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Zusammenhang zwischen Sinusleistung und Maximalleistung

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Beitrag
fuzzi18
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 29. Okt 2005, 19:03
Hallo,

ich würd gern wissen, welcher Zusammenhang zwischen Sinusleistung und Maximalleistung einer Stereoanlage besteht. Wenn meine Anlage laut Gebrauchsanleitung ungefähr 500 Watt Sinusleistung hat (verteilt auf 5 Boxen: 2x 150 und 3x 70 Watt), wie groß wäre dann die (theoretische) Maximalleistung? Gibts da generell einen Zusammenhang oder ist das von Gerät zu Gerät verschieden?

Danke für eure Antwort.
HiFi_Addicted
Inventar
#2 erstellt: 29. Okt 2005, 19:19
Von Gerät zu Gerät verschieden. Was ist den das für ein Teil dass 2x120 und 3x70W bringt???

MFG Christoph
fuzzi18
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 29. Okt 2005, 19:34
Oh ich glaub ich hab mich total vertan. In der Anleitung heißts gar nicht Sinusleistung, sondern Ausgangsleistung. Die 500 Watt Ausgangsleistung sind dann wahrscheinlich gleichbedeutend mit der Maximalleistung, oder?
HinzKunz
Inventar
#4 erstellt: 30. Okt 2005, 00:00
Hallo,

Watt ist nichts, Wirkungsgrad alles

http://www.hifi-foru...orum_id=42&thread=10

gruß
Martin
sakly
Inventar
#5 erstellt: 30. Okt 2005, 10:54

HinzKunz schrieb:
Watt ist nichts, Wirkungsgrad alles


Nicht wirklich. Die Kombination aus beiden sagt alles.
Hoher Wirkungsgrad gepaart mit sehr wenig Leistung wird ebenso stark verzerren, wie niedriger Wirkungsgrad mit sehr hoher Leistung.
DIDID
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 30. Okt 2005, 12:43
Hallo,

also Leistung sagt zunächst einmal gar nichts über den
Schalldruck aus.
Der Lautsprecher besitzt einen bestimmten Wirkungsgrad der
üblicherweise in db/1m Abstand auf Achse angegeben wird.

Ein Lautprecher mit 100% Wirkungsgrad würde mit 1W Leistung
einen Schalldruck von ca. 112db 1m Abstand erreichen.

Übliche Lautsprecher mit schlechtem Wirkungsgrad von ca.
85db/W 1m Abstand erreichen z.b. mit 100W Verstärkerl.
ca. 105db Schalldruck in 1m Entfernung.

demgegenüber erzeugt ein 10W-Verstärker an einer Box mit
z.b. 96db/W 1m Abstand 106db Schalldruck.
Daher kann z.b. ein Wirkungsgradstarker Lautsprecher
(z.b. Horn) durchaus mit einem "schwachen Verstärker"
Schalldrücke erreichen, die mit einem wirkungsgradschwachen
Lautsprecher nie erreicht werden, da z.b. der Lautpsprecher
zerstört würde.

So, jetzt noch einmal der Unterschied von Sinus - zu
Maximalleistung.
Ganz vereinfacht gesagt, kann ein Verstärker kurzfristig
mehr Leistung abgeben (Impuls), da die Betriebsspannung rel.
hoch ist und die Energie in den Netzteilelkos gespeichert
ist.
Wird aber ein Dauerton diesem Verstärker abverlangt, sinkt
aufgrund des Innenwiderstands des Netzteils die Betriebs-
spannung ab, und der Verstärker erreicht daraufhin eine
geringere Leistung.
Je höher der Innenwiderstand des Netzteils bzw. je geringer
die Leistung des Trafos ist, desto grösser ist die
Differenz von Sinus zu Impulsleistung.

Gruss Dietmar


[Beitrag von DIDID am 30. Okt 2005, 12:44 bearbeitet]
HinzKunz
Inventar
#7 erstellt: 30. Okt 2005, 13:51

Hoher Wirkungsgrad gepaart mit sehr wenig Leistung wird ebenso stark verzerren

Nunja... um da zu verzerren (also clippen) muss das dann aber seeehr wenig Leistung sein (Röhrenverstärker? )
Selbst mein alter Toshiba-Reciever (30Watt RMS) hat schon gereicht ne (zugegeben kleinere) Party zu beschallen...
Und 30Watt sind aus heutiger sicht sehr wenig...

wie niedriger Wirkungsgrad mit sehr hoher Leistung.

Wiso sollte das "verzerren"?
Wenn ich nen LS mit schlechtem Wirkungsgrad habe, aber ne dicke Endstufe verzerrt da nix

Anders sieht es bei nem schwachen Verstärker mit wirkungsgradschwachen LS aus...
Wenn ich da den Verstärker schon für Zimmerlautstärker "halb" aufdrehen muss, sollte ich mir Gedanken machen...

Aber effektiv hat das null und nichts mit dem Thema zu tun...

mfg
Martin
sakly
Inventar
#8 erstellt: 30. Okt 2005, 14:59

HinzKunz schrieb:
Aber effektiv hat das null und nichts mit dem Thema zu tun...


Richtig, deshalb nur kurz:
Es sollte nur ein übertriebenes Beipsiel sein, um die Zusammenhänge etwas deutlich zu machen.
Wenn ich LS mit sehr niedrigem Wirkungsgrad habe, dann muss ich ordentlich Leistung reinpumpen und bekomme dann bei hohen Lautstärken schneller durch begrenzte Mechanik Verzerrungen. Im umgekehrten Fall fängt der Verstärker bei hohen Lautstärken an zu verzerren, obwohl der Lautsprecher noch könnte. Ob wenig Leistung jetzt 3 Watt oder 30 Watt heißt, bleibt dahingestellt, es geht nur um den Hintergrund.
technicsteufel
Inventar
#9 erstellt: 30. Okt 2005, 15:29

HinzKunz schrieb:

Wenn ich da den Verstärker schon für Zimmerlautstärker "halb" aufdrehen muss, sollte ich mir Gedanken machen...


Alles relativ weil was dem einen seine Zimmerlautstärke ist dem anderen sein Ohrentod.
Und wem es ausreicht wenn der Verstärker halb aufgedreht laut genug spielt der hat sogar noch Reserven genug um mal lauter zu hören.

cu
raedel
Stammgast
#10 erstellt: 30. Okt 2005, 17:17

Watt ist nichts, Wirkungsgrad alles



Aber effektiv hat das null und nichts mit dem Thema zu tun


Genau

Burkhard
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