Sollte ich meinen Verstärker erden?

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Pizzaface
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 22. Jan 2006, 21:13
Hallo!
Würde es klanglich etwas bringen, wenn ich ein zusätzliches Erdungskabel vom Verstärker (Marantz PM 7000) zum Erdungsleiter der Steckdose anbringe? Das Stromkabel vom Verstärker hat von Natur aus keine Erdung.
Hörbert
Inventar
#2 erstellt: 23. Jan 2006, 00:14
Hallo!
Warum willst du ein Gerät der Schutzklasse II das Schutzisoliert ist zusätzlich mit der Netzmasse verbinden. Du machst da, wenn auch mit anderen Mitteln, das gleiche wie wenn du bei einem Gerät der Schutzklasse I (mit Schutzleiter) den Schutzleiter abklemmen würdest. Bitte unterlasse solche Experimente zu deiner eigenen und der Sicherheit anderer. Was das Klangliche betrifft so stelle dir doch einmal die Frage ob du wirklich glaubst das die Konstrukteure des Gerätes irgendwelche Deppen waren die so wenig wussten was sie tun daß du mit einem Stück Draht zusätzlich das Gerät Klanglich soweit aufwerten kannst daß es hörbar wäre und diese Leute hätten diese Chance in einem derart heiß umkämften Markt nicht genutzt?

MFG Günther
Pizzaface
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 23. Jan 2006, 12:54
Klingt einleuchtend. Das ganze sollte natürlich auch nur gemacht werden, wenn es absolut ungefährlich ist. Aber wenn es eh nix bringt...
Ich kam darauf, weil mein Sub von Natur aus auch nicht geerdet ist und er seit der Erdung mit dem Verstärker nicht mehr brummt. Da dachte ich, daß es bei dem Verstärker auch irgendwas positives bringen könnte.
Aber trotzdem danke für die Antwort.
Viele Grüße!!
Hörbert
Inventar
#4 erstellt: 24. Jan 2006, 22:08
Hallo!
Das was du mit deinen Sub gemacht hast, (Masse auf den Verstärker gelegt ) und was du mit dem Verstärker vorhattest sind 2 paar Schuhe, beim ersten Fall hast du die Netzteilmassen von Verstärker und Sub zusammengeschlossen. Diese Massen "schweben" bildlich gesprochen und haben keine Verbindung mit der Netzmasse da sie durch die Transformatoren galvanisch vom Stromnetz getrennt sind.
Auf der Netzseite dagegen hast du eigentlich nur Wechselstrompotential und Erde aber keine Masse im Sinne von z.B Plus-Null-Minus respektive Plus und Null wobei die Null jeweils den Massebezugspunkt darstellt. Bei einer ideal Brummfreien Stereoanlage sind halt alle Massen an einem Punkt zusammengelegt. Das heißt aber jezt nicht unbedingt das die Anlage auch noch geerdet ist. Allerdings ist sie das Automatisch wenn ein Antennenkabel für eine Aussenantenne oder Breitbandkabel angeschlossen ist.

MFG Günther
Pizzaface
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 26. Jan 2006, 11:54
Oha, das ist ja schon Physik für Fortgeschrittene
Ich habe nun kein Antennenkabel angeschlossen, wohl aber den Verstärker mit dem Satelliten-Receiver über Chinch verbunden. Ist damit der Verstärker auch geerdet?
StillPad
Inventar
#6 erstellt: 11. Nov 2011, 09:55
Moin Moin,

wie man sieht habe ich die Suche benutzt und hätte nun auch eine Frage zu der ganzen Sache.

Und zwar habe ich hier ein Bild von einer Rotel RB-1572 Endstufe

http://img148.imageshack.us/img148/3734/dsc9596.jpg

Was mich daran absolut wahnsinnig macht ist die Erdung des Gehäuses?!

Ich meine man legt doch nicht die Audio Masse mit der echten Masse zusammen?

Bei meinen Verstärkern war es nämlich bisher so das die Masse des Cinch Anschlüßes das selbe Potenzial hatte wie das Gehäuse.

Nun frage ich mich was bei den Verstärker anders ist.

Darf man überhaupt einfach die Audio Masse mit der Erde verbinden?
Holt man sich da nicht noch Störgeräusche rein?

Über eine Erklärung wäre ich sehr erfreut.
akem
Inventar
#7 erstellt: 11. Nov 2011, 19:32
Doch, das kann man durchaus machen. Ist aber eher die Ausnahme als die Regel und kann auch Probleme verursachen (Stichwort Masseschleife). Daher hat die Mehrheit der Consumer-Unterhaltungselektronik eben keinen Schutzerde-Anschluß, weil es für den Kunden unkomplizierter ist. Wer begreift schon, warum es brummt und was er dagegen tun muß?

Bei der gezeigten Rotel-Endstufe wird anscheinend das Gehäuse als Kühlkörper verwendet und die Transen sind da direkt drangenagelt. Falls deren Isolierung zum Gehäuse schadhaft wird kann Versorgungsspannungspotential am Gehäuse anliegen, die unter unglücklichen Umständen lebensgefährlich sein könnte. Daher legt man hier das Gehäuse auf Schutzerde und damit ist dieser Fall ausgeschlossen, weil dann die Sicherung fliegt.

Gruß
Andreas
germi1982
Inventar
#8 erstellt: 11. Nov 2011, 21:35
Nee, ist klar...

Beschädigung der Isolation ist bei manchen Geräten ein Kurzschluss, viele Verstärker haben Endstufentransistoren im TO3-Gehäuse, da hat man nur zwei Beinchen, der Kollektoranschluss ist am Gehäuse des Transistors.

Wie soll denn die Isolation kaputtgehen, außer man beschädigt die mutwillig. Und so hoch ist die Spannung auch nicht, wir reden hier über ca. 30V. Das ist der Punkt wo man als normaler Mensch gerade mal wahrnimmt dass da eine Spannung anliegt.

Zudem ist das ja nur ein Gehäuse, darin befindet sich dann der Silizium-Die mit den entsprechenden Anschlusskontakten die dann auf die Anschlussbeinchen gehen.


Das soll eine Endstufe sein? Das ist ja armseelig was da drin ist...das ist eine Endstufe:



[Beitrag von germi1982 am 11. Nov 2011, 21:57 bearbeitet]
mayuka
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 12. Nov 2011, 09:01

germi1982 schrieb:
Das soll eine Endstufe sein? Das ist ja armseelig was da drin ist...das ist eine Endstufe:


Nun ja. Der Rotel hat ja zwei ICEpower-Module drin, wie man wunderbar auf dem Bild erkennen kann. Vielleicht muss man dort schaltungstechnisch anders dran gehen. Der RB-1572 unterscheidet sich jedenfalls vom Aufbau dramatisch vom RB-1510 und RB-1072, welches beide auch Class-D Endstufen sind.

Bei mir gab's auch eine Brummschleife, die durch das Radio-Antennenkabel reinkam. Da gibts aber Filter, die die Masseverbindung da raustrennen. Hab ich mal vor ein paar Jahren gekauft. War nicht teuer und hat erstmal meine Probleme gelöst.


[Beitrag von mayuka am 12. Nov 2011, 09:01 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#10 erstellt: 12. Nov 2011, 10:24

germi1982 schrieb:
Das soll eine Endstufe sein? Das ist ja armseelig was da drin ist...das ist eine Endstufe:



Das hier ist eine Endstufe ... wobei ich die großen ROTELs auch schon gehört habe und so schlecht waren sie nicht:

innenansicht-glockenklang-bugatti_38340
StillPad
Inventar
#11 erstellt: 12. Nov 2011, 11:01

akem schrieb:
Doch, das kann man durchaus machen. Ist aber eher die Ausnahme als die Regel und kann auch Probleme verursachen (Stichwort Masseschleife). Daher hat die Mehrheit der Consumer-Unterhaltungselektronik eben keinen Schutzerde-Anschluß, weil es für den Kunden unkomplizierter ist. Wer begreift schon, warum es brummt und was er dagegen tun muß?

Bei der gezeigten Rotel-Endstufe wird anscheinend das Gehäuse als Kühlkörper verwendet und die Transen sind da direkt drangenagelt. Falls deren Isolierung zum Gehäuse schadhaft wird kann Versorgungsspannungspotential am Gehäuse anliegen, die unter unglücklichen Umständen lebensgefährlich sein könnte. Daher legt man hier das Gehäuse auf Schutzerde und damit ist dieser Fall ausgeschlossen, weil dann die Sicherung fliegt.

Gruß
Andreas


Nun damit das also ordentlich funktioniert mussen also die Cinch Anschlüße vom Gehäuse isoliert sein.

Ich habe von jemanden gehört das es solche Anschlüße gibt.
Selber gesehn hatte ich sie noch nicht.

Ich habe ja schon an meiner Rotel 990 das Anschluß Kabel gewechselt und mich echt gefragt wie die damals das Ding als Schutzisoliert bezeichnen konnten.

Von daher finde ich die neue Endstufen schon gut in Sachen Sicherheit.

Wenn die die Audio Masse auch noch gut isoliert bekommen ist ja alles okay.
akem
Inventar
#12 erstellt: 12. Nov 2011, 17:36
Naja, die Audiomasse ist dann ja im Normalfall mit Schutzerde verbunden. Darum gibt es ja dann die Masseschleife. Es gibt Modelle mit Groundlift, wo man diese Verbindung trennen kann. Aber hier gibt es auch viele Möglichkeiten, über deren Sinn und Unsinn auch seit Ewigkeiten gestritten wird - u.a. auch hier im Forum...

Gruß
Andreas
akem
Inventar
#13 erstellt: 12. Nov 2011, 17:46

germi1982 schrieb:

Wie soll denn die Isolation kaputtgehen, außer man beschädigt die mutwillig. Und so hoch ist die Spannung auch nicht, wir reden hier über ca. 30V. Das ist der Punkt wo man als normaler Mensch gerade mal wahrnimmt dass da eine Spannung anliegt.


Nun ja, nichts hält ewig auf dieser Welt - und Material- sowie Verarbeitungsfehler kommen an der Stelle auch noch dazu. Wenn Isolierungen niemals kaputt gehen könnten, wozu bauen wir dann Geräte mit Schutzerdeanschluß??

Entscheidend für die Lebensgefahr ist eigentlich nicht die Spannung sondern der Strom, der durch den Körper fließt. Und da kommt es auch noch darauf an, wo der Strom fließt. Und es ist falsch, von einem bestimmten Widerstand auszugehen, den der "Stromkreis" dann hat. Es ist ein Riesenunterschied, ob Du das auf Spannung liegende Gehäuse anfaßt und auf dem Boden stehst, oder ob Du das auf Spannung liegende Gehäuse mit der linken Hand anfaßt, mit der rechten Hand aber ein anderes Gerät mit Schutzerde anfaßt.
Und dann gibt es da auch noch die "gesundheitlichen Sonderfälle" wie Herzpatienten etc.
Bei Sicherheitsfragen muß man IMMER vom absoluten Worst-Case ausgehen, niemals vom Regelfall!

Gruß
Andreas
germi1982
Inventar
#14 erstellt: 12. Nov 2011, 20:27

Entscheidend für die Lebensgefahr ist eigentlich nicht die Spannung sondern der Strom, der durch den Körper fließt. Und da kommt es auch noch darauf an, wo der Strom fließt.


Wenn man das so sieht reicht sogar schon die Strommenge die ein USB-Anschluss liefert, und da ist alles offen...


Nun damit das also ordentlich funktioniert mussen also die Cinch Anschlüße vom Gehäuse isoliert sein.

Ich habe von jemanden gehört das es solche Anschlüße gibt.
Selber gesehn hatte ich sie noch nicht.

Ich habe ja schon an meiner Rotel 990 das Anschluß Kabel gewechselt und mich echt gefragt wie die damals das Ding als Schutzisoliert bezeichnen konnten.


Die Cinchanschlüsse wirst du kaum vom Gehäuse isoliert bekommen, denn die Signalmasse liegt ja oftmals auf dem Gehäuse, ergo ist dann die Masse des Cinchanschlusses damit verbunden. Und bei der Schutzisolierung gibts ja auch verschiedene Schutzklassen. Und ob ein Gerät schutzisoliert ist kann man ganz einfach sehen, das Quadrat im Quadrat weist darauf hin:



[Beitrag von germi1982 am 12. Nov 2011, 20:29 bearbeitet]
StillPad
Inventar
#15 erstellt: 13. Nov 2011, 02:34
Eh hier dann die Panik ausbricht.
Der Strom ist abhängig vom Widerstand.
Man geht dabei von 2000 Ohm für ein menschlichen Körper aus.

Bis 60V Wechselspannung muss man gar nix isolieren da das als Schutzkleinspannung gilt und harmlos ist.

Wenn man also nun rechnet I=U/R -> 60V/2000 Ohm = 0,03A = 30mA

Alles ab 30mA gilt als gefährlich für die Gesundheit.


Weshalb Geräte geerdet werden müssen liegt an den den 230V und den Metalgehäuse.

Wenn man es nicht erden kann, muss dafür gesorgt werden das die 230V auf keinen Fall auf Gehäuse kommen können.

Das ist dann sind dann die schutzisolierten Geräte.

@germi
Ich bin mir gerade nicht sicher ob die Rotel Endstufen damit gekennzeichnet waren.
Ich weiß eigendlich müssten sie es sein, aber wer weiß ob die Aufkleber nicht einfach abgegangen sind.


[Beitrag von StillPad am 13. Nov 2011, 02:36 bearbeitet]
MacPhantom
Inventar
#16 erstellt: 14. Nov 2011, 16:00

germi1982 schrieb:
Das soll eine Endstufe sein? Das ist ja armseelig was da drin ist...

Ist vielleicht eine Class D-Endstufe mit Schaltnetzteil.
Jeck-G
Inventar
#17 erstellt: 14. Nov 2011, 17:28
Ja, ist wie gesagt eine Class-D mit B&O ICE-Power Modulen. Nennt sich technischer Fortschritt, es muss heutzutage kein zentnerschwerer Ringkerntrafo und dicke Kühlkörper mehr vorhanden sein, um ordentlich Leistung zu liefern (wobei das mit "ordentlich Leistung" jenseits der Rotel-Endstufen ist, man denke so an 2x1,2kW an 8Ohm bei 11kg).


Erik030474 schrieb:
Das hier ist eine Endstufe ... wobei ich die großen ROTELs auch schon gehört habe und so schlecht waren sie nicht:

innenansicht-glockenklang-bugatti_38340
Ist das Ding vom Schrottplatz, oder warum ist da soviel Rost drin?
Eigentlich gibt es nur wenige Leute, die "Das hier ist eine Endstufe" sagen können: Besitzer von Crown Macrotech MA10,000...


Wenn man das so sieht reicht sogar schon die Strommenge die ein USB-Anschluss liefert, und da ist alles offen...
500mA sind schon ne Hausnummer, nur fehlt da die Spannung, um überhaupt einen nennenswerten Strom durch den Körper fließen zu lassen...


[Beitrag von Jeck-G am 14. Nov 2011, 17:31 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#18 erstellt: 14. Nov 2011, 17:42

Jeck-G schrieb:

Erik030474 schrieb:
Das hier ist eine Endstufe ... wobei ich die großen ROTELs auch schon gehört habe und so schlecht waren sie nicht:

innenansicht-glockenklang-bugatti_38340
Ist das Ding vom Schrottplatz, oder warum ist da soviel Rost drin?
Eigentlich gibt es nur wenige Leute, die "Das hier ist eine Endstufe" sagen können: Besitzer von Crown Macrotech MA10,000... :angel


Ist eine GLOCKENKLANG BUGATTI 400, falls das Gewicht interessiert: 29 kg, mit 2 x 400 W an 4 Ohm ... Class A!!! Ohne Lüfter, rein konvektionsgekühlt.
audiophilanthrop
Inventar
#19 erstellt: 14. Nov 2011, 18:00

Erik030474 schrieb:

Ist eine GLOCKENKLANG BUGATTI 400, falls das Gewicht interessiert: 29 kg, mit 2 x 400 W an 4 Ohm ... Class A!!! Ohne Lüfter, rein konvektionsgekühlt.

Die macht ihre 400 W aber garantiert nicht im A-Betrieb. Dafür würde die Kühlung hinten und vorne nicht ausreichen. Maximale Effizienz im A-Betrieb sind 50%, da wären also immer 2x 400 W abzuführen. Rein passiv geht das bei der Kühlkörpergröße niemals. Also wahrscheinlich eher ein B/AB/G/H-Gerät + geschicktes Marketing.

Aber zurück zur Rotel:

Just diese Kombination (Class D + Schaltnetzteil) ist übrigens seit einigen Jahren im PA-Bereich schwer angesagt, einfach weil das eine im Wortsinne erhebliche Erleichterung für den Transport darstellt (pardon the pun). Die RB-1572 wiegt nicht einmal 8 kg, ein konventionell aufgebautes Modell vergleichbarer Leistung käme sicher auf um die 20 oder mehr.

Die Schwächen von D-Endstufen liegen bei den kleinen Leistungen, bei Quantisierungsrauschen und Rauschabstand. Es gibt keine reine D-Endstufe mit 120-130 dB Rauschabstand, Punkt. Nur deswegen sind konventionelle Endstufen gerade im HiFi-Bereich noch gängig, zumal die Effizienz von Class-G- und Class-H-Schaltungen auch nicht die schlechteste ist.


[Beitrag von audiophilanthrop am 14. Nov 2011, 18:06 bearbeitet]
Jeck-G
Inventar
#20 erstellt: 14. Nov 2011, 18:28

Es gibt keine reine D-Endstufe mit 120-130 dB Rauschabstand, Punkt.
Braucht es auch nicht, auch 80dB reichen. Wenn man auf einem Konzert 110dB abbekommt, hört man anschließend die 30dB Grundrauschen (oder 40dB, wenn man 10dB Headroom hat) mit Sicherheit vorerst nicht mehr.

Wobei die Lab.Gruppen FP6400 (Class-TD) auch vernünftige Werte hat, 110dB Rauschabstand und 0,1% Klirr 20Hz-20kHz bei 1W bis Nennleistung (Herstellerangabe), <0,03% im Bereich von 8 bis 500W (Quelle).


Zum Bild der Bugatti: Ist bestimmt das Bild von 6moons (oder Fairaudio?), denn die hatten so ein "Gammelteil" (man schaue auf die Trafos) auf dem Tisch. Hier im Forum hat jemand das Innenleben seiner Bugatti gepostet, die sieht hingegen top aus (Tränkharz anstatt Rost).


[Beitrag von Jeck-G am 14. Nov 2011, 18:33 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#21 erstellt: 14. Nov 2011, 18:58

Jeck-G schrieb:
Zum Bild der Bugatti: Ist bestimmt das Bild von 6moons (oder Fairaudio?), denn die hatten so ein "Gammelteil" (man schaue auf die Trafos) auf dem Tisch. Hier im Forum hat jemand das Innenleben seiner Bugatti gepostet, die sieht hingegen top aus (Tränkharz anstatt Rost).


Vermutlich GlennFresh ... hatte meine Bugatti selbst nicht aufgeschraubt.
Jeck-G
Inventar
#22 erstellt: 14. Nov 2011, 19:44
Glenn ist unschludig http://www.hifi-foru...842&postID=2939#2939
Mal ohne Rost, aber irgendwie sieht das Teil dennoch nach Bastelarbeit aus.

Zum Thema Erden: Meiner Meinung nach wären geerdete Geräte (also ab Werk mit Schuko) sinnvoll, z.B. wegen EMV (insbesonders bei Schaltnetzteilen und anderes Zeug, was mit HF arbeitet). Und im Profi-Bereich sind sehr viele Geräte nicht umsonst mit Schuko, allerdings ist da auch symmetrische Verkabelung angesagt (etwas, was sich bei HiFi auch ruhig durch die Bank durchsetzen könnte, auch hätte ich nichts gegen Speakon-Lautsprecherverbindungen).


[Beitrag von Jeck-G am 14. Nov 2011, 19:47 bearbeitet]
mayuka
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 14. Nov 2011, 20:07

audiophilanthrop schrieb:
Die Schwächen von D-Endstufen liegen bei den kleinen Leistungen, bei Quantisierungsrauschen und Rauschabstand. Es gibt keine reine D-Endstufe mit 120-130 dB Rauschabstand, Punkt. Nur deswegen sind konventionelle Endstufen gerade im HiFi-Bereich noch gängig, zumal die Effizienz von Class-G- und Class-H-Schaltungen auch nicht die schlechteste ist.


Also ich habe da keinen Unterschied im Rauschen gehört zu "klassischen" Transistorverstärkern. Auch nicht wenn man das Ohr ganz dicht an die Box hält.
germi1982
Inventar
#24 erstellt: 14. Nov 2011, 21:22

Jeck-G schrieb:

Wenn man das so sieht reicht sogar schon die Strommenge die ein USB-Anschluss liefert, und da ist alles offen...
500mA sind schon ne Hausnummer, nur fehlt da die Spannung, um überhaupt einen nennenswerten Strom durch den Körper fließen zu lassen...images/smilies/insane.gif



Deswegen habe ich das auch als Beispiel angeführt, denn genau das wollte ich damit ausdrücken. Da liegen nur 5V an, und die reichen eben nicht damit ein Strom fließt der tödlich wäre. Auch wenn der Anschluss in der Lage wäre so viel zu liefern...




Das hier ist eine Endstufe ... wobei ich die großen ROTELs auch schon gehört habe und so schlecht waren sie nicht:


Das nenne ich Rost...nee, das ist schon ein ordentlicher Aufbau, richtiger diskreter Mono-Aufbau. Eigentlich schon zu viel des Guten, eigentlich nicht erforderlich, aber trotzdem keine Mühen gescheut. Aber sieht für mich irgendwie aus wie selbst irgendwo an einer kleinen Werkbank zusammengebaut, Großfertigung ist das nicht...böse Zungen würden wohl sagen "sieht aus wie in einer Hinterhofwerkstatt zusammengeschustert". Aber da ich in der Hinsicht etwas anders ticke, ich denke mal wenn die Funktion gegeben ist, und die Geschichte ordentlich aussieht, kann man über gewisse Sachen hinwegsehen.

Aber ich frage mich wie man das schafft dass da Rost entsteht. Mein Gerät hier ist über 30 Jahre alt, da ist kein Rost dran:



Bringt allerdings "nur" 23,4kg auf die Waage und hat 4x50W an 4 Ohm oder 2x100W an 8 Ohm. Allerdings sollte man Hifi nicht am Gewicht festmachen...


allerdings ist da auch symmetrische Verkabelung angesagt


Bei den kurzen Kabelwegen die man zuhause hat ist das eigentlich überflüssig, aber mit den Speakon stimme ich dir zu, die sind wirklich gut.


[Beitrag von germi1982 am 14. Nov 2011, 21:44 bearbeitet]
Jeck-G
Inventar
#25 erstellt: 14. Nov 2011, 23:27

Bei den kurzen Kabelwegen die man zuhause hat ist das eigentlich überflüssig, aber mit den Speakon stimme ich dir zu, die sind wirklich gut.
Wobei bei symmetrischer Verkabelung zumindest einige Probleme beim E-Grammophon gelöst wären, allerdings erfordert das wieder neue Tonabnehmer. Aber (analoges) HiFi ist nunmal in Sachen Anschlüsse Ende der 40er stehengeblieben, zum Glück gibt es diesen DIN-Schrott nicht mehr (außer bei NAIM, aber die sind eh eine Welt für sich).


Aber sieht für mich irgendwie aus wie selbst irgendwo an einer kleinen Werkbank zusammengebaut, Großfertigung ist das nicht...böse Zungen würden wohl sagen "sieht aus wie in einer Hinterhofwerkstatt zusammengeschustert". Aber da ich in der Hinsicht etwas anders ticke, ich denke mal wenn die Funktion gegeben ist, und die Geschichte ordentlich aussieht, kann man über gewisse Sachen hinwegsehen.
Man weiß auch, dass die zu Genüge Gitarrenverstärker und -boxen bauen (bzw. für E-Bass), also eher weniger ne Hinterhofklitsche.
Oder auf dem Hinterhof vom Firmengelände haben die ne Bude, wo sie die Bugattis zusammenfrickeln...
Aber eine schwedische Edelschmiede fing auch mal mit Gitarrencombos (was Verstärker betrifft) an und seit Jahren gehören deren Verstärker mit zu den Besten auf dem Markt.


[Beitrag von Jeck-G am 14. Nov 2011, 23:30 bearbeitet]
germi1982
Inventar
#26 erstellt: 16. Nov 2011, 21:26

Jeck-G schrieb:
...Aber (analoges) HiFi ist nunmal in Sachen Anschlüsse Ende der 40er stehengeblieben, zum Glück gibt es diesen DIN-Schrott nicht mehr (außer bei NAIM, aber die sind eh eine Welt für sich).

...



DIN hat aber einen großen Vorteil, und zwar eilt der Signalleiter nicht vorraus wie bei Cinch. Die Masse müsste eigentlich vorrauseilend sein. Gibt aber spezielle Cinchstecker von Neutrik wo der Signalleiter nicht vorrauseilend ist.

Bei Phono ist die Übersprechdämpfung von DIN vollkommen ausreichend, denn die Kanaltrennung der Schallplatte ist wesentlich schlechter als bei DIN-Verbindungen. Und gute DIN-Stecker gibts auch, von Neutrik. Und der Vorteil von dem System ist, es ist Idiotensicher, aber dementsprechend auch unflexibel...


[Beitrag von germi1982 am 16. Nov 2011, 21:29 bearbeitet]
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