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Bi-Wiring Denon PMA 700 AE Lautsprecheranschlüsse A+B

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han999
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 28. Apr 2009, 07:29
Ich weiß, dass es da schon etliche Threads zu dem Thema "Bi-Wiring" gibt, doch etwas ist mir da immer noch nicht klar:

Ich habe den Denon PMA 700 AE Verstärker, welcher über insgesamt 4 Lautsprecherbuchsen verfügt (man kann also 4 Boxen anschließen) in 2 Stereo-Paaren A und B, welche man getrennt vorne ein und ausschalten kann. Das haben ja viele Verstärker.

Ich habe meine Elac BS 244 (mit welchen ich sehr zufrieden bin) nun so angeschlossen, dass die Gruppe A mit dem Hochton-Bi-Wiring-Anschlüssen verbunden ist, und die Gruppe B mit den Tiefton-Bi-Wiring-Anschlüssen der Boxen und die Brücke entfernt.

Ist das so korrekt? Geht das mit der Impedanz?
Auf dem Gerät steht, dass bei Anschluss von A+B nur 8-16Ohm LS erlaubt sind (bei A oder B auch 4 Ohm). Die Elac haben 4 Ohm.
Meine rudimentären Grundkenntnisse der Elektrotechnik sagen mir aber, dass der Hoch-und Tieftonbereich der Boxen zusammen 4 Ohm in Parallelschaltung (Brücke!) hatten. Nun da sie getrennt angesteuert werden (über A+B) müsste jeder Bereich ja die erforderlichen 8 Ohm haben (bei Parallelschaltung halbieren sich ja die Widerstände).
Oder liege ich da ganz falsch.

Nun zum Klang: Ich habe schon viel mit Kabel (auch Chinch-Verbindungen etc..) herumexperimentiert und habe (im Gegensatz zu einigen anderen Threads) praktisch immer Unterschiede gehört. (z.B. sounden die Monster-Kabel ziemlich stark, erst das 400MKII ist wieder relativ ausbalanciert). Auch bei dem Bi-Wiring höre ich einen deutlichen Unterschied. Die Höhen kommen jetzt so klar und fast dominant, dass ich den DC-Ring um den Hochtöner gelegt habe, welcher den Hochtonbereich wieder um 0,5db absenkt und etwas fokusiert. Jetzt bin ich mit dem Klang eingentlich sehr zufrieden (klar, gute Räumlichkeit, knackige, weite Bässe).

Ich weiß nur nicht ob das mit den Lautsprecheranschlüssen (Bi-Wiring über die Lautsprechergruppen A+B) so geht (es wird ja immer nur davon geredet, die beiden Kabel in eine Buchse zu stecken, was bei meinen Kabeln (4mm) aber nicht möglich ist)
Schrotte ich so den Verstärker, oder die Boxen?

Viele Dank für jede Hilfe

Grüße

han999


[Beitrag von han999 am 28. Apr 2009, 07:31 bearbeitet]
han999
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 28. Apr 2009, 09:47


Hallo! Hat da keiner eine Ahnung?

Bin ich vielleicht in der falschen Forums-Abteilung?

viele Grüße

han999
jopetz
Inventar
#3 erstellt: 28. Apr 2009, 15:31
Hi,

ich halte die deutlichen Unterschiede zwar primär für Einbildung, aber kaputt machst du nix.

Ob du jetzt ein Kabel zum HT-Anschluss führst und dieser per Brücke mit dem TT-Anschluss verbunden ist (oder umgekehrt), oder ob ein Kabel zu jedem der beiden Anschlüsse führst, ist egal. Es ändert ausschließlich der Querschnitt der Zuleitung.

Die zwei LS-Ausgänge hängen ja jeweils parallel an einer Endstufe und ob du nun beide Kabel in einen Anschluss pfriemelst, oder die Kabel auf A+B aufteilst, ist total egal. Was du machst ist jedenfalls reines Bi-wiring (was du ja auch schreibst), nicht etwa Bi-amping (da könnte ich mir Klangunterschiede eher vorstellen).


Jochen
han999
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 29. Apr 2009, 08:24
Vielen Dank für die Antwort.
Habe gestern noch bei Denon direkt angerufen und bin tatsächlich mit einem kompetenten Techniker verbunden worden (kein Call-Center!) - Spitzenservice!

Es sagte (genauso wie Du) dass man dass so anschließen kann, da die eine Endstufe die A+B-Boxengruppen parallel ansteuert.

Zu den Thema Kabel und Soundqualität:

Ich habe jetzt in den letzten Wochen insgesamt 3 CD-Player, 2 Verstärker, 3 Boxen und 4 verschiedene Kabel (Chinch und Boxenkabel) zu Hause getestet und muss einfach sagen, dass es da z.T. rießige Untschiede gibt. Bei Boxen eh klar, aber auch bei z.B. CD-Playern und Verstärkern (Onkyo 7533 gegen Denon DCD 500 oder Denon DCD 700).
Bei den Kabeln ist mir ehrlich gesagt der Mund offen geblieben, wie Kabel! den Sound verändern können (sind teilweise die reinsten Equalizer).
Auch das Bi-Wiring hat deutlich was gebracht (wie gesagt wurde das System dadurch sogar leicht "overbrighted" -die Höhen wurde sogar leicht dominant, die Bässe weiter - aber nicht unbedingt kräftiger, die räumliche Abb. deutlich tiefer).
Habe jetzt das Gefühl wirklich das letzte aus den Komponenten herausgeholt zu haben und bin sehr zufrieden.

viele Grüße

han999


[Beitrag von han999 am 29. Apr 2009, 08:26 bearbeitet]
han999
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 04. Mai 2009, 08:56
Also, dieses Wochenende habe ich nochmal bis zum Abwinken getestet.

Ergebnis:

1.) Jede auch noch so kleine "Tuning-Maßnahme" (Bi-Wiring, Pseudo-Bi-Wiring, Brückentausch, Kabeltausch) bringt eindeutig hörbare Unterschiede

ABER!

2.) Es wird dadurch nicht unbedingt besser.
Eigentlich kann man kurz sagen, dass man durch die obigen Maßnahmen meist hörbar den Hochtonbereich pushen kann, aber es hat eigentlich immer zur Folge, dass das Klangbild als Ganzes dadurch etwas zerfällt.

Habe jetzt die Boxen wieder ganz normal angeschlossen (wahrscheinlich tauscht man durch die im Eingangsthread genannte Methode nur die relative guten Brücken an den Boxen gegen schlechtere im Verstärker aus).

Respekt an die Entwickler solcher Hifi-Systeme. Erst wenn man selber einiges ausprobiert, merkt man, wie fein diese Komponenten "out of the box" abgestimmt sind.
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