AAD ADD DDD

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Wopperbummchen
Gesperrt
#1 erstellt: 16. Mrz 2009, 20:03
Unterschiedliche Standards bei CD.
AAD
ADD
DDD

Aber hört man da Unterschiede, bzw. haben DDD CDs eine hörbar bessere Qualität als AAA CDs?
Argon50
Inventar
#2 erstellt: 16. Mrz 2009, 20:12
Hallo!

Dabei handelt es sich nicht um Standards sondern um Aufnahmeverfahren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Aufnahmeverfahren_(CD)

Klanglich entscheidend sind da viel eher die Produktion und das Mastering.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mastering_(Audio)



Grüße,
Argon



[Beitrag von Argon50 am 16. Mrz 2009, 20:12 bearbeitet]
Wopperbummchen
Gesperrt
#3 erstellt: 16. Mrz 2009, 20:13
Ja, ich weiß dass das Aufnahmeverfahren sind. Aber diese Aufnahmeverfahren sind eben "Standards".
So.
langi001
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 16. Mrz 2009, 20:15
Hallo,

das kommt darauf an mit was du sie anhörst, mit nem Kofferradio hörtst du bestimmt keine Unterschied .

Digitales Aufnahmegerät, Digitaler Mischer, Digitaler Master

Analoges Aufnahmegerät, Digitaler Mischer, Digitaler Master

Analoges Aufnahmegerät, Analoger Mischer, Digitaler Master

mfg

langi
Hörbert
Inventar
#5 erstellt: 16. Mrz 2009, 20:15
Hallo!

Es gibt keine AAA CDs. "A" bedeutet analog, eine AAA wäre also eine Schwarze Seibe die man mit einem der alten Plattenspieler abspielen müßte. (Oder halt ein Band)

AAD bedeutet das diese Aufnahme analog aufenommen, analog Gemastert und dann digitalisiert wurde.

ADD gedeutet daß diese Aufnahme analog aufgenommen wurde, vor dem Abmischen digitalisiert wurde und digital weiterverarbeitet wurde

DDD ist eine volldigitale Aufnahme die auch so weiterverarbeitet wird.

Ich persönlich finde volldigitale Aufnahmen an denden nichts komprimiert wurde und die gut gelungen und gut weiterverarbeitet wurden am dynamischten und transparentesten.

Aber es gibt mit allen Aufnahmeverfahren gute wie schlechte Aufnahmen, man sollte eine Entscheidung nicht alleine daran festmachen.

MFG Günther
piccohunter
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 16. Mrz 2009, 20:17
Das Aufnahmeverfahren gibt meiner Erfahrung nach keinen Aufschluß über die Klangqualität des fertigen Produktes.
Meiner Meinung nach kann man sich um diese Angaben einen feuchten ... scheren.

Ist meist sowieso egal, da die begehrte Aufnahme wohl kaum in mehreren Versionen parallel erstellt wurde.

Also: vollkommen egal.
cr
Inventar
#7 erstellt: 16. Mrz 2009, 20:17
Bei sorgfältigen Klassikproduktionen war bei den CDs der 80er Jahre üblich, daß sie (wenn sie nicht ohnehin total digital waren: DDD), ADD waren.
D.h. man nahm das anaologe Mehrspur-Band der Aufnahme (A), digitalisierte jede Spur (D) und erstellte daraus den CD-Master (D).
Daß das besser ist, als alles analog abzumischen und dann erst die CD zu erstellen (AAD), ist naheliegend.
Bei Pop/Rock war es immer etwas anders. Hier lagen oft die Original-Tapes nicht vor, zudem wollte man exakt die bei der Schallplatte verwendete Abmischung (mit weniger Kompression halt) beibehalten, daher meist AAD.
Radiologe
Inventar
#8 erstellt: 16. Mrz 2009, 20:19

Wopperbummchen schrieb:
Unterschiedliche Standards bei CD.
AAD
ADD
DDD

Aber hört man da Unterschiede, bzw. haben DDD CDs eine hörbar bessere Qualität als AAA CDs?


Du vergleichts Äpfel mit Birnen,es sei denn du sprichtst immer von ein und der selben CD die jeweils in den unterschiedlichen "Formaten" vorliegt.

Dies ist aber äusserst selten der Fall,da man aus einer AAD z.b keine DDD erstellen könnte,wenn die Aufnahmen nicht noch einmal neu im Studio eingespielt würden.
Da bei einer Neuaufnahme alles wieder anders klingen würde,kann man auch nichts vergleichen.
langi001
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 16. Mrz 2009, 20:24
Hörbert:


Aber es gibt mit allen Aufnahmeverfahren gute wie schlechte Aufnahmen, man sollte eine Entscheidung nicht alleine daran festmachen.

MFG Günther


Das finde ich auch. Wenn der Typ am Mischer nen schlechten Tag hatte, nützt DDD auch nix mehr.
cr
Inventar
#10 erstellt: 16. Mrz 2009, 20:40
AAA CDs gibts nicht.
AAA ist eine LP: analoges Mehrspurband, analoge Abmischung, analoger Master
Radiologe
Inventar
#11 erstellt: 16. Mrz 2009, 20:44

langi001 schrieb:
Hörbert:


Aber es gibt mit allen Aufnahmeverfahren gute wie schlechte Aufnahmen, man sollte eine Entscheidung nicht alleine daran festmachen.

MFG Günther


Das finde ich auch. Wenn der Typ am Mischer nen schlechten Tag hatte, nützt DDD auch nix mehr.


Genau volle Zustimmung.

Das D oder A in der Mitte bzw. der "Abmischer" ist entscheidend,wobei es klanglich zweitrangig ist ob digital oder analog gemischt wurde.

Gruß Markus
LogicDeLuxe
Stammgast
#12 erstellt: 17. Mrz 2009, 01:26

piccohunter schrieb:
Meiner Meinung nach kann man sich um diese Angaben einen feuchten ... scheren.
Wohl deshalb fehlt bei den meisten CDs wohl auch eine entsprechende Angabe, mal abgesehen von Uralt-CDs, wo meist auch ein mehrsprachiger Erklärungstext im Booklet abgedruckt war.

Viel wichtiger als die verwendete Technik ist die Frage, wie man diese denn einsetzt. Eine hoffnungslos kaputtkomprimierte und/oder übersteuerte Aufnahme klingt ungenießbar, egal ob analog gemischt oder voll digital gearbeitet wurde.

Deshalt halte ich das DR-Logo für wesentlich aussagekräftiger als DDD etc., wenngleich auch dies keine absolute Aussage machen kann.
Heiron
Stammgast
#13 erstellt: 25. Aug 2009, 07:22
Hallo,
ich kann mich erinnern, als damals Ende der 80er das Erasure-Album "The Innocents" herauskam, war auf der Rückseite der CD-Hülle die Buchstaben-Kombi "DAD" vermerkt, was eigentlich nicht so ganz richtig ist.
audioinside
Inventar
#14 erstellt: 25. Aug 2009, 08:09
Sehe das wie meine Vorschreiber, die Angaben sagen über die Klangqualität der Aufnahme nichts aus. Eine gute AAD kann deutlich besser klingen als eine schlechte DDD.

Da ist schon eher das Label ein Garant für guten Klang.
Pilotcutter
Administrator
#15 erstellt: 25. Aug 2009, 08:32
Für die Aufnahme/Einspielung - insb im Klassik-Bereich - an sich macht es (bei guten Labels) in der Tat keinen Unterschied ob ADD oder DDD. Bei den Anfang 80er Aufnahmen kann man es fast nur am Rauschpegel erkennen - der mit Beginn der DDD Ära nahezu gänzlich eliminiert wurde.

Die heutigen Remaster der Klassikaufnahmen (von AAA zu ADD) sind auch kaum mehr als ursprüngliche Analogaufnahmen zu erkennen.
Schneewitchen
Inventar
#16 erstellt: 25. Aug 2009, 16:48
Die auf einer CD oder CD-Hülle angegebenen 3 Buchstaben sind keine Garantie,daß sie tatsächlich zutreffen.Mal sind sie irrtümlich falsch angegeben oder es wurde absichtlich geschummelt.Mal wurden falsche Buchstaben mit Sticker überklebt und manchmal wurde ein Fehldruck unberichtigt verkauft.Viel Mühe hat man sich mit diesen Bezeichnungen nicht gemacht.Meistens treffen sie aber zu.
Man kann sich also nicht 100% auf AAD/DDD verlassen.
Burkie
Inventar
#17 erstellt: 25. Aug 2009, 23:16

langi001 schrieb:
Hallo,

das kommt darauf an mit was du sie anhörst, mit nem Kofferradio hörtst du bestimmt keine Unterschied .

Digitales Aufnahmegerät, Digitaler Mischer, Digitaler Master

Analoges Aufnahmegerät, Digitaler Mischer, Digitaler Master

Analoges Aufnahmegerät, Analoger Mischer, Digitaler Master

mfg

langi

Digitale Mischer gab es damals noch gar nicht... Die Buchstaben beziehen sich auf das verwendete Tonbandgerät.
Der erste steht für das zur Aufnahme verwendete Tonbandgerät, der zweite für das beim Mischen und Schneiden verwendete, und der Dritte für das beim Pre-Mastern verwendete.
CDs müssen von speziellen (digitalen) Pre-Master-Bändern gemastert werden, bei denen neben dem Programmmaterial (im Digitalformat) auch noch Systemdaten (z.B. Titel-Startmarken) vorhanden sind. Mastern heißt bei der CD die Erstellung des Preßstempels, wobei der Pre-Master auf den Glasmaster, von dem dann die Preßstempel gezogen werden, mit dem Laser belichtet wird.
Zu Beginn der Digital-Ära wurden lediglich die analogen gegen digitale Bandmaschinen ausgetauscht. Das Mischpult und Effektgeräte waren analog und wurden auch über den analogen Weg angeschlossen. Die alten Digitalaufnahmen hatten also immer mehrere AD/DA-Wandlungen auf dem Buckel, von der Aufnahme (AD) zur Mischung (DA-AD). Damals gab es einfach noch keine (zumindest wirtschaftlich einsetzbare) Digitale Signalprozessoren (DSP), die man benötigt, um rein digitale Mischpulte zu bauen.
Ich meine mich zu erinnern, dass eine große deutsche Rundfunkanstalt (der WDR?) sich wohl Anfang der 90er dann ein digitales Mischpult geleistet hat, sodass der ganze Aufnahmeprozeß nun rein digital ablaufen konnte. Diese CDs (Klassik) hießen dann DDDD, ein Extra-D für den digitalen Mischer...

Heutzutage nimmt man direkt auf die Festplatte auf, die Mischung und das Schneiden erfolgt am PC. Somit kann man heutzutage als Hobbyist mit vergleichsweise niedrigem Budget "professionelle" Aufnahmen selber machen, rein technisch zumindest.

MfG
cr
Inventar
#18 erstellt: 26. Aug 2009, 00:10
Das dritte D steht - im ursprünglichen Sinn mit 3 Buchstaben - für das Speichermedium, daher ist LP immer XXA und CD immer XXD.
Bei den großen Klassik-Labels waren die Bezeichnungen wohl auch richtig; daß im Nicht-Klassik-Beeich geschwindelt wurde, würde mich aber nicht wundern.
rstorch
Inventar
#19 erstellt: 26. Aug 2009, 16:04

cr schrieb:
Bei sorgfältigen Klassikproduktionen war bei den CDs der 80er Jahre üblich, daß sie (wenn sie nicht ohnehin total digital waren: DDD), ADD waren.
D.h. man nahm das anaologe Mehrspur-Band der Aufnahme (A), digitalisierte jede Spur (D) und erstellte daraus den CD-Master (D).
Daß das besser ist, als alles analog abzumischen und dann erst die CD zu erstellen (AAD), ist naheliegend.
Bei Pop/Rock war es immer etwas anders. Hier lagen oft die Original-Tapes nicht vor, zudem wollte man exakt die bei der Schallplatte verwendete Abmischung (mit weniger Kompression halt) beibehalten, daher meist AAD.


Na, das sehe ich etwas anders. Heute geht man oft dazu über Teile oder alles analog zu mischen oder über analoge Summierer zu mischen, egal ob PÜP oder Klassik.

In den 80ern wurden die meisten Klassik Mitschnitte direkt analog zu Stereo gemischt und die Summe dann digitalisiert. Analoge Mehrspurbänder waren die Ausnahme und liefen höchstens als Safety mit.

Ich kenne auch keinen Fall, in dem man anaolge Mehrspurbänder digitalisierte, um dann auf digitaler Ebene eine Mischung zu machen. Damals gab es ja kaum digitale Mischpulte und DAWs waren noch nicht leistungsfähig genug.

AAD, ADD, DDD oder DAD ist alles egal. Es ist KEIN Qualitätskriterium. Die Umsetzung macht den Unterschied und nicht ob analog oder digital inirgendeiner Produktionsstufe.

Heute kann jeder Homerekorder mit einem Tascam All IN ONE Gerät eine DDD CD erstellen. Die ist dann bestimmt nicht besser als eine AAD CD mit richtiger Studiotechnik - vom musikalischem Wert mal ganz abgesehen.
cr
Inventar
#20 erstellt: 27. Aug 2009, 00:03
Tatsache ist aber dennoch, daß alle CDs der Polydor-Klassikgruppe (DG; DEC; PHILIPS) in den 80ern, so sie nicht DDD waren, ADD waren. AAD ist mir nie untergekommen bei diesen Labels. Nur bei Pop etc.
Was auch immer nun ADD und DDD dabei genau bedeutet.
In den DG Heftchen steht:

DDD: dig. Tonband bei Aufnahme, bei Schnitt und/oder Abmischung, bei Überspielung
ADD: Analoges Tonband bei der Aufnahme, dig. Tonband bei Schnitt und/oder Abmischung und bei Überspielung
AAD: Analoges Tonband bei der Aufnahme und bei Schnitt und/oder Abmischung, dig. Tonband und bei Überspielung
rstorch
Inventar
#21 erstellt: 27. Aug 2009, 08:58

cr schrieb:

ADD: Analoges Tonband bei der Aufnahme, dig. Tonband bei Schnitt und/oder Abmischung und bei Überspielung


Ja, bei ADD bezieht sich das zweite "D" auf den digitalen Schnitt. Damals wurde das teilweise auf DAT-Schnittplätzen von Sony gemacht, aber auch schon auf den ersten Mastering Workstations von Sonic Solutions.

Es war dann ein Stereoschnitt. Einen digitalen Mehrspurschnitt gab es noch nicht und eine Überspielung von anaolgen Mehrspurbänder auf digitale Mehrspurbänder wie DASH Maschinen hätte keinen Sinn gemacht, denn dann hätte man die Produktion ja auch gleich direkt auf DASH machen können. Die ersten DASH Maschinen hatten übrigens nur 16 Bit und waren damit analogen Bändern mit dem damals üblichen Telcom C4 unterlegen.

Letztlich ist es aber müßig, darüber zu steiten, ob ADD, AAD, oder DDD besser ist. Die ersten DDD Produktionen klangen meist mies - was auch kein Wunder bei der damaligen Wandlertechnik ist. Heute wird im Klassikbereich durchgängig dgital aufgezeichnet. Die Mischung erfolgt dann entweder digital oder analog - je nach Vorliebe des Toning. Der Schnitt ist immer digital und das Mastering ist fast immer eine Mischung aus beiden Technologien.

Genau genommen war der Aufdruck von den 3 As oder Ds oft ein Etikettenschwindel und nur Marketing. Wenn man damals die Mischung analog gemacht hat und der Analogausgang des Pultes ging auf einen DAT Rekorder, nahm man bereits das D für die zweite Stelle …
Burkie
Inventar
#22 erstellt: 12. Sep 2009, 17:13
Hallo,

aber das war doch im Sinne der Kennzeichnung: Zweites D, wenn bei der Mischung ein digitales Bandgerät verwendet wird.

MfG
rstorch
Inventar
#23 erstellt: 16. Sep 2009, 19:03
Jaja, das zweite D stand für die Mischung.

Unter digitaler Mischung verstehe ich aber Mischung mit einem Digitlapult oder einer DAW.

Eine analoge Mischung auf DAT, das waren die damals üblichen Digitalbänder, hate mit 16 Bit je mach Musikrichtung Schwächen gegenüber einer Senkelmaschine. Bei den 1/4" und 1/2" Masterbändern mit Dolby SR oder Telcom C4 kam man bezüglich des Rauschens schon vorher auf eine 18 Bit Dynamik. Bei Rock und Pop hatte der analoge Senke meist klangliche Vorteile, bei den meisten Klassiksachen auch noch.

Es gab aber auch sehrgute Studios, die mit externen Wandlern auf DAT gegangen sind, das war dem analogen Senkel im Klassikbereich in der Regel überlegen.

Über die Niancen der Machart für die einzelnen 3 D´s könnte man noch ewig schreiben. Letzlich muss man aber sagen, es sagt überhaupt nichts über die Qualität.

Heute werden immer mehr Produktionen wieder auf analogen Mischpulten erstellt oder mit analogen Summierern summiert. Mit den heutigen Digtialpulten oder DAWs kommt man allerdings bei höheren Samplingfrequenzen zu ähnlich guten Ergebnissen.
LogicDeLuxe
Stammgast
#24 erstellt: 18. Sep 2009, 11:26

Burkie schrieb:
CDs müssen von speziellen (digitalen) Pre-Master-Bändern gemastert werden
Von wann ist diese Information? Ich könnte wetten, daß das heute mindestens genau so gut auch von Festplatte geht. Der Vorgang ähnelt dem Brennen von CDR, aber mit mehr Leistung. Die meisten Kopierwerke nehmen mittlerweile auch Pre-Master-CDR ohne Extrakosten an.
Mastern heißt bei der CD die Erstellung des Preßstempels, wobei der Pre-Master auf den Glasmaster, von dem dann die Preßstempel gezogen werden, mit dem Laser belichtet wird.
Natürlich ist dieser Vorgang ist mit dem "D" nicht gemeint. Vom Pre-Mastern als Vorgang spricht man eher selten. Wenn ein Tontechniker vom Mastering spricht, ist eigentlich schon klar, daß er nicht den Vorgang im Kopierwerk meint.
cr schrieb:
Bei den großen Klassik-Labels waren die Bezeichnungen wohl auch richtig; daß im Nicht-Klassik-Beeich geschwindelt wurde, würde mich aber nicht wundern.
Bei Right Said Fred "Up" liegt der Verdacht nahe. Ich habe die Erstauflage, und im Booklet entschuldigen die sich über den Rauschpegel, der unvermeidbar war, da das Album auf analogem Band produziert wurde. Eigentlich kaum der Rede wert, denn es rauscht nicht mehr als bei anderen gut produzierten CDs aus dieser Zeit.
Jedefalls habe ich vor ein paar Jahren dieses Album mit einem protzigen DDD-Schriftzug gesichtet. Dazu müßte man das Album ja komplett neu produzieren, aber davon stand da nichts.
Burkie
Inventar
#25 erstellt: 30. Sep 2009, 17:56
Hallo,

das mit den Bändern war ja "damals" so üblich, ich denke, es waren Umatic-Videokassetten.
Heute geht es wohl direkt aus dem Server des Presswerks.

Der Begriff "Premastern" ist leider aus dem Wortschatz verschwunden. Man findet ihn z.B. auf der Erstausgabe von Yes - 90152, dort steht im Booklet, "CDD pre-mastering by WCI Record Group".

Was heutzutage als "Mastern" bezeichnet wird, ist eigentlich Teil des Mischens: Summenbearbeitung, also klangliche Bearbeitung der schon gemischten Stereosumme. Das kommt wohl daher, dass Spezis wie Bob Ludwig beim Mastern, also Überspielen von LPs "eigenmächtig" am Sound herumgebastelt hatten.

MfG
chessmichi
Stammgast
#26 erstellt: 02. Okt 2009, 12:51
hi

dad gibts auch...

aber es stimmt - es gibt ddd`s die furchtbar klingen und aad`s die himlisch sind.
über die klangkqulität sagt das überhaupt nichts aus.

das label dmp (http://www.dmprecords.com/DMPhist.htm) bietet auch "dd" cd`s an - quasi n "direktschnitt.

die "Manfredo Fest - Braziliana" gehört mit zum besten was ich je gehört hab.

gruss
micha

ps: häifig ist nicht das medium sondern derjenige der abmischt der klangschädlichste einfluss. und das korrigieren auch 10000€ kabel und "cd-entmagnetisierer " nicht.
Mero42
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 19. Mrz 2010, 18:16
Hallo,

ist zwar ein älterer Thread, aber ich habe letztens die Angabe DDD/LA gesehen. Was bedeutet das LA? Tante Google konnte mir nicht helfen und ich komme nicht darauf, was das bedeuten könnte.

Weiß es einer von Euch?

Danke und viele Grüße,
Mero
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