Neuling braucht Beratung !

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Stereotyp
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Apr 2004, 15:21
hallo,

ich beschäftige mich erst seit kurzem mit dem Thema Videoprojektion. Wollte mir eigentlich einen Großbildfernseher kaufen, die mich aber in keinster Weise überzeugen und Plasmas sind mir noch zu teuer. Deshalb denke ich nun über einen guten Videoprojektor nach.
Zur Wahl stehen momentan der Panasonic PT-AE500 und die beiden Sharp XV-Z91E bzw. 201E. Sanyo Z2 hatte ich mir auch noch überlegt, war aber chancenlos gg die Sharp.
Die beiden Sharp habe ich bereits selbst Probe gesehen(Mediastar), wobei ich allerdings keine großen Unterschiede feststellen konnte.
Ob nun LCD oder DLP ist mir im Grunde egal, ich möchte einfach das beste Bild.
Der Raum wo das ganze hinsoll liegt im Keller, also gibt es auch keine Probleme wegen Verdunkelung oder sowas.
Der Sitzabstand zur Leinwand würde 3m betragen, deshalb dürfte die Leinwand wohl nur ca. 2m breit sein(nach 1,5 -Regel).
Also was ich eigentlich wissen will ist, hat jm schon mal den Panasonic gg den Sharp gesehen, welche Leinwandgröße ist bei 3m Sitzabstand zu empfehlen und wie weit sollte der Projektor entfernt sein. Im Prospekt von Sharp ist der 91E mit ca. 3,1 - 3,7m und der 201E mit 2,6 - 3,2m(bei 2.54m Diagonale) Projektionsabstand angegeben. Wenn ich nun eine Leinwand mit ca. 2m Größe hätte, wäre ja meine Diagonale auch entsprechend kleiner und der Projektionsabstand würde sich auch verringern oder?
Bin auf eure Antworten gespannt

PS: Sind die von mir gennanten Projektoren überhaupt zu empfehlen oder was würdet ihr sagen?
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 09. Apr 2004, 16:47
Hallo,

alle von dir genannten Projektoren sind für den Heimkinoeinsatz OK...Da du dir ja schon mal ein persönliches Bild machen konntest, was das Wichtigste ist, weisst du was du erwarten kannst.

Markus
jd68
Inventar
#3 erstellt: 09. Apr 2004, 21:11
Hallo,

das Bild des Panasonic PT-AE500 wird ähnlich sein wie das vom Sanyo Z2, da beide das gleiche LCD-Panel (1280x720) verwenden. Beim Panasonic wird das Fliegengitter noch kleiner ausfallen als beim Z2, da er die sogen. Smooth-Technologie verwendet.

Aber wenn dir beide Sharps schon besser als der Sanyo gefallen haben, dann sollte der Panasonic auch keine Chance haben. Du solltest jedoch beachten, daß der kleine Z91 ein 4:3-Beamer ist, während der Z201 schon das 16:9 Format (wie auch der Sanyo und der Panasonic) besitzt. Falls du nur DVD's schauen willst, ist 16:9 besser.

By the way, alle von dir genannten Projektoren sind in ihrer Preisklasse Spitzenprodukte und gehören zu den beliebtesten Geräten.

Wegen dem Projektor-Bildabstand.
Wenn deine Leinwand kleiner ist (als im Beispiel), dann muß der Projektor auch näher heran. Aber die ungefähren Werte hast du ja aus den Prospekten, damit kannst du abschätzen, ob der Beamer in deinen Keller paßt. Wegen der Positionierung des Beamers solltest du beachten, daß der Panasonic keinen Lens-Shift hat. Der Sharp hat zumindest einen vertikalen Lensshift, während das Bild des Sanyo in vertikaler und horizontaler Richtung verschoben werden kann.

Ciao,
Jens

P.S.: Ich persönlich finde das Bild von DLP-Projektoren auch besser als von LCD-Beamern. Trotzdem habe ich wegen dem Preis und dem Weitwinkel-Objektiv für den Sanyo Z1 entschieden.
hcinema
Neuling
#4 erstellt: 10. Apr 2004, 07:58
Hallo!
Bevor man sich einen Proejktor kauft sollte man sich einen DLP Projektor mit HD2+ Chip ansehen. Die liegen zwar in einer anderen Preisklassen, machen aber ein sehr sehr gutes Bild. Halt das neuste was die DLP Technik zu bieten hat. Nur um zu sehen was möglich ist.
Bevor man einen kauf bereut.

DLP HD2+ Projektoren

1. Toshiba TDP MT800
2. Benq PE8710
3. InFocus ScreenPlay 7205
4. Sharp XV Z11000
5. Benq PE8700
6. Marantz VP-12S3
7. Sim2 HT300 XTRA
8. Sharp XV-Z12000
eox
Inventar
#5 erstellt: 10. Apr 2004, 08:26
klar bringen die ein viel viel besseres bild, aber wenn jemand in der preisklasse eines Z2 oder 500er panasonic sucht wird er sich keinen Z12000 leisten können sonst würde er dort suchen ;-)

ich will auch einen ferrari haben aber kaufe mir einen mazda.
Stereotyp
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 10. Apr 2004, 14:22
hi,

@jd68: danke daß du mich auf den Unterschied mit 4:3 Beamer(XV-Z91E) und 16:9 Beamer (XV-Z201E) aufmerksam gemacht hast, muss ich wohl übersehen haben. Ich grüble noch ob es ein 4:3 oder 16:9 Projektor werden soll, ich möchte zwar v.a. DVD`s schauen, aber auch ab und zu TV damit genießen können. Was mich stört ist wenn man ne 4:3 Leinwand hat und dann ne DVD im 16:9 Mode schaut, die Leinwand wirkt dann so unausgefüllt...ich denke ihr wisst was ich meine oder?
Übrigens lässt sich das Bild des Sharp nicht nur vertikal sondern auch horizontal verschieben, wurde mir selbst vorgeführt.

@hcinema: die Geräte die du nennst kosten deutlich mehr als von mir angedacht und spielen deshalb keine größere Rolle. Ich denke an einen Projektor der gehobenen Einstiegsklasse(Sanyo Z2 bzw. PT-AE 500)oder von mir aus obere Mittelklasse mit dem Sharp 201EUR, aber mehr als 3000EUR sind definitiv nicht drin.

Mfg Stereotyp
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 11. Apr 2004, 10:57

ich will auch einen ferrari haben aber kaufe mir einen mazda.


Hallo,

sehr schöner Vergleich

Markus
Stereotyp
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 11. Apr 2004, 21:24
hallo,

mal noch ne wichtige Frage: Ich werde mir auf jeden Fall zu meinem Beamer auch einen neuen DVD-Player kaufen, aber welche Verbindungsart zum Projektor ist besser? DVI oder YUV.

Mfg Stereotyp
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 11. Apr 2004, 21:35
Hallo,

sofern sie vernünftig normiert ist: DVI

Markus
eox
Inventar
#10 erstellt: 11. Apr 2004, 22:37
und wenn sich der DVI auch ordentlich einstellen lässt.
sonst kann man über YUV schon mal bessere bilder sehen.
Stereotyp
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 12. Apr 2004, 18:04
was heißt ordentlich einstellen?
also ich nehm mal als Bsp. den Samsung DVD-HD935(DVI) und den Marantz 4300(YUV).
eox
Inventar
#12 erstellt: 12. Apr 2004, 18:06
farbe kontrast usw ordentlich einstellen am beamer als auch am dvd player...
audiophob
Stammgast
#13 erstellt: 13. Apr 2004, 01:18
Bei DVI gibt es aber eigentlich nichts zu regeln, zumindest am DVD-Player. Die Regelung kann nur eine Palettenverschiebung bewirken, da die 24-Bit-Farbwerte nun einmal digital so sind, wie sie sind. Macht man das Bild z.B. heller, "ersaufen" besonders helle Farbtöne im Weiß.
Das 24Bit-Format bietet kaum Spielraum für Regelungen, da es schon so nicht immer ausreichend für naturgetreue Farbdarstellung ist. Da würde ich nicht noch mit Palettenverschiebung eingreifen. Nur der analoge Teil der Kette (Lampe und Linsensystem des Projektors) bietet Spielraum für Regelung.
eox
Inventar
#14 erstellt: 13. Apr 2004, 08:57

Bei DVI gibt es aber eigentlich nichts zu regeln, zumindest am DVD-Player. Die Regelung kann nur eine Palettenverschiebung bewirken, da die 24-Bit-Farbwerte nun einmal digital so sind, wie sie sind

quatsch man kann genau so alles regeln wie bei analogen quellen, kommt natürlich immer auf die quallität des beames und dvd-players an.
Haluterix
Inventar
#15 erstellt: 13. Apr 2004, 11:04
Hallo Stereotyp,

ich habe meinen PT-AE500 und den Pioneer 668 einmal mit YUV
und parallel mit HDMI-DVI verbunden.
Betrachtet man die Testbilder einer Test-DVD, z.b. von
Peter Finzel, so zeigt sich über DVI eine bessere Auflösung
bei feinen Linien.
Legt man jedoch eine Spielfilm DVD ein, z.B. Desteny in Space, so ist das Bild über YUV eindeutig besser.
Ein tieferes Schwarz des Weltraumes und satteres blau der Erde. Ich habe alle möglichen Einnstellungen am Beamer verändert, mit dem Erfolg, daß ich nur annähernd die Qualität des YUV-Signales erreiche.
Von der besseren Auflösung des DVI-Signales kann man hier absolut nichts mehr erkennen.
Wohlgemerkt, ich habe immer bei der gleichen Szene, bzw. dem
Standbild zwischen beiden Bildmodi umgeschaltet.
Das kann aber nicht der Sinn von HDMI-DVI sein.

Muß aber dazu sagen, daß das Bild so und so Klasse ist, finde nur über YUV die Farben etwas satter und brillianter.

Freundlicher Gruß
Haluterix
jd68
Inventar
#16 erstellt: 13. Apr 2004, 16:07
Hallo Stereotyp,

bzgl. des Bildformats:
Ich nehme an, daß du beim TV-Schauen eher mit den grauen Rändern klar komst als beim DVD-Schauen. Normalerweise legt man doch beim Anschauen einer DVD mehr Wert auf die Qualität, dazu gehören auch die äußeren Umstände wie Leinwand, Umgebungslicht etc. Beim Fernsehen (gerade im 4:3 Format) nimmt man Einschränkungen doch eher in Kauf.

Falls du das Gleiche denkst, dann ist 16:9 das richtige Format für dich.

DVI oder YUV?
Prinzipiell ist DVI zu bevorzugen, da keine doppelte Digital/Analog-Wandlung nötig ist. Aber DVI/HDMI steckt noch in den Kinderschuhen und vernünftige Player sind rar gesät. Die vorletzte Ausgabe (07/04) der c't enthält einen Bericht über digitale Bildübertragung zwischen Player und Projektor.

Ciao,
Jens
Stereotyp
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 14. Apr 2004, 12:07
hi ihr beiden,

also erstmal zu haluterix:was du sagst ist sehr interessant, hast du das auch schon mit weiteren DVD`s ausprobiert oder noch andere Unterschiede festgestellt?
Ich mein, das ist enorm wichtig für mich. Die Art der Verbindung schränkt die Wahl der DVD-Player ja ziemlich ein.
Außerdem besitzt nur der teurere Sharp(201E) auch einen DVI-I Eingang.
zu jd68:Hmm, bzgl. des Formats gebe ich dir Recht, wird dann wohl auf 16:9 rauslaufen. Von der c`t Ausgabe habe ich bereits gehört, werd sie mir irgendwie beschaffen.

Mal ne Frage an alle: Der 201er Sharp hat eine Auflösung von 1024*576, damit ist er DVD/PAL-optimiert, aber ist er auch für HDTV geeignet.

Mfg Stereotyp
jd68
Inventar
#18 erstellt: 15. Apr 2004, 19:34
Hallo Stereotyp,

schau mal im Manual (oder der Spezifikation) des XV20x nach. Da wird wahrscheinlich stehen, daß er die HDTV-Formate 720p und 1080i verarbeiten kann. Er skaliert die halt auf seine Auflösung runter.

Die aktuellen LCD-Beamer mit 1280x720 Pixeln können bei HDTV Vorteile haben, müssen aber nicht. Ich fand bei PAL-DVD's das Bild von 800x600-DLP's nicht schlechter als das des Sanyo Z1 (der bei entsprechender Einstellung PAL pixelgenau darstellen kann). Und dir gefiel der kleine Sharp ja sogar besser als der Z2.

Vielleicht kannst du die HDTV-Fähigkeit bei Mediastar mal testen. Die sind da eigentlich sehr hilfsbereit. Am besten vorher mal anrufen und fragen.

Ciao,
Jens
audiophob
Stammgast
#19 erstellt: 17. Apr 2004, 04:54
@eox
Wie gesagt, bei 24 Bits gibt es nichts mehr zu regeln. Das Format hat besonders im Grünbereich sowieso schon eine geringere Farbauflösung als das Auge, jegliche Regelung geht weiter auf Kosten der Qualität.
Deshalb läßt auch manch teurer TFT Monitor nur noch die Regelung des Backlights zu bei DVI-Einspeisung, und Profi-Grafikkarten geben ein von 30 bis 32 Bit D/A-gewandeltes Bild auf dem VGA-Port aus.
Natürlich kann man die 24-Bit-Worte intern erweitern und mit einer größeren Palette arbeiten, die Eizo TFTs dithern z.B. auf mindestens 30 Bit herauf. Es wurde schon moniert, daß das nicht abschaltbar ist weil es zwar für Fotos und Videos gut aussieht, nicht aber für Präsentationsgrafiken.
Ich bezweifle aber, daß Beamer für bezahlbare Preise so eine Interpolation haben. Und der DVD-Player kann schon mal gar nichts ohne Verluste regeln, da DVI nicht mehr als 24 Bit Wortbreite überträgt. Die Qualität des Gerätes ist da ganz egal.
Rate übrigens mal, warum Scanner und gute Digitalkameras so enorm große Farbauflösungen (48+ Bits) haben..eben damit das Bild digital verändert werden kann. Bei 48 Bits kann jeder Farbkanal in 256 Stufen beeinflußt werden.
Bei 30 Bits sind es nur 4 Stufen, was nicht sonderlich viel taugt.

Allerdings kann die Regelung natürlich trotzdem akzeptable Ergebnisse bieten. Wer das Bild etwas aufhellt und dafür ein paar Farbtöne kurz vorm absoluten Rot/Grün/Blau/Weiß verliert, fährt eventuell ganz gut damit. Wer sehr stark nachregelt, merkt aber schnell, wie die Palette auf der anderen Seite verkürzt wird.

edit: soweit ich mich erinnere, arbeiten Pana 500 und Z2 doch mit 3x10 Bit, oder? Das wären dann die 'gewaltigen' 4 Möglichkeiten der Veränderung pro Farbkanal.
Für beliebiges Skalieren ohne Verluste braucht man glaube ich die doppelte Wortbreite..davon ist auch dieser neue Marantz DLP mit seinen, wenn ich mich recht erinnere, 3x14=42 Bit noch etwas entfernt.


[Beitrag von audiophob am 17. Apr 2004, 05:10 bearbeitet]
eox
Inventar
#20 erstellt: 17. Apr 2004, 11:24
ich weiss nicht was du da rechnest aber das ist alles schmarn...sry ist so...
ich hab zwei hyundai Q17 tft's der eine an DVI der andere an VGA den dvi kann ich ganz normal helligkeit kontrast farben etc regeln genau wie an dem der am vga hängt...
und im pc an der gfk kann ich auch gamma helligkeit kontrast und farben regeln.
und bei meinem panasonic beamer kann ich genauso alles regeln...
es hat nie jemand gesagt den farbraum zu vergrössern aber egal
audiophob
Stammgast
#21 erstellt: 17. Apr 2004, 14:20
Ebenfalls sorry, aber dann verstehst du nicht wirklich, wie das Digitalformat funktioniert (mußt dich damit ja auch nicht ständig herumschlagen wie ich :=).
Es ist schon so, wie ich geschrieben habe. Du kannst es vielleicht regeln, aber dafür fallen andere Farbwerte raus. Wer für den Grünkanal z.b. zu den möglichen Werten 0-255 sagen wir mal 50 addiert für 20% mehr Farbsättigung, sort dafür, daß die Werte 206-255 alle zu 255 werden, sie "ersaufen" im Maximalwert und der mögliche Kontrast sinkt.
Bei MPEG kommt noch dazu, daß es Farben mit 4:2:0-Subsampling speichert, also 48 Bits für jeweils 4 Pixel == im Schnitt 12 Bit pro Pixel. Mit "natürlichen Farben wie im Kino" ist also schon mal gar nichts bei DVDs, da greift man vielleicht besser auf die gute alte Laserdisc zurück..

Und ich habe nicht bezweifelt, daß digitale Regelungen in allen möglichen Geräten angeboten werden. Man sollte sie bloß nur möglichst wenig oder gar nicht benutzen.
Es wundert mich nicht, daß ein billiger 17" Regelung anbietet, Geräte der 2000 EUR-Klasse machen das aber teils aus gutem Grund nicht.
Auch in fachlich halbwegs seriösen Magazinen wie der c't wird häufig davon abgeraten, digitale Graka- oder DVI-Regelungen im 24-Bit-Farbraum zu benutzen. Er ist dafür einfach zu eingeschränkt.
eox
Inventar
#22 erstellt: 17. Apr 2004, 16:10
das einzige was er mir abschneidet ist die einzelfarb regelung ich kann nur fleischton und farbton regeln...aber am beamer geht alles, und "ersaufen" hab ich noch nicht festgestellt... und jede gfk bietet auch die möglichkeit des einzeln regelns und da hab ich das ersaufen auch noch nicht festgestellt.
wieso sollten die auch ersaufen, bei dvi kommen die farbwerte einzeln für jedes px digital rüber, gut dann haben die 24bit schön und gut also 255x255x255 auch gut dann werden die im beamer einzeln auseinander genommen auf die drei farbigen panels verteilt und an dennen kann man sehr wohl jede einzelne farbe verstärken oder schwächer machen, mir will nicht so recht in den kopf gehen warum das nicht geht?!?! ich kann schon verstehen das teure displays das nicht erlauben bzw einen sRGB mode haben damit das alles abgestimmt ist ist ja auch gut so damit die farben realistisch sind aber es geht sehr wohl...
irgendwie drehst du dein fähnlein nach dem wind, erst "es geht garnicht" dann sag ich das es geht, dann geht es nur bei teuren nicht, was ist wenn ich dir noch beweise das es auch bei teuren geht?

aber ich versetehe das ja nicht, deshalb kann ich mit meiner dummheit leben...
audiophob
Stammgast
#23 erstellt: 17. Apr 2004, 23:37
Warum sie ersaufen sollen? Ganz einfach, weil bei 24 Bits kein Spielraum mehr ist, da es den sichtbaren Bereich schon nicht mehr ganz abdeckt. Bei einer Regelung muß also zwangsläufig immer ein anderer Teil des Bereichs dafür dran glauben.

Sicher kann ein Beamer, wenn er eine entsprechende Regelung der Verteilung des Lichts auf die Elemente hat, Rot/Grün/Blau *analog* verstärken oder abschwächen. Vielleicht erlaubt das die Technik von Beamern, da kenne ich mich nicht so genau aus. Bei Computer-/Digitaltechnik dagegen schon, und ein TFT-Display kann normalerweise nur das Backlight analog regeln. Deshalb bleibt das bei jeglichem Gerät regelbar mit DVI. Ich hab nie gesagt, daß es nicht geht; ich sage, daß es Verluste bringt. Ob man die sieht, ist eine andere Frage - bei maßvoller Regelung wird man es idR nicht bemerken.
Ich bezweifle, daß sich Beamer so viel anders als TFT Displays verhalten. Wozu erweitern sie sonst für die Regelung intern die Farbpalette auf 30 bis 42 Bits, je nach Modellklasse.. wäre das per Optik stufenlos machbar, könnte man sich das sparen.
Es ist ähnlich wie bei den Tonstudios, die schon lange mit 96 oder gar 192 KHz und 24 Bits arbeiten und erst am Ende auf das CD-Format 44.1 KHz/16 Bits umrechnen. Oder halt den Digitalkameras, die Fotos in 48 Bit schießen, obwohl niemand so einen Farbumfang sehen kann. Bei digitalen Anzeigegeräten sehe ich da noch erheblichen Verbesserungsbedarf.. die 2 zusätzlichen Bits pro Farbkanal bei günstigen Projektoren sind extrem wenig.

edit: ich glaube, daß Mißverständnis rührt daher, daß du zu glauben scheinst, die Geräte würden tatsächlich analog/stufenlos ihre Elemente regeln könnten. Das ist nicht der Fall, sie steuern die Pixelmatrix intern genauso digital an und die einzige Regelmöglichkeit, abgesehen von Lampe/Backlight, ist das Verändern der digitalen Farbwerte selbst.


[Beitrag von audiophob am 17. Apr 2004, 23:47 bearbeitet]
eox
Inventar
#24 erstellt: 18. Apr 2004, 09:40

ich glaube, daß Mißverständnis rührt daher, daß du zu glauben scheinst, die Geräte würden tatsächlich analog/stufenlos ihre Elemente regeln könnten

nein das glaube ich nicht...die regeln schon alle digital geht bei tft und lcd technik ja garnicht anders.

also das was du die ganze zeit sagst, ist klar und verstehe ich auch!
aber jetzt versuch ich dir mal plausibel zu machen was ich meine:

also nehmen wir mal irgend ein bildverarbeitungsprogramm, z.B. photoshop.

ich hab ein bild, nehme mir ein pixel das z.b. schwarz ist, also rgb 0,0,0, jetzt will ich das heller haben, da erhöhe ich die drei werte zu gleichen teilen und mache daraus grau bis weiss, also 255,255,255, ich würde meinen 24bit raum nicht verlassen, kann aber trotzdem regeln.

jetzt ist mir natürlich klar das wenn ich 255,255,255 zum beamer schicke das dann es schwer wird das weiss noch weisser zu machen, aber ein regeln nach unten sollte doch möglich sein genau wie das regeln nach oben möglich war als der wert niediger war. Und das geht so wie ich das verstehe dann auch ohne verlust da ich den raum ja wiederum nicht verlasse. Genau so kann ich doch jede farbe einzeln in einem bereich von 0-255 regeln...

wenn ich das jetzt irgendwie falsch verstehe dann sag mir bitte wo mein denkfehler ist. Ich studiere zwar informatik, aber farbmanagment usw ist nicht so mein fachgebiet, aber von bis und bytes verstehe ich eigendlich was
selector24
Inventar
#25 erstellt: 22. Apr 2004, 02:07
Hallo zusammen,

also ich geb auch noch meinen Senf dazu:

natürlich kann man regeln, aber man sollte nicht vergessen dass nicht nur ein Pixel sondern das ganze Pannel geregelt wird.
Natürlich kann ich von 120:0:0 auf 130:0:0 regeln
Aber das würde bedeuten dass ein 0:0:0 Pixel zu 10:0:0 wird also ledet der Schwarzwert.
Weiters wird aus einem 255:0:0 Pixel ein 265:0:0 was nicht darstellbar ist also verlierst du in dem Fall im oberen Bereich 10 Stufen, was natürlich die Farbtiefe wieder reduziert weil halt ein ursprünglicher 245:0:0 Pixel jetzt gleich aussieht wie ein ursprünglicher 255:0:0 der ja nicht mehr erhöht werden kann.

Ich glaube das hat zum Verständnis noch gefehlt ...
Stereotyp
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 22. Apr 2004, 05:19
Wenn ich mir nicht bereits vorgestern meinen Sharp gekauft hätte, würde ich jetzt zu euch drei sagen "Kommt bitte wieder zum Thema!"

Mfg Stereotyp
buttkicker
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 22. Apr 2004, 07:01
Hi:

Was hat DVI mit dem Farbraum zu tun?

goofy
eox
Inventar
#28 erstellt: 22. Apr 2004, 08:53

Wenn ich mir nicht bereits vorgestern meinen Sharp gekauft hätte, würde ich jetzt zu euch drei sagen "Kommt bitte wieder zum Thema!"

sry da haste aber recht, war eine grundsatzdiskusion die mal geführt werden musste

@goofy: also sehr viel hat das miteinander zu tun, DVI kann 24bit übertragen also 16,7mill. farben.
die werden RGB mit 0,0,0 bis 255,255,255 übertragen die gfk schickt diese absoluten farbwerte raus... jetzt haben wir uns darüber gestritten ob man das ganze auch wenn es absolut raus ging noch regeln kann...
buttkicker
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 22. Apr 2004, 09:11
Hi:

Die VideoEQ der DVD-Player oder die Farbregelungen der Monitore verändern immer das ganze Bild.
Eine Veränderung eines RGB-Wertes eines einzelnen Bildpunktes ist nicht möglich.

Das hat aber nichts mit DVI zutun.

DVI ist ein digitales Interface. Als Übertragubgsverfahren kommt TMDS zum Einsatz.

Genaues steht hier:
http://www.tecchannel.de/hardware/1086/
oder in der C'T 7/2004

goofy


[Beitrag von buttkicker am 22. Apr 2004, 10:53 bearbeitet]
eox
Inventar
#30 erstellt: 22. Apr 2004, 15:42
und trotzdem hat es was mit der diskusion zu tun einige tft displays z.b. blocken nämlich fast alle einstellungen bei dvi in


Eine Veränderung eines RGB-Wertes eines einzelnen Bildpunktes ist nicht möglich

das ist klar, das mit dem einen pixel war auch nur ein beispiel.
buttkicker
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 22. Apr 2004, 17:07
Hi:

Ausser Farbtemparatur, Helligkeit und Gamma kann man bei einem TFT eigentlich auch nichts einstellen.

goofy


[Beitrag von buttkicker am 22. Apr 2004, 17:08 bearbeitet]
eox
Inventar
#32 erstellt: 22. Apr 2004, 17:17
ich kann noch fleischfarbton einstellen über dvi
wenn ich analog ansteuer natürlich auch die farben...
audiophob
Stammgast
#33 erstellt: 04. Mai 2004, 17:39
Etwas verspätet, aber hier http://www.acmqueue....wpage&pid=139&page=3 bin ich zufällig auf einen Artikel gestoßen, der u.a. die Fortschritte bei der Technik von Grafiksystemen in Bezug auf Farbdarstellung eingeht. Er nennt die Erweiterung auf hochauflösunge Farbdarstellung mit mindestens 16 Bits pro Kanal eine "entscheidende Neuentwicklung" in Bezug auf Nachbearbeitung.
Insgesamt kann man aber wohl sagen, daß das Rechnen im 24-Bit-Farbraum für die meisten Anwendungen ausreicht. Trotzdem ist es schon eine gewisse Einschränkung, so daß ich von einem Gerät breits mit vierstelligem DM-Preis (von EUR ganz zu schweigen) heutezutage eigentlich eine interne Erweiterung der Wortbreite erwarte, mit der man die Farben genauso schön einstellen kann wie auf analoger Basis.
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