Bauplan Bose 901

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sebbY
Neuling
#1 erstellt: 15. Jan 2006, 02:35
Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach Zeichnungen, Bauplänen oder sonstigem zu den Bose 901.
Ich hab schon im Forum gesucht, aber so richtig nichts gefunden.

Vielen Dank
Jack-Lee
Inventar
#2 erstellt: 15. Jan 2006, 02:37
was willst du damit? das gleiche für 1/10 des preises baun ?
feiro
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 15. Jan 2006, 02:46
wär doch mal sinnvoll
sebbY
Neuling
#4 erstellt: 15. Jan 2006, 03:55
Jein...

es geht mir auch um den Aufbau...also wie man es hinbekommt ein solches Klangbild zu erzeugen.
eoh
Stammgast
#5 erstellt: 15. Jan 2006, 05:32
hi,
google hilft, bildersuche.
hier gibts einen test:
http://stereophile.com/loudspeakerreviews/425/index.html

und hier eine zeichnung:


die lautsprecher selbst sehen sehr nach dem aus, was serienmäßig in autos verbaut wird

diesen speziellen sound, den du meinst, kommt also nur durch das sehr diffuse klangbild zustande. nach vorne strahlt ein(!) lautsprecher ab, nach hinten 8. die zeichnung zeigt die rückseite.

alles klar?

greetz
eoh
Radiologe
Inventar
#6 erstellt: 15. Jan 2006, 13:08
Hallo,

ich hatte diese Kisten mal zur Reperatur da.

Im Inneren befinden sich 9 Plastikkammern auf die die Einzelchassis spielen.Der vordere Lautsprecher spielt dabei auf ein etwas größeres Volumen.

Die Lautsprecher sind 1 Ohm Chassis und mit Klingeldraht in serie geschaltet.

Klanglich fand ich das ganze furchtbar.Keine Höhen und so gut wie null Bass.
Soweit mir bekannt ist,gehört zu den Lautsprechern ein Aktivmodul von Bose,welches Tiefen und Höhen verstärkt.
Ohne Modul,wie gesagt,etwa die Qualität eines besseren Radioweckers.

MfG Markus
Jack-Lee
Inventar
#7 erstellt: 15. Jan 2006, 13:14
BOSE ^^ tja ^^ was will man erwarten?
sebbY
Neuling
#8 erstellt: 15. Jan 2006, 13:30
Aaah...vielen Dank erstmal, gerad an eoh.

Vielleicht finde ich noch mehr.

mfg
alfa.1985
Inventar
#9 erstellt: 15. Jan 2006, 14:28
@sebby,

die Bose 901 funktionieren nur mit dem "active Equalizer", genau wie Radiologe schreibt - ansonsten kannst Du's vergessen. Ohne wieder mal Bose niedermachen zu wollen muß ich Dir aber von einem 1:1 Nachbau dringend abraten. Wenn Dir der "direct reflecting" Sound gefällt und Du sowas selbst nachbauen möchtest, brauchst Du viel Geduld, handwerkliches Geschick und jede Menge Ahnung von Akustik-Design. Auf jeden Fall wird es mit den Original-Chassis höchstwahrscheinlich in einer Katastrophe enden.

Ich wäre schon mal gespannt, was passiert, wenn man das bauliche Konzept übernimmt, die Chassis gegen höherwertigere ersetzt, sie sauber abstimmt und gut verarbeitet.

Würdest Du sowas machen wollen ? Wenn ja, dann gib einfach Bescheid, ich bin sicher es werden einige User virtuell mitbasteln ob was vernünftiges rauskommt - keine Ahnung - man wird hören

Gruss

alfa
alfa.1985
Inventar
#10 erstellt: 15. Jan 2006, 14:34
wie's der Zufall will gibt's bei Pollin gerade sogar BOSE 191523 LS für 4,95 EUR. "Sagenhafter" Frequenzgang 30..25000 Hz.
Jack-Lee
Inventar
#11 erstellt: 15. Jan 2006, 14:53
XD oh man


Naja, aber steckt scho was hinter.. die sollten sich aber mal auf n höheres Level begeben..

naja, selbst baun...
Die "erfindung" mit defusen schall würde aber zur fehlentwicklung des jahres gekröhnt...
Donatin
Stammgast
#12 erstellt: 15. Jan 2006, 15:42
Als Betreiber 2er Needles + Eckhorn sollte man sich etwas zurücknehmen, gerade wenn man über Bose lästern möchte.
Ich bezeifle auch das du jemals mehr als ein Bose-Produkt gehört hast und somit keine Aussage dazu treffen kannst.

Hauptsache man springt auf den Zug auf und lästert fleissig mit.
sebbY
Neuling
#13 erstellt: 15. Jan 2006, 15:45
Na der Nachbau scheitert an einer genauen Zeichnung. Nur anhand von Bildern wird es sehr schwer bis gar unmöglich den Klang zu erreichen.
Gerad das mit Prinzip mit dem "direct reflecting" Schall wird wohl eher in einer Katastrophe enden ;-)
Die Aussenmaße sind ja bekannt, aber gerad das Innenleben ist ja entscheidend. Nur seltsam das bei einem sooo alten Boxenprinzip nix, bzw. sehr wenig im Internet zu finden ist.

Bisher war meine Suche nach bemaßten Zeichnungen leider sehr vergebens und jemanden der welche hat bzw. diese mal geöffnet hat, hab ich auch nicht.

Die Lautsprecher für die Boxen gibts ja fast an allen Ecken und der "active Equalizer" ist auch bei ebay zu haben.

mfg

Edit: Ich habe die Bose 901 mal gehört und dazu dann richtig gute Standlautsprecher (2000€ das STÜCK), die waren überhaupt kein Vergleich zu den Bose...also ich weiss nicht was einige da meckern.


[Beitrag von sebbY am 15. Jan 2006, 15:46 bearbeitet]
eoh
Stammgast
#14 erstellt: 15. Jan 2006, 15:57
also wenn du vorhast, das so zu bauen, dann lass dich nicht davon abbringen - die maße kann man aus der zeichnung gut abschätzen (ls haben 11,4cm laut bedienungsanleitung - da müssten übrigens auch die außenmaße drin stehen, gibts auf deren hp).
auf den cm kommt da eh nicht an, und so teuer wirds auch nicht.
alfa.1985
Inventar
#15 erstellt: 15. Jan 2006, 16:12
Finde die Idee eigentlich ganz lustig. Da ich aber auf keinen Fall einen active EQ einschalten möchte habe ich gerade mal ff. Konzept zusammengemurkst.

http://img380.imageshack.us/img380/5083/spakonzept3cp.jpg

Man darf natürlich keine geschützten Begriffe verwenden, sonst kommt gleich Brieflein von Abmahnanwalt - ihr wißt ja...

Wenn mir mal langweilig ist, dann versuch' ich so was : Konzept dahingehend geändert, daß ich für den Frontbereich eine 2-Wege BR-Lösung (mit Westra KW-180-2694 und XDT-25-968 UND Weiche) wähle. Der Rearbereich wird dann mit noch zu bestimmenden 13er BB, die so geschaltet werden, daß irgendwie ebenfalls 8 Ohm rauskommen bestückt.

Kritik, lustige Kommentare, und sinnvolle Tipps ... wie immer erwünscht

Gruss

alfa
sebbY
Neuling
#16 erstellt: 15. Jan 2006, 19:39
@ alfa.1985

hehe schön wie schnell sich noch mehr begeisterte finden

@eoh Da die Boxen intern aber mit "stehenden" Wellen arbeiten, sollte es schon darauf ankommen, welche Abmessungen die einzelnen Einzelchassis haben. Ein grobe Abschätzung anhand der vorhandenen Zeichnungen ist vielleicht möglich, aber vielleicht findet sich noch was genaues.

mfg
alfa.1985
Inventar
#17 erstellt: 15. Jan 2006, 20:20
Außenmasse sind :

B :53,5
H : 32,2
T : 32,4

jeweils cm - kann man bei Böse leicht nachgucken

Das passt ganz gut zu den Chassis-Abm. von eoh.

Das ganze betrachte ich persönlich jedoch als reines Spaßprojekt - keinen Anspruch auf HE-Sound - wird wohl eher eine "Erfahrung" . Mich interessiert eher die Idee mit "vorwärts" & "rückwärts". Brauche aber für die Westra TT eher 32 L netto, also wird mein Ding etwas größer

werde die Dinger esob 109 nennen

Gruss

alfa


[Beitrag von alfa.1985 am 15. Jan 2006, 20:23 bearbeitet]
eoh
Stammgast
#18 erstellt: 15. Jan 2006, 20:28
wenns irgendwie machbar ist, würde ich doch vorschlagen du nimmst 9x die selben treiber. 10er bb sollten auch hochton können. und den bass kannste ja oben oder unten hin setzen
alfa.1985
Inventar
#19 erstellt: 15. Jan 2006, 21:02
@eoh,

OK - aber wie würdest Du dann TT und die neun trennen ? Alle neun durchlaufen lassen, oder den 9ten abfangen ?

Danke & Gruss

alfa
esvaubee
Stammgast
#20 erstellt: 15. Jan 2006, 22:02
um überschneidungen zu vermindern die acht hinten fullrange und vorne 2 wege
alfa.1985
Inventar
#21 erstellt: 15. Jan 2006, 22:12
@esvaubee,

genau so war's geplant - s. Skizze. Danke für die Bestätigung &

Gruss
alfa
esvaubee
Stammgast
#22 erstellt: 15. Jan 2006, 22:17
Eine überlegung wäre auch das ganze als 2.1 aufzubauen, da sparst du dann gewaltig an volumen bei den beiden dingern
mylar
Stammgast
#23 erstellt: 08. Mrz 2006, 16:46
klasse. auf sowas hab ich gewartet.
bin mal gespannt ob man den bose 901 sound tatsächlich einfach mal eben nachbauen kann..
klaus_moers
Inventar
#24 erstellt: 09. Mrz 2006, 00:04
Da stimme ich zu! Nur was ist draus geworden???
MBU
Inventar
#25 erstellt: 09. Mrz 2006, 02:14
Ein Bekannter von mir hat mal so eine "frei nach Bose 901" mit MONACOR 13-er Breitbändern aufgebaut. Als Powerbox in der Größe unschlagbar. Das Ding macht einen Sound, der sich gewaschen hat. Ich war wirklich begeistert. Nix für zarte Frauenstimmen, bei denen es auf die Tonalität der Mittellagen ankommt, aber eine Dynamik, die ihresgleichen sucht.
Busfahrer3000
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 09. Mrz 2006, 10:30
hallo!
nu will ich mich mal wichtig machen.

man braucht den eq wirklich, zumindest beim original bose-prinzip.
der grund : der sog. kamm-effekt. hierbei stelle man sich mehrere lautsprecher nebeneinander auf der schallwand vor, und deren abstrahlwinkel, die sich überschneiden.. da gibt es in der mitte zwischen den ls deutliche interferenzen - das hört man auch kräftig, das ist der sog. kamm, weil er je zwischen zwei ls entsteht.
ich hab selber mal eine 4x10 fürs wohnzimmer gebaut, und das ist sehr deutlich zu hören - und mir ist der klang normalerweise echt wurscht.
grüsse, flo
mylar
Stammgast
#27 erstellt: 09. Mrz 2006, 19:45
seit wann ist ein einfacher eq - mehr ist der bose eq nicht - in der lage kammfiltereffekte, also extrem schmalbandige frequenzeinbrüche/überhöhungen auszugleichen ?

der bose eq macht nix anderes als im bass gewaltig und in den höhen ein wenig nachzuhelfen.

ich behaupte mal ketzerisch: es gibt keinen relevanten unterschied zwischen dem verteufelten bose 901 eq prinzip und dem was ein nubert ABL modul mit den ihm zugeführten signal anstellt.

beide helfen nach wo die box unzulänglichkeiten aufweist.
Busfahrer3000
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 09. Mrz 2006, 20:59
ich denke, dass der bose eq das kann, weil er ja auf diese box abgestimmt ist und daher ja "weiss", wo diese schmalbandigen kämme liegen.
ich habe darüber mit den jungs vom fraunhofer institut gesprochen, auf einer messe, wo das "iosono" vorgestellt haben. die haben da die komplette wand lang boxen, die alle einzeln angesteuert werden, und die haben viele kämme, und filtern die auch mit einem eq raus - allerdings ein elektronischer, parametrischer eq, weil die ja wegen der aufstellung flexibel sein müssen.
mylar
Stammgast
#29 erstellt: 09. Mrz 2006, 22:28
also ich habe mal das bose eq aufgeschraubt und mir die platine angesehen. das war nix wirklich kompliziertes.
will ich kammfiltereffekte wirklich loswerden, so bleibt mir nur ein digitaleq. ein analoger müsste doch zu viele bänder haben. aber mir wäre selbst kein digital eq bekannt der gegen kammfilter effekte helfen würde.
signaldelays wären da schon sinniger.
aber mal im ernst: niemand hört im schalltoten raum. niemand hört reinen direktschall. alle lautsprecher in normalen räumen haben also immer überlagerungen durch reflektionen, wo sich dann wiederum kammfiltereffekte ergeben - können...

der bose eq ist ein schlichter paramterischer eq mit 3 bändern. mehr nicht.
Busfahrer3000
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 10. Mrz 2006, 00:21
auch gut...kann ja sein...ich lass mich ja gerne belehren.
ist dann wohl doch nicht so weit her mit "better sound through research"... bose is eh doof.
Bonk
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 07. Nov 2007, 03:19
Hi,

auch wenn wir uns hier gerade vom original Thema entfernen. Mein persönlicher Eindruck geht auch in die Richtung, dass Bose sehr intensiv und erfolgreich forscht. Ob die Forschung in die Richtung geht die einem audiophilen Geschmack genehm sind ist ein anderes Thema.
Ich hatte die seltene Gelegenheit, aus geschäftlichen Gründen, mich mit ein paar Entwicklern bei Bose in USA zu unterhalten. Ich habe noch nie eine Firma erlebt, die sich so sehr um das Verständnis (!) jedes Detail kümmert, um das Gesamtergebnis zu optimieren, wie Bose.

Bonk!
Giustolisi
Inventar
#33 erstellt: 07. Nov 2007, 04:09
Komisch, dass fast alle hier im Forum Bose entweder schlecht machen oder nur davon schwärmen. Ich finde, dass man dieses Thema nicht so einfach mit gut oder schlecht abhaken kann.
Die größeren Bose Modelle (ich hab jetzt die Bezeichnungen nicht mehr im Kopf) hören sich ziemlich anständig an. Ich würde sie sogar als preiswert bezeichnen, was den Klang angeht. Die Subwoofer Sateliten-Systeme gefallen mir aber weniger. Der Subwoofer ist wegen der hohen Trennfrequenz ortbar und der Grundtonbereich klingt einfach nicht überzeugend. Dass die Pegelfestigkeit nicht sehr hoch ist stört nur Leute, die gern laut hören. Ich denke es gibt für die Größe von Lautsprechern eine sinnvolle Untergrenze, die hier eindeutig unterschritten wird. 100Hz Trennfrequenz sollten schon drin sein. Ob es dann pegelfest ist oder nicht, spielt eine untergeordnete Rolle, da nicht jeder laut hören will.
Zum Nachbau der 901:
Es wird unerlässlich sein den Frequenzgang in irgendeiner Weise zu korregieren. Wie stark er korregiert werden muss kann man mit Messungen rausfinden. 9 gute Breitbänder zu kaufen und die notwendige aktive Frequenzgangkorrektur zu realisieren wird allerdings nicht billig.
Ich würde das folgendermaßen angehen:
9 billige Breitbänder kaufen, 901 ähnliches Gehäuse bauen, Breitbänder einbauen, Frequenzgang am Hörplatz messen. Vergleichsmessung mit einem Breitbänder machen. Der Unterschied der Frequenzgänge wird Aufschluss über den Umfang der Korrekturmaßnahmen geben.
jogi59
Inventar
#34 erstellt: 07. Nov 2007, 20:51

Bonk schrieb:
Ich habe noch nie eine Firma erlebt, die sich so sehr um das Verständnis (!) jedes Detail kümmert, um das Gesamtergebnis zu optimieren, wie Bose.

Bonk!

Ich nehme an, daß du mit Gesamtergebnis den Gewinn der Firma Bose meinst.
Weil,
es gibt ein paar brauchbare Sachen von Bose, aber das meiste ist für den dafür verlangten Preis ganz einfach Müll.
Giustolisi
Inventar
#35 erstellt: 08. Nov 2007, 18:48

das meiste ist für den dafür verlangten Preis ganz einfach Müll.

Meinst du den teuersten Radiowecker der Welt?
Smilypitt
Inventar
#36 erstellt: 08. Nov 2007, 19:09

Giustolisi schrieb:
Komisch, dass fast alle hier im Forum Bose entweder schlecht machen oder nur davon schwärmen. Ich finde, dass man dieses Thema nicht so einfach mit gut oder schlecht abhaken kann.
Die größeren Bose Modelle (ich hab jetzt die Bezeichnungen nicht mehr im Kopf) hören sich ziemlich anständig an. Ich würde sie sogar als preiswert bezeichnen, was den Klang angeht. Die Subwoofer Sateliten-Systeme gefallen mir aber weniger.


Dem kann ich nur zustimmen. Ich bin mit meinen alten Bose 401 recht zufrieden (mal vor Jahren für 150 Euro ergattert). Haben genug Volumen und klingen doch weitaus angenehmer, als die Subwoofer-Satelliten Systeme.

Gruß
Peter
ax3
Inventar
#37 erstellt: 08. Nov 2007, 20:29
In unserem Nachbarland Niederlanden findet man die 901 bevorzugt in Gaststätten. Für die Beschallung schwieriger Räume (langgestreckt, überall soll beschallt werden) ist die 901 und ihr Pendant zur Bühnenbeschallung ideal.
Toni100000
Stammgast
#38 erstellt: 08. Nov 2007, 20:52
Dem kann ich nur zustimmen. So schlecht wie einige hier schreiben, sind die 901 nicht. Ich hatte sie einmal und mir ist ehrlich gesagt, ein wenig leid darum. Nur ist der EQ unerlässlich. Ohne ihn klingt es nach Dünnpfiff mit Nudelauflauf und Erdbeerrahm.

Wenn man Behringer EQ oder so etwas einsetzen kann/möchte, ist der Nachbau der 901 mit anderen Chassis, es können auch Koaxe sein, durchaus eine lohnenswerte Angelegenheit.
Pa-priester
Stammgast
#39 erstellt: 08. Nov 2007, 21:01
ich bin 901-fan!!! ganz bekennender!!
aus einfachem grund: fürs wohnzimmer sind die müll, is klar. ABER wenn man eine band hat und da auf ner kleinen bühne auftreten will und ein wenig gehör braucht gibt es NICHTS besseres als diese kleinen dinger! die sind winzig, wirklich winzig! produzieren einen hammersound mit geiler dynamik und sind laut dass man es drei straßen weiter auch noch seeeeehr gut hört
also so als klein-Pa sind die wirklich hervoragend geeignet. dass einem im wohnzimmer beim filmguggen da die höhen fehlen ist logisch, aber was erwartet ihr von einem PA ls???

viele grüße!

PS: Behringer scheint ja hier voll die angesagte marke zu sein das ist für mich etwas unverständlich, weil im Musikbereich alle Behringergeräte als Mülltonnen-füllende schrottkisten abgetan werden, klar ist das schwachsinn, die haben auch gutes zeug, aber soooo der hammer ist nen behringer eq wirklich nicht! ich kenne die kisten und sie fallen ständig aus, und audiophil sind die ewigen opvs da drin auch nicht wirklich... zahl hundert euro mehr und erlebe andere klangdimensionen --> yamaha, dbx, korg...


[Beitrag von Pa-priester am 08. Nov 2007, 21:07 bearbeitet]
Toni100000
Stammgast
#40 erstellt: 08. Nov 2007, 21:45
Und was schlägst du anstatt Behringer vor????
ax3
Inventar
#41 erstellt: 08. Nov 2007, 21:56

Pa-priester schrieb:
PS: Behringer scheint ja hier voll die angesagte marke zu sein das ist für mich etwas unverständlich, weil im Musikbereich alle Behringergeräte als Mülltonnen-füllende schrottkisten abgetan werden

Ich war auch zuerst etwas verwundert unterwegs hier.
@Toni
Die alternativen Firmen hat er doch teilweise benannt
yamaha, dbx, korg...
Chord
Schaut ab und zu mal vorbei
#42 erstellt: 03. Dez 2007, 21:59
ABER wenn man eine band hat und da auf ner kleinen bühne auftreten will und ein wenig gehör braucht gibt es NICHTS besseres als diese kleinen dinger!


Ich habe ein Paar Bose 901 im Freien gehört an einer Bose 1801. Die Hauswand war etwa 5 m von der Box weg.
Die Vergleichsbox war ein Paar 4350 B.
Deren Bass wurde mit einer zweiten Bose 1801 befeuert und als Mittelhochtonendstufe kam eine Chord B 1000 zum Einsatz.
Ich hatte beide Lautsprecher auf den gleichen Pegel abgestimmt. Abhörentfernung ca. 10 m und ziehmlich laut.
Die 4350 hatte etwa 30 W/Kanal im Bass verbraucht.
Dann schaltete ich die LEDs und Wattmeter bei der Bose/Bose-Kombination ein.
LEDs bis zur Überlastanzeige an, Wattmeter SEHR weit rechts. Die Bose 1801 wurde dermaßen gefordert, dass sogar die Beleuchtung der Wattmeter im Takt der Musik dunkler geworden sind. Die 901 hat das zwar vertragen, aber von Dynamik keine Spur.
Also -3 dB bei der Leistung runter und Pink Floyd Dark side of the Moon-CD eingelegt.
Der Herzschlag kam über die 4350 satt und sauber.
Die Bose kam recht tief runter, hat aber regelrecht gepfiffen. Die bewegten Volumina waren aber WESENTLICH geringer, als das, was durch die Reflexlöcher der 4350 gepumt wurde (6 St a 100 mm Innendurchmesser)
Wenn die 4350 "voller Rohr" gefahren wird = Überlast_LED leuchten regelmäßig, hört man von der Bose 901 nichts.
Die 4350 hatte ein Nettovolumen von ca. 400 l und 2 38 cm Tieftöner auf 30 Hz abgestimmt.
Die sehr viel kleinere 901 erreicht in keinem Fall auch nur annähernd das Niveau eines großen Bassrefelxsystems.

Die gewinkelt angebrachten Chassis verursachen auch einen massiven Einbruch im Mitteltonbereich (allerdings sehr steilflankig)
Man solle mal versuchen, die Chassis auf ein ebene Schallwand zu montieren. Thorens hat damit bemerkenswerte Ergebnisse erzielt.
Ein Sub-Bass ist unerlässlich um die Endstufe zu entlasten und ein guter Hochtöner auch. Das Rrckwärtige Abstrahlen funktioniert nicht. Man bekommt keine Staffelung, sonder ein Mischmasch von Tönen.
Die Staffelung meiner Confidence 5 ist hervorragend. Das schafft die Bose nicht.
Ignatius
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 03. Dez 2007, 23:38
Hi!

also sorry, aber ihr schmeisst da die ganze Zeit echt alles durcheinander!
Die Bose 802 für PA und die Bose 901 für HiFi haben nun wirklich nicht viel miteinander zu tun, ausser dass sie aus kleineren Breitbändern aufgebaut sind.
In der 802 arbeiten acht Breitbänder ausschliesslich nach vorne - arbeiten also ausschliesslich direkt. In der 901 arbeitet nur ein Chassis nach vorne und acht nach hinten - die 901 arbeitet also überwiegend indirekt - da würde sich jeder Musiker bedanken fürs herrliche Feedback!
Was der Controller für die 901 macht, weiß ich nich, wird aber nich aufwendiger sein als der für die 802.
Der 802-Controller hebt einfach breit die Bässe um ca. 12 dB an, senkt breit in zwei Filtern die Mitten um ca. drei dB ab und hebt in einem breiten Filter die Höhen um 15dB an, mehr is nich. Linear ist das Ganze dann aber noch lange nich: Wummer im Grundton, Mittensenke, Präsenz fehlt völlig, dafür gibts viel zuviel Brillianz, Berg- und Talfahrt im Hochton und Ende der Fahnenstange bei so 13-14kHz. Für Stimme (nicht nur) ne Katastrophe ohne zusätzlichen massiven EQ-Einsatz. Dazu gibts dann im Controller zuschaltbar noch einen Hochpassfilter für die Kombi mit nem Sub, vorzugsweise der berühmtberüchtigten Wave-Cannon. Das ist ne mehrmeterlange Kunststoff-Transmissionline für Festinstallation mit Treiber nach so nem Viertel und angeblichen Cardioideigenschaften.
Laut und recht unkaputtbar sind die 802, das muß man zugeben, trotzdem eher was fürs Bierzelt.

Damit ist das Thema PA hoffentlich abgehakt, jetzt könnt ihr euch ernsthaft mit der 901 beschäftigen.

Ciao, Ignaz
mochico
Stammgast
#44 erstellt: 31. Mai 2008, 01:31
Also falls noch Bedarf besteht, ich habe 3 Gehäuse der BOSE 901 Serie IV daheim, müssten halt geschliffen und teils gespachtelt werden (nur oberflächlich) aber ansonsten tip top
rob_2106
Stammgast
#45 erstellt: 31. Mai 2008, 08:10
Wo ich das hier gerade lese: ich habe noch 2 Bose 901 aus meinen alten Tagen hier stehen und einstauben. Es ist die sehr seltene "Edel"-Version "Continental". Der Equalizer müsste eigentlich auch noch da sein.

Also wer sie haben will, kann sie haben, kostenlos. Muss sie nur in Hamburg abholen.

Schönen Gruß
Rob
tschensS
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 31. Mai 2008, 11:31
Hallo Rob,

ohne das ich hier was abstauben möchte, aber ich würde sie gerne haben.

Gruss
Jens
mochico
Stammgast
#47 erstellt: 31. Mai 2008, 13:02
joa, würd ich auch gern, dann teilen wir sie uns, ich nehm eine, du die andere und der Equalizer wird zersägt
tschensS
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 22. Jun 2008, 13:05
@Rob

Hallo Rob,

Martin hat mir die ersten Bilder geschickt, super, ich bin schon sehr sehr gespannt. Das ist ja genau das richtige für meinen Marantz Receiver aus dem gleichen Jahrzehnt.
Jetzt bin ich erst mal zwei Wochen im Ausland und hoffe, das ich dann bald nach Hamburg muss, und kann dann die 901 mitnehmen.

Danke nochmal
Gruss
Jens
rob_2106
Stammgast
#49 erstellt: 23. Jun 2008, 14:56
Hallo Jens,

ja nun hat es endlich geklappt und die Bose sind abgeholt. Ich wünsche Dir viel Spaß mit ihnen. Ich habe sie 1975 gekauft (da war ich 17!) und damals 1400 DM bezahlt (= Maloche in den Sommerferien...). Von da an waren sie über Jahrzehnte mein sehr geliebter Zugang zum Suchtthema "Musik".

Da ich eine sentimentale Beziehung zu ihnen hatte, finde ich es schöner, sie zu verschenken und so jemandem noch einmal eine Freude machen zu können, als sie bei ebay zu verticken.

Du wirst sehen: der Equalizer ist in keinem guten optischen Zustand mehr. Aber funktionieren tat er noch, als er das letzte Mal gefordert war. Heute würde ich ihn gar nicht mehr einsetzen - ich würde mir einen Behringer DSP kaufen und die Bose auf diese Weise zähmen.

http://www.behringer.com/DEQ2496/index.cfm?lang=ger

Viel Spaß damit!

Gruß aus Hamburg
Rob


[Beitrag von rob_2106 am 23. Jun 2008, 15:00 bearbeitet]
Bose901Rudi
Neuling
#50 erstellt: 22. Dez 2008, 01:48
Hallo alle zusammen,
und hier ist noch ein Bose 901 Fan. Wie schon gesagt wurde es fehlt an Höhen und am richtigen Tiefbass der richtig runter in den Keller geht. Ich persönlich arbeite mit den Bose 901 professionell. Beschalle Turniere oder gebe Musik über sie an Silvester, Fasching etc... Eins kann euch sagen. Ihr werdet keine andere Box finden,die so hoch belastbar ist. Habe sie persönlich mit dem großen Behringer Verstärker 2400 voll ausgefahren und da war noch lange kein Ende in sicht und wohl gemerkt der Sound bleibt der gleiche. Arbeite mit dem digitalen EQ von behringer mit dem lässt sich vieles klarer regeln als mit dem originalen von Bose. Zweitens werdet ihr keine andere Box finden die so einen genialen Bass abgibt zwischen 35 und 50 Herz. Vorallem merkbar bei Rockliedern oder allgemein von Liedern die noch von Instrumenten gespielt wurden und nicht bei denen 20 Herz Bass per Computer eingespielt wurde. Und drittens werdet ihr keine andere Box finden die den ganzen Raum so genial füllt wie die Bose 901. Arbeite seit nun 6 Jahren mit den Bose 901. Highlight meiner 6-Jährigen Arbeit war mit nur vier Bose 901 eine 800 Quadratmeter Halle zu beschallen. Zwei auf 1 Meter Höhe die anderen zwei auf 5 Meter Höhe. Vier mal den Behringer 2400 Verstärker und dazwischen den digitalen Eq von Behringer. Dazu brauch man nichts mehr zu sagen. Das war unfassbar was diese Lautsprecher bei dieser brutalen Leistung von Verstärkern für einen Sound abgeben. Kurz zusammen gefasst der Bose 901 ist ein sehr guter allrounder. Übertrieben gesagt unendlich belastbar, sehr gute räumliche Abstrahlung und gewaltiger Bass ab 35 Herz. Empfehlenswert ist der Bose 901 aber erst ab einer Größe von 50 Quadratmetern meiner Meinung nach. Hoffe habe einige Fragen beantwortet.
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