Boston Acoustics ASW 250 Subwoofer Modul tauschen

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Svenopeth
Neuling
#1 erstellt: 28. Dez 2016, 23:51
Hallo,

ich habe ein Problem mit meinem Boston Acoustics ASW 250 Subwoofer.

Zunächst kurz das Problem:
Der Sub funktioniert eigentlich ganz normal, bis ich irgendwann ein sehr lautes (ich schätze mal) 50 Hz-Brummen höre,
und zwar nicht nur leise, wenn man die Lauscher aufsperrt, sondern lauter als das vorheriger Signal, sodass man zum Sub hetzt um diesen auszuschalten.
Wenn man ihn dann wieder einschaltet ist wieder alles normal und das passiert dann ein paar Mal am Tag.

Ich kenne mich mit den Sachen zu wenig aus um erahnen zu können ob sich eine Reparatur lohnt, vor allem, wenn man den Sub einschicken muss und die dann vielleicht auch nur das Elektro-Modul (Verstärker) tauschen.
Daher wollte ich von euch gerne wissen, ob ihr vielleicht Tipps habt, was am besten zu tun ist.

Ich habe gesehen, dass man die Verstärkereinheit auch separat kaufen kann, zwar nicht vom Original-Hersteller und in der richtigen Größe aber immerhin annähernd.
Das kostet aber auch schon gute 150 € und lohnt sich eventuell gar nicht.

Daher wie gesagt vielleicht hier jemand, der eine "einfache" oder vielleicht eher praktische Lösung parat hat.

Viele Grüße und Danke schonmal,
Sven
PBienlein
Inventar
#2 erstellt: 29. Dez 2016, 07:21
Hallo Sven,

das könnte eine schlechte Lötstelle sein - sehr wahrscheinlich an einem thermisch stark belasteten oder relativ großen, bzw. schweren Bauteil. Das Modul sollte sich jemand anschauen, der Ahnung davon hat. Wenn Du selber löten kannst, kannst Du ja "großflächig" die Platine nachlöten. Aber Achtung! Ich habe schon häufig Platinen auf dem Tisch gehabt, bei denen dadurch ungewollt entstandene Lötbrücken aufzufinden waren und das ist noch mühsamer...

Gruß
PBienlein
Svenopeth
Neuling
#3 erstellt: 29. Dez 2016, 09:59
Hallo PBienlein,

Danke für die schnelle Antwort.

Das mit der Lötstelle kann natürlich sein. Ein Lötgerät habe ich und gelötet habe ich auch schonmal, aber ob das reicht?!
Naja bevor ich das ganze Teil austausche kann ich es ja mal probieren. Oder ich überleg nochmal,
ob ich doch jemanden kenne, der das besser kann.

So einen Subwoofer einzuschicken oder irgendwo zur Reparatur hinzubringen ist ja auch ein Geschäft
und mir fällt auf die schnelle auch kein Laden in Stuttgart ein, der sowas macht.
Der offizielle Reparatur-Partner von Boston sitzt in Karlsruhe. Nicht so weit aber doch zu weit.

Viele Grüße,
Sven
PBienlein
Inventar
#4 erstellt: 29. Dez 2016, 10:32
Wenn Du bereit wärst, das Modul zu verschicken, würde sich bestimmt auch hier im Forum jemand finden lassen, der das für dich erledigt...

Gruß
PBienlein
Svenopeth
Neuling
#5 erstellt: 29. Dez 2016, 11:32
Das Modul zu verschicken würde natürlich auch ausreichen. Da hast du recht.

Falls du jemanden direkt empfehlen kannst, der sich das mal anschauen könnte,
wäre ich dir natürlich dankbar aber ich kann mich auch selbst auf die Suche machen.

Das Modul habe ich nochmal ausgebaut und dabei diesen Kondensator entdeckt (s. Bild),
der auch nicht mehr ganz taufrisch aussieht. Zumindest sieht er erheblich anders aus als die anderen und die Oberfläche hat auch ein bisschen was von einer ausgelaufenen Batterie.
Vielleicht macht auch der die Probleme aber ohne Schaltplan ist es wahrscheinlich schwierig das zu ermitteln.

Viele Grüße,
Sven

Kondensator Boston Acoustics ASW 250
Rabia_sorda
Inventar
#6 erstellt: 29. Dez 2016, 15:52
Der sieht echt merkwürdig aus....wird aber nicht der Fehler sein. Das gelb/braune Zeug ist nur Kleber und vmtl. haben sich damals Kleberdämpfe an dem Gehäuse abgesetzt. Leider müsste man den Elko aber messen, oder gleich einen neuen einlöten, um das genau zu wissen. Das sind ja keine 20Cent zum ausprobieren.

Ansonsten richte dich an PBienlein ( )
Svenopeth
Neuling
#7 erstellt: 29. Dez 2016, 18:51
Auf jeden Fall schaut mir das ganze für meine Fähigkeiten doch zu kompliziert und zeitaufwändig aus.
Bevor ich das Teil komplett verunstalte begebe ich mich mal auf die Suche nach jemandem, der mir das abnimmt.

Vielen Dank für die schnelle und kompetente Hilfe.
Einen guten Rutsch euch und viele Grüße,
Sven
Snaker83
Stammgast
#8 erstellt: 07. Aug 2018, 21:00
Ich habe ein ähnliches Problem seit heute mit demselben sub.

Ich frage mich ob ich die Reperatur selbständig hinbekomme.

Könntet ihr mir erläutern wo ich das von euch erwähnte Modul bekomme und ob damit mit Sicherheit das Brumm Problem behoben wird?

Herzlichen Dank
CarlM.
Inventar
#9 erstellt: 07. Aug 2018, 21:30
Da hast Du etwas missverstanden. Mit "Modul" meinten die Kollegen die komplette Verstärker-Platine - also quasi fast alles ohne den Lautsprecher und das Gehäuse.
Dein Problem klingt so, als wäre es ebenfalls eine "kalte" Lötstelle. Nach dem Ausschalten kühlt das Gerät ab und die schlechte Lötstelle schließt wieder Kontakt. Hast Du niemanden im Bekanntenkreis, der in der Lage ist, sich die Platine genau anzusehen und Lötstellen "nachzulöten"?

Ansonsten: Mache einmal Photos und stelle sie hier ein (IMG mit Option "groß").


[Beitrag von CarlM. am 07. Aug 2018, 21:31 bearbeitet]
Snaker83
Stammgast
#10 erstellt: 08. Aug 2018, 05:39
Hallo und danke für die Antwort.

Kann es denn sein, das diese Kälte Lötstelle erst nach mehreren Jahren Auftritt? Habe den sub seit ca 3 Jahren, bis gestern lief er problemlos.

Bei mir hier in Stuttgart gibt es eine hifi laden der anscheinend gut im reparieren ist, wurde auch hier im Forum bereits empfohlen. Evtl. Kann ich den sub auch zu dem bringen um die Ursache des Brummers zu finden.
CarlM.
Inventar
#11 erstellt: 08. Aug 2018, 08:19

Snaker83 (Beitrag #10) schrieb:
Kann es denn sein, das diese Kälte Lötstelle erst nach mehreren Jahren Auftritt? Habe den sub seit ca 3 Jahren, bis gestern lief er problemlos.


Ja, weil es sich vom Prinzip her um Korrosion handelt. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle wie z.B. Temperaturen, miteinander in Kontakt stehende Metalle, mechanische Beanspruchung etc. Das wirkt sich erst nach einer gewissen Zeit aus. Das ist wie mit einem Heizungsrohr, das unsachgemäß verlegt und verlötet wurde.

Die Lösung mit dem Fachbetrieb ist sicherlich okay. Wenn man keine Ahnung hat, kann man auch etwas kaputt reparieren. Lass' uns aber wissen, was es am Ende war.
Svenopeth
Neuling
#12 erstellt: 08. Aug 2018, 08:23
Was für ein Hifi-Fachladen ist das denn? Ich hatte eine offizielle Service Werkstatt für Bosten angefunkt, die auch im Raum Stuttgart sitzt, und die waren tatsächlich so innovativ mir für 200+€ ein neues Modul anzubieten ohne überhaupt über eine Reparatur nachzudenken...🤨
Snaker83
Stammgast
#13 erstellt: 08. Aug 2018, 10:27

CarlM. (Beitrag #11) schrieb:

Snaker83 (Beitrag #10) schrieb:
Kann es denn sein, das diese Kälte Lötstelle erst nach mehreren Jahren Auftritt? Habe den sub seit ca 3 Jahren, bis gestern lief er problemlos.


Ja, weil es sich vom Prinzip her um Korrosion handelt. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle wie z.B. Temperaturen, miteinander in Kontakt stehende Metalle, mechanische Beanspruchung etc. Das wirkt sich erst nach einer gewissen Zeit aus. Das ist wie mit einem Heizungsrohr, das unsachgemäß verlegt und verlötet wurde.

Die Lösung mit dem Fachbetrieb ist sicherlich okay. Wenn man keine Ahnung hat, kann man auch etwas kaputt reparieren. Lass' uns aber wissen, was es am Ende war. ;)


Ich habe schon gewissen Löterfahrung da ich unter anderem bei verschiedenen Sat Receivern immer mal wieder diverse Kondensatoren ausgetauscht habe. Von daher würde ich mir schon zutrauen ein Bauteil aus und wieder einzulöten. Frage ist halt, ob man sieht welches Bauteil defekt ist wenn ich die Platine aus dem Sub mal ausbaue?

@Svenopeth

Radiogimmel in der Klagenfurter Strasse in Stgt. Feuerbach. => Hab diese Adresse in einem anderen Thread gestern Abend gefunden. Konntest du deinen Sub wieder reparieren oder wie hast du das Problem gelöst?


[Beitrag von Snaker83 am 08. Aug 2018, 10:57 bearbeitet]
CarlM.
Inventar
#14 erstellt: 08. Aug 2018, 11:03
Man sieht es nicht immer. Aber es gibt ja noch Hilfsmittel wie z.B. Kältespray oder Warmluft-(Fön), um den Fehler zu lokalisieren.

Es ist ja zumindest einen Versuch Wert, bevor man viel Geld ausgibt. Und letztlich kann man auch den Reparaturaufwand (so sie denn noch notwendig ist) besser einschätzen, wenn man einmal einen Blick ins Innere geworfen hat.

Daran denken, dass man vor dem Löten mit einem Multimeter auf Spannungsfreiheit prüft, um Kurzschlüssen durch nicht entladene Elkos vorzubeugen.
Ansonsten mit einem geeigneten Widerstand (z.B. 10KOhm 10W) entladen.
Snaker83
Stammgast
#15 erstellt: 08. Aug 2018, 11:06
Danke, ich schraub den SUB heute Abend mal auf. Anschliessend poste ich die Bilder. Evtl. sieht man die Ursache ja.
Snaker83
Stammgast
#16 erstellt: 08. Aug 2018, 15:51
So hab mal ein paar Bilder gemacht. Ich kann leider mit dem blossen Auge nichts erkennen. Vielleicht könnt Ihr was erkennen.

Freue mich über euer Feedback:

https://ibb.co/m7M3Ae
https://ibb.co/cgzZGK
https://ibb.co/kmPZGK
https://ibb.co/bxAPGK
https://ibb.co/eUfDAe
https://ibb.co/hO3BwK
https://ibb.co/dgVfqe
https://ibb.co/nOH4GK
https://ibb.co/bBJdbK
Knoby
Neuling
#17 erstellt: 20. Dez 2018, 12:46
Und? Hast Du noch irgendwas herausfinden können?

Mein Subwoofer ist jetzt 5 Jahre alt und hat vor ein paar Tagen auch damit angefangen.
Nur an der Steckdose hängend, brummt er sehr laut und wenn man ihn ausschaltet gibt es nochmal einen lauten Ton.

Ich werde am Wochenende mal die Elektronik rausnehmen und die Lötstellen checken.
Dennis1966
Neuling
#18 erstellt: 19. Jan 2019, 11:54
Just turn around the back panel so that the power button is on the top of the subwoofer and than the nois is cone i had the same problem
Greetings dennis
Scope79
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 21. Apr 2019, 18:54
Habe hier 2 ASW250, der eine geht nicht mehr an und klackt nur noch im Sekundentakt, bei dem anderen ist die Lautstärkeneinstellung defekt (momentan volle Lautstärke, kann nicht mehr runterregeln)

Weiss evtl. jemand, ob man die Module reparieren lassen kann?
PBienlein
Inventar
#20 erstellt: 22. Apr 2019, 06:24
Das sollte machbar sein

Gruß
PBienlein
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