Donau Lötkolben Lötstation Made in Germany

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element5
Inventar
#1 erstellt: 23. Okt 2019, 08:39
Hi,

ich musste eben feststellen, daß mein Lötkolben den Geist aufgegeben hat und bin nun auf der Suche nach Ersatz.
Am Liebsten hätte ich gerne ein Lötstation. Sie sollte allerdings nicht zu teuer sein.

Auf meiner Suche bin ich auf Geräte von Donau Elektronik gestoßen, die anscheinend nach noch ein paar Kölben in Deutschland herstellen?
Ich habe allerdings noch nie von dem Unternehmen gehört.

Die Station kostet zwischen 55 und 60€.

Ein Ebaylink: https://www.ebay.de/...9:g:1twAAMXQMmJRQVmP

Kennt jemand diese Firma, oder gibt es bessere Alternativen?

Gruss
e5
vVegas
Stammgast
#2 erstellt: 23. Okt 2019, 10:37
Ob das wirklich "Made in Germany" ist .... man weiß es nicht, sieht mir eher nach Fernost aus. Die gleichen Stationen gibt es mit "Startec" Branding (welche ihren Firmensitz ganz woanders hat) und auch ohne irgendwelche Firmenbezeichnng. Da würde ich noch eher zur ZD-931 greifen (Pollin ~40€).

Wenn es preislich im Rahmen bleiben soll, schau nach Ersa (ne Ersa Analog 80 reicht für fast alles). Da bekommt man auch noch nach über 15 Jahren passende Ersatzteile. Wenn Ersatzteile nicht so wichtig, kann man in der Preisklasse auch beruhigt zum Chinakolben greifen (so ein TS100 macht auch Spass).

Ist eben auch immer eien Frage was man machen will. Vieles löte ich heute noch schnell mit nem 15 Jahre alten Ersa Multitip Kolben .....


[Beitrag von vVegas am 23. Okt 2019, 10:40 bearbeitet]
element5
Inventar
#3 erstellt: 23. Okt 2019, 11:06
Danke für deine Tipps. Ich werde mir nun doch einen normalen ERSA Lötkolben kaufen.
Jetzt ist nur die Frage wie viel Watt der haben sollte?

25, 30 oder 40 Watt? Gelötet wird ab und an mal ein Kabel/6,3mm Stecker und Widerstände (Platine).
Die Preise sind ähnlich hoch - um die 25€ bei Amazon.

Ist der Multitip besser als der normale?
https://www.amazon.d...id=1571828859&sr=8-1
https://www.amazon.d...d=1571828859&sr=8-11


[Beitrag von element5 am 23. Okt 2019, 11:10 bearbeitet]
Pd-XIII
Inventar
#4 erstellt: 23. Okt 2019, 11:42
Ich hab jetzt ein paar Jahre mit einer Lötstation vom C "gearbeitet"(*hust*). Nachdem mir diese vor wenigen Wochen den Dienst quittiert hat hab ich mich bei den günstigen am Markt umgesehen. Gelandet bin ich jetzt allerdings bei der Hakko FX-888. Mit 135€ zwar doppelt so teuer wie ursprünglich angepeilt, aber damit macht Löten mal richtig Spaß. Ist unterhalb einer Minute auf Arbeitstemperatur und hält diese ohne weiteres. Wie viel das ausmacht war mir als Rookie nie bewusst und würde wohl eher zum stärkeren, in dem Fall 40W, Gerät tendieren.
Aber wie geschrieben: "Rookie"
vVegas
Stammgast
#5 erstellt: 23. Okt 2019, 18:31

element5 (Beitrag #3) schrieb:

Ist der Multitip besser als der normale?


Würde definitiv zum Multitip greifen, die innenbeheizten Ersadur Spitzen sind wesentlich besser (und halten bei mir ewig). Für normale Kleinigkeiten ist der 25W mit Bleistiftspitze absolut ausreichend. Mehr Power brauchst es nur bei massiven Teilen.
Ggf. noch eine alternative Spitze dazu kaufen .... aber kannst du immer noch wenn du sie benötigst.
Was man definitiv bemängeln kann, es wurde kein hochflexibles Netzkabel verwendet, also durchaus ein weniger störrischer als bei den Lötstationen.

Solltest dir ausserdem überlegen ob du öfter mit unterschiedlichen Zinnen arbeitest, da wäre eine Temperaturregelung manchmal von Vorteil.

Wenn es aber wirklich um den normalen Hausgebrauch ohne "Spezialaufgaben" geht, wird dir der Multitip vollkommen ausreichen.
Klar ist ne Weller, Ersa o.ä. Lötstation was anderes, ob man es braucht und nutzt muss man selbst entscheiden.

PS: Eben gesehen, meiner hat doch schon über 20 Jahre runter .... hoffe das die "neuen" noch die gleiche Qualität haben. Denn selbst >12Stunden Dauerbetrieb (mehrfach über Nacht vergessen abzuschalten) hat meiner klaglos überstanden.
element5
Inventar
#6 erstellt: 23. Okt 2019, 19:23
Alles klar danke nochmal. Ich habe mir den Multitip mit 25 Watt Leistung bestellt

Das mit dem störrischen Kabel hatte ich auch schon in einem Test gelesen. Aber vielleicht könnte man dieses einfach tauschen.
Mein Alter hatte auch so eins und ich habe es gehasst. Ein Austausch hätte aber problemlos funktioniert, wie sich heute beim Auseinanderbauen
gezeigt hat.
vVegas
Stammgast
#7 erstellt: 24. Okt 2019, 10:07
Austausch gegen hochflexibles Silikonkabel, macht die Sache angenehmer.
Sockratis
Stammgast
#8 erstellt: 24. Okt 2019, 18:54
Auch wenn es jetzt schon zu spät ist: der TO schrieb er lötet auch mal Kabel. Wenn das Mikrofonstrippen sind reichen 25Watt, aber bei 1,5^2mm wird das schon anstrengend. Ich hab ne Weller in der Werkstatt die hat für fast alles ausreichend Leistung(auch wenn so eine direkt beheizte JBC Spitze schon auch schick wäre). Für die kleinen arbeiten habe ich nen TS100 mit Makita-Akku. Wenn auch mit 60Watt angegeben, nimmt dieser nur um 25Watt auf. Damit 2,5mm anständig auf Lautsprecherterminals zu kriegen ist frustrierend. ( vll probiere ich irgendwann den TS80, der soll echte 60 Watt in die Spitze pumpen).

Ich würde entweder mehr Watt empfehlen, oder direkt ne Weller Magnastat. Dafür gibt es noch immer Kolben, das Teil hat wumms, überhitzt aber auch nicht maßlos. Gibt es gebraucht mit noch brauchbarer Spitze für um die 50€ inkl Versand.
vVegas
Stammgast
#9 erstellt: 24. Okt 2019, 19:41
Also wenn du mit dem kein 1,5er gelötet bekommst, liegt es nicht am Kolben.

Habe ja schon genug gelötet und ja, die Weller sind nicht schlecht (hatte ich beruflich im Einsatz) aber bei dem was der TE vermutlich macht und was er ausgeben will, passt ne Magnastat so garnicht.

@element25
Berichte mal ob er dir zu schwach ist ....
element5
Inventar
#10 erstellt: 25. Okt 2019, 08:33

Sockratis (Beitrag #8) schrieb:
Auch wenn es jetzt schon zu spät ist: der TO schrieb er lötet auch mal Kabel.

Da hatte ich mich falsch ausgedrückt. Es sind eher Telefon/Kopfhörerkabel und ab und an mal ein Stromkabel.

Ich konnte ihn eben schon ausprobieren und bin zufrieden. Um ein 3 adriges Standardstromkabel zu verzinnen reicht er auf jeden Fall. Das Stromkabel des Lötkolbens ist auch nicht ganz so steif wie das meines alten Kolbens

Ich lass das erstmal alles original. Danke euch allen für die Tipps und Anregungen.

ps: mein Vater hatte erst vor 2 Wochen seine alte Weller Lötstation verschenkt,
wie ich Anfang der Woche erfahren musste

cu
e5


[Beitrag von element5 am 25. Okt 2019, 08:35 bearbeitet]
Sockratis
Stammgast
#11 erstellt: 25. Okt 2019, 16:02

vVegas (Beitrag #9) schrieb:
Also wenn du mit dem kein 1,5er gelötet bekommst, liegt es nicht am Kolben.

1,5^2mm gehen noch, aber 2,5^2mm sind mit dem TS100 selbst mit Reservoirspitze nicht mehr feierlich. Machbar, aber halt an der Grenze.
Wenn der TO nur Klingeldraht verbindet reicht das. Aber halt größere Querschnitte oder mal ein Massepad mit reichlich Vias und dem TS100 geht die Puste aus.
element5
Inventar
#12 erstellt: 06. Nov 2019, 08:19
Lötet ihr mit blei oder ohne? Bleifreies Lot kann ich mit dem kleinen 25 Watt Kolben vergessen. Das Erhitzen dauert viel zu lange.
Ich möchte ihn durch eine Station ersetzen. Was haltet ihr von den induktiven Heizsystemen?

Auf der Ersa Seite habe ich die kleine PICO und NANO entdeckt. Arbeiten die nach diesem Prinzip und taugen die was oder sind die 68 Watt auch zu wenig wenn man lotfrei löten will?

Welche Station könnt ihr mir empfehlen. Budget um die 200€.
vVegas
Stammgast
#13 erstellt: 06. Nov 2019, 08:43
Schade zu hören das er deine Erwartung nicht erfüllt. Wobei ich weniger glaube das die Leistung ein Problem ist, wenn dann eher die Temperatur.

Muss aber auch sagen das ich nicht bleifrei löte (weshalb auch), meist den Klassiker SN60PB40 o.ä.. Aber ab und an auch bleifrei, was auch keine Probleme gemacht hat.
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