Hilfe zu Eminence Bausatz!

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Ace-dude
Stammgast
#1 erstellt: 26. Jun 2005, 18:03
Tagchen,

habe lange Zeit viel Spaß an meinen Canton LE 109 gehabt. Doch jetzt hat sich mein Zimmer aufs doppelte vergrößert und mir reicht die Lautstärke nicht mehr, obwohl ich mit dem Klang sehr zufrieden bin.

Jetzt habe ich diesen Bausatz gefunden http://www.lautsprechershop.de/pa/index.htm?/pa/bau_e15h.htm
Meint ihr, dass dieser Bausatz ein guter Ersatz für meine LE´s ist?
Es ist wie gesagt eine PA box. Und sie hat keinen Mitteltöner. Deswegen habe ich so das gefühl, dass sich dieser Lautsprecher auf meinen Raum unter aller Sau anhört.
doch laut Strassacker ist diese Box ja "gut klingend".

Was meint ihr, könnte man diesen Lautsprecher in einem Raum mit 30m² gebrauchen?
Höre meist Trance, Punk, Hiphop...eigentlich alles

Der LAutsprecher wird übrigens an eienn Yamaha AX 596 angeschlossen.
Ace-dude
Stammgast
#2 erstellt: 27. Jun 2005, 11:30
Need help
Granuba
Inventar
#3 erstellt: 27. Jun 2005, 11:32
Hier im DIY-Bereich sollte dir geholfen werden!

Murray
CerpinTaxt
Stammgast
#4 erstellt: 27. Jun 2005, 13:28
Hallo,

bevor hier gar keiner antwortet versuch ich mal mein gefährliches Halbwissen an den Mann zu bringen.

Also ein 15er kombiniert mit so einem großen Horn sieht schon mal nicht schlecht aus und ist durchaus praxisgerecht. Ein PA-15er kann schon im Mittelton klappen und wird auch meines Wissens sehr häufig dafür verwendet. Ich kenne allerdings beide Treiber nicht und kann dir deshalb nicht sagen ob das funktioniert. siehe oben

Was mir fehlt ist eine Messung der fertigen Kombi (habe ich jedenfalls nicht gefunden) und das Vertrauen in die Fähigkeiten von Strassacker.

Ich finde es einfach ein wenig riskant einen Lautsprecher zu kaufen von dem man nicht mal ein Messergebnis hat. Zumal Strassacker ja Messsysteme verkauft und meines Wissens CLIO im Einsatz hat.

Wie gesagt es ist nicht viel aber besser als garnichts.

Gruß
CerpinTaxt
geist4711
Inventar
#5 erstellt: 27. Jun 2005, 14:07
die lautsprecher für sich, sind sicher nicht die schlechtesten, aber,ich würde grundsätzlich keinen bausatz kaufen, von dem ich nicht wenigstens einen frequenzschrieb gesehen habe.
wenn du dir sowas also zulegst, baue das gehäuse so, das zur not noch ein 18cm mitteltöner auf die schallwand passen würde, falls dir der klang nachher nicht gefällt und du doch lieber dreiwege hättest.
mfg
robert
Tom_am_See
Stammgast
#6 erstellt: 27. Jun 2005, 14:30
Hi,

also ganz ehrlich, so eine auf Wirkungsgrad gezüchtete Kombi finde ich nicht wirklich brauchbar für einen Wohnraum. Ein 15"er ist ein Bass und nicht wirklich "Mitteltöner", auch wenn er von der PA-Fraktion dafür eingesetzt wird. Aber da gibt es wohl auch einen ganz anderen Anforderungskatalog:. . Für Wirkungsgrad- und Pegelfetischisten;) gibt es jedenfalls bestimmt gelungenere Bausätze um im Spizi die Fetzen fliegen zu lassen.

Der hier zum Beispiel: PA-Bausatz D2544-606 http://www.lautsprechershop.de/pa/images/d2544_12mb606.jpg

Ähm, MB208H + Subwoofer führe ich gar nicht erst an, obwohl ich die klanglich ziemlich klasse finde und selber im Keller stehen habe...

Grüße

Thomas
Ace-dude
Stammgast
#7 erstellt: 27. Jun 2005, 15:01
Ja den Bausatz habe ich mir auch schon angeschaut. Das Problem für micht persönlich ist, dass ich den Hornhochtöner pott häßlich finde. Allerdings könnte man ja Schwarzen Filz um das Gehäuse machen, dass die Farbe mit dem Horn übereinstimmt. Aber danke schonmal für die antworten, am besten frage ich mal bei Strassacker nach einem Frequenzwgang den kann ich ja dann hier vielleicht mal reinposten, da ich es nicht so mit frequenzgängen habe
bolandi
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 27. Jun 2005, 19:11
Hallöchen,

der verwendete Eminence-Hochtöner ist leider sehr grenzwertig: hoch belastbar und nicht kaputtzukriegen, aber damit hören die Vorteile auch schon auf... Passiv ist dieser Treiber nicht in den Griff zu kriegen, sehr unregelmässiger Frequenzgang, starke Resonanzen mit schlechtem Ausschwingen und dazwischen kräftige Einbrüche durch Frequenzauslöschung...

Für dich viel besser geeignet wäre ein Bausatz mit gutem 12"-TMT und einem vernünftigem Einzollhorn, z.B. die BMS-Treiber sind günstig und ausgezeichnet.
Ausserdem solltest du für´s Zimmer ein eher kleineres Horn nehmen...

Ciao, günther
bolandi
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 27. Jun 2005, 19:16
Nachtrag:

Sehe gerade das Strassacker den Delta 15 verwendet, dieses ist ein reiner "Mitteltöner" oder Bühnenmonitor-Treiber, der weder tief noch druckvoll spielen kann, und aufgrund der eher weichen Membran nicht gerade sauberen Bass produziert.

Bei dem anderen genannten Bausatz ist zwar die Hochtonfraktion sehr gut, aber leider ist das Bündelungsverhalten sehr schlecht, da der TMT zu hoch spielt und dort schon deutlich bündelt... Ausserdem resoniert der TMT ab 1,5kHz bereits deutlich, deshalb halte ich ´ne Trennfrequnez von gut 2Kilo auch nicht für´s Gelbe vom ei...

Ciao, G.


[Beitrag von bolandi am 27. Jun 2005, 19:41 bearbeitet]
bolandi
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 27. Jun 2005, 19:41
Nachtrag 2 :
Das Bündelungsverhalten sieht bei der 15"/1" Kombi übrigens noch katastrophaler aus, weil der 15" noch früher bündelt, hier aber trotzdem sehr hoch spielen muß, weil der EMD2002 nicht tief ankoppelbar ist (jedenfalls nicht für PA, Das es Leute gibt, die den EMD2002 als Mitteltöner über ´nem Horn für HiFi einsetzen wird mir immer völlig unverständlich bleiben).
Das ich vom Verhalten des 15" ab 800Hz nicht sonderlich viel halte, brauch´ich vielleicht nicht extra zu erwähnen, ein Blick auf den von Eminence gelieferten Frequenzgang genügt...

Es gibt sehr sehr gute Möglichkeiten gerade in grösseren Räumen mit PA-Lautsprechern ausgezeichnete Ergebnisse zu erzielen, aber der Bausatz gehört eher in den Bereich Pfarr-Fest-Jugenddisko...

Im Übrigen gibt es einige Eminence-Produkte, die ich nicht müde werde zu empfehlen, nicht nur weil sie ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis bieten, sondern auch wegen einfach erstklassiger akustischer Qualitäten. Aber ehrlich: die Perlen im Eminence-Programm sind eher spärlich gesät...

Ciao, G.
Cantare
Stammgast
#11 erstellt: 27. Jun 2005, 19:45
Hallo Günther,

stimme dir zu.
Bis auf die Delta Lite 10", den Delta 12LF und dem Beta 8 fällt mir momentan nichts ein. Als Subwoofer eventuell die Magnum Serie.

Grüsse

Andreas
Spatz
Inventar
#12 erstellt: 27. Jun 2005, 19:55
Hm, ihm kommt es bei seinen Boxen auf hohen Wirkungsgrad an, allerdings hat er bei den günstigen PA-Bausätzen Angst um den Mittelton. Sein Musikgeschmack umfasst alles, was nicht besondere Tonalität erfordert.

Tut mir leid, ich muss es wieder tun:

Bau dir doch ein Viech!

Bei einem Budget von sagen wir mal 2 x 300 € (225 € Eminence-Bausatz + 75 € Holz) = 600 € bleiben dir abzüglich 75 € pro Viech noch 450 € für ein bis 2 passende Subs für den Tiefbass (du hörst ja auch Hip-Hop), hier wäre das Eckhorn12 passend. Mit 2 Stück musst du es nimmer in eine Ecke stellen (doch immer noch an eine Wand), und der Raum wird optimaler angeregt.

Fazit:

Für 600 € ein sehr lautes System, mit drückendem Tiefbass, kickenden Drums, guten Mitten, nur die Höhen sind nicht optimal, dafür ist es aber ein Breitbändersystem, das auch noch sehr live klingt.
bolandi
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 27. Jun 2005, 19:58
Hallöchen, Andreas,

gibt schon noch ein paar: den Kappa Pro 12 zum Beispiel oder den Omega-Pro 18, aber auch der kleine Alpha 6 als reiner Mitteltöner weiß zu überzeugen... Aber auch der kleine EAPT150 ist für´s wenige Geld nicht schlecht...
Nichtsdestotrotz gibt´s halt auch recht viel Schrott oder halbgare Sachen, oft liegt´s ja allein daran, daß ein un dasselbe Magnetsystem für ´ne ganze Chasisreihe herhalten muß, wie beispielsweise bei den Deltalite. Der 10" mit super-HiFi-tauglichen Parametern, der 12" mit deutlich suboptimalen bis grenzwertigen Parametern und der 15" nur für die Tonne (oder für die free-air Car-Dröhn-Fraktion... )

Ciao, günther
bolandi
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 27. Jun 2005, 20:00
@ Spatz:

Hi, nix gegen das Viech, aber ich glaub´der Mann braucht schon auch ein bisschen Höhen für seine Musikrichtungen...

ciao, G.
Cantare
Stammgast
#15 erstellt: 27. Jun 2005, 20:05
Vielleicht braucht er auch eine gesunde Tonalität und Auflösung.

Grüsse

Andreas


[Beitrag von Cantare am 27. Jun 2005, 20:06 bearbeitet]
Spatz
Inventar
#16 erstellt: 27. Jun 2005, 20:07
Das Viech hat auch Höhen, viele Leute sagen ja sogar, dass Extra-HT oder so mit der Zeit nerven. Er muss nur auf den letzen Bereich von so 19 kHz bis 20 kHz verzichten, und auf das letzte bisschen Feinzeichnung.

Wegen der angegeben Musikrichtungen:

Trance wurde getestet (DJ Tiesto - Adagio für Strings), Punk geht sowieso subber, und für Hip-Hop ist/sind der/die Sub(s) da.


[Beitrag von Spatz am 27. Jun 2005, 20:07 bearbeitet]
bolandi
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 27. Jun 2005, 20:16
@ Andreas:

@ Spatz:

Sorry, das meint dich nicht persönlich, aber ständig und überall ein derart individuell klingendes une reagierendes System wie das Viech zu empfehlen, halte ich für alles andere als zweckdienlich...

Jeden Interessenten kann ich nur dringend raten, sich das System vorher sorgsam und eingehend anzuhören... Spaß macht es unzweifelhaft, günstig ist es auch, aber das ist ja nicht alles im Leben, nicht wahr...?

Ciao, günther
Cantare
Stammgast
#18 erstellt: 27. Jun 2005, 20:45
Ansonsten gewöhnt man sich daran.


Grüsse

Andreas
Spatz
Inventar
#19 erstellt: 27. Jun 2005, 21:34
Ich bin dennoch der Meinung, dass mein Vorschlag bisher der beste war, zumindest weit besser als ein Bass + Hochtonhorn ohne Mitteltöner, oder ein MT + HT ohne Bass. Und meine beiden Vorschläge sind erprobt und für gut befunden worden.

Ansonsten könnte noch ein großer Koax ( Cantare) gut sein, oder ein besseres BB-Horn (Jericho oder so).



@ Ace-Dude:

Meld dich mal wieder!
Spatz
Inventar
#20 erstellt: 27. Jun 2005, 21:48
Mir ist grade nochwas eingefallen:

Die Fostex FT 1600 MK II.
Cantare
Stammgast
#21 erstellt: 27. Jun 2005, 22:04
Hallo Spatz,

wollte dich nur etwas ärgern.
Für das Geld ist das "Viech" sicherlich ganz witzig und ein Spassmmacher, für ernsthaftes und hochqualitatives Musik hören ist es natürlich nicht geeignet. Da brauchen wir uns nichts vormachen.
Vielleicht baue ich "mal eben" einen 2 Wegerich mit dem XD120 Horn von Eighteensound. Diverse hart eingepannte 25er PA TMT habe ich hier zu genüge herumliegen...

Grüsse

Andreas
Spatz
Inventar
#22 erstellt: 27. Jun 2005, 22:22

Cantare schrieb:
[...] für ernsthaftes und hochqualitatives Musik hören ist es natürlich nicht geeignet. Da brauchen wir uns nichts vormachen.


Hm, diverse Leute hier im Forum sind anderer Meinung. Nicht wörtliches Zitat: "Bei sehr guten LS denkt man, man steht direkt vor der Bühne. Bei den Viechern steht man auf der Bühne."
Natürlich sind die Viecher keine feinzeichnenden High-End-LS, aber sie haben etwas, was hier öfters als "Spielfreude" bezeichnet wurde. Und vielleicht will Ace-Dude genau das haben, vor allem, da in seiner Musikliste auch nicht "Klassik, Chorale und Triangel-Soli" steht.

-> Das Viech hat mit Sicherheit auch sehr viele Qualitäten, die High-End-LS nicht haben.


Vielleicht baue ich "mal eben" einen 2 Wegerich mit dem XD120 Horn von Eighteensound. Diverse hart eingepannte 25er PA TMT habe ich hier zu genüge herumliegen...


Das wäre natürlich toll und edel!
Und Ergebnisse immer schön posten.

Btw: Wäre toll, wenn du mal eine Doku der kompletten Entwicklung machen könntest, von A wie AChassisauswahl bis Z wie ZProbehören. Auch alles dazwischen.
bolandi
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 27. Jun 2005, 22:31
Hallöchen,

wenn die dürfen, darf ich auch...
Und weil´s ein eminence-Thread war:

Beta 8"+ EAPT 150: günstig, kompakt, um die 55 Hertz aus ca. 20 Litern

2xBeta"+BMS4538 am kleinen Adam-Hall Horn LH170: immer noch günstig, immer noch kompakt, deutlich lauter und pegelfester, bessere Auflösung und Neutralität in den Höhen

Deltalite 10" +BMS4538: nicht ganz so pegelfest wie die 8"-D´Apo und deutlich teurer, aber etwas präziser im Bass und Grundton, schön neutral und homogen, etwas tiefer in 35 bis 40 Litern

Delta12"LF+Alpha6"+EAPT150: für Dreiwege sehr günstig, tief satt, gut! (60 Liter)

Wer keine Dreiwege mag:
Kappa Pro-12+BMS 4550

Und wenn´s ein bisschen mehr sein darf:
Omega Pro 18 als Sub... (100-140Liter)

Alle diese Kombis zeichnen sich durch einen sehr neutralen und ausgeglichenen Stimmbereich aus, da tut sich so mancher Breitbänder schwer... Alle klingen sehr lebendig und haben hohen Wirkungsgrad... Der EAPT ist kein Spitzenhochtöner, aber richtig beschaltet wird er erstaunlich neutral und ausgewogen mit brauchbarer Auflösung und sehr viel Spielfreude und Lebendigkeit, die BMSe sind zwar deutlich besser, aber eben auch deutlich teuerer...

Schöne Grüße, Günther
Cantare
Stammgast
#24 erstellt: 27. Jun 2005, 22:32
Hi,

die XD120 Hörner haben auf jeden Fall ein gutes Preis/Leistungsverhältnis. Bei den 25ern werde ich einen passenden nehmen unter denen die vorhanden sind. Eventuell eine Hornkonstruktion, muss einfach "mal eben" auf zu bauen sein.
Mein Bekannter hat sich beim letzten Mal überschätzt und den einen 46er Sub in einer grossen Inst-Halle der BW verfeuert...


Grüsse

Andreas
Cantare
Stammgast
#25 erstellt: 27. Jun 2005, 22:39
Günther,

wie hast du den BMS 4538ern die starke Überbetonung ab 10kHz aberzogen? Die gingen bei mir sofort wieder zurück.
Mit einem L über den Reihenwiderstand oder einem C über den Parallelwiderstand kann man vielleicht etwas tweaken.
Ich habe den 4552ND im Einsatz, er spielt mit dem XT120 Horn etwas zu hart und drahtig in den Höhen. Andere Hörner werden noch getestet.

Grüsse

Andreas


[Beitrag von Cantare am 27. Jun 2005, 22:40 bearbeitet]
bolandi
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 27. Jun 2005, 22:48
@ Andreas:

Gegenfrage: An welchem Horn...?
CerpinTaxt
Stammgast
#27 erstellt: 27. Jun 2005, 22:51
Hallo zusammen,

wenn ich mich noch mal kurz einmischen darf.

Ich kann dem bolandi nur zustimmen was den Tip mit dem EAPT150 angeht. Ich hab ihn vor kurzem erst verbaut und kann sagen das er für so einen kleinen Preis (ich glaube 25 Euro) ziemlich gut spielt. Klar fehlt die letzte Feinauflösung, aber er klingt im Hochtonbereich mit Sicherheit besser als ein Breitbänder.
Auch das Klischee von den typischen Hornverfärbungen kann ich nicht bestätigen. Bei entsprechender Beschaltung (auch ohne die Auswüchse eines BT) klingt er absolut verfärbungsarm.

Und eine grundsätzlicher Vorteil von einem Horn gegenüber einer normalen Kalotte muss noch berücksichtigt werden.
Dadurch das die Schallzentren von Tief- und Hochtöner durch das Horn auf der gleichen Ebene liegen erzielt man eine verbesserte Gruppenlaufzeit (bei richtiger Filterung!) und damit einen "zeitrichtigen" Lautsprecher. Was dieser dann an Räumlichkeit zu leisten vermag ist nicht weit von einem richtig guten Breitbänder. Mit dem Vortel des besseren Hochtonbereichs.

Gruß
CerpinTaxt


[Beitrag von CerpinTaxt am 27. Jun 2005, 22:53 bearbeitet]
bolandi
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 27. Jun 2005, 23:26
Hallöchen!

@ CerpinFaxt: Volle Zustimmung!

@ Andreas: Ernsthaft, was hast du mit deinen 4538 gemacht...? Ohne Horn gemessen...?
Ich hatte ja schon einige in Händen, aber ein Hochtonanstieg bei 10 Kilo der sich störend bemerkbar macht, hab´ich noch an keinem sinnvollem Horn mit dem Treiber gesehen... Er hat ´ne typische, nicht weiter störende Resonanz knapp unter 20 Kilo, aber die kannst du ja wohl kaum meinen...

Ciao, Günther
CerpinTaxt
Stammgast
#29 erstellt: 28. Jun 2005, 00:24
Danke!
.
.
.
.
Ach nee, is ja gar kein Chat
bolandi
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 28. Jun 2005, 01:14
Sonst kann ich ja doch nicht ruhig schlafen:
Bei der Aufzählung guter Eminence-Speaker hab´ich doch glatt noch den Kilomax 18" vergessen, der wär´mal was für ´nen Dipol-Sub...
Ciao, Günther
Ace-dude
Stammgast
#31 erstellt: 28. Jun 2005, 08:33
Somit melde ich mich wieder.

Danke schonmal für die Vorschläge.

Also Konkret wiederhole ich nochmals was ich haben will.

Mehr Watt als 150 und einen höheren Wirkungsgrad als 89 db.

Das ganze soll in dem Klanglichen Bereich meiner LE´s sein.

Mehr Bass für HipHop und Hochtöner, die bei Trance und Punk nicht im wahrsten Sinne des wortes auf die nerven gehen.

Im Bereich von max. 300€ Pro Box. Wenn man auf 350€ Pro Box kommt überlege ich mir das nochmal, aber stellt euch auf 300€ ein

Ich werde mir eure Vorschläge alle mal anschauen. Doch jetzt muss ich erstmal zur Schule (zwei Stunden frei *kotz* )

Ich schreibe nachher wieder!

Und danke nochmal für eure ganzen postings *liebguck*

LG

Maxe
Cantare
Stammgast
#32 erstellt: 28. Jun 2005, 08:51
Günther,

vielleicht hörst du des öfteren zu laut
Sorry, ich habe es gemessen und erst recht gehört...
Welches high-end taugliche Horn unterdrückt denn die Eigenart der kleinen BMS?

Grüsse

Andreas
paragrafix
Stammgast
#33 erstellt: 28. Jun 2005, 08:51
@ bolandi & cantare:

habt ihr die Viecher (evtl. in Verbindung mit Sub) schon mal gehört ? Oder kommt eure Beurteilung mehr so "auch dem Bauch raus"?

Grüße
M.
Christoph_Gebhard
Inventar
#34 erstellt: 28. Jun 2005, 09:17

CerpinTaxt schrieb:
Hallo zusammen,

Und eine grundsätzlicher Vorteil von einem Horn gegenüber einer normalen Kalotte muss noch berücksichtigt werden.
Dadurch das die Schallzentren von Tief- und Hochtöner durch das Horn auf der gleichen Ebene liegen erzielt man eine verbesserte Gruppenlaufzeit (bei richtiger Filterung!) und damit einen "zeitrichtigen" Lautsprecher. Was dieser dann an Räumlichkeit zu leisten vermag ist nicht weit von einem richtig guten Breitbänder. Mit dem Vortel des besseren Hochtonbereichs.

Gruß
CerpinTaxt


Hallo,

ihr habt noch vergessen, dass ein Hornhochtöner wie der EAPT eine stärkere Bündlung als normale Kalottenhochtöner besitzt. Dadurch stellt sich der Efekt ein, dass (gerade in Räumen mit größeren Nachhallzeiten, die ja weit verbreitet sind) die Raumreflexionen verringert werden und die Mittenortbarkeit stark verbessert wird.
Ähnlich sehe ich auch die Gründe für den Boom der Breitbänder. Auch ihre stärkere Bündlung (die aber ungleichmässiger als bei einem guten Horn ist) sorgt dafür, dass etwas zu hallige Räume entschärft werden und ihnen der Eigenschaft des räumlich perfekt spielenden Lautsprechers nachgesagt wird.
Ich stelle hier einfach mal eine gewagte These auf: Ein gut gemachter Mehr-Wege-Lautsprecher mit gleichmässigem Bündlungsverhalten, zeitoptimiertem Aufbau und sorgsam ausgesuchten und zueinander passenden Treibern dürfte in den klassischen Breiband-Parade-Diziplinen wie Homogenität und Räumlichkeit (fast) gleichwertig sein, in Sachen Auflösungsvermögen, Maximalschalldruck, Grob- und Feindynamik, Klirr- und Verfärbungsarmut aber mal mehr mal weniger vorne liegen.
Diese These gilt es zu untermauern...

Gruß, Christoph

P.S. Zwei Vorteile der Breitbänder habe ich unterschlagen: Natürlich ist ein Breitbänder a) wesentlich billiger und b)einfacher aufzubauen und abzustimmen
Christoph_Gebhard
Inventar
#35 erstellt: 28. Jun 2005, 09:35
Hi Maxe,

zum Thema:
Bei deinem Anforderungsprofil finde ich die Vorschläge von Bolandi äußerst vielversprechend.
Habe gerade auch erst meine ersten Hornerfahrungen gemacht und muss sagen, dass einem ob der Dynamik, Plastizität und der schon oben genannten Vorteile oft die Spucke weg bleibt. Die marginalen Nachteile, wie leichte Unsauberkeiten, treten da einfach in den Hintergrund.
Um etwa in der Preisklasse deines Ausgangsvorschlags zu bleiben, fände ich persönlich den Deltalite mit dem BMS-Treiber am attraktivsten.

Gruß, Christoph
Cantare
Stammgast
#36 erstellt: 28. Jun 2005, 12:46
Hi Ace,

habe gerade eine Idee gehabt...
Beyma 10G200 in 35l Hornreflex + 18sound XD120 Hornhochtöner. Mal sehen, vielleicht packt mich die Neugier...

Grüsse

Andreas
Christoph_Gebhard
Inventar
#37 erstellt: 28. Jun 2005, 12:57
Hi Andreas,

hört sich ganz gut an, ich bin gespannt.

@Maxe: Eine Alternative habe ich auch noch: Ich stehe im Moment kurz vor der Fertigstellung eines kleinen Party-Monitors mit hart aufgehängtem 16er Tieftöner und Hochtonhorn, pro Stück mit allem Zubehör knapp 100 Euro.
Die ersten Klangeindrücke sind äußerst erfreulich. Ich werde ihn hier aber noch ausführlich mit Messdiagrammen und Klangbeschreibungen vorstellen....

Gruß, Christoph


[Beitrag von Christoph_Gebhard am 28. Jun 2005, 12:59 bearbeitet]
CerpinTaxt
Stammgast
#38 erstellt: 28. Jun 2005, 13:10
Hallo Maxe,

von den Vorschlägen die bolandi dir gegeben hat, fände ich die Kombi bestehend aus KappaPro und BMS am passendsten, da der Kappa im Bass mit Sicherheit dem Deltalite überlegen ist.
Bei deiner Musik ein nicht zu unterschätzender Vorteil, da fällt der etwas schlechtere Mitteltonbereich nicht so groß ins Gewicht.

Vom Preis müsste es auch hinhauen.

Gruß
CerpinTaxt
Ace-dude
Stammgast
#39 erstellt: 28. Jun 2005, 14:16
Habe mal ne Frage zu dem 12" Delta LF, das ist ein Tief-mitteltöner[laut strassacker]. Warum dann noch der zusätzliche Mitteltöner?

edit: Also ich meine bei der zusammenstellung
Delta12"LF+Alpha6"+EAPT150: für Dreiwege sehr günstig, tief satt, gut! (60 Liter)


[Beitrag von Ace-dude am 28. Jun 2005, 14:37 bearbeitet]
bolandi
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 28. Jun 2005, 19:33
Hallöchen,

warum mit dem Delta12LF und dem EAPT ´nen Mitteltöner...? Ganz einfach: um nicht den gleichen Fehler wie Strasacker zu machen...
Der EAPT spielt nicht tief genug herunter und der Delta nicht hoch genug hinauf, ohne extra Miteltöner kriegst du unsaubere unkonturierte Mitten, das wirst du ja nicht wollen, oder...
Ciao, Günther
bolandi
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 28. Jun 2005, 19:37

Cantare schrieb:
Günther,

vielleicht hörst du des öfteren zu laut
Sorry, ich habe es gemessen und erst recht gehört...
Welches high-end taugliche Horn unterdrückt denn die Eigenart der kleinen BMS?

Grüsse

Andreas



Hallöchen, Andreas,

verglichen mit dem Hochtonbereich ab 10kHz deiner Cantare-Bändchen ist der 4538 ein echtes Lämmchen... Und das hab´ich sogar leise schon so gehört und gemessen...
Wieviele hattest du den zum Test und wie hast du gemessen...?
Wie gesagt, habe ich das selbst bei dem Treiber noch nie gehabt und kenne auch niemanden, der dem Treiberchen so einen vorlauten Superhochtonbereich angedichtet hat... Zu deiner Frage: ich mag das LH170 von AdamHall: klein und gut...

ciao, G.
bolandi
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 28. Jun 2005, 19:52

paragrafix schrieb:
@ bolandi & cantare:

habt ihr die Viecher (evtl. in Verbindung mit Sub) schon mal gehört ? Oder kommt eure Beurteilung mehr so "auch dem Bauch raus"?

Grüße
M.



Hallöchen, Paragrafix,

ich kenne den Treiber mittlerweile sowohl in OpenBaffle, geschlossen, als Gesangs-PA-Monitor br, und auch das Viech (das Viech mit Eckhorn). Der Gesangsmonitor war ´ne absolute Fehlkonstruktion, kann man also nicht werten. Das Viech hat Spaß gemacht, zumindest bei bestimmtem Material, aber es war weder verfärbungsarm noch in irgendeinem Bereich richtig sauber durchgezeichnet, die Räumlichkeit war breitbändertypisch gut, aber auch nicht weltbewegend, die Lebendigkeit und Spielfreude war das größte Plus, aber da ich tagtäglich mit hochwertigen PA-Systemen umgehe, hat mich auch das nicht wirklich beeindruckt... Das Preis-Leistungsverhältnis ist sicher sehr gut, damit ist das Viech ein Kind unserer Zeit, und sicher ist es gut und richtig mit unkonventionellen Konzepten zu experimentieren, aber ich bleibe eindeutig auch bei der Aussage, daß das Viech von seinen akustischen Eigenschaften her viel zu individuell ist um ständig und überall als Universaltip herzuhalten. Jeder Interessent sollte das Konzept trotz des günstigen Preises vor dem Nachbau jedenfalls mal gehört haben. Wenn´s ihm dann gefällt und er baut´s, find´ich das super, schließlich hat unser Hobby auch was mit Geschmack und eigenen Vorlieben zu tun...

Schöne Grüße, Günther
Cantare
Stammgast
#43 erstellt: 28. Jun 2005, 20:54
Hallo Günther,

ich habe mir diverse BMS 1" Treiber kommen lassen. Mit dem Eighteensound XT120 Horn, was nicht das schlechteste ist, habe ich sie verglichen. Bestimmt gibt es andere Hörner die beim Superhochtonbereich leiser sind, man muss sie nur finden...
Die ansteigende Tendenz ist auch im Katalog abgebildet...
Kennst du noch ein paar Alternativen zum LH170?

Grüsse

Andreas
bolandi
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 28. Jun 2005, 21:13
Sorry für den ständigen off-topic...

@Andreas:

Naja, ein echter Klassiker, der tief einsetzbar ist und im Superhochton nicht übertreibt ist das RCF H100, leider für zuhause fast zu groß, auch die diversen Nachbauten sind gut (mit Ausnahme des klirrigen P-Audio-Clons), die GAE-Eigenentwicklungshörner schätze ich sehr mit Ausnahme des missratenen 601 Tweeter-Hörnchens, verschiedene Limmer-Typen, aber auch die kleineren BMS-Typen... Die Auswahl ist eigentlich groß und zu individuell um generelle Tips zuzulassen... Wie tief soll´s denn gehen, wie soll´s denn abstrahlen, für welche Entfernungen (wohnraummässig nehme ich an... ) und in welcher Anordnung (D´Apo oder nicht?)
Grundsätzlich bin ich der Ansicht, daß das Treiberverhalten und das Hornverhalten eben aufeinander zugeschnitten sein müssen; auch wenn´s mechanisch passt, gibt´s viele Kombinationen, die nicht sinnvoll funktionieren... Ich hab´beispielsweise dem LutzG aus dem Audiotreff mal zwei 4538 geschickt zum Test an einem hölzernen Kugelwellenhorn, da erreichten die gerade mal ´ne obere Grenzfrequenz von 8kHz... Mit irgend´nem JBL-Treiber soll das Horn aber fantastisch geklungen haben...

Ciao, Günther
geist4711
Inventar
#45 erstellt: 28. Jun 2005, 23:22
bei der gelegenheit, was haltet ihr denn von ringstrahlern?
finde die teile eigentlich nicht schlecht, auch wenn die schwarzen von celestion ja leider nichtmehr gebaut werden...
mfg
robert
Christoph_Gebhard
Inventar
#46 erstellt: 29. Jun 2005, 11:36

geist4711 schrieb:
bei der gelegenheit, was haltet ihr denn von ringstrahlern?

mfg
robert


Hi Robert,

vom Rundstrahlverhalten unter aller Sau, ansonsten kann ich mich nicht dazu äußern, kommen deswegen aber für mich nicht in Frage.

Gruß, Christoph
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zippe588 am 04.02.2007  –  Letzte Antwort am 06.02.2007  –  14 Beiträge
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Marlon_Fore am 06.07.2013  –  Letzte Antwort am 10.07.2013  –  12 Beiträge
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Joern_Carstens am 10.03.2009  –  Letzte Antwort am 12.03.2009  –  7 Beiträge
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klatschie am 16.08.2010  –  Letzte Antwort am 16.08.2010  –  2 Beiträge
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