kein Ton, Lampe blinkt bei KA4040R

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kamell4
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Aug 2003, 21:03
Hallo,
mit meinem 10 Jahre alten Kenwood KA4040R stimmt was nicht.
Es kommt kein Ton und die Netz-Lampe blinkt. Das war normal beim Einschalten, nur dass nach einer kurzen Zeit ein Knack kam, und der Verstärker Ton abgab.
Als Fehlerursache steht in der Bedienungsanleitung für diesen Fall, dass die Lautsprecher kurzgeschlossen sind.
Bei einer Sichtprüfung konnte ich keine Kurzschlüsse oder kaputte Bauteile finden.
Hat jemand ne Idee? Vielen Dank schonmal.
Appaloosa
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 03. Aug 2003, 09:52
Meist ist der Fehler nicht visuell erkennbar...
Das kann die Schutzschaltung sein, die zugeschlagen hat, da Endstufe defekt o.ä. u.s.w.
Es kann auch die Versorgungsspannung der Endstufe sein...


[Beitrag von Appaloosa am 03. Aug 2003, 09:54 bearbeitet]
kamell4
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 03. Aug 2003, 20:01
Kann man das irgendwie nachmessen? Ich hätte noch einen ähnlichen Verstärker von Kenwood(den von meiner Schwester) zum Vergleichen zur Verfügung, ein Spannungsmessgerät hab ich auch, könnte das was werden? Worauf muss ich achten?
Socke
Neuling
#4 erstellt: 29. Aug 2003, 10:53
Hallo Kamell4,

mein KA4040R hat seit einigen Tagen das gleiche Problem.
Nur nach mehrmaligem Ein-/Ausschalten fängt er sich wieder.

Hast Du schon eine Lösung gefunden ?

Habe leider keinen Schaltplan, jedoch ein Oszi zur Verfügung.
Sobald ich vor Dir den Fehler finde werde ich es Posten.
Socke
Neuling
#5 erstellt: 04. Okt 2003, 09:22
Hallo zusammen,

hat leider etwas gedauert, da ich in Urlaub war.

Habe mich gestern mal mit meinen Kenwood KA4040R beschäftigt. Ursache für den Fehler waren 2 Elkos C57/C58 in der Nähe der Vorverstärker/Treiberstufe (uPC1298V). Diese hatten beide Elektrolytverlust der bereits bis an die Anschlüsse des Vorverstärkers geflossen war und führten bei der linken Seite durch Kriechstöme zu einen Unsymetrie der Verstärkerstufe.(Dadurch löste die Schutzschaltung aus)

Abhilfe: Elkos auslöten und den gesamten Bereich mit Reiniger (z.B. Kontakt Chemie 601)und Q-Tips gewissenhaft reinigen, und die Elkos (100uF,16V) ersetzen.Anschliessend sollte die Ruhespannung an den Endstufenausgängen gemessen werden.
Diese sollte 200mV-300mV nicht überschreiten.

Zum Glück war kein anderes Bauteil defekt, denn der uPC1298V wird von NEC nicht mehr hergestellt, und die Ersatzteilpreise sind jenseits von Gut und Böse.

Anbei noch eine Ansicht, Position der Elkos habe ich mit Pfeilen markiert:



Ich hoffe das dies Dir weiterhilft.
bowal
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 16. Jun 2004, 15:25
Hallo Socke!
Danke, dein Beitrag hat mir super geholfen. Das Gerät läuft wieder. Ich messe aber unterschiedliche Spannungen am Ausgang. Eine Seite ca. 30 Millivolt, die andere ca. 300 Millivolt. Wenn ich die Ruhestrom Poti drehe passiert nichts.. Kannst Du schreiben, wie bei dem Gerät Ruhestrom eingestellt wird ??
MfG Bowal
tummy
Gesperrt
#7 erstellt: 16. Jun 2004, 18:09
Hallo,
das selbe problem hab ich mit meiner harman/kardon citation22 endstufe auch...nur geht sie ca nach 5min an.Bei mir laufen 4dicke 4,00cm X1,5cm und 2kleine 2,5cmX1,5cm aus.Hab mir die teile schon bestellt.Kann man den ruhe strom der endstufe selbst einstellen????Was genau braucht man dafür und wie geht das???


m.f.g.
Socke
Neuling
#8 erstellt: 17. Jun 2004, 07:15

Hallo Bowal,

300 mV ist doch o.k.
Der Treiberbaustein stellt den Ruhepunkt normalerweise selber ein (es sein denn er wird dabei wie im oben beschriebenen Fall gestört).
Ergo: Drehe bitte nicht an Poti's, wenn Du nicht weisst was diese bewirken. (Ich habe auch keinen Plan)

Mein Verstärker läuft nach Reinigung und Austausch der Elko's bis heute problemlos.

Gruß Socke
bowal
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 17. Jun 2004, 08:42
Hallo Tummy!
Ich habe mal auch einen Harman/kardon HK 680 bei Ebay ersteigert. Da waren 3 von 4 grössen Netzteil Elkos defekt. 8200 µF 59 Volt. Die goldenen von Elna. Habe andere geholt, die nicht so teuer waren. Jetzt kann man parallel zu preiswerten Elkos die hochwertige Elkos mit kleiner Kapazität anschließen ( die sind nicht so teuer) und damit werden die Klangeigenschaften wesentlich verbessert.Z.B :
Ein wirksames Mittel zur Verbesserung eines Kondensators kann die Parallelschaltung eines sehr hochwertigen Kondensators sein. Diese Art der Beschaltung wird Bypass-Kondensator genannt. Dieser Bypass-C hat eine sehr kleine Kapazität gegenüber dem Basis-Kondensator (z.B. 1 - 100 nF). Als Bypass für Kondensatoren im Signalweg eignen sich, KP´s, Styroflex, Glimmer und Mica´s. Als Bypass für Netzteile kommen alle Folienkondensatoren in Frage. Insbesondere bei Signal-Bypass-Beschaltung ist nicht zwangsläufig eine Verbesserung garantiert. Die klangrelevanten Eigenschaften der beiden Kondensatoren müssen sich ergänzen, eine homogene Einheit bilden. Da hilft nur Probieren ! Also über Klangeigenschaften von Wiederständen und Kondensatoren können sie hier: http://members.aol.com/AudioConse/inf_baue.htm nachlesen.

Der Ruhestrom wird bei meinem Harman/Kardon HK 680 (leider der Schaltplan in Englisch), folgendermaßen eingestellt: Also es müß nicht nur Ruhestrom eingestellt werden, sondern auch DC Balance, ließ Positive Ausgangsspannung. Also, wie kann ich hier eine JPG Datei hochladen ??? Oder ich schicke dir Tummy per E-Mail.
MfG bowal
bowal
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 17. Jun 2004, 09:11
Hallo Socke!
Bevor ich was dreh, wird bei mir immer die Ausgangsposition aufgezeichnet. Mit potisdrehen grad bei Verstärkern kann man viel kaputt machen. Das weiß ich. Aber warum der Unterschied ? Ein Kanal liefert 30 Millivolt am Ausgang und der andere Kanal 300 Millivolt ?? Warum nicht beide 30 oder 300 Milli ??? Und DC Balance ?????? Soll die bei Kenwood auch wie bei Harman / Kardon eingestellt werden ?? Wenn ich den Verstärker einschalte, und in eingeschaltetem Zustand Lautsprecher anschließe, dann an der Seite ( bei mir Links) wo ich 300 Millivolt messe, kommt ein kräftiges Anschlußstoß aus dem Lautsprecher. Ich überprüfe zusätzlich alle Elkos auf der Seite, wo ich 300 Millivolt messe. Sind bei dir auch die beiden Vorverstärker/Treiberstufen (uPC1298V) im Betrieb relativ heiß ??? Ob das normal ist. ??? Eigentlich läuft das Gerät einwandfrei, aber der Spannungsunterschied am Ausgang macht mir Sorgen.
MfG Bowal
tummy
Gesperrt
#11 erstellt: 17. Jun 2004, 10:33
@bowal,
hier mein mail-addy:
gizmo011@gmx.net
Eigendlich will ich die endstufe wieder so zusammenlöten wie sie vorher war.Bin kein elektroprofi,zwwar kann ich löten und weiss wie die teile wieder anständig reinkommen...nur weiss ich nicht wie man wiederstände messen tut oder wie sich andere elkos auf das gesammte auswirken.Ein Profi wüsste scher was er in meine endstufe verlöten kann(bessere teile),aber ich bin so schon mit den klang sehr zufrieden.Könntest du mir auch mailen wie und wo ich den ruhestrom u.s.w. messen muss und mit was.Natürlich nur wenns keine umstände macht.Wenns leicht ist werde ich mein glück mal versuchen.Vielen dank schonmal im vorraus.
m.f.g.
bowal
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 17. Jul 2004, 11:43
Hallo Leute!!
Die Geschichte ist leider mit 2 x Elkotausch nicht zu Ende. Als ich die Kondensatoren ausgetauscht habe, habe ich versucht das Gerät wieder einzuschalten.
Nach 2-4 Einschaltversuchen haben die Relais angezogen und das Gerät lief ca. 2 Stunden. Also, das Gerät lief, aber auf der linken Enstufenseite habe ich zu vergleich mit rechts etwas hohe Gleichspannung gemessen. Warum habe ich leider nicht rausgefunden. Ein Tag später habe ich versucht das Gerät wieder einzuschalten.
Es ging einfach nicht. Standby Diode hat immer geblinkt. Habe ich nach der Ursache gesucht und habe rausgefunden, daß eine Netzsicherung kaputt ist. Habe ausgetauscht, eingeschaltet und Sie ist wieder kaputt gegangen. Also 2 Transistoren auf der linken Endstufenseite, (wo ich ein Tag zuvor, als Gerät noch lief höhere
Gleichspannung als Rechts gemessen habe) waren kaputt. Habe nach langer Suche zwei Vergleichtypen geholt. Original ( 1 x 2SD 1717 und 1 x 2SB 1162 ), Vergleich = 1 x 2SC 3281 und 2SA 1302 . Habe noch sicherheitsweiße 2 neue Vorverstärker IC,s µPC 1298V eingebaut. Die stellen, wo Vorverstärker IC,s in der Platine waren, habe ich gründlich mit Spiritus gereinigt und erst dann 2 neue eingebaut. Die 2 Elkos, die ich ausgetauscht habe, haben die Platine mit ausgelaufendem Zeug verschmutz. Das kann sonst zu kriechstromen führen... Leider hat das nichts gebracht, beim einschalten blinkt die Standbydiode und die Relais werden nicht angezogen.. Wer hat da einen guten Rat ??? Bin dankbar für jede Unterstützung...Hat jemand evt. einen Schaltplan ??
MfG bowal


[Beitrag von bowal am 17. Jul 2004, 11:45 bearbeitet]
kamell4
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 04. Sep 2004, 19:58
Hey,
es hat sich ja doch ne Menge getan...innerhalb eines Jahres der Abwesenheit. Scheinbar gehen jetzt bei vielen dieser Modelle die "Lichter" aus, äh die Blinklichter nicht Und Socke, nachdem ich jetzt mal genau nachgeschaut hab, konnte man genau den beschriebenen Fehler, einen Fleck rund um einen der Elkos in deinem Bild, sehen. Mal schauen, ob ich das hinkriege, ist ja doch alles recht klein, und wo bekommt man diesen 100uF(µF?),16V-Elko her? Kann man da z.B auch 100µF, 20V nehmen(also andere Spannung)? Musstest du die gesamte Platine freilegen? Oder konntest du "minimalinvasiv" durch den (offenen) Boden löten?
Was hat es mit dem uPC1298V auf sich?
Wünscht mir Glück, Dankeschön für all die hübschen Posts, besonders das Bild
bowal
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 04. Sep 2004, 20:15
Hallo Kamell4!
Du kannst mich anrufen, ich kann dir ein Paar Tipps geben, wenn Du alleine nicht weiter kommst.
MfG Bowal
kamell4
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 04. Sep 2004, 20:37
Hi Bowal,
ich hab Dir grad ne Mail über dieses System geschickt, in der ich Dich nach Deiner Nummer gefragt habe. Wenn sie nicht ankommen sollte, schreib bitte Deine Nummer an mich: [mein nick]@gmx.de<-also kamell4. Danke nochmals, ich nehme das gerne an.
Saludos, Nils
kamell4
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 10. Okt 2004, 22:05
Nachdem das Kondensatorentauschen keinen Erfolg brachte, habe ich ihn schliesslich doch zur Reparatur gebracht.

Ein IC der Schutzschaltung hats erwischt. Kostenpunkt war 60€. Dafür, dass er jetzt wieder läuft ganz ok.

Weiß jemand welcher IC das war und wo es sich im Verstärker befindet? Hab leider nicht nachgefragt und konnte auch keine Lötspuren entdecken.
Ogopogo
Neuling
#17 erstellt: 29. Okt 2004, 16:40


Hi,

bei mir sind wohl auch die beiden Elkos ausgelaufen. Hat jemand Tipps, wie man den Verstärker am sinnvollsten zerlegt, um an die beiden Bauteile ranzukommen? Oder muß man das Ding komplett zerlegen...

Wäre dankbar für ein paar Tipps.

Ich beherrsche zwar den Lötkolben, aber so Fragen wie oben (wo messe ich den Ruhestrohm am geschicktesten...) stellen sich mir auch...

Danke schon mal für Eure Hilfe!
Tobias


Habe die Bodenklappe entdeckt
Und nach Tausch der beiden Elkos (Gesamtkosten 30ct) läuft das gute Stück wieder...

Danke für das Bild oben im Thread! Ich hätte sonst die Fehlerquelle wahrscheinlich nicht gefunden...
Ein auf den Spender!

Cheers
Tobias


[Beitrag von Ogopogo am 30. Okt 2004, 12:10 bearbeitet]
hollebolle2005
Neuling
#18 erstellt: 21. Jan 2005, 18:06
Hallo, ich bin überrascht doch tatsächlich auf mein problem gestossen zu sein.

blincken und klacken hatte ich vor jahren schon einmal, dannach hat sich der ka 4040 wieder gefangen. jetzt läuft aber gar nichts mehr. sehe aber an einem der beiden im obigen bild gezeigten elkos eine "Pfütze", da ist irgendetwas ausgelaufen. werde mich einfach mal ans auslöten begeben und berichten ob ich erfolgreich war. danke für die guten tipps von euch, vor allem das bild ist super


Ich beherrsche zwar den Lötkolben, aber so Fragen wie oben (wo messe ich den Ruhestrohm am geschicktesten...) stellen sich mir auch...

Danke schon mal für Eure Hilfe!
Tobias[/quote]

Habe die Bodenklappe entdeckt
Und nach Tausch der beiden Elkos (Gesamtkosten 30ct) läuft das gute Stück wieder...

Danke für das Bild oben im Thread! Ich hätte sonst die Fehlerquelle wahrscheinlich nicht gefunden...
Ein auf den Spender!

Cheers
Tobias[/quote]
reinersen
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 08. Okt 2007, 18:34
hallo leute danke für den guten tipp mit den elkos getauscht und er tut wieder genau was er soll perfekt.



aber ein problem habe ich noch:

Nach Tausch der elkos habe ich auf beiden kanalen beim stoppen der quelle ein ganz leichtes rauschen dass mir vorher beim nicht aufgefallen ist(hört man nur wenn man direkt an die box middem ohr rangeht.

wird beim aufrdrehen nicht lauter oder schlechter aber verschwindet au net ganz?!



Grüsse vom mit fragen nervenden anfänger....


reiner
killerkeks_06
Neuling
#20 erstellt: 23. Mrz 2008, 18:22
Hallo!

Habe auch den allseits bekannten Fehler des 4040. Bei mir passiert's zur Zeit, dass das Gerät nach einigen Versuchen doch einschaltet, nach ein paar Sekunden jedoch die Schutzschaltung wieder auslöst. Dasselbe passiert auch, wenn ich die Lautstärke über 1/4 drehe. An den Lautsprechern kommt auf beiden Kanälen nur Krachen.
Wenn ich an die Vorverstärker (die Dinger mit den kleinen Kühlrippen) hinfasse, dann sind die verdammt heiß, auch wenn der 4040 wie gerade beschrieben noch nicht einmal 20s gelaufen und keinen Ton herausgebracht hat.

Der Verstärker ist seit ich ihn von Ebay gekauft habe, erst nach "warmföhnen" gegangen, dann aber reibungslos. Habe die größeren Elkos nebendran (die 4 Elna) schon ausgetauscht, hat aber keine Änderung gebracht. Jetzt will er so gut wie gar nicht mehr angehen und die Vorverstärker sind wie beschrieben ziemlich heiß, obwohl er noch nicht gelaufen ist. Bei den beiden 100uF Elkos sind aber keine Pfützen zu sehen. Soll ich sie trotzdem mal austauschen oder liegt das an etwas anderem?

Bin kurz davor, mir nen neuen Verstärker zu kaufen, wenn das Teil nicht geht, so gut es auch ist wenn es funktioniert...

Benny
_ES_
Administrator
#21 erstellt: 23. Mrz 2008, 18:43

killerkeks_06 schrieb:

Bin kurz davor, mir nen neuen Verstärker zu kaufen...


Tu das

Bei wenig bis gar keinen Elektro bzw. Reperaturkenntnissen, ist dies der beste Weg.

Spart Zeit, Frust und Tränen..
Gelscht
Gelöscht
#22 erstellt: 13. Jul 2008, 23:47
Hallo zusammen ich habe das leiche problem nur ich habe den KA-5090R kann mir da jemand weiter helfen von "pfützen" o.ä. ist nichts zusehen !!!

würde mich sehr über gilfe freuen danke im vorraus !!!
kamell4
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 07. Jul 2010, 18:12
Hi,
bis eben hatte ich immer noch den Kenwood Ka-4040r im Einsatz.

Nun ist leider ein Kanal kaputtgegangen:-( Am Wochenende hat es leicht gestunken(als es so extrem heiß war), ich habe mir aber nichts dabei gedacht.

Gestern ist mir dann aufgefallen, dass ein Kanal nicht sofort da ist, sondern erst nach ein paar Sekunden. Heute ist er ganz weg. Mit dem Balance-Drehknopf kann ich nun den Ton abdrehen:-(

Hat jemand ne Idee? Oder hat jemand den Fehler schonmal gesehen?

Was ich sagen kann ist, dass ich nichts auffälliges sehe. Keine ausgelaufenen Elkos, keine verschmorten Stellen. Der Lautsprecher ist auch nicht schuld, aus einem anderen kam auch kein Ton.

Danke schonmal im voraus
audiophilanthrop
Inventar
#24 erstellt: 07. Jul 2010, 18:38
Wäre es ein ernsthafter (Endstufen-)Defekt, hättest du sehr wahrscheinlich gar keinen Ton mehr. Hört sich eher nach einem ganz gewöhnlichen Kontaktproblem (Schutzrelais, Schalter im Signalweg) oder einer schlechten Lötstelle an.
kamell4
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 07. Jul 2010, 20:55
Danke für die Antwort. Es kann also nicht sein, dass ein Kanal der Endstufe einzeln kaputtgeht?

Ds Schutzschaltungsrelais war ja schonmal kaputt(s.o.) und wurde damals repariert, die Symptome waren damals ganz anders.

Was könnte ich jetzt versuchen? Alles irgendwie einsprühen?
audiophilanthrop
Inventar
#26 erstellt: 08. Jul 2010, 12:46

kamell4 schrieb:
Danke für die Antwort. Es kann also nicht sein, dass ein Kanal der Endstufe einzeln kaputtgeht?

Können kann schon, aber dann springt zu 99% die Schutzschaltung an, und damit bleibt der Ton ganz weg.

kamell4 schrieb:
Was könnte ich jetzt versuchen? Alles irgendwie einsprühen?

Bloß nicht.

Eingangswahl durchkurbeln, andere Schalter im Signalweg betätigen. Anderen Eingang hast du schon mal probiert?

Wenn sich das ganze nicht auf die einfache Art lösen läßt, müßte man aufwendiger mit Service-Doku und Oszi ran. Irgendwo muß das Signal ja verlorengehen.
kamell4
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 08. Jul 2010, 13:11
Die Eingangswahl funktioniert auch mit Relais, also irgendwie nicht mechanisch.

Der Eingang, an dem ich das bemerkt habe, war der CD-Eingang. Das verspätete Starten des Tons am Tag vorher war der Aux-Eingang, an dem ich den PC hängen habe. Ich werde das heute abend nochmal überprüfen.

Oszi und Wechselspannungsquellen habe ich zur Verfügung, aber leider kein Servicemanual und auch nur wenig Know-How im Bereich Hifi-Technik:-(

Wo könnte man das Servicemanual bekommen?
audiophilanthrop
Inventar
#28 erstellt: 08. Jul 2010, 16:24

kamell4 schrieb:
Oszi und Wechselspannungsquellen habe ich zur Verfügung, aber leider kein Servicemanual und auch nur wenig Know-How im Bereich Hifi-Technik:-(

Wo könnte man das Servicemanual bekommen?

Zum Bleistift hier.
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