1,5 qmm oder 2,5 qmm Lautsprecherkabel

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Kreuzritter
Neuling
#1 erstellt: 30. Nov 2003, 11:00
Habe mir das Teufel Theater 1 Boxensystem bestellt. Angeschlossen wird das ganze an den Yamaha RX-V 440 Receiver.

Tja, nun mein Problem: Ich habe bereits im gesamten Raum unterhalb des Laminats Lautsprecherkabel der Stärke 1,5 qmm ausgelegt.
Ich werde ausschliesslich 5.1/6.1 Filme schauen und keine Musik hören wollen. Reichen die 1,5 qmm dicken Lautsprecherkabel oder muss ich mein Wohnzimmer zerstückeln und anschliessend wieder zusammen puzzeln.

Bei dem letzten Gedanken krieg ich ne Krise !
Kreuzritter
Neuling
#2 erstellt: 30. Nov 2003, 11:09
Die verlegten Kabel sind max. 10m lang.
Bei Teufel werden die 2,5 qmm Lautsprecherkabel empfohlen.
Bonkers
Neuling
#3 erstellt: 30. Nov 2003, 12:26
Moin,

Eigentlich würde ich dir empfehlen den Qurschnitt deiner LS-Kabel der Herstellerempfehlung anzupassen. Dünnere Kabel schaden jedoch deinen Boxen nicht. Sie haben nur den Effekt, dass sie einen größeren Widerstand haben. Das führt dazu, dass ein Teil der Musik-/Soundleistung in Wärme umgesetzt wird und dir damit Lautstärke oder auch bestimmte Frequenzen verloren gehen können. Es hängt nun von den Boxen ab, ob und wie sich das bemerkbar macht. ICh würd dir also raten, erstmal mit den dünnen Kabeln Probe zu hören und wenn dir der Klang nicht gefällt mal vorübergehend lose im Raum verlegtes 2,5 qmm Kabel anzuschließen. Ist das Resultat besser, wirst du wohl dein Wohnzimmer zerstückeln müssen.

Greetz
Kreuzritter
Neuling
#4 erstellt: 30. Nov 2003, 12:41
Danke......

Ich mache es genauso wie du es gesagt hast. Kaufe (leihe) mir 5m 2,5qmm Lausprecherkabel und teste es.
Bonkers
Neuling
#5 erstellt: 01. Dez 2003, 12:23
Bei Saturn oder Medimaxx gibts das Kabel von Oehlbach schon für recht günstige Preise je lfd. Meter...und da stimmt dann auch die Qualität
Zweck0r
Moderator
#6 erstellt: 01. Dez 2003, 13:24
Die Qualität stimmt auch bei jedem Baumarktkabel mit 2,5 mm^2. Bei www.reichelt.de gibt es das günstig.
Kreuzritter
Neuling
#7 erstellt: 01. Dez 2003, 17:37
Naja, ich werd erst mal das Kabel 2,5 mit 1,5qmm vergleichen. Falls es da keinen grossen Unterschied gibt, werde ich bestimmt nicht meinen Raum neu verlegen (Sauarbeit).

Ich hoffe und bete, dass ich keinen merkbaren Unterschied feststellen werde.

ps: übrigens, ich muss ca. 9 Wochen auf meine Boxen warten. Zum Teufel, was ist da los


[Beitrag von Kreuzritter am 01. Dez 2003, 17:39 bearbeitet]
raedel
Stammgast
#8 erstellt: 02. Dez 2003, 01:21
Solche Seiten würde ich hier zur Pflicht erklären

http://www.elektrotechnik-fachwissen.de/grundlagen/spezifischer-widerstand.php
cr
Inventar
#9 erstellt: 02. Dez 2003, 02:30
Bei 10 m und 1,5mm2 hat du einen Kabelwiderstand von 0,25 Ohm und verlierst bei 4 Ohm 6% der Leistung.
Lautstärkemässig wird es keinen Unterschied geben. Dass sich der Klang hörbar verbessert bei 2,5mm2, würde ich mal stark bezweifeln (manche sind anderer Meinung).
Haben die Teufel 8 oder 4 Ohm Impedanz? Bei 8 Ohm verlierst du nur 3%.
Ein 1,5 mm2 Kabel an 8 Ohm entspricht einem 3mm2 Kabel an 4 Ohm.
Bonkers
Neuling
#10 erstellt: 02. Dez 2003, 17:25
...Das ist aber auch wieder nur die halbe Wahrheit und so kompliziert wollte ich das auch nicht erklären.
Aber wenn es denn sein muß.
Die Signale, die der Verstärker über die Leitungen schickt sind Spannungspulse (ob nun Sinusförmig oder nicht spielt erstmal keine Rolle). Diese Pulse verhalten sich wie Wanderwellen. Die Widerstandswerte, die nun am Ausgang des Verstärkers und am Eingang zu den Boxen stehen sind von der Größe her so dimensioniert, dass sie dem Wellenwiderstand der Leitungen in etwa entsprechen und somit den größten Teil der ankommenden Welle absorbieren (durch die Verbindungsstelle transmittieren) und so wenig wie möglich davon reflektieren. Unterscheidet sich nun der Wellenwiderstand (Zw) der Kabel zu sehr von der Impedanz von Verstärker und LS kommt es zu einer Reflexion der Wellen.
Normalerweise hört man das kaum. In deiner Anwendung wirst du auch eher keinen Unterschied bemerken, aber diese Rechnungen, wo auch immer sie herkommen mögen, führen zu Verwirrung.
Zur tiefergehenden Lektüre von Wanderwellentheorie empfehle ich z.B. "Elektrische Energieversorgung" von Heuck/Dettmann.
Was darin nämlich für Hochspannungsanlagen ausgeführt ist gilt analog auch für die hier benötigte Verbindung, nur dass bei so kleinen Spannungsamplituden und im Verhältnis dazu großen Strömen, wie hier der Widerstand der Leitung schon zu groß ist um vernachlässigt zu werden. Das nur als Begründung, warum der Querschnitt da mit reinspielt. Natürlich wirkt sich der Querschnitt auch auf induktiv und kapazitiv geprägtes Verahlten der Kabel aus, aber das würde an dieser Stelle wirklich zu weit gehen!

Für weitere Fragen immer offen...
Martin
cr
Inventar
#11 erstellt: 02. Dez 2003, 17:51
Der Wellenwiderstand spielt für NF-Signale bei Längen von einigen Metern absolut keine Rolle. Das ist aus der Nachrichtentechnik hinlänglich bekannt.
Kreuzritter
Neuling
#12 erstellt: 03. Dez 2003, 18:32
Im Handbuch steht:
geeignet zum Anschluss an Verstärker mit einer Impedanz von 4-8 Ohm

Hm, soll ich am Reiceiver nun 4 oder 8 Ohm einstellen ?
cr
Inventar
#13 erstellt: 03. Dez 2003, 19:27
Es muß ja auf den Boxen oder im Manual stehen, obs 4, 6, oder 8 Ohm Boxen sind.
Wenn du den Verstärker auf 4 stellst, kann jedenfalls nichts passieren, du schöpfst nur seine Leistung nicht ganz aus, wenn es 8 Ohm Boxen sind.
pedda-online
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 03. Dez 2003, 20:13
Habe da ein Problem, dass sich auch auf Kabel bezieht: Weiss jemand, ob Kabel für Links/Rechts unbedingt gleich lang sein müssen?
Ich habe bei meiner Anlage die linke Box in ca. 12 Meter, die rechte in 8 Meter. Ist es besser, für die rechte Box 4 Meter Kabel aufzurollen und zu "lagern" oder kann die Differenz von 4 Meter nicht viel schaden? Vond er Signallaufzeit kann's eigendlich nicht so viel ausmachen, die lieg t da irgendwo im Bereich von einigen 10 Nanosek (wenn ich da nicht total falsch gerechnet habe).
cr
Inventar
#15 erstellt: 03. Dez 2003, 20:22
Die Voodoisten meinen, es gibt oder könnte einen hörbaren Unterschied geben. Die Technikorientierten können sich nicht vorstellen, woher dieser kommen sollte, wenn das Kabel ausreichend dick ist (für die längere Entfernung).
pedda-online
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 03. Dez 2003, 21:28
Ich bin eher aus der technikorientierten Seite und kann mir so gar nicht vorstellen, was die Kabeldicke bei den Laufzeiten für eine Rolle spielt. Oder meinst du die allgemeinen Verluste wegen der Länge und dem Widerstand?
cr
Inventar
#17 erstellt: 03. Dez 2003, 23:09
Habe ich auch nicht gemeint.
Angenommen das Kabel ist sehr dünn und du hast ein langes dünnes und ein kurzes dünnes, dann kann der höhere Widerstand des langen den Frequenzgang verändern, weil ja die Impedanz frequenzabhängig ist, und die beiden LS klingen nicht mehr gleich (das habe ich gemeint).
Dass man das hört, müßte aber der Widerstand des langen dünnen Kabels schon deutlich vorhanden sein.
Wenn jedoch die Kabel dick genug sind, kann es auch beim längeren zu keiner hörbaren Veränderung des Frequenzganges kommen und beide LS klingen gleich.
Die Laufzeitdifferenz halte ich für komplett uninteressant, und wenn das eine 100m und das andere 1 m ist.
pedda-online
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 04. Dez 2003, 08:18
Hi, genau der Meinung bin ich auch (rein physikalisch gesehen)!
In der letzen AudioVision stand drin, man sollte nur Kabel aus der gleichen Fertigungsserie nehmen, weil da auch Unterschiede sein könnten. Ist da was dran oder ist das eher was für die Voodoo-Abteilung? Habe jetzt Oehlbach-Kabel 2x2,5 und würde da gerne noch was dazukaufen.
cr
Inventar
#19 erstellt: 04. Dez 2003, 10:09

In der letzen AudioVision stand drin, man sollte nur Kabel aus der gleichen Fertigungsserie nehmen, weil da auch Unterschiede sein könnten. Ist da was dran oder ist das eher was für die Voodoo-Abteilung?




[Beitrag von cr am 04. Dez 2003, 10:11 bearbeitet]
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