Lautsprecher Top-Teile für meinen Keller

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The_EpicReaper
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 16. Okt 2020, 12:46
Hey,

Ich würde mir gerne zwei Boxen(Top-Teile) für ein Party-Zimmer im Keller (30qm) zusammenbauen. Welche Hochtöner und welche Mittel/Tieftöner sollte ich verwenden. Hätte an je einen BMS oder 18sound Hochtöner und einen 18sound oder RCF(oder auch gern einen anderen) Tieftöner gedacht. Was für einen Hochtöner könnt ihr mir empfehlen(1 Zoll, 2 Zoll,...)?Welches Horn sollte ich dazukaufen?Welchen Tieftöner sollte ich verwenden(8 Zoll, 10 Zoll)? Und welche Frequenzweiche würde sich dazu anbieten? Würde mich sehr auf hilfreiche Antworten freuen, damit ich mir ein stimmiges System bauen kann.


[Beitrag von The_EpicReaper am 16. Okt 2020, 12:47 bearbeitet]
stoneeh
Inventar
#2 erstellt: 16. Okt 2020, 12:56
Was ist hier rausgekommen?

-> http://www.hifi-foru...m_id=240&thread=3141
The_EpicReaper
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 16. Okt 2020, 13:07
2 Thoamnn DSP 115 Pro
stoneeh
Inventar
#4 erstellt: 16. Okt 2020, 13:12
Und beschallen die jetzt was anderes, oder bist nicht mehr damit zufrieden, oder ...?
The_EpicReaper
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 16. Okt 2020, 13:15
Bin nicht mehr zufrieden damit. Schlechte Qualität und halliger Klang. Außerdem war ein Tieftöner bereits kaputt und die Hochtöner rauschen enorm.


[Beitrag von The_EpicReaper am 16. Okt 2020, 13:23 bearbeitet]
stoneeh
Inventar
#6 erstellt: 16. Okt 2020, 13:29
Alright. Nicht verwunderlich

Den Wunsch nach etwas besserem zu verwirklichen sollte keine allzu grosse Herausforderung sein. Vll. tut's sogar schon eine der Budget Fullrange Boxen vom Jobsti. Ansonsten gibt's nicht allzuviel Fullrange am Markt, dafür aber umso mehr kleine Sub-Sat Sets etc., die mehr als ausreichend für deine Ansprüche sein sollten.

Selber entwickeln, besonders inkl. Frequenzweiche, ist sicher nicht die effektivste Variante. Das würd ich sein lassen.. ausser dich interessiert die Materie wirklich. Dann solltest du aber auch die entsprechenden Resourcen in Anspruch nehmen und dich selbst ins Thema einlesen. Komplettes Coaching von, so wie es aussieht, fast Null, bis zur fertigen individuellen Mehrwege-Lautsprecherbox, würde den Umfang einer Forendiskussion sprengen.
laut-macht-spass
Inventar
#7 erstellt: 16. Okt 2020, 13:33
gibt es ein Budget?

wie sieht es mit deinen Erfahrungen bei DIY / LS-Bau aus? Weil einfach nur nen Hochtöner und nen Basschassis in ne Kiste packen ist es ja nicht...

mit TOP meinst du da das du Top´s bauen willst, die von einem Sub unterstützt werden so soll es von der Qualität her top sein?

Wenn du was für nen Partykeller suchst, schau dich doch nach guten gebrauchten LS aus dem Pro-Bereich um...

z.B. KCS S-1200 bekommt man gebraucht schon mal für 600-800 Euro das Paar, die können laut und klingen auch ordentlich, KCS ist ein professioneller Kinoausstatter aus Spanien

hier ein paar Infos zu den LS:

http://kcsspeakers.com/pdf/S-1200.pdf

es gibt natürlich auch noch tausende andere Möglichkeiten, aber dazu benötigen wir hier mehr Infos.

Welche Geräte sind vorhanden --> Quellgeräte, Verstärker, Mixer, usw, usw?

Wie viele LS sollen es werden, wie groß ist der Raum, Fullrange oder Top + Sub ???
The_EpicReaper
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 16. Okt 2020, 13:45
Raum ist 30 Quadratmeter
Quellgeräte und Verstärker würde ich je nach Boxen dazukaufen.
Zunächst sind nur 2 Tops geplant welche vllt in Zukunft von einen Subwoofer gestützt werden.
Richtig Erfahrung im Selbstbau habe ich nicht würde mich aber durchaus gerne einlesen.
Welche fertigboxen würdet ihr empfehlen?
stoneeh
Inventar
#9 erstellt: 17. Okt 2020, 13:33
Budget?
The_EpicReaper
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 17. Okt 2020, 14:18
Budget ist erst mal 2. rangig. Könntet mir ja mal Vorschläge für verschiedene Preisklassen geben.
stoneeh
Inventar
#11 erstellt: 17. Okt 2020, 16:10
Mein Standard-Tip für ein amtliches Einsteiger-Setup wäre 1x TP118/800, 2x RCF Art 310 (nicht -A), TSA 4-300 bis 4-1300, Driverack PA bis PA+ oder DCX o.ä.

Sub und Tips performen zmd. qualitativ sowohl in ihrer, als auch unabhängig von Preisklasse, auf hohem Niveau. Elektronik ginge besser, aber man muss sich bewusst sein dass man mit x-mal so teuren Geräten auch nur die letzten 10, 20% Klangqualität rausholt. Das kann man sich hier sparen.

Generell wichtig für Anfänger: teuer / Markenware ist nicht automatisch gut, günstig ist nicht automatisch schlechter.

Braucht es einen 18" Woofer auf 30m²? Ich persönlich würde fragen: "nur einer"? Aber auch für üblichere Ansprüche an den Pegel ist denk ich das Verschiebevolumen angemessen.
Man muss sich vor Augen halten, wenn man statt einem Sub zB zwei Fullrange-Boxen mit je 1x12" oder 2x8" aufstellt, kommt man damit ebenfalls auf die Membranfläche eines 18"ers. Erschlagend viel ist das also eh nicht.
The_EpicReaper
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 17. Okt 2020, 19:04
Wollte mir zunächst eigentlich nur 2 Tops zulegen und erst später eventuell einen Subwoofer dazukaufen.
Es ist mir bewusst dass teurer nicht gleich besser ist, jedoch kann ich aus Erfahrung sagen, dass die DSP von Thomann nicht so toll waren. Bin jetzt auf der Suche nach etwas qualitativ hochwertigen.
Meinung zu HK audio Premium Pro 08 oder 10 oder zu den LD system stinger 08 G3 oder 10 G3
stoneeh
Inventar
#13 erstellt: 17. Okt 2020, 21:48

The_EpicReaper (Beitrag #12) schrieb:
Es ist mir bewusst dass teurer nicht gleich besser ist, jedoch kann ich aus Erfahrung sagen, dass die DSP von Thomann nicht so toll waren.


Von Thomann gibt's gutes wie schlechtes. Wie bei den meisten anderen Marken auch. Man muss sich immer jedes Produkt für sich ansehen.

Aber ja - als Anfänger hat man's in der Tat nicht leicht. Ich erinnere mich da grad an meine ersten Kontakte mit PA-Technik, nun ca. ein Jahrzehnt her. Man muss da einen Dschungel von Marketinglügen, Foren-/Stammtischmythen, und wahrscheinlich zumeist auch eigenen Vorurteilen (positiv wie negativ) navigieren.

Auf Nachfrage seriöse Hörerfahrungen (d.h. vom geübten Hörer, im Vergleich zu einer ausreichend grossen Auswahl anderer Produkte) zu spezifischen Produkten wirst du hier, als auch in anderen Foren, nur mit Glück finden. Zu den Stingers vll., da das ja bekannte Stangenware ist.
Wenn du dir schwer tust Empfehlungen anzunehmen, würd ich also eher dazu raten selbst mal probehören zu gehn. Die entsprechenden Fachgeschäfte haben ja derzeit mein ich noch offen.
The_EpicReaper
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 18. Okt 2020, 06:31
Danke für die hilfreichen Antworten.
Zalerion
Inventar
#15 erstellt: 19. Okt 2020, 08:22
Hk Premium Pro ist da Geld nicht wert!
Und ja, ich habe mehrere Jahren mit Boxen aus dieser Serie gearbeitet. Da hat HK jede Sympathie bei mir verspielt.
Wie die kleinen klingen, weiß ich nicht, aber die Verarbeitung wird nicht besser sein als bei den großen. Und beides war kaum akzeptabel.

Meine Empfehlung geht fast immer in Richtung der aktiven 12er von Yamaha. DBR und DXR.
Klingen gut, können sich erst mal ohne Sub, gutes DSP und angemessener Preis.

Das heißt nicht, dass es nichts anderes gutes gibt, von den Sachen die wir angehört/angeschafft/eingesetzt haben (etwa letzen 10 Jahre) haben die mich am meisten überzeugt.
The_EpicReaper
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 20. Okt 2020, 16:26
Hast du auch Empfehlungen im passiven Bereich?
Hatte mit den aktiven the box pro dsp 115 klotzen schlechte Erfahrung. Bin jetzt etwas verunsichert im bereich dsp aktivboxen und große kunststoffboxen.
Mir sind eher die Hohen und Mitten wichtig. Die Boxen sollten laut und möglichst verzerrungsfrei laufen. Deswegen habe ich ja auch nach kleineren Boxen also mit nur einem 8 oder 10 zöller gefragt.


[Beitrag von The_EpicReaper am 20. Okt 2020, 16:38 bearbeitet]
Zalerion
Inventar
#17 erstellt: 20. Okt 2020, 17:28
Günstige 15er haben dort ein Problem, da ein 15" TMT mit einem 1" HT selten gut zusammenarbeitet und dann im Übergangbereich (genau in den wichtigen Mitten) einfach nicht zusammenpassen.
Dieses Problem lässt sich mit tiefer spielenden Hochtönern lösen, die sind in der Regel größer und deutlich teurer.

Die Yamahas habe ich vorgeschlagen, da die 12er auch ohne Subs schon Spaß machen. Die DSPs lassen sich so einstellen, dass wirklich viel (auch im Bass) rausgeholt wird.
Das wird mit einem 10er schwierig, mit einem 8er noch mehr, und passiv macht es auch nicht leichter. Ohne Subwoofer kann man die nicht wirklich guten Gewissens empfehlen.
12er sind einfach der beste Kompromiss, den man machen kann, wenn man nicht direkt ein komplettes System kauft oder wirklich nur kleinere Lautsprecher braucht.

Selbstverständlich gibt es andere gute Lautsprecher, die Yamahas gibt es z.T auch passiv heißen dann CBR.
EV, RCF, Dynacord, Seeburg, dB, d&b, Nexo.... es gibt viele gute Möglichkeiten, und das für jedes Budget - wenn wir dir jeden einzelnen aufzählen würden, sind wir bis Weihnachten nicht fertig.

Ansonsten, für 30m², direkt als Komplettset: LD Dave 12 (oder 15).
Direkt mit Subwoofer. Du musst die keine Gedanken um Kombinationen der Lautsprecher, Verstärker, Controller usw machen.

Oder, falls du auf sowas stehst, gebrauchte 15/3 Boxen (gibts leider kaum aktuelles). Drei Wege, mit 15" Tieftöner.
The_EpicReaper
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 20. Okt 2020, 18:58
Wie bereits gesagt geht es mir ja nicht um die Tiefen. Deswegen glaube ich nicht, dass z.B. 12 zöller das richtige für mich sind, oder? Die Boxen müssen ja nicht bis 50 Herz spielen. Der hochtöner soll laut und präzise sein und die mitten sollen ausgewogen und direkt sein. Es reicht ein frequenzgang ab 100 herz. Dort soll der lautsprecher dann aber richtig gas geben.
Böötman
Inventar
#19 erstellt: 20. Okt 2020, 19:27
Du übersiehst bei der Thematik das die 12"er keinesfalls nur den Bass wiedergeben. Die Spielen um einiges höher als man als Laie vermuten würde und decken i.d.R. den Low Mid Bereich ab. Ich glaube übrigens auch das die 12er die richtige Wahl für dich sind. Die gepaart mit nem großen und dadurch kostspieligen HT geht das schon in Ordnung. Versuche dir beispielsweise eine RCF Art 732 anzuhören. Im direkten Vergleich mit der recht gehypten Art 712 wird dir vor allem im Mitteltonbereich so einiges auffallen. M.M.n. sind die Unterschiede so gravierend das man die beiden eigentlich nicht wirklich vergleichen kann. Da liegen Welten dazwischen.
Zalerion
Inventar
#20 erstellt: 20. Okt 2020, 21:27

Zunächst sind nur 2 Tops geplant welche vllt in Zukunft von einen Subwoofer gestützt werden



Die Boxen müssen ja nicht bis 50 Herz spielen. Der hochtöner soll laut und präzise sein und die mitten sollen ausgewogen und direkt sein. Es reicht ein frequenzgang ab 100 herz



Party-Zimmer


100Hz?
Damit kannst du vielleicht Nachrichten und Gottesdienste hören, aber keine Party-Musik
stoneeh
Inventar
#21 erstellt: 20. Okt 2020, 23:33

The_EpicReaper (Beitrag #8) schrieb:
Zunächst sind nur 2 Tops geplant welche vllt in Zukunft von einen Subwoofer gestützt werden.


Im Endeffekt wär's hilfreich wenn du wüsstest was es denn nun werden soll. Wenn eh ein Subwoofer drunter soll brauchst bei den Tops nicht soviel Membranfläche beim Tiefmitteltöner. Und wenn keine Subwoofer-Unterstützung geplant ist, würd ich sowieso auf dedizierte Fullrange-Lautsprecher setzen - nicht das übliche Topteil, das erst ab irgendwo von 60-80 Hz aufwärts beginnt Pegel zu machen.

Bisher hattest du ja dieses Billigst-Topteil von Thomann. Ich hab es zwar noch nie gehört, aber hey.. ein 15" Aktivtop mit DSP um 250€.. wie wertig können die Komponenten, speziell die Elektronik, sein?

Ich geh mal davon aus, dass du mit allen Empfehlungen hier eine Verbesserung erzielst. Vll. wär es sogar mal ratsam simpel und sparsam anzufangen. Jobsti's LF-Sat15 oder 215 oder Mivoc SB 210, jeweils an ner E800.. oder am Gebrauchtmarkt mal nach JBL Eon G2 umsehn.. das sind günstige geile Partybomber.
The_EpicReaper
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 21. Okt 2020, 06:57
Ja es ist ein party zimmer in welches tops hinein sollen die hoch und mittelton abdecken. Tieftöner kommt später hinzu. Die boxen müssen nicht bis 50 herz runter spielen wenn später ein subwoofer den tiefbereich übernimmt. Habe mir zuerst gedacht dass selbstbau die beste idee ist nachdem mir davon abgeraten wurde empfiel mir jeder nur noch fulrange boxen die im bassbereich richtig dpasmachen jedoch geht es mir um die mitten und höhen.
Böötman
Inventar
#23 erstellt: 21. Okt 2020, 09:10
Servus,

auch wenn bei vielen Lautsprechern Fullrange drauf steht, ist oftmals kein brauchbares Fullrange drin. Die jeweiligen Frequenzangaben sind speziell im Bassbereich auch oftmals nur Wunschgedanken bzw. mit Trick 17 und ohne Pegel ermittelt. Die Bloße Angabe 40-20000 Hz lässt keinerlei Aussagen darüber zu, wie laut und unter welchen Bedingungen die 40 Hz wiedergegeben werden können. Von daher würde ich dem weniger Beachtung schenken. Die meisten 12" Fullrangekisten werden erst ab 80-100 Hz vernünftig Pegel schieben können was ja für deine geplante Basserweiterung völlig in Ordnung ist. Verlangst Du den Kisten echte 50-60 Hz ab, wird's halt deutlichst leiser.
Reference_100_Mk_II
Inventar
#24 erstellt: 21. Okt 2020, 09:16

The_EpicReaper (Beitrag #12) schrieb:
Wollte mir zunächst eigentlich nur 2 Tops zulegen und erst später eventuell einen Subwoofer dazukaufen.

Dann sei dir aber bewusst, dass du *zunächst* vollkommen ohne Bass auskommen musst.
Denn echte Fullrange-Boxen, mit einem Frequenzgang wie man ihn vielleicht von größeren HiFi-Boxen kennt, gibt es im PA-Bereich nicht wirklich.


The_EpicReaper (Beitrag #12) schrieb:
jedoch kann ich aus Erfahrung sagen, dass die DSP von Thomann nicht so toll waren.

Naja... Das sind auch die billigsten Kisten.
Ich sage hier mit Absicht billig - nicht günstig oder gar preiswert.
Sondern billig.

Gut, ja, NOCH billiger sind eigentlich nur Behringer und dann die ganzen Schrott-Marken von Amazon, eBay und elektronik-star...


The_EpicReaper (Beitrag #12) schrieb:
Bin jetzt auf der Suche nach etwas qualitativ hochwertigen

Dann solltest du vielleicht endlich mal mit einem Budget um die Ecke kommen.
Für den einen ist "hochwertig" nämlich im Bereich von Amateur-Material,
für den anderen halt erst im Bereich wo man nur "Preis auf Anfrage" statt eines Preises lesen kann.

Also?
500€?
1.000€?
2.000€?


The_EpicReaper (Beitrag #12) schrieb:
Meinung zu HK audio Premium Pro 08 oder 10 oder zu den LD system stinger 08 G3 oder 10 G3

Naja die HK sind eher so meh...
Das weiß man aber eigentlich sobald man sich auch nur ein wenig in dem Thema umgeschaut hat.

Die LD sind solides Einsteigermaterial, aber eben auch nix besonderes.
Die Stinger 8 habe ich selbst auch. Könnte man als lautes Power-HiFi bezeichnen.
Klingt ganz anständig. Aber man sollte sich hüten da richtig Leistung reinzubuttern ohne einen angemessenen Hochpass gesetzt zu haben.
...was also bedeutet, dass man für lauten, vollen Sound einen Subwoofer einsetzen muss.

Und ja, das ist in so gut wie jeder Preisklasse so.

Ein passables Set mit denen, einem zur Serie passenden 15" Sub und preiswerter Elektronik liegt halt auch direkt bei gut 1.500€...
Zalerion
Inventar
#25 erstellt: 21. Okt 2020, 09:38

sollte sich hüten da richtig Leistung reinzubuttern

Und deswegen sind aktive in diesem Bereich sinnvoller, denn selber einzuschätzen, was die Boxen vertragen können.....das funktioniert bei Anfängern und Partys, wo der Techniker auch gerne mal mittrinkt, eher so
The_EpicReaper
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 21. Okt 2020, 14:45
Budget für die beiden Boxen ist offen ich will nur nicht für ein oder 2 prozent mehr lautstärke oder Qualität gleich den doppelten preis zahlen wenn ihr wisst was ich meine. Ich weis dass die thomann boxen nicht das gelbe vom ei waren.
Ich würde dennoch passive Boxen bevorzugen. Von den LD sytems kann ich selbst berichten dass diese ohne subwoofer Unterstützung jedoch in einem sehr kleinen raum mächtig druck gemacht haben. Die HK habe ich auf einer Hochzeit gehört natülich Subwoofer gestürzt haben mich aber im hochtonbereich vor allem auch noch bei größerer Entfernung von 25m aufwerts echt mit guten pegeln beeindruckt. Wie bereits gesagt geht es um die höhen und mitten. Der Bassbere8ch kann zunächst vernachlässigt werden. Gibt es denn lautsprecher in der preisklasse der Hk und der LD die dort mehr performen können?
stoneeh
Inventar
#27 erstellt: 21. Okt 2020, 15:08
Inzwischen dreht sich's im Kreis. Du hast ja nun einen Haufen guter Vorschläge aus der Erfahrung einiger User hier. Geh mal was davon im Vergleich hören. Bzw. geh mal zum Fachhändler und hör dir das Sortiment, das dieser grad im Vorführraum aufgebaut hat, an. Sonst wirst du nicht schlauer.

Insb. wirst du dann auch realisieren wieviel bzw. wie wenig wirklichen Bass das übliche PA-Top so kann, im Vergleich zum Sub oder vollwertigem Fullrange-System. Das kann man dir hier hundert mal erklären - einsinken wird's erst, wenn du es selbst gehört hast.
The_EpicReaper
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 21. Okt 2020, 15:19
Das habe ich demnächst geplant. Bin immer noch der meinung dass topteile die später durch einen Subwoofer gestützt werden nicht den bassbereich auch noch abdecken müssen.
laut-macht-spass
Inventar
#29 erstellt: 21. Okt 2020, 15:21
https://www.ebay-kle.../1521166358-172-2854

sind passiv, können zwar auch Bass, sind aber eher für den Bereich 60/80-20000 Hz., sind sehr ordentlich abgestimmt und können laut, sehr laut

EDIT: die Bässe dazu...
https://www.ebay-kle.../1492768774-172-2492


[Beitrag von laut-macht-spass am 21. Okt 2020, 15:24 bearbeitet]
86bibo
Inventar
#30 erstellt: 26. Okt 2020, 17:30

The_EpicReaper (Beitrag #12) schrieb:
Wollte mir zunächst eigentlich nur 2 Tops zulegen und erst später eventuell einen Subwoofer dazukaufen.

Meinung zu HK audio Premium Pro 08 oder 10 oder zu den LD system stinger 08 G3 oder 10 G3


Die HK Audio hab ich in 10" gehört, haben mir gar nicht gefallen, da finde ich die LD Dave 15/18 klanglich deutlich besser. Die Stinder 10"G3A habe ich selbst und finde ich klanglich in der Preisklasse ziemlich gut. Die RCF Art 310 spielt aber in der gleichen Liga. Ist hier reine Geschmacksfrage, ich fand die RCFs zu spitz/aufdringlich im Hochton, habe aber die Aktivvariante gehört, welche hier gelegentlich als hörbar schlechter bezeichnet wird wie die passive Variante.
Eines sollte dir aber klar sein, bzgl. Lautstärke kann man die ohne Hörschaden in deinem Raum nicht ausfahren, aber das sind alles keine Fullrange-Lautsprecher. D.h. Bass machen die alle nicht, solange da kein Subwoofer dazu gestellt wird. Für Rockmusik langt das vielleicht, aber bei EDM, R&B oder auch aktueller Popmusik schafft jede Hifi Standbox deutlich mehr Tiefbass. Selbst meine 6,5" Kompaktlautsprecher bringen mehr Bass, allerdings bei geringerer Lautstärke.

Die Frage ist, ob du wirklich den Pegel von PA-Lautsprechern brauchst. Ich hab gerade fast vergeblich versucht die JBL Stand-Lautsprecher meines Schwagers zu verkaufen. Die waren aus den 90er, in tadellosem Zustand und hatten 2 8" Tieftöner. Für einen 20-30m² Raum aus meiner Sicht absolut ausreichend im Pegel, klanglich jedem PA-System unter 1500€ überlegen und mehr Bass wie jedes PA-Top. So Dinger bekommt man bei Ebay Kleinanzeigen unter 200€. Vielleicht ja eine Option. Roadtauglichkeit ist ja eher unwichtig und wenn man wirklich Angst um die Chassis hat, könnte man da anstatt der Stoffabdeckung auch Gitter aufschrauben, wenn Optik nicht so wichtig ist.
stoneeh
Inventar
#31 erstellt: 27. Okt 2020, 00:01

86bibo (Beitrag #30) schrieb:
Die RCF Art 310 spielt aber in der gleichen Liga. Ist hier reine Geschmacksfrage, ich fand die RCFs zu spitz/aufdringlich im Hochton, habe aber die Aktivvariante gehört, welche hier gelegentlich als hörbar schlechter bezeichnet wird wie die passive Variante.


RCF macht es einem da leider nicht recht einfach. Die 310 (passiv) MK3 hat einen Mylar Hochtöner. Die 310A MK3 einen Titanhochtöner. Die 310A MK4 hat jetzt einen Mylar drin, wenn man ins Datenblatt schaut aber nen künstlich erzeugten Badewannen-Frequenzgang, den man so, was ich mich an die Messungen der passiven MK3 erinnere, bei dieser nicht gesehen hat; inzwischen findet man aber keine Messung mehr im Specsheet der MK3.

Meine Empfehlung bezieht sich auf die passive MK3. Die klang rund und unaufdringlich bis zum subjektiv empfundenen Grenzbereich, der sich recht sanft und über den nutzbaren Frequenzbereich ausgewogen angekündigt hat.
So ein sauberes, schönes Verhalten fand ich selten im PA, unabhängig vom Preis. Wenn's sowas auch in gross gäbe, hätt ich nie anfangen müssen mit HiFi-Lautsprechern zu beschallen.


86bibo (Beitrag #30) schrieb:
Eines sollte dir aber klar sein, bzgl. Lautstärke kann man die ohne Hörschaden in deinem Raum nicht ausfahren, aber das sind alles keine Fullrange-Lautsprecher.


Wie man's nimmt. Wir haben zB mal ein System mit einem unserer damaligen 18NLW9600 und Seeburg TSM 10 drüber in einem <10 m² Abstellraum ausgefahren, und über die Jahre viele weitere derartige Spässe. Ich bin nun im mittleren Alter und mein Gehör ist nach wie vor exzellent - meine Hörfläche hat sich ggüber der Schulzeit nicht geändert, und auch die Hörschwelle ist fast gleich gebleiben.

Vll. muss man sich an dieser Stelle fragen, was es für verschiedene Personen bedeutet, ein System auszufahren. Ich hab's über die Jahre oft mitgekriegt, sowohl privat, als auch auf VAs, dass Systeme in Verzerrungsgrade gefahren werden, wo ich mir einfach nur denke, ob diese Leute verrückt sind.
Manche empfinden den Grenzbereich eines Systems nicht als das, was man sich subjektiv noch anhören kann, sondern schlicht und einfach das, was ohne Defekt möglich ist. Bei HiFi liegt beides (fürs Ohr gottseidank) üblicherweise recht nahe aneinander. PA-Material ist vll. mechanisch auch nicht viel später begrenzt, elektrisch / thermisch kann man aber insb. auf die Hochtöner deutlich mehr draufbraten - nicht gut fürs Ohr, wenn hirnfrei mit dem Material umgegangen wird.

Man muss sich diesbzgl. bewusst sein dass der Maximalpegel nicht zwangsweise das ausschlaggebende ist, sondern insb. auch die Dauerbelastung. Auch die Art des Lärms ist ausschlaggebend für die Belastung des Hörsystems.
Schlussendlich sollte der #1 Indikator dafür sein, wann Hörschäden auftreten, wenn es subjektiv unangenehm / schmerzend im Ohr wird. Das kann von Person zu Person, Gewohnheit, Tagesverfassung etc. sehr verschieden sein, und kann nicht nach messbaren Pegeln oder Grösse der Anlage standardisiert werden (auch wenn's natürlich Regeln / Normen für die Lärmbelastung gibt, die man dann eher als grobe Richtlinie als sonstwas sehen kann).
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