Netzspannungen am Rotel RC 1070

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edefault
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Nov 2004, 16:39
Hallo,

(wie aufregend - mein erstes Posting) mal eine Frage:

weiss jemand wie man im Rotel RC 1070 drinnen die Netzspannung umstellt?

Ich habe das Ding aus USA, und das Manual im Web sagt, dass ein Umbau durchaus möglich ist,
aber eben nur für Leute mit Schraubenzieher ("qualifiziertes Personal").
Da rechne ich mich eigentlich dazu.

Ich möchte es nicht auf Dauer am Trenntrafo betreiben...

TIA

Walther

P.S.: es wird auch verraten, was damit geplant ist: eine Endstufe antreiben natürlich! Aber keine ganz alltägliche: ein Radford STA 25 Mk III aus den frühen Sechzigern.
http://walther-mathieu.de/PROJECTS/RADFORD/luckyfind.html
Albus
Inventar
#2 erstellt: 22. Nov 2004, 09:02
Morgen,

am Trafo müssen die Anschlüsse umgelötet werden. Welche Kabelenden umgelötet werden müssen entnimmt man zweckmässig einem Service Manual zum Gerät.

MfG
Albus
edefault
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 22. Nov 2004, 11:28
Dachte ich´s mir doch...
so richtig erleuchtet fühle ich mich zwar jetzt noch nicht,
aber vermutlich lässt sich heraus messen welche Anschlüsse umgelötet werden müssen.
Ringkerntrafos liefern ja glücklicherweise Spannung auch ohne Last.
Oder hat jemand hier so ein Service Manual parat?
Das wäre natürlich hilfreich.

Danke!

Walther
ronmann
Inventar
#4 erstellt: 25. Nov 2004, 13:43
Was hast du denn gegen den Trenntrafo? Andere Leute kaufen extra einen 1:1 Deiner ändert die Spannung und verbessert den Klang in einem (fast wie beim Ü-Ei), wenn er ausreichend dimensioniert ist. Aufklärung kann aber leider nur Vergleichshören bringen.
edefault
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 25. Nov 2004, 15:19
ronmann schrieb:


Deiner ändert die Spannung und verbessert den Klang in einem (fast wie beim Ü-Ei), wenn er ausreichend dimensioniert ist.

Ach - der Trenntrafo verbessert den Klang?
Wie macht er denn das?

Im Manual des Rotel steht dass man ihn möglichst weit entfernt
von magnetischen Störquellen aufstellen soll.
Also ist der Trenntrafo doch eher bedrohlich, oder?
Schon die Endstufe mit den super schweren Übertragern habe ich weit weg gestellt, dto. natürlich die Lautsprecher.
Das Zimmer hat aber nur vier Ecken!

Obendrein wird der Ringkerntrafo im Rotel extra lobend erwähnt,
ich denke dass es keinen Unterschied macht ob die primären
Wicklungen nun parallel oder in Reihe geschaltet sind.

Ü-Ei? Habe ich da was verpasst?

Walther
ronmann
Inventar
#6 erstellt: 26. Nov 2004, 20:29
Das Ü-Ei ist 3 in einem, den Trenntrafo 2 in einem: Spannungsanpassung und "Klangverbesserung". Weit weg stellen ist richtig. Genau kann ich dir das nicht erklären, warum es besser klingt. Aber es gibt Trenntrafos, die 1:1 umsetzten und genau dieses bewirken soll. Steht auch manchmal in Testzeitschriften. Er trennt galvanisch und "rundet" die verbogene Sinuskurve aus der Steckdose ein wenig "ab". Schau mal auf www.steinmusic.de Da findest du Trenntrafos vielleicht mit Erklärung. In deinem Falle kannst du auch über Akkuversorgung nachdenken. Wenn du Glück hast, benötigt dein Rotel 12o.24o.36o.42V, so das es mit Auto/Motoradbatterien geht. Oder aber bei www.thel.de
ronmann
Inventar
#7 erstellt: 26. Nov 2004, 20:37
nich 42V, 4mal12V ist 46. Aber so hoch wird die Spannung wohl nicht liegen. Der Vorteil eines Ringkernes ist das geringe Streufeld. Ist er weit weg vom Gerät, gibt es keinen Vorteil, nur den Nachteil, dass Ringkern-Kerne häufig schneller in die Sättigung geraten. Deshalb setzt Friedrich Schäfer in seinem Emitter mit extraNetzteil auch "normale" ein. Das wollte ich nurmal in den Raum werfen für Leute die es interessiert. Ich weiß nicht, ob tuning dein Ziel ist, oder ob nur die Trafokiste hinter der Anlage endlich wegsoll.
Gruß ronmann
edefault
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 27. Nov 2004, 17:48

ronmann schrieb:
Ich weiß nicht, ob tuning dein Ziel ist, oder ob nur die Trafokiste hinter der Anlage endlich wegsoll.


Hallo,

Tuning? Da geht nichts über Hubraum.

Also erstmal zu www.steinmusic.de... sehr interessante Seite, insbes. die Endstufe Duetto: ohne Rückkopplung oder mit nur sehr wenig davon kommt das knackige Impulsverhalten zu Stande (soweit sich das der aktuellen Literatur entnehmen lässt) - und hier schließt sich der Kreis zu meinem Radford, der auch nur ganz behutsam rückgekoppelt konzipiert ist. Sein eigentlicher Wert aber steckt im verbauten Eisen - eine alte Röhrenverstärkerweisheit.

Stromversorgung: früher hatte ich MOSFET Endstufen direkt an jeder Box, und für jede einzelne ein halbes Kilowatt Trafo und Elko, brauchte aber zum Transport eine Sackkarre.

Seit ich Kinder habe muss alles gekapselt sein und hoch oben im Regal stehen - wie der Radford oder die kleinen uralten Braun Zwei-Wege-Boxen. Man stelle sich nur eine Tidal Piano Standbox mit von Kinderhand eingedrückten Kalotten vor...

Beim Vorverstärker braucht es hingegen hauptsächlich Signalqualität und Störabstände, da ist doch die esoterische Qualität des versorgenden Stromes eher weniger wichtig, oder? Klar wäre eine Gleichstromversorgung aus einer Bleibatterie optimal, da kann kein Brummen oder Knacken reinkommen.

Trotzdem stelle ich mir jetzt keine Autobatterie ins Wohnzimmerregal. Der MC-Vorvorverstärker, ja: der läuft mit sechs Monozellen, wegen der garantierten völligen Störungsfreiheit.

Und Zwei Transformatoren in Serie können eigentlich nicht viel besser sein als einer (wenn er gut ist). Also soll der Trenntrafo ins Labor zurück wo er her gekommen ist.

Schätze, der kleine Rotel-Ringkern hat zwei Primärwicklungen die für 120V parallel geschaltet sind und für 240V in Serie gehören. Eine offiziöse Anleitung wäre zwar schön gewesen, aber es geht auch ohne - Analogtechnik ist ja kein Geheimnis.

Gruß

Walther
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