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Analog oder Cinch (optisch)?

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gerry56
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Jun 2012, 11:31
Mahlzeit und ein schönes Wochenende.

Meine Frage ist folgende.
Was ist besser - ein optischer (digitaler), oder ein herkömlicher analoger - Eingang / Ausgang?
Die Fragestellung betrifft eine normale Stereoanlage, KEINE Sourroundnalage (kein 2.1, 5.1 usw).


CD-Player können sowohl an einen digitalen (optischen), als auch an einen analogen (Cinch) Eingang angeschlossen werden.
Auch DVD-Player (hier geht es nur um den Ton, das Audiosignal) können sowohl an einen digitalen (optischen), als auch an einen analogen (Cinch) Eingang angeschlossen werden.
SAT Receiver (hier geht es nur um den Ton, das Audiosignal) können sowohl an einen digitalen (optischen), als auch an einen analogen (Cinch) Eingang angeschlossen werden.

Da sich Musiksammlungen auf dem Computer besser verwalten lassen, und Musikstücke auf dem PC schneller gefunden werden, verwende ich für die Berieselung und als Hobby-DJ den PC für die Musikwiedergabe.
Für den PC gibt es Soundkarten mit optischem (SP/DIF Ein- Ausgang) und analogem Ein- / Ausgängen.
Weiters könnte man ja auch mit einem optischen Kabel von der Stereoanlage zu einen D/A-Wandler gehen, der an die Soundkarte (ohne optischem Eingang) des PC's anschlossen ist.

Nun die Gewissensfrage.
Bringt die digitale (optische) Audioverbindung bei der Aufnahme vom z.B. SAT-Receiver auf den PC einen besseren Klang, und / oder weniger Störgeräusche oder sonst etwas?
Wäre es z.B. bei Schallplattenaufnahmen (Analog Vinyl) mit Cinch (analog) zum Verstärker und dann optisch von Verstärker zum Computer vielleicht sogar ein Nachteil oder trotzdem ein Vorteil?

Ich hoffe auf eine rege Beteiligung und hoffe, daß dieses Thema für viele interessant ist.

Danke im voraus
Gerry
*Nightwolf*
Inventar
#2 erstellt: 23. Jun 2012, 12:27
Das hängt alles von deinen digital/analog-Wandlern ab (oder umgekehrt) ab. Hast du eine grottige Soundkarte und einen sehr guten Verstärker ist der Digitalweg wohl der bessere. Bei einer guten Soundkarte kann der analog-Weg der bessere sein.
Rentner323
Stammgast
#3 erstellt: 23. Jun 2012, 12:27
Grundsätzlich hat man mit optischen Verbindungen weniger Probleme (keine Brummschleifen oder Einkopplungen etc), wo es optisch geht würde ich also dazu raten.

Allgemein zu Sagen das eine optische Übertragung qualitativ besser sei ist falsch, bei guter Verkabelung und einem evt. besserem D/A-Wandler in der Soundkarte als im Receiver/Verstärker könnte es z.B andersherum sein.

Was die Aufnahme von Schallplatten angeht ist der Umweg über Digital vielmehr kontraproduktiv (die Anzahl der Geräte im Signalweg sollte gering gehalten werden), eine Vernünftige Verkabelung und eine gute Soundkarte reichen vollkommen, vorallem da der Schallplattenspieler im allgemeinen keine Brummschleifen bringen sollte (kein Schutzleiter).

Also wo es optisch/digital geht sollte man es verwenden, wo es nur über Umwege sollte eine gute Verkabelung ausreichen.

Achso für eine gute Verkabelung muss ein Cinch-Kabel nicht 50 Euro kosten, es sollte geschirmt sein und vernünftige Kontakte besitzen, außerdem kurze Signalwege und natürlich nicht gerade 3 mal ums Bildschirmkabel gewickelt sein.
gerry56
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 23. Jun 2012, 13:57
Vorerst einmal danke für die raschen und informativen Antworten.

Auf dem PC habe ich eine Soundblaster X-Fi Xtreme mit analogen Eingängen.
Das Mainboard hat PCI-Steckplätze, aber keine PCI-Express.

Leider habe ich aber aus Platzgründen den PC nicht neben der Stereoanlage stehen, und daher einen etwas längeren Weg für das Audiokabel.
Sollte auf Grund der Kabellänge daher digital besser sein, würde ich entweder einen guten D/A-Wandler vor die Soundkarte zwischenschalten, oder gleich eine Soundkarte mit optischem (digitalen) Anschluß einbauen.
Hier habe ich aber einerseits Bedenken wegen der Kabellänge analog über 6 Meter.
Andererseits bei Zwischenschalten eines D/A-Wandlers vor der Soundkarte gibt es wieder - so wie es Rentner323 betont - ein zusätzliches Gerät in der Kette.
Wechsle ich die Soundkarte, gibt es zwar kein zusätzliches Gerät, aber die Umwandlung des Analogsignals der Schallplatte (eventuell Tonband oder MC) auf digital.

CD's werden sowieso auf dem PC gerippt und nicht von der Stereoanlage überspielt.
Es werden hauptsächlich Langspielplatten und Singles (Vinyl) von der Stereoanlage auf den PC überspielt.
Bei seltenen Aufnahmen, die nicht anders zu bekommen sind, kann auch schon einmal vom Tonband oder vom Kassettendeck (Tape-Deck) auf den Computer überspielt werden.

Wenn ein zusätzlicher D/A-Wandler oder eine digitale Soundkarte die bessere Lösung betreffend Klangqualität und weniger Störgeräuschen, Fremdgeräuschen wäre, bitte ich um Vorschläge.

Der Rest der Anlage ist so aufgebaut, daß die Kabellänge zwischen 75cm und 1,50m beträgt.
Die Analogkabel sind Copperhead mit vergoldeten Steckern.

Gerry56
*Nightwolf*
Inventar
#5 erstellt: 23. Jun 2012, 14:23
Von wie vielen Bändern/Platten reden wir denn hier? Wenn es nur ein paar sind, lohnt es sich vielleicht, einfach mal für kurze Zeit die Anlage neben den Rechner zu stellen. Man überspielt ja nur einmal.

Was die Anzahl der Geräte betrifft bin ich leicht anderer Meinung. Wenn das Signal erstmal digital ist, dann macht es kaum noch einen Unterschied, was da noch kommt, hauptsache es rechnet nicht am Signal herum. Ob die Musik vom Plattenspieler im Verstärker oder in der Soundkarte gewandelt werden sollte, oder irgendwo dazwischen, hängt von der Qualität der einzelnen Teile ab. Hier wird nur nur ein Testlauf Gewissheit bringen. Mach es so, wie es für dich am besten klingt.
gerry56
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 23. Jun 2012, 17:59
Hallo Nightwolf

Wir sprechen von zirka 900 LP's, 200 Supersingles und 3.000 bis 4.000 Singles (Alles Vinyl).
Musikkasetten sind es nur 200.

Testlauf ist ein Problem, da ich keinen D/A-Wandler und auch keine digitale Soundkarte habe.
Zum testen müßte ich die Teile erst kaufen.

Da ich nicht weis, ob die Digitalisierung des Signals von der Stereoanlage zum PC (beim Abspielen vom PC zur Stereoanlage) eine Verbesserung bringt, wollte ich erst einmal nachfragen, bevor ich eventuell unnötig etliche (T)Euros verschwende.

Obwohl ich trotz des langen Signalweges kein Brummgeräusch auf dem PC habe, lese ich immer wieder, daß Kabellängen von 1m nicht überschritten werden sollten.
Meine Verbindung Stereoanlage zu PC beträgt immerhin über 6 Meter (Copperhead mit vergoldeten Cinch-Stecker).

Gerry
gerry56
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 24. Jun 2012, 18:00
Nochmals danke an alle Teilnehmer.

Ich glaube, der Thread kann als erledigt geschlossen werden.

Eure Meinungen / Antworten haben meine Testergebnisse bestätigt.
Optische Anschlüsse, Lichtleiterkabel sind nicht notwendig.

Ich werde meine Stereoanlage und die Verbindung Stereoanlage zu Computer und umgekehrt (PC zu Stereoanlage) so lassen, wie sie ist - MIT ANALOGKABELN und Cinchstecker.

Ich werde nicht einmal das Analogkabel vom CD-Player tauschen und auch diese Verbindung analog beibehalten.

Es ist offenbar so, wie schon anfangs angedeutet wurde, eine Glaubensfrage, um nicht zu sagen Voodoo-Hi-Fi.

Danke an carlinhos für den Tip, jedoch sind mir selbst erledigte Aufnahmen / Überspielungen lieber.
CD-ripps und Vinylüberspielungen die ich selbst erledige, dauern zwar um vieles länger als die Internetsuche, aber ich weis genau, wie ich gerippt habe, bzw. wie ich überspielt habe.
Bei eventueller Nachbearbeitung (starkes rauschen und starkes knacksen entfernen) weis ich auch genau, was ich gemacht habe, und was ich nicht gemacht habe.
Bei den Downloads kann ich nicht wissen, ob das Lied verfremdet wurde oder nicht.

Jene Liedinfos, die ich nicht auf dem Cover finde, hole ich mir per WinAmp und MP3Tag aus dem I-Net.
Mit diesen beiden Programmen kann ich auch von Wave-Dateien die Liedinfos aus dem Internet abfragen.

Außerdem ist die eigene "digitalisierung" von Vinyl eine gute Gelegenheit, ein guter Grund, die alten Schallplatten mal wieder zu hören.

Gerry56
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