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Preis eines guten Chinch-Kabels ?
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Preis eines guten Chinch-Kabels ?

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Autor
Beitrag
Herbert-von-Karajan
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Sep 2003, 08:14
Was denkt ihr, wie viel sollte einem ein gutes Chinch-Kabel im Hifi-Bereich wert sein als Verbindung von sagen wir einem "durchschnittlichen" ARCAM CD-Spieler zu einem gleichwertigen Receiver?

mfg

Dominik


[Beitrag von Herbert-von-Karajan am 04. Sep 2003, 08:14 bearbeitet]
Oliver67
Inventar
#2 erstellt: 04. Sep 2003, 08:27
Fertig konfektioniert mit guten Steckern: bis zu höchstens 20 Euro (wenn die Stecker z.B. von Neutrik kommen).

Oliver
martin
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 04. Sep 2003, 08:38
Hi Herbi,

2-fach-chinch-Kabel, doppelt geschirmt mit soliden Steckern gibt es für 11-12 EUR (0,5 bzw. 1m) im www zu bestellen. Bin sehr zufrieden damit.

Grüße
martin
Andyddc544
Stammgast
#4 erstellt: 04. Sep 2003, 08:40
moin
ich denke für nen gutes kabel sollte man schon bis zu 50 € investieren
ich hab damals den unterschied zwischen einem billig standartstrippchen und nem oehlbachkabel eindeutig gehört
danach wollte ich noch einen draufsetzen und hab nen straight wire kabel geholtaber da war für mich kein unterschied mehr hörbar das kabel kam in dm 120
gruss andyddc544
Albus
Inventar
#5 erstellt: 04. Sep 2003, 09:03
Tag Herbert v. Karajan,

Gegenfrage: "Woran erkennt man ein 'gutes Cinch-Kabel'?"

MfG
Albus
Bruno
Stammgast
#6 erstellt: 04. Sep 2003, 09:13
Hey,

ich denke, das kann man nicht so pauschal beantworten.

Ein solides, dem Stand der Technik entsprechendes Kabel (ich mein z.B. hinsichtl. Material & Verarbeitung) sollte man eigtl. locker für 20 bis 50 eur bekommen, oder ?!

Ob man mehr ausgeben möchte, das hängt u.a. ab von:

1)
der eigenen Anlage

2)
von der Frage, wie schwer gewisse Beträge den eigenen Geldbeutel belasten

3)
der Bedeutung des Themas "HiFi" für den einzelnen

4)
(last, not least) wie man zu dieser "Glaubensfrage" steht, sprich: ob man sich sicher ist, dass man daheim einen Klanggewinn hört, der einem den Preis wert ist.

Grüsse
Bruno
snark
Administrator
#7 erstellt: 04. Sep 2003, 09:55
Gibt es eine Firma, deren Produkte dem "Markenführer" Oehlbach "blind" gleichwertig sind, oder muss man IMMER Hörtests machen, was meint Ihr ?
captchris
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 04. Sep 2003, 17:39
Tja Bruno, dem ist nichts mehr hinzuzufügen
Es gibt also auch welche die wissen, dass Kabel den Klang beeinflussen. Puh, und ich dachte schon, ich renne hier gegen messtechnisch verbohrte Windmühlen.
Ich finde ein gutes Einsteigerkabel ist das Kimber PBJ. Allerdings weiß ich nicht, was es mittlerweile kostet. Ich habe vor ein paar Jahren noch 150 DM bezahlt. War aber schon ganz gut. Konnte es dann zum vollen Preis bei meinem Händler wieder in Zahlung geben, weil ich mir ein besseres dort kaufte. Das Ganze habe ich dann 2 Jahre später nochmal gemacht. Das nenne ich Service.
Gruß
Christian
Zweck0r
Moderator
#9 erstellt: 04. Sep 2003, 18:28
Hi,

exakt 53 Cent bei Reichelt (www.reichelt.de). Sollte man damit einen Unterschied hören, ist die Ausgangsstufe des benutzten CD-Players eine Fehlkonstruktion.

Grüße,

Zweck
Gelscht
Gelöscht
#10 erstellt: 04. Sep 2003, 18:41
"Das beste Kabel ist das, was man nicht hört."

Nach einigen Versuchen mit verschiedenen Oehlbach-Kabeln, die durchaus vernünftig klingen und robust und wertig sind, bin ich bei Chord Silver Siren gelandet. Ich bin sehr zufrieden damit. Es hat IMO eine fairen Preis, ist ab 120€ zu bekommen.

Daniel
anon123
Administrator
#11 erstellt: 04. Sep 2003, 18:48
Hallo,

ich glaube nicht, daß man die Frage nach dem Preis eines guten Cinch-Kabels pauschal beantworten kann. Im Moment setze ich ein Oehlbach NF-1 (1m) für EUR 25 ein, und dieses hebt sich bereits sehr deutlich von Billigstrippen ab. Nach dem Abschluß des Umbaus meiner Anlage (in Richtung "unteres HighEnd") werde ich es einmal mit den mir bereits bekannten Kimber PBJ und Straight Wire Symphony II (oder vergleichbaren -- ein Chord Silver Siren?) versuchen. Beides aus meiner Sicht gelungene Verbinder, wobei ich eher zum Symphony tendiere. Beide kosten so EUR 100 bis EUR 120 (je 1m).

Ich hätte also bei "2" oder "5" oder "6" (dieser Punkt ist viel zu undifferenziert) "mein Kreuz" machen können, und hab' mich daher für die Mitte, also "5" entschieden.

Beste Grüße.
Oliver
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 04. Sep 2003, 19:26
Ich denke mal, das man mit fünfzig Euro nicht viel verkehrt machen kann. Habe mir selber vor vier Monaten bei "die Nadel" folgendes bestellt:
1,6 Meter STRAIGHT WIRE "Symphony II" und vier solide Stecker ebenfalls von Straight Wire.
Das ganze dann selbst konfektioniert (spart ca. 30 Euro) und mann hat 2x0,8 Meter vernünftiges Kabel, das auch optisch einen wertigen Eindruck macht.
martin
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 05. Sep 2003, 09:24
@Bruno

Das kann man wirklich nicht pauschal beantworten. Kommt nämlich ganz auf die gewünschte Länge an.
Bei Deinen genannten Punkten, die aus Deiner Sicht zu berücksichtige wären, ist kein einziger technisch plausibler dabei. Typische Verkäuferargumente eben.

Am besten sind aber die Antworten, die die Abstimmmöglichkeiten noch feiner differenzieren wollen sehr unterhaltsam
Grüße
martin
schumi65
Stammgast
#14 erstellt: 05. Sep 2003, 10:36
Verwende ein Oehlbach NF-1 für 23,99 Euro und bin sehr zufrieden.
Ein Vergleich mit einem ganz einfachen Kabel habe ich allerdings noch nicht gemacht, wäre aber mal eine gute Idee um entweder ernüchtert oder aber doch begeistert zu werden.
Sausack
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 05. Sep 2003, 12:18
also von den handelsüblichen kabeln halte ich auch nicht soo viel, allerdings ist es noch akzeptabel!
was mich interessieren würde ist, was ihr zum beispiel von den "profiline"-kabeln haltet, die es unter anderem hier: http://www.al-kabelshop.de/shop/ zu kaufen gibt (gehe zu "audio+video", "Cinch Kabel Audio einfach / zweifach")
die sind ziemlich billig, weisen aber (denke ich) alles auf, was auch die der gehobeneren preisklasse ausmacht!
martin
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 05. Sep 2003, 12:38
Hi sausack,

genau die Profiline-Kabel meinte ich bei meinem Tipp. Habe sie als Video- und Audioverbinder im Einsatz. Mehr brauchts nicht. Günstiger in dieser Qualität ist nur selbst konfektionieren.

Grüße
martin
Bruno
Stammgast
#17 erstellt: 05. Sep 2003, 13:09
Hallo Martin,

wenn Du das so siehst, dann gilt tritt bei Dir eben mein Punkt 4 in Kraft:
Es handelt sich auch um eine Glaubensfrage - Du glaubst nicht dran, also solltest Du keinesfalls einen für Dich wirklich nennenswerten Betrag investieren.
Das hat weniger mit Verkäufer-Argumenten zu tun ! - Anders gesagt: Wenn Du einen Verkäufer kennst, der das Thema so objektiv darstellt, dann ist er wirklich empfehlenswert !

Mir gings um eine differenzierte Betrachtung der möglichen Entscheidungskriterien statt der üblichen Streitereien. Deshalb habe ich auch die von Dir angemahnten "technisch plausiblen Argumente" bewusst vermieden, denn das wäre ja genau dasselbe wie immer. Da -das lehrt uns einfach die Erfahrung- kommt nicht viel bei raus !

Grüsse
Bruno


[Beitrag von Bruno am 05. Sep 2003, 13:59 bearbeitet]
martin
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 05. Sep 2003, 14:17
@Bruno

Habe ich Dich richtig verstanden. Aus techn. Sicht bis ca. 50 EUR, bei Berücksichtigung der von dir genannten 'weichen Faktoren' darüber hinaus.
Dann würden wir gar nicht so weit auseinander liegen (von der Zahlenangabe schon). Ich wollte nur nochmal unterstreichen, dass eine Mehrausgabe meiner Meinung nach nichts zur Klangverbesserung beiträgt.

Ich finde es jedenfalls gewissenlos, einfach mal so Kabel für 100EUR/m zu empfehlen

Grüße und Schönes Wochenende
martin


[Beitrag von martin am 05. Sep 2003, 14:18 bearbeitet]
Bruno
Stammgast
#19 erstellt: 05. Sep 2003, 14:40
Hey Martin nochmal,

"Habe ich Dich richtig verstanden. Aus techn. Sicht bis ca. 50 EUR, bei Berücksichtigung der von dir genannten 'weichen Faktoren' darüber hinaus."
Im Prinzip ja, ich sprach von "20 bis 50 eur" die Zahl ist aber nicht so wichtig.
Wollte damit sagen, dass man schon "gläubig sein" muss, ein "unverbesserlicher HighEndFreak" oder zuviel Geld haben muss wenn man mehr ausgibt und dass das jeder für sich selbst entscheiden sollte.

Ich persönlich glaube zwar, Unterschiede von Kabeln festgestellt zu haben, jedoch kann ich mir absolut vorstellen, dass jemand anders sagt:
"für das bisschen Klanggewinn und die Kohle, da kauf ich mir lieber ein paar Tonträger, die nächstbessere Komponente oder mache eine Urlaubsreise"

>Ich wollte nur nochmal unterstreichen, dass eine
>Mehrausgabe meiner Meinung nach nichts zur
>Klangverbesserung beiträgt.
Alles klar, das geht wohl vielen so und ist durchaus ein wichtiger Aspekt bei dem Thema !
Für mich besteht die OBJEKTIV RICHTIGE Information schon allein in der Tatsache, dass es verschiedene Ansichten gibt - mehr kann und muss ein Forum IMHO nicht leisten, ab hier soll jeder selbst entscheiden.

"Ich finde es jedenfalls gewissenlos, einfach mal so Kabel für 100EUR/m zu empfehlen"
Ich finde konkrete Kaufempfehlungen in Foren immer heikel (ausser vielleicht bei Pfennig-Artikeln) und würde grundsätzlich dazu raten, sich selbst eine Meinung zu bilden ! Nur vor diesem Hintergrund macht auch mein obiger Ansatz Sinn ("Vorsicht - manche, aber eben nicht alle, sagen, das bringt nix ! Kunde, pass auf & lass Dir nix aufschwatzen" - das ist doch schon mal ne Aussage mit der jeder was anfangen kann ;-) ).


Grüsse & Schönes WE ebenfalls
Bruno


[Beitrag von Bruno am 05. Sep 2003, 14:44 bearbeitet]
Eisbär64
Stammgast
#20 erstellt: 05. Sep 2003, 17:47
Für die Preise die hier teilweise für ein Stück Kabel mit zwei bzw vier Stecker genanntwerden bekommt man ja schon eine DVD Player. Ich möchte mal gerne wissen, was bei ein einem Kabel einen Veraufspeis von über 20 Euro rechtfertig. Das Material kann es nicht sein. So viel zahle ich nicht einmal für hochwertige Mikrowellenkabel.
captchris
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 06. Sep 2003, 16:14
Es ist aber auch gemein, wie eine ganzer Industriezweig so gewissenlos sein Zeug verkaufen kann. Die Käufer sind aber auch blöd das zu kaufen . Wo man doch eh nix hört.
Wie die das nur machen, den Kunden mittels Hypnose guten Klang vorzugaukeln?
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#22 erstellt: 06. Sep 2003, 16:15
Zum einen:
Ein gutes Kabel kann sich jeder selbst bauen:
2 richtig gute Stecker (Bullt oder Clearaudio MPC Profi)
Ein sehr sehr gutes mehrfach abgeschirmter Netzwerkkabel (siehe tnt-audio.com).
Das ganze richtig konfektioniert, fertig ist die HighEnd Strippe (elektrisch).
Kabel für ca. 80 EuroCent der Meter
4 Stecker für 55 bis 120 EUR.

Aber für den Eisbär 2^5:
Es gibt (wenige) Hersteller echter eigener Kabelkonstruktionen. Wenn man bei denen Entwicklungskosten und Materialkosten nimmt, passt der Preis. Beispiel: Audioplan LS 16.

So ein Kabel herzustellen ist ein komplexer Prozess, der mit der Herstellung eines Mikrowellenkabels nicht zu vergleichen ist. Bei letzterem ist die Konstruktion deutlich einfacher.

Oder vielleicht Transparent, bei denen die Kabel selbst aber Standardkabel sind.

Teuer ist hier eine für jedes konfektioniertes Kabel (anderer Länge) abgestimmte 'Black Box'. Vermutlich aus "einfachen" hoffentlich hochwertigen Widerständen und Kondensatoren, aber eben mit den richtigen Werten und von Hand "zusammengefrickelt". Das kostet Zeit und Geld, habe ich aber trotzdem nicht
cr
Moderator
#23 erstellt: 06. Sep 2003, 16:26

Wie die das nur machen, den Kunden mittels Hypnose guten Klang vorzugaukeln?

Die Kabel werden dem Kunden beim Gerätekauf gleich mit aufs Auge gedrückt, so wie die Schuhpaste oder der Schuhspanner beim Schuh-Kauf
Daraus abzuleiten, dass Kabel nur wegen der Klangverbesserung gekauft werden, ist ja wohl etwas weit hergeholt.
Zudem werden die Kunden gezielt verunsichert, in den HiFi-Zeitungen, in Werbungen. Wer nicht ein teueres Kabel hat, ist einfach kein Mensch , sondern ein Ignorant, der sich nicht auskennt, halb taub ist oder sowieso eine so schlechte Anlage hat, dass das Kabel auch nichts mehr nützt.

Mit gutem Marketing kannst du fast alles verkaufen, es gibt genug sinnlose oder überteuerte Produkte, die dennoch ihre Käufer finden (man denke nur an die Modebranche).


[Beitrag von cr am 06. Sep 2003, 16:37 bearbeitet]
captchris
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 06. Sep 2003, 16:40
Ups, sorry. Ich dachte nicht, dass die Ironie in meinem Posting zu überlesen ist.
Natürlich bin auch ich so ein Trottel, der Unmengen für seine Kabel ausgegeben hat. Ps. meine LS-Kabel sehen aus wie Waschmaschinenschläuche. Die habe ich bestimmt nicht wegen der Optik gekauft oder weil die meinem Händler gefallen. Und es macht mir riesigen Spaß einige Kabel auszuleihen, mich in´s Wohnzimmer zu verkrümeln und nicht eher rauszukommen, bis ich das Beste gefunden habe. Dies entscheiden meine Ohren und nicht irgendwelche Werbebotschaften.
Nichts für ungut.
Gruß
Christian
Herbert-von-Karajan
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 06. Sep 2003, 21:48
Mir hat der ARCAM 72-CD-Spieler klanglich so imponiert, dass ich mich für selbigen entschieden habe.

Der Preis für dieses Gerät ist okay (780 Euro), der Händler scheint sein Handwerk zu verstehen und ist sehr bemüht auf die individuellen Bedürfnisse seiner Kunden einzugehen.
Dazu hat er mir jedoch ein Chinch-Kabel um 120 Euro gezeigt (4 Stecker vergoldet, zigmal geschirmt, aufwendige Kabelverarbeitung zur optimalen Informationsübertragung und weiss der Kukuck was, dabei aber nur 80cm lang!) um den Player mit unserem älteren (aber doch recht guten) Denon-Receiver zu verbinden. Mich hat der Preis echt fast aus den Socken gehauen!
Nie hätte ich gedacht, dass Kabel so teuer sein können. Und dabei hatte er noch welche um 150 Euro und MEHR da !
Der Händler meint, mit ersteren Kabel hätte ich ausgesorgt, auch wenn ich mich einmal entscheiden sollte meinen ARCAM 72 einmal aufzurüsten auf den 92er (!)
Ich sagte nein, viel mehr als 50-60 Euro möchte ich nicht ausgeben, das ist ja absurd!
Nach etwas Gerede meinte er, dass es ein Kabel in dieser Preisklasse auch bringen sollte für meine Ansprüche und sagte, er könne mir beim Kabel dann auch "einen guten Preis" machen. Er bestellte also für mich ein Kabel um 70-80 Euro und meinte, er könne mir dieses auch um 50 Euro geben, wenn ich die Geräte bei Übernahme direkt bar zahlen würde.

Was mich verwundert, ist, dass der Händler eigentlich total okay zu sein scheint und auch guten Service und Zustellung hat usw. Allerdings wollte er mir dann so ein Ding andrehen! Wiederum muss man finde ich Verständnis haben, da solche Händler wie mir scheint es wirklich schwer haben bei der ganzen "Billig-Konkurrenz", die die Preise in den Boden stampfen. Vielleicht ist das Kabel das einzige, woran er verdienen kann.

Ich bin auf jeden Fall zufrieden mit dem Händler und auch mit dem empfohlenen (und schon getesteten Gerät).

mfg

Dominik
(Herbert ist nur mein Spitzname)


[Beitrag von Herbert-von-Karajan am 06. Sep 2003, 21:52 bearbeitet]
cr
Moderator
#26 erstellt: 06. Sep 2003, 23:51

Dominik
(Herbert ist nur mein Spitzname)


Und Karajan stimmt?
_axel_
Inventar
#27 erstellt: 07. Sep 2003, 12:55
Herbert,
Du gehst mit einer gewissen Skepsis ran. Das finde ich gut. Selber denken macht klug. Offen zu sein für das scheinbar unvorstellbare, gehört auch dazu.
Immerhin gibt es genug Leute, die Dich für verrückt halten soviel Geld für einen CDP auszugeben, weil es bei CDPs ab xxx Euro eh keinen Klangunterschied gäbe.

Ob das teurere Kabel für Dich besser ist oder nicht, weiß ich nicht. Bei einem CD-Player wie Deinem, könnte ich es mir vorstellen. Hängt allerdings auch am Rest der Kette (Verstärker/LS).
Insofern kann ich das Argument des Händlers nachvollziehen: warum jetzt Geld für ein mittelgutes Kabel rausschmeissen, wenn ein wirklich gutes zumindest für eine mittelfristig errichbare Anlagen-Konfiguration sinnvoll wäre?

Blöd ist natürlich, dass der Händler das billigere Kabel extra für Dich bestellen muss. Aber vielleicht kannst Du ja dann trotzdem mal mit beiden Kabeln probehören und dann erst entscheiden (zuhause in Ruhe und/oder mit besserem Verstärker im Laden).

gruß
axel
martin
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 08. Sep 2003, 07:54
Hi Herbi,

wenn Dein Händler keine günstigen Kabel im Laden hat, würde mich das stutzig machen. Offenbar ist er selbst nicht ganz so davon überzeugt, dass bei einer Demonstration seine teuren Kabel gegen günstige besser abschneiden.

Wie Sausack gesehen hat, Doppelchinchkabel mit vergoldeten massiven Steckern, die satt sitzen und mit doppelter Schirmung gibts schon für 'elfohgrahd'(1m), wie der Schwabe sagt.
Grüße
martin
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#29 erstellt: 08. Sep 2003, 19:18
@martin
Nur, das massive Stecker nicht das zu sein scheinen, was Sie zu sein scheinen... Zumindest sagt mir das meine bisherige Erfahrung im Zusammenhang mit gleichen Kabeln und Einsatz als SP/Dif und NF.

Nicht gehört habe ich bisher Clearaudio MPC, die einen sehr guten Ruf (woher eigentlich?) haben. Gehört habe ich WBTs und optische Nachahmer und auch, jetzt nur noch, Eichmann Bullet Plugs. Wer die Kohle über hat kann ja den Vergleich machen - 2 Kabel, irgendwelche Massivstecker ugegen Bullets. Keine Ahnung was den Unterschied genau ausmacht, aber dicke Stecker sind wohl nicht so toll....
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#30 erstellt: 08. Sep 2003, 19:19
@Herb
Glückwunsch!
... hat sich ein Freund so gut wie gekauft - mit 'nem A80

Bin mal sehr gespannt, was man für vernünftiges Geld so bekommt
Herbert-von-Karajan
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 09. Sep 2003, 13:46
Ich hab den CD-Player jetzt seit Samstag und er ist echt hammermäßig, nicht zu vergleichen mit herkömmlichen Geräten!

Ich habe zwar überhaupt keine umfassende Erfahrung mit Hi-Fi, aber ich als audiophiler Mensch kann nur von diesem ARCAM-Gerät schwärmen. Durch den Kauf eines anständigen Paares (ev. gebrauchter) Boxen erhoffe ich mir, da noch mehr rauszuholen als mit meinem alten Magnat-Boxen.

mfg an alle und danke für die Tipps

Alte Einspielungen, dirigiert von Herbert-von-Karajan, zählen zu meinen Top-Favoriten - daher der Nickname. Herbert-von-Karajan-Fan wäre vielleicht doch besser gewesen...


[Beitrag von Herbert-von-Karajan am 09. Sep 2003, 13:47 bearbeitet]
cr
Moderator
#32 erstellt: 09. Sep 2003, 14:14
Ich habe auch relativ viele CDs mit HvK (die mir auch zum Großteil gut gefallen), finde aber, dass die mit Solti viel analytischer und durchhörbarer sind (und die Blechbläser sind präsenter, während bei Karajan die Streicher dominieren), vor allem bei Mahler, Bruckner und Wagner.
Herbert-von-Karajan
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 09. Sep 2003, 14:39
@Moderator er:

Sie haben Recht mit dem, was Sie sagen.

Ich bevorzuge Karajan auch in erster Linie bei barocken Werken und bei früherer Wiener Klassik.
Die 9 Bruckner-Symphonien habe ich zB alle von Günther Wand, und diese gefallen mir sehr.
Die Mahler-Symphonien habe ich von Lorin Maazel und den Wr. Philharmonikern, einige Beethoven-Symphonien und andere klassische und viele barocke Werke von Nikolaus Harnoncourt und seinem Concentus Musicus Wien oder auch Carlos Kleiber.
Doch beispielsweise bei der Matthäus-Passion von J.S. Bach ist die Einspielung von Herbert-von-Karajan mit Peter Schreier und Dietrich Fischer-Dieskau und den Berliner Philharmonikern von 1973 mein absoluter Top-Favorit. So auch andere Werke von Bach und Händel.

mfg

Dominik


[Beitrag von Herbert-von-Karajan am 09. Sep 2003, 14:43 bearbeitet]
Interpol
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 09. Sep 2003, 14:49

Was denkt ihr, wie viel sollte einem ein gutes Chinch-Kabel im Hifi-Bereich wert sein als Verbindung von sagen wir einem "durchschnittlichen" ARCAM CD-Spieler zu einem gleichwertigen Receiver?


das dumme an den beipackstrippen war bei mir immer, dass diese irgendwann kablebruch erlitten. und zwar nur vom rumhaengen/staubwischen.

sehr aergerlich, wenn ein kanal einen wackelkontakt hat.

ich hatte die nase voll und habe nach einem mechanisch stabileren kabel geschaut. hier wurde mir das oelbach NF1 empfohlen. das lag preislich an meiner schmerzgrenze.
ist aber auch optisch und mechanisch ein feines teil.

da man die stecker aufschrauben kann, koennte man sogar selber nachloeten.

der klang hat sich im vergleich zur beipackstrippe nicht die spur veraendert.

fazit: ordentliche chinchkabel definieren sich nicht ueber eine klangverbesserung, sondern durch einen ordentlichen mechanischen aufbau und - je nach geschmack - ueber die optik. mit unter 30 euro laesst sich somit ein ordentliches chinchkabel finden.

mfg
Oliver67
Inventar
#35 erstellt: 09. Sep 2003, 14:58
Hallo HvK,

ja der junge Karajan, die Beethoven-Symphonien aus den 60er Jahren, einfach genial. In den 80er Jahren hingegen

Die Bruckner-Symphonien von Celi kann ich auch empfehlen.

Oliver
AURA-Fan
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 10. Sep 2003, 10:16
Hallö!

Ich kann Dir ein Naim Kabel empfehlen.Kostet so etwa 89 Euronen.

Das würde auch soundtechnisch gut zu Deinem Player passen.
Ich benutze es an einem AURA CD100 und war echt überrascht, weil ich vorher eine Oelbachstrippe ( Silverline für 120 €)dranhatte.

Alles ist räumlicher und in den Höhen sehr viel feiner geworden.
cr
Moderator
#37 erstellt: 10. Sep 2003, 10:46
@HvK
Auch mag die Breitwand-Barockmusik mit Karajan als Alternative zu Originalinstrumenten sehr gerne, zB die Brandenburgischen Konzerte, die Händel-Concerti-grossi (3 CDs) oder die Bach-h-moll-Messe.
Ähnlich ist ja auch die Sichtweise von Karl Richer, von dem ich vieles habe (Weihnachtsoratorium, Passionen, Wasser/FW-Musik). Von Klemperer sind die Bachschen Orchestersuiten zu erwähnen, die ich leider nicht bekomme. Einen ähnlichen Ansatz vertritt auch Muti mit seiner Wassermusik aus den 80ern.
Heinz-Werner
Stammgast
#38 erstellt: 10. Sep 2003, 13:55
Guten Tag Liste.

Seit langem verwende ich nur noch DNM-Kabel (Lfd. Mtr. ab 7,50Euro) oder ich konfektioniere die Kabel selber aus Kupferlackdraht ( aus der Ankerwickelei 20Mtr zwischen 3,50 und 5,00Euronen ). Ein Paar vernünftige Metallstecker dran und fertig.
LS Kabel 0,8 bis 1,2 mm Durchmesser
NF Kabel 0,5 bis 0,8 mm dto.
Tonarm-Innenverkabelung 0,05mm. Dieses habe ich, um der Wahrheit die Ehre zu geben nur zweimal gemacht!! Das Entlacken und Anlöten kostet Nerven und macht mächtig
Darum habe ich mir für diese Zwecke Cardas-Kabel bestellt.
Der Klang des Drahtes war allerdings sehr gut.

G r u ß
Heinz-Werner
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#39 erstellt: 10. Sep 2003, 20:24
Hi Heinz-Werner

Die DNMs hatte ich mal im Auge, aber leider nie im Ohr.
Die Einfachheit ist da die Zier - so finde ich.
Sind die Solid-Core mit Steg eigentlich auch für NF konzipiert?

Grüße,

Michael
Heinz-Werner
Stammgast
#40 erstellt: 10. Sep 2003, 21:03
Moin Michael.

Die DNM`s haben zwei verschiedene Kabelabstände im Steg.
NF ca.1cm Breit 0,6mm Durchmesser
LS ca.3cm Breit 0,8mm dto.

Z.Zt. habe ich ein Siemens-Kabel (Silberlegierung) die für die Schaltschränke der DB konzipiert sind als NF-Kabel. Damit fünktioniert es auch sehr gut.

Ich bastele halt gerne (Hobby!!).

G r u ß
Heinz-Werner
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