Fiepen bei Verbindung des PCs mit dem Verstärker

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Agilolfinger
Neuling
#1 erstellt: 02. Nov 2019, 12:59
Hallo Zusammen,

ich bitte um Ratschläge. Ich habe einen neuen PC.
Mein Alter PC war mit einem Klinke auf Cinch Kabel an meinen dynavox CS-PA1MK Verstärker angeschlossen. Ohne Probleme.
Wenn ich das Klinkenkabel an das neue Mainboard anschließe (ein Aorus Ultra Gaming) kommt aus den Lautsprecher ein unangenehm lauten Fiepen.
Das Problem tritt nicht auf, wenn ich z.B. mein Handy an den Verstärker anschließe oder Kopfhörer an den Rechner anschließe. Also tritt der Fehler nur in der Konstellation Rechner und Verstärker auf.

Ich habe auch schon versucht den Verstärker mit einem USB auf Klinke Adapter anzuschließen. Leider kein Erfolg.

Was könnte ich noch tun?

Danke & Grüße
Agilolfinger
Basstian85
Inventar
#2 erstellt: 02. Nov 2019, 14:01
Könnte evtl. eine Masseschleife sein...

Verfügt dein PC über einen Toslink-ausgang? Wenn ja, könntest du so einen kleinen DAC versuchen: Beispiel. Bei Toslink besteht keine elektrische Verbindung zwischen den Geräten. Es darf dann aber auch keine andere elektrische Verbindung zwischen PC und Verstärker bestehen, sonst würde es wieder fiepsen (Wenn es denn ein Masseproblem ist). Also besser auch nicht den USB Anschluss des DACs an den PC anschliessen -> USB Netzteil.

Was für ein USB Kabel/Adapter war das?


[Beitrag von Basstian85 am 02. Nov 2019, 14:04 bearbeitet]
Agilolfinger
Neuling
#3 erstellt: 03. Nov 2019, 10:35
Hallo Basstian,


Was für ein USB Kabel/Adapter war das?

Das war ein ganz einfacher Adapter: https://www.amazon.d...id=1572773589&sr=8-7

Ich habe an meinem Mainboard tatsächlich DAC USB-Ports für die ich die Spannung abschalten kann. Wenn ich das tue, wird das fiepen zwar deutlich leiser, aber es kommt auch kein Ton Signal mehr durch.

Grüße
Agilolfinger
rrp73
Stammgast
#4 erstellt: 03. Nov 2019, 10:45
bei meinem Notebook war die Ursache für das "Fiepen" die interne GK für HDMI (fürn Zweitmonitor)...
probier mal den Monitor ausschalten, dann erkennst du ev., ob die GK das Problem ist.
Basstian85
Inventar
#5 erstellt: 03. Nov 2019, 11:01
Der Adapter ist halt ein DAC, anders ist es nicht möglich Digital auf Analog zu "adaptieren". Der braucht Strom und nimmt den durch USB, wenn du den Strom abklemmst, funktioniert der DAC nicht mehr und gibt kein Signal mehr aus.

Meine Vermutung: Da es trotz "ausgeschaltetem" DAC noch fiepst, scheint es nicht im eigentlichen Tonsignal zu sein. Ich tippe auf die Masseschleife. Hier kenne ich mich nicht so aus. Es heißt oft, es könne helfen die beteiligten Geräte alle an die gleiche Steckerleiste anzuschließen oder die Stecker zu drehen.

Mit einer Toslink-verbindung solltest du aber auf der sicheren Seite sein...
rrp73
Stammgast
#6 erstellt: 03. Nov 2019, 11:08
mit einem ifi Defender 3.0 link und einer externen DC5V-Stromversorgung
könntest du die USB-Stromversorgung unterbrechen, trotzdem keine Garantie, dass es fuktioniert... wenn das Fiepen im Signal ist...
ev. mit einem iSilencer kombinieren...
beide ifi-USB-Geräte nur in Verbindung mit einem USB-DAC sinnvoll/verwendbar...


[Beitrag von rrp73 am 03. Nov 2019, 11:11 bearbeitet]
Agilolfinger
Neuling
#7 erstellt: 03. Nov 2019, 19:51
Hallo,


Meine Vermutung: Da es trotz "ausgeschaltetem" DAC noch fiepst, scheint es nicht im eigentlichen Tonsignal zu sein. Ich tippe auf die Masseschleife. Hier kenne ich mich nicht so aus. Es heißt oft, es könne helfen die beteiligten Geräte alle an die gleiche Steckerleiste anzuschließen oder die Stecker zu drehen.

Das hört sich auch nach einem Bereich an, in dem ich mich nicht auskenne. Stecker drehen bringt nichts, alles hängt an der gleichen Steckdosenleiste. Mich wundert es halt nur, dass es mit dem gleichen Aufbau, bloß mit nem anderen PC schonmal funktioniert hat.


Mit einer Toslink-verbindung solltest du aber auf der sicheren Seite sein...

D.h. ich könnte den optischen Ausgang von meinem Mainboard benutzen, mir einen Wandler auf Cinch bzw. Klinke besorgen, und da hab ich dann das Problem nicht, dass Strom fließt? Der Wandler hat dann aber eine extra Stromversorgung.


Grüße
Agilolfinger
Basstian85
Inventar
#8 erstellt: 03. Nov 2019, 20:35
Ja ist, schon komisch. War der alte ein "Desktop PC" und der Neue auch? Beide mit Schuko-stecker?

Ändert sich das Fiepsen eigentlich mit der Last der CPU? also hörst du sozusagen den PC arbeiten?

Das mit dem Toslink sollte so klappen wie du es schreibst. Der DAC den ich verlinkt hatte zB hat ja einen RCA Ausgang rot/weiß der käme an den Eingang vom Verstärker. Die Stromversorgung funktioniert an dem per USB, den solltest du aber vielleicht besser nicht am PC anstecken, denn so haben PC und Verstärker ja wieder eine leitende Verbindung USB -> DAC -> Cinch -> Verstärker. Also besser ein USB-Netzteil versuchen. Nur die optische Verbindung sollte zwischen DAC und PC stehen.

Ich kann dir aber nicht garantieren, dass es das Fiepen beseitigt, ich bin mir ja auch nicht sicher was das Problem ist. In über 90% der Fälle von irgendwelchen Fiepsen, Brummen hilft Toslink aber. Da ist ein transparenter Kunststoffleiter drin, der ein rotes Licht leitet, sonst nichts.


[Beitrag von Basstian85 am 03. Nov 2019, 20:36 bearbeitet]
Agilolfinger
Neuling
#9 erstellt: 03. Nov 2019, 21:04

Ja ist, schon komisch. War der alte ein "Desktop PC" und der Neue auch? Beide mit Schuko-stecker?

Ja beides Desktop PCs. Ist sogar das gleiche Stromkabel, aber ein anderes Netzteil im Gehäuse.


Ändert sich das Fiepsen eigentlich mit der Last der CPU? also hörst du sozusagen den PC arbeiten?

Wäre mir bis jetzt noch nicht aufgefallen.

Gerade bei solchen Fehler, ist die Audio/Ton-Übertragung für mich ein Rätsel. Dinge die augenscheinlich überhaupt nichts miteinander zu tun haben, können den Unterschied machen. Aber ich probiere das mit dem DAC mal.

Danke erstmal
Agilolfinger
Neuling
#10 erstellt: 08. Nov 2019, 18:16

Das mit dem Toslink sollte so klappen wie du es schreibst. Der DAC den ich verlinkt hatte zB hat ja einen RCA Ausgang rot/weiß der käme an den Eingang vom Verstärker. Die Stromversorgung funktioniert an dem per USB, den solltest du aber vielleicht besser nicht am PC anstecken, denn so haben PC und Verstärker ja wieder eine leitende Verbindung USB -> DAC -> Cinch -> Verstärker. Also besser ein USB-Netzteil versuchen. Nur die optische Verbindung sollte zwischen DAC und PC stehen.


Es klappt. Allerdings fiept es wenn ich USB-Strom vom Rechner nehme. Du hattest Recht.

Danke für die Hilfe
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