger HDTV-Sat-Receiver etwa wird HDCP nur dann aktivieren, wenn der eingestellte Sender dies gerade verlangt.

HDCP-Geräte, von denen die zuständigen Gremien annehmen, dass sie "korrumpiert" wurden, können in ihrer HDCP-Funktionalität stillgelegt werden, indem die Schlüssel der entsprechenden HDCP-Chips über einen ausgeklügelten Mechanismus gesperrt werden. Ein ähnlicher Mechanismus war für den Kopierschutz CSS vorgesehen, konnte dort aber eine Aushebelung des Algorithmus nicht verhindern.

Zum Kopierschutz wird HDCP dadurch, dass die Lizenz das Speichern/Aufzeichnen von "geschützten" (=HDCP-verschlüsselten) Inhalten außer zu Zwecken der Signalverarbeitung (Deinterlacing etc.) verbietet und außerdem eventuell parallel vorhandene analoge Signalausgänge in ihrer Signalqualität auf Anforderung vermindert oder ganz abgeschaltet werden müssen.

Quelle: wikipedia.de

Das würde bedeuten, dass bei dir der Hand-Shack nicht funktioniert. Des wegen kommt diese "allgemeine Fehlermeldung" bei deinem Liesegang ( falls kein HDCP vorhanden ). Diese Fehlermeldungen sind leider stets sehr ungenau, da man nie alle Fehlermodelierungen mit den exakten Fehlerbeschreibungen ausarbeitet. Das wäre ein zu hoher Aufwand.

Gruss Uli
Z
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 19. Mai 2007, 10:57
Hi

Da ich bei mir keinen DVD-Rekorde habe kenne ich mich nicht sonderlich damit aus. So wie ich das gelesen habe ist am DVD-Rekorder ein Satreceiver angeschlossen, der im Grunde nur zum HDMI-Ausgang durchgeschleift werden sollte, dabei aber kein Bild zeigt. Konvertieren die Geräte (oder manche Geräte) in Echtzeit vom analogen Eingang zu HDMI-Ausgang?

Gruß,
Z
Uli_von_Cine4home
Stammgast
#10 erstellt: 19. Mai 2007, 11:42
Hi Z,

es gibt schon Zeitunterschiede zwischen Analog und HDMI. Es kommt hier jedoch auf die Geräte an.

Gruss Uli
z199924
Neuling
#11 erstellt: 28. Mai 2007, 12:57
Hallo zusammen
und vielen Dank für die bisherigen Hinweise. Ich habe mal einen Test gemacht und folgendes festgestellt: Sobald ich den DVI-Stecker des HDMI/DVI-Kabels in den ausgeschalteten Beamer (Herstellung Jan. 2005) stecke, zeigt mein Recorder die Fehlermeldung "U71". Lt. Beschreibung heißt das "Das angeschlossene Gerät ist nicht HDMI-kompatibel". Ich denke, da brauche ich nicht weiter zu probieren.
Ich habe trotzdem mal bei Liesegang nachgefragt. Mal sehen, was man mir antwortet.
Gruß Claus
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