Aktivmodul oder Aktivweiche + Endstufe?

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Nanobyte
Stammgast
#1 erstellt: 18. Jun 2010, 22:45
Nabend Gemeinde!

Meine Frage ist sowohl theoretischer Natur (Glaubensfrage), hat aber den konkreten Hintergrund, daß ich mir einen aktiven Subwoofer bauen will. Welches Chassis in was für einem Gehäuse weiß ich noch nicht. Vermutlich ein 30er in CB. Egal.

Für den Preis eines Subwoofermoduls zum Einbau bekommt man auch eine Aktivweiche (von Reckhorn z.B.) und eine Studioendstufe (z.B. bei Thomann). Anschluß ist kein Problem, da mein Verstarker (NAD) trennbare Vor- und Endstufe hat.
Was sind die Vor- und Nachteile beider Varianten? Konkret: Wobei sind mehr Verluste zu erwarten: Bei 5 m gutem Lautsprecherkabel oder bei 5 m gutem Cinchkabel?

Auf Antworten freut sich

Nanobyte
trxhool
Inventar
#2 erstellt: 18. Jun 2010, 22:51
Mahlzeit

Würde dir zur aktiv Weiche( Behringer CX 2310) und Endstufe raten, da

1. Du viel flexibler bist (austausch der Endstufe),

2. es bei hoher Leistung viel günstiger ist,

3. das Modul nur Volumen im Subwoofer wegnimmt.

Die Verluste kannst du bei 5 Meter getrost vergessen !!

Gruss TRXHooL
doeter
Inventar
#3 erstellt: 19. Jun 2010, 08:31
Morgen zusammen

Ich kann mich trxhool in allen Punkten nur anschließen.
Da ich die aktive Version auch mit der Reckhorn B2 selbst getestet habe
würde ich definitiv davon abraten!
Zumindest von diesem Gerät.
Die Pegelsteller sind derart unpräzise,
das Du schon ein Meßgerät bräuchtest
um da etwas nach vorgegebenen Werten einzustellen.
Ich habe meine hier nach der Ankunft einer DCX2496 sofort ausgetauscht.
Außerdem hat zumindest meine B2 bei leisen Passagen,
oder ohne Quelle auch ziemlich laute Nebengeräusche produziert.
Wenn Du natuerlich etwas mehr ausgeben willst um deinen Subwoofer gut entzerren
und evtl. auch gegen Übersteurung zu schützen wäre die DCX2496 sehr zu empfehlen.
Für eine gut berechnete Box in unkritischen Räumen reicht die CX2310,
welche trxhool empfohlen hat aber allemale aus.

Gruß

der doeter
Nanobyte
Stammgast
#4 erstellt: 19. Jun 2010, 10:45
Danke schonmal für die Meinungen.

Bei der Aktivweiche dachte ich eigentlich an die Reckhorn S1, die bietet im Gegensatz zur Behringer u.a. einen Phasenregler sowie einen Booster. Oder sind das verzichtbare Gimmicks?

Und wenn die Qualiät der Potis bei den kleineren Reckhorn-Geräten nicht stimmt, wird das bei diesem Gerät ähnlich sein?

VG

D.
doeter
Inventar
#5 erstellt: 19. Jun 2010, 13:02
Auch Mahlzeit

Such mal hier im Forum nach der S1,
da gehen die Meinungen schon auseinander,
aber wenn zig Leute etwas zu bemängeln haben wird da wohl auch was drann sein.
Ich persönlich würde auf jeden Fall die CX2310 vorziehen.
Auch wenn diese die Features die Du genannt hast nicht hat.
Wie hoch ist Dein Budget?
Soll das für Stereo, oder Mehrkanal sein?
Willst Du deine normalen Lautsprecher darüber abkoppeln, entlasten?
Was soll dein Sub können?
Da Du oben geschrieben hast,
das es wohl ein CB werden soll geh ich von Musik aus.
Hierfür ist eine Entzerrung schon sehr sinnvoll wenn Du auch etwas tiefer kommen willst.
Mit ein paar Antworten kommen wir sicher weiter.

Gruß

der doeter
Nanobyte
Stammgast
#6 erstellt: 20. Jun 2010, 22:47
Hallo,

Ich habe mich also z. B. hier mal etwas belesen, was die Meinungen zur S1 anbelangt.

Der Grundtenor ist, daß man wegen der fehlenden Markierung der Regler seinen Sub nur mit Messelektronik einstellen könne. Nun, ich habe zwei Ohren dafür, und bei der Behringerweiche kann man ja außer der Trennfrequenz und dem Level gar nichts einstellen. Budget wäre schon vorhanden für was größeres, allerdings habe ich keine Lust, 300 Euro für eine Digitalweiche auszugeben. Ich glaube, ich probiere es mal mit der S1. Hat ja viele schöne Knöppe zum Spielen...

Dazu diese Endstufe. Subwoofer-Modul ist definitiv gestorben.

Der Sub soll meine Needles deluxe unterstützen. Zur Zeit nur für 2.1 Stereo. Ich höre, was man mit Mitte 40 so hört. Die Needles klingen schon prima, könnten aber noch ein Fundament gebrauchen. Für die Breitbänder ist die Anforderung eher in der Präzision als im Schaldruck. Daher am ehesten CB, BR ist vielleicht zu mupfig, TML zu groß. Dipol wäre auch eine Variante.

VG

NB


[Beitrag von Nanobyte am 20. Jun 2010, 22:50 bearbeitet]
doeter
Inventar
#7 erstellt: 21. Jun 2010, 07:21
Morgen

Von den Endstufen habe ich auch zwei und bin gut damit zufrieden.
Wenn Du die S1 bei einem seriösen Händler kaufst
kannst Du diese bei Nichtgefallen sicher auch zurückschicken.
Aber das mit "mitte vierzig", tja, bin ich auch,
nur das meine Vorlieben, was Musik angeht, ganz woanders liegen.
Als ich vor ca 5 Jahren gesundheitlich noch nicht so eingeschränkt war
hat man mich schon auf dem einem
oder anderen Black/Death-Metal Konzert gesehen

Trotzdem viel Glück bei Deinem Vorhaben.

Gruß

der doeter
woody32
Inventar
#8 erstellt: 11. Jan 2011, 11:18
@nanobyte: und, was ist aus der weiche geworden? Spiel auch mit dem Gedanken mir diese Weiche zuzulegen und bin aber neben der DCX2496 noch auf die Omnitronic DXO-24S gestoßen die einen ähnliche Funktionumfang verspricht wie die Behringer und Preislich zwischen der Reckhorn und der Behringer. Ist aber halt nur über den PC zu steuer - gibt es aber für ein wenig Aufpreis auch mit Knöpfe und Display als DXO-24E.....
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