Endstufe reparieren ! (Magnat 480 Classic -.- )

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Ricky91
Neuling
#1 erstellt: 13. Okt 2009, 16:24
Hallo , ich hab mir bei ebay eine Magnat 480 Classic geschossen für 20 € ...Wollte sie im Auto anschließen ...als ich angemacht habe gab sie so einen Piepton von sich das kam aus den Ls und aus dem Subwoofer... so alle 2 Sekunden etwa...dann hab ichs wieder ausgemacht und alles überprüft ob es richtig angeschlossen war... ( hab sie vorher auf 3 Kanal geschalten ) und als ich nochma probierte kam garnix mehr...nur die Protect Lampe leuchtet...nach Recherche(schreibt man das so?! ) hab ich rausgefunden das das Ding wahrscheinlich im A**** ist... Aber ich will mich nicht kampflos ergeben und hab beschlossen das Teil zu reparieren... Im Internet wurde geschrieben das evtl. ein Kondensator defekt ist... ( höchstwahrscheinlich)
Ich hab mir die Endstufe also heute zu brust genommen und auseinander gebaut... Auf dem ersten Blick konnte ich nichts verdächtiges ausfindig machen...Ich hab nur 2 Widerstände gesehn die etwas verkohlt aussahen ( Bild - grüner Widerstand ) Ich hab auch auf der Rückseite nachgesehn und nix gefunden ...das heißt wohl ich werde mal durchprüfen müssen ( was wohl ewig lange dauern wird) Hat jemand auch schonmal so ein Problem gehabt und dieses behoben bekommen?? Evtl. kann mir jemand auf den Bildern zeigen welche Kondensatoren/Transis/Widerstände bei ihm kaputt waren dann kann ich da anfangen zu suchen^^ ( vlt hab ich ja mal Glück)

Gibs sonst noch irgendwelche Tips???
Danke schonma
Ricky91
Neuling
#2 erstellt: 13. Okt 2009, 16:28
Ämblifeier
Stammgast
#3 erstellt: 15. Okt 2009, 11:03
Hallo,
das Braune, was an den beiden größeren Widerständen erkennbar ist, ist nur Kleber zur Fixierung der Becherelkos, der sich in Folge von Wärmeeinwirkung verfärbt hat.
Das ist nicht der eigentliche Defekt.

Bei dieser Generation Classic 480 geb es oft Probleme mit Lötstellen.
Die billige einseitig kaschierte Platine hat nun mal kein ewiges Leben.

Einfach mal genau hinsehen, ob ausgerissene Lötstellen erkennbar sind.

Oft an Leistungshalbleitern und Bauteilen, die recht warm werden.
Sonst gab es mMn. bei dieser alten Serie keine bekannten Schwachstellen.

Das ist sogar noch die Serie mit dem großen massiven Kühlkörper.
Danach wurde auch da gespart.
Ricky91
Neuling
#4 erstellt: 15. Okt 2009, 14:28
also ich hab mal drüber geguckt mitn Lötkolben und da sind haufenweise Stellen man nich es maximal mit ner Lupe sehen würde...hab mal n bissel Lötzinn dort abgezapt sodass die Zwischenräume wieder frei sind aber es funzt trotzdem nicht...wie sollte ich am besten vorgehen vlt. ist ja doch ein Kondensator kaputt...ich tippe auf einen von den Leistungskondis....
Ämblifeier
Stammgast
#5 erstellt: 15. Okt 2009, 20:19
Hallo Ricky,
du hast mich anscheinend missverstanden.


hab mal n bissel Lötzinn dort abgezapt sodass die Zwischenräume wieder frei sind aber es funzt trotzdem nicht


Das meinte ich nicht mit ausgerissenen Lötstellen.

Wenn du nur geringe elektronische Kenntnisse hast, würde ich dir fast empfehlen da nicht weiter zu experimentieren.
Ricky91
Neuling
#6 erstellt: 17. Okt 2009, 19:04
was meinst du denn mit ausgerissene Lötstellen??? zu wenig Lötzinn oder was?

Ich hab schon Kentnisse ( Elektronikerazubi) und ich denke mal das das evtl. Probleme macht wenn zuviel Lötzinn dran ist und der Widerstand/Kondi/Transi gebrückt wird... oder wie meinst du das?ß?

THX
Ämblifeier
Stammgast
#7 erstellt: 18. Okt 2009, 10:02

was meinst du denn mit ausgerissene Lötstellen??? zu wenig Lötzinn oder was?


Ja genau, einseitig kaschierte Platine und standard Industrie-Lötung mit wenig Zinn.


Ich hab schon Kentnisse ( Elektronikerazubi) und ich denke mal das das evtl. Probleme macht wenn zuviel Lötzinn dran ist und der Widerstand/Kondi/Transi gebrückt wird... oder wie meinst du das?ß?


Ob da durch eine frühere Lötung irgendwo eine Brücke entstanden ist, solltest du ja auch mit einem Multimeter herausfinden können.
Ricky91
Neuling
#8 erstellt: 18. Okt 2009, 14:52
werd ich die nächsten Tage machen...hab schon angefangen durch zumessen aber hatte dann keine Zeit mehr...im Laufe der Woche mess ich durch und dann werd ich weiter sehen^^

Danke nochma
Amperlite
Inventar
#9 erstellt: 26. Okt 2009, 14:28
Hast du ein Labor-Netzteil? Wenn ja, gib dem Ding mal 12V/3A und miss die Spannungen an den Rails.
Primär natürlich deine Versorgungsspannung, sekundär etwas um 2x 40 Volt DC. Am leichtesten findest du sie an den großen Glättungskondensatoren nahe des Trafos.


[Beitrag von Amperlite am 26. Okt 2009, 14:31 bearbeitet]
Ricky91
Neuling
#10 erstellt: 27. Okt 2009, 22:35
hallo...hab bis jetz mit so einem alten pc netzteil probiert...aber bin noch nich dazu gekommen !! muss mir unbedingt mal Zeit nehmen aber es kommt immer was dazwischen...hab leider in der Woche nur DI und DO Zeit...und Wochenende garnicht... -.-
agig02
Neuling
#11 erstellt: 12. Okt 2011, 16:34
Hallo,
Hab eine Magnat Edition 44 HQ 1100Watt Endstufe und zwar geht die auf Protect, egal ob Audiosignal drauf ist oder nicht.
Habe auch schon Spannungen gemessen und gemerkt das an einigen stellen ziemlich wenig Spannung ist, fast überall nur so ca. 4V ausßer am Trafo wo natürlich die 12V anliegen. Habe auch schon den großen Kondensator der nähe am Trafo ist ausgetauscht aber nix gebracht. Hat wer vieleicht eine Idee? Und bitte kommt mir nicht mit den standart Antworten die ich überall in andere Foren schon gelesen hab, inmomment hab ich eine andere Endstufe im Auto die funktioniert einwandfrei.
MFG agig02
snookmediaa
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 18. Okt 2011, 12:15
@aqiq

schau mal nach ob sich eventuell irgendwo an den plus/minus/remote anschlüssen ne kabellitze den nebenliegenden anschluß berührt! oft ist das ein grund wenn ne stufe auf protect schaltet! kann auch bei den lautsprecheranschlüssen sein!

kontrolliere auch mal den massepunkt den du, ich gehe mal davon aus, im kofferraum gewählt hast. wenn da nicht richtig kontakt zum fahrzeugblech da ist, dann könnte das auch nen grund sein wenn du sagst es liegen nur 4V an.

oder halt die stufe selbst hat nen fehler! nen kondensator erfüllt nur den zweck das bei spannungsspitzen, sprich wenn du nen sub drin hast und laut hörst, dieser dann viel strom an der stufe saugt! und da "soll" der kodi dann kurzfristig für ausgleich sorgen!

bei deinem problem helfen die da aber nicht!!! und wenn du vernüftig zusätzliche power brauchst, dann kaufst du dir ne zusatzbatterie extra für den carhifi bereich. von stinger z.b.!

und ob du es hören magst oder nicht, magnat hat noch nie vernünftige stufen fürs auto gebaut. das waren einfach nur gute blender mit einer total utopischen watt angabe, die die im leben nicht halten konnten! im saturn, MM usw. lässt sich sowas halt gut verkaufen! sorry, aber ist so! geh mal zum richtigen fachhändler. da hört sich jede 2x 40W rms stufe lauter und vor allem besser an!

nun denn ich tippe auf den massepunkt im kofferraum. der muß richtig blank sein da wo der kabelschuh auf liegt! ich hoffe doch das du mindestens 20qmm powerkabel verlegt hast. so ne dünne litze ist nur schrott!

gruß


[Beitrag von snookmediaa am 18. Okt 2011, 12:16 bearbeitet]
agig02
Neuling
#13 erstellt: 25. Okt 2011, 14:31
An Masse kann es nicht liegen da ich die Endstufe schon an ein Labornetzteil betrieben habe und geht dann auch auf Protect. Messe vor dem Trafo bzw der großen Spule ca 12V und auf der anderen seite liegen nur ca 4V an die ich auch fast überall messen kann in der Schaltung. Zur info befor die Endstufe garnicht mehr ging ist die immer eher in Schutzschaltung gegangen wenn ich nur ein bischien lauter gemacht habe, und irgenwann war die nur noch auf Protect. Ich denk laut Fehleranzeichen ist das ein Kondensator der jetzt ein Kurzschluss macht, aber fragt sich nur welcher das sein mag.
lombardi1
Inventar
#14 erstellt: 25. Okt 2011, 16:10
Welches Labornetzteil mit welcher Leistung ?

mfg Karl
agig02
Neuling
#15 erstellt: 25. Okt 2011, 16:44
das Labornetzteil macht 0-24 V und 4A max. aber das is aber grad egal, wenn die Endstufe kein Audio signal bekommt verbraucht die Endstufe wenig Strom.
agig02
Neuling
#16 erstellt: 09. Jan 2012, 21:44
Hallo, hab bei der Endstufe jetzt alle Elcos (Kondensatoren) ausgetauscht in der hoffnung das es wieder geht aber leider nicht. Hat wer noch eine Idee warum die Endstufe immer in schutzschaltung bleib? Kann es auch sein das einer von den Leistungstransistoren hops gegangen is? Die IC´s habe ich auch schon getauscht aber die Leistungstransistoren sind mir doch zu teuer nur auf verdacht auszutauschen.

MFG agig02
Vectarier
Stammgast
#17 erstellt: 27. Jan 2012, 09:45
Hi,
nimm 75 Euro in die Hand und schau bei Ebay nach ner Rodek R480i, läuft stabil und klingt gut.
Gruß
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