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Digitalvorstufen / Erfahrungen?

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Beitrag
Werner_B.
Inventar
#1 erstellt: 08. Mai 2003, 14:50
Hallo,

ich habe mal folgende Anfrage an Euch zu Erfahrungen / Kenntnissen / Marktübersicht bezüglich Digitalvorstufen (Stereo).

Ich stelle mir die ideale Digitalvorstufe in groben Zügen so vor:

- Mind. 3 Analogeingänge, davon 1 Tape Monitor (ohne Einschleifung des Digitalteils)
- 2 Analogausgänge für Recorder
- Mind. 5 Digitaleingänge (alle S/P-DIF und doppelt als Coax und TOS-Link), davon 2 „Tape“ Monitor
- 2 Digitalausgänge für Recorder
- A/D-Wandler, um analoge Eingangssignale zu digitalisieren
- Eingangswahl vor der (gemeinsamen) weiteren digitalen Signalverarbeitung
- Lautstärkesteller, ggf. Klangregelnetzwerk in der digitalen Domäne
- Digitaler Ausgang zu z.B. Aktiv-Lautsprechern in 3-facher Ausführung: AES/EBU und S/P-DIF Coax und TOS-Link

Soweit, so gut. Ferner müsste meines Erachtens für jeden Analogeingang je ein Pegelsteller verfügbar sein, um die volle Dynamik in der Digitaldomäne nutzen zu können. Dazu ist zudem ein präzises Aussteuerungsinstrument notwendig.

Zielüberlegung: z.B. Ansteuerung von K+H O300D rein digital (haben AES/EBU-Eingang und D/A-Wandler) mit der Möglichkeit die wenigen verbliebenen Analogquellen noch integrieren zu können.

Soweit ich den Markt (unvollständig sicherlich) überblicke, gibt es folgende Geräte:

T+A PD1200
Variante mit Analogausgang: entspricht nicht der Anforderung.
Variante mit Digitalausgang: keine Lautstärkeregelung in der Digitaldomäne, nur funktionsfähig in Verbindung mit T+A-Aktivlautsprechern.
Beide Varianten erfüllen also die Anforderungen nicht.

TAG McLaren DPA32R: scheint es nur mit Analogausgang zu geben, entspricht nicht der Anforderung.

Tact RCS2.0: konnte ich noch nicht näher analysieren, ist zudem mit um die Euro 7000 (Liste) unverschämt teuer.

Accuphase DC-330: konnte ich noch nicht näher analysieren, Preis unbekannt.

Wie sind Eure Erfahrungen mit dieser Gerätekategorie? Insbesondere interessiert mich die Pegelanpassung von Analogquellen: gibt es präzise Aussteuerungsinstrumente, um den Pegel exakt anzupassen?
Welche Geräte gibt es noch, ggf. auch aus dem Studiobereich?

Gruss, Werner B.
cr
Moderator
#2 erstellt: 08. Mai 2003, 14:58
Bezüglich Aussteuerungsanzeigen - nur sinnvoll auf der digitalen Ebene - bin ich echt pessimistisch, weil nicht einmal die CD-Recorder brauchbare haben (einige DATs hatten gute). Aber gerade bei derartigen Dingen wird immer gespart.
burki
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 08. Mai 2003, 15:14
Hi,

kann leider auch nur zum letzten Punkt etwas sagen. Bei meiner Tag AV30R funktioniert die Anpassung der "analogen Pegel" durchaus recht gut (geht automatisch oder auch manuell), wobei ich natuerlich den Pegelabgleich nicht wirklich empirisch nachgemessen habe.

Im Studiobereich wuerde mir uebrigens die Berliner Firma Funk-Studiotechnik (gibt's z.B. bei www.bluthard.de einfallen, deren LAP-1 ich fast einmal gekauft haette.
Allerdings weiss ich nicht, ob es da die digitalen Verteiler auch eine Lautstaerkeregelung haben.
AV-Vorstufen haben in der Regel ja auch eigentlich immer einen Digiout, wobei je nach Modell durchaus (bei Tag ist es so, ausser fuer den analogen Mehrkanaleingang) eine A/D-Wandlung durchgefuehrt wird (also am Digiout abgreifbar ist).

Gruss
Burkhardt

Zusatz: Letzter Abschnitt ist natuerlich Bloedsinn: DigiTapeOut bringt Dir ja recht wenig, da nicht regelbar ...
Noch ein Zusatz: Die url von Funk: www.funk-tonstudiotechnik.de , wobei man z.B. mit dem DDA-12 + weitere Module etwas anfangen koennte.


[Beitrag von burki am 08. Mai 2003, 15:30 bearbeitet]
Werner_B.
Inventar
#4 erstellt: 09. Mai 2003, 07:27
@cr:

"Bezüglich Aussteuerungsanzeigen - nur sinnvoll auf der digitalen Ebene - bin ich echt pessimistisch"

Ich ebenfalls - deshalb hatte ich das extra erwähnt.

@burki:

"Anpassung der "analogen Pegel" durchaus recht gut (geht automatisch oder auch manuell)"

Wie viele Segmente hat die Aussteuerungsanzeige für den manuellen Pegel und wie fein löst sie auf?

Bei automatisch fallen mir natürlich gleich wieder die Stichworte Dynamikkompression und Limiter ein ...

Bluthard und Funk sind mir wohlbekannt, es gibt aber nichts mit digitaler Lautstärkeregelung ...

"..., ausser fuer den analogen Mehrkanaleingang) eine A/D-Wandlung durchgefuehrt wird ..."

Ja, klar, da sind die Fortschrittsverhinderer der Industrie am Werk. Das ist genau so einer dieser ärgerlichen Punkte. Ich würde ja, obwohl ich nur Stereo will, auch eine Surroundkiste kaufen (die eben nur Stereo betreiben), aber für solche halblebigen Lösungen viel Geld ausgeben? Eher nein.

@All:

Es wundert mich schon ein wenig, dass hier im Forum über winzigste Klangunterschiede von Kabeln, CD-Playern etc etc heftigst diskutiert wird, dass von etlichen Leuten eine homogene Qualität der ganzen Kette vorausgesetzt wird, dass zukunftsorientierte Gesamtkonzepte aber anscheinend völlig uninteressant sind. So bleiben wir also der analogen Steinzeit verhaftet ...

Dabei wäre es doch wirklich reizvoll, jetzt, wo die allermeisten und meistgebrauchten Quellen (CD, DVD, Radio, Fernsehen) digital verfügbar sind, konsequenterweise auch die komplette Wiedergabeanlage bis hinein in den (Aktiv-)Lautsprecher digital aufzubauen!?! Das ist aber nur sinnvoll mit allgemein ( "Industriestandard" ) akzeptierten Schnittstellen (z.B. AES/EBU, S/P-DIF ohne proprietäre Erweiterungen).

Was meint Ihr? Ist Euch das wurscht? Seid Ihr mit der veralteten Analogtechnik und dem, was die Industrie anbietet, zufrieden?

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 09. Mai 2003, 07:33 bearbeitet]
burki
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 09. Mai 2003, 08:10
Hi Werner,


Wie viele Segmente hat die Aussteuerungsanzeige für den manuellen Pegel und wie fein löst sie auf?

ueberhaupt keine , d.h. externes Pegelmessgeraet ist notwendig ...

Bei automatisch fallen mir natürlich gleich wieder die Stichworte Dynamikkompression und Limiter ein ...

es wird nur die Eingangsempfindlichkeit angepasst. Anders siehts natuerlich bei TMREQ aus.


Ich würde ja, obwohl ich nur Stereo will, auch eine Surroundkiste kaufen (die eben nur Stereo betreiben), aber für solche halblebigen Lösungen viel Geld ausgeben? Eher nein.

klar, muss jeder selbst entscheiden (benutze die Vorstufe eh (ausser fuer den TV) nicht fuer analoge Stereoquellen, denn sonst waere ich bei Lexicon o.ae. gelandet).

Ob der Einbau eines D/A-Wandlers (wie "flexibel" ist er denn ?) in die Aktivbox wirklich so genial ist (hatte mir auch mal den Kauf einer kleinen Genelec fuer den Rechner ueberlegt), wage ich dagegen etwas zu bezweifeln.

Uebrigens faellt mir gerade ein, dass auch Nubert im Zuge ihre aktiven "DSP-Box" eine digitale Vorstufe bauen moechte (und wohl dann auch anbieten wird).

Gruss
Burkhardt
Werner_B.
Inventar
#6 erstellt: 09. Mai 2003, 08:28
Hi Burkhardt,

"... d.h. externes Pegelmessgeraet ist notwendig ..."

Na, dann ist der TAG aber wirklich auch seeeehr teuer. Und es ist unergonomisch noch mal wieder mit einem extra Gerät hantieren zu müssen ...

"Ob der Einbau eines D/A-Wandlers (wie "flexibel" ist er denn ?) in die Aktivbox wirklich so genial ist (hatte mir auch mal den Kauf einer kleinen Genelec fuer den Rechner ueberlegt), wage ich dagegen etwas zu bezweifeln."

Bei der O300D geht der D/A bis 24Bit, 96kHz. Ist also völlig ausreichend, alle Quellen können mit SRCs (Sample Rate Convertern) notfalls angepasst werden (einen Behringer Ultramatch SRC2496 gibt's z.B. für Euro 300). Im übrigen wäre es dann künftig auch schlüssig und konsequent, ganz auf den D/A-Wandler zu verzichten und stattdessen Schaltendstufen (Class D, fälschlicherweise häufig als Digitalendstufen bezeichnet) in die Aktivbox einzubauen. Die starke Empfindlichkeit des Frequenzganges von der LS-Impedanz würde in einer Aktivbox nämlich keinerlei Rolle spielen, da ja immer dieselben LS-Chassis angeschlossen wären, d.h. eine optimale Abstimmung möglich wäre. Die optimale Verstärker-/LS-Kombination wäre in der Aktivbox vereint - kein mühsames Rumprobieren mehr, was denn nun harmoniert (was auch heute schon ein grosser Vorzug von Aktivboxen ist)!

"Uebrigens faellt mir gerade ein, dass auch Nubert im Zuge ihre aktiven "DSP-Box" eine digitale Vorstufe bauen moechte (und wohl dann auch anbieten wird)."

Das wäre sehr reizvoll, und der zu erwartende Preis würde vielleicht mal auf dem Teppich bleiben. Tact für Euro 7000, Lexicon noch weit teurer, aber auch T+A für Euro 3000 sind allesant überteuert, wenn man sich mal vergleichsweise Studiogeräte betrachtet.

Gruss, Werner B.
martin
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 09. Mai 2003, 12:01

@All:

Es wundert mich schon ein wenig, dass hier im Forum über winzigste Klangunterschiede von Kabeln, CD-Playern etc etc heftigst diskutiert wird, dass von etlichen Leuten eine homogene Qualität der ganzen Kette vorausgesetzt wird, dass zukunftsorientierte Gesamtkonzepte aber anscheinend völlig uninteressant sind. So bleiben wir also der analogen Steinzeit verhaftet ...

Dabei wäre es doch wirklich reizvoll, jetzt, wo die allermeisten und meistgebrauchten Quellen (CD, DVD, Radio, Fernsehen) digital verfügbar sind, konsequenterweise auch die komplette Wiedergabeanlage bis hinein in den (Aktiv-)Lautsprecher digital aufzubauen!?! Das ist aber nur sinnvoll mit allgemein ( "Industriestandard" ) akzeptierten Schnittstellen (z.B. AES/EBU, S/P-DIF ohne proprietäre Erweiterungen).

Was meint Ihr? Ist Euch das wurscht? Seid Ihr mit der veralteten Analogtechnik und dem, was die Industrie anbietet, zufrieden?


Hi Werner,

mit Deinen Aktiven gehörst Du ja schon zu einer absoluten Minderheit. Und unter denen stellst Du mit Deinen Digi-Eingängen widerum nur eine Ausnahme dar.
Das beantwortet Deine Frage von selbst

Es wurde ja schon öfter hier diskutiert wie ignorant..ähh ..konservativ viele Highender Neuentwicklungen gegenüberstehen, wenn es sich z.B. nicht gerade um neue Legierungen für Tonarme handelt:D

Ich habe aber auch noch keinen Vergleich machen können zw. Einfach- und Mehrfachwandlung. Weiß also nicht, inwieweit das was bringt.

Grüße
martin
burki
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 09. Mai 2003, 12:31
Hi Werner,


Na, dann ist der TAG aber wirklich auch seeeehr teuer. Und es ist unergonomisch noch mal wieder mit einem extra Gerät hantieren zu müssen ...

das was man Tag-AV-Vorstufen sicher nicht vorwerfen kann ist, dass sie unergonomisch waeren.
Auch bei den Geraeten der Studiohersteller ist durchaus z.B. ein PC und ein gutes Messmikro mehr als sinnvoll.
Zur Konfiguration von TMREQ kommt uebrigens eh (das gehoert zum Kaufpreis) ein Tag-Mitarbeiter vorbei ... (aber das ist hier ja nicht das Thema).
Bin uebrigens gerade am Ueberlegen, ob ich nicht docheinmal einige Anwendungsprogramme fuer den Tagtronics-Link schreiben sollte.


Bei der O300D geht der D/A bis 24Bit, 96kHz. Ist also völlig ausreichend, alle Quellen können mit SRCs (Sample Rate Convertern) notfalls angepasst werden (einen Behringer Ultramatch SRC2496 gibt's z.B. für Euro 300).

das ist dr momentane Standard im Stereobereich. Schon bei DSD (moechte hier kein System bewerten) klappt das Ganze nicht mehr so reibungslos (bzw. ohne "Verluste").
IMHO macht digitale Bearbeitung eben nicht von alleine (weils digital ist) gluecklich ...


m übrigen wäre es dann künftig auch schlüssig und konsequent, ganz auf den D/A-Wandler zu verzichten und stattdessen Schaltendstufen (Class D, fälschlicherweise häufig als Digitalendstufen bezeichnet) in die Aktivbox einzubauen.

und warum haben sich Digitalendstufen immer noch nicht wirklich durchgesetzt ? Da gibt es doch enorm viel Geld zu sparen.

Verstehe mich nicht falsch, ich kann Deinen Ansatz durchaus gut verstehen, doch gehoere ich (trotz all der messbaren groben Schnitzer) durchaus (ausser im Mehrkanalbereich) zu denjenigen, die auch eine rein analoge Kette zusaetzlich integriert haben, weil's mir einfach viel Spass bereitet ...

Gruss
Burkhardt
Werner_B.
Inventar
#9 erstellt: 09. Mai 2003, 12:38
Hallo Martin,

"... keinen Vergleich machen können zw. Einfach- und Mehrfachwandlung ..."

Mehrfachwandlung träte nur bei analogen Quellen auf. Bei digitalen wäre die einzige Wandlung exakt vor der Endstufe und entfiele sogar ganz (jedenfalls im Sinne der Verwendung eines D/A-Converters in Form eines Chips), wenn man eine Schaltendstufe verwendete.

"mit Deinen Aktiven gehörst Du ja schon zu einer absoluten Minderheit. Und unter denen stellst Du mit Deinen Digi-Eingängen widerum nur eine Ausnahme dar.
Das beantwortet Deine Frage von selbst ..."

Leider, eigentlich bin ich ein konservativer Sack, aber wenn etwas wirklich besser ist, lasse ich mich auch mal überzeugen ... Komisch, dass ich da eher die Industrie überzeugen müsste ...

@All:

Habe noch etwas geforscht: Tact RCS 2.0 und 2.2X scheinen dem Ideal nahe zu kommen (allerdings incl. Raumkorrektur, na ja ...) - sind sehr teuer: Euro 7000 bzw. 9000.

Accuphase hat analogen Ausgang für um die Euro 16000 (nein, da sind nicht zu viele Nullen dran). Digitalausgang scheint's nur auf Umwegen zu geben, Beschreibung ist etwas unklar.

Meridian hat wohl noch was, schau ich die mal noch an ...

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 09. Mai 2003, 12:39 bearbeitet]
Werner_B.
Inventar
#10 erstellt: 09. Mai 2003, 12:55
Hallo Burkhardt,

"Zur Konfiguration von TMREQ kommt uebrigens eh (das gehoert zum Kaufpreis) ein Tag-Mitarbeiter vorbei ..."

Na, wenn man da noch jedesmal mit dem Umzug einen Techniker braucht: ob das so ergonomisch ist ... ???

"Schon bei DSD (moechte hier kein System bewerten) klappt das Ganze nicht mehr so reibungslos (bzw. ohne "Verluste" )"

Das ist ja genau so ein Versuch der Industrie, wieder Inkompatibilitäten herbeizuführen aus nur allzu durchsichtigen Erwägungen heraus. Tantris wettert ja nicht ganz zufällig immer gegen dieses System, zumal es im Pofibereich auch kaum Geräte auf der Basis gibt.

"warum haben sich Digitalendstufen immer noch nicht wirklich durchgesetzt ?"

Gute Frage: ob es prinzipielle Probleme sind oder einfach fehlende Konstruktionserfahrung? Ich weiss es auch nicht. In Verbindung mit Passiv-Lautsprechern sind sie jedenfalls problematisch wg. der erwähnten Frequenzgangabhängigkeit von der LS-Impedanz.

"... die auch eine rein analoge Kette zusaetzlich integriert haben ..."

Ich mag einfach keinen doppelten und dreifachen Gerätepark. Ich will mir die Wohnung nicht nur mit Elektronikkisten vollstellen. Viele Geräte sind sowieso zu gross, nur damit es nach mehr aussieht ...

Gruss, Werner B.
I.P.
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 09. Mai 2003, 14:13
Grundsätzlich sehe ich das thema so:

irgendwo muss die d/a wandlung ja stattfinden weil spätestens die lautsprecherchassis mit 100011100 nichts anfangen können.

da digitalendstufen imho noch nicht ausreichende qualität bieten (kommt vielleicht in ein paar jahren) erfolgt die wandlung vor der leistungsverstärkung.

ob die in der endstufe bzw. im aktivlautsprecher oder am ausgang der vorstufe erfolgt ist ziemlich egal. man würde nur ein einziges analogkabel gegen ein digitalkabel ersetzen, von der vorstufe zur endstufe.

ich habe einen t+a pd1200ra und bin mit dessen möglichkeiten vollauf zufrieden.

wenn die lautsprecherbeweichung digital erfolgen soll liegt die sache natürlich anders. das ist für mich der einzige anwendungsfall wo digital bis zur endstufe sinn macht.
martin
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 09. Mai 2003, 14:27

Mehrfachwandlung träte nur bei analogen Quellen auf. Bei digitalen wäre die einzige Wandlung exakt vor der Endstufe und entfiele sogar ganz (jedenfalls im Sinne der Verwendung eines D/A-Converters in Form eines Chips), wenn man eine Schaltendstufe verwendete.


Schon klar, Werner. Leider habe ich keinen CDP mit reg. Digi-Ausgang um zu testen, inwieweit ein Unterschied zw. 1 Wandlung (in der Hummel) und max 3 (D/A A/D D/A CDP analog über TAG-Vorstufe) tatsächlich klangl. bringt. Sinn macht die Wandlerei keinen, klar. Aber inwieweit sich das klanglich bemerkbar macht, wage ich nicht zu beurteilen, zumal es immer kontroverse Meinungen zu klangl. Beeinfl. durch Wandler gibt.

Bei Deinen weiteren Recherchen (Tact, Accuphase und Meridian) entpuppt sich der TAG ja als wahres Schnäppchen

Grüße
martin
burki
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 09. Mai 2003, 14:41
Hi Martin,

schliess doch mal den CDP analog am Mehrkanaleingang der Tag an (falls vorhanden) und vergleiche dann mit dem "normalen" analogen Stereoeingang.
Ich hab vor dem Kauf der kleinen Tag vieles verglichen und konnte (obwohl ich sehr skeptisch war) keinen wirklichen Unterschied (ob jetzt eine zusaetzliche D/A- + D/A-Wandlung stattfindet) feststellen (wenn man sich auf einem "entsprechenden Niveau" bewegt).
Andererseits koennte man ja auch wieder anfangen, ob nicht der rein analoge Weg, bzw. die fruehe D/A-Wandlung nicht doch geschickter ist.
Oder geht es jetzt um die Kabel ...

@Werner
warum ist denn nicht z.B. ein Eigenbau (z.B. auf PC-Basis) eine durchaus guenstige Moeglichkeit ?
Habe gerade ein entsprechendes Projekt (Einzelheiten kann ich hier aber nicht verraten ) und wird im Enddeffekt wohl um die 2000 EUR kosten (sieht und hoert sich aber nicht wie ein PC an ).

Gruss
Burkhardt
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#14 erstellt: 10. Mai 2003, 06:37
Hi,

ich habe auch einen PD1200RA und bin ebenfalls sehr zufrieden.
Allerdings empfinde ich die Raumkorrektur sprich die Frequenzganglinearisierung des T+A als bedeutend hilfreicher als die DA Wandlung und Stereopegelkorrekte Lautstärkeregelung.

Ohne das fehört zu haben ist es wirklich schwerlich vorzustellen, wie schlecht selbst horrent teure (und von mir aus auch noch so lineare) Boxen in einem normalen Hörraum klingen, nur weil über den Frequenzgang die Pegel von linker und rechter Box höchstens mal zufällig übereinstimmen.

Nach der korrektur kann man zum ersten mal Stimmen in der Stereomitte hören, da endlich mal alle relevanten Frequenzen da zu orten sind wo Sie hingehören
Werner_B.
Inventar
#15 erstellt: 16. Mai 2003, 10:57
Hallo,

Ich habe jetzt noch etwas weiter recherchiert:

Die Meridian-Lösung müsste wohl die Geräte 562V3 und 518 beinhalten - so ganz schlau bin ich aus der Dokumentation nicht geworden, glaube aber ziemlich sicher, dass das zutrifft. Kosten wären so um Euro 4400, wobei der 518 in der deutschen Preisliste vom Importeur Audio Reference gar nicht gelistet ist ... Auch eine sehr teure Lösung.

Von Z-Systems (www.z-sys.com) gibt es eine rein digitale Lösung, den rdp-1. Scheint recht gut zu sein, bietet aber keine Verbindung zur analogen Welt, ist mit USD 5000 auch sehr teuer.

Dann gibt's noch was von Lehmann (www.lehmann-audio.de), hat aber keine Tape-Ausgänge, ist auch wieder nur mit analoger Lautstärkeregelung und analogem Ausgang zur Endstufe. Kostet wohl so um die Euro 2000, für das gebotene sehr teuer.

Schade auch, dass es für den NAD 118 keinen Nachfolger gibt, der scheint eine pfiffige Lösung zum günstigen Preis gewesen zu sein.

@Burkhardt:
"warum ist denn nicht z.B. ein Eigenbau (z.B. auf PC-Basis) eine durchaus guenstige Moeglichkeit ?"

Dazu habe ich nicht mehr genügend Know-How, ist auch viel zu zeitaufwendig ...

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 16. Mai 2003, 11:06 bearbeitet]
Werner_B.
Inventar
#16 erstellt: 24. Aug 2004, 14:54
Hallo,

neuer Nachtrag:

Z-Systems rdp-1 gibt es anscheinend nicht mehr, ist nicht mehr auf der homepage gelistet. Dito das Teil von Lehmann Audio. Den Meridian 518 gibt's nicht mehr, der 562V3 funktioniert anscheinend nur mit den Meridian-DSP-LS, der T&A PD1200R ist weg vom Markt ...

Dafür soll es demnächst von Terratec einen kombinierten DAB-/FM-Tuner geben incl. A/D-Wandler, d.h. auch FM-Radio kommt über den Digitalausgang (ist auf deren homepage bereits als DR-1000 gelistet).

Man bräuchte wirklich sinnvollerweise dann eine rein digitale Vorstufe, die auf digitaler Ebene Lautstärkergelung, evtl. Klangregelung etc. enthält. Warum bloss verschwinden Geräte vom Markt, die eigentlich immer interessanter werden?

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 24. Aug 2004, 16:47 bearbeitet]
Werner_B.
Inventar
#17 erstellt: 01. Sep 2005, 11:12
Hallo,

um das Thema nochmal aufzunehmen auch hier der Hinweis:

Tact hat die Preise um ca. 40% gesenkt und mag damit für den einen oder anderen jetzt attraktiver werden.

www.tactaudio.dk
www.tactaudio.com

Gruss, Werner B.
Hörzone
Inventar
#18 erstellt: 17. Sep 2005, 09:48

Werner_B. schrieb:
Hallo,

um das Thema nochmal aufzunehmen auch hier der Hinweis:

Tact hat die Preise um ca. 40% gesenkt und mag damit für den einen oder anderen jetzt attraktiver werden.

www.tactaudio.dk
www.tactaudio.com

Gruss, Werner B.


der neue Preis inkl. Analogteil liegt offensichtlich nur noch bei 3100
das wäre grundsätzlich in Ordnung..
Gruß
Reinhard
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