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Wave auf -3dBFS normieren

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Beitrag
pixel-shock
Neuling
#1 erstellt: 17. Dez 2007, 21:27
Hallo zusammen,

ich weiß ihr könnt es bestimmt nicht mehr hören, aber ich habe keine Ahnung von dem Gebiet und recherchiere nun schon ne ganze Weile ohne Erfolg.

Ich habe eine WaveDatei mit ner SamplingRate von 8000Hz & 16Bit ... diese soll ich nun auf -3dBFS normieren (in MatLab) und ich habe wirklich keinen Schimmer wie ich das machen soll.

Meine Überlegung war, dass die AudioDatei

- 96dB hat (weil 20*log(2^16bit)), was dann 0dBFS entspricht?
- somit wären 96dB -3dBFS?

Oder verstehe ich da was völlig falsch.

Würde mich wirklich sehr über Hilfe freuen.

LG
Tino


[Beitrag von pixel-shock am 17. Dez 2007, 21:32 bearbeitet]
rstorch
Inventar
#2 erstellt: 20. Dez 2007, 20:46
Ja, da verstehst Du was völlig falsch. Offensichtlich will jemand von Dir den Pegel so eingestellt haben, dass er maximal -3 dBFS beträgt. Vermutlich soll auch noch ein Limiter eingesetzt werden. Wenn nicht, einfach normalisieren und dann den Pegel um 3 dB verringern. Hoffe das hilft.

Ansonsten gibt´s für solche Aufgaben Masteringstudios ...
Accuphase_Lover
Inventar
#3 erstellt: 20. Dez 2007, 21:25
Eigentlich ist soetwas mit jedem g'scheiten Audioeditor möglich. Damit lässt sich auf quasi jeden gewünschten Wert normalisieren. Auch mit 8kHz-WAVE-Files.

Mit 2exp16 erechnest du nur die Quantisierungsstufen einer 16bit Datei !



Grüsse
pixel-shock
Neuling
#4 erstellt: 20. Dez 2007, 21:31
Hi ihr beiden ...

DANKE erstmal für eure Antworten.
Ich soll das mit MatLab machen ... sprich mein Prof gibt mir eine Audiodatei und dann soll halt automatisch ausgesteuert werden (so nennt er dass) ... ich hab auch die Daten der Wave zu jedem Zeitpunkt zur Verfügung, nur weiß ich nicht, was ich damit anfangen soll, aber ich werde mich da nochmal genauer belesen und dann nochmal fragen, bevor ich euch den letzten Nerv raube
Falls das erst nach Weihnachten was wird - wünsche ich ein frohes Fest

LG
Tino
rstorch
Inventar
#5 erstellt: 20. Dez 2007, 21:32
Damit dürfte die Frage beantwortet sein.

Man kann allerdings über den Sinn des Normalisierens streiten. Für mich macht Normalisieren keinen Sinn - egal welchen Grenzwert man eingibt und egal bei welcher Bearbeitungsstufe.
pixel-shock
Neuling
#6 erstellt: 20. Dez 2007, 21:40

rstorch schrieb:
Damit dürfte die Frage beantwortet sein.


Meinst du mit der Antwort von Accuphase_Lover?
Das ist mir zwar im Moment noch nicht klar, aber wie gesagt, ich hab auch (noch) keine Ahnung davon.


rstorch schrieb:

Man kann allerdings über den Sinn des Normalisierens streiten. Für mich macht Normalisieren keinen Sinn - egal welchen Grenzwert man eingibt und egal bei welcher Bearbeitungsstufe.

Fur mich im Moment auch nicht Aber ich glaube bei mir liegts am Unwissen und bei dir isses umgekehrt

LG
Tino
rstorch
Inventar
#7 erstellt: 20. Dez 2007, 22:06

pixel-shock schrieb:


Fur mich im Moment auch nicht Aber ich glaube bei mir liegts am Unwissen und bei dir isses umgekehrt

LG
Tino


Da musst ich jetzt mal kräftig lachen.

Ja, Accuphase Lover hat´s beantwortet. Jede bessere Audiosoftware kann normalisieren. Nicht, weil es Sinn macht, sondern weil so ein Gimmick schnell programmiert ist und viele Unwissende sich über ein weiteres Ausstattungsmerkmal freuen.
Accuphase_Lover
Inventar
#8 erstellt: 21. Dez 2007, 00:07
Das würde ich nun nicht sagen, dass Normalisieren keinen Sinn macht.
Die Funktion ist durchaus sinnvoll, um einen gewünschten Maximalwert zu erzielen.
Beim Mastering macht das natürlich der Limiter. Wenn ich im Nachhinein den Pegel auf einen gewünschten Wert bringen möchte, z.B. für's CD-Brennen, brauche ich die Normalisierung. Oder auch beim "Vorbereiten" auf verlustreiche Kompression wie bei MP3, um Übersteuerungen der Peaks zu vermeiden.
Nicht umsonst gibt es ja auch bei LAME den Normalisierungs-Parameter.

Leider liesst man manchmal irrtümlicherweise, dass Normalisieren immer auf 0.0 dBFS setzen bedeutet, was natürlich Quatsch ist. Ich kann auf jeden beliebigen Wert normalisieren. Wenn man es in Massen macht, z.B. auf -1.0 dBFS, ist es auch nicht hörbar. Ausser es werden wirklich Schrott-Algorithmen verwendet, was aber kaum der Fall sein dürfte.



Grüsse
rstorch
Inventar
#9 erstellt: 21. Dez 2007, 00:27

Accuphase_Lover schrieb:
Das würde ich nun nicht sagen, dass Normalisieren keinen Sinn macht.
Die Funktion ist durchaus sinnvoll, um einen gewünschten Maximalwert zu erzielen.
Beim Mastering macht das natürlich der Limiter. Wenn ich im Nachhinein den Pegel auf einen gewünschten Wert bringen möchte, z.B. für's CD-Brennen, brauche ich die Normalisierung. Oder auch beim "Vorbereiten" auf verlustreiche Kompression wie bei MP3, um Übersteuerungen der Peaks zu vermeiden.
Nicht umsonst gibt es ja auch bei LAME den Normalisierungs-Parameter.

Leider liesst man manchmal irrtümlicherweise, dass Normalisieren immer auf 0.0 dBFS setzen bedeutet, was natürlich Quatsch ist. Ich kann auf jeden beliebigen Wert normalisieren. Wenn man es in Massen macht, z.B. auf -1.0 dBFS, ist es auch nicht hörbar. Ausser es werden wirklich Schrott-Algorithmen verwendet, was aber kaum der Fall sein dürfte.
Grüsse


Um einen gewünschten Maximalwert nicht zu überschreiten, nimmt man einen Limiter.

Das Erreichen eines gewünschten Maximalwertes durch Normalisieren bringt nichts. Wenn ich das bei 2 verschiedenen Titeln mache, sind die nachher unterschiedlich laut, z.B. nur weil bei einem am Ende 1 Paukenschlag kommt und dadurch der gesamte Titel leiser ist. Nehme ich beide Titel zusammen als Referenz, ist auch der 2. Titel leiser, obwohl hier mehr Pegel möglich wäre.

Die Pegelausrichtung an irgendwelchen vereinzelten Peaks bringt überhaupt keinen Nutzen.

Wenn ich erreichen will, dass die einzelnen Titel auf einem Album oder einer beliebigen Zusammenstellung von der Lautheit her zusammenpassen, muss ich das gehörmäßig machen und Overs durch einen Limiter abfangen. Was soll da Normalisierung bringen?
Accuphase_Lover
Inventar
#10 erstellt: 21. Dez 2007, 00:43
Die Normalisierung verwendet man ja auch nicht zur Lautheitsanpassung. Ausser man normalisiert den RMS-Level und verwendet den Limiter um Peaks abzufangen, wie du ja schon gesagt hast.

Wenn ich z.B. MP3-Dateien mit niedrigerer Datenrate erstelle, oder stark komprimiertes Material (Loudness Race !) verlustreich datenreduziere, erhalte ich für gewöhnlich Peaks, die höher als die der Originaldatei sind, was bei MP3s zu Übersteuerungen führen kann.
Statt jetzt "hinten" anzusetzen und MP3 Gain zu verwenden, setze ich "vorne" an und verhindere durch geeignetes Normalisieren, dass Peak-Overs überhaupt auftreten. Ich schaffe also Headroom zur quasi-Kompensation potentieller Peak-Overs durch lossy-compression !

Auch im Hinblich auf Hot-CDs die bis 0.0 dBFS ausgesteuert sind, was ja nun manche DACs gar nicht mögen, kann man Ringing usw. der Player-Wandler vermeiden.

Dass man beim Mastering natürlich einen Brickwall-Limiter, am besten einen mit Intersample-Overs Berücksichtigung, verwendet ist klar.




Grüsse
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