Laptop als Zuspieler für Yamaha RX-V 767

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dare100em
Stammgast
#1 erstellt: 28. Sep 2010, 15:47
Hallo.

Bin schon seit einiger Zeit mit dem schrittweisen Aufbau eines "Heimkino"-Systems beschäfftig, diesbezüglich wurde mir hier im Forum auch schon sehr geholfen, Danke dafür.

Ich habe bisher:

- TV: Pioneer Plasma PDP-LX5090
- AVR: Yamaha RX-V 767
- LS: Nubert nuBox 5.0-Set

Es fehlt natürlich ein ordenlicher Sat-Receiver, da wird es wohl der neue Technisat Digit Isio werden.

Jetz benötige ich eigentlich noch einen Blu-Ray-Player und schwanke schon länger zwischen PS3-Slim oder einem ordentlichen Stand-Alone-Player (z. B. Samsung BD-C6800).

Allerdings benötige ich demnächst eh zwingend einen neuen Laptop (aktuell P4 Desktop von 2001 ), dort wollte ich auch nicht sparen (d.h. inkl. Blue-Ray-Laufwerk + HDMI-Ausgang usw...).

Jetzt meine Frage:

Ist es denkbar, einen modernen leistungssarken Laptop als Blue-Ray-Player-Ersatz zu nutzen, wenn der Laptop einen HDMI-Ausgang hat und Bild + Tonsignale an den AVR (RX-V 767) zu geben bzw. auf was ist zu achten?

Das müsste doch gehen und man kann sich nen extra Player schenken? Wie gesagt der Laptop ist eh fällig. Das der Laptop etwas lautere Betriebsgeräuche wie ein reiner Player macht weiss ich, allerdings wäre das ja bei der PS3-Slim änlich. Der Vorteil wäre ich hätte ja quasi ein top Media-Center im W-LAN-Netzwerk und bräuchte sonst eigentlich gar nichts mehr, selbst beim Sat-Receiver könnte man dann wahrscheinlich Abstriche machen, da er nur für TV-Widergabe genutzt würde. oder gibt es da grundsätzliche Probleme?

Danke schonaml an Alle hier


[Beitrag von dare100em am 28. Sep 2010, 15:52 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 28. Sep 2010, 16:18
ich habe einen HTPC und auch Laptops, die ich hin und wieder mal an die Anlage anschliesse. Aber zum BD/DVD gucken ziehe ich immer noch einen StandAlone Player vor!

Es geht mit der Bedienung los, erst booten, Player Software starten, beim Laptop noch den Screen einrichten (umschalten vom internen auf externen Bildschirm oder beide gelichzeitig), dann schaltet sich die Dose aus wenn man den Deckel zu macht ansonsten blendet aber der Bildschirm bei BD gucken, Fernbedienung gibt es keine ordentliche usw. usf.

Alleine die Tastatur mit kompletter Beleuchtung und vernünftiger Maussteuerung hat mehr gekostet als ein aktueller Player! Die Software kommt mit bummelig 80€ auch noch dazu!

Das ganze hat natürlich einen Vorteil, wenn man BD Images irgendwo auf einem NAS liegen hat, wie auch immer die dahin kommen sollen
Aber auch hier gibt es Probleme: meine WLAN Bandbreite (Draft-N) reicht nicht aus, um eine BD wirklich ruckelfrei zu gucken, ein "richtiges" Kabel ist Pflicht.
Außerdem weiß ich nicht, wie das heute ist. Als ich mir den HTPC zusammen geschraubt habe, gab es nur ganz wenige Lösungen um echten HD Bitstream per HDMI übertragen zu können. Auch hier wieder: die entsprechende Soundkarte (Asus Xonar HDAV) kostete mehr als heutige Player.
Die Bildqualität mit HW Beschleunigung (ATI 4870) ist bei mir schlechter als mit Software. Da reicht der Quad-Core Q6600@3Ghz für aus, aber ob ein normales Laptop das schafft???

Fazit: als Spielerei nebenbei ganz nett, um wirklich Filme zu gucken würde ich in einen Player investieren. Was man an Extras für den Laptop spart ergibt locker einen tollen Player!
dare100em
Stammgast
#3 erstellt: 28. Sep 2010, 16:25
@ Micki_Mouse

Danke erstmal. Das klingt natürlich nicht wirklich toll. Hatte eben gedacht bei nem guten Notbook mit Blue-Ray-Lauwerk fällt die Player-Funktionalität quasi mit ab Naja, man lernt und lernt...
TenDance
Stammgast
#4 erstellt: 28. Sep 2010, 19:45
Ein PC hat einfach von der Bedienung her Nachteile.
Die verfügbare Software um eine BD abzuspielen ist noch ziemlich rar gesät, auch nicht immer fehlerfrei.
Man kann natürlich mittels diverser Software sich eine Mediacenteroberfläche zusammenbasteln, das will aber alles eingestellt sein. Wenn man dann die optimale Bildqualität herausholen will darf man sich dann durch diverse Filter wühlen und alles einstellen.
Dann darf man den Ausgang je nach Videomaterial von Hand auf 24Hz/50Hz/60Hz einstellen (zumindest kenne ich keine Software die das automatisch macht).

Der Knackpunkt ist aber folgender: anders als damals bei DVDs ist die BR im IT-Bereich derzeit absolut unbedeutend. Also für den Computer an sich macht der BR-Player keinen Sinn.
Wenn man nicht gerade im Zug eine BR anschauen will (ob der Akku da mitmacht ist eine andere Frage) muss es kein BR-Laufwerk im Laptop sein.
Rechnet man den Aufpreis eines BR-Laufwerks UND der angebrachten Fernbedienung zur Steuerung des ganzen zusammen kann man sich auch locker einen guten BR-Standaloneplayer wie den Pana BD 65 kaufen. Der verbraucht auch noch weniger Strom.
Solange der Laptop einen HDMI-Ausgang hat kann man ihn immernoch für mkvs etc. hernehmen.

@Mickey Mouse: Wie ein Laptop mit dem externen Anschluss umgeht hängt von der Qualität des Produktes ab. An diversen preiswerten Produkten z.B. der Sorte Acer oder Asus darf man erstmal alles von Hand einstellen.
Ich verwende aus beruflichen Gründen Businessnotebooks, und bisher haben alle die Erkennung und Spiegelung automatisch vorgenommen.
Allerdings funktioniert das auch mit ATI-Graphikkarten relativ problemlos, da muss lediglich der Overscan angepasst werden.
Dass der Laptop beim schliessen des Deckels ausgeht kannst Du in den Energieoptionen ändern. Im Deckel ist einfach ein Schalter integriert, ob der Laptop dann runterfährt oder einfach nur das Display ausschaltet kannst Du im Betriebssystem einstellen.

Wenn Dir die Frickelei nicht zuviel ist und Du damit Leben kannst dass die Kiste irgendwo rumsteht (oder direkt in Deinem Schoß liegt) funktioniert ein Laptop natürlich klasse als Mediacenter. Nur sobald man das ganze mit Fernbedienung steuern möchte und eine dementsprechende Oberfläche benötigt, geht es an's basteln.
Mickey_Mouse
Inventar
#5 erstellt: 28. Sep 2010, 20:40

TenDance schrieb:
Ich verwende aus beruflichen Gründen Businessnotebooks, und bisher haben alle die Erkennung und Spiegelung automatisch vorgenommen.
Allerdings funktioniert das auch mit ATI-Graphikkarten relativ problemlos, da muss lediglich der Overscan angepasst werden.
Dass der Laptop beim schliessen des Deckels ausgeht kannst Du in den Energieoptionen ändern. Im Deckel ist einfach ein Schalter integriert, ob der Laptop dann runterfährt oder einfach nur das Display ausschaltet kannst Du im Betriebssystem einstellen.

beruflich habe ich zur Zeit einen HP8530 und den Vorgänger Lenovo T60 in Reserve. Privat habe ich eine uralte Dell Inspiron 8600 Gurke und als Arbeitstier das MacBook Pro15.
Klar erkennen alle den externen Bildschirm (das MacBook am besten und Anwenderfreundlichsten), aber einstellen und "dran rummachen" muss man ja trotzdem immer noch. "Clone-Mode" ist ja für Präsentationen ganz nett, macht aber bei Multimedia meistens Probleme). Overscan und 50/60/24Hz hast du ja selber schon angesprochen, genau das meinte ich!
Genauso ist das mit dem Abschalten bei "Deckel zu". Normalerweise möchte ich, dass sich das Laptop abschaltet, eben nur bei der DVD Wiedergabe nicht! Dafür muss ich erst wieder in den Systemeinstellungen rum machen, die mir bei den Firmen Teilen sogar bei Company Policy wieder zurück gesetzt werden (ich habe schon 2 geschmolzene Gehäuse gesehen, weil sich die Laptops im Rucksack nicht abgeschaltet haben!).
dare100em
Stammgast
#6 erstellt: 29. Sep 2010, 07:48
Danke Euch Jungs,

da werde ich wohl die 200,-€ für nen Stand-alone-Player in die Hand nehmen, mir das Blue-Ray-Laufwerk am Laptop sparen und .mkv's etc werde ich dann dem Blue-Ray Player über ne externe Platte zuspielen, ich denke das ist die sinnvollste Lösung. Fernbedienung allein würde mich nicht stören, wenn der Film läuft, dann läuft er ja


[Beitrag von dare100em am 29. Sep 2010, 07:49 bearbeitet]
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