Beethoven - Violinkonzert D-Dur Op.61

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Bernstein
Stammgast
#1 erstellt: 30. Jan 2005, 22:11
Hallo Zusammen,

nun mache ich weiter mit der Auffrischung meiner CD-Sammlung (der Vater will seine CDs nicht hergeben, was sehr verständlich ist und ich muss nun mal manches hören um nicht komplett im Alltag einzugehen).

Ich hatte diese Aufnahme ins Auge(Ohr) gefasst:



Werde ich mir mal anhören (Munch/Heifetz),unter anderem da A. Csampai auch ein gutes Fazit abgegeben hat, dessen Kritiken ich bisher sehr gut fand.

Ich suche wieder Ansätze mir ein paar Aufnahmen anzuhören und die beste daraus auszuwählen Da wohl Kenner unter uns sind, möchte ich mir den ein oder anderen Rat nicht entgehen lassen.

MfG Bernstein

War so frei, dass Bild hier einzusetzen.
Grüße,
Frank/Hüb'


[Beitrag von Hüb' am 30. Jan 2005, 22:52 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#2 erstellt: 31. Jan 2005, 09:38
Hallo Lenny !

Das Beethoven'sche VK gehört zum absoluten Kernrepertoire. Daher fällt es mir schwer, hier eine Emnpfehlung auszusprechen, da so ziemlich jeder bedeutende Geiger es aufgeonmmen hat. Heifetz präsentiert eine technisch perfekte Aufnahme, die für viele eine Art Referenz darstellt. Trotzdem möchte ich Oistrach/Cluytens, Menuhin/Klemperer und Schneiderhan/Jochum (um nur ein paar zu nennen) nicht missen.

Weitere Infos zum VK findest Du hier:

http://www.hifi-foru...hread=173&postID=0#0
http://www.hifi-foru...hread=522&postID=1#1
http://www.hifi-foru...thread=17&postID=0#0

Viele Grüße,

Frank
teleton
Inventar
#3 erstellt: 31. Jan 2005, 10:03
Hallo Bernstein,

Du hats eine TOP-Wahl getroffen, wenn Du diese RCA - CD kaufst wirst Du zufrieden sein; allerdings mußt Du dann auch einen unüberhörbaren Rauschteppich in kauf nehmen.
Vom Beethoven - Violinkonzert gibt es eine Menge gute Aufnahmen, eine Referenz kann man da schlecht herausfinden, da auch der Geschmack eine große Rolle spielt.

Ich empfehle die Aufnahme mit Zino Francescatti/ColumbiaSO/Bruno Walter.

Diese Interpretation gibt mir alles, was ich mir für dieses Konzert wünsche; aber auch nicht ganz rauschfrei - Aufnahme von 1959. Ich habe noch die alte CBS-CD auf der nur das Beethoven-Violinkonzert ist; ebenfalls vom enthaltenen Sibelius-Violinkonzert mit Oistrach eine andere CBS-CD.
Marthaler
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 31. Jan 2005, 10:50
Gestern Abend wurde auf arte das Violinkonzert gegeben. Es spielten Renaud Capucon und das Ensemble "Concerto Köln" unter David Stern.

Ich weiß nicht wie viele Aufnahmen dieses Konzertes ich schon gehört habe, aber das einfach umwerfend: äußerste Gespanntheit, Transparenz, Energie, Ruhe - alles an der richtigen Stelle. Keinerlei Mätzchen, keine Maniriertheiten. Eine Riesenüberraschung.

Freundlich grüßend
Marthaler
Bernstein
Stammgast
#5 erstellt: 31. Jan 2005, 11:32
Hallo Marthaler,

ja ich habe gestern auch das Konzert mitverfolgt!

Es gibt wirklich zig Aufnahmen von BH Violinkonzert, ich denke zu hause liegen davon auch ein paar CDs rum

Ich habe es ja komplett vergessen, dass ich die CD von Milstein mir bestellt habe(war wohl total auf Mendelssohn fixiert beim Bestellen) Da spielt Zuckerman ja schon dieses Violinkonzert. Mal schauen wie mir das gefällt.

Wenn nicht gibt es noch die "rauschende" Aufnahme von Heifetz


Apropos: Hüb, wer ist den eigentlich Lenny?

MfG Bernstein
vanrolf
Inventar
#6 erstellt: 31. Jan 2005, 12:30
Hallo zusammen,

ganz ohne Rauschteppich, klanglich sehr gut und wunderschön finde ich die Einspielung mit Hilary Hahn (Baltimore Symphony Orchestra, David Zinman, Sony 1998).
Es ist sicher nur eine unter mehereren sehr guten Alternativen für dieses Werk. Ich höre die CD aber trotzdem immer noch sehr gerne und bin gespannt darauf, wenn Frau Hahn das Konzert in - sagen wir 10 - Jahren vielleicht noch einmal aufnimmt.
Allerdings habe ich auch andere Aufnahmen des Violinkonzertes bei mir stehen, das ich zu meinen absoluten Lieblingen zähle:




hallo teleton,
danke von mir für den Tip mit Francescatti, um diese CD schleiche ich schon seit geraumer Zeit herum, weil mir sein Paganini No. 1 so gut gefällt. Bisher hatte ich aber noch nichts über sein Op. 61 gelesen.

Gruß Rolf
Bernstein
Stammgast
#7 erstellt: 31. Jan 2005, 13:42
Hallo vanrolf,

ja wahrlich wäre Hilary Hahn bestimmt keine schlechte Alternative, wo es ja sich um eine neue Einspielung handelt (ohne Rausch) und somit auch eine gute Jungkünstlerin gefördert wäre

Ach am Ende erwerbe ich bestimmt eine Mehrzahl von CDs...so wie ich mich kenne

MfG Bernstein (Hat nur was mit dem "Stein" zu tun)
AcomA
Stammgast
#8 erstellt: 31. Jan 2005, 22:46
hallo,

mein tip aus der DDD-ära:

frank peter zimmermann, violine
english chamber orchestra unter jeffrey tate


emi, red-line-serie


gruß, siamak
sound67
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 02. Feb 2005, 01:10
Die Heifetz-Einspielung ist tadellos, etwas emotional distanziert, aber wohlproportioniert, virtuos und eben nicht verkitscht. Sicher eine der besten Einspielungen des Werks, und sie gewinnt zusätzlich in der Koppelung mit seiner maßstabsetzenden Aufnahme des Mendelssohn-Konzerts.

Ansonsten für diejenigen, die (spätem) Mono-Klang nicht grundsätzlich abgeneigt sind: Wolfgang Schneiderhan (einer der großen unbesungenen Heroen der Violine) mit Wilhelm "Ich-mags-schlampig" Furtwängler auf DG, sehr zu empfehlen:

amazon.de

Gruß, Thomas


[Beitrag von sound67 am 02. Feb 2005, 01:11 bearbeitet]
lydian
Stammgast
#10 erstellt: 02. Feb 2005, 15:17
Hallo allerseits,

ich vertrete hier mal mal eine andere Meinung... ... mir sagt Heifetz Interpretation von op. 61 nicht zu. Keine Seele. Da dieses Werk zu meinen Lieblingen gehört, habe ich etliche Aufnahmen. Meine Empfehlungen lauten:
- Oistrakh/Cluytens
- Schneiderhahn/Jochum
- Mullava/Gardiner

Wobei ich bei den erstgenannten Vinyl, bei Mullova die SACD bevorzuge.
Caroca
Neuling
#11 erstellt: 17. Mrz 2005, 17:11
Ich bin zwar eher in diesen Musik sachen, aber ich beschäftige mich im Rahmenn meiner Facharbeit auch mit eben jenem Konzert. Von meinem Lehrer wurde mir auch die Version mit Furtwängler empfohlen. Soll sehr toll sein. Aber wo wir schon mal dabei sind erbitte ich mir einen Literaturtipp zu diesem Violinkonzert. Heute war ich in der Uni-bibliothek Bremen und ich hab nix passendes gefunden. Es wurde eher nur mal oberflächlich erwähnt. Aber ich denke dem, wie ich hörte, "besten Violinkonzert" schlechthin hat irgendwer schon mal irgendwann ein bisschen mehr aufmerksamkeit geschenkt. Ich bin dankbar für jeden Tipp CARO
Albus
Inventar
#12 erstellt: 17. Mrz 2005, 18:25
Tag,

spontan fällt mir dazu nur ein Dreierlei ein:
1. Wulf Konold, Beethoven Violonkonzert, op. 61, Werkmonographie mit Partitur, Goldmann Verlag, München, 1986, 189 Seiten, Noten überwiegend, aber das Werk wird durchgängig behandelt.
2. Charles Rosen, Der klassische Stil, Bärenreiter-dtv, Taschenbuchausgabe; bespricht das Violinkonzert recht ausführlich im Text verteilt, Zugang über das gute Sachverzeichnis, auch nach Werken geordnet.
3. MGG Musik in Geschichte und Gegenwart, das 17-bändige Lexikon, darin ein Textsegment über 'Musik für Streichinstrumente', die zentrale Stellung des op. 61 wird gut dargestellt, auch das Verhältnis zu artverwandten Werken, die Anleihen bei Viotti werden herausgearbeitet. Die ca. 200 Seiten waren auch separat als Taschenbuch bei dtv erschienen (edition MGG, dtv 4377).

In der Hamburger Hochschule für Musik und Theater war mal eine Diplomarbeit über den Finalsatz geschrieben worden, in der Bibliothek der Hochschule vorhanden. Englische bzw. amerikanische Spezialisten sind Plantinga, Stowell, Hopkins, nicht einmal in jeder Universitätsbibliothek vorhanden. Schwamm drüber.

Halte man etwas Ausschau nach 1.-3., das genügt als Material. Beachte die verschiedenen Kadenzen. Die Kadenzen prägen die Gestalt einer Deutung wesentlich. Von Alfred Schnittke gibt es Kadenzen zum op. 61, auskomponiert als Dialog zwischen Pauker und Geiger, das Werk wird gesprengt in den Dimensionen. Eine Aufnahme hatte davon der NDR angefertigt.

Nachsatz, einen Morgen später: Das unter 2. genannte Buch ist wenig ergiebig für das Violinkonzert, ignorieren bitte; 3. ist hilfreich zum Verständnis des Umfeldes (Viotti, Kreutzer), aber auch nicht das Wesentliche.
Das Wesentliche zu Beethovens Violinkonzert op. 61 findest Du in: Musik-Konzepte 76/77, Rudolf Kolisch, Tempo und Charakter in Beethovens Musik, Juli 1992. Nimm Dir die Seiten 40, 23, 52 vor und stosse so zum Kern vor, Notenbeispiele mit Kommentar von Kolisch. Beachte insbesondere die Ausführungen auf Seite 23 zum sogenannten Larghetto (der 2. Satz). Dies ist auch ein Kriterium zur Einschätzung der Interpretationen und aufnahmen auf Tonträgern. Merke: Diese Arbeiten von Rudolf Kolisch sind musikwissenschaftliche Berühmtheiten. Mit etwas zusätzlichem Text auf mindestens andeutungsweiser Verstehensgrundlage hast Du eine sehr gute Facharbeit in der Hand.

Dass mir Kolisch nicht gleich einfiel liegt daran, ich lebe nicht alltäglich mit derartiger Literatur, obgleich ich gelegentlich mich darin vergewissere. Sei's drum.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 18. Mrz 2005, 10:14 bearbeitet]
Caroca
Neuling
#13 erstellt: 18. Mrz 2005, 20:07
Nein!! Das gibt´s nicht. Das Buch von Kolisch ist das einzige, das ich mir gestern ausgeliehen hab. Das war echt ein Glücksgriff von mir. Aus MGG hab ich mir auch was kopiert, allerdings nur allgemeinere Dinge. Aber echt, ganz ganz viele Dankesgrüße von mir. Meine Facharbeit scheint mir jetzt zum Gelingen verdammt zu sein. ´Deine Tipps bedeuten mir sehr viel. V L G CARO
P.S.: Woher hat man so ein Hammerwissen???
Albus
Inventar
#14 erstellt: 21. Mrz 2005, 11:27
Morgen,

bestens, dass du den Kolisch glücklich gefunden hast (Serendipity, so nennt man das, plötzliches Glück), passiert einem immer wieder, wenn man in Bibliotheken lange Orientierung sucht.

Viel Erfolg für die Facharbeit!

MfG
Albus
Chris_G
Stammgast
#15 erstellt: 05. Mai 2005, 08:52
Hallo Gemeinde,

wie findet Ihr in diesem Zusammenhang Anne-Sophie Mutter spielt "Die großen Violinkonzerte" mit Mutter, Berlin PO, Karajan auf Deutsche Grammophon?

Vor allem in dem Hinblick darauf, dass das 4 CD-Set viele der bedeutenden Violinen-Konzerte enthält...

Gruß
Christoph


[Beitrag von Chris_G am 05. Mai 2005, 08:57 bearbeitet]
AcomA
Stammgast
#16 erstellt: 05. Mai 2005, 21:49
hallo chris_g,

schau doch mal unter dem korngold-violinkonzert-thread. da gibt es eine recht heftige diskussion über anne sophie mutter !

gruß, siamak
Chris_G
Stammgast
#17 erstellt: 05. Mai 2005, 22:36
Hallo AcomA,

danke für Deinen Hinweis. Ich möchte zwar nicht sofort wieder sagen, dass ich von meiner Kaufabsicht zurückgetreten bin, jedoch hat mir Dein Hinweis eine neue Perspektive geöffnet...

Kennst Du vielleicht eine andere Einspielung mit den bekannten Violinkonzerten? Wie früher schon oft in meinen Beiträgen erwähnt sollte die Aufnahme zusätzlich auf dem besten technischem Niveau sein und keine Live-Aufnahme.

Danke

Gruß
Christoph
Hüb'
Moderator
#18 erstellt: 10. Mai 2005, 08:06
Auch hier gilt wieder: nur selbst hören hilft wirklich weiter. Schließlich hat so ziemlich jeder der großen GeigerInnen die Werke des Kernrepertoires für die CD/LP verewigt. Um vergleichen zu können, und um einen "Ausgangspunkt" zu haben, solltest Du Dir einfach irgendeine Aufnahme kaufen. Danach kannst Du ja mit dem Vergleichen anfangen.

Einen umfangreichen Einstieg bietet z. B. diese Box hier:

http://www.jpc.de/jp.../rk/home/rsk/hitlist

Grüße,

Frank
Chris_G
Stammgast
#19 erstellt: 10. Mai 2005, 08:35

Hüb' schrieb:
Auch hier gilt wieder: nur selbst hören hilft wirklich weiter. Schließlich hat so ziemlich jeder der großen GeigerInnen die Werke des Kernrepertoires für die CD/LP verewigt. Um vergleichen zu können, und um einen "Ausgangspunkt" zu haben, solltest Du Dir einfach irgendeine Aufnahme kaufen. Danach kannst Du ja mit dem Vergleichen anfangen.

Einen umfangreichen Einstieg bietet z. B. diese Box hier:

http://www.jpc.de/jp.../rk/home/rsk/hitlist

Grüße,

Frank


Hallo Frank,

ich danke Dir für Deinen hilfreichen Tip.
Ich würde wirklich gerne mal "durchtesten", jedoch fehlt mir der Überblick über die verfügbaren Einspielungen...

Gibt es irgendwo einen Katalog, wo man sich nach werken und am besten auch nach Jahren der Einspielung alle möglichen CD-Erscheinungen anzeigen lassen kann?
Die Suchfunktion von jpc kann schließlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben.

Danke

Gruß
Christoph
vanrolf
Inventar
#20 erstellt: 01. Aug 2005, 01:17
Hallo zusammen,

angeregt durch den Brahms-Violinkonzert-thread habe ich mich gefragt, ob es bezüglich des Beethoven-Violinkonzertes noch eine spätere Einspielung unter Szell gab (gelistet wird nur die alte Aufnahme mit Bronislaw Huberman/Wiener Philharmoniker von 1934).
Tatsächlich wurde eine Aufführung des Cleveland Orchestra unter Szell am 11. May 1967 live mitgeschnitten und war zumindest zeitweise auch am Markt vertreten. Solistin war Erica Morini, von der ich bisher nur wußte, daß sie vorher Aufnahmen mit Ferenc Fricsay gemacht hatte.

Nur Interesse halber: Kennt jemand diese Einspielung und wie würdet Ihr sie beurteilen?

Gruß Rolf


[Beitrag von vanrolf am 01. Aug 2005, 01:19 bearbeitet]
Moritz_H.
Stammgast
#21 erstellt: 28. Aug 2008, 20:44
Nach einigen Jahren Ruhe mal wieder nach vorne:

Neue Einspielungen -
wer kennt Sie und kann eine Empfehlung geben?




Auf ihrem zweiten Solo-Album präsentiert Lisa Batiashvili erneut … eine brillante Einspielung des berühmten Violinkonzertes Ludwig van Beethovens.
Beim Hören der Tonschnipsel hatte ich nicht das beste Gefühl ...


Eine weitere Neueinspielung von jenseits des großen Teichs (beim Brahms Violinkonzert hat diese Dame einen sehr guten Eindruck hinterlassen):

teleton
Inventar
#22 erstellt: 04. Sep 2008, 10:43
Hallo Beethoven-Freunde,

da dieser Thread mal wieder oben ist sehe ich mich genötigt eine Aufnahme vorzustellen, die es in sich hat.

Mein jahrelanger Favorit war die CBS-Aufnahme mit
Bruno Walter, Columbia SO, Zino Francescatti, Violine (CBS-CD).
Dies schrieb ist 2005 in diesem Thread schon.
Diese Aufnahme reichte mir für Jahrzehnte, denn so oft höre ich das Werk nun auch nicht.


Durch Empfehlung in einem anderen Forum hatte ich mir dann die Tetzlaff/Zinmann-Aufnahme (ARTE) zugelegt und war begeistert.
Der Anfang ist sehr ungewöhnlich und man glaubt statt Pauken Trommeln zu hören, die durch die offenbar historischen Schlägel ausgelöst werden. Das ist, wie so oft bei Beethoven und Zinmann, ungewohnt.
Doch kenne ich keine Aufnahme in der die Pauken im weiteren geschehen so prägnant und erstklassig zu hören sind. Auch Tetzlaffs Violinspiel fastziniert mich, sodaß ich diese Aufnahme als die Beeidruckenste und im Verlauf Spannenste bezeichnen würde und erhebe sie zu meiner Favoritenaufnahme.

amazon.de
ARTE, 2003, DDD


Im Rahmen der hervorragenden GA der Beethoven-Sinfonien mit Bernstein / New Yorker PH (SONY) ist in dieser CD-Box auch das Violinkonzert mit Stern / Bernstein enthalten.
Diese Interpretation hört sich "normal"(fast zu normal) an, ohne das ich irgendwelche herausfallenden Hörerlebnisse schilden könnte; der Klang ist gerade hier bei VC allerdings nicht übermäßig gut, aber wenigstens anständiges Stereo.

Die CBS-Aufnahme Oistrach/Ormandy habe ich auch noch (zusammen mit dem Sibeluis VC auf einer CD) - auch diese gehört durch den großen Oistrach zu den referenzwürdigsten Einspielungen. Nur wegen des Aufnahmedatums in den 60ern ist sie klanglich nicht so toll; aber auch in Stereo.
O.N.
Neuling
#23 erstellt: 09. Sep 2008, 20:11
Ich möchte an dieser Stelle die Aufnahme mit Thomas Zehetmair und Frans Brüggen mit Nachdruck empfehlen! Es ist verblüffend das Werk in originaler Stimmung (etwa 1/2 Ton tiefer!) zu hören. Und Zehetmairs Interpretation ist die schönste, die ich kenne. Sein Spiel ist so natürlich, feinsinnig und ideenreich.
Auch großartig ist übrigens seine Aufnahme der Frühlings- und v.a. der Kreutzersonate (sollte man wirklich gehört haben) auf teldec, mit Malcolm Frager am HAMMERKLAVIER. (Allerdings scheinbar jetzt nicht ganz einfach zu bekommen)


http://ecx.images-amazon.com/images/I/61GP4C3MCTL._SS500_.gif


[Beitrag von O.N. am 10. Sep 2008, 11:22 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#24 erstellt: 10. Sep 2008, 08:51
Danke für den Hinweis auf Brüggen/Zehetmair.
Die Aufnahme scheint spannend zu sein.
Moritz_H.
Stammgast
#25 erstellt: 10. Sep 2008, 18:57

O.N. schrieb:
Und Zehetmairs Interpretation ist die schönste, die ich kenne. Sein Spiel ist so natürlich, feinsinnig und ideenreich ...



Welche Interpretationen kennst Du sonst noch? Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden ... lass doch mal hören!


teleton schrieb:
Auch Tetzlaffs Violinspiel fastziniert mich, sodaß ich diese Aufnahme als die Beeidruckenste und im Verlauf Spannenste bezeichnen würde und erhebe sie zu meiner Favoritenaufnahme.


Diese Aufnahme schätze ich ebenfalls sehr hoch ein - m.E. außerordentlich gut gelungen!
Martin2
Inventar
#26 erstellt: 10. Sep 2008, 20:47

teleton schrieb:


Durch Empfehlung in einem anderen Forum hatte ich mir dann die Tetzlaff/Zinmann-Aufnahme (ARTE) zugelegt und war begeistert.
Der Anfang ist sehr ungewöhnlich und man glaubt statt Pauken Trommeln zu hören, die durch die offenbar historischen Schlägel ausgelöst werden. Das ist, wie so oft bei Beethoven und Zinmann, ungewohnt.
Doch kenne ich keine Aufnahme in der die Pauken im weiteren geschehen so prägnant und erstklassig zu hören sind. Auch Tetzlaffs Violinspiel fastziniert mich, sodaß ich diese Aufnahme als die Beeidruckenste und im Verlauf Spannenste bezeichnen würde und erhebe sie zu meiner Favoritenaufnahme.




Hallo Wolfgang,

Dein Beitrag hat mich daran erinnert, daß ich diese Einspielung ja auch noch habe. Sie ist nämlich in der 60 CD Meisterwerkbox von Sony ( die es glaube ich immer noch gibt) auch enthalten. Also habe ich sie mir heute mal angehört. Na ja, sie klang nicht so fürchterlich, wie ich befürchtet hatte. Zweifellos eine sehr lebendige Einspielung des Beethovenschen Violinkonzert. Du nennst sie "spannend", na ja, das mag ja sein, ist aber letzlich auch nicht das, was mich an diesem Violinkonzert bezaubert.

Irgendwie paßt für mich Deine Begeisterung für diese Einspielung ins Bild Deiner sonstigen Vorlieben. Für mich dagegen kann sie nicht im entferntesten die Schneiderhan, BPO, Jochumaufnahme deplazieren, die ich immer noch wunderschön finde. Die ist zweifellos "weniger spannend". Und ich kann mir sehr gut vorstellen, daß sie auch Gegner hat. Hier wird ein weihevoller Klassizismus zelebriert, der das Schwergewicht nicht auf Lebendigkeit, sondern auf Schönheit legt, wo die Pauken viel besser in den Gesamtklang integriert sind, die technisch perfekt ist, ohne daß diese Perfektion jemals in den Vordergrund tritt, die auch ein anderes Klangbild hat, das weniger direkt ist, wo hingegen in der Tetzlaffaufnahme jede Intonationsschwankung ( der Bläser und des Solisten) bloß gelegt wird, die mich aber nur stört und gar nicht fasziniert. Also ich bleibe bei dem Schneiderhan. Allerdings höre ich über Kopfhörer, das muß ich dazu sagen.

Gruß Martin


[Beitrag von Martin2 am 10. Sep 2008, 20:48 bearbeitet]
s.bummer
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 10. Sep 2008, 21:28
Wolfgang!
es geschehen Zeichen und Wunder! Wir sind einer Meinung! Nämlich, das die Zinman/Tetzlaff Aufnahme etwas ganz ausgezeichnet Gutes ist.
Absolut! Ich kenne zur Zeit auch nix Besseres.
Allerdings hören sich bei mir die Pauken wie leise aber gut hörbar geschlagenen Pauken an. Exakt wie im Saal!

Ich schätze daneben noch Heifetz/Münch, Klemp/Szeryng, Grumiaux/Davis und Oistrach/Cluytens, weniger aber immer noch gerne Walter/Francescatti, kaum, wegen der fiepsigen Geige, Klemp/Menuhin und garnicht Tennstedt/Kennedy oder gar Schneiderhan/Jochum(Gähn, das ist wie HörZu Klassik, obwohl die ironischerweise Geschmack bewiesen und damals Oistrach/Cluytens veröffentlichten), dann eher Schneiderhan/Furtwängler (Gibt es die CD/LP noch??).
Lennie/Stern kenne ich nicht.

Letztens im Konzert gab es Frau Mullova mit dem Baseler Kammerorchester zu bewundern.
Leider nur von hinten. Ich saß auf der Chorempore, aber der Rücken....der Rücken der Dame.... Meine Göttergattin war auf das Kleid recht neidisch. In der Pause bewegte sich die Künstlerin übrigens völlig ungezwungen, aber umgezogen im Publikum ohne jede Affektiertheit. Sehr sympathisch.
Nun gut, das Konzert war schon recht gut, aber mehr nicht. Dazu war das Orchester zu pauschal und die schöne Viktoria irgendwie nicht bei der Sache. Doch der Klang ihrer Geige. Wenn die in Hochform wäre, dann , ja dann..
Gruß Hans

PS. Hast Du Solti/Midori?? Einen alten Georgier darf ich wohl fragen?


[Beitrag von s.bummer am 10. Sep 2008, 21:37 bearbeitet]
Martin2
Inventar
#28 erstellt: 10. Sep 2008, 21:37
Hallo S.Bummer,

Deine Einstellung zur Schneiderhan/Jochum Aufnahme hat mich jetzt aber auch nicht überrascht. Ich glaube, Du magst Jochum eh nicht, bei den Brucknersinfonien gibt es von Dir Statements ähnlicher Art. Wie schön, daß die Geschmäcker nicht nur verschieden sind, sondern sogar verschieden sein dürfen. Oder sollte es tatsächlich etwas von Jochum geben, was Du magst?

Gruß Martin
s.bummer
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 11. Sep 2008, 23:01
Martin,
das machst Du Dir zu leicht!
Ich habe woanders im Forum über Jochum konstatiert, dass er große Verdienste um Bruckner hat, dass seine Art der Interpretation für mich aber altmodisch wirkt.
Und dass jemand, der sich für Bruckner heute erwärmen will, bitte schön, modernere Aufnahmen kaufen möge.

Seltsamerweise sind die älteren DGG Aufnahmen von Jochum viel frischer als die Dresdner, die so altmodisch, fast schon Kna-mäßig sind, dass hier vielleicht ein Nachlassen der Qualität des Dirigenten zu beobachten ist.
Selbst die Brahms Konzerte mit Gilels sind für mich eher "Eiche-Rustikal". Aber manche mögen es.

Am Violinkonzert finde ich, dass Schneiderhan hier einfach zu brav und zu verhalten geigt. Jochum begleitet dagegen recht souverän.
Diese Aufnahme ist für mich der in "LP Rillen gepresste Adenauerzeit Muff". (Ich habe die LP! Sie steht neben Cluytens/Oistrach aus derselben Zeit und die Platten vertragen sich.)
- Der übrigens von irgendwelchen HIFI Freaks abgefeiert wird. Ich war mal in so einem Esoterik HiFi Laden in Kiel, und da wurde die Neuauflage eben dieses Konzertes als Stereoerlebnis gefeiert.
Auf meinen Einwand, dass die Veranstaltung zwar ganz gut klinge, die Interpretation jedoch zum Einschlafen sei, wurde ich fast des Feldes verwiesen.
Das Cover verstärkt das übrigens noch.

Schneiderhan war ca. 8 Jahre vorher viel besser mit Dr. Willem.

Nö, Jochum war schon ein guter Dirigent, nur eben mir zu altmodisch. Genaueres kann man ja mal diskutieren.
Allerdings war die erste Klassikplatte, die ich als Kind hören durfte (mußte) und als Erbstück gerettet habe Beethoven 5 mit der Nordwestdeutschen Philharmonie unter Eugen Jochum

Gruß S.
Martin2
Inventar
#30 erstellt: 12. Sep 2008, 00:52
Hallo S. Bummer,

Deine prägnanten Zuspitzungen sind recht nett zu lesen. "Muff aus der Adenauerzeit", hm. Der Penguin Guide lobt die Schneiderhan/ Jochum Aufnahme über den grünen Klee und versieht sie mit einer sehr selten vergebenen Rosette. Selbstverständlich muß der Penguin Guide nicht recht haben. Ich ja auch nicht.

Große Vergleiche zwischen den verschiedensten Aufnahmen gibt meine CD Sammlung auch nicht her. Ich habe nur den Schneiderhan/ Jochum und Tetzlaff/ Zinman. Schneiderhan läßt mich in höheren Sphären weilen, Tetzlaff läßt mich völlig kalt. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Schneiderhan/ Jochum geben mir ein Gefühl warmer, edler Humanität. Und zudem finde ich die Aufnahme einfach perfekt; das klingt alles ganz wunderbar. Die Berliner Philharmoniker sind schon klasse und Schneiderhan desgleichen. Ich hatte nach dem Schneiderhan nie ein Bedürfnis nach einer anderen Einspielung des Violinkonzertes, so sehr hat mich diese Einspielung begeistert. Den Tetzlaff habe ich mir nur deshalb angehört, weil hier mal das Gespräch auf ihn kam.

Interessant, was Du über Jochums Bruckner schreibst. Von "altmodisch" zu reden, ist sprachlich wieder sehr prägnant, ich kann aber im Zusammenhang mit klassischer Musik mit diesem wundervoll polemischen Begriff so ganz und gar nichts anfangen. Sind nicht Klassikliebhaber überhaupt sehr altmodisch? Ist nicht die klassische Musik eigentlich überhaupt sehr altmodisch? Modisch kommt von Mode und mit Mode hat klassische Musik für mich nun mal gar nichts zu schaffen. Sie ist weder altmodisch noch neumodisch. Sie ist klassische Musik und deshalb veraltet da auch nichts; das einzige was wirklich sehr schnell veraltet, sind die immer neuen Versuche, etwas zu modernisieren. Tetzlaff, den Du und Wolfgang so toll findest, sagt mir jedenfalls überhaupt nichts, aber man muß ihm zugute halten, daß er sein Unvermögen faszinierend zu gestalten vermag.

Gruß Martin
Hüb'
Moderator
#31 erstellt: 12. Sep 2008, 10:05
Hallo,

hier eine sehr positive Besprechung der Batiashvili-Aufnahme.

Grüße

Frank
lydian
Stammgast
#32 erstellt: 12. Sep 2008, 11:35

s.bummer schrieb:


Letztens im Konzert gab es Frau Mullova mit dem Baseler Kammerorchester zu bewundern.
Leider nur von hinten. [...] Doch der Klang ihrer Geige. Wenn die in Hochform wäre, dann , ja dann..


In Hochform ist sie m. E. in der Einspielung mit Gardiner/ORR zu hören. Meine Lieblingsaufnahme neben Oistrakh/Cluytens.

Grüße,
Steff
kallix
Stammgast
#33 erstellt: 12. Sep 2008, 15:15
hallo

ich habe nur eine version :
http://www.amazon.de...id=1221224598&sr=1-7 ( ab2,25 € - also kein risiko )

sie gefällt mit sehr gut und wird vom fono forum empfohlen.
grammophone gibt als referenz Zehetmair/18th Cent Orch/Brüggen an, die interessiert mich auch sehr :
This, for me, is one of the recordings of Beethoven’s Violin Concerto. Recent rivalry is headed by Hilary Hahn’s serenely beautiful rendition under David Zinman, a performance that, for all its deeply satisfying qualities, does not really extend our knowledge or experience of the piece. Thomas Zehetmair’s recording does, and is to be strongly recommended.
bei amazon :
http://www.amazon.de...id=1221224988&sr=1-1
wohl etwas traditioneller als zehetmair aber wie grumiuax und zehetmair auch von grammophone positiv bewertet:
http://www.amazon.de...id=1221225896&sr=1-2
gruss
kalli
p.s. - man sollte nicht zuviel lesen, jetzt habe ich mir zimmermann und zehetmair bestellt.....


[Beitrag von kallix am 12. Sep 2008, 16:39 bearbeitet]
Moritz_H.
Stammgast
#34 erstellt: 12. Sep 2008, 16:30

kallix schrieb:
bei amazon :

wohl etwas traditioneller als zehetmair aber wie grumiuax und zehetmair auch von grammophone positiv bewertet:
http://www.amazon.de...id=1221225896&sr=1-2


Leider ist nicht alles Gold was glänzt ... und auch nicht alles Gold, was von Gr... positiv bewertet wurde.
Gerade diese Aufnahme wird doch recht unterschiedlich beurteilt. Ich zitiere aus http://www.klassik-prisma.de/Beeth.Violinkonzert.htm

… Bei Barenboim klingen die Streicher häufig undifferenziert, es wird mit breitem Strich gespielt, die tutti-Passagen kommen recht pauschal daher, man gewinnt den Eindruck, dass hier einfach zu wenig geprobt und kein Konzept erarbeitet wurde. Die Frage nach dem Muss solcher CDs stellt sich hier einmal wieder … Perlman macht seinen Part jedoch sehr gut!

Ich habe diese Aufnahme selber in meinem Archiv, höre sie auch öfters ... aber davor kommen doch noch einige hier nicht genannten.
kallix
Stammgast
#35 erstellt: 12. Sep 2008, 16:46
Leider ist nicht alles Gold was glänzt ... und auch nicht alles Gold, was von Gr... positiv bewertet wurde.
Gerade [i]diese [/i]Aufnahme wird doch recht unterschiedlich beurteilt. Ich zitiere aus [url=http://www.klassik-prisma.de/Beeth.Violinkonzert.htm]http://www.klassik-prisma.de/Beeth.Violinkonzert.htm[/url]

… Bei Barenboim klingen die Streicher häufig undifferenziert, es wird mit breitem Strich gespielt, die tutti-Passagen kommen recht pauschal daher, man gewinnt den Eindruck, dass hier einfach zu wenig geprobt und kein Konzept erarbeitet wurde. Die Frage nach dem Muss solcher CDs stellt sich hier einmal wieder … Perlman macht seinen Part jedoch sehr gut!

Ich habe diese Aufnahme selber in meinem Archiv, höre sie auch öfters ... aber davor kommen doch noch einige hier nicht genannten. [/quote]

danke für die info - da liege ich ja bei meiner grumiuax empfehlung nicht schlecht !
gruss
kalli
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